Büroverbot und Essen Zuhause

Das vorsorgliche Büroverbot, das der GF für diese Woche für mich ausgesprochen hatte, kam mir ganz gelegen, so konnte ich die gesamte Woche im Homeoffice nutzen, um in Ruhe meinen Arbeitsrückstand aufzuholen und mich gleichzeitig weiter zu erholen.

Ich bin beruflich inzwischen so autark, das ich 95% meiner Arbeit von Zuhause erledigen kann und im Büro ist wenigstens eine Person, die mir die restlichen per Briefpost eingehenden Daten einscannen kann. Die Verbannung, obwohl ich ja offiziell kein Corona, sondern einen Grippalen-Infekt hatte, war daher eher ein Segen für mich.

Hab immer lange geschlafen und saß dann erst ab 7.30 Uhr am Schreibtisch. Hab meine Mittagspause auf 1 Stunde verlängert…Augen zu – relaxen und durchatmen. Die Nachmittage nach Feierabend saß ich dann auf dem Balkon in der Sonne und bei Regen ebenfalls, dann aber mit Decke und heißem Tee. Abends gab es die kleinen Spaziergänge.

Einzig zum Einkaufen bin ich unter Menschen gegangen und ein paar leckere Dinge hab ich gekocht, z.B Spaghetti mit Knoblauch, Tomaten und Parmesan und dazu ein gebratenes Lammloin – das gab es dann auch gleich 2 Tage:

Gestern dann gab es gebratenen grünen Spargel und Pellkartoffeln mit Schweinefilet….Der Spargel war insgsamt jedoch sehr holzig..so da ich letztlich nur wenig mehr als die Spargelspitzen essen konnte…hmmm das war kein guter Kauf.

Anfang der Woche gab es dann noch eine besondere Pizza…. zum erstenmal hab ich mit Emmer gearbeitet.

Technik und ich….

und weil der Freitag so positiv lief, hab ich dann auch pünktlich Feierabend gemacht und bin zum IKEA gefahren.

In dieser Woche hab ich es nämlich auch endlich geschafft den 2. Bildschirm an meine Dockingstation im Homeoffice anzuschließen. Was erst einmal an den Verbindungs-Kabeln scheiterte

Mit Hilfe eine Tutorials im Internet, hab ich nun endlich begriffen, wofür die verschiedenen Anschlüsse an der Dockingstation und den Displays zu gebrauchen sind…hatte im Büro noch einmal geschaut, wie es da angeschlossen ist und festgestellt: ich brauche noch ein Displayport-Kabel. Eines gekauft – nur um festzustellen, das was das Falsche, meines hatte einen USB-Anschluss an dem einen Ende….ich brauche ein Displayport-Kabel mit 2x denselben Anschlüssen. Also noch eines gekauft und jetzt passte alles. HURRA – es funktioniert.

Als bekennender Technik-DAU hab ich mich schon mal riesig gefreut, als die insgesamt jetzt 3 Bildschirme (Laptop + 2 Displays) etwas anzeigten.

Dann ging es ans Einstellen der Reihenfolge und physische Verschieben, bis alles so war, wie ich es wollte und wie ich es im Büro habe…. damit ich nicht jedes Mal, wenn ich zwischen Homeoffice und Büro wechsele, erst alles Umstellen muss.

Im Büro hab ich das Laptop rechts außen stehen…das geht bei mir Zuhause aber nicht so ohne Weiteres, da steht der Drucker auf so einem Ikea-Würfel…da kann ich schlecht das Laptop mit der Dockingstation plazieren…..also brauche ich entweder einen Aufsatz für den Regalwürfel, was nicht funktionieren würde, denn der Drucker passt nur AUF das Regal..nicht hinein oder ich brauche ein anderes Regal.

Ich wollte beim IKEA also nach einem etwas breiteren und höherem Regal suchen, wo ich den Drucker unten reinstelle und oben darauf das Laptop stellen kann…aber es hat mir nichts gefallen.

Für 8 EUR hab ich dann ein Metallgestell gekauft, das ich auf dem Drucker plaziere (gut das mein kleiner Drucker quardratisch und eben gebaut ist), um darauf das Laptop zu stellen. Das ist keine Dauerlösung…aber erst einmal eine praktikable Zwischenlösung.

Also inzwischen ist mein Homeoffice-Büro richtig gut ausgestattet und ich finde es behaglich und trotzdem funktional.

