Urlaubs-Kokon

Urlaubs-Kokon

Je ungemütlicher es Draußen ist, umso schöner ist es, Zuhause zu sein.

Nach meinen Ausflügen am Wochenende, hab ich mich entschlossen diese Urlaubswoche jetzt Zuhause zu verbringen. Ich finde ja immer irgendetwas, mit dem ich mich beschäftigen kann.

Das sind dann meistens so normale Dinge, wie Wäsche waschen, Kochen und Aufräumen. Und täglich morgens eine Stunde Dänisch lernen.

Aber eben auch das Suchen im Internet nach einer günstigeren KFZ-Versicherung. Meine Aktuelle hat mich über eine gehörige Preissteigerung informiert. Nach fast 5 Jahren bei derselben Versicherung hab ich mich, einen Vormittag lang, über die diversen Vergleichsportale informiert, aber tatsächlich dann eine Versicherung gefunden, die dort nicht einmal erwähnt wurde.

Die Verbraucherzentralen mahnen bei den Vergleichsportalen zur Wachsamkeit, weil gerade die Versicherungen, die ganz weit oben im Ranking stehen, dafür bezahlen genau dort zu stehen. Je weiter oben, umso eher bekommen sie den Zuschlag der Kunden. Somit ist klar, diese Portale sind nicht unabhängig und der Verbraucher sollte auch außerhalb der Portale suchen.

Meine Wahl fiel auf eine der Versicherungen, die sehr groß und bekannt ist und das auf der Homepage dort angebotene Gesamtpaket, war tatsächlich das beste Angebot für mein Fahrzeug (das Beste – nicht das Günstigste…es kommt auf die Einzelheiten im Vertrag an) und ich spare damit gut Geld für besseren Service. Viele Versicherungen in den Vergleichs-Portalen waren mir gänzlich unbekannt…da bin ich meistens skeptisch.

Also hab ich das Angebot angenommen und nach der Bestätigung durch den neuen Versicherer per Mail, hab ich dann auch sofort meine bisherige Versicherung gekündigt…das ging auch ganz unkompliziert über deren Webseite.

Also gerade bei Online-Versicherungen kann sich nun wirklich keiner mehr beschweren, das wir nicht digital genug sind…bei mir läuft hier schon seit Jahren alles sehr komfortabel über das Internet.

Und dann hab ich mich auch mal wieder online auf die Suche nach Nikolaus-Geschenken für meine Familie gemacht….seit dem letzten Jahr weiß ich, das man hochwertige Socken aus Naturfasern wie Alpaka-Wolle, Schurwolle, Baumwolle eben nicht mehr so ohne Weiteres im stationären Handel bekommt…also hab ich dieses Mal gleich das Internet bemüht.

Meine Schwester hatte erwähnt, das da bei Beiden noch Bedarf besteht…und auch ich hab, nach einem kritischen Blick in meinen Winter-Sockenvorrat, einige der fast durchgescheuerten Paare aussortiert. Ich bin also online von „Geschäft zu Geschäft“ gezogen und habe für uns wieder einmal ein Bündel verschiedenster kuscheliger Wintersocken geangelt…das hat Spaß gemacht. (Übrigens meide ich dabei solche preis-aggressiven Plattformen wie z.B. Temu). Sobald alles hier angekommen ist, werde ich die Nikolauspäckchen packen und per Post verschicken…ich denke nicht, das ich vorher noch einmal hoch fahren werde.

Ansonsten mache ich dies und das, überwinde mich dann doch immer wieder zu den Walkingrunden aufzubrechen, obwohl es kalt, nass und windig ist…aber hab mir auch 2x in dieser Woche davon frei genommen…dafür dann aber weitere Dehn- und Streckübungen gemacht, so das ich heute sogar Muskelkater habe – im Mors (Bobbes / Hintern) grins.

Tagsüber bin ich auch öfter draußen zum Einkaufen und war einen Mittag in einem China-Restaurant zum Mittagessen…aber das war echt kein Genuss….das Geld hätte ich mir sparen können. Das Restaurant ist groß und beliebt…ist immer voll…aber die Qualität des Essens hat sehr stark nachgelassen.

Als ich anschließend um den kleinen See in der Nähe gelaufen bin, fühlte sich mein Magen nicht sehr wohl…aber das hat sich dann zum Glück im Laufe des Nachmittags wieder gelegt.

Ich bin sehr zufrieden mit meinen ruhigen freien Tagen…sehr ruhig und entspannt sind die Tage…genau so, wie ich es am Liebsten mag. Keine Sorgen, keine weiteren Verpflichtungen, keine Termine….

Ich backe im Moment gerne mal verschiedene kleine Apfelkuchen…teste verschiedene Variationen mit Biskuitteig aus Weizenvollkorn- und Dinkelvollkornmehl, mische verschiedene säuerliche Apfelsorten….spare mehr Butter und Zucker ein, ersetze einen Teil der Eier durch Milch. Was geht, was macht den Teig noch fluffig genug….Hätte früher nie gedacht, das ich mal Vollkornteige als lecker empfinden könnte, auch Dinkel fand ich bisher eher schwierig….aber mittlerweile schmeckt mir das tatsächlich gut. Na klar esse ich die nicht alleine…habe einiges davon eingefroren.

