Streit eskaliert – Junge Kollegen

Es gibt ja echt ein paar Nachteile, wenn man viele sehr junge Kollegen hat….

Junge Kollegen wechseln die Jobs viel leichter…und so ist es auch bei uns…in den letzten Monaten ist das jetzt schon der 3. Kollege der gehen wird…manno…ich mag meine Kollegen und mit vielen kann ich mich sehr gut unterhalten….

Donnerstag hat mir jetzt der Kollege erzählt, das ihn der familiäre Ruf ins Ausland ziehen wird…..sooo ein Mist…auf die Frage ob er unsere Firma und die Branche nicht vermissen wird, meinte er: die Frage stellt sich ihm gar nicht…weil immer klar war, das es mal so kommen wird….weder er, noch seine Lebensgefährtin, sprechen die Sprache….aber in 1,5 Monaten werden sie gehen.

Der junge Kollege der im Januar gegangen ist, hat sich einen „besseren“ Job in der gleichen Branche gesucht…in einer großen Einheit mit mehr Außeneinsätzen und Aufstiegschancen…

Aber sind das auch die wahren Gründe für die beiden Wechsel?

Ich hab ein bisschen meine Zweifel…WEIL…..es gab da einen Vorfall.

Den hab ich zwar selber nicht mit bekommen, weil ich an dem Abend als wir mit den Kollegen im Herbst unterwegs waren, bereits den Heimweg angetreten hatte und da in dieser Firma wirklich kein Flurfunk herrscht und wirklich niemand über den anderen lästert, hat es doch ein paar Monate gedauert, bis ich mir so ein Gesamtbild von den Ereignissen machen konnte.

Geahnt hab ich aber, das etwas passiert sein MUSSTE….es gab deutliche Anzeichen…aber jedes für sich genommen, war unauffällig, alle im zeitlichen Zusammenhang ergaben jedoch eine Vermutung, die sich erst seit ein paar Wochen zu einer Gewissheit zusammengefügt haben.

Also an dem Abend, wo wir mit 10 Leuten, noch vor dem Corona-Lockdown, in einem kleinen Bistro-Restaurant waren und einen lustigen Abend hatten, blieben zum Schluss noch ein paar Kollegen übrig…also mindestens 3 Kollegen. Es ist viel Alkohol geflossen. Die beiden jungen alkoholisierten und studierten Kollegen sind sich wohl wegen unterschiedlicher politischer Ansichten in die Haare geraten und haben sich körperlich attackiert, als der 3. Kollege gerade von der Toilette zurück kam und die Streithähne trennen wollte. Dabei hat dieser aber einen Schlag unter das Auge abbekommen…das musste dann ärztlich behandelt werden und sah noch ein paar Wochen echt schlimm aus.

Aber seit dem Tag waren die 3 Kollegen erst einmal „krank“ und danach im Homeoffice….den einen der beiden Streithähne hab ich seitdem nur 2x kurz gesehen bis er gegangen ist…der Zweite saß später wie ein Häufchen Elend vor seinem Chef…und war ein paar Wochen auch den Kollegen gegenüber sehr zurückhaltend mit Unterhaltungen. Der 3. mit der Wunde unter Auge, der ja eigentlich nichts mit dem Streit zu tun hatte, hat etwas von Fahrrad-Unfall erzählt, aber sich nie weiter ausgelassen und sich auch sonst seeehr ruhig verhalten.

Deshalb hab ich einfach die Vermutung das die beiden Kündigungen nicht nur die angegeben Gründe haben, sondern auch etwas mit der körperlichen Auseinandersetzung zu tun haben….

Ich muss zugeben, dieser Vorfall hat mich etwas schockiert…Beide sind ruhige und zuverlässige nette junge Männer und machen überhaupt nicht den Eindruck, als ob sie Probleme sonst mit Gewalt lösen würden….

Wechseljahre – Ich bin doch nicht krank

Wäre ich selbst nicht schon seit 10 Jahren in den Wechseljahren, hätte mich das Buch „Woman on Fire“ von Dr. med. Sheila de Liz echt in eine Art Schock versetzt.

