..und noch mehr Änderungen

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs !!)

So kurz vor dem Wochenende haben wir dann auch noch erfahren, das wir jetzt schon mal „zu Übungszwecken“ ab SOFORT monatliche Abschlüsse abgeben müssen, für alle die Gesellschaften, die wir sonst auch im Quartal melden müssen und das immer bis zum 5. (dänischen) Werktag….also fällt der 3. Oktober (nur Deutscher Feiertag) auf einen Wochentag, bleiben nur 4 Tage…langfristig wird aber überlegt, die Abgabefrist auf den 3. Arbeitstag vorzuverlegen. hahahaaa dann haben wir DAS Problem zumindest nicht mehr.

Zum Glück werden im Moment nur die Sachen im „Monats-Abschluss“ gefordert, die wir sowieso schon, auch ohne Abschlüsse, monatlich machen müssen. Aber diese Taktik kenne ich schon von anderen Konzernen in denen ich gearbeiett habe. Das wird so nicht bleiben, da kommen mit jedem Monat mehr und mehr Anforderungen…aber dann fällt es nicht mehr so auf, weil immer nur 1-2 Dinge zusätzlich neu gefordert werden,…hahahaaa das habe ich schon öfter erlebt. Und an jedem Quartalsende haben wir sowieso das volle Programm.

Okay, momentan denke ich, komme ich monatlich mit meinen 17 Gesellschaften klar…nur das ich ja noch mehr Gesellschaften habe, die ich immer zusätzlich kurz nach dem 1/2-Jahresabschluss auch noch fertig stellen muss….vom Jahresabschluss mit allen 26 Gesellschaften will ich gar nicht sprechen. Wie das dann laufen soll: Keine Ahnung. Mein Chef meinte, das wenn wir noch eine zusätzliche Kraft bekommen, ich dann evtl. auch davon profitieren würde…ich habe erst einmal abgelehnt…wichtiger ist, das er selbst Firmen abgibt und gleichzeitig auch die Mädels entlastet werden. Dann wäre an der Front vielleicht endlich mehr Ruhe…das käme mir auch zu Gute.

Achja die Idee, das ein paar meiner Firmen liquidiert , also aufgelöst werden, hat sich aufgelöst…in Luft aufgelöst hahahaha. Die werden bald für andere Projekt benutzt…bleiben damit aber bei mir. Da habe ich mich wohl etwas zu früh gefreut. Aktuell gibt es tatsächlich nur 1 kleine ehemalige Komplementär-GmbH die tatsächlich aufgelöst wird. Na gut – dann ist es einfach so.

Nach den fast unkomplizierten Quartalsabschlüssen per 31.03. fühle ich mich inzwischen gut aufgestellt. Ich bin gut vorbereitet. Nur meine Abwesenheiten muss ich jetzt noch genauer planen, damit das mit allen Terminen hin kommt. Am besten sind immer die Zeiten nach dem 10. eines Monats und vor dem 25….aber auch das wird sich alles noch weiter einspielen.

Denn auch weiterhin wird versucht, Prozesse mittels KI zu automatisieren. Aber es ist klar wo die Reise hingeht. Sobald der externe Investor die seit nunmehr 1,5 Jahren andauernde due-diligence-Prüfung abgeschlossen hat und er tatsächlich einsteigt, werden wir endgültig in einem kapitalmarkt-orientierten Groß-Konzern arbeiten – mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Die Menschlichkeit leidet ja jetzt schon. Eine Kollegin aus dem Controlling hat mir auf eine Mail geantwortet, ich solle sie nicht über ihre persönliche Mail-Adresse anschreiben (dabei hatte Sie mir vorher über ihre persönliche Mail Adresse bestätigt, das eine wichtige Zahlung rausgegangen ist. Allerdings hatte sie bei der Zahlung einen Fehler gemacht und ich habe ihr über die Antwortfunktion auf diese Mail geantwortet, das Sie die Zahlung bitte noch einmal korrekt ausführen soll, da das Geld zurück gekommen sei).

