Mit rostiger Stimme – aber es geht aufwärts

Langsam wird es wieder besser….was ich nach der letzten Nacht kaum noch erwartet hatte. Geschlafen habe ich wenig …denn kaum lag ich im frisch bezogenen Bett, schon wurde der Husten immer heftiger, die Nase war zu, genau wie die Nasennebenhöhlen und auf der Brust lag gefühlt immer noch der Sandsack….was für eine bescheuerte Situation. An Schlaf war so nicht zu denken.

Also bin ich mit Bettdecke und Kopfkissen auf die Couch ins Wohnzimmer…mit jeder Menge Kissen hab ich mich fast aufrecht-sitzend in eine Ecke der Couch verzogen….so zumindest lies der Husten etwas nach, zumindest wenn ich nicht versuchte zu tief einzuatmen. Meine Nase fühlte sich vom Schnäuzen schon ganz wund an….aber langsam schien sich der festsitzende Schleim etwas zu lösen.

Die Nacht war auf diese Weise unruhig und sehr kurz….als ich gegen Morgen wieder einmal hochschreckte, bin ich zurück ins Bett gegangen….Der Schnupfen hatte genauso nachgelassen, wie der Husten.

Nach einem erneuten privaten Corona-Test, der noch immer negativ war, bin ich am Morgen zur Apotheke gelaufen…ganz langsam….und hab mir ein pflanzliches Mittel zum Schleimlösen besorgt…es wird Zeit, das der Sandsack auf meiner Brust verschwindet.

Ich bin noch schlapp, vor meiner rostigen Stimme erschrecken sogar die Nachbarn (und auch die Kollegen mit denen ich am Freitag noch telefoniert habe)…aber teilweise kann ich sogar schon wieder durch die Nase atmen…das wiederum schont meine Schleimhäute im Rachen…die jetzt nicht mehr ständig durch die Mundatmung austrocknen.

Und zum ersten Mal seit 6 Tagen fühlt es sich besser an. Noch nicht gut – aber immerhin besser.

Also meine „Grippe“ ist fast überstanden….6 Tage lang hintereinander bin ich nun negativ getestet…also kein Corona…zumindest nicht nachweisbar.

Sauerteigbrot – gelungen

Während meine letzten Brote zwar gut aussahen, aber eben nicht die richtige Konsistenz hatten…ist dieses von heute wieder klasse geworden. Obwohl ich auch dieses ohne Rezept einfach aus dem Handgelenk zusammen gemixt habe.

Außen sieht es richtig gut aus, beim Anschneiden fällt es NICHT auseinander und geschmacklich ist es top.

Es ist ein Mehlgemisch aus Vollkorn-Weizenmehl/-Roggenmehl…gewürzt mit Salz, einem Hauch Kümmel und Thymian…. Die Kruste ist knusprig, die Krume genau so, wie ein Brot sein soll….locker und leicht elastisch. Es passt perfekt zum Frühstück – noch warm mit etwas Butter, dazu einen frischen Kaffee.

Was ich dieses Mal anders gemacht habe: ich habe zum Sauerteig einen höheren Anteil Hefe dazu genommen. Mir gelingen Sauerteige leider noch nicht ohne Hefe….das ist die ganz große Kunst, die ich nicht beherrsche…aber für den Hausgebrauch reicht es allemal.

Essen zum wieder Wohlfühlen

In dieser Woche stand mir nur wenig der Sinn lange am Herd zu stehen….aber Essen muss ich ja auch…und großartig das Haus verlassen, wollte ich nicht.

Letzten Sonntag hab ich mit einem Hefeteig eine Spinat-Pide gebacken…und es blieben noch genügend Teig und alle anderen Zutaten, um auch für den Folgetag noch ausreichend damit versorgt zu sein…hmmmm den Spinat hab ich mit Knoblauch in der Pfanne angebraten….echt lecker..Vor allem der Teig war richtig schön fluffig…und der leicht angegrillte Feta-Käse….hmmmm yummy.

Da ich keine Lust auf Brot hatte, hab ich Dienstag dann belgische Waffeln gebacken…die sind richtig klasse geworden und warm mit etwas Zimt+Zucker einfach lecker….und so hatte ich jeden Morgen ein leckeres Seelen-Frühstück

Und Mittwoch hab ich aus einem ganzen Huhn und jeder Menge Gemüse eine frische Hühnersuppe gekocht…die gab es dann die nächsten Tage: ganz pur – ohne Reis oder Nudeln..so ein kleines Kraftpaket eben:

Ansonsten gab es ein paar Dinge aus dem Gefrierschrank und einmal hatte ich auch noch Sushi bestellt.