Es empört mich, das sie mit dem Buch suggeriert, das die Hormonumstellung vor, während und nach der Menopause als eine zu behandelnde Krankheit anzusehen ist…und was ist ihre Therapie? Alles MUSS mit der Zufuhr von Hormonen oder Hormonersatzstoffen gelöst werden und damit bleibt die Frau attraktiv, gesund und sexuell aktiv.

Ich mag diese Sichtweise nicht, weil hier eine normale Entwicklung im weiblichen Leben pathologisiert wird….genauso gut kann man sagen: die Pubertät ist eine Krankheit.

Lt. statistischem Bundesamt leben 42,1 Millionen Frauen in Deutschland und ganz bestimmt gibt es eine große Anzahl davon, die starke bis sehr starke Probleme mit den Wechseljahren haben und für die es richtig und gut ist, die negativen Auswirkungen mit Hormonen und Hormonersatzstoffen zu behandeln. Aber genauso gut gibt es viele Frauen, die nur wenige bis leichte Einschränkungen haben.

Ich hatte schon mit der Einnahme der „Pille“ so meine Schwierigkeiten….um es mal so auszudrücken, erst nach dem Absetzen der hormonellen Verhütung hab ich gemerkt, das die Zuführung von Hormonen eine Wesens-Beeinflussung beinhaltete….soll heißen: ich hab mich erst ohne zusätzliche Hormone wieder uneingeschränkt lebendig gefühlt.

Die Autorin erklärt sehr anschaulich und richtig klasse welche Hormone in unserem Körper was beeinflussen…das ist wirklich interessant und ich hab auch eine Menge gelernt…aber irgendwann konnte ich ihr einfach nicht mehr inhaltlich zuhören (ich hab das Buch als Hörbuch gekauft und die Sprecherin ist toll) …also ich kann nicht einmal sagen, wie das Buch endet, weil ich mittendrin abgebrochehn habe..aber mit jedem 2. Satz wurde deutlich, wie sie die Wechseljahre zu tollen Jahren machen möchte: mit Hormontherapie.

Ich finde jedoch das meine Wechseljahre auch ohne zusätzliche Hormone tolle Jahre sind…und ich möchte mir nicht anhören müssen, das es NUR mit gehen soll… NEIN…es geht mir auch ohne richtig gut….ja klar hab ich Hitzewallungen – und ja sie nerven manchmal…aber deshalb gleich in die Hormonkiste zu greifen, ist für mich einfach keine Option. Ich fühle mich auch so lebendig, meistens fühle ich mich attraktiv, unternehmungslustig und sehr neugierig auf das Leben.

Meiner wesentlich jüngeren Kollegin, die mir die Autorin empfohlen hat, hab ich davon abgeraten dieses Buch zu lesen, das es eher Angst macht, was sich alles im Körper ändert und zu welchen gesundheitlichen Problemen das führen könnte.. Erst macht die Autorin Angst, um dann mit dem Heilsbringer: Hormonkeule alles wieder ins Lot zu bringen.

(Wie immer gilt: Das ist meine ganz persönliche Meinung und jeder darf gerne seine eigene Meinung dazu haben ….ich möchte niemandem davon abraten oder zuraten….jeder soll es so handhaben wie er es möchte 😇)

Schneespaziergang – Meditation im Gehen

Schneespaziergang – Meditation im Gehen

Bei -10 Grad und einer immer noch fast geschlossenen Schneedecke am frühen Morgen meine Runden zu drehen, also das hat schon was…und wenn ich dann schon wieder fast zuhause bin, geht auch noch die Sonne auf…Mit der Motivation klappt auch bei diesen frostigen Temperaturen ganz gut…immerhin ist es windstill.

Ja klar ist mir kalt, wenn ich los gehe und jedes Mal denke ich, also heute wird mir bestimmt nicht warm…aber na klar wird es das…zumindest wenn ich mein normales zügiges Tempo anschlage…nur am Mittwoch Morgen, da war unter der sehr dünnen Schneeschicht pures Eis…ich war gezwungen langsamer und vorsichtig meine Schritte zu setzen, bis ich wieder im Park war….da hat es tatsächlich länger gedauert mit dem warm werden….