Also ich solle sie nicht über ihre persönliche Mail-Adresse anschreiben, weil sie heute eben nicht für diese Tätigkeit zuständig ist, sondern eine Kollegin und wenn ich sie persönlich anschreibe, würde das ihren Arbeitsablauf stören und sie würde dann ihre Arbeit nicht mehr schaffen. – BOA ….ich bin selten richtig sauer…aber diese Mail habe ich meinem Chef zur Info geschickt aber auch NUR zur Info). Später stellte sich heraus auch eine andere Kollegin in DK, hatte so eine Mail von der gleichen Controllerin bekommen….wir mussten Beide lachen, weil auch sie diese Mail als frech ansah…wir fühlten uns in unserer Empörung verbunden.

Eine Due-Diligence-Prüfung (von englisch due diligence ‚Sorgfaltspflicht‘, ‚gebührende Sorgfalt‘, lateinischer Ursprung diligentia[1]), entsprechend dem englischen Rechts- und Geschäftsjargon oft verkürzt zu Due Diligence (DD), ist der Anglizismus für eine sorgfältige Prüfung, die – im Regelfall durch den Käufer veranlasst – beim Unternehmenskauf, Erwerb von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien sowie bei einem Börsengang erfolgt

Due-Diligence-Prüfungen (sinngemäß übersetzt als „im Verkehr gebotene Sorgfalt“) analysieren Stärken und Schwächen des Objekts sowie die entsprechenden Risiken im Rahmen einer Ist-Aufnahme und spielen daher eine wichtige Rolle bei der Wertfindung des Objektes.

Käufer und Verkäufer vereinbaren Zeitraum und Umfang für die Due-Diligence-Prüfung, dabei kann ggf. die Zahlung einer Gebühr vereinbart werden, falls ein Kauf nicht zustande kommt. Bei Due-Diligence-Prüfungen werden i. d. R. externe Berater (SteuerberaterUnternehmensberaterWirtschaftsprüfer etc.) zu Rate gezogen.

Auszug aus Wikipedia

Änderungen in Planung – Stress für mich

Da der Servicetechniker erst zwischen 14-17 Uhr kommen sollte, bin ich morgens ins Büro gefahren…es war mal wieder unser monatliches Büro-Frühstück und anschließend unser wöchentliches Team-Jour fixe.

Das monatliche Bürofrühstück mit allen Kollegen war eigentlich lustig und schön…aber es wurden 2 Dinge so nebenbei verkündet, die bei mir gar nicht gut ankamen:

Wir sind in dem Gebäude auf 3 Teiletagen aufgeteilt, die sich in 2 Gebäuden befinden und es wurde beschlossen, das wir auf der Etage in der ich mich befinde, auch die restlichen Büroräume anmieten, damit wir alle auf einer Etage sind…das obere Stockwerk wird dafür aufgegeben.

Generell finde ich es gut, wenn wir alle auf einer Etage sind…aber die Einzelheiten machen mich wieder unruhig….es werden Wanddurchbrüche zu den Nebenbüros geschaffen, so das wir nicht mehr über die Dachterrasse müssen…auch können wir die Dachterrasse dann alleine nutzen, weil nur noch unser Firma Zugang dazu hat.

Die komplette Etage soll dann aber auch neu aufgeteilt werden…auch die bestehenden Büros werden sich verändern, es wird mehr Schreibtische in den einzelnen Büros geben….es werden „open-working-spaces“ dort geschaffen, da wo jetzt die Besprechungsräume sind…dann aber ohne Wände,……und auch die Buchhaltung soll umziehen….und mehr Parkplätze wird es NICHT geben…dafür sollen ein paar der wenigen Parkplätze mit Wallboxen ausgestattet werden…auch der, auf dem ich üblicherweise stehe.