Notbetrieb im Büro – Corona

Es war Donnerstag schon spät als ich das Büro verlassen wollte….da bekam ich die Info: in unserem Hamburger Büro gibt es einen bestätigten Corona-Fall.

Da haben wir uns 1 Jahr und 10 Monate erfolgreich gegen das Virus gestemmt…haben alles getan, um eine Ansteckung zu vermeiden, so das man fast glauben konnte, wir sind durch das Einhalten aller Maßnahmen, eine kleine Insel der Glückselligkeit…und zack…da hat es auch unser Büro erwischt.

Na klar wird aus Datenschutzgründen nicht gesagt, um wen es sich handelt…nur wann die Person letztmalig im Büro war…das war ein Tag an dem auch ich dort war….aber durch meinen Zeitdruck hab ich mich kaum mit den Kollegen Vorort unterhalten und war auch nicht im Pausenraum…sondern hatte am Schreibtisch gegessen.

Ab sofort gilt: ALLE Kollegen müssen ins Homeoffice…auf beiden Etagen darf jeweils nur 1 Person anwesend sein…aber jemand muss sich ja auch um die Post kümmern…durch die neue Assistenz der GF sind der Controller und ich jetzt nicht mehr alleine damit, das heißt einer von uns Dreien muss auf jeden Fall immer da sein….

…da ich sowieso Freitags meinen Office-Tag habe, war ich also gestern alleine auf der gesamten Etage. Eigentlich ändert sich für mich nicht so viel: aus 2 Tagen Homeoffice werden jetzt 3 Tage….Der Unterschied im Büro ist eben nur, das kein anderer da sein wird. Und wir müssen uns jetzt alle 2 Tage selber testen….Da „sollten“ wir zwar auch schon vorher …jetzt aber „müssen“ wir es ….zum Glück haben wir genügend Test-Kits vorrätig.

Also meine beiden Tests waren bis jetzt negativ.

Apfelballen als Starthilfe in die Woche

Der Sonntagsausflug hat mich derartig beflügelt, das ich sogar Lust aufs Backen bekommen habe: jetzt nichts weihnachtliches…weil nach Weihnachten ist mir noch überhaupt nicht…aber Apfelballen mit Zimt: ein Quark-Ölteig mit viel Quark, wenig Öl, wenig Zucker und viel Äpfeln….und mit Zimt bestäubt.

Zusammen mit einer heißen Tasse Kaffee war das nach einer eisigen Walkingrunde am Morgen, ein perfekter Start in die Homeoffice-Tage am Montag.

Und der Tag lief auch sonst richtig gut….ich hab in der kommenden Woche Urlaub, muss mich in dieser Woche also sputen, um den Bankenwechsel für alle meine Gesellschaften noch vor Monatsende abzuschließen….aber ich hab alles im Griff und bereits heute konnte ich Vollzug melden: Mission accomplished. Der Rest liegt jetzt nicht mehr in meiner Hand.

Das Schöne am Arbeiten zuhause ist, das man sich ein vernünftiges frisches Mittagessen kochen kann….Bratkartoffeln aus Pellkartoffeln mit Spiegelei…

Ein Tag der Laune macht….weil einfach alles irgendwie gut wird…OBWOHL…in dieser Woche warten noch 2 unangenehme Termine auf mich…und ich weiß noch nicht, welchen von Beiden ich schlimmer finde.

Zur Auswahl stehen:

  • ein ca. 3 Stunden Termin am Donnerstag beim Zahnarzt, um eine ca. 20 Jahre alte Goldkrone zu entfernen und eine neue Krone anzupassen ODER
  • die Wohnungsübergabe am Samstag mit meinem Hausdrachen

Okay heute am Mittwoch Abend ist mir der morgige Zahnarzttermin näher und damit ist der Unwohlfaktor für Morgen schon sehr hoch….hoffe es geht alles gut.

Vor allem hab ich ja Angst vor einer Panik-Attacke beim Abdruck nehmen…aber das soll ja angeblich alles digital ablaufen, also ganz ohne diese sperrigen Löffel mit klebriger Masse…..aber noch kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen…und das macht mir Angst.

UND die Sorge das sich auch diese alte Goldkrone nicht in einem Stück entfernen lässt…ich hab das schon bei einer anderen Krone gehabt: gleich alt, vom gleichen Zahnarzt damals eingesetzt…nur ein Anderer der sie jetzt entfernen muss.