Aber gestern gab es auch wieder Neuschnee, das macht das Laufen gleich wieder sicherer und ich bin deshalb nicht nur am Morgen knappe 5km gelaufen, sondern hatte auch noch am Abend Lust auf eine weitere Runde….mit noch einmal knappen 5 km. Jedes mal aber hab ich einen anderen Weg gewählt.

Am Schönsten sind diese Tage wenn nichts weiter zu hören ist und ich ausschließlich auf das Knirschen meiner Schuhe im Schnee lausche…und sonst an gar nichts denke….das ist eine Meditation im Laufen…Entspannung pur…Eine ganze Stunde bin ich meistens unterwegs ….Eine ganze Stunde liegt meine gesamte Konzentration einzig auf dem Geräusch meiner Schritte. Alles andere wird unwichtig….und mit jedem Schritt wird meine Atmung tiefer und ruhiger.

Ich wusste gar nicht, das Schnee das bei mir auslösen kann.

Kurz bevor ich entlang der Landstraße wieder das Ortseingangs-Schild passiert habe, lag vor mir dann noch dieser tiefhängende Nebel….nur ein ganz schmales Stück und wurde von der Straßenlaterne angeleuchtet.

Und gibt es etwas Schöneres, als nach so einer ausgiebigen Stunde an der eiskalten Luft wieder nach Hause zu kommen, drinnen ist es warm und dann noch einen heißen Tee oder Kaffee…rauf auf die Couch und relaxen…also natürlich geht das nur am Abend…hahaha

NOT Responding

…ich kanns nicht mehr sehen…diese Aussage auf meinem Bildschirm.

Die letzten 3 Tage war ich im Homeoffice und nach dem heutigen Dilemma mit meinem WLAN, das extrem langsam war und den IT-Problemen in DK, lechze ich danach morgen wieder ins Büro zu fahren…das war echt frustrierend heute.

Eigentlich hätte ich heute einige Mail mit vielen Anhängen verschicken müssen….aber nachdem ich für die Anhänge an die 1. Mail sage und schreibe mehr als 30 Minuten gebraucht habe….und DANN, kurz bevor ich die Mail verschicken konnte, das System in DK kurzzeitig ausfiel und von meinem Mail-Entwurf keine Speicherung als „Draft“ vorhanden war …da hab ich kurz die Fassung verloren…also so kann ich nicht arbeiten.

Ein freundlicher Helpdesk-Mitarbeiter hat dann mal geschaut woran es liegt…jaaaa mein schnelles WLAN zuhause ist heute zur Schnecke geworden….na gut, dann eben nicht.

Ich hab dafür an weiteren Dingen gearbeitet und die großen Mails auf Morgen verschoben….langweilig wurde mir trotzdem nicht….aber ich war froh als ich endlich Feierabend machen konnte

Wochen-Allerlei – zum Essen

In dieser Woche hatte ich mal wieder so richtig Lust aufs Kochen und ich hab auch mal wieder ein etwas anderes Brot gebacken:

Also das Rezept war eigentlich für Burger-Buns gedacht (also Hefeteig mit Milch und Öl), aber ich hab einen Teil des Teiges dann doch zu knusprigen Brötchen gebacken, die waren schon echt lecker

und am nächsten Tag hab ich den restlichen Teig einfach auf ein Backblech fallen lassen und ein rustikales Brot daraus gemacht:

sehr fluffig und extrem lecker …. perfekt zu der scharfen Paprika-Creme vom türkischen Händler….yummy und dann noch ein perfekter Begleiter für einen Fleischbällchen-Tomaten-Eintopf mit viel Knoblauch dafür ohne Bild (anstelle der Hamburger)….und heute noch einen Filet-Pilz-Schmortopf:

Ach ja und Montag hab ich aus Porree, Paprika, Zucchini, Weißkohl, Möhrenraspel mit asiatischer sweet-Chilli-Soße und Reis auch noch einen leckeren schnellen Eintopf gemacht.

