Von Reparaturen und Drachen

Na klar konnte mein Hausdrachen nicht einmal etwas so machen, wie man es normalerweise erwarten würde….sie stellt sich so bockig an, wie ein Esel.

Eine Kündigungs-Bestätigung hab ich bis heute noch nicht erhalten. Dafür dann heute die Nachricht, es wäre nicht Ihre Aufgabe eine Kündigungsbestätigung auszustellen. Wenn ich eine möchte, dann solle ich dieses Schreiben aufsetzten und sie würde dann unterschreiben.

Ich hab dankend abgelehnt, mit dem Hinweis, das ich unseren Chat-Verlauf gespeichert habe und mir dieser als Nachweis ausreicht, da ich mit so einem Verhalten ihrerseits gerechnet habe…und ich konnte es mir nicht verkneifen ein Smiley dahinter zu setzen =>🤣 und natürlich hab ich auch diese Nachricht abgeschlossen mit der geläufigen Grußformel und meinem Namen.

Na immerhin bekommt sie doch, was sie möchte…ich ziehe aus….warum freut sie sich dann nicht und schaltet mal wieder einen Gang mehr in Richtung Normalität?

…..

Gestern kam sogar noch die neue Klappe für das Gefrierfach im Kühlschrank…..also hab ich gleich mal die Gelegenheit genutzt ,den Kühlschrank komplett zu reinigen. Da ich den Kühlschrank ja eh ausschalten musste, um die Klappe auszutauschen. Zuerst hab ich eine komplizierte Technik vermutet, aber der Austausch war richtig einfach und hat nur 3 Minuten gedauert. Sooo, wieder ein Thema weniger.

Jetzt bleibt nur noch, das ich einen Elektriker holen muss, weil schon vor Wochen diese billige Version eines Auszugs-Schalters an der Dunstabzugshaube nicht mehr funktioniert. Licht und Funktion der Dunstabzugshaube startet indem man die Klappe der Dunstabzugshaube hervor zieht….das Licht geht noch an, aber die Abzugsfunktion startet nicht mehr…..eigentlich hatte ich schon darüber nachgedacht, die komplette Abzugshaube zu ersetzen…..aber jetzt, wo ich ausziehe sehe ich das nicht mehr ein…also muss ich den Elektriker kommen lassen, damit es repariert wird.

Nachtrag: also den Elektriker brauche ich jetzt doch nicht….hab einfach mal mit der Rückseite eines großen Messers gegen den Schalter geschlagen….und was soll ich sagen…ähmmm….grins….jetzt geht es wieder…..hahahaha…war vielleicht etwas Fett hineingeraten….oder was auch immer.

Auszug – erledigt

Um dann doch noch alles in meinem Auto verstauen zu können, hab ich einige Zeit gebraucht um jeden Winkel des Autos auszunutzen. Nun gut – ein paar Dinge gingen nun wirklich nicht mehr hinein…lach…aber den Wäschekorb hätte ich sowieso nur noch mit genommen, wenn der Platz gereicht hätte…hat er aber nicht.

Das Auto vollbepackt –  bin ich zur Arbeit gefahren, hab im hintersten Winkel der Tiefgarage geparkt…hab noch gut und in Ruhe gearbeitet, bin mit der S-Bahn später wieder nach Schnöselhausen und hab die Übergabe mit meinen Vermietern gemacht.

Ach, das sind echt tolle Vermieter…nett von Anfang an, bis zum Schluß. Die Übergabe lief unproblematisch …dann bin ich mit dem Fahrrad noch einmal zur Firma gefahren…hab auch mein Fahrrad in der Tiefgarage geparkt, meine gepackte Tasche für eine Nacht genommen und bin zum Hotel gelaufen….

Nach 2 Wochen mal wieder in einem Bett, anstatt auf einer Matratze zu liegen tut gut (ohwohl:  eine Nacht hatte ich ja mit meinem Team in einem Hotel…davon erzähle ich noch mal extra)….und jetzt weiß ich ein Bett doch wieder zu schätzen.

Mit den ersten Regentropfen bin ich im Hotel angekommen, hab mich erfrischt und erhole mich jetzt erst einmal vom Tag. Obwohl – lange werde ich nicht hier liegen…ich habe HUNGER.

