Frankfurt – von Oben

Frankfurt – von Oben

Naja-nicht ganz von Oben…aber vom Maintower aus…es war wie schon heute Morgen befürchtet sehr diesig in Frankfurt – aber ich war trotzdem da.

 Es war erstaunlich voll für einen nicht ganz so strahlenden Tag…aber insgesamt hat es doch nur 15 Minuten gedauert: Schlange stehen für die Eintrittskarte, Schlange stehen für die Sicherheitsüberprüfung (Tasche und man selber), Schlange stehen für die Expressaufzüge…und schwuuuups war man schon im 54.Stockwerk – 200m hoch.

Später hab ich dann noch eine Kleinigkeit in der BarCelona gegessen und den Rest des Nachmittags hab ich einfach in der Stadt verbummelt…je länger ich unterwegs war, umso strahlender wurde die Sonne.

Ein schöner und entspannter Nachmittag.

Letzter Urlaubstag

Frühstück auf dem Balkon…und es ist tatsächlich mal wieder richtig still…kaum geschrieben schon hört man  eine elektrische Säge….aber trotzdem –  kein Baulärm, Schule und Kindergarten haben scheinbar heute geschlossen und auch die Kirche nebenan schläft noch friedlich ohne Geläut und Aktivitäten.

Es ist noch kühl bei 16 Grad (zumindest etwas zu kühl für eine kurze Hose mit nackten Beinen…brrr), der Himmel  ist bewölkt,  aber die Sonne bricht immer mal wieder durch…

Wenn meine Kaffeetasse gleich leer ist werde ich den Tag noch aktiv nutzen…ich fahre heute in die Stadt, habe noch einen Termin wahrzunehmen aber dann habe ich freie Zeit.

Seit Jahren möchte ich mal wieder auf die 200m hohe Aussichtsplattform des Main-Towers…von dort hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt Frankfurt  und darüber hinaus (bei klarem Wetter)….Wer Hessen-Fernsehen schaut, weiß das von dort oben jeden Abend das Wetter präsentiert wird.

Ich war dort so viele Jahre  schon nicht mehr da…und so viele Gelegenheiten wird es für mich jetzt auch nicht mehr geben….allerdings sollte es so bewölkt bleiben, verschiebe ich es doch noch einmal…wenn schon – dann möchte ich auch den richtig Großen Weitblick genießen können. Das Auto lasse ich heute einfach mal stehen und fahre mit der S-Bahn in die Stadt…das erhöht den Urlaubs-Effekt …kein Stress bei der Parkplatzsuche und mit einer Tageskarte des RMV kann ich quer durch FFM fahren… (außerdem liegt im Auto noch mein Fahrrad – das lasse ich gleich für das Wochenende drin , möchte Morgen ja noch einen Tagesauflug unternehmen und NEIN-  ich bin nicht faul – ich denke nur effizient).

Nach dem Frust mit der Steuererklärung gestern, hab ich genau das gemacht was eigentlich immer  hilft…ich bin ¾ Stunde rund um den Ort gewandert. Bewegung hilft  fast immer beim Frustabbau…und auch dieses Mal war der Effekt groß. Also eine weitere Sporteinheit in dieser Woche.

So groß das ich zum Abendessen entspannt im Sushi-Restaurant war (lecker) und das ich dann bis weit nach Mitternacht noch die Wäsche gebügelt habe (notwendig).

Immerhin sollen die Temperaturen in den nächsten Woche auf 38 Grad !!!  hochgehen….SCHOCK – da kann ich ja froh sein, das ich dann wieder arbeiten muss und dort eine Klimaanlage anwerfen kann…nur das verträgt sich nicht so gut mit meiner Hausstaubmilben-Allergie.

Wohnung und Balkone sind sauber, die Wäsche gebügelt, alle notwendigen Termine erledigt (also nachher…die Steuererklärung blende ich jetzt einfach mal aus – Grins) ….für das Wochenende hab ich dann tatsächlich FREI.

Steuererklärung gescheitert

Heute hat meine Erfolgs-Serie der letzten Wochen einen empfindlichen Dämpfer bekommen.

Bereits zum zweiten Mal habe ich versucht den Lohnsteuer-Jahresausgleich 2017 für meinen Vater zu machen.

