Himmelrichtung: der Nase nach

Der ruhige, schöne Arbeitstag, mit viel Unterhaltung und einer tollen Mittagspause in größerer Runde, ging genauso zu Ende wie er gestartet ist…zuhause hab ich frische Schnitzel geklopft, paniert und gebraten…dazu gab es einfach nur Pommes aus der Heißluft-Fritteuse..

…..und nach einer kurzen Erholung auf der Couch hab ich das Rad geschnappt….ohne Weg und ohne Ziel…einfach drauf los…nur die Anfangsrichtung war klar: Richtung Prisdorf…auf dem schönen kleinen Weg den ich vor ein paar Monaten gefunden habe….und von da an ging es einfach immer nur der Nase nach….ich hab spontan immer den Weg genommen, der mir am Besten gefiel.

Und es gibt viele schöne Wege von Prisdorf in Richtung Tornesch, quer durch den „Esinger Wohld“ wunderschön, vor allem als die langsam untergehende Sonne auf das Kornfeld schien….da hab ich mich eine kurze Weile einfach auf dem Boden niedergelassen und das Bild genossen:

Danach ging es in Richtung Kummerfeld und über Prisdorf wieder zurück nach Hause. Die Temperatur hat auch super gepasst….bin ohne Jacke gefahren, bei leichtem Wind….erst auf dem Rückweg wurde es langsam kühl an den Armen, hatte aber eine dünne Sportjacke dabei.

Jetzt sitze ich hochzufrieden nach 22km auf dem Rad, bei 18 Grad, frisch geduscht noch auf dem Balkon und gönne mir ein Glas Riesling halbtrocken….So darf der Sommer gerne bleiben….

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend.

Samstag – Radtour mini

Im Moment versuche ich jedes Wetter so sinnvoll wie möglich zu nutzen…

Samstagmorgen bei 22-24 Grad und Sonnenschein gab es ein kleines Frühstück auf dem Balkon. Schnell hab ich noch mein Sonnendach aufgespannt, sonst hätte ich in der prallen Sonne gesessen und nichts auf dem Laptop-Bildschirm gesehen.

Da ich noch etwas in der Nähe vom Krupunder See zu erledigen hatte, hab ich das Fahrrad genommen…..das war um die Mittagszeit, der Himmel war zwar schon bedeckt, aber trotzdem waren es noch 22 Grad. Regen war erst für den Abend angesagt.

Mit dem Rad sind es nur ca. 9 km….aber nach 1,5 km ist mir dann auch mal aufgefallen, das ich gar keine Maske dabei hatte…obwohl ich dachte, inzwischen in JEDER Jacke und JEDEM Rucksack mindestens eine Maske deponiert zu haben. Es war Zufall das ich es so früh gemerkt habe. Am Sportplatz traffen gerade jede Menge Jugendliche in Sportkleidung zusammen und da dachte ich auf einmal an Maske und Abstand….MASKE?….also hab ich etwas entfernt angehalten und nachgeschaut.

Kommando: Kehrt um, ab nach Hause und hab das Versäumte nachgeholt. Ich hätte ja nicht mal eine Maske kaufen können….weil dazu hätte ich ja eine Maske benötigt um in einen Laden zu gehen…hahaha. Egal – der Weg ist ja auch das Ziel.

In dem Elektronikfachmarkt war es erstaunlich leer….es gab mehr Verkäufer als Kunden….das fand ich schon ungewöhnlich, aber auch gut für mich. So hab ich gleich einen freundlichen Verkäufer gefunden, der sich als sehr kompetent und erklär-freudig meiner Ratlosigkeit vor der unglaublichen Auswahl an Kopfhörern für Mobiltelefone annahm…

und ich hab mir noch eine 3. externe Festplatte für die Datensicherung zugelegt. Das Cloud-Prinzip hab ich zwar mal für Fotos genutzt….aber inzwischen speichere ich lieber alles auf meiner eigenen Festplatte…und alle paar Jahre soll man ja auch die alten Daten auf den Externen Speichermedien umspeichern…nichts hält ewig.

