Kichererbsen-Curry und Anderes

Manchmal muss ich einfach auf neue Gerichte gestoßen werden…und so hab ich vor ein paar Wochen im Vereinshaus ein Kichererbsen-Curry mit Reis gegessen,. Zwei junge Leute hatten das frisch gekocht und für kleines Geld nach dem Training angeboten. Ich war begeistert und hab mir erklären lassen, was da eigentlich noch so drin ist und wie man es macht.

…und das Rezept gibt es tatsächlich auch mehrfach im Internet – na klar.

Also heute hab ich es nach gekocht…wenn auch mt leichter Abwandlung….ich hatte kein Garam Masala, hab stattdessen das genommen, was ich hatte: Tika Masala… und anstatt 2 kleine Dosen Tomaten gab es nur eine und hab diese mit den restlichen frischen Tomaten, die ich noch hatte, ergänzt….hmmmm also echt…wenn vegetarisches / veganes Essen so lecker ist, dann greife ich gerne zu….also ohne irgendwelche künstlichen „Ersatzprodukte“ .

Die Tage gab es bei mir einen eher klassischen Kohleintopf in Rinderbrühe, mit ein paar kleingeschnittenen restlichen Pellkartoffeln, also so ein ziemlich typisch Deutsches Gericht und weil ich beim Einkauf mal wieder bei der Fülle an frischem Gemüse nicht maßhalten konnte, gab es als Ergänzung noch gebutterte Bohnen dazu.

Die Pellkartoffeln waren übrig geblieben vom Schwäbischen Kartoffelsalat, den ich Anfang der Woche gemacht hatte…wer möchte bei der Hitze zum Mittagessen schon etwas Warmes….und so ein Kartoffelsalat ohne Mayonaise, dafür mit Brühe, hier schon einen Tag durchgezogen und aus dem Kühlschrank ist eindeutig ein hitzetaugliches Essen.

Im Moment schmort noch eine Putenunterkeule im Rotwein-Sud im Backofen…sieht ganz gut aus…braucht aber bestimmt noch 3/4 Stunde, bevor ich sie abschließend übergrillen kann, damit die Haut schön knusprig wird.

Das meiste vom Kichererben-Curry werde ich später einfrieren, für so kochunlustige Tage.

Aber im Moment geht es mir richtig gut..ich liebe solche Tage, wo ich einfach drauflos koche….

Lammfleisch – ganz schnell zubereitet

Ich hab heute schon mal für Morgen Mittag vorgekocht, muss ja Morgen wieder nach Hamburg ins Büro…und deshalb gab es heute Abend auch nur ein kleines Stück vom Lamm zum Abendessen….das ist soooo perfekt gegart und so zart.

Gebratenen Weißkohl mit scharfem Thai-Curry gewürzt, dazu das Endstück eines Lamm-Lachs mit Pfeffer und mein frisches Roggenbrot von heute Morgen mit Butter.

Vielleicht nicht die perfekte Kombination…seufz – aber lecker !

und dazu auch noch schnell zubereitet….

Einfach lecker

Manchmal bin ich selber überrascht, wie lecker einfache Gerichte sein können.

Montag gab es Gemüse-Ratatouille mit Hackbällchen und Reis….davon gibt es zwar kein Bild… ich hab es im Homeoffice-Mittags auf die Schnelle gezaubert und es war wirklich lecker.

Das restliche Ratatouille und den Reis gab es dann gestern Abend zu den kleinen Lammkoteletts aus der Pfanne. Also dieses Lammkoteletts waren sooo zart…so lecker….

Und heute Abend gab es ein frisch gebackenes Weizen-Sauerteigbrot ….außen unglaublich knusprig und Innen saftig :

und dazu gab es im Ofen gegartes Hähnchenfilet mit Tomaten und Mozzarella überbacken :

Alles einfach und schnell (nun gut, der Brot-Teig braucht schon mindestens ein paar Stunden, das Backen geht dann aber zügig) und ziemlich lecker.

Qualitativ hochwertige Zutaten brauchen eben wenig Verarbeitung und müssen auch nicht mit Soßen ertränkt werden…..z.B .hab ich den Sud aus der Auflaufschüssel über das Brot geträufelt

Apfelkuchen – einmal anders

Im Internet ist mir ein Rezept über den Weg gelaufen, das ich unbedingt ausprobieren wollte: Apfelballen.

Vorbereitung: ca. 10 Minuten, Backzeit ca. 20 Minuten….Einfach und schnell…..und das ist mein Ergebnis:

Es handelt sich um einen einfachen Quark-Öl-Teil mit kleingeschnittenen Äpfeln….Also ehrlich gesagt: einer der besten Apfelkuchen, die ich je gemacht habe…Yummy.

Das Rezept: 200g Quark, 100ml Sonnenblumen-Öl, 100g Zucker, Vanillemark oder Vanillesirup nach belieben zu einer cremigen Masse rühren…dann 300g Mehl, 10g Backpulver vermengen und mit der Quarkmasse zusammen rühren. 4-5 leicht säuerliche Äpfel schälen und in Stücke schneiden und ebenfalls zum Teig dazu geben.

Am Besten die gesamte Masse mit leicht feuchten Händen zu einem runden Laib formen und dann mit dem Messer in 8 Teile schneiden, als ob man eine Torte schneidet. Jedes Achtel dann zu einer Kugel formen und auf ein gefettetes Bachblech geben.

20-25 Minuten bei 180Grad Umluft backen lassen, leicht abkühlen lassen und mit Zimt und Zucker bestreuen …..

und dann lauwarm geniessen….