Nur der Gedanke an die Wohnungsübergabe bringt mir ein ähnliches Unwohl-Gefühl…nur körperliche Schmerzen und eine Attacke aufgrund meiner Klaustrophobie sind dabei nicht zu erwarten….

Einsilbigkeit in Erklärungen oder einfach nur „hygge“?

Obwohl ich bereits so einige kleinere Walkingrunden in der Umgebung meines neuen Zuhauses erkundet habe, war heute Morgen Premiere für mein Homeoffice-Ritual….und die Runde die ich mir dazu gesucht habe, ist mit 2,6 km zwar eher das, was ich als „kleine Runde“ bezeichne…aber ich hab noch ein paar Wege gesehen, um daraus eine Standard-Größe von 4-5km werden kzu lassen…das probiere ich gleich Morgen früh.

Es sind kleinen Wege abseits…mit Bäumen und Laub, kleinere Parkabschnitte, nur grob befestigte Zwischenwege….keine großen Straßen…ich starte ja solche Tage gerne inmitten der Natur….Okay also 1 große Straße muss ich dann doch noch überqueren….aber es gibt ja noch weitere Möglichkeiten…ich muss sie nur weiter erkunden.

Mein Homeoffice-Tag heute war danach richtig gut…sehr zufriedenstellend, da ich nach den ganzen Bankenwechsel endlich das Gefühl habe, wieder den Überblick über die Konten zu haben – puhh…gerade noch rechtzeitig zum Monatswechsel…..aber einfacher wird es vor allem mit den ausländischen Banken nicht….um nicht zu sagen: es ist mühselig.

Das dänische Wort „hygge“ beschreibt eine entspannte, herzliche und gemütliche Lebensweise….mir fehlt aber manchmal etwas mehr an „forklaringer“ = Erklärung wie etwas funktioniert oder funktionieren soll.

Es wird generell wenig bis gar nichts erklärt…und wenn man bei uns eine Erklärung bekommt, besteht diese meist aus einem kurzen Satz, der kaum kaum verständlich erläutert, was derjenige tatsächlich möchte. Es werden nicht viele Worte gemacht – und dadurch bleibt vieles im Dunkeln, was dann später dazu führt, das man noch einmal Nacharbeiten muss, weil irgendeinem Entscheidungsträger bewusst wird, das es soooo dann doch nicht geht.

Jede neue Aktion sollte erst einmal mit Nachdenken beginnen: Was soll am Ende für eine Information rauskommen? Welche Informationen habe ich bereits? Wo bekomme ich die restlichen Infos her? und wie bereite ich die Daten schließlich so auf, das ALLE Kollegen die gleichen Infos auf die gleiche Weise liefern.

Bei uns in der Firma läuft es anders: Es wird etwas beschlossen und mit einem Satz bekannt gegeben: Das macht Ihr jetzt so. Daraus versteht jeder Kollege (auch je nach Land, Ausbildungsgrad und Sprachfertigkeit) etwas anderes und bereitet die Daten irgendwie auf.

Dann geben wir diese Daten ab und nach 1-3 Monaten wird beschlossen: das Wirrwarr geht so nicht – und es wird ein Template entworfen und gleich so eingeschränkt, das es wieder nicht von allen genutzt werden kann, weil jetzt die Restriktionen im Template nicht die landesspezifischen oder gesellschaftsspezifischen Sonderformen berücksichtigt.

Also fängt man wieder an zu schreiben, das es so nicht funktioniert…und bekommt als Antwort….. NICHTS…..nun gut…also wurschtelt man so lange herum, bis das Formblatt irgendwie aufgeht….aber natürlich stimmen jetzt die Einzelheiten nicht mehr…man musste ja etwas tricksen. HAHAHAHA – das kenne ich noch sehr gut aus meiner Zeit in Hessen, wo ich einmal im Quartal eine Steuerformblatt ausfüllen musste….das war so schräg konstruiert, das ich 10 Jahre keine Ahnung hatte, wie ich es richtig füllen soll…es konnte mir einfach keiner erklären…hab immer so lange daran rumgebastelt, bis alle Querchecks aufgingen ….diese Zeiten wähnte ich eigentlich hinter mir….jetzt hab ich wieder so etwas Ähnliches.

Aber ich hab eine für mich gangbare Lösung gefunden und warte jetzt nur noch auf den allgemeinen Aufschrei, das es es so nicht geht.