Später am Krupunder See hab ich mich direkt am flachen Wasser niedergelassen ….da wurde es langsam schwül, aber am See ging noch etwas Wind. Hätte ich an das Handtuch gedacht, wäre ich sogar mit den Füßen reingegangen…so blieb ich nur eine Weile sitzen…

Es waren insgesamt zwar nur 23km…aber das reichte mir für diesen Tag…. zuhause hab ich alle Fenster aufgerissen, doch die Luft blieb stickig….da mir ohnehin mehr als warm war, hab ich gleich mal in der Küche das Abendessen gebrutzelt: Schweinefilet mit gebratenen Kartoffeln und gebratenem weißen und grünen Spargel….lecker war`s.

Erst später hab ich die immer kühler werdende Abendluft wieder auf dem Balkon genossen, wenn die innere Hitze mal wieder hervor brach…Geregnet hat es dann in der Nacht….und heute ist es wieder angenehm kühl in der Wohnung….

Schwungvoll – zufrieden

Das schöne Wetter in dieser Woche, zusammen mit bisher herrlich entspannten Homeoffice-Tagen, bringt mich wieder in Schwung….

In den letzten Tagen hab ich mir nach Feierabend mein Rad geschnappt :

  1. zum Einkaufen frischer Lebensmittel
  2. zum Arzt – Rezept holen
  3. zur Post – Geburtstagspäckchen wegbringen
  4. zum Fahrradladen – endlich mein Fahrradschloss austauschen
  5. zum Rumfahren ohne Ziel

Morgens gab es die Walkingrunden, Mittags kurz aufs Trampolin und an zwei Abenden noch zusätzlich kurze Abendspaziergänge…. Gestern und Heute Mittag gab es das Mittagessen auf dem Balkon und auch jetzt sitze ich wieder hier bei vollem Sonnenschein…mit böigem Wind….es ist angenehm warm.

Ich schlafe nachts gut und vor allem durch, mein Blutdruck ist immer noch erstaunlich normal, meine Allergien haben sich in den letzten Wochen verzogen….was ich besonders toll finde, weil die empfindliche Haut unterhalb der Augen hat sich in den letzten Monaten komplett regeneriert…keine Neurodermitis mehr…keine extrem trockenen Hautstellen am Körper….alles normal.

Sogar die Hausstaub-Allergie ist aktuell kein Thema mehr….und die Hitzewallungen kommen gerade mal nicht so oft.

So darf der Juni gerne weiter laufen……

Fahrrad und Grillen

Heute Vormittag hab ich mein Fahrrad, zum 1. Mal in diesem Jahr, in mein Auto verfrachtet und bin in die Nähe von Tangstedt gefahren…ins Oberalstertal.

In einem der Orte drumherum hab ich geparkt und bin dann auf das Rad umgestiegen….endlich kam auch die Sonne mal raus….und inzwischen waren es auch schon 17 Grad…..aber sobald ich auf dem Rad saß, hatte ich Gegenwind…egal…ich muss meine Kondition sowieso erst wieder aufbauen. Den gesamten Winter und das bisherige Frühjahr war ich ausschließlich zu Fuß unterwegs: Walken / Wandern…..und Zuhause hab ich noch mit dem Trampolin etwas Ausdauer trainiert.

Aber das sind natürlich andere Bewegungsmuster, als auf dem Rad….also nun endlich mal wieder richtig in die Pedale treten.

Auf der Karte sah das Oberalstertal sehr schön aus…mit einigen Wasserläufen und Flüßen durchzogen….aber es gab so gut wie keine Wege hindurch…viele Wege endeten urplötzlich auf Feldern – etwas, was ich schon vom letzten Jahr her kenne. Also ging es fast ausschließlich außenherum….zuerst gab es noch schöne Wege zum fahren…aber immer öfter musste ich auf die Landstraßen ausweichen…..und dort hab es weder Radwege noch Seitenstreifen.

Damit teilten sich Wanderer, Rennrad-Fahrer, normale Radfahrer, Autos und Motorradfahrer die gleichen schmalen Landstraßen….das fand ich nicht so entspannend…weder als Autofahrer, noch als Radfahrer. Die Fahrt war zwar ganz okay – hatte aber nichts gemütlich entspannendes….was am Wind und am starken Verkehr lag.