Lass uns drüber reden

Menschen wollen überzeugt werden… Mein Schwager gehört zu der Sorte Mensch, die erst einmal nichts glauben und er möchte jede meiner Aussagen gerne sofort per Handy im Internet überprüfen..er ist also der Fakten-Checker hahahaha, was ja nicht verkehrt ist und jetzt muss man das nur noch geschickt nutzen.

Irgendwie sind wir Drei im Laufe des Tages (sinnigerweise direkt nach dem Abendessen) auf Müllvermeidung gekommen und wir haben festgestellt, das wir zumindest versuchen etwas bewusster einzukaufen, weniger Verpacktes, mehr loses Gemüse usw….Thema Plastik-Vermeidung und auch Schwester und Schwager versuchen inzwischen einiges in ihrem Verhalten zu ändern.

Ich hab das Thema dann irgendwie auf das für mich absolut unnötige „feuchtes Toiletten-Papier“ gebracht, welches schon seit Jahren bei den Beiden im Badezimmer bereit steht und auch oft genutzt wird.

Ich hab erzählt, das sich das nun einmal größtenteils nicht im Wasser auflöst , auch wenn die Hersteller etwas anderes versprechen…..und so zu ständig verstopften Klärwerken führt, ebenso wenn man Papier-Taschentücher in die Toilette wirft.

Meine Schwester meinte, das mit den Taschentüchern versteht sie, weil die sich ja sogar mitwaschen lassen, aber das feuchte Toilettenpapier würde sich inzwischen doch auch im Wasser auflösen und wäre gar nicht mehr so schlimm….ich sprach dagegen, das es ja nicht sein kann….wenn es im Plastik eingeschweißt ziemlich lange im feuchten Zustand gehalten wird, dann kann es sich nicht einfach im Wasser auflösen…es sind mit Polymeren verstärkte Vliestücher.

Währenddessen hat mein Schwager über das Internet Seiten gefunden, die genau davon handelten mit eindrucksvollen Bilder …dann fingen sie an untereinander darüber zu reden, das sie das doch mal ändern müssten…

….der Mensch möchte überzeugt werden: hier hat es geklappt ….Grins

Kleines Familientreffen – soo schön

Kleines Familientreffen  – soo schön

Was hab ich mir doch vorher für Sorgen gemacht, wegen der Unwetter-Warnung für „Den Norden“…gut das ich dann doch gefahren bin.

Ich wohne ja oberhalb von Hamburg…während sich das Wetter -Chaos unterhalb von Hamburg anbahnte und ja auch klar wurde es zieht von Niedersachsen aus in den Osten. Damit wohn ich nicht nur „im Norden“, sondern schon eher im hohen Norden und wollte noch weiter in den Norden…

Ausgestattet mit allem was man für eine Wanderung bei Schnee und Wind benötigt, bin ich am Vormittag nach Flensburg aufgebrochen…vor ein paar Tagen hatte ich die günstige Tankstellen-Gelegenheit genutzt, um den Wagen schon mal voll zu tanken…Zum ersten Mal musste ich jedoch feststellen das die Tankstellen in Flensburg günstiger sind, als in Hamburg oder Pinneberg…sehr ungewöhnlich.

Ich hab den direktesten Weg über die A7 genommen und was soll ich sagen: Minus 3 Grad / Himmel bedeckt / aber die Straßen waren frei (kein Schnee und noch viel wichtiger: kein Eis ) und es waren auch nicht so viele Autos unterwegs…ich hab weniger als 1,5 Stunden für die Fahrt benötigt…

Nach ausgiebiger Begrüßung und frisch gebackenen Waffeln mit Eis und Kirschen haben wir unsere Winter-Schnee-Wanderung direkt „Vor der Haustür“ von Schwester und Schwager begonnen. Die beiden wohnen ja direkt vor dem ehemaligen Truppenübungsplatz wo wir schon als Kinder gespielt haben…. Seit vielen Jahren schon ist das Gelände zum Naherholungsgebiet umgewandelt und heute erkennt man nur noch an wenigen Stellen die frühere Bestimmung …Wir sind knappe 11,5 km durch eine wunderschöne Winter-Schnee-Waldlandschaft gelaufen.