Egal….trotzdem bin ich mit der Gesamtleistung meines Tages sehr zufrieden …und jetzt ist Feierabend….

„Mobiles Arbeiten“ versus „Home-Office“

Doch auch das längere Gespräch mit der Service-Hotline hat ja letztendlich ein Problem gelöst und so läuft dieser Tag unter dem Oberbegriff: Ein erfolgreicher und schöner Tag.

Jeder Anruf, jede Mail, war heute ein Schritt vorwärts und jedes Mal ein Haken mehr auf meiner To-Do-Liste.

Mein Chef ist aus dem Urlaub zurück und so hab ich mir meinen Urlaub im August gleich mal genehmigen lassen…und im 2er Teams-Meeting mit ihm am Nachmittag gab es dann gleich noch weitere Punkte die ich von meiner Liste streichen konnte.

So wie ich heute auch noch von einem deutschen Teamleiter aus einem anderen Bereich erfahren habe, werden wohl nach und nach Vereinbarungen mit den Mitarbeitern getroffen, in denen jedem Mitarbeiter einen Tag in der Woche „mobiles Arbeiten“ zusteht…..und jeder Teamleiter kann darüber hinaus den Mitgliedern seines Teams weitere mobile Arbeitstage genehmigen, solange das Arbeiten auf diese Art funktioniert. Einen Anspruch hat der Mitarbeiter jedoch nur auf den einen Tag.

Das sind richtig gute Neuigkeiten…denn da sehe ich in meiner Abteilung wenig Probleme. Meinem Chef in DK ist es egal, ob er mich im Büro oder im Home-Office anruft…..hahahaha und unsere Meetings finden sowieso im virtuellen Raum statt. Im Gegensatz zu meinem Controller-Kollegen, hab ich meine Arbeit auch schon überwiegend auf digitale Bearbeitung umgestellt. Damit sollte es zukünftig möglich sein, weiterhin 2x in der Woche im Homeoffice zu arbeiten. was mein erklärtes Ziel ist.

Nur heißt es dann eben offiziell nicht „Home-Office“, sondern „mobiles Arbeiten“. Da die Bezeichnung „mobiles Arbeiten“ ein niedrigschwelliger Anreiz für den Arbeitgeber ist, dieses den Mitarbeitern zu ermöglichen.

Beim klassischen Homeoffice ist der Arbeitgeber verpflichtet einen komplett den Arbeitsschutz-Regeln entsprechenden Arbeitsplatz beim Arbeitnehmer Zuhause einzurichten. Während der Arbeitgeber beim „mobilen Arbeiten“ nur die mobilen Endgeräte und den Zugang zur Verfügung stellt….mehr nicht.. Mobiles Arbeiten muss daher nicht zwingend in den eigenen 4 Wänden stattfinden, sondern theoretisch ginge es überall, wo man eine Internet-Verbindung nutzen kann.

und in genau 14 Tagen starte ich meinen Sommer-Urlaub – FREU

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Alte Lösungen für neue IT

Die weitere Arbeitswoche war bisher sehr angenehm…aktuell warten meine Kollegen und ich auf ein Feedback zu meiner ellenlangen und sehr detaillierten eMail an unseren Chef in DK…und bis dahin kann ich mich dem normalen Alltag widmen….sehr schön….endlich wieder mehr Routine.

Als ich am Dienstagmorgen ins Büro kam, fand ich auf meinem Schreibtisch die zusätzliche Ausstattung für`s Homeoffice. Keiner hatte unseren technischen Kollegen in den letzten Tagen gesehen, der ist fast ununterbrochen im Homeoffice….und alle waren der Meinung also gestern Abend stand da noch nichts auf meinem Tisch…..und ich war ja bereits ab 7 Uhr Morgens am nächsten Tag im Büro….hmmm?

Entweder der Osterhase hatte Verspätung oder ein fleißiger Arbeits-Wichtel hat den Umweg auf sich genommen und es auf meinen Schreibtisch gestellt….der technische Kollege war den ganzen Tag über nicht erreichbar, aber da wir vor mehr als einem Monat über das Thema gesprochen und er sich angeboten hatte, mir alles zusammen zu stellen, war ich ziemlich sicher, das es tatsächlich für MICH sein sollte und hab es bei Feierabend schon mal mit nach Hause genommen.