Daher waren es auch nur 18km ….danach hatte ich genug….zu viele Autos, zu viele laute und waghalsige Motorräder….zu wenig Erholungs-Gefühl.

Also ab nach Hause, zum 2. Teil der heutigen Freizeitgestaltung: Entspannung auf dem Balkon und Grillen:

hmmmmm…..das war lecker…Die Pellkartoffeln hatte ich vorgekocht und die meisten Champignons hatte ich schon vor Aufnahme des Bildes gegessen…..hahaha

Das war schön gemütlich…ich hatte mein Sonnendach aufgespannt und saß gemütlich im Schatten…..der Duft des Bauchfleisches und der Dorade waren einfach klasse… und der Geschmack erst.

Obwohl der Lotus-Grill als „rauchfrei“ gilt, gibt es natürlich schon Rauch…vor allem wenn das Fett auf die Schale mit der Holzkohle tropft und so fühlte ich mich am Ende nicht nur vom Radfahren verschwitzt, sondern auch leicht geräuchert….

Was gibt es Schöneres DANACH unter die Dusche zu gehen und anschließende mit frischen Klamotten zurück zum Liegestuhl auf den Balkon….

Wieder auf dem Rad…..

Es ist bereits Mai und bisher hatte ich bei dem unsteten Wetter kein gesteigertes Verlangen, mein Fahrrad aus dem Winterschlaf zu holen. Bei wechselhaften oder schlechtem Wetter ist mir das Walken/ Wandern lieber.

Aber heute nun, hab ich den Garten meiner Vermieterin betreten und aus dem klapprigen Schuppen mein Rad nach vorne geholt…dann erst einmal mit Lappen und einem Rad-Reiniger Staub und Dreck vom letzten Jahr entfernt und die Luft in den Reifen kontrolliert…es fehlte nur ein kleines bisschen.

Und dann hab ich bei Sonnenschein und 24 Grad die erste Runde in diesem Jahr gedreht. Es fühlte sich toll an…mein Hintern hatte keine Anpassungsschwierigkeiten und so bin ich rund 19km gefahren, ohne Einspruch meiner Kehrseite. Scheinbar haben die regelmäßigen Ausritte auf dem Drahtesel im letzten Jahr, sich positiv ausgewirkt.

Natürlich täuscht das sonnige Wetter ein wenig über den tatsächlichen Fahrtwind beim Radeln….und so bin ich die meiste Zeit gegen den Wind gefahren….und da hab ich es schon gemerkt….trotz des vielen Laufens und der Beinübungen mit Gewichten, fehlte mir die lockere Kraft gut trainierter Beinmuskulatur und die lässig lockere Atmung wohltrainierter Ausdauer….grummel….grumm…

Mit anderen Worten: ich brauchte mehr Kraft und am Ende fühlte ich mich ein wenig aus der Puste. Es wird also jetzt echt Zeit, das schnellstmöglich wieder herzustellen.

Um das zügig zu erreichen, werde ich also wieder häufiger kleine Fahrten machen….dafür brauche ich das Rad aber jederzeit fahrbereit, quasi vor der Nase…..also hab ich das Rad nicht wieder in den Schuppen gestellt (wie vorgeschrieben) sondern genauso abgestellt, wie im letzten Jahr, an der Seite des Hauses. Eigentlich sollte es dort niemanden stören…es ist quasi unsichtbar, verstellt nichts, beschädigt weder Haus, noch Rasen, es sind keine Fenster an der Seite …..und warte darauf, ob es in diesem Jahr auch zu Problemen mit meiner Vermietern führen wird. Wenn nicht – würde ich mich sehr freuen und könnte mich auch längerfristig mit allen anderen Regeln gut arrangieren.

Also drücke ich Uns (mir und ihr) die Daumen, das wir den Burgfrieden so aufrecht erhalten können….ich bin immer für friedliche Co-Existenz.

Schön war die Tour durch den nahen Forst :

Es regnet – ich tropfe

Heute ist es mir schwer gefallen mich zu einem Ausflug zu motivieren…und so hab ich den Vormittag auf dem Balkon verbracht…über Mittag hab ich die Wohnung aufgeräumt und es mir danach auf der Couch bequem gemacht…

….Als ich mich dann endlich für eine kleine Runde mit dem Rad überredet hatte, waren es noch 23 Grad und nur leicht bewölkt…aber  es sollte später ja noch regnen…also fahre ich jetzt oder heute gar nicht mehr….