Ahhhhgrrrrrrrrrrrrrr ….neeeee ich will nicht. Ich brauche die Sicherheit eines Büros mit fester Besetzung und wer weiß ob ich dann mit Kollegin Katrin weiterhin in einem Büro sitzen kann…oder ob wir demnächst zu Viert im Büro sitzen werden. Und wo und was passiert dann drumherum mit den offenen Arbeitsplätzen…..immerhin haben wir viele Glaswände …also keinerlei Schallschutz. Das wird alles laut und unruhig und fördert nicht gerade unsere Ambitionen zum Arbeiten ins Büro zu fahren. Kollegin Katrin hat ähnliche Sorgen.

Ich wäre auch noch bereit für ein 2er Büro mit Rotation für uns 3 Mädels…und da wir evtl. noch ein weiteres Teammitglied bekommen, wäre ich auch noch für ein 3er Büro mit Rotation für 4…weil wir ja auch feste HO-Tage haben. Aber das wäre schon nicht ganz einfach für mich.

Mich hat das gleich mal so gestresst, zusammen mit der Info das ein Kollege aus Hamburg uns bald verlässt, mit dem ich gerne und gut zusammen arbeite und dem merkwürdigen Servicetechniker von Vodafone, das ich ab Mittwochabend mit Kopf-und Magenschmerzen zu kämpfen hatte, so das ich mich Donnerstagvormittag krank gemeldet habe. Ich war ins Büro gefahren und habe versucht zu arbeiten….habe alles Wichtige und Eilige erledigt und bin wieder nach Hause gefahren.

Freitag war ich dann wieder im Büro, dem Kopf ging es ganz okay… und seit gestern Nachmittag sind auch die Magenschmerzen wieder weg…

Diskussionen im Büro: wer sitzt wo und mit wem

Seit meinem Urlaub bin ich schreibfaul gewesen…zuerst musste ich mich von meinem Urlaub in Venedig erholen und als ich gut erholt wieder arbeiten ging, fühlte ich mich erschlagen von all den Dingen, die dort auf mich warteteten.

Ich war doch nur 1,5 Wochen weg und hatte einen genauen Ablaufplan, was ich jetzt sofort dringend machen musste, um den Urlaub wieder aufzuarbeiten….aber in gefühlt jeder 2. Mail waren Anfragen intern und extern, die sofort erledigt werden sollten. Die Masse hat mich erst einmal überfordert, weil ich eben nur 2 Hände und 1 Kopf habe…und so waren meine ersten beiden Arbeitstage nicht schön.

Also ging es erst einmal darum, die Aufgaben aus den Mails zu sichten, zu sortieren und zu priorisieren. Bei den Dingen, die jetzt so kurzfristig nicht mehr zu schaffen waren, hab ich um etwas Aufschub gebeten…Danach habe ich alles das, was eilig und kurzfristig zu schaffen war, zügig abgearbeitet und mir so insgesamt ein wenig Luft verschafft.

Puhhhh – wo kam das bloss auf einmal alles her? Ich bin jetzt immer noch nicht mit allen Anfragen fertig – aber das Meiste hab ich aufgeholt. Immerhin musste ich auchnoch mein Tagesgeschäft zum Monatsende erledigen und mich um all die Dinge kümmern, die ja immer noch nicht laufen (ich sage nur „neues Bankkonto“ grrrrrr).

Zum Glück kamen seitdem keine neuen Anfragen mehr und meine Team-Kollegen haben gemerkt, das es besser ist, mir im Moment etwas mehr Ruhe zu gönnen…weil ich kurz vorm Durchdrehen war. Ich kann eben nicht permanent als Kummerkasten dienen…und jetzt steht mir gerade keine einzige Nervenfaser mehr dafür zur Verfügung….ich brauche alle meine Kräfte selber.

Und als Kollegin Katrin dann auch noch meinte, sie müsse dringend mit Kollegin Cordula zusammen sitzen, weil die Beiden jetzt viel enger miteinander arbeiten (und Kollegin Cordula auch genervt von den Eigenheiten unseres Chefs, nicht mehr mit ihm zusammen sitzen möchte)…fühlte sich das auch nicht besser an.