Mühselig habe ich mir die einzelnen Informationen  aus dem Internet zusammen gesucht, wie ich für einen Pensionär die Steuererklärung auszufüllen habe. … Aber Ich bekomme es einfach nicht korrekt ausgefüllt. Immer wieder fehlen mir notwendige Angaben, es fehlen Unterlagen (wo ist z.B. der Schwerbehindertenausweis….grrrrrrr den suche ich schon seit dem Tod meines Vaters…es ist auch kein Antragsformular, kein Feststellungs-/Bewilligungsbescheid vorhanden… aber in den Vorjahren hatte er angegeben  einen zu besitzen…leider hat er aber nicht angegeben seit wann und wie lange der gültig íst….)

Und das schlimmste sobald ich auch nur anfange die Unterlagen zu durchforsten bekomme ich sofort ein übles Kratzen im Hals, meine Nase kribbelt  und  insgesamt habe ich einen stechenden Geschmack in Mund und den stechenden Geruch in der Nase =  Extremer Zigarillo-Rauch…

Mir wird übel…und ich hab abgebrochen.

Was mache ich denn jetzt?…wenn ich die Unterlagen so abgebe, wie sie jetzt sind, dann müssen wir nachzahlen und das kann ja nicht stimmen, bisher hatte unser Vater immer eine kleine Steuer-Erstattung… Alternative: GAR nicht abgeben?  = geht nicht – es besteht Abgabepflicht für ihn.

Also bleibt nur der Gang zum Lohnsteuer-Hilfeverein….vielleicht können die mir helfen…..

Bin frustriert, so hatte ich mir den Nachmittag nicht vorgestellt 😦

Im Regen – Geborgen und Frei

DAS werde ich echt vermissen wenn ich hier weggehe…bei Regen draußen auf dem Balkon  im Trocknen zu sitzen.

Ich hab einen sehr tiefen und auch breiten Balkon und der ist durch den tiefen Balkon über mir auch zum größten Teil überdacht und damit sehr geschützt….auch jetzt bei starkem Regen und leichtem Gewitter brauche ich mir  hier keine Sorgen zu machen…auf dem Bild sieht man kaum, das es regnet.

Es plätschert nicht…der Regen rauscht auf den Blättern, es ist ein herrliches Geräusch, es bringt auch die notwendige Abkühlung….und ich sitze mit dem Laptop auf den Knien schön geschützt und  finde es herrlich. Ich habe nicht mal Schuhe oder Socken an, nur eine Strickjacke. Es ist ein herrliches Gefühl von Geborgenheit und Freiheit gleichzeitig…nach so vielen Jahren ohne Balkon bekomme ich gar nicht genug davon.

Zukünftig werde ich zwar einen Balkon haben, aber der ist nicht überdacht…Entweder man bekommt einen überdachten Balkon, d.h. es sind noch Mieter über einem ODER man ist ganz oben, aber da gibt es nur selten Balkone mit Schutz von Oben.

Besichtigungs-Tag

Heute kommen meine Vermieter mit Interessenten für die Wohnung…die wird nun doch vermietet (ich hatte ja schon fast gedacht die Whg. wird verkauft).

Ich hab echt ein nettes Vermieter-Ehepaar…und ich hab die Wohnung heute Morgen extra noch einmal aufgeräumt und noch mal drüber geputzt, jetzt glänzt alles – auch der große Balkon… trotz der Futterhäuschen für die Vögel und Eichhörnchen.

Es waren 2 Besichtigungstermine – und höchst wahrscheinlich war es das auch schon…Zwei einzelne junge Damen…der zweite Dame gehört zur Familie des Vermieters, also wird sie wahrscheinlich auch den Zuschlag erhalten. Meine Vermieterin meinte, bereits innerhalb der 1. Stunde haben sich 12 Interessenten gemeldet…

Die erste Interessentin würde mir persönlich besser passen: die würde auch meine Waschmaschine  behalten wollen und sucht eine Wohnung bereits ab 01.08. / 15.08. was für mich sehr gut wäre.

Die Andere hat noch nicht einmal ihre Wohnung gekündigt und wird wahrscheinlich nicht vor dem 01.09. einziehen wollen UND hat sich gerade erst selbst eine Waschmaschine gekauft. Aber sie hat angeboten das der Ausbau meiner Maschine zeitgleich mit dem Einbau ihrer Maschine erfolgen könnte…ich mich also nicht extra um entsprechende Helfer kümmern müsste…das ist natürlich sehr nett und würde so einiges erleichtern…ich würde meine Maschine dann eh als „zu verschenken“ annoncieren.

