Fahrrad und Fön

Nachdem es Sonntag mit dem Fahrrad ohne Probleme funktionierte, hab ich mich gestern Abend noch auf eine kleiner Rundtour eingelassen…Aber erst NACH Sonnenuntergang.  Zusammen mit dem Fahrtwind war das dann auch bei 26 Grad angenehm. Das waren dann insgesamt nur knapp 18km…und das ohne große Höhenunterschiede, da ich meine Rundtour auf Höhe Oberursel, Stierstadt, Oberhöchstadt gehalten habe…. Danach habe ich in der letzten Nacht super schlafen können.

Und damit ich auch in Bewegung bleibe, bin ich gleich heute Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren bei 21 Grad um 6.30 Uhr….

….Bereits am Nachmittag bin ich dann weiter nach Frankfurt gefahren…bei über 30 Grad…und ich hatte meinen tollen Sonnenhut zuhause liegen lassen…aber immerhin hatte ich die Sonnenschutz-Creme nicht nur mit, sondern auch benutzt….was ich aber trotzdem komplett unterschätzt habe ,war die Anstrengung in der prallen Sonne  zu fahren. Sonne von oben, aufsteigende Hitze von unten und ein Fahrtwind von vorne der  streckenweise so warm war, als ob ich gegen einen Riesenfön anfahre.

Nur auf dem ersten Teil der Strecke konnte ich durch Wald fahren, danach kamen mehrere Kilometer OHNE Schatten. Ich hatte in Frankfurt einen Termin beim Händler, der soll mein Fahrrad noch einmal optimieren….für die Strecke hatte ich 1 Std. eingeplant.

Und die hab ich auch gebraucht….und war am Ziel ziemlich fertig. Den Rückweg hab ich dann mit Bus und Bahn erledigt…am Samstag kann ich mein Rad wieder abholen…Mal sehen ob ich das nicht lieber mit dem Auto erledige …lach…ich frage vorher lieber noch mal den Wetterbericht – und meinen Sonnenschutz-Hut (mit Lichtschutzfaktor 50) hab ich gleich mal an der Wohnungstür deponiert…

Tour de Heimat – oder wie ich lerne bergauf zu fahren

Ich bin dann am Mittwochmorgen um 6.45 Uhr mit dem Fahrrad zur Arbeit gestartet….von Schnöselhausen aus knappe 8km bis zur Arbeit. Das ist ja eigentlich nicht viel….und die Großrichtung geht auch eher  bergab…ABER…es ist nicht wirklich permanent bergab…sondern es geht ständig auf und ab….d.h.  je nachdem welchen Weg ich wähle muss ich auch so einige Steigungen meistern. Ich hab jetzt meinen Ideal Weg gefunden…d.h. ich umfahre ein paar der sehr steilen Streckenabschnitte, fahre dafür ca. 2km mehr…aber die Steigungen sind sanfter. Und so hab ich knappe 25Minuten gebraucht…und dann noch 10 Minuten um mich im Büro frisch zu machen und umzuziehen. Ja – ich bin zufrieden.

Auf dem Rückweg – bei mehr als 31Grad war klar, ich muss jetzt mehrfach und fast permanent bergauf fahren….aber auch hierfür hab ich schon fast einen Ideal Weg gefunden. Der ist zwar noch etwas länger, d.h. ich fahre nicht direkt auf Schnöselhausen zu, sondern nach dem ersten steilen Anstieg bin ich etwas unterhalb auf der Querlinie schräg weiter gefahren und  hab quasi meinen Heimatort umfahren und den letzten steilen Anstieg auf der anderen Seite erklommen.  Dieser Anstieg ist nicht so steil, wie auf der anderen Seite. Gebraucht hab ich 45Minuten mit einer Pause (Berge haben den Vorteil das die Landschaft von oben einfach toll aussieht – da kann man ruhig mal anhalten und die Aussicht geniessen…..jaaaa und etwas trinken und erholen).

Wie Ihr seht es ist eine gute logistische Vorbereitung notwendig, um bei dieser Tour de Heimat – Bergetappe Schnöselhausen,nicht auf der Strecke zu verrecken..