Wenn unsere gelassenste Kollegin schon davon genervt ist…dann geht das für mich gar nicht. Unser Chef redet den ganzen Tag leise vor sich hin, wenn er nicht telefoniert oder Teams-Meeting hat und außerdem knabbert er den ganzen Tag irgendwelche Dinge…..agggrhhhhh…das geht bei mir einfach ALLES gar nicht. Ich habe sofort gesagt: ICH sitze mit ihm NICHT zusammen in einem Büro….das hatte ich ja ganz zu Anfang – das hatte mir da schon gereicht.

Die Meinung der Kolleginngen zu dem Thema: nein ich soll ja nicht mit ihm zusammen sitzen, sondern er bräuchte ein eigenes Büro…und ich auch. Ach das gibt wieder ein Drama, weil unsere Büroraum-Situation das nicht hergibt.

Das Zusammensitzen mit Katrin ist echt angenehm – zumal wir unsere HO-Zeiten gut aufeinander abgestimmt haben, so das wir regulär nur an 1 Tag in der Woche zusammen treffen. Der Chef geht aber fast nie ins HO – um das zu mental zu überleben, müsste ich mich komplett ins Homeoffice verkriechen. Na danke auch.

Eine mögliche Lösung wäre eine Art Rotationsprinzip, das wir alles so lassen, wie es ist…aber wenn ich im Homeoffice bin (aktuell 2 Tage in der Woche) könnte Cordula sich auf meinen Platz setzen…dafür müsste wir allerdings unsere technische Ausstattung aufeinander abstimmen, was aktuell noch nicht der Fall ist. das wäre zwar auch nicht optimal.

Na mal schauen, was die Kollegen sich da noch überlegen werden…mir gefällt das alles nicht wirklich, obwohl ich das Ansinnen der Kolleginnen sehr gut nachvollziehen kann.

Ich bin ziemlich froh, das die räumliche Situation momentan so ist, wie sie ist – würde sie gerne beibehalten….manno 😪

Ruhiger Freitag mit HO-Gedanken

Mit dem Freitag im Büro, konnte ich tatsächlich auf eine sehr schöne Woche zurück blicken.

Ja auch meine Arbeit bringt mir endlich wieder ein Stück Normalität – und damit auch wieder mehr innere Ruhe. Nein – es ist nicht alles gut – aber auf jeden Fall geht es wieder aufwärts.

Freitag saß ich also zusammen mit meinem neuen Teamleiter im Büro und ja es war auch ein schöner Arbeitstag. Wir waren überhaupt die einzigen Beiden auf unserer Etage….ich habe ihm wieder ein paar Dinge gezeigt und erklärt… den Rest der Zeit hat er halbwegs still vor sich hingearbeitet (leider murmelt er gerne vor sich hin)- zwischendurch haben wir uns locker unterhalten, dann wieder gearbeitet.

Für seine Meetings und Telefonate, die mich nichts angingen, hat er den Raum verlassen – er hat mich vorher gefragt ob es mich stören würde, wenn er die Teams-Meetings in unserem Büro abhält – ja es stört mich akustisch und vor allem gehen mich die Inhalte nichts an …also ist er in den Meetingraum gegangen. So kommen wir also klar miteinander.

Was ich auch als positiv wahrnehme: er schreibt sich auf, was ich ihm erkläre und schreibt es anschließend für sich ins Reine…am Freitag hatte er zu einem Thema eine Rückfrage…das fand ich gut – d.h. er beschäftigt sich mit dem Thema und legt es nicht einfach zur Seite.

Er fand es etwas ungewöhnlich, das ich an einem Brückentag ins Büro komme…hahaha. Na ich hatte ja schon vorher frei und arbeiten muss ich ja auch mal. J

etzt denkt er zumindest darüber nach, ob er nicht selber mal einen Homeoffice-Tag nimmt. Vor ein paar Tagen meinte er noch, er sei nicht so der Homeoffice-Typ, aber die 1 Stunde Arbeitsweg mit der S-Bahn, würde er sich schon gerne mal sparen. Er hätte nicht gedacht, das er so lange braucht, um ins Büro zu kommen. Von mir aus kann er gerne regelmäßig freitags ins Homeoffice gehen.