Na mal sehen – ich bin gespannt

 

Fahrrad-Tour bei 31Grad

Bei 31Grad Sonnenschein war ich heute mit dem Fahrrad unterwegs.

Wie immer haben sich meine Pläne geändert….die Autobahn bei Wiesbaden war so voll, das ich kurzerhand meine Pläne geändert habe…ich hab also das Auto in der Innenstadt geparkt und bin dann mit dem Fahrrad weiter gefahren…Richtung Biebricher Schloss und dann am  Rhein entlang in Richtung Schierstein… und immer weiter entlang am Wasser… wunderschön am Yachthafen entlang…die Sonne glitzerte auf dem Wasser (gut das ich endlich mal daran gedacht hatte mich rechtzeitig mit Sonnencreme zu schützen)…und es wurde wärmer und heißer…

Der Rückweg hatte es dann aber in sich…da ich ja in der Innenstadt geparkt hatte, musste ich lange wieder bergauf fahren….und so 2-3mal musste ich mich auch nach dem richtigen Weg erkundigen…aber es waren immer sehr freundliche Menschen die mir Auskunft gegeben haben…

…und als ich dann endlich wieder an meinem Auto ankam, gab es viele Staus auf dem Straßen….ich fühlte mich wie ein Schmorbraten…der Saft lief aus allen Poren gleichmässig….und ich bin quasi ohne Umwege aus dem Auto raus…in die Wohnung rein…sofort ins Bad und unter die Dusche (nein –ohne Klamotten)….lauwarm ….ja und jetzt fühle ich mich zwar ziemlich fertig….aber auch zufrieden mit dem Tag.

 

 

Fröhliches Wiedersehen

Der gestrige Abend war eine Art Reise in die Vergangenheit…Zuerst bin ich mit dem Auto nach Frankfurt gefahren…die Strecke die ich immer genommen habe um zum Training zu fahren…. Und dann weiter zum „Schreiber-Heyne“  eine der Traditions-reichen Apfelweinwirtschaften in Sachsenhausen wo wir sehr oft nach dem Training mit einigen aus unserer Gruppe und unser Trainerin noch den Dienstagabend haben ausklingen lassen, mit Apfelwein/-Schorle, Frankfurter Schnitzel und Kartoffelwurst mit Pellkartoffeln und Quark…und zu besonderen Anlässen noch ein Mispelchen hinterher….Ach das waren noch Zeiten 🙂

 Diese Tradition stammt noch aus der Zeit mit meinem ersten Tanzpartner, als wir noch in die Tanzschule gingen (das ist jetzt ca. 14 Jahre her) und dann später in den Tanzsportverein gewechselt haben….unsere Tanzschul-Clique hat sich dort getroffen…und als die dann im Laufe der Zeit keine Lust mehr auf das Tanzen hatten  und wir in den Verein wechselten, haben  wir diese Tradition mit in den Verein genommen…Jahrelang waren wir dort fast jeden Dienstagabend….Draußen im Sommer, Drinnen im Winter. 

Auch gestern war Dienstag und ich war mit meinem zweiten EX-Tanzpartner genau dort verabredet…und auch mit unserer  ehemaligen Trainerin und ihrem Mann.

Wie immer bei schönem Wetter haben wir draußen im Biergarten gesessen  und uns lange unterhalten.  Inzwischen haben die Besitzer vom Schreiber-Heyne gewechselt…das Essen ist nicht mehr so gut und teuer ist es auch geworden…Spass macht es aber trotzdem noch.

Unsere Trainerin ist zwar inzwischen jenseits der Rentner-Grenze…aber immer noch an vielen Tagen in der Woche als Trainerin unterwegs, sie ist ein Energiebündel….Ihr Mann ist jetzt fast 80 Jahre und hat mehrere Herz-OPs hinter sich…er kann kaum noch laufen, aber es geht ihm ansonsten gut…er hat abgenommen und er ist immer noch sehr wach im Verstand. Sich mit ihm zu unterhalten macht immer Spaß.

