In dieser Woche fehlt mir die Sonne…jetzt nicht die Sonne aus heißen Sommertagen, sondern einfach, das sich die Sonne überhaupt einmal zeigt…also, das sie noch vorhanden ist….und gibt es tatsächlich noch so etwas wie einen klaren blauen Himmel?

Das grau in grau in grau in grau der letzten Tage, dazu oft nass und windig schlug mir etwas auf meine Aktivitäts-Lust…..jaaa ich weiß das ist normales November-Wetter…aber so ein BISSCHEN…so ein KLEIN WENIG… Für den heutigen Sonntag stehen die Chancen nicht schlecht…es werden 6-Sonnenstunden vorausgesagt….

Was macht man also, wenn Einem das Grau der Tage erschlägt….also ich gehe wieder viel draußen walken….aber das ist ja noch im Dunkeln des Morgens oder im Dunkeln am Abend. Regenjacke an, Positionslichter an den Ärmeln angebracht, Mütze und Taschenlampe geschnappt und los geht es.

Für die Zeit dazwischen hab ich mich (also nach der Arbeit) fürs Wohnfühl-Kochen entschieden…Rezepte die in diese Jahreszeit passen und die mich glücklich machen.

Gestern auf dem Wochenmarkt hier im Ort, hab ich an einem kleinen Verkaufswagen mit Produkten aus dem Alten Land, neben Äpfeln deren Sortennamen ich noch nie gehört hatte, auch einen Kopf Rotkohl und eine große Tüte mit bereits gezupften Grünkohl gekauft.

Nach dem gepimpten Grünkohl aus dem Glas Anfang der Woche ,steht mir jetzt doch der Sinn nach so richtig frisch Gekochtem. Das mache ich aber erst später heute.

Dafür gab es ein paar Tage zuvor schon eine aus Rinderbeinscheiben gekochte Rindfleisch-Gemüse-Suppe mit separat gekochtem Reis als Einlage……einfach – deftig – und richtig lecker…genau das, was ich bei dem ungemütlichen Wetter mag:

Mittwoch gab es gebratenes Lachsfilet mit Rosenkohl und Reis.

Rosenkohl – entweder man hasst ihn – oder man liebt ihn. Ich liebe diese kleinen Knöspchen: Gekocht in Salz und etwas Kümmel, abgeschmeckt mit Muskat und etwas Pfeffer und dazu die gebräunte Butter in die der Lachs vorher schon geschwenkt wurde. Hmmmmm yummy.

Seitdem ich wieder alleine bin, bin ich auch beim Kochen wieder weg von gebundenen Gemüse-Soßen. Mein Ex-Freund liebte zu allem Gemüse eine Bechamelsauce. Diese aus Butter, Mehl, Milch und Gewürzen gerührten schweren weißen Soßen…ich hab sie zwar immer selber gemacht und finde sie auch lecker….aber meistens mag ich mein Gemüse doch lieber ohne.

Ich koche auch gerne für mich allein….und esse mit Genuss….gerade bei ungemütlichem Herbstwetter ist das eine Umarmung an mich selbst. Es ist ein Ausdruck von Selbstfürsorge und ein mich selbst Wertschätzen. Ich bin es mir wert, das ich mir genau das koche, was ich gerne mag.

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