So hab ich mich ganz gut durch die Woche gezogen…gestern Abend hab ich dann einen Sauerteig aus Weizen-Vollkorn und Roggen-Vollkornmehl vorbereitet….das gibt fürs Wochenende ein frisches Brot.

Das Kartenspiel der Symptome

Erfahrungen sind das, was am Ende des Tages übrig bleiben….wieder mal, kommt mir dieser Spruch in den Sinn. Diese Woche war voll von Erkenntnissen: Alten und Neuen…und ich weiß nicht, ob ich alle gut finde.

In den letzten 2 Jahrzehnten kann ich mich nicht erinnern, jemals wegen der richtigen GRIPPE krank gewesen zu sein…ja klar, mal einen grippalen Infekt hier und da, mal 2 Tage, auch mal 3-4 Tage….aber nie, das ich wirklich eine Woche wegen Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen ausgefallen bin und schon gar nicht, das ich mich nach 5 Tagen akuten Krankseins immer noch so elendig krank fühle.

Ich habe mir auch nie die Grippeschutz-Impfung abgeholt, die in meiner alten Firma sogar in der Firma für alle ganz unkompliziert angeboten wurde….meine Abwehrkräfte haben alles immer auch ohne die Impfung gut weg gesteckt. Ich bin absolut FÜR Impfungen….hatte aber immer mehr Angst vor der Nadel bei der Impfung – als vor der Grippe (Habe aber ansonsten ALLE empfohlenen und notwendigen Impfungen seit der Kindheit und immer bei Bedarf im Laufe des Lebens aufgefrischt.)

Und auch wenn jetzt alle Antigen-Tests in dieser Woche immer noch negativ ausfallen, während ich gleichzeitig alle Symptome des Corona-Virus habe….bin ich unendlich dankbar, das ich mich rechtzeitig mit allen 3 Schutzimpfungen gegen Covid19 habe impfen lassen. Inzwischen ist meine Furcht vor Nadeln merklich kleiner geworden (hier hat das Blutspenden tatsächlich geholfen die Angst abzubauen).

Ich spiele gerade das Spiel: ziehe maximal 5 Symptom-Karten pro Tag:

1.Tag: starke Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, Müdigkeit,

2.Tag: Halsschmerzen, starke Schluckbeschwerden, Atemprobleme, Kopfschmerzen, starke Müdigkeit

3.Tag: leichte Halsschmerzen, leichte Schluckbeschwerden, Atemprobleme, Schnupfen, Müdigkeit

4.Tag: Atemprobleme, starker Schnupfen, starke Kopfschmerzen, leichter Husten,

5.Tag: immer noch Atemprobleme, starker Schnupfen, starker Husten

Ich mag es mir nicht ausmalen, wie diese Tage ohne die Covid19 Impfungen gewesen wären. Das ist eine gute Erkenntnis.

Eine positive Erkenntnis ist auch, das meine restliche Kern-Familie (Schwester+Schwager) sich jetzt wirklich täglich erkundigt, wie es mir geht….

Eigentlich wollte ich jetzt noch über die weniger guten Erkenntnisse scheiben…aber das mache ich doch lieber zu einem anderen Zeitpunkt…wahrscheinlich bin ich gerade nicht objektiv genug…meine angeschlagene physische Situation macht mich empfindlich.

Pläne durchkreuzt

Nach dem schönen Ausflug am Samstag, blieb ich am Sonntag bis zum Nachmittag zuhause…dann bin ich ins Fitnessstudio gefahren.

Ich hab moderat trainiert…d.h. mich nicht ausgepowert, aber trotzdem die Gewichte etwas erhöht….außerdem hab ich 3,5km auf dem Rudergerät verbracht…immerhin startet in der kommenden Woche jetzt endlich der Kajak-Grundkurs.

Frisch geduscht und total zufrieden komme ich wieder zuhause an…und nach ca. 2 Stunden starten die Halsschmerzen…schnell wird aus dem leichten Halskratzen mehr….viel mehr, dazu kommen Kopfschmerzen und die Nase läuft auch…

In der Nacht bekomme ich, auf dem Rückenliegend nur schwer Luft ( die Nase war zu und durch den Mund ging es gerade so eben)…wären meine Mandeln nicht schon entfernt, hätte ich vermutet, das diese stark geschwollen sind…aber es waren wohl die Lymphknoten die anschwollen…ich bekam starke Schluck-und Atemprobleme…das hatte ich das letzte Mal kurz bevor mit die Mandeln vor 15-16 Jahren entfernt wurden…damals kam mir das Wasser, welches ich trinken wollte, aus der Nase wieder heraus, so zugeschwollen war mein Hals…Ganz so schlimm war es jetzt zum Glück nicht…aber immerhin so beunruhigend, das ich den Rest der Nacht eher sitzend geschlafen habe….so ging es mit dem Atmen.