Einen Tag später hab ich mich dann bei ihm bedankt…er war tatsächlich ganz früh am Morgen, auf dem Weg zu einem Außentermin, noch schnell ins Büro gekommen…das hat mich echt gerührt…das er überhaupt noch daran gedacht hat…immerhin sind bei uns gerade einige personelle Veränderungen und die IT-Ausstattungen für die Kollegen macht er noch so neben seiner eigentlichen Arbeit zusätzlich.

Ich freue mich jedenfalls wie ein Schneekönig. Jetzt hab ich im Homeoffice einen großen Monitor, kabellose Tastatur/Maus und eine Dockingstation um alles zusammen zu schließen. Vorbei die Zeiten wo ich jedes Mal zwischen Tastatur-und Druckerkabel tauschen musste, mein Laptop hat nur einen USB-Port…hahaha und so ein Bildschirm ist schon was ganz anderes, als ein kleines Laptop-Display..

Den mobilen Schreibtisch hab ich mir zwar schon ausgesucht, aber noch gar nicht bestellt. Mein Wohnzimmer ist mit der Anordnung der Möbel ganz ähnlich, wie früher meine langjährige Wohnung in Frankfurt…und in der Zeit war ich ja auch Kassenwart unseres Tanzsport-Vereins.

Aus dieser Zeit hab ich noch den kleinen IKEA-Regal-Würfel, wo früher schon der Drucker drauf stand…,….den hab ich jetzt wieder ins Wohnzimmer geholt und steht jetzt so wie damals schon…hinter dem Esstisch, in einem nicht genutzten Zwischenraum zwischen Tisch und Fenster. Obendrauf der Drucker, darunter ist die Kabellage und Kleinzeugs die ein Büro so braucht. Sehr schön…es passt prima und bei Nichtbenutzung kann ich dann auch noch den Monitor drauf stellen. Tastatur und Dockingstation kommen dann auf einen der Stühle…dann ist der Esszimmertisch wieder frei nutzbar.. Jaaa – das ist jetzt keine Dauerlösung …aber so geht es OHNE das ich jeden 2.Tag alles ab-und wieder aufbauen muss…zumindest solange ich keine Gäste bekomme.

Und nächste Woche, wenn in Schleswig-Holstein wieder die Geschäfte aufmachen (Inzidenz schon seit ein paar Tagen wieder unter 100) ,werde ich mich auf den Weg machen und den mobilen Schreibtisch besorgen.

Heute hab ich den ganzen Tag so gearbeitet und merke gleich, das ich heute weniger Nackenprobleme habe und auch meine Augen sind entspannter…..

Morgen-Routine – Walking

Und das 3. Mal in dieser Woche war ich bereits vor Sonnenaufgang draußen unterwegs.

Bei 2 Grad, Regen und Wind fiel es mir zwar schwer…aber es hat sich gelohnt… Der Regen hörte schnell auf, der Wind lies etwas nach, es waren entspannte 6km und der Sonnenaufgang war mal wieder sehr schön….

…und danach fällt mir so ein Homeoffice-Tag viel leichter, als mich direkt nach dem Aufstehen, mit Umweg über Bad und Küche gleich an den Schreibtisch zu setzen.

Es kann zwar auch Spaß machen, sich mit weniger Morgen-Routine quasi noch im Schlafanzug oder Jogginghose an den PC zu setzten….aber an den Tagen, wo ich das mal gemacht habe, fiel es mir nach Feierabend unglaublich schwer, mich zu irgendeiner Tätigkeit ausserhalb der Wohnung aufzuraffen.

Ich bin also zu meiner kompletten morgentlichen Routine zurück gekehrt, ziehe mir auch etwas Vernünftiges an, style meine kurzen Haare und schminke mich dezent…so wie ich es sonst auch mache.

Und NACH so einer morgentlichen Walkingrunde bin ich wach und zufrieden…freue mich dann auf den ersten Kaffee des Tages, während ich gleichzeitig meinen Laptop hochfahre und mit der Arbeit beginne.

Hurra: Büro-Tag

Misstrauisch bin ich in den Mittwoch gestartet…puhhh zum Glück sind die Kopfschmerzen wieder weg.

Und – Yuchuuuu …. heute ist Officetag….und es waren doch eine Menge Kollegen anwesend (in JEDEM Büro und den Besprechungsräumen) saß eine Person…mehr hätten also gar nicht kommen dürfen und die meisten waren froh, wieder im Büro sein zu können, wenn auch mit Maske….nur von Zuhause aus arbeiten ist eben auch blöd.