Kaum im Naturschutzpark Wedeler Aue angekommen, hab ich  mich in Richtung Schnaakenmoor gewendet und um den Wildpark herum  wollte ich wieder zurück….ich hab mal wieder für mich neue kleine Wege genutzt…und eine sehr schöne Strecke gefunden.

Während ich also kreuz und quer den verschlungenen Wegen zwischen Moor und Wald gefolgt bin, zogen sich Wolken immer weiter zu und der Himmel verdunkelte sich ….aber Lust die Fahrt abzubrechen hatte ich jetzt nicht. Nicht JETZT – wo ich doch endlich unterwegs war …dann frischte der Wind auf….und die ersten Tropfen fielen…das ist ein schönes Geräusch…ich hatte eine leichte Regenjacke  mit Kapuze und kurze Hosen an…kein Problem also…. aber der Regen wurde heftiger…

Als ich dann wieder vor meiner Haustür stand ,war ich ein einiger nasser Tropf…..hahaha   Jacke,  Schirm-Kappe,  Hose, Socken und Schuhe…alles tropfte…und ich?

Mir hat der Ausflug Spaß gemacht…trotz des heftigen Regens…jetzt bin ich wieder munter und fühle mich frisch….und den Rest des Abends kann ich jetzt mit kochen und bügeln verbringen…man bin ich froh das ich doch noch raus gegangen bin…

so waren es in dieser Woche immer hin 43 km die ich zu fuß unterwegs war und 21km mit dem Rad….okay – es hätte mehr sein können…normalerweise komme ich immer über 50km ….auf der anderen Seite ist Sommer und da bin ich manchmal schon etwas faul…ähmmm  ich meine gemütlicher….

 

 

sturer Esel und der Stier in Mir

…nach der blöden Tour vom Sonntag, hab ich gleich am Montag nach Feierabend eine Entspannungstour gemacht:  Jetzt nichts Großartiges, dafür aber direkt vor der Haustür gestartet. Und DAS war genau so, wie ich es mir am Sonntag gewünscht hätte:

ruhig, entspannt und locker rund um Klövensteen, Buttermoor, Tävsmoor, Appen und  Moorrege zurück nach Hause…das waren   rund 32km.

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Es waren optimale Bedingungen: fast gar keine Menschen, leicht kühler Wind und ich hatte vorher  gegessen…hahahha ein nicht zu unterschätzender Faktor, der sich sehr stark auf mein inneres Wohlbefinden auswirkt. Nach der Tour fühlte ich mich erfrischt…nicht erschlagen.

Eigentlich hätte die Tour am Sonntag auch gut werden können, wenn ich es geschafft hätte, ein paar Parameter leicht zu verändern.

Normalerweise gelingt mir das auch…aber manchmal bin ich halt stur wie ein Esel und schaue weder nach rechts noch links…

und als Stier will ich dann auch unbedingt mit dem Kopf durch die Wand. Manchmal gewinnt eben doch die Wand…was ich aber nicht wahrhaben möchte…

Also getreu den Lehren des Konjunktiv II: hätte, wäre, würde

  • Hätte ich irgendwo an der Strecke eine Kleinigkeit gegessen, dann wäre ich innerlich entspannter gewesen
  • Hätte ich einfach meine Route geändert, dann wäre ich nicht so durch den Straßenverkehr gestresst gewesen
  • wäre ich nicht so stur gewesen, hätte der Tag schön werden können

Egal, manchmal tut so ein Brummeln ja auch gut…

Im Laufe der Jahre haben die Viecher: Esel und Stier schon für so manchen Zoff in meinem Leben gesorgt, aber mit zunehmendem Alter richtet sich diese Sturheit meistens nur noch gegen mich selbst…so nach dem Motto: Das hast Du Dir selber eingebrockt…dann Löffel es jetzt auch aus….

Insgesamt jedoch bin ich wesentlich nachsichtiger und milder mit meiner Umwelt…da  sehe ich interessanteweise bei mir einen Zusammenhang mit den Wechseljahren.. Im gleichen Maße wie mich die Auswirkungen mit Hitzewallungen und Veränderung des Körpers im Griff haben,  bin ich entspannter geworden.