Ich hab mich also Montagmorgen erst einmal in der Firma krank gemeldet…im Laufe des Tages kamen dann noch ein paar andere Symptome hinzu…der private Corona-Test war negativ und in die Arztpraxis durfte ich nur mit einem offiziellen Corona-Test, der dann aber auch negativ sein musste…dafür bekam ich dann aber noch einen Arzttermin am frühen Abend.

Der Gang zum Testzentrum in ca. 600m Entfernung, zeigte meine Kurzatmigkeit und mir wurde schwindelig…war froh als ich wieder zuhause war….Testergebnis: negativ.

Die Autofahrt zum bisherigen Hausarzt in Pinneberg, brachte mir die Erkenntnis, das ich mir wohl doch mal einen hier Vorort suchen sollte…Aber inzwischen vertraue ich dem Arzt und er hat mich kurz angehört und untersucht und ist der Meinung das ist dann wohl jetzt „meine Portion Omikron ist“, weil alle Symptome darauf hindeuten, auch wenn die Tests bisher negativ sind….was wohl an der 3fach Impfung liegt.

Einen PCR-Test hab ich nicht bekommen…aber eine Krankmeldung bis Ende dieser Woche…und ich hab nicht widersprochen.

Inzwischen ist es der 3. Tag den ich mich elendig fühle…inzwischen sind die Halsschmerzen etwas zurück gegangen, dafür hab ich den Eindruck es liegt ein Sandsack auf meiner Brust.

Das heißt aber auch: es wird nichts mit dem Kajak-Kurs…und DAS macht mich schon sehr traurig…es sind ja nur 4 Termine und 2 werde ich auf jeden Fall verpassen….aber der Verein hat mir ein anderes Angebot gemacht…ich muss mal schauen, ob das für mich infrage kommt.

Naja – ich kann es jetzt nicht ändern….und versuche bestmöglich gesund zu werden: schlafe viel und ruhe mich tatsächlich aus…mein Körper arbeitet sich an den verschiedenen Symptome nacheinander ab, das ist nervig und es ist nicht schön sich so krank zu fühlen…aber so geht es immerhin voran…und dann hoffe ich das ich bis Ende der Woche wieder fit bin…wenn nicht geht es noch einmal zum Arzt…

Tagesausflug: an der Trave in Lübeck

Tagesausflug: an der Trave in Lübeck

Nach einem erneuten Plausch mit meinem Nachbarn Mirco Samstagmorgen im Waschkeller, wusste ich, das es heute den ganzen Tag laut unter mir werden wird….eine neue Terrasse wird da angelegt und so hab ich dann relativ spontan entschieden, schon am Vormittag nach Lübeck zu fahren. So umgehe ich das laute Schneiden der Steine usw.

Lübeck ist knappe 80km entfernt…und ich wollte sowieso endlich mal vom Zentrum aus an der Trave entlang laufen….warum also nicht gleich heute.

Außerdem ist Lübeck einer der Standorte für diesen großen französischen Sportartikel-Händler und -Hersteller….da wollte ich eh mal wieder hin…brauche noch ein paar spezielle Dinge für Wassersportler, z.B. Neoprenschuhe, einen wasserdichten Rucksack, einen leichteren aber warmen Windbreaker und Handschuhe mit rutschhemmenden Elementen. Und ich bin dort tatsächlich fündig geworden.

Anschließend ging es mit dem Auto mitten in die Stadt ….aber weit genug entfernt, um an einer belebten Straße das Auto kostenfrei abstellen zu können….von dort bin ich dann bis in die Nähe des Holstentors zur Trave gelaufen und dann ging es immer am Ufer oder in der Nähe des Ufers entlang. Wie schön es hier ist, wenn man den Altstadt-Bereich verlässt….gar nicht so überlaufen….alles ruhig und friedlich.

Hier sieht man das wahre Leben, kleine Häuschen mit liebevoll gestalteten Blumenkästen und -Kübel vor den Haustüren…mit Wäasche auf Wäscheleinen direkt an der Trave, mit Menschen die am Ufer auf dem Rasen grillen und chillen….und sich nicht um die Touristen kümmern, die in Elektrobooten über die Trave fahren….friedliche Menschen die am Ufer leben ohne das es nur um die Reichen und Schönen in stylischen Stadthäusern geht, sondern um normale kleine Häuser und Mietwohn-Häuser….mit nicht restaurierten Fassaden, aber dafür mit echten Menschen…das ist für mich mehr als das touristische Lübeck.

Erst spät am Nachmittag kam dann wirklich die Sonne hervor und ich musste feststellen, das ich mich viel zu warm angezogen hatte….aber egal….ich fand es entspannend und toll hier entlang zu laufen…..

Später war ich dann noch in dem kleinen vietnamesischen Restaurant, in dem ich vor fast langer Zeit mal mit Schwester+Schwager war…und das Essen ist immer noch phantastisch….die Preise sind inzwischen angehoben worden, aber es stimmt immer noch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ein schöner und entspannter Tag und als ich Abends zuhause ankam, war die Terrasse tatsächlich fertig gestellt….prima !

Arbeitskram – selber organisieren

Die 3 Arbeitstage in dieser Woche waren – naja – irgendwie durchwachsen….ich fand erst kein richtiges System, um die neuen Anforderungen für die Quartalsabschlüsse in einem vernünftigen Ablaufplan umzusetzen. Aus der Firmenzentrale kamen natürlich keine konkreten Handlungs-Anweisungen…Und zuerst fand ich nicht einmal einen vernünftigen Rahmen und hab mich am Mittwoch lieber um die Tagesarbeit gekümmert….wohl wissend, das das keine so gute Idee war. Abgabetermin für die Quartalsabschlüsse: Freitagnachmittag!

Und Donnerstag war ich wieder im Büro in Hamburg…und außer einer ungefähren Idee, hatte ich immer noch keinen belastbaren Plan … musste mich regelrecht zwingen, jetzt endlich loszulegen, denn die Zeit lief mir davon.

Ich fing einfach mal an einer Stelle an und hab den Plan quasi entwickelt, während ich die 1.Gesellschaft abgearbeitet hatte. Danach stand der organisatorische Rahmen und es ging danach für die weiteren Gesellschaften schon zügiger. Ich hab es tatsächlich gerade noch rechtzeitig geschafft, alles fertig zu bekommen.

Das tat mir dann richtig gut…jawohl ab jetzt hab ich einen schnell abrufbaren und gangbaren Plan, den ich auch für alle weiteren Zwischen-Abschlüsse ebenfalls nutzen kann, ohne jedes Mal das Rad neu erfinden zu müssen.

Dafür musste ich allerdings unsere Jahresabschluss-Kontroll-Datei für jede Gesellschaft in Excel Neu-Basteln…denn alle Kontroll-Sheets waren einzig auf den Jahresabschluss ausgerichtet, unterjährige Abgrenzungen, Zwischen-Berechnungen und quartärliche Rückstellungen gibt es da nicht….aber genau die muss ich jetzt haargenau berechnen. Es war dann meine Entscheidung was ich mit berücksichtige, und was ich als nicht relevant vernachlässigen kann.

Lag der Fokus bisher auf nur auf 3 Kennzahlen, die unterjährig abgefragt wurden, waren die Anforderungen dieses mal schon weiter hoch-geschraubt und das wird garantiert noch nicht alles gewesen sein….ich kenne solche Salami-Taktiken.

Spätestens mit Ende diesen Jahres wird dann aus jedem „mal eben nebenbei Quartalsabschluss“ ein „kleiner Jahresabschluss“ werden….also ist es sinnvoll sich schon jetzt so zu organisieren, das ich die Arbeit daran nachvollziehbar erweitern kann.

Gestresst hat es mich aber eigentlich nicht…hab nur wenige Überstunden deswegen gemacht und mich auch nach Feierabend mit dem Thema nicht mehr beschäftigt.

DAS ist der große Unterschied zu früher: Feierabend ist Feierabend…das kann ich heute – früher hätte es mich in jeder Minute meines Feierabends beschäftigt und mich auch nachts vom Schlafen abgehalten…. hätte mich morgens ganz früh in die Firma getrieben und mich bis spätabends beschäftigt.

perfekter Schlaf braucht perfekte Voraussetzungen

Wer mich schon länger kennt, weiß, wie wichtig mir Ruhe und guter Schlaf sind.

Das Thema Schlafen zog sich durch meine letzte fast 8jährige Beziehung. Vom 1. Tag an, hab ich immer zu wenig Schlaf bekommen…es hat ewig lange gedauert, bis wir da so eine einigermaßen abgestimmte Lebensführung hinbekommen haben, aber letztlich war es für keinen von uns zufriedenstellend.

Seit mehr als 3 Jahren kann ich jetzt wieder vernünftig und gut schlafen. Ich schlafe bei geöffnetem Fenster, habe die Ruhe und den Platz den ich brauche und ich kann seitdem vor allem wieder ohne Störung durchschlafen.

Zum guten Schlafen gehört eben auch eine gute Matratze und die richtige Bettdecke…als Frau deren Hitzewallungen einfach nicht aufhören wollen, habe ich daher besondere Anforderungen an eine gute Bettdecke, sie soll einerseits warm halten (gerade im Winter ist die Temperatur in meinem Schlafzimmer manchmal nur bei 13-15 Grad), mich aber andererseits nicht im eigenen Saft schmoren lassen…die Decke sollte also temperatur-ausgleichend und atmungsaktiv sein….vor allem sollten es bei mir keine Kunstfasern sein.

Aus dem Grunde habe ich für den Winter immer noch eine Daunen-Kassetten-Bettdecke in 100% Baumwolle gehüllt und dazu Satin Bettwäsche und Satin-Spannbettlaken…. Im Sommer dünne100%Baumwoll-Bettdecken…nur für den Übergang fehlt mir jetzt noch etwas.

Die Daunendecke ist jetzt eindeutig zu warm, die Baumwolldecken sind noch zu dünn. Ich habe zwar mehrere die unterschiedlich dick sind und die man zusammenknüpfen kann…aber zusammen liegen die Decken dann zu schwer auf mir, Baumwolle eben.

Meine Schwester (hat ganz ähnliche Bedürfnisse an eine Bettdecke) schwört auf 100% Kamelhaar-Bettdecken. Die sind allerdings so richtig teuer….aber gut – das sollte mir mein Schlaf dann auch wert sein…also habe ich nach langer Suche, die für mich richtige Decke gefunden…die musste aber leider bestellt werden….und so warte ich schon seit einiger Zeit.

Letztes Wochenende wurde sie dann endlich geliefert…an die Nachbarn, die dann aber übers Wochenende weggefahren sind….gestern hab ich das Paket dann bekommen …. UND ? es stand die richtige Größe drauf, war aber die falsche Größe drin….grummel.

Okay, also das ganze geht wieder zurück und die Ersatzlieferung ist jetzt angeblich schon auf dem Weg zu mir….na ich bin mal gespannt… Die Abwicklung meiner Reklamation lief allerdings echt schnell und unproblematisch.

Heute bekam ich jedoch noch eine weitere Mail vom gleichen Online-Händler, das meine gleichzeitig vor Wochen bestellten Thermo-Vorhänge sich erneut verzögern und zwar auf den 29. OKTOBER. Zur Erinnerung wir haben heute den 26.April…wie genau kommen die jetzt auf den 29.Oktober? Eigentlich wollte ich die Vorhänge, um die kommende Sommer-Wärme aus meinem Schlafzimmer fernzuhalten.

Ich werde mich also noch einmal im stationären Handel umschauen, aber dort hab ich diese speziellen Vorhänge nicht gefunden und wurde mehrmals auf das Internet verwiesen.

Okay, da ich es nicht ändern kann, bleiben die Vorhänge vorläufig wie sie sind und auch die Winterbettdecke bleibt noch eine Weile….Wenn ich mich aufrege, kommen die Sachen auch nicht schneller bei mir an.

Der unverplante Tag

Jetzt werde ich mal faulenzen…hab noch einen Tag Urlaub und nach all den Aufregungen und Verabredungen der letzten Tage, möchte ich einen unverplanten Tag genießen.

Musste ja Samstag früh raus um nach St.Peter-Ording zu fahren, Sonntag früh raus für den Kajak-Kurs, Montag früh raus zum Reifenwechseln und später dann der Arzttermin. Hab mich in den Tagen mit meiner Familie getroffen, mit Freunden gechattet, telefoniert.

Heute habe ich dafür lange und gut geschlafen….bin im Bett liegen geblieben und habe lange gelesen….das Bad nur kurz aufgesucht und lümmele jetzt in Sweatshirt und Schlabberjeans auf der Couch….trinke meinen Kaffee, mit dem Laptop auf den Knien. Im Haus ist es absolut ruhig und es läuft weder das Radio, noch der Fernseher.

Aufregung und Kommunikation hatte ich in den letzten Tagen genügend…es wird Zeit für einen stillen Tag.

Ich surfe ein wenig durch das Internet, lese interessante Artikel, kleine Anekdoten…heute ist nicht der Tag für zielgerichtete Aktionen, keine Pläne, keine Termine, kein ich muss…heute lasse ich mich treiben….und falls ich heute Abend immer noch auf der Couch sitzen sollte, wäre das auch okay …

Das ist ein ICH-Tag: Ich möchte…, ich will…

Termine in der Stadt

Trotz meiner 2 freien Tage musste ich Montag genauso früh aufstehen, wie sonst auch…hatte ich doch noch vor 8 Uhr den Termin zum Reifenwechseln in Pinneberg….ich wohne zwar inzwischen 16km weiter…meine Reifen sind aber nicht mit umgezogen.

Bisher war es sehr bequem: Einfach den Wagen morgens beim Reifendienst abgeben, 500m nach Hause laufen und den Wagen dann im Laufe des Tages wieder abholen – fertig.

Nun fahre ich hin, gebe den Wagen ab und muss eine Stunde warten. Was aber auch kein Problem ist…hab im Cafè beim Supermarkt gefrühstückt und dann noch einen kleinen Einkauf erledigt und dann war der Wagen auch schon fertig…hab die Winterreifen dort wieder einlagern lassen.

Ich mag den Laden, die sind dort alle nett und sogar Montagmorgens schon gut gelaunt…der Service ist super und die Preise sind es auch…der Supermarkt ist gegenüber und mein Lieblingsbaumarkt nebenan.

Anschließend ging es mit dem Auto direkt nach Hamburg in die Innenstadt in eines der Parkhäuser in der Nähe vom Jungfernstieg….und hab mich sofort über mich geärgert, warum hab ich eigentlich nicht die S-Bahn genommen….das Parkhaus kostete 4,90 EUR je Stunde und mein Termin beim HNO war erst in 1,5 Stunden. Die haben das aber auch ganz geschickt gemacht: man fährt erst einmal hinein und eine ganze Weile kommt überhaupt keine Schranke…wenn dann die Schranke kommt, stehen dort die Preise….aber nun kann man nicht mehr zurück….also gut…ärgern hilft ja auch nicht.

Bis zum Arzttermin hab ich einen gemütlichen Spaziergang durch die Hamburger Einkaufsstraßen gemacht…aber nichts gekauft….fand es trotzdem sehr gemütlich mal wieder in Richtung Binnenalster zu laufen…trotz der schmerzenden Muskeln vom Kajak-Kurs (interessanterweise hab ich neben dem Rücken, den heftigsten Muskelkater an den Innenschenkeln und der Kniemuskulatur, daran erkennt man gut, das weit mehr Muskelgruppen trainiert werden, als nur die Arm-und Oberkörper-Muskeln).

Beim Arzttermin ging dann alles zügig…..der ältere Arzt ist nett und so herrlich normal…und sein Blick in meine Ohren brachte mir dann endlich die beruhigende Gewissheit: es war ein Hörsturz, ausgelöst durch einen Virusinfekt…die abklingende Entzündung in beiden Ohren ist noch gut erkennbar. Da ich weder einen Tinnitus, noch Schwindel habe, die Hörfähigkeit wieder hergestellt und die Überempfindlichkeit wieder weg ist, brauche ich mir keine Sorgen zu machen….es sieht alles gut aus. Das kann mal passieren….und sollte nicht überbewertet werden.

Hmmm das würde auch erklären, warum ich mich in der letzten Zeit immer mal wieder schlapp und kurzatmig gefühlt habe, trotz meiner Walkingrunden, irgendwie nicht ganz so fit…da hatte ich mir wohl, ohne es wirklich zu bemerken, etwas eingefangen und mein Körper hat ziemlich stillschweigend dagegen angekämpft – Danke liebes Immunsystem.

Ich bin jetzt froh einen HNO zu haben, der dazu auch noch Allergologe ist…wir haben uns noch kurz unterhalten und ich werde mal im Herbst einen Allergie-Checkup machen.

Danach hab ich allerdings zugesehen, das ich schnell zu meinem Auto kam, also mehr 2 Stunden wollte ich die Dienste des teuren Parkhauses dann doch nicht in Anspruch nehmen.