Schon interessant ,wie sich die Sichtweise auf den Arbeitsort ändert. Erst waren alle froh, auch „mal“ ins Homeoffice gehen zu können…aber so nach einer Weile kommt bei allen die Erkenntnis: MAL ist wirklich gut und effektiv….aber „größtenteils“ oder „nur“ Homeoffice hat doch auch viele Nachteile.

Jeder macht seine Arbeit, egal wo und wann…aber sich alleine zu motivieren fällt dem Einen oder Anderen schon schwer…vor allem, wenn sie sowieso keinen Zeitdruck bei Ihrer Arbeit kennen oder nur einen sehr vagen Zeitrahmen dafür haben…da fehlen dann die Kollegen um sich gegenseitig zu pushen.

Da geht es uns in der Buchhaltung natürlich ganz anders…wir haben zwar hier auch keinen extremen Zeitdruck (das kenne ich ja gaaanz anders), aber wir haben einen ziemlich klaren Zeitrahmen durch die verschiedenen Abgabetermine für UST, Z4-Meldung, ZM-Meldung, Zahlungsfristen von Eingangs-Rechnungen, Fristen für die Erstellung von Ausgangs-Rechnungen, Cash-Planung zum Monatsende, interne Abgabetermine für alles Mögliche.

Bei uns kommt es nicht so sehr auf kreativen Austausch mit anderen an, sondern um klare Strukturen, um immer für alle Gesellschaften alles zu den jeweiligen Terminen rechtzeitig fertig zu haben. Mit diesem Rahmen fällt es leichter sich zu motivieren, als den Kollegen aus der Projekt-Entwicklung.

Einen Teil des Tages war ich also erst einmal mit ausführlichen Gesprächen beschäftigt, das hat Spaß gemacht ..und trotzdem konnte ich meinen Teil-Ausfall von gestern wieder aufholen. Der November ist bisher sowieso ein eher ruhiger Arbeitsmonat.

Nach Feierabend war ich noch im Altonaer Volkspark, um noch vor und während des Sonnenuntertags meine Walking-Runde durch zu ziehen….Zuhause hab ich nach noch 40 Minuten Kraftsport gemacht….sooo reicht für heute.

Frühstart an der Elbe

Um mir den Start in diese Woche, mit 2 Homeoffice-Tagen, so angenehm wie möglich zu gestalten…hab ich mich zur einer Früh-Walking-Runde an der Elbe aufgemacht.

Ausgerüstet mit einem Thermobecher Kaffee, dicker Jacke und Taschenlampe, bin ich zum Willkomm-Höft nach Wedel gefahren und von dort noch im Dunkeln in Richtung Heizkraftwerk gelaufen.

Anfangs war es ungemütlich kalt und windig und die Taschenlampe brauche ich steckweise, um überhaupt den Weg zu finden. An einer Treppe bin ich 3 Mal hoch-und runter gejoggt um den Kreislauf in Schwung zu bringen…danach war mir endgültig warm … und ich hab die kühle klare Luft tief eingeatmet…die Ruhe tief eingesogen und den Blick auf den schmalen Streifen Licht, in Richtung der bald aufgehenden Sonne, gerichtet.

…aber erst auf dem Rückweg gab es genügend Helligkeit, das ich die Taschenlampe nicht mehr brauchte… und jetzt konnte ich auch die kleinen Wellen auf der Elbe erkennen.

Auf dem Rückweg zum Auto hab ich gemerkt, ich hätte jetzt sooo gerne ein Matjes-Brötchen zum Frühstück…leider waren die Fischbuden aber noch geschlossen…

…so bin ich auf der Fahrt nach Hause noch an dem Fischladen beim Famila vorbei gefahren.

Die noch sehr unwirsche Verkäuferin – immerhin ist es erst 7.25 Uhr an einem Montag Morgen – hahaha da kann man doch nicht schon wach und freundlich sein…ich hab wirklich Verständnis dafür – hat mir jedoch auf meine freundliche Frage, auf zwei knusprig-frische Baguette-Brötchen Matjes, Salat und Zwiebeln gepackt. Ich liebe den Matjes dort, der ist dick, mild und zart…..hmmmm lecker.

Zuhause hab ich also erst einmal in Ruhe gefrühstückt…was ich sonst ja eigentlich nie in einer Arbeitswoche mache und dann erst um 8 Uhr mein Homeoffice geöffnet….