Friedlicher Sonntag

Es ist Sonntag Morgen und ich sitze auf meinem Balkon…Es ist windstill,  friedlich und extrem ruhig (immer noch keine Flugzeuge- das macht es echt doppelt ruhig).  Die Sonne strahlt, der Flieder der Nachbarn duftet zu mir rüber, die unterschiedlichsten  Vögeln zwitschern, und ca. 16  Tauben fliegen in weitem Bogen über die Häuser.

Das Schwingen Ihrer Flügel ist ein leichtes Sirren…Manchmal ziehen sie Kreise, meistens sind es jedoch Achten.

Und in dieser schönen friedlichen Atmosphäre resümiere ich die vergangenen Wochen. Endlich ist der Winter vorbei und der Frühling mit all seiner farblichen Pracht ist überwältigend. Alle  Bäume zeigen wieder ihr schönes Blätterkleid und auch beim Autofahren begrenzt die Grüne Farbe der Blätter an den Bäumen das Sichtfeld und umschließt die Straßen .

Die Erdbeeren musste ich tatsächlich in dieser Woche nachts mit Flies abdecken, es gab  nochmals Frost…sogar bei meinem Auto musste ich die Windschutzscheibe frei kratzen hahha. Aber die vier Erdbeerpflanzen wachsen und gedeihen prächtig und die vielen Blüten versprechen viele leckere Erdbeeren….

Nach meinem umtriebigen Tag gestern, werde ich das schöne Wetter heute Vormittag auf meinem Balkon zum Erholen nutzen….für die nächsten Tage ist ja wieder kälteres  Wetter angekündigt.

So langsam muss ich mir Gedanken über einen Sonnenschirm machen….Also vor allem über einen Sonnenschirmständer…den passenden Schirm hab ich ja schon. Leider funktionierte der vorherige Schirmständer nicht mit dem Schirm…. ich bekam Beides einfach nicht stabil mit einander verbunden….trotz eines Adapters. ….

 

 

Danmark calling…

Seit etwas mehr als 1 Monat arbeite ich jetzt für diesen dänischen Konzern…

…und schon in dieser kurzen Zeit habe ich in Telefon-Konferenzen soviel Englisch gesprochen, wie in den letzten 13 Jahren zusammen gerechnet nicht…hahaha, und dazu noch die fast täglichen Emails auf English gerade in Richtung der IT-Abteilung.

Und es klappt mit der Sprache viel besser als ich vermutet hatte, was aber auch daran liegt, das ich in den letzten 1-2 Monaten in meiner Freizeit meine Sprachkenntnisse aufgebessert habe. Das macht sich jetzt schon bemerkbar.

Trotzdem stelle ich mehr und mehr fest, wäre es gar keine soo schlechte Idee, doch auch noch Dänisch zu lernen. Zum Einen kommen Fehlermeldungen in den Programmen fast immer auf Dänisch, zum Anderen ist der Google-Übersetzer für diese Sprache eindeutig NICHT geeignet, zum Dritten erhalte ich immer wieder Verträge zum Bearbeiten, die komplett in Dänisch geschrieben sind und zum Vierten gibt es in Dänemark (erst seit kurzem, meint mein Kollege) Neue Kollegen, die überhaupt kein Englisch oder Deutsch sprechen… Das macht die Verständigung dann auch nicht einfacher.

Eigentlich erstaunlich, für ein Konzern der sich rühmt das die Firmensprache Englisch ist….

Der Oberknaller aktuell ist jedoch: ICH soll 11 Deutsche Firmen rückwirkend zum 1.1. in unsere Buchhaltungssysteme implementieren,welche ich gerade mal so eben kennen gelernt habe. Dabei spricht die Dame in Deutschland Vorort überhaupt kein Englisch, sondern nur Deutsch….also läuft die gesamte Kommunikation nach Dänemark über mich und ICH soll ihr die Systeme erklären, die ich selber gerade so seit knapp einem Monat kenne und benutze…. hahahaha.