Altersmilde?  hahaha  kampfesmüde trifft es eher. Ich war früher eher bereit für meine Sichtweisen einzustehen und  Wissen durchzuboxen…gerade im Job merke ich, das ich heute nicht mehr den Ehrgeiz habe, jeden kleinen Fehler, der mir begegnet, auch  unmittelbar auszubügeln….meine Eigenen schon, nicht aber mehr die von Anderen. Früher hätte mir das keine Ruhe gelassen….

Wenn mir heute Wissenslücken auffallen, also Fehler die öfter auftauchen, dann lenke ich das Gespräch irgendwann mal auf das Thema und erwähne die Regeln, so als Nebenbei-Information, als Allgemeingut…

Ob das wirkt? Keine Ahnung – zumindest mir hilft es gelassener durch die Welt zu gehen..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

pragmatische Lösungen

Nach einem unspektakulären Tag auf dem heimischen Balkon und mit viel innerer Gelassenheit hab ich mir mal wieder ein Glas Wein gegönnt…Das hab ich mir aber auch verdient.

Hahaha hab eine Lösung für meinen Sonnenschirm…denn auch dieser Schirmständer  gibt immer ein wenig nach…der Schirm wackelt etwas im Wind. Wie schon beschrieben wäre eine Halterung am Geländer sicher besser, ist mir aber nicht erlaubt…oder vielleicht stelle ich auch einfach nur zu hohe Ansprüche an die Festigkeit eines Sonnenschirms…egal.

Meine Lösung…sieht dann so aus 😅

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Jetzt ist der Schirm im Schirmständer fest und ich muss bei leichten Windstößen nicht mehr mit dem Fuß dagegen drücken… Jawohl – DAS sind pragmatische Lösungen.

Eigentlich mag ich, wenn eine Lösung 100% Sicherheit bietet und dazu noch gut aussieht…ist das aber nicht möglich, nehme ich auch jede andere Lösung, die funktioniert.

Den größten Teil des Tages hab ich also auf dem Balkon verbracht und es genossen…einzig als ich feststellte das ich keine Butter mehr im Haus habe, hat es mich doch noch nach draußen gezogen…immerhin wartet mein Sauerteig noch auf die Weiterverarbeitung. Und frisches Brot OHNE Butter? – ne das geht gar nicht.

Seit ich mein selbstgebackenes  Brot meistens nur noch mit Butter und ohne Aufschnitt/Käse esse, hat das Wort Butterbrot wieder eine richtige Bedeutung für mich. Frisches Brot und Butter – mehr braucht ein tolles Brot eigentlich nicht…und das vertrage ich dann auch sehr gut. Hochgradig verarbeitete Lebensmittel wie Wurst und Käse reizen mich inzwischen kaum noch.

Leider hat es mit dem Sauerteig dieses Mal nicht so ganz geklappt, der Teig hat mehr als 24 Stunden Zeit zum gehen gehabt, das Ergebnis sieht gut aus, der Kruste ist rösch und das Brot schmeckt auch klasse…ist aber nicht  fast gar nicht hoch gegangen…könnte evtl. an dem Dinkel-Anteil liegen…denn ich hatte noch einen Rest Dinkelmehl… den hab ich mit dem Weizenmehl vermischt …das war vielleicht keine so gute Idee, war aber auch eine pragmatische Lösung… und das Wichtigste: Es schmeckt trotzdem.

Aus dem Glas Wein sind dann gleich mal zwei Gläser geworden…er war einfach lecker und mein Blutdruck hat sich dieses Mal auch nicht hervorgetan…im Gegenteil Herzfrequenz und Blutdruck liegen gerade mal wieder in meinem Normalbereich…verstehe einer die Welt…

Sooo und jetzt werde ich mal Fahrrad und Auto schnappen und den heutigen Tag ein wenig aktiver gestalten, als den gestrigen… Der Plan ist mit dem Fahrrad von Teufelsbrück mit der Fähre nach Finkenwerder zu fahren und dann dort in Richtung Buxtehude / Stade zu fahren…so als grobe Richtung…mal sehen wo ich dann tatsächlich landen werde….

