Back-Tag

Eine aufgeräumte und saubere Küche verleitet mich immer wieder, auch spontan, sofort wieder Unordnung zu machen…das geht bei mir ganz leicht, denn die Küche ist relativ klein.

Nach dem Abwasch am Vormittag, sah es so sauber aus, das ich mich entschloss, endlich mal wieder meine bewährten Haferkekse zu backen und zwar gleich die doppelte Menge und dazu noch die Mandelkekse…also insgesamt 4 Backbleche.

Beide Kekse enthalten viele Haferflocken, weniger Zucker und Butter..sind einfach und schnell zu machen. Die reinen Haferkekse sind dünn, knusprig, sehr lecker und halten lange vor…d.h. der Blutzuckerspiegel fällt nicht so schnell ab. Die Mandel-Haferflocken-Kekse sind etwas dicker und nur leicht knusprig…deshalb hab ich sie etwas länger im Ofen gelassen…was man an der Backfarbe zu erkennen kann. Auch sie sind lecker und haben dazu eine leichten Zimtgeschmack.

Ich mache es mir mit den Keksen einfach, indem ich den Teig komplett über das gesamte Backblech ausrolle und dann mit dem Pizza-Schneider in Rauten / Rechtecke vorschneide und erst nach dem Backen in Stücke breche…so verschwende ich keine Zeit mit dem Ausstechen und der Platz auf dem Backblech wird optimal genutzt…für alles Andere wäre ich auch einfach zu ungeduldig. Das macht die Kekse jetzt optisch eher rustikal…sind aber auch nicht zum verschenken gedacht und meine Kollegen kennen die so auch schon von mir und essen sie trotzdem….also bis auf einen Kollegen: dem sind sie „zu gesund“.

Und da der Ofen ja gerade heiß war, hab ich die Reste der Mandeln und das was Schrank und Obstkorb noch so zu bieten hatten, zu einem Kuchen verarbeitet…ganz ohne Rezept:

Heraus gekommen ist eine (fast) vegane Mandeltarte mit Äpfeln, Apfelmus und einer Banane.

Das der Boden quasi vegan ist, war eine notwendige Entscheidung, als ich im Kühlschrank keine Eier mehr fand…und die Butter auch nicht mehr ausreichte. Die ganzen Mandeln hab ich grob gemahlen, mit etwas Mehl, Zucker, Vanillezucker, etwas Backpulver, Margarine und einem Schuss Milch (deshalb nur FAST vegan) zu einem Teig verarbeitet, in die Springform verteilt…eine leichte Schicht Apfelmus aus dem Glas darauf gegeben, die Banane in Scheiben in der Mitte verteilt, und säuerliche Äpfel mit Schale in schmale Spalten geschnitten und auf dem gesamtem Boden verteilt. Darüber etwa Zimt und Zucker und in der Mitte noch etwas Apfelmus darüber gegeben…bei 170 Grad für 40 Minuten backen.

Der grobe Mandelboden passt prima…war aber in der Mitte etwas zu weich…beim nächsten Mal, würde ich den Apfelmus nicht bis ganz in die Mitte des Bodens verteilen…Aber lecker ist die Tarte trotzdem

Urlaubs-Kokon

Urlaubs-Kokon

Je ungemütlicher es Draußen ist, umso schöner ist es, Zuhause zu sein.

Nach meinen Ausflügen am Wochenende, hab ich mich entschlossen diese Urlaubswoche jetzt Zuhause zu verbringen. Ich finde ja immer irgendetwas, mit dem ich mich beschäftigen kann.

Das sind dann meistens so normale Dinge, wie Wäsche waschen, Kochen und Aufräumen. Und täglich morgens eine Stunde Dänisch lernen.

Aber eben auch das Suchen im Internet nach einer günstigeren KFZ-Versicherung. Meine Aktuelle hat mich über eine gehörige Preissteigerung informiert. Nach fast 5 Jahren bei derselben Versicherung hab ich mich, einen Vormittag lang, über die diversen Vergleichsportale informiert, aber tatsächlich dann eine Versicherung gefunden, die dort nicht einmal erwähnt wurde.

Die Verbraucherzentralen mahnen bei den Vergleichsportalen zur Wachsamkeit, weil gerade die Versicherungen, die ganz weit oben im Ranking stehen, dafür bezahlen genau dort zu stehen. Je weiter oben, umso eher bekommen sie den Zuschlag der Kunden. Somit ist klar, diese Portale sind nicht unabhängig und der Verbraucher sollte auch außerhalb der Portale suchen.

Meine Wahl fiel auf eine der Versicherungen, die sehr groß und bekannt ist und das auf der Homepage dort angebotene Gesamtpaket, war tatsächlich das beste Angebot für mein Fahrzeug (das Beste – nicht das Günstigste…es kommt auf die Einzelheiten im Vertrag an) und ich spare damit gut Geld für besseren Service. Viele Versicherungen in den Vergleichs-Portalen waren mir gänzlich unbekannt…da bin ich meistens skeptisch.

Also hab ich das Angebot angenommen und nach der Bestätigung durch den neuen Versicherer per Mail, hab ich dann auch sofort meine bisherige Versicherung gekündigt…das ging auch ganz unkompliziert über deren Webseite.

Also gerade bei Online-Versicherungen kann sich nun wirklich keiner mehr beschweren, das wir nicht digital genug sind…bei mir läuft hier schon seit Jahren alles sehr komfortabel über das Internet.

Und dann hab ich mich auch mal wieder online auf die Suche nach Nikolaus-Geschenken für meine Familie gemacht….seit dem letzten Jahr weiß ich, das man hochwertige Socken aus Naturfasern wie Alpaka-Wolle, Schurwolle, Baumwolle eben nicht mehr so ohne Weiteres im stationären Handel bekommt…also hab ich dieses Mal gleich das Internet bemüht.

Meine Schwester hatte erwähnt, das da bei Beiden noch Bedarf besteht…und auch ich hab, nach einem kritischen Blick in meinen Winter-Sockenvorrat, einige der fast durchgescheuerten Paare aussortiert. Ich bin also online von „Geschäft zu Geschäft“ gezogen und habe für uns wieder einmal ein Bündel verschiedenster kuscheliger Wintersocken geangelt…das hat Spaß gemacht. (Übrigens meide ich dabei solche preis-aggressiven Plattformen wie z.B. Temu). Sobald alles hier angekommen ist, werde ich die Nikolauspäckchen packen und per Post verschicken…ich denke nicht, das ich vorher noch einmal hoch fahren werde.

Ansonsten mache ich dies und das, überwinde mich dann doch immer wieder zu den Walkingrunden aufzubrechen, obwohl es kalt, nass und windig ist…aber hab mir auch 2x in dieser Woche davon frei genommen…dafür dann aber weitere Dehn- und Streckübungen gemacht, so das ich heute sogar Muskelkater habe – im Mors (Bobbes / Hintern) grins.

Tagsüber bin ich auch öfter draußen zum Einkaufen und war einen Mittag in einem China-Restaurant zum Mittagessen…aber das war echt kein Genuss….das Geld hätte ich mir sparen können. Das Restaurant ist groß und beliebt…ist immer voll…aber die Qualität des Essens hat sehr stark nachgelassen.

Als ich anschließend um den kleinen See in der Nähe gelaufen bin, fühlte sich mein Magen nicht sehr wohl…aber das hat sich dann zum Glück im Laufe des Nachmittags wieder gelegt.

Ich bin sehr zufrieden mit meinen ruhigen freien Tagen…sehr ruhig und entspannt sind die Tage…genau so, wie ich es am Liebsten mag. Keine Sorgen, keine weiteren Verpflichtungen, keine Termine….

Ich backe im Moment gerne mal verschiedene kleine Apfelkuchen…teste verschiedene Variationen mit Biskuitteig aus Weizenvollkorn- und Dinkelvollkornmehl, mische verschiedene säuerliche Apfelsorten….spare mehr Butter und Zucker ein, ersetze einen Teil der Eier durch Milch. Was geht, was macht den Teig noch fluffig genug….Hätte früher nie gedacht, das ich mal Vollkornteige als lecker empfinden könnte, auch Dinkel fand ich bisher eher schwierig….aber mittlerweile schmeckt mir das tatsächlich gut. Na klar esse ich die nicht alleine…habe einiges davon eingefroren.

Und auch ein Brotteig aus Roggenvollkornmehl und anderen Mehlsorten ruht mal wieder an einem warmen Ort, um spätestens Morgenfrüh gebacken zu werden. Vor ein paar Tagen hab ich auch mal wieder ein Kartoffelrösti gemacht.. Hab ich seit Jahren nicht gemacht, da ich das Kartoffelreiben nicht mag hahaha…aber toll ist es geworden…und meine Finger sind heile geblieben… und Heute Mittag gab es einen Reis-Gemüse-Auflauf mit viel Wirsingkohl und Rosenkohl…dazu ein Stück Kabeljaufilet aus der Pfanne….sehr lecker.

Apfelballen als Starthilfe in die Woche

Der Sonntagsausflug hat mich derartig beflügelt, das ich sogar Lust aufs Backen bekommen habe: jetzt nichts weihnachtliches…weil nach Weihnachten ist mir noch überhaupt nicht…aber Apfelballen mit Zimt: ein Quark-Ölteig mit viel Quark, wenig Öl, wenig Zucker und viel Äpfeln….und mit Zimt bestäubt.

Zusammen mit einer heißen Tasse Kaffee war das nach einer eisigen Walkingrunde am Morgen, ein perfekter Start in die Homeoffice-Tage am Montag.

Und der Tag lief auch sonst richtig gut….ich hab in der kommenden Woche Urlaub, muss mich in dieser Woche also sputen, um den Bankenwechsel für alle meine Gesellschaften noch vor Monatsende abzuschließen….aber ich hab alles im Griff und bereits heute konnte ich Vollzug melden: Mission accomplished. Der Rest liegt jetzt nicht mehr in meiner Hand.

Das Schöne am Arbeiten zuhause ist, das man sich ein vernünftiges frisches Mittagessen kochen kann….Bratkartoffeln aus Pellkartoffeln mit Spiegelei…

Ein Tag der Laune macht….weil einfach alles irgendwie gut wird…OBWOHL…in dieser Woche warten noch 2 unangenehme Termine auf mich…und ich weiß noch nicht, welchen von Beiden ich schlimmer finde.

Zur Auswahl stehen:

  • ein ca. 3 Stunden Termin am Donnerstag beim Zahnarzt, um eine ca. 20 Jahre alte Goldkrone zu entfernen und eine neue Krone anzupassen ODER
  • die Wohnungsübergabe am Samstag mit meinem Hausdrachen

Okay heute am Mittwoch Abend ist mir der morgige Zahnarzttermin näher und damit ist der Unwohlfaktor für Morgen schon sehr hoch….hoffe es geht alles gut.

Vor allem hab ich ja Angst vor einer Panik-Attacke beim Abdruck nehmen…aber das soll ja angeblich alles digital ablaufen, also ganz ohne diese sperrigen Löffel mit klebriger Masse…..aber noch kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen…und das macht mir Angst.

UND die Sorge das sich auch diese alte Goldkrone nicht in einem Stück entfernen lässt…ich hab das schon bei einer anderen Krone gehabt: gleich alt, vom gleichen Zahnarzt damals eingesetzt…nur ein Anderer der sie jetzt entfernen muss.

Nur der Gedanke an die Wohnungsübergabe bringt mir ein ähnliches Unwohl-Gefühl…nur körperliche Schmerzen und eine Attacke aufgrund meiner Klaustrophobie sind dabei nicht zu erwarten….

Restekuchen

Oder auch eine Art Überraschungskuchen…was ist noch da und was passt in den Kuchen hinein.

Also eigentlich sollte es ein Birnenkuchen mit Walnüssen werden….bis ich beim Vorbereiten der Birnen bemerkt habe, das diese von innen her zum großen Teil vergammelt waren, schade…es blieb nicht soviel übrig…aber ich hatte auch noch ein paar Äpfel und 1/2 Zitrone…

….und als ich dann auch noch im Schrank ca.100g Buchweizenmehl gefunden habe und etwas Haselnusskrokant, sowie 1/4 Tüte gemahlene Mandeln, war klar….okay – daraus mache ich jetzt etwas:

Also 100g Zucker und 100g Butter mit 1 Päckchen Vanillinzucker verrühren, danach 3 Eier nacheinander hinzugeben.

Dann 100g Mehl, eine Prise Salz und 100g Buchweizenmehl mit 1 Päckchen Backpulver vermengen und in die Masse geben….dazu dann etwas Haselnusskrokant und die gemahlenen Mandeln, bis der Teig zäh vom Löffel fällt.

Alles in eine gefettete Form geben. Birnen und Äpfel in Scheiben schneiden, ca.80 Gramm Walnüsse hacken und über dem Kuchen verteilen, dann etwas Zitrone drüber träufeln und dann den Kuchen mit Zucker bestreuen….Da ich eine flache Tarte-Form gewählt habe ging es bei 180Grad für 35 Minuten in den Backofen.

Hmmm gar nicht mal schlecht….also das Buchweizenmehl mit Weizenmehl in Kombination ,schmeckt mir im Kuchen auf jeden Fall besser, als die Buchweizenmehl-Waffeln….und es passt super gut zu den Nüssen…schade das ich nicht mehr Birnen hatte, die passen wirklich wunderbar dazu….

Abenteuer: Kuchen backen

Backen wird bei mir mehr und mehr zum Abenteuer…Am Anfang steht eine Idee…dann lese ich mich quer durch einige Rezepte und suche mir zusammen, was mir aus jedem der Rezepte gefällt…dann gehe ich einkaufen und am Ende muss ich mit dem Backen, was ich dann tatsächlich auch zur Verfügung habe….und das ist dann nicht unbedingt das, was in den Rezepten steht…hahaha

Ich arbeite schon länger mehr so freihändig aus dem Handgelenk…..grins…DAS funktioniert zwar oft sehr gut, manchmal auch nicht nicht…und manchmal doch – obwohl es erst nicht danach aussieht…

Der ursprüngliche Plan war eine Mandel-Bisquitboden mit Erdbeeren und Sahnetupfen….doch die Dame am Erdbeerstand war so damit beschäftigt, die Erdbeeren auszusortieren (Samstag späten Nachmittag) das sie mir keine Erdbeeren verkaufen wollte…also nicht jetzt…ich solle später wieder kommen. Ich hab ein paar Minuten mit ihr diskutiert, weil das standen ja bereits 3 für gut befundene Schälchen und ich wollte 2 kaufen…und ich war gerade der einzige Kunde weit und breit…aber nein….diese wollte sie mir nicht verkaufen…und dabei gab es gar keinen Mangel an den leckeren Früchten. Hinter ihr standen noch 2 riesige Stapel Erdbeeren.

OKAY – ein Erdbeerstand der keine Erdbeeren an mich verkaufen möchte…ich habe verstanden. Im Supermarkt gab es nur noch vergammelte Erdbeeren aus dem Ausland….Planänderung: Es gibt Himbeeren – die hab ich noch im gefrorenen Zustand zuhause.

OKAY – gefrorene Himbeeren auf einem Bisquitboden…da muss noch etwas anderes dazu….Mascarpone und Sahne ….perfekt…. Es gab aber nur noch einmal Mascarpone….anstand jetzt ergänzend zum Quark, hab ich aber dann aus Gewohnheit zum Joghurt gegriffen, das hab ich aber erst später zuhause realisiert.

Am frühen Sonntagmorgen hab ich also angefangen alles Zutaten in Einklang zu bringen…..das Verhältnis Sahne zu Mascarpone stimmt noch nicht. und durch die aufgetauten Himbeeren kommt ja noch einiges an Feuchtigkeit in die Masse…und so hab ich es mit einem Päckchen Vanille-Puddingpulver kompensiert (das hatte ich in einem der Rezepte gelesen, es aber nicht wieder gefunden).

Am Ende des Backvorgangs hab ich dann das hier gezaubert:

Mandel-Biskuitboden mit einer Himbeer-Mascarpone-Creme mit Zitronenabrieb dekoriert – sieht nicht perfekt aus, schmeckt aber klasse…und heute – einen Tag später – weiß ich, das man den Kuchen am Besten einen Tag vorher vorbereitet…heute ist er noch besser in der Konsistenz und im Geschmack noch runder.

Der Mandelboden ist perfekt locker und luftig geworden und die Idee mit dem Puddingpulver war gut, das hat die Feuchtigkeit der Himbeeren gebunden und dem Kuchen etwas mehr Halt gegeben. Gelatine wäre aber auch gegangen….hahaha

Vom Mandel-Biskuit bin ich begeistert das Rezept ist so easy:

60 g Mehl / 60g gemahlene Mandeln / 75g Puderzucker / 3 Eigelb verrühren und 3 steifgeschlagenen Ei-Weiß unterrühren und das ganze in ein gefettete 28er Springform geben. Bei 200 Grad ca. 15Minuten backen lassen.

Apfeltarte mit Marzipan

Nur wenige Zutaten , kein Schnick-Schnack und zügig gemacht…das zeigt mal wieder das tolle Sachen nicht kompliziert sein müssen….

Beim Blick auf den Berg Äpfeln, die schon seit ein paar Tagen in meiner Obstschale lagen…war klar: entweder ich esse in den nächsten Tagen einen Apfel nach dem anderen oder es muss eine andere Lösung her.

Unser Arbeitgeber hat ein wöchentliches Abo für frisches Obst und versorgt uns damit mit Bio-Obst. Durch die Pandemie sind aber aktuell so wenig Kollegen im Büro, das Freitags immer noch einiges übrig bleibt und das teilen wir dann unter den anwesenden Kollegen auf…so fielen letzten Freitag einige Äpfel auf mich und zusammen mit denen ich ich schon gekauft hatte, ist das jetzt mehr, als ich so pur essen möchte.

Okay, also es gibt eine Apfeltarte….und die hab ich dann sofort backen wollen…nur ich hatte keine Eier mehr…okay also ich brauche für den Mürbteig noch eine Ersatz-Zutat um das fehlende Ei auszugleichen…und da fiel mir das letzte Back-Marzipan-Päckchen ins Auge (ist noch von Weihnachten) …..also schnell im Internet geschaut und tatsächlich hab ich ein einfaches Rezept gefunden:

120g Mehl, 100g Butter, 100g Marzipan, 40g Zucker zu einem Mürbeteig verarbeiten…und wie bei jedem Mürbteig 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen….in der Zwischenzeit die Tarteform fetten und 500g Äpfel schälten und in Scheiben schneiden, den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Den Mürbeteig ausrollen und auf die 22cm Form verteilen (meine Form ist 24cm im Durchmesser, deshalb ist der Kuchen am Rand etwas dünner als geplant und nach dem Backen auch ein klein wenig zu dunkel)….die Apfelscheiben darauf verteilen und mit Zimt oder Zimt/Zucker bestreuen und ca. 40 Minuten backen lassen:

Die Tarte soll eigentlich im Backofen auskühlen….aber wie immer liebe ich es, wenn der Kuchen noch warm ist…und was soll ich sagen…der dünne Boden ist phantastisch: mürbe, aber nicht trocken und durch das Marzipan unglaublich lecker……und passt prima zu den Äpfeln…..

ähmmm….okay- also mein Mittagessen hab ich damit schon gehabt….😇

Und wer es gerne vegan möchte, braucht eigentlich nur die Butter gegen Pflanzenfett zu tauschen…cool da hab ich ja gleich mal einen Kuchen den ich demnächst fürs Büro backen kann.

Gute Idee – nicht gut gemacht

Kuchen backen ist jetzt nicht meine Kernkompetenz und manchmal geht es auch glatt daneben…..aber ich hab mich mal wieder an einen Kuchen gewagt….Eigentlich sollte es eine Apfeltarte mit Vanillepudding werden.

Das Grundrezept hatte ich aus dem Internet, dann hab ich die Zutatenliste noch etwas modifiziert und das Ergebnis sieht auf den ersten Blick ganz okay aus….

Der Backofen war mit 180 Grad scheinbar etwas zu heiß….zumindest für meinen Backofen….der Rand wurde schon dunkel, der Boden war noch nicht ganz durchgebacken und auch nicht aufgegangen und da ich den Vanillepudding mit gleichviel Milch und ohne Gelatine gekocht hatte, war dieser im warmen Kuchen noch etwas flüssig…..

Nach dem ich das 1.Stück rausgeschnitten und es bemerkt habe, hab ich den Kuchen wieder in den Backofen getan und dort noch sanft weiterbacken und anschließend auskühlen lassen. Im kalten Zustand ist der Pudding jetzt fest und ja er schmeckt schon, wenn auch nicht so lecker und fluffig wie gehofft … ich verspüre beim Essen eine leichte Bitterkeit….hahaha nein nicht im Geschmack….einfach schade um die schönen Zutaten.

Übrigens hatte ich noch Teig und Pudding übrig…also hab ich einfach aus dem Handgelenk den restlichen Hefeteig ausgerollt, die Ränden eingeschlagen, den Pudding darauf verteilt und mit Haselnusskrokant garniert….ab in den 160Grad heißen Ofen und voila: Witzigerweise ist der Teig hier gut aufgegangen, der Pudding war fest und zusammen mit dem Haselnusskrokant ein leckerer Kuchen perfekt zum Kaffee.

schneller Mandelkuchen

Sooo die Advents-und Weihnachtszeit ist überstanden…der letzte gekaufte Lebkuchen ist verspeist….und Nun?

Ich hatte ja keine Lust Kekse zu backen….aber natürlich hab ich immer noch einige Zutaten…was mache ich also jetzt mit den gemahlenen Mandeln, Haselnüssen, dem Nougat und der Kuvertüre ?

Heute hab ich mich nach meinem Tagesausflug in den Naturschutzpark Wittenbergen (zwischen Wedel und Hamburg-Blankenese) in die Küche gestellt und einen kleinen Mandelkuchen gebacken.

So einen kleinen schnellen Kuchen: Mehl, Zucker, Vanillinzucker, Backpulver, Eier, Milch, gemahlene Mandeln und geriebene weiße Kuvertüre zu einem glatten Teig rühren, in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad im Backofen backen.. Der Kuchen in der kleinen 18cm Springform war nach ca. 30 Minuten FERTIG und ist super lecker:

Durch die weiße Kuvertüre ist er innen schmelzig und durch die Mandeln hat der Kuchen einen kräftigen Geschmack….yummy! Perfekt nach der Walkingrunde an der Elbe bei kalten Temperaturen ….dazu eine Tasse heißen Kaffee und die Welt da draußen ist mir gerade mal egal…..

Leicht antriebslos

Heute bin ich schon wieder besser drauf….aber ich fühle mich noch etwas antriebslos.

Da ich heute jedoch Besuch von Schwester und Schwager bekomme hab ich mich aufgerafft einen Kuchen zu backen.

Wespen sind hier sehr viele …egal aus welchem Fenster ich die wieder rausscheuche…Durch das nächste geöffnete Fenster kommen sie wieder rein..

Das Wetter ist angenehm sonnig mit etwas Wind….und aktuell sitze ich faul auf dem Balkon

Vier Kuchen auf einmal

Ich backe nicht gern….hab mich aber darauf eingelassen diesen Mittwoch tatsächlich 4 Kuchen selber zu backen…lach …gut wenn man vorher nicht so richtig weiß auf WAS man sich da eigentlich einlässt.

Ich  kann zwar backen – aber es macht mir nicht so viel Spaß…und ist auch immer etwas Stress…Ach Quatsch…das krieg ich schon hin….

So: Planungszeit1 – welche Kuchen mache ich? 2x Blitzkäsetorte / 1x Apfeltarte / 1x Käsekuchen

Mo: Planungszeit2 – Was brauch ich / was hab ich / was muss ich einkaufen….4x Kuchen in der Springform…ich besitze aber nur 2 Springformen..

Di: Einkauf nach Feierabend und vor dem Sport – 1,5kg Sahne / 1kg Quark / 800g Frischkäse  / 1,5 kg Äpfel usw.  DAS sind mal  Mengen ….zur Erinnerung: ich lebe in einem 2Personen-Haushalt – da sind die Zutaten für einen kleinen Kuchen etwas kleiner.

Mi: Backen – Feierabend um 16 Uhr …Zuerst die Blitzkäsetorten…die „backen“ im Kühlschrank…die  Zubereitung ist zwar nicht schwer, aber alles muss zeitlich gut aufeinander abgestimmt sein – nicht zu kalt, nicht zu warm …und das 2x hintereinander…. Eigentlich kein Problem wenn man ALLE Zutaten da hat…ich war ja gut vorbereitet…hatte alles eingekauft….aber WO ist nur meine 4.Packung Frischkäse….Ahhhhhhhhhhhhhhggggggggggggrrrrrrrrrr….also gaanz ruhig den Schatz informiert er muss JETZT sofort noch einmal ins Auto springen und 1 Packung Frischkäse kaufen  Soooo  – geschafft

…dann die Apfeltarte mit einem Mürbteig….auch oft erprobt und kein Problem….auch die Streusel  sind nicht zu hart geworden – super und dann die Herausforderung ein echter Käsekuchen mit Mürbteigboden.

Tja…..und hier ging es dann nicht mehr so glatt….Den Teig hab ich schön dünn in die Springform gebracht…den ganzen Rand hoch – weil die Käsemasse bei diesem Kuchen bis knapp zum Rand geht und sehr flüssig ist…..

        Die Springform sollte dann in den heißen Backofen…leider schwappte dann die Käsemasse über und landete auf dem heißen Backblech… Ruhig bleiben – Springform abstellen…Backblech rausnehmen und anderes Backblech rein….

        Das neue Backblech ist leider etwas zu klein und kracht manchmal runter……also vooorsichtig die Springform drauf abstellen – nicht das es runter kracht.

        Schon nach 5 Minuten wird der Rand braun….weil ja die Käsemasse durch das überschwappen  nun NICHT mehr bis zum Rand geht….tief durchatmen

        Also Backofen wieder auf und mit Alufolie den Kuchen abdecken…nur das die Folie in der Mitte durchhängt und die flüssige Käsemasse berührt…also wieder runter mit der Alufolie….

        Dann rutscht das Backblech doch langsam weg….also schnell das vorherige Backblech sauber machen (man ist das heiß) und schnell gewechselt.

        Nun wird der Teigrand dunkler und schwärzer und ich lege doch noch die Alufolie drüber

        Ach ja….entgegen den bisherigen Erfahrungen mit diesem Rezept geht der Teig NICHT hoch…. Aus Erfahrung weiß ich aber ,das dieser Kuchen gerne am Ende zusammen fällt.

Ich bin also ziemlich mit den Nerven am Ende…und signalisiere  vorsichtshalber meinem Schatz, das es eventuell nur 3 Kuchen für seine Verabschiedung aus 2 Abteilungen gibt. 

        Nach der geplanten 1 Stunde im Backofen ist die Käsemasse immer noch flüssig….und der Kuchen ist nicht 1mm hoch gegangen….also weitere 15 Minuten …dann schalte ich den Backofen aus und lasse den Kuchen einfach drin stehen. Ich kann es eh nicht mehr ändern.

Inzwischen ist es 22.30 Uhr und ich hab die Schnauze voll vom Backen…..

Am nächsten Morgen öffne ich den Backofen und könnte jubeln…der Kuchen sieht genial aus…genau so wie früher bei der Oma…. Er ist NICHT zusammen gefallen…dazu Unregelmässig gebräunt  etwas uneben  – nur der Rand ist verbrannt. Nun gut …also nehme ich den Kuchen aus der Form und schneide den zu dunklen Rand einfach weg….ein wenig Puderzucker drauf und zurück in die Springform…Puhhhh – Glück gehabt.

Also konnte mein Schatz doch 4 Kuchen mit zur Arbeit nehmen um sich von seinen jetzigen Kollegen zu verabschieden und zu bedanken und  mir fällt ein Stein vom Herzen…egal wie es schmeckt – alle Kuchen sehen toll aus…

Hab ich schon erwähnt das ich in diesem Jahr noch 3x mehrere Kuchen gleichzeitig backen muss? Ohjjje – meine Nerven