Es fordert mich gerade sehr auf allen Ebenen und macht dabei auch richtig Spaß.

Erdbeerbowle mit Waldmeister

…gibt es einen schöneren Frühlingsgruß im Glas?

Ein paar Tage lang habe ich überlegt, was für ein Frühlingsgetränk ich für den Besuch meiner Schwester am Donnerstag vorbereiten werde…irgendwann fiel mein Blick auf das Waldmeister-Gewächs in der Küche….und es sollte etwas mit Erdbeeren sein.

Also hab ich mal im Internet nach Rezepten für  Maibowle und Erdbeerbowle geschaut und bin dann auf diese Kombination gestoßen.

In einigen Rezepten stand das man die Erdbeeren erst einmal in Weinbrand tränken soll…wahlweise auch in Orangenlikör….na in meinen Vorräten hab ich doch tatsächlich Waldmeisterlikör gefunden…den hatte ich im letzten Jahr zu meiner Verabschiedung gekauft, dann aber doch nicht verwendet….hahaha jetzt:

Hier mein modifiziertes Rezept:

500 Gramm Erdbeeren waschen und halbieren/vierteln und mit etwas Zucker bestreuen, mit ca. 60ml (3 kleine Schnapsgläser) Waldmeister-Likör übergießen und mit 1/2  Liter  fruchtigen Weiß-oder Rosewein aufgießen . Dazu ein Bund Waldmeisterkraut an den Stielen zusammen binden (möglichst schon leicht angetrocknet) und kopfüber  in das Gemisch geben und nach 20 Minuten entfernen. Das ganze nun kaltstellen und  kurz vor dem Servieren 1/2 Liter guten Sekt  (z.B. Chardonnay-Sekt)  zugeben.

Nehmt einen guten Sekt sonst gibt es Kopfschmerze!!

Einfach, schnell und  SAU-Lecker…..

 

Morgens durch die Marsch

Morgens durch die Marsch

In dieser Woche war ich etwas faul, bin nur an wenigen Abenden tatsächlich meine Abendrunden laufen gewesen…und die letzten beiden Tage war ich ja intensiv mit der Wohnung beschäftigt. Danach war ich ziemlich platt und bin früh schlafen gegangen und entsprechend früh am Sontag Morgen aufgewacht.

Es war noch keine 7.30 Uhr da saß ich bereits mit gepacktem Wanderrucksack im Auto in Richtung Wedel. Aber dieses Mal wollte ich nicht die bereits bekannten Wege laufen, sondern weiter oberhalb.

Irgendwo in Wedel, am Rande  hab ich mein Auto abgestellt und bin los gewandert…immer dem Schild folgend: Fährmannssand….vorbei am satten Grün von Wiesen und Bäumen, die in einem „Brunnenschutz-Gebiet“ standen…die einzigen Geräusche, die  mich begleiteten waren der Wind und das Vogelgezwitscher vieler verschiedener Vögel, dazu Schwalben, Möwen und unglaublich viele Gänse.

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Schon bevor ich den Deich erreicht habe, wusste ich, da ist bald die Elbe…weil ich auf einmal ein großes Containerschiff wahrnahm. Das sieht lustig aus, wenn man nur die oberen Container und die Brücke vorbeiziehen sieht, nicht aber das Schiff selber…

Lange bin ich dann auf dem Deich entlang gewandert….zu beiden Seiten war viel zu sehen, auf der Wasserseite  das Fährmannssander Watt (wie ich einem Schild entnehmen konnte : eines der größten SÜßwasser-Wattgebiete Europas) und es war gerade Ebbe und auf der anderen Seite die Vogelstation Wedeler Aue des NABU…und drumherum Felder mit tausenden von Gänsen…, dazu Weideflächen mit Kühen und ihren Kälbchen und Schafe mit ihren Lämmern….herrliches weites Land.

Soviel  Natur, so friedlich, soviel Stille am Morgen, es war einfach phantastisch obwohl sich die Wolken immer weiter zu zogen  und es bedrohlich nach Regen aussah…Aber es blieb trocken.