Mittwochs ist jetzt bei uns immer Team-Tag…d.h. wir haben regelmäßig mittwochs ein Präsenzmeeting im Büro. Ja das ist okay – auch für mich.

Urlaubsreif

Urlaubsreif

Mir geht es wieder besser…das mit dem Riechen klappt wieder ganz gut…nur das Schmecken ist noch „dumpf“ und so kann ich einige Dinge immer noch nicht wieder geniessen…was ich tatsächlich frustrierend finde…denn das Essen riecht so lecker und wenn ich dann z.B. meine selbstgemachte Pizza esse, kaue ich auf dem Mozzarella herum, als ob es Kaugummi wäre ..dabei liebe ich diesen Käse auf der Pizza.

Auch Kartoffeln, Brot und Nudeln sind immer noch eher fade. Gemüse-Curry mit Reis und alles scharf oder pikant Gewürzte schmeckt mir dagegen schon wieder ..und auch dünn geklopfte und gebratene Schnitzel schmecken….aber meine so innig geliebten frischen Brote mit Butter….da könnte ich fast heulen….aber ich hoffe das normalisiert sich auch bald wieder.

Mittwoch und Donnerstag war ich endlich mal wieder im Büro…nach fast 2 Wochen Homeoffice wollte ich unbedingt wieder mal Kollegen sehen und sprechen…aber die Tage waren, wie auch alle anderen Tage in dieser Woche, durchwachsen.

Und obwohl vieles gut gelaufen ist, fühlte es sich so unglaublich zäh an…denn mit dem neuen Jahr hat sich vieles im monatlichen Ablauf geändert und das läuft alles noch nicht…in keiner meiner Firmen läuft es rund…entweder es fehlt die eine Abrechnung oder die Andere, die Daten sind nicht im System gepflegt, so weiß ich gar nicht auf was ich tatsächlich warten soll und in jeder Firma läuft es anders…mal kommen die Abrechnungen nun aus dem Drittland, mal aus der EU, dann aus dem Inland – aber anders als bisher. Alles muss neu ins System gepflegt werden,..die Preise sollten eigentlich aus den Verträgen hervorgehen, aber da stehen oft lustige Sachen…aber nicht das, was ich brauche…die Kollegen „Arbeiten mit Hochdruck“ an Lösungen….ach und bei einem Netzbetreiber wurden wir als Kunden vergessen, der hat aber auf meine Mail echt schnell und vor allem sehr nett reagiert… bei anderen hängt man Ewigkeiten in der Warteschleife bevor die Verbindung dann doch abbricht.

Mal ist das Geld da, aber nur ein Teil der Abrechnungen, dann ist nur ein Teil der Abrechnungen da, aber es kommt kein Geld an oder nur ein Teil. Freitagmittag hatte ich das erste Efolgserlebnis, das ich tatsächlich EINE Gesellschaft komplett abrechnen konnte…hurra…jetzt hab ich zumindest bei einem der neuen Direktvermarkter eine Ahnung davon, WIE sich die Preise zusammen setzen…und auch meine Jahresabschlüsse kommen so langsam voran.

Aber nach all den Wochen mit der OP meiner Schwester, den Jahresabschlüssen, meiner eigenen Corona-Erkrankung und all dem Trubel, was gerade noch nicht so läuft, bin ich urlaubsreif. Ich bin schnell genervt und abends bin ich hundemüde.

….der Controller ist z.B. echt nett, hört sich meine Klagen an und hat echt auch Verständnis für meine Probleme…er ist froh, das er diese Arbeit nicht mehr machen muss und ich bin im Gegenzug froh, nicht seinen Job machen zu müssen….hahaha da sind wir uns einig.