Da ich mich hier ja auskenne, hab ich die Qual der Wahl was ich heute Abend Essen werde…ich lauf einfach mal drauf los und entscheide mich spontan, das hat gestern ja auch gut geklappt.

Ich wünsche ALLEN einen schönen und entspannten Sonntag-Abend.

1, 2 oder 3

Am Ende hab ich zwar das Meiste in meinem Auto verstaut bekommen, aber ein paar Dingen gingen einfach nicht mehr rein…z.B. die Wäschekörbe.

Seit mehr als 20 Jahren besitze ich 2 Wäschekörbe…nichts Besonderes eigentlich…von Curver – mittelgroß, unverwüstlich, viel gebraucht und irgendwie haben die immer die perfekte Größe und sie ließen sich gut ineinander stapeln….

Während der Trennung war einer davon bei meinem Ex-Freund in der Wohnung und einer war bei mir….und ich hab nicht daran gedacht den 2. Wäschekorb mit zunehmen…Einer alleine ist aber zu wenig – ich brauche 2. 

Also hab ich gedacht es ist an der Zeit mir 2 neue Wäschekörbe zu kaufen….die sahen ganz nett aus, waren im Angebot und schwuups…jetzt hab ich insgesamt 3 (2 Neue / 1 Alten).

Den  3. wollte ich dann meinem Exfreund überlassen, sobald ich die Wohnung übergebe….die beiden Neuen wollte ich mitnehmen. Um die langjährigen Körbe tut es mir zwar irgendwie leid….aber mein Herz hängt jetzt nicht so daran um einen erneuten Kontakt herzustellen, der dann doch nur im Streit oder in Wehmut endet. Ich wollte die Wohnung und den Ort verlassen ohne erneut wieder in eine Diskussionsschleife zu geraten.

Mein Auto war allerdings der Meinung- es reicht und so passte kein Wäschekorb mehr hinein, weder 1 noch…..usw…

….den  alten Korb hab ich dann meinem Exfreund mit noch ein paar Sachen hingestellt…die beiden NEUEN hab ich in den Müllcontainer für Plastikverpackungen verfrachtet (jaaa – ärgerlich, aber nicht zu ändern …. Vielleicht nimmt ja einer der Nachbarn die quasi Neuen Körbe an sich)….

…also weder 1, 2 oder 3, sondern 0 Wäschekörbe.

 

Der Feind? – Mein Vermieter

Wer jemals als Nicht-Handwerker seine Wohnung renoviert hat, weiß wieviel Arbeit darin steckt.

Ich streiche wirklich gerne Wände und habe die Notwendigkeit des sorgfältigen Vorbereitens schmerzhaft gelernt. Wer nicht ordentlich abklebt und abdeckt hat hinterher doppelte Arbeit. Und wer diese zusätzliche Arbeit NICHT direkt im Anschluss sofort erledigt, den holt die Auszugsrenovierung ein.

Vor allem wenn der eigene Vermieter ein Anwalt für Mietrecht ist und dazu nicht gerade ein Menschenfreund.

Schon bei der Begehung der noch eingerichteten Wohnung war mein Vermieter sehr skeptisch und so wurde schnell klar, einen Flur in hellem grün wird er nicht akzeptieren, die Wandfarbe in der Küche entspricht der Farbe der Kücheneinrichtung…aber auch das entspricht nicht seinen Vorstellungen….das Schlafzimmer musste ich eh neu streichen….und beim Wohnzimmer war ich mir sicher, das geht. Und in der Kammer wollte er partout nicht das hohe tiefe und sehr praktische Regal drin haben…alles muss raus.

Im Badezimmer kam dann die pikierte Frage: WAS ist denn mit dem Badezimmerspiegel passiert: Nun…der ist mir mal entgegen gekommen, deshalb fehlt eine Ecke…ach ja und das ist mein Privat-Eigentum und bleibt NICHT in der Wohnung – Grins. Ebenso der Fönhalter, Toilettenpapier-Halter und die Glasablage über dem Waschtisch. Daraufhin meinte er etwas angefressen: „ach, und die Badewanne war auch nicht drin‘?“ … na klar war die drin…aber eben der „Kleinkram“ nicht.

Die Glasablage hab ich ihm gelassen, die ist ohnehin nicht mehr so gut.