Ich hab überhaupt nicht gemerkt wie die Zeit verflogen ist…das war so schön entspannend…

Der Besuch tat einfach gut… und ja ich umarme Schwester und Schwager, wenn wir uns treffen….wir gehören zu den Menschen, die sich eh von anderen Menschen fern halten…und wenn sie nicht krank sind, werden Beide regelmässig getestet (mein Schwager muss oft nach Dänemark fahren und da wird an der Grenze immer ein Corona-Test gemacht und meine Schwester im mobilen Pflegedienst wird dort wöchentlich getestet…aber sie ist ja schon seit mehr als 2,5 Monate Zuhause) während ich zwar nicht getestet bin, aber von Natur aus die Nähe anderer Menschen meide und ansonsten oft Maske trage, wenn sich der Kontakt mit Menschen nicht vermeiden lässt….

Und ja der Besuch ist auch regelkonform: 1 Haushalt (Schwester+Schwager) und eine weitere Person (ICH) hahaha.

Für das Abendessen hatten wir uns für Indisches Essen entschieden….Wir haben liefern lassen und das war super lecker und die Schärfegrade waren wohl nur leicht dem Europäischen Geschmack angeglichen worden. Es war so richtig scharf…Wir haben jede Menge bestellt mit diversen Vorspeisen und diversen Hauptspeisen.

Die Lieferung kam genau zum vereinbarten Zeitpunkt an….alles war heiß und lecker und hatte so eine richtig schön abgerundete Schärfe….für mich genau richtig…mein Schwager hatte extra-Scharf genommen, das war wohl doch etwas zuu scharf….Ich glaube ich hab noch nie sooo leckeres Naan-Brot gegessen…

Wir haben also viel gegessen, dazu einen portugiesischen Weißherbst aus Rheinhessen getrunken und uns locker und lustig über alles Mögliche unterhalten. Da ich ja noch nach Hause fahren wollte, blieb es bei mir bei einem Glas Wein…

Auf der Rückfahrt waren die Straßenverhältnisse genau wie auf der Hinfahrt….also alles kein Problem…während ich im Radio hörte ,das es in Niedersachsen, NRW und Thüringen so richtig heftig wurde mit dem Schneechaos….

Winterwetter – ich fahre trotzdem

Bereits Anfang der Woche war die Gemütslage meiner Schwester (sie ist immer noch krank geschrieben) schlecht und irgendwann frage sie, ob wir uns am Wochenende nicht treffen können…

Ich hab unter Vorbehalt zugesagt….wenn alles in dieser Woche mit der Arbeit klappt…und ja es klappt…also hab ich Donnerstag gesagt ich komme…wieder unter Vorbehalt…WENN das Wetter nicht so dramatisch wird, wie es die Wetterprognosen unken.

In den letzten Tagen, hab ich also alle möglichen Wetter-Vorhersagen verfolgt und ich hab beschlossen: ich fahre…..da das befürchtete Schnee-Wind-Eis-Chaos von Niedersachsen leicht unterhalb von Hamburg nach Osten fegen wird….meine Fahrt führt mich jedoch nach Flensburg….

Ja, auch dort soll es sehr windig werden, aber es sind keine großen Schneemassen zu erwarten…also fahre ich …das Risiko ist überschaubar und ich bin früher schon bei (fast) jedem Winter-Wetter mit dem Auto unterwegs gewesen.

Also werde ich mich gleich für einen Spaziergang bei Wind und Kälte ausrüsten und losfahren….gleich…erst werde ich noch in Ruhe meinen Kaffee trinken.

Und das Schönste: bei Ankunft erwarten mich frische gebackene Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne und eine lange Umarmung meiner Schwester….

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende….passt auf Euch auf 🌼

Hoch die Hände – Wochenende

WIE ….WAS …..schon wieder ?