Auch das Thema mit unserem engen 3er-Büro findet hoffentlich bald eine gute Lösung. So wie es aussieht, bekommen wir noch weiteren Platz in dem Gebäude-Komplex und es wird gerade fleißig geplant. Unsere Abteilung bleibt wohl auf der jetzigen Etage, aber es werden einige Büros frei…Der Controller hat jetzt den Vorschlag gemacht, das ich in ein Nebenbüro umziehe, während er mit unserem 3.Kollegen im bisherigen Büro bleibt….ich würde zwar auch in ein 2er Büro ziehen…aber für den Moment könnte ich es erst einmal alleine nutzen…und ich wäre raus aus unserem Glaskasten, denn das Büro hätte zu beiden Seiten richtige Trennwände, was auch bedeutet es hallt weniger. Für seinen Vorschlag bin ich sehr dankbar und bin gespannt, ob das so umgesetzt wird….dann würde ich auch wieder öfter ins Büro fahren.

Advents-Essen mit Beigeschmack

Ich hab in der letzten Nacht sehr wenig geschlafen, weniger als 4 Stunden…und bin heute Morgen hundemüde aufgestanden…wäre ich heute nicht mit dem Controller im Büro verabredet gewesen, ich wäre zuhause geblieben…so aber war Homeoffice keine Option.

Der Tag war dann auch etwas zäh…aber eigentlich bin ich trotzdem ganz gut voran gekommen. Meinen direkten Kollegen hatte ich jetzt 1,5 Monate nicht gesehen, da wir ja immer abwechselnd Office und Homeoffice machen, so das immer nur einer von uns Beiden im Büro anwesend ist.

Heute nun, einen Tag vor meinem 3-Tage Urlaub und dann direkt anschließend sein Weihnachts-Urlaub, wollten wir uns im Büro treffen…Mittags etwas beim Restaurant Atlas bestellen, um dann gemeinsam (also im gleichen Raum sitzend, mit viel Abstand) ein kleines Advents-Essen zu haben…als Dritten im Bunde hatten wir noch unseren Juristen dabei….

Es war schön sich mal wieder mit dem Controller zu unterhalten, naja bis zu einem gewissen Grad…was mir auffiel war seine deutlich negativere Haltung zu den Corona-Maßnahmen, als noch vor ein paar Wochen…ich will nicht sagen radikal…aber deutlich aggressiver ablehnend….das hat mich überrascht und ich brauchte ein paar Momente um es zu realisieren und meine Gegen-Argumente zu stoppen, damit die Situation sich nicht zuspitzen konnte. Hahaha …jeder darf ja seine Meinung haben…und wir sind da Jetzt eben unterschiedlicher Auffassung…also lenke ich lieber ein und versuche das Thema zu wechseln, möchte ja keinen Streit herauf beschwören.

Wir haben uns das Essen vorher ausgesucht, ich hab es online bestellt und dann auch abgeholt, ist ja nicht zu weit weg vom Büro….Wir hatten es bewusst auf Drei Personen beschränkt…mit 6-8 Kollegen wären es einfach zu viele im Frühstücksraum gewesen – eigentlich schade.

Ich hatte heute aber an alle Kollegen einen kleinen Schoko-Nikolaus verteilt, so als kleinen Advents-Gruß…und wir haben heute auch unsere Firmen-Weihnachtsgeschenke bekommen….Also eigentlich war es ein ganz lockerer Tag….

Aber es gab noch 2 kleinere berufliche Begebenheiten mit dem Controller, so das am Ende meines Arbeitstages bei mir ein ungutes Gefühl blieb….Ich wurde in Dinge mit einbezogen, in die ich nicht hinein gezogen werden wollte…bei den Gesprächen heute mit den anderen Kollegen hatte ich dieses ungute Gefühl nicht….aber ich muss auch sagen, das ich am Nachmittag von Minute zu Minute müder wurde…ich musste unbedingt nach Hause…Schlaf nach holen…

…und jetzt hab ich bis Ende der Woche Urlaub. Ich kann zwar noch nicht wieder richtig laufen und durch den Lockdown kann ich weder durch Geschäfte bummeln, noch ein Cafè aufsuchen…..aber trotzdem freue ich mich jetzt auf ein paar Tage ohne Arbeit….