NEIN – ich habe nicht die S-Bahn für das letzte Stück genutzt. Um ehrlich zu sein – es war sogar viel leichter als gedacht, also von der Kraft und Dauer her. Was vielleicht daran liegt, das ich im Moment gut im Training bin…

Das Einzige was mir etwas Probleme bereitet hat, war das Wetter….mein Körper hat auch im Nachhinein so viel Schweiß produziert….lach…das kenne ich sonst nicht. Selbst nach dem Duschen hab ich mich nur mit einem Handtuch auf die Couch getraut…

Aber in der nächsten Woche werde ich das auf jeden Fall wiederholen. Das Wetter soll da wieder bei 20-23 Grad liegen…und ich habe in der Woche keine Präsenz-Termine. Das muss ich einfach öfter machen…vielleicht macht es ja bald genau viel Spaß wie Streckentouren….

Anstrengender Frühlingstag

Gestern war so ein richtig toller Frühlingstag….aber anstrengend….

Ich hab ja jetzt Urlaub, meine Erkältung ist auch so ziemlich überwunden, aber ich bin noch sehr schnell schlapp….und gestern konnte ich mein Fahrrad aus der Rundum-Erneuerung abholen…Der Wetterbericht prophezeite einen schönen Frühlingstag…perfekt.

Also bin ich bereits um 8.30 Uhr !! mit meinem Schatz mit in die Stadt gefahren. Er arbeitet zwar nicht direkt in Frankfurt….aber sehr nahe dran….den restlichen Weg hab ich dann mit Bus, U-Bahn und Laufen zurück gelegt.

  • Frage an den Busfahrer : Mit welcher Linie komme ich Richtung Nordwestzentrum?
  • Antwort eines Busfahrers: keine Ahnung

Ich hab mich natürlich auf den Wetterbericht verlassen und mich für 15 Grad-Außentemperatur- Radfahren angezogen…und ziemlich gefroren.

Der Busfahrer war extrem müde und der hatte auch kein Lust auf weitere Fragen…also blieb ich stumm. Immerhin kenne ich den Weg….wenn auch nicht die Buslinie. Schwierig fand ich im vollbesetzen Bus das auf dem Armaturenbrett die Motorkontrollleuchte beständig aufleuchtete…DAS ist nicht gerade vertrauenserweckend…werden die Buse nicht mehr regelmäßig gewartet?

Auch der zweite Bus (ich hab die Linie sehr schnell herausgefunden) war voll und die U-Bahn auch…RushHour…sehr schön…kurz vor dem Fahrradladen ist eine großer Supermarkt. Ganz neu  – nach ökologischen Gesichtspunkten gebaut…und mit einem gemütlichen Bäckerladen…dort hab ich dann erst einmal lecker gefrühstückt und mein E-Book gelesen.

Und als es Zeit wurde hab ich mein Fahrrad abgeholt…das Geld hat sich gelohnt. Die Teile waren alle wie besprochen getauscht und das Fahrrad fährt mit den neuen „MarathonPlus der neuen Generation“ genau so gut wie mit den vorherigen Reifen. Das waren zwar auch diese „Unkaputtbaren“ …aber eben bereits schon 8 Jahre alt. Das Profil ist jetzt etwas gröber und ich dachte der Rollwiderstand ist dadurch bestimmt höher…ist er aber nicht.

Nun da ich wieder mobiler bin, hab ich mich zu einem Besuch des Nordwestzentrums entschlossen….na so ein paar Frühlingsklamotten benötige ich ja auf jeden Fall…und durch den Rucksack war ich zumindest mit der Menge limitiert…hihi…also bin ich hin gefahren…und zack nach einer Stunde war mein Rucksack gut gefüllt. eine Bluse, ein Sport-Shirt, Socken, zwei Jeanshemden und eine ärmellose Bluse für den Sommer.