Fahrrad-Tour #5 – ungeplant

Nach einem ruhigen und erfolgreichen Tag im Homeoffice…und einer ziemlich guten Strategie gegen die aufsteigende Hitze Zuhause…hab ich am späten Nachmittag mein Fahrrad genommen und bin „für eine kleine Runde“ los geradelt…

…und erst nach 41km kam ich wieder zuhause an…Über den Klövensteen, nach Wedel, in Richtung Holm, nach Moorege. Okay also Moorege war ein Versehen, denn eigentlich wollte ich durch das Tävsmoor…aber irgendwie sind mir die militärischen Sperrgebiete in den Weg gesprungen…hahaha… Okay, also dann von Moorege doch noch ins Tävsmoor und dann nach Appen…. In Appen hab ich eine Abendessen-Pause bei einem Italiener eingelegt.

Der Italiener bot „Original Wiener Schnitzel“ – da konnte ich nicht widerstehen und war …..ein wenig enttäuscht. Also es war tatsächlich Kalbfleisch…von daher war es tatsächlich echt….aber leider hat sich nicht die Panade locker und leicht gewölbt…sondern das Schnitzel selber….Die Panade saß bombenfest….das Fleisch war gekrümmt und ein wenig zäh….Schade.

Wenn man die Panade nicht zu doll an das Fleisch presst, sondern locker paniert…und mit viel Fett brät, die Pfanne dabei immer wieder schwenkt dann souffliert es…die Panade löst sich leicht vom Fleisch und bildet eine lockere goldgelbe Kruste. Na okay – also das nächste Mal doch lieber etwas typisch italienisches…

Na trotzdem war es nett dort draußen zu sitzen…dazu ein Glas Chardonney…und die letzten Kilometer nach Hause war ich dann tatsächlich langsamer als zuvor. Nein – es lag nicht am Wein…eher daran das mein Magen voll und ich mega entspannt war….das wollten die Muskeln nicht mehr in den Sport-Modus wechseln….

Haarscharf dran vorbei….

Haarscharf dran vorbei….

….am aktuellen Unwetter in Hamburg.

Bereits kurz vor 15 Uhr  war für mich heute Feierabend und da ich mein Rad immer noch im Auto habe, wollte ich jetzt endlich mal mit dem Rad bis zu den Landungsbrücken fahren.

Meine Kollegen meinten, es soll bereits ab 16 Uhr regnen…okay also hab ich zügig Feierabend gemacht…mit einem ruhigen Gewissen, da meine Datenübernahme ja FERTIG ist.

Extra für die Fahrt in Hamburg hab ich mein sonst übliches Cäpi gegen den Fahrrad-Helm getauscht…den trage ich normalterweise nicht wenn ich Über-Land oder in meiner kleinen Stadt hier unterwegs bin…aber der Verkehr in Hamburg ist schon ein anderes Kaliber…

Bis zu den Landungsbrücken waren es nur knappe 6km….und inzwischen hatte sich das strahlende Blau am Himmel schon etwas gewandelt…..Mit Blick auf die Elbphilharmonie und eines der Museumsschiffe hab ich mich am  „Alex“ nieder gelassen…draußen und es war ….. HIMMLISCH.

Gemütlich im Cafe bei Kaffee  und einem kleinen Sorbet hab ich die Atmosphäre entspannt auf mich wirken lassen…erst als es am Himmel bedrohlich dunkel wurde, hab ich mich wieder aufs Rad geschwungen und bin noch kreuz und quer gefahren…

Zurück am Auto war es: 17.01 Uhr,  4 Minuten später kamen unvermittelt Blitz und Donner, weitere 5 Minuten später kam der Starkregen….das war haarscharf…. ich hab keine regentauglichen Klamotten dabei und wäre minutenschnell vollkommen durchnässt gewesen…Glück gehabt.

Jetzt regnet es seit knapp einer Stunde ununterbrochen…also Warten hätte mich auch nicht weiter gebracht.

Und so hab ich zu meiner Feierabend-Erholung  so nebenbei ganz locker zusätzliche  knappe 12km für mein  wöchentliches  „Fitness-Konto“ erhalten…Auch nicht schlecht.