Es war ein lustiger unbeschwerter Abend und wir haben uns alle Vier gefreut, dass dieses Treffen stattgefunden hat, im letzten Jahr kam es leider nicht dazu. In den letzten 4 Jahren, seitdem ich mit dem Sport aufgehört habe, haben wir uns wenigstens 1x im Jahr getroffen. Unser Verein ist inzwischen aufgelöst und die restlichen Turnier- und Breitensportler haben sich entweder auch zurück gezogen oder auf die umliegenden Vereine verteilt. Keiner von uns hat noch regelmäßigen Kontakt zu den anderen.

Jetzt haben wir uns vorgenommen auf jeden Fall noch einmal bis Anfang September in dieser Konstellation zusammen zukommen…evtl. noch erweitert um den Ehemann meines  ehemaligen Tanzpartners Zeit (der musste leider gestern Abend arbeiten).

 

 

 

Technik – nicht meine Kernkompetenz

Als bekennender DAU für die Inbetriebnahme von technischen Geräten ist jedes NEUE Gerät eine Herausforderung.

Heute: DRUCKER

Es hat sogar auf Anhieb geklappt, was sicher nicht an mir lag, sondern an den immer einfacheren Anforderungen die Hersteller an die User stellen.

Drucker und Computer kommunizieren ja quasi unabhängig vom Menschen miteinander – LACH und auch die Software/Treiber-Updates aus dem Internet gehen inzwischen mit 1 Mausklick. Der Mensch muss nur noch den richtigen Stecker in die richtige Buchse stecken, was bei mir erst vor kurzem beim neuen Fernseher in die Hose gegangen ist – ich hab einfach nicht verstanden was wie zusammen gehört.

Der Drucker allerdings war sogar für mich einfach (jaja, wenn etwas funktioniert ist es immer „einfach“)…. Technische Geräte anzuschließen gehört nicht zu meiner Kernkompetenz…ich werde immer ganz nervös und hektisch wenn so ein Ding nicht funktioniert.

Der Drucker wurde notwendig, weil ich keinen eigenen Drucker besitze…zugegebenermaßen war ich hier immer etwas bequem und habe meistens in der Firma gedruckt (jaaaa – ich weiß das ist nicht korrekt…das MACHT man NICHT)…aber hier sind die Drucker installiert und ich weiß wie ich diese bedienen muss…und der Arbeitgeber hat auch nie etwas dagegen gesagt…es war quasi stillschweigend in kleinen Mengen geduldet.

Auf keinen Fall würde ich das jedoch in einer neuen Firma machen…und schon gar nicht in der Probezeit…und jetzt im Urlaub ist es mir auch aufgefallen, ich muss dringend etwas drucken….

Ich hab mich für einen Laserdrucker entschieden…in den letzten Jahren hatte mein Ex-Freund mehrere Drucker mit Tintenpatronen ausprobiert…aber immer wenn man drucken wollte, war die Tinte eingetrocknet…und zu meinen Zeiten als Kassenwart hatte ich so einen kleinen Mono-Laserdrucker…SEHR zuverlässig…kein Schnick-Schnack, schwarz-Weiß, und  er hat gedruckt wenn man ihn brauchte…auch wenn dazwischen mal ein paar Wochen lagen und die Toner-Kartuschen haben lange gehalten…ja genau so einen Drucker wollte ich wieder haben.  Unkomplizierte Technik und dazu noch zuverlässig.  ein Dafür hab ich meine Paypack-Punkte eingesetzt  Payback-Punkte sammeln – kleiner Praxistipp .

Diesen Wunsch  konnte ich mir gut mit den entsprechenden Punkten erfüllen…lach…nicht das ich es nicht auch einfach so hätte bezahlen können…aber über die Paypack Punkte hat es einfach mehr den Charakter eines Geschenks an sich selbst… das mag ich.

 

Plädoyer für den Wald…und die Stille

Wenn die Schule  zu meiner linken Seite und der Kindergarten zu meiner rechten Seite gleichzeitig die Kinder in die Pause schicken, bin ich immer wieder überrascht WIE laut das ist. Scheinbar jedes Kind dort kann nur durch Schreien kommunizieren oder sich mittels Brüllen durchsetzen. Und damit meine ich nicht mal die kreischenden Aufschreie der kleinen Mädchen die erschreckt werden….