Auf dem Rückweg bin ich wieder über den Deich, dann aber einem anderen Weg folgend, am Theaterschiff in Wedel vorbei, zurück zu meinem Auto…insgesamt waren es 9,85 km…Schon auf dem Rückweg wurden die Spaziergänger, Radfahrer und Jogger immer mehr…gut das ich so früh heute gestartet bin.

 

Allein in Corona-Zeiten

Zur Belohnung für die viele Arbeit hab ich heute frische Schnitzel geklopft, paniert und gebraten…dazu die restlichen Knoblauchkartoffeln und – Zucchini von gestern. Zum Nachtisch frisch gekochten Milchreis und zur Entspannung ein Glas Wein Rose feinberb vom Weingut Weitzel,. Rheinhessen…

Leben kann so wunderbar einfach sein.

Ich bin so zufrieden mit mir und meinem Leben, bin tiefenentspannt und kann mir gerade gar nicht mehr vorstellen, wie hektisch mein Leben früher verlaufen ist.

So ziemlich jetzt empfinde ich die Einschränkungen im täglichen Leben als nicht mehr außergewöhnlich. ich habe mich daran gut gewöhnt. Einsamkeit in Corona-Zeiten? Nein – nicht bei mir….es kommt meiner Art zu leben doch nahe… aber durch diese Zeit fällt das eigentlich niemandem auf.

Den Kontakt zum Briten habe ich einschlafen lassen….seine ständigen indirekten Forderungen nach mehr als Freundschaft, haben mir nicht gut getan… Und Birte, der Kollegin aus der vorherigen Firma….ja sie ist mit vielen Dingen beschäftigt, und hat auch keine Zeit zu telefonieren…aha…. hat aber auch akute Angst sich zu treffen….nun gut…akzeptiere ich, natürlich.

Ich werde also am Ende der Corona-Krise nach neuen Sozialkontakten suchen müssen…jetzt ist das eh verlorene Zeit und ich hab auch keine Lust dazu…aktuell fühlt es sich auch nicht notwendig an…ich bin mir selber genug…. und in der nächsten Woche bekomme ich auch Besuch: meine Schwester hat Urlaub und kommt zu mir….freue mich…

Verschönerung

Tag der Arbeit….jawohl…ich hab gearbeitet, nicht nur gestern – auch heute. Allerdings zuhause – notwendige Malerarbeiten zur Verschönerung der Wohnung.

Schon seit dem ich eingezogen bin, war mir klar, ich MUSS unbedingt die Wände streichen. Na zumindest muss die Farbe an vielen Stellen ausgebessert werden. Vieles ist zwar okay, aber so manche Ecke braucht dringend neue Farbe.

Gestern hab ich mich intensiv mit der Reinigung der Küche auseinander gesetzt, incl. Entkalkung von Kaffeemaschine und Wasserkocher. Zusätzlich habe ich wieder einmal meinen Hausstand verschlankt und neu geordnet. Und dazu dann noch die Vorratskammer. Heute kamen dann noch die Grund-Reinigung des Badezimmers dazu und ergänzend noch mein Kleiderzimmer.

Kaum war dann auch noch das Schlafzimmer fertig, kam ich auf die glorreiche Idee endlich einmal diese ausstehenden Malerarbeiten zu erledigen. Durch die vielen Schrägen handelt es sich ja nicht um große Flächen, sondern eher um viele kleine….also hab ich angefangen hier und da einige Stellen zu streichen….

Wie immer, wenn ich „nur schnell“ etwas ausbessern möchte, hab ich mich weder umgezogen, noch die Stellen entsprechend abgeklebt….sind ja nur Kleinigkeiten….geht ganz schnell.