Stürmische Zeiten im Büro und Draussen

Ohhh man, es gibt echt bessere 1.Wochen nach einem Urlaub.

Ich fühle mich seit 2 Tagen krank…Sommergrippe…na kein Wunder, bei dem ständig  wechselnden Wetter…nun regnet es schon seit 2 Tagen und morgens ist es so Dunkel, als ob der Herbst bereits da ist…und „Herbstgefühle“ hab ich auch auf der Arbeit: es wird gerade stürmisch:

Meine Chefin hat mir gleich am 2. Tag nach meiner Rückkehr ein Coaching für mein Team „angeraten“ und auch gleich einen Termin gemacht…na prima…Wieder mal ein Seelen-Striptease…die Mädels werden „begeistert“ sein. Aber ich sehe es ja ein, es gibt Handlungsbedarf…aber muss es gleich wieder SO ETWAS sein

Wir können uns alle noch an das erste Coaching erinnern…lach…DAS war ein Katastrophe für Alle. Dieses Mal soll es besser werden, nur mein Team und eine andere Trainerin, ein anderes Konzept und  das muss ich jetzt erst einmal vorbereiten…zusammen mit der Coaching-Dame. Ich hab bereits mit ihr telefoniert und nächste Woche ist bereits das Vorgespräch.

Ich bin kein Fan solcher „Gruppen-Sitzungen“…meine Mädels reden nicht so leicht und locker von der Leber weg. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Ihnen und so kann ich ihnen so manches entlocken, sie vertrauen mir. Meine Chefin meint, ich hab auch alles getan, was getan werden konnte und habe es in ihren Augen auch richtig gemacht (sagt sie zumindest), aber wenn es nicht hilft das Problem zu entschärfen, dann muss eine andere Lösung her.

Das neueste Mitglied meines Teams ist bereits ein Jahr dabei und ist etwas eigen was Kälte  / Wärme oder auch geöffnete Fenster / Zugluft angeht, hat Probleme mit dem hören eines Telefons / mag einige der Arbeiten nicht und drückt sich darum herum  / ist manchmal zu selbstbewusst (ohne Grund) und dann zu verunsichert (auch ohne Grund)  um eine Entscheidung zu treffen…und ist damit für alle etwas „anstrengend“.

Es hat sich bereits vieles gebessert und ich bin der Meinung,  auch sie hat es verdient noch etwas Zeit zu bekommen um sich anzupassen. Ich weiß auch die Anderen haben mehr als 1 Jahr gebraucht um tatsächlich aufzutauen und sich wohl zu fühlen….

Perpetuum mobile

Meine Arbeitstage dagegen stehen unter dem Motto: am 18.12. ist das Arbeitsjahr vorbei. Für ALLE anderen, aber nicht für mich. Gewohnter weise gehen aber (fast) alle an diesem Freitag für 14 Tage in Urlaub und kommen damit erst im Nächsten Jahr zurück.

Also die letzte Gelegenheit für mich, notwendige Daten von Kollegen zu erhalten. Manche muss man einfach immer wieder an stupsen…sonst wird das nichts. Und selbst das hilft nur zum Teil.

Also da Weihnachten ja jedes Jahr so plötzlich und unerwartet kommt und es natürlich jedes Jahr unklar ist, was man jedes Jahr um diese Zeit erledigt haben muss (ist zwar seit 10 Jahren immer dasselbe) muss man halt erinnern.

Aber was soll ich sagen….selbst eine „Erinnerungs-Mail“ am Morgen führt dazu, das am Nachmittag der PC ausgeschaltet wird, OHNE das die entsprechenden Vorkehrungen getroffen wurden…

Es ist wie ein Perpetuum mobile, welches auch nicht funktionieren kann. Diese Dinge können einfach nicht ununterbrochen laufen…man muss immer wieder Energie dazu geben…In meinem Fall: Erinnern…erinnern….erinnern…erinnern….