Und auch ein Brotteig aus Roggenvollkornmehl und anderen Mehlsorten ruht mal wieder an einem warmen Ort, um spätestens Morgenfrüh gebacken zu werden. Vor ein paar Tagen hab ich auch mal wieder ein Kartoffelrösti gemacht.. Hab ich seit Jahren nicht gemacht, da ich das Kartoffelreiben nicht mag hahaha…aber toll ist es geworden…und meine Finger sind heile geblieben… und Heute Mittag gab es einen Reis-Gemüse-Auflauf mit viel Wirsingkohl und Rosenkohl…dazu ein Stück Kabeljaufilet aus der Pfanne….sehr lecker.

Kekse und Kuchen

Ich backe ja eigentlich lieber Brote oder Brötchen…aber heute hatte ich mal wieder Lust auf einen Apfelkuchen mit Zimt- und Zucker….immerhin ist Herbst und da gehört so ein Blechkuchen einfach zum Kaffee dazu:

Das klassische Rezept eines fluffigen Rührteig, hab ich etwas abgewandelt: 1/3 weniger Zucker / 1/4 weniger Butter, dafür etwas mehr Milch und das normale 550er Mehl hab ich zur Hälfte durch Weizenvollkornmehl ersetzt…dabei hab ich allerdings nicht daran gedacht, dafür etwas mehr Backpulver zu nehmen…er ist aber trotzdem gut geworden und vor allem genauso fluffig, wie ich es erwartet hatte….nur nicht ganz so hoch:

In den letzten Wochen hab ich übrigens öfter mal Haferkekse gebacken….das geht mir inzwischen routiniert von der Hand…diese Kekse knabbere ich gerne, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe…durch die Haferflocken bleibt mein Blutzuckerspiegel relativ konstant…also hab ich weniger Hunger auf zu Süßes

Einige meiner Kollegen empfinden diese Kekse als „zu gesund“ hahahaha….ich finde sie mega lecker..

Ich mache mir auch nicht mehr die Mühe sie rund auszustechen, der Teig ist ja etwas klebrig und diese Ausstecherei dauert relativ lange…sondern ich walze den Keksteig auf einem Backblech großflächig aus, und schneide die Masse dann vor dem Backen mit einem Pizzaschneider in Rauten oder Vierecke vor.

Nach dem Backen kann sie dann ganz Einfach in Stücke brechen, sobald sie etwas ausgekühlt sind….Anschließend kommen sie in eine Vorratsdose und ich hab immer etwas Süßes zur Hand, ohne zu einem Industrieprodukt greifen zu müssen.

Apfelkuchen – viel Aufwand, aber lecker

In meinem Kühlschrank befinden sich immer noch Mascarpone und Quark und bisher konnte ich mich noch nicht dazu durchringen irgendetwas damit zu machen. Jetzt wird es langsam mal Zeit…

Auf dem Markt in Ottensen hab ich einen Beutel mit kleinen Äpfel aus dem Alten Land gekauft…es gibt also einen Apfelkuchen…aber anders als sonst:

Der Boden besteht aus einem Biskuitteig (4Eier, 100g Zucker lange schaumig rühren und mit 100g Mehl+1 TL Backpulver verrühren, bei 150Grad 30 Minuten backen).

Nach dem Auskühlen des Bodens, den Kuchen in der Mitte vorsichtig aushöhlen.

In die freigewordene Fläche des Bodens kommen eine verquirlte Mischung aus: 250g Quark, 250g Mascarpone, 1 Päckchen Vanillepudding gekocht mit 500ml Milch.

Drei große Äpfel (bei mir waren es 7 kleine Äpfel) schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Butter in einer Pfanne braten und mit Zimt und Zucker leicht karamellisieren lassen. Auf der Quark-Mascarpone-Pudding-Füllung verteilen.

Im Rezept stand das man den übrig gebliebenen Teig (vom Aushöhlen) über den gesamten Kuchen krümeln soll…ich hab ihn jedoch in relativ großen Stücken gelassen und in die noch weiche Masse gedrückt und darüber noch mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestreut und noch einmal bei 150Grad für 30 Minuten in den Ofen gegeben.

Der Kuchen wird erst mit dem Auskühlen fest. Für einen Apfelkuchen ist mir das eigentlich zeitlich viel zu viel Aufwand…aber das Ergebnis ist richtig lecker. Da die Füllung ohne zusätzlichem Zucker auskommt, ist der Kuchen außerdem nicht zu süß…

Apfelkuchen – einmal anders

Im Internet ist mir ein Rezept über den Weg gelaufen, das ich unbedingt ausprobieren wollte: Apfelballen.

Vorbereitung: ca. 10 Minuten, Backzeit ca. 20 Minuten….Einfach und schnell…..und das ist mein Ergebnis:

Es handelt sich um einen einfachen Quark-Öl-Teil mit kleingeschnittenen Äpfeln….Also ehrlich gesagt: einer der besten Apfelkuchen, die ich je gemacht habe…Yummy.

Das Rezept: 200g Quark, 100ml Sonnenblumen-Öl, 100g Zucker, Vanillemark oder Vanillesirup nach belieben zu einer cremigen Masse rühren…dann 300g Mehl, 10g Backpulver vermengen und mit der Quarkmasse zusammen rühren. 4-5 leicht säuerliche Äpfel schälen und in Stücke schneiden und ebenfalls zum Teig dazu geben.

Am Besten die gesamte Masse mit leicht feuchten Händen zu einem runden Laib formen und dann mit dem Messer in 8 Teile schneiden, als ob man eine Torte schneidet. Jedes Achtel dann zu einer Kugel formen und auf ein gefettetes Bachblech geben.

20-25 Minuten bei 180Grad Umluft backen lassen, leicht abkühlen lassen und mit Zimt und Zucker bestreuen …..

und dann lauwarm geniessen….