Einige Stunden später haben meine beste Jeans und mein aktuell liebstes Shirt einige Farbflecke aufzuweisen, und ich bin quasi einmal durch die ganze Wohnung mit Pinseln und Rolle und hab alle notwendigen Wände entweder ausgebessert oder gar komplett neu gestrichen…

Jetzt bin ich ziemlich platt und voll zufrieden, so kann es erst einmal bleiben…okay es ist immer noch alles in weiß…aber zumindest sind keine dreckigen Wände oder Übergänge zu den Dachschrägen mehr sichtbar. Alles strahlt. Die bereits gekauften Farben für Küche und Schlafzimmer, kann ich auch später noch verarbeiten…wichtig ist mir erst einmal, das es jetzt wiede sauber ist.

Ich zumindest bin zufrieden mit der Putz-, Aufräum- und Streichaktion an diesem Wochenende….und Morgen werde ich mich erholen….

vom Dringendsten – zum Wichtigsten

oder auch: Das Ordnungsprinzip in der Überlastung!

Der nochmalige Wechsel meines Arbeitgebers Anfang April war durch Corona ein Risiko…und entsprechend hatte ich mir auch Sorgen gemacht.

Nachdem dann der tatsächliche Start so hoffnungsvoll begann, konnte ich endlich aufatmen und jetzt nach knapp einem Monat muss ich sagen, es ist ein echter Glücksgriff.

Die Firma unterliegt aktuell keinen Beschränkungen durch das Corona-Virus, wirklich alle Mitarbeiter sind dazu angehalten im Homeoffice zu arbeiten und die paar die das gerade nicht möchten, haben im Büro genügend Platz um Abstand zu halten.

Ich sitze mit meinem Kollegen zusammen in einem Büro, das für 3 Personen ausgelegt ist. Der Kollege ist nett und wir kommen gut miteinander klar. Wir unterhalten uns viel und es fühlt sich nicht mehr fremd an.

Nach knapp drei Wochen hab ich dann in der letzten Woche zum ersten Mal gemerkt, das es ihm manchmal schon etwas Zuviel wurde: meine Fragen, die seine Gedanken unterbrechen… das er Dinge versucht zu erklären,  die er sonst einfach macht und nun muss er  auf einmal seine eigene Arbeitsweise  hinterfragen: warum machen wir das so? …das da auf einmal ständig jemand Neues in seinem Büro anwesend ist.  Da ich 1-2 Stunden früher am Morgen starte, kann ich auch entsprechend früher gehen….und es ist ihm wichtig, das ich das auch tue…lach…ich glaube er geniesst es auch,  mal das Büro wieder allein für sich zu haben…kann ich gut verstehen, ich mag es Morgens ja auch wenn ich alleine im Büro bin.

Und auch mir wurde es in der Woche an manchen Tagen Zuviel: Das manche meiner Fragen auf den nächsten Tag, dann wieder auf den nächsten Tag usw. geschoben wurden…ich manche Aufgabe also nicht abschließen konnte….das für mich ohne erkennbare Grundlage, wie aus heiterem Himmel, Dinge sofort gemacht wurden, die ihm gerade einfielen….das ständige Springen zwischen den Aufgaben, zwischen den vielen Gesellschaften,  ohne eine Aufgabe erst einmal zu Ende zu bringen…

Ich kenne diese Art zu Arbeiten aus meinen schlimmsten Zeiten der Überlastung, in denen meine Devise lautete: Vom Dringensten zum Wichtigsten….Querbeet durch alle Gesellschaften…. Reine Notfall-Reaktion…alles auswendig… Hauptsache nichts Eiliges wird vergessen. Belege und Dokumentation ? – Egal – geht später auch noch….

Aber hier und jetzt entziehe ich mich, diesem Muster wieder zu folgen…und  in dieser Woche, scheint auch bei meinem Kollegen der Knoten geplatzt zu sein. Denn in dieser Woche verspüre ich bei dem Kollegen wieder etwas mehr innere Ruhe…ich glaube so langsam realisiert er, das ich ihn wirklich schon zum Teil entlasten kann.