Zufrieden hab ich dann den Rückweg angetreten…mit dem Rad von Frankfurt in Richtung Taunus…zuerst in Richtung Niederursel – Oberursel…eine sehr schöne Strecke. Es war bereits Mittagszeit und es wurde tatsächlich wärmer.  Zuerst ging es richtig flott…aber je weiter ich in Richtung Taunus kam, um so steiler und anstrengender wurde die Fahrt….ich hab zwischendurch ein paar Pausen eingelegt…mir steckt die Erkältung doch noch ziemlich in den Knochen…hmmm war wohl doch etwas viel….zum Schluss wollte ich nur noch zügig nach Hause…

Dumm nur das ich mich für den Abend mit meinem Schatz zum Sport verabredet hatte…wir sind dann zwar erst weit nach 20 Uhr ins Fitnessstudio gefahren – aber danach fühlten sich meine Beine an wie Wackelpudding….boa…wie weichgespült.

Aber immerhin: ich hab den schönen Frühlingstag genossen, hab mein Fahrrad wieder zurück und ein paar neue Klamotten, hab gestern noch Wäsche gewaschen, Wohnung aufgeräumt und Essen gemacht….und heute? heute  faulenze ich ….

 

 

Grenzen überwinden -Durchhaltevermögen stärken

Ich trainiere aktuell nicht nur meine Ausdauer, sondern auch mein Durchhaltevermögen….

Ich bin ein Genussmensch und habe auch eine natürliche Faulheit…die gilt es zu überwinden.

Gelernt habe ich im Laufe der Jahre,  wenn es um Fitness,  Körper gesund halten oder abnehmen geht :

  • Es geht nur mit Sport in Verbindung mit vernünftiger Ernährung
  • Sport heißt ,es geht um Anstrengung
  • Anstrengung heißt, es geht nicht ohne Schweiß
  • Um den Körper anzustrengen muss man sich viel bewegen
  • Viel heißt vor allem regelmäßig

Ich stelle mir die Cardiogeräte immer auf eine längere Zeit ein, als ich eigentlich vorhabe darauf zu trainieren und stelle die Anzeige als Countdown ein…

Wenn ich mir also vornehme 30 Minuten auf dem Crosstrainer zu laufen und dabei auf mindestens 300 kcal zu kommen, dann stelle ich die Uhr auf 60 Minuten. Die ersten 5 Minuten sind die schwersten…meistens bin ich durch die Leute drum herum erst einmal abgelenkt…prima…dann komme ich in meinen Lauf-Tret-Rhythmus und es läuft die nächsten Minuten quasi von selbst…….kurz vor dem 30-Minuten „Ziel“ stelle ich dann z.B. fest – na das klappt ja nicht mit den 300 kcal, also richte ich mein Augenmerk auf die Kalorienanzeige und rechne im Kopf schon einmal nach, wie lange ich tatsächlich treten muss um das Kalorien-Ziel zu erreichen oder ich erhöhe die Geschwindigkeit / den Widerstand. Wenn ich dann noch 3 Minuten dranhänge, dann sind es 33 Minuten..ich mag kein ungeraden Zahlen, also sage ich mir …nun gut dann werden es eben 40  Minuten…aber ich höre erst dann auf wenn auch die Kalorienzahl eine glatte Zahl aufweist…also dann ca. 320-330 kcal….

So mache ich es bei allen Cardio-Geräten…ich versuche  mich zu disziplinieren. D.h. wenn ich den Wunsch verspüre aufzuhören, dann handel ich mit mir….dann eben noch bis die nächsten vollen 10 Minuten voll sind, oder die nächsten  50 Kalorien verbraucht sind, oder der  nächste Km erreicht ist…

Dadurch das ich dem Impuls sofort aufzuhören, nicht direkt nachgebe, gelingt es mir oft wieder ins Training rein zu kommen….das stärkt mein Durchhaltevermögen. Zugegebenermaßen funktioniert das nicht immer….aber sehr oft.

Ich gewöhne mich wieder daran, dass Bewegung neben der Anstrengung oft auch Überwindung bedeutet. Das Überwinden von körperlichen Grenzen und der Grenzen die uns unsere Motivation vorgibt  – das macht Erfolg aus….  Diese Grenzen existieren nur im Kopf….