Ich war richtig gehend irritiert, als meine Kollegin gestern mit diesem Spruch zu mir ins Büro kam….hahaha eine Woche zuvor kam sie mit dem gleichen Spruch…und da riss ich ganz impulsiv die Hände nach oben und rief HURRA und wir mussten lachen.

In dieser Woche war ich erstaunt, das schon wieder eine ganze Woche vorbei ist…und ja hurra…ich freue mich schon…aber JETZTT schon… bin doch noch gar nicht fertig.

Es war eine intensive Woche….und mal ganz ehrlich…diese BLÖDE Mehrwertsteuer-Senkung für 1/2 Jahr in 2020, die uns Verbrauchern ja kaum wirklich etwas gebracht hat, die macht jetzt aber den Firmen neben den Jahresabschluss-Arbeiten soviel Mehrarbeit, da erst jetzt viele Unternehmen die Korrekturen schicken. Und da jeder eine andere Auffassung davon hat, was man als monatliche Teilleistung und was als zusammenhängende Jahresleistung definiert , gibt es auch extrem viele unterschiedliche Korrekturen welcher Teil davon jetzt mit 19% oder 16% berechnet wird.

Und dann kommt noch die leicht umständliche Excel-basierte MWST-Jahresabstimmung der dänischen Kollegen zum Einsatz, die auf so einen MWST-Split überhaupt nicht ausgerichtet ist. Fazit: Es dauert jetzt alles länger, da ich für all die Firmen die ich betreue, die Dateien anpassen muss…und auch unsere Software ist für so eine Jahresabstimmung fehleranfällig….Hab ich schon erwähnt, das ich SAP doch etwas vermisse? hahaha

Aber zum Glück mag ich ja solche Wurschteleien, bis alles stimmig ist und so konnte ich aus all dem am Ende doch eine Zufriedenheit mitnehmen….

…und nach wochenlangen vielen Mails und einigen Telefonaten mit einem der dänischen Chefs, haben wir gestern, auch noch ein OK für eine wichtige Sache bekommen. Die Kollegen aus Brandenburg hatten die Kommunikation in dieser Sache mir überlassen, da Beide nicht so gern Englisch reden. Also hab ich per Mail unser Ansicht und die Rechtslage erklärt, erklärt und begründet ….dann per telefonischer Nachfrage fest gestellt: die wollen nicht… also weiter erklärt, Beispiele angebracht, vorgerechnet von welchen Werten wir hier eigentlich sprechen…und erklärt….DANN endlich hat der dänische Chef gemerkt, das es tatsächlich nicht um die alten Projekte geht , sondern um NEUE….und das daher die Ablehnung von noch höherer Stelle hier gar nicht greifen kann….und jetzt endlich haben wir das OK.

Und mit diesem OK hab ich dann auch Feierabend gemacht,….

Also HURRA – Wochenende ist da

Fast wie ferngesteuert

Trotz der Kälte draußen, hab ich es geschafft in den letzten Tagen jeden Tag meine Walking-Runden zu drehen, an manchen Tagen war ich sogar Morgens und Abends unterwegs.

Bei den Minus-Graden war ich mir zwar nicht so sicher ob das eine gute Idee ist…aber inzwischen ist es mir so zur Gewohnheit geworden, das ich trotz der zaudernden Gedanken ganz automatisch nach Thermohose, Wanderschuhen, Winterjacke und Mütze greife und fast wie ferngesteuert losgehe…ohne auf die Einwände und Ausreden in meinem Kopf zu hören.

An den Homeoffice-Tagen gehe ich schon seit Wochen vor dem Arbeitsstart 45-60 Minuten laufen…also irgendwann zwischen 6 und 7.30 Uhr….so das ich spätestens um 7.30 Uhr mit der Arbeit beginne….

Und an den Wochenende variieren meine Zeiten….mal Morgens früh, mal Abends spät….mal irgendwann dazwischen….

Zum Thema Rituale schaffen oder Routine verändern hab ich im Internet gesucht:

Fragestellung: Wie lange dauert es, bis etwas zur Routine wird?

Anwort: 66 Tage (laut einer Studie von Phillippa Lally vom University College in London)