Immerhin haben wir es in den letzten Wochen zusammen geschafft, den Rückstand ziemlich gut aufzuholen, ich bearbeite bereits  seit dem 2. Tag  relativ selbständig  ca. 12 Buchungskreise. Das sind oft kleinere Gesellschaften, die funktionieren alle nach dem gleichen Grundprinzip, aber jede hat ihre Besonderheiten, da oft mehrere Gesellschaften unterschiedlich miteinander verwoben sind.

Mit dem Ordnungssystem des Konzern komme ich genauso gut zurecht, wie mit dem ERP-System, das ich schon nach Effizienzkriterien für mich feinjustiere….so hab ich schon ein, zwei Dinge durch kurzes Ausprobieren herausgefunden, für das der Kollege so noch keine Lösung hatte.

..und ich habe bereits angefangen Strukturen für mich zu verfeinern, etwas mehr Digitalisierung und ich schreibe wieder mal meine eigenen Anleitungen anhand der Erklärungen des Kollegen.  Ich erkläre meine Vorgehensweise und bekomme fast immer ein positives Feedback. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die effektives Arbeiten ermöglichen.

Sooo das waren doch lange Ausführungen: kurz gesagt – es läuft , die Arbeit macht mir Spaß und mir geht es prima

 

 

 

 

 

Fahrrad-Tour #2 – Holmer Sandberge

Fahrrad-Tour #2 – Holmer Sandberge

Entgegen meiner Absicht bereits am Vormittag mit dem Rad los zu fahren, bin ich doch erst gegen 14 Uhr gestartet…

Während der ersten 15-20 Minuten hatte ich durch den Gegenwind und die fehlende Sonne nicht sooo viel Lust, erst einmal mussten meine Muskeln überzeugt werden, dem Gegenwind zu trotzen…aber mit jedem Tritt in die Pedale wurde es besser und meine Laune stieg ebenfalls…und dann fiel es mir wieder leicht ….und die Sonne gesellte sich auch noch dazu…..Na also – läuft doch…

Zuerst einmal zum Klövensteen und von dort aus in Richtung Holm…und mehr durch Zufall bin ich in den Holmer Sandbergen gelandet. Was für eine herrliche Landschaft. Ich musste erst einmal nachlesen: die Sandberge sind “ ehemalige Dünen am Rande des einstigen Urstromtales der Elbe“ (laut Wikipedia) und ist Landschaftsschutzgebiet.

Von dort ging es weiter in Richtung Wedel und magisch zog mich in der Wedeler Innenstadt die Eisdiele an…yummy … Eis im Becher…leider nicht in der Waffel (wegen Corona)

Also gut gestärkt ging es dann weiter über kleine Schleichwege zurück in Richtung Buttermoor und mit einer Kreuz-und-Querfahrt durch den Klövensteen hab ich dann einen Zwischenstopp bei dem mir inzwischen vertrauten „Hofladen“ – gemacht.  Eigentlich ist es eine Holzbude mit Selbstbedienung und einer angeleinten Geldkassette. Also Verkauf auf Treu-und Glauben und der Videokamera  hahaha. Aber die Ware ist frisch und die Preise angemessen.

Von dort aus, ging es dann mit einigen Schlenkern über Waldenau wieder in Richtung Heimat.

Das war jetzt mit knappen 36 km keine große Runde, aber sie hat mir Spaß gemacht und endlich bin ich mal wieder mit der Pulsfrequenz in den Kardio-Bereich gekommen.

Mit dem Walken schaffe ich das schon lange nicht mehr….egal, wie schnell ich auch gehe….ich bleibe im „Fettverbrennungs-Modus“. Wichtig ist aber, das ich endlich mal wieder ins richtige Cardio-Training komme,  mit kurzen Intervallen im Höchstleistungsbereich.  Erst mit diesen Werten kommt danach  mein Ruhepuls so richtig runter und ich fühle mich körperlich gefordert.

Zuhause ging es direkt und die Dusche und danach mit dem frischen Kaffee auf den Balkon…. JETZT geht es mir  gut.