So haben wir also direkt am Tag des Umzugs und den folgenden Tagen im Schlafzimmer Decke und Wände gestrichen, in der Kammer Wände und Decke gestrichen, im Flur Wände und Decke gestrichen, in der Küche Wände und Decke gestrichen. In der Kammer und im Schlafzimmer noch die Fußleisten, wo nötig , ausgetauscht. Die Holzleisten in der Küche lackiert und alles sauber gemacht.

Dumm war, das beim Umzug das Umzugsunternehmen einen Kabelkanal im Wohnzimmer an der Decke runter gerissen hat und mehrere große Flächen an Deckenputz gleich mit. Grrrrrrrr. Der einzige Raum, der keine Renovierung bedurfte, na super….also auch hier noch die Decke repariert und an der Stelle neu gestrichen.

Gestern nun war der Tag der Übergabe und was soll ich sagen….Zuerst im Keller, will der Vermieter unbedingt das die Tür für die Kammer unbedingt zurück in die Wohnung getragen werden MUSS. Das hat mein Freund erledigt. Dann sollte diese Tür auch noch abgeschliffen werden, weil sie klemmt…das hab ich empört zurück gewiesen, da ich die Tür nicht einen Tag gebraucht habe. Dann lässt er doch tatsächlich mehrere Minuten alle Wasserhähne im Bad laufen und kontrolliert ob die Toilettenspülung auch tatsächlich geht, Moniert den Toilettendeckel als nicht einwandfrei, im Schlafzimmer die Frage: „Sie wollten doch die Decke streichen?“   JA, das haben wir auch getan, zusammen mit den Wänden…warum ich denn so gereizt reagiere, er würde ja freundlich fragen….

Ich bin schon genervt und sprachlos. Dann fragt er mich ob alle Steckdosen funktionieren…KEINE Ahnung, ich hab immer nur 1 davon benutzt….dann macht er beide Fenster auf, bzw. ist not amused das das große Fenster nicht so einfach aufgeht, ich sage nur „Anheben“…da meint er das solle ich mal machen…hab ich auch, ganz leicht…

Im Wohnzimmer dann der Knaller: das er ein Problem mit der Decke hat, kann ich ja sogar vestehen, aber wir hatten den Raum vor 2 Jahren in ganz hellem Vanille gestrichen und über Eck zweier Wände bis in Kopfhöhe noch eine dunklere Farbe (sandstein-Ton) abgesetzt. Bei der Vorbegehung fand er das noch toll, aber nur war er das Meinun, das wäre ja unzumutbar. Ich habe argumentiert, das ich lt. Mietvertrag nicht alle Wände in Weiß abgeben muss und es sich auch um gedeckte Farben (lt. Dem Gesetz aus 2013) handelt, die einer Weitervermietung nicht im Wege stehen. Sein Argument: nur teilweise gestrichene Wände würde er nicht akzeptieren. Ich hab dann letztlich zugesagt die dunklere Farbe mit der Vanille-Farbe zu überstreichen und das war es dann.

Es gab noch ein paar unschöne Kommentare, dass er ja viel Geld in die Hand genommen hätte, um mir die Wohnung in perfektem Zustand zu übergeben. Was nur bedingt stimmt, da er zwar hat renovieren lassen, aber weder die Türen waren neu lackiert, noch gab es nach der Sanierung eine Grundreinigung, so dass ich noch Monate nach dem Einzug den Dreck und die unsaubere Arbeit der Handwerker versucht habe zu beseitigen….und überhaupt steht in meinem Mietvertrag nichts davon, dass ich die Wohnung komplett renoviert übergeben müsste….Davon würde er auch nicht ausgehen, ansonsten müssten die Türen alle neu gemacht werden….

Nun gut, das Übergabeprotokoll enthält nur noch den Teil mit dem Wohnzimmer und das hab ich dann gleich heute erledigt: 2x Vorstreichen in Weiß, trocknen lassen, dann überstreichen mit Vanille und noch ein paar Korrekturen an der Decke um den reparierten Teil etwas mehr zu kaschieren.

Sauber gemacht, Schlüssel auf das Fensterbrett im Wohnzimmer gelegt, Tür zugezogen. Fertig – das war es dann.