Ich weiß das ist politisch unkorrekt…und ich weiß auch das man das akzeptieren muss…tue ich ja auch…aber dadurch wird es nicht leiser oder melodischer….es ist einfach laut.

Wenn ich das Dauer-Gebrülle der Kinder höre frage ich mich, was sich wahrscheinlich alle Erwachsenen früher oder später auch fragen: Waren wir auch so?

Dann versuche ich mich an meine Schulzeit zu erinnern…oder an die Ausflüge in das Freibad…und muss leider sagen: JA – auch wir waren genau so laut auf dem Schulhof und im Freibad. Haben es aber anders wahrgenommen.

WAS aber wesentlich lauter geworden ist, sind  Kinder UND Erwachsene in der Öffentlichkeit, weil einfach weniger Rücksicht auf Andere genommen wird…. Mir fällt es vor allem im Wald auf.

Unser Vater ist mit uns oft in den Wald gegangen und hat uns beigebracht:  Nehmt im Wald Rücksicht auf die Tiere…dann habt auch Ihr etwas davon…ihr könnt dann nämlich viele Tiere sehen…und genau so war es.

Wenn ich heute im Wald unterwegs bin höre ich lautstarke Unterhaltungen, und manchmal sehe ich diese Menschen erst Minuten-später….es wird telefoniert und laute Musik gehört… Und hier rede ich nicht von Kindern – sondern von Erwachsenen.  Der Blick ist auf das Handy gerichtet oder auf den Boden.

Diese Menschen gehen in den Wald – können die Wirkung des Waldes jedoch gar begreifen….weil sie schlichtweg nichts wahrnehmen was den Wald ausmacht. Für solche Spaziergänger wäre ein Park oder ein Feldweg genauso gut…lach.

Der Wald ist voller Geräusche, voller Leben und doch ein Ort der Ruhe …wenn man es zulässt. Wer selber laut ist, wird davon jedoch nichts merken…und verpasst damit die Kraft die ein Waldspaziergang geben kann. 

Neiin – ich bin nicht esoterisch … ich liebe einfach nur den Wald und habe endlich wieder die Gelegenheit:

– die Ruhe des Waldes aufzusaugen: unser Leben findet i.d.R. in lauter Umgebung statt…überall wird man beschallt durch Musik, Fernsehen, Straßenverkehr, laute Maschinen usw.  Wer kann Stille überhaupt noch aushalten?

-den Blick entspannt in die Ferne zu schicken: unsere Augen müssen viel zu oft nur im Nahbereich tätig sein, durch Bildschirme, Fernsehen und Handys-das strengt die Augen an. Wie schön es ist in einen Wald hinein zu schauen…um so auch scheue Tiere in der Entfernung wahr zu nehmen…oder die Vögel die in unmittelbarer Nähe im Wald nach Nahrung suchen…

– die warmen Farben der Natur aufzunehmen: gerade das beruhigende Grün der Blätter – vor allem im Frühjahr wenn alles mit einem zarten Lindgrün anfängt  und noch mehr im Herbst wenn alles bunt wird. In unserer Stadtwelt ist Vieles bunt und grell und hell erleuchtet…alles muss markant hervorgehoben werden…wie schön ist es da, wenn die Augen mal nicht visuell überfordert werden

– den Duft des Waldes aufsaugen: Je nach Tageszeit riecht es im Wald anders oder geht mal in den Wald kurz nachdem es geregnet hat (okay – also nicht nach einem Sturm  oder Starkregen, das wäre zu gefährlich) das riecht so schön…und auch je nach Jahreszeit….für mich typisch für den Herbst ist der Pilzduft…

Und man kann sich ruhig mal bei trockenem warmen Wetter auf den Waldboden setzen oder auf einen gefällten Baum, dazu benötigt man keine Sitzbank…lach…

Vor ein paar Tagen war ich im Wald unterwegs und hab mich auf einem Stapel gefällter Bäume niedergelassen…ich war alleine  weit und breit…und es gab sehr viele gefällte Bäume, die entlang des Waldweges zum Abtransport aufgestapelt waren.

Keine 15 Minuten später hörte ich zwei Frauen schon aus großer Entfernung ….und als sie dann später an den Punkt ankamen, wo ich saß, fanden die die Idee wohl so gut das sie sich auf dem Stapel gegenüber niederließen und redeten und redeten… Ich bin dann gegangen…weiