Apfeltarte mit Marzipan

Nur wenige Zutaten , kein Schnick-Schnack und zügig gemacht…das zeigt mal wieder das tolle Sachen nicht kompliziert sein müssen….

Beim Blick auf den Berg Äpfeln, die schon seit ein paar Tagen in meiner Obstschale lagen…war klar: entweder ich esse in den nächsten Tagen einen Apfel nach dem anderen oder es muss eine andere Lösung her.

Unser Arbeitgeber hat ein wöchentliches Abo für frisches Obst und versorgt uns damit mit Bio-Obst. Durch die Pandemie sind aber aktuell so wenig Kollegen im Büro, das Freitags immer noch einiges übrig bleibt und das teilen wir dann unter den anwesenden Kollegen auf…so fielen letzten Freitag einige Äpfel auf mich und zusammen mit denen ich ich schon gekauft hatte, ist das jetzt mehr, als ich so pur essen möchte.

Okay, also es gibt eine Apfeltarte….und die hab ich dann sofort backen wollen…nur ich hatte keine Eier mehr…okay also ich brauche für den Mürbteig noch eine Ersatz-Zutat um das fehlende Ei auszugleichen…und da fiel mir das letzte Back-Marzipan-Päckchen ins Auge (ist noch von Weihnachten) …..also schnell im Internet geschaut und tatsächlich hab ich ein einfaches Rezept gefunden:

120g Mehl, 100g Butter, 100g Marzipan, 40g Zucker zu einem Mürbeteig verarbeiten…und wie bei jedem Mürbteig 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen….in der Zwischenzeit die Tarteform fetten und 500g Äpfel schälten und in Scheiben schneiden, den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Den Mürbeteig ausrollen und auf die 22cm Form verteilen (meine Form ist 24cm im Durchmesser, deshalb ist der Kuchen am Rand etwas dünner als geplant und nach dem Backen auch ein klein wenig zu dunkel)….die Apfelscheiben darauf verteilen und mit Zimt oder Zimt/Zucker bestreuen und ca. 40 Minuten backen lassen:

Die Tarte soll eigentlich im Backofen auskühlen….aber wie immer liebe ich es, wenn der Kuchen noch warm ist…und was soll ich sagen…der dünne Boden ist phantastisch: mürbe, aber nicht trocken und durch das Marzipan unglaublich lecker……und passt prima zu den Äpfeln…..

ähmmm….okay- also mein Mittagessen hab ich damit schon gehabt….😇

Und wer es gerne vegan möchte, braucht eigentlich nur die Butter gegen Pflanzenfett zu tauschen…cool da hab ich ja gleich mal einen Kuchen den ich demnächst fürs Büro backen kann.

Gute Idee – nicht gut gemacht

Kuchen backen ist jetzt nicht meine Kernkompetenz und manchmal geht es auch glatt daneben…..aber ich hab mich mal wieder an einen Kuchen gewagt….Eigentlich sollte es eine Apfeltarte mit Vanillepudding werden.

Das Grundrezept hatte ich aus dem Internet, dann hab ich die Zutatenliste noch etwas modifiziert und das Ergebnis sieht auf den ersten Blick ganz okay aus….

Der Backofen war mit 180 Grad scheinbar etwas zu heiß….zumindest für meinen Backofen….der Rand wurde schon dunkel, der Boden war noch nicht ganz durchgebacken und auch nicht aufgegangen und da ich den Vanillepudding mit gleichviel Milch und ohne Gelatine gekocht hatte, war dieser im warmen Kuchen noch etwas flüssig…..

Nach dem ich das 1.Stück rausgeschnitten und es bemerkt habe, hab ich den Kuchen wieder in den Backofen getan und dort noch sanft weiterbacken und anschließend auskühlen lassen. Im kalten Zustand ist der Pudding jetzt fest und ja er schmeckt schon, wenn auch nicht so lecker und fluffig wie gehofft … ich verspüre beim Essen eine leichte Bitterkeit….hahaha nein nicht im Geschmack….einfach schade um die schönen Zutaten.

Übrigens hatte ich noch Teig und Pudding übrig…also hab ich einfach aus dem Handgelenk den restlichen Hefeteig ausgerollt, die Ränden eingeschlagen, den Pudding darauf verteilt und mit Haselnusskrokant garniert….ab in den 160Grad heißen Ofen und voila: Witzigerweise ist der Teig hier gut aufgegangen, der Pudding war fest und zusammen mit dem Haselnusskrokant ein leckerer Kuchen perfekt zum Kaffee.

schneller Mandelkuchen

Sooo die Advents-und Weihnachtszeit ist überstanden…der letzte gekaufte Lebkuchen ist verspeist….und Nun?

Ich hatte ja keine Lust Kekse zu backen….aber natürlich hab ich immer noch einige Zutaten…was mache ich also jetzt mit den gemahlenen Mandeln, Haselnüssen, dem Nougat und der Kuvertüre ?

Heute hab ich mich nach meinem Tagesausflug in den Naturschutzpark Wittenbergen (zwischen Wedel und Hamburg-Blankenese) in die Küche gestellt und einen kleinen Mandelkuchen gebacken.

So einen kleinen schnellen Kuchen: Mehl, Zucker, Vanillinzucker, Backpulver, Eier, Milch, gemahlene Mandeln und geriebene weiße Kuvertüre zu einem glatten Teig rühren, in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad im Backofen backen.. Der Kuchen in der kleinen 18cm Springform war nach ca. 30 Minuten FERTIG und ist super lecker:

Durch die weiße Kuvertüre ist er innen schmelzig und durch die Mandeln hat der Kuchen einen kräftigen Geschmack….yummy! Perfekt nach der Walkingrunde an der Elbe bei kalten Temperaturen ….dazu eine Tasse heißen Kaffee und die Welt da draußen ist mir gerade mal egal…..

Leicht antriebslos

Heute bin ich schon wieder besser drauf….aber ich fühle mich noch etwas antriebslos.

Da ich heute jedoch Besuch von Schwester und Schwager bekomme hab ich mich aufgerafft einen Kuchen zu backen.

Wespen sind hier sehr viele …egal aus welchem Fenster ich die wieder rausscheuche…Durch das nächste geöffnete Fenster kommen sie wieder rein..

Das Wetter ist angenehm sonnig mit etwas Wind….und aktuell sitze ich faul auf dem Balkon

Vier Kuchen auf einmal

Ich backe nicht gern….hab mich aber darauf eingelassen diesen Mittwoch tatsächlich 4 Kuchen selber zu backen…lach …gut wenn man vorher nicht so richtig weiß auf WAS man sich da eigentlich einlässt.

Ich  kann zwar backen – aber es macht mir nicht so viel Spaß…und ist auch immer etwas Stress…Ach Quatsch…das krieg ich schon hin….

So: Planungszeit1 – welche Kuchen mache ich? 2x Blitzkäsetorte / 1x Apfeltarte / 1x Käsekuchen

Mo: Planungszeit2 – Was brauch ich / was hab ich / was muss ich einkaufen….4x Kuchen in der Springform…ich besitze aber nur 2 Springformen..

Di: Einkauf nach Feierabend und vor dem Sport – 1,5kg Sahne / 1kg Quark / 800g Frischkäse  / 1,5 kg Äpfel usw.  DAS sind mal  Mengen ….zur Erinnerung: ich lebe in einem 2Personen-Haushalt – da sind die Zutaten für einen kleinen Kuchen etwas kleiner.

Mi: Backen – Feierabend um 16 Uhr …Zuerst die Blitzkäsetorten…die „backen“ im Kühlschrank…die  Zubereitung ist zwar nicht schwer, aber alles muss zeitlich gut aufeinander abgestimmt sein – nicht zu kalt, nicht zu warm …und das 2x hintereinander…. Eigentlich kein Problem wenn man ALLE Zutaten da hat…ich war ja gut vorbereitet…hatte alles eingekauft….aber WO ist nur meine 4.Packung Frischkäse….Ahhhhhhhhhhhhhhggggggggggggrrrrrrrrrr….also gaanz ruhig den Schatz informiert er muss JETZT sofort noch einmal ins Auto springen und 1 Packung Frischkäse kaufen  Soooo  – geschafft

…dann die Apfeltarte mit einem Mürbteig….auch oft erprobt und kein Problem….auch die Streusel  sind nicht zu hart geworden – super und dann die Herausforderung ein echter Käsekuchen mit Mürbteigboden.

Tja…..und hier ging es dann nicht mehr so glatt….Den Teig hab ich schön dünn in die Springform gebracht…den ganzen Rand hoch – weil die Käsemasse bei diesem Kuchen bis knapp zum Rand geht und sehr flüssig ist…..

        Die Springform sollte dann in den heißen Backofen…leider schwappte dann die Käsemasse über und landete auf dem heißen Backblech… Ruhig bleiben – Springform abstellen…Backblech rausnehmen und anderes Backblech rein….

        Das neue Backblech ist leider etwas zu klein und kracht manchmal runter……also vooorsichtig die Springform drauf abstellen – nicht das es runter kracht.

        Schon nach 5 Minuten wird der Rand braun….weil ja die Käsemasse durch das überschwappen  nun NICHT mehr bis zum Rand geht….tief durchatmen

        Also Backofen wieder auf und mit Alufolie den Kuchen abdecken…nur das die Folie in der Mitte durchhängt und die flüssige Käsemasse berührt…also wieder runter mit der Alufolie….

        Dann rutscht das Backblech doch langsam weg….also schnell das vorherige Backblech sauber machen (man ist das heiß) und schnell gewechselt.

        Nun wird der Teigrand dunkler und schwärzer und ich lege doch noch die Alufolie drüber

        Ach ja….entgegen den bisherigen Erfahrungen mit diesem Rezept geht der Teig NICHT hoch…. Aus Erfahrung weiß ich aber ,das dieser Kuchen gerne am Ende zusammen fällt.

Ich bin also ziemlich mit den Nerven am Ende…und signalisiere  vorsichtshalber meinem Schatz, das es eventuell nur 3 Kuchen für seine Verabschiedung aus 2 Abteilungen gibt. 

        Nach der geplanten 1 Stunde im Backofen ist die Käsemasse immer noch flüssig….und der Kuchen ist nicht 1mm hoch gegangen….also weitere 15 Minuten …dann schalte ich den Backofen aus und lasse den Kuchen einfach drin stehen. Ich kann es eh nicht mehr ändern.

Inzwischen ist es 22.30 Uhr und ich hab die Schnauze voll vom Backen…..

Am nächsten Morgen öffne ich den Backofen und könnte jubeln…der Kuchen sieht genial aus…genau so wie früher bei der Oma…. Er ist NICHT zusammen gefallen…dazu Unregelmässig gebräunt  etwas uneben  – nur der Rand ist verbrannt. Nun gut …also nehme ich den Kuchen aus der Form und schneide den zu dunklen Rand einfach weg….ein wenig Puderzucker drauf und zurück in die Springform…Puhhhh – Glück gehabt.

Also konnte mein Schatz doch 4 Kuchen mit zur Arbeit nehmen um sich von seinen jetzigen Kollegen zu verabschieden und zu bedanken und  mir fällt ein Stein vom Herzen…egal wie es schmeckt – alle Kuchen sehen toll aus…

Hab ich schon erwähnt das ich in diesem Jahr noch 3x mehrere Kuchen gleichzeitig backen muss? Ohjjje – meine Nerven

Ein Stern…geht nur halb auf

Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich nicht gerne backe? Ich koche lieber…tja und trotzdem hab ich gerade einen Kuchen gebacken.

Und auch dieses Mal nur mit mäßigem Erfolg…lach…optisch ist es nicht so wie gedacht…aber meistens schmeckt es trotzdem… nun gut….wollen mal hoffen.

Naja es ist eigentlich kein richtiger Kuchen, in NRW würde man „Teilchen“ sagen, hier in Hessen sind es „Stückchen“. Ich habe einen Nutalla-Stern gemacht.  Einen süßen Hefeteig  in mehreren Lagen, dazwischen Nutella…dann etwas Sauerei beim einschneiden und „drehen“ …und ab in den Backofen.

….komisch das die Hefestückchen bei mir nicht so hoch aufgehen…und es ist wahrlich kein Gemälde, wie mir im Internet die tollen Bilder vormachen…aber immerhin ist es selbst gemacht.

Das wird dann Morgen ein Teil  einer Geburtstagskuchen-Aktion mit  Kollegen…wir haben uns zusammengeschlossen, weil wir alle nahe beieinander Geburtstag haben….so muss jeder nur 1 Kuchen backen…ein großer Vorteil hahaha!

Eigentlich wollte ich einen Apfelkuchen backen…aber seitdem mein Letzter  am Ende als Dessert zum Löffeln  umqualifiziert werden musste,  wollte ich jetzt kein Risiko eingehen….jaaaa …man könnte sagen ich fühle mich unwohl wenn ich „abliefern“  MUSS….