 

 

Fladenbrot – leckere Erinnerungen

Seit einiger Zeit schon backe ich gerne mal Fladenbrote aus Weizenmehl mit Hefe. So ein Brot ist ideal als Beilage für Salate, Gemüsegerichte oder auch gerne mal mit Frischkäse-Dips oder auch auf italienische Art; im Backofen  geröstet mit Tomate, Knoblauch und Olivenöl.

Das gestern ist mir besonders luftig und fluffig gelungen und endlich hab ich das richtige Verhältnis von Mehl zu Salz. Ich bin ganz begeistert vom Geschmack.

…und Geschmack ist ja auch Erinnerung und  so hat mich der Geschmack meines Brotes  an ein ganz besonderes leckeres Fladenbrot erinnert, das ich das letzte Mal 2002 gegessen habe.

Als ich noch in NRW in Hamm gearbeitet habe, sind wir öfter in der Mittagspause in ein türkisches Restaurant gegangen, das hatte sooo leckeres Fladenbrot. Viele sind dorthin gegangen, nur um das Brot zu kaufen.

Ob es das Restaurant (also es war ein RICHTIGES Restaurant mit Außerhaus-Verkauf und kein Schmuddel-Imbiss) heute noch gibt, weiß ich nicht. Hamm hab ich das letzte Mal besucht, als mein Vater am Rande der Stadt im Krankenhaus war, das müssen jetzt auch schon mehr als 8 Jahre her sein…und da wohnte ich schon lange Jahre in Hessen.  Ich hab zwar einen Spaziergang durch die Innenstadt gemacht, an meinem alten Arbeitgeber vorbei….aber mehr Zeit blieb mir nicht.

Hier das schnelle Rezept für eine italienische Kleinigkeit mit Fladenbrot,  ideal zu einem Glas Wein auf dem Balkon:

Fladenbrot in Streifen schneiden, aufschneiden, mit etwas Olivenöl beträufeln und entweder mit Knoblauch einreiben ober eine Knoblauchzehe kleingehackt darauf verteilen. Halbierte kleine Cocktailtomaten darauf geben, mit Salz Pfeffer und etwas Basilikum würzen, mit Mozzarella bedecken und für 15 Minuten in den Backofen geben, bis der Käse geschmolzen ist: LECKER  (geht auch zusätzlich mit Serano-Schinken):

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Auf dem Balkon

Auf dem Balkon

…wo sonst kann man so gut draußen sein, ohne die Corona-Regeln zu brechen, wenn man denn keinen Garten hat.

Hier darf  ich lange sitzen bleiben, Kaffee trinken, Frühstücken an der frischen Luft…hier hab ich die Möglichkeit mich zu sonnen und komme dabei keinem Menschen zu nah.

Was mich heute auf dem Balkon am Meisten fasziniert sind die Wolken, die bei schönem Sonnenschein vorüber ziehen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie nah die Wolken scheinen und sie sehen aus wie gemalt.

Mein kleiner Balkon-Garten wird demnächst noch weiter wachsen….noch ist es  nur eine Ecke.

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Es ist ein Sonnen-Balkon und ich kann bei der Auswahl der Pflanzen aus dem vollen Farbtopf der Natur schöpfen.

Bei meinem vorherigen Schattenbalkon war die Auswahl begrenzt, aber der Balkon bot dafür sooo unglaublich viel Gemütlichkeit und hatte Rückzugsqualitäten, die mein Sonnenbalkon nicht bietet. Davor war ich mehr als 10 Jahre OHNE Balkon und auch OHNE Garten, da bin ich immer in den nahegelegenen Park gegangen…oder in einen nahen Biergarten.

In den heutigen verrückten Zeiten wäre das alles nicht möglich und allein der Gedanke sich NUR noch in den eigenen Zimmern aufhalten zu müssen, ohne die Möglichkeit auf einen Balkon oder Garten ausweichen zu können, erschreckt mich.

Natürlich geht das auch…aber wieviel Lebensqualität zusätzlich  man durch ein Freiluft-Zimmer erhält, das ist fast unbezahlbar und macht mich wieder einmal dankbar.