und noch einmal: Ein Dinkel-Brot

Aus dem restlichen Dinkelmehl vom Wochenende, hab ich dann noch Brötchenteig angesetzt und mich dann entschieden, daraus ein kleines Brot zu backen.

So langsam hab ich den Dreh raus….den Teig am Vortag ansetzen und einfach die doppelte Menge Hefe nehmen, die ich sonst für Weizenmehl nehmen würde und das Brot ist tatsächlich noch besser geworden, als die Brötchen am Wochenende…das Brot ist innen schön fluffig – Außen dafür knusprig.

Allerdings hab ich es schon einen Teil davon abgebrochen und noch warm mit Butter gegessen, bevor ich es fotografiert habe…

Heute Abend gibt es ein neues Gericht: Paprika-Ragout (mit Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Roten Linsen, dazu Reis und dazu etwas Brot) Das ganze wird scharf abgeschmeckt)….mal sehen ob das gut wird….

Ohne Weizenmehl backen

macht mir ehrlicherweise keinen Spass…

Aber die Dinkelbrötchen sehen nicht nur gut aus…sie sind knusprig geworden und schmecken sogar gut…da bin ich ziemlich erstaunt…bisher waren meine Backergebnisse mit Dinkel nicht so dolle.

Bin schon gespannt, was meine Schwester dazu sagen wird:

Die nächste Herausforderung lag in einem Schokokuchen OHNE Mehl…das hab ich vor kurzem mal im Internet gesehen und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich durch gefühlt hundert Rezepte geklickt hatte….

sooo, aber dann: Der Kuchen besteht aus Schokolade, Butter, Zucker, Eier, Vanillie-Sirup und ungesüßten Back-Kakao….ich hatte gelesen das es nur 3 Zutaten sind…stimmt aber nicht: es sind 6 Zutaten….hmmm wer weiß, was ich da gelesen habe.

Ich war schon ziemlich skeptisch, kann das überhaupt etwas werden?…wie soll das gehen…und auch als der Kuchen bereits im Ofen hab ich, nur zur Vorsicht noch schnell die Apfelballen mit Quark-Ölteig gemacht (mit Dinkelmehl und etwas mehr Backpulver als ich normalerweise für Weizenmehl nehme)….

Probiert habe ich ihn noch nicht…er sieht etwas klitschig aus…aber der „Teig“ ist durch-gebacken…scheint also sehr saftig zu sein… Also ich finder der Schokoladenkuchen sieht TOLL aus…ich werde gleich noch etwas Puderzucker darüber streuen…

Also wenn der Kuchen tatsächlich schmeckt, dann schreibe ich noch das Rezept auf …..

Kann das schmecken?

Seit ich in der letzten Woche  wieder einmal mein Waffeleisen benutzte, hab ich darüber nachgedacht, wie ich die belgischen Waffeln gesünder gestalten kann….mit Dinkelmehl ?

Hmmm aber kann das wirklich schmecken? Meine Erfahrungen mit Vollkornmehl anstatt Weizenmehl 405 beschränken sich auf Vollkornnudeln …und das geht bei mir überhaupt nicht…also hab ich eine gewisse Abneigung  entwickelt…durch fast nichts begründet außer einer schlechten Erfahrung…aber das schon vor vielen Jahren.

Nun da ich ja eh gerade dabei bin mich von Gewohnheiten zu lösen….warum nicht mal ausprobieren…Beim Einkaufen ist mir dann das „Dinkelmehl 630“ begegnet…und dann auch noch gleich der Agavendicksaft…das ist auch Zucker und hat auch nicht wesentlich weniger Kalorien, aber darauf kommt es mir ja nicht an…dafür ist es kein industrieller Zucker, sondern Fruchtzucker…also gilt auch hier: nur in Maßen genießen.

Okay also hab ich ein einfaches Rezept mit Dinkelmehl, Zucker, Eier, Butter, Milch und Wasser gefunden….den Zucker hab ich durch Agavendicksaft ausgetauscht…alles zu einem geschmeidigen Teig gerührt und ab in das gefettete Waffeleisen….

Das Ergebnis:  Ich bin überrascht  – WOW – echt lecker.

Die Waffel ist trotzdem hell und weich, die Kanten leicht knusprig….der Geschmack ist angenehm, nicht zuu süß, trotzdem süß genug….die Waffel schmeckt sehr…hmmm…natürlich….also die mache ich bestimmt bald wieder….

 

Das einfache Rezept lautet:

250g Dinkelmehl, 1TL Backpulver, 50ml Agavendicksaft, 3 Eier, 125g Butter, 125ml Milch, 125ml Wasser, etwas Vanille  zu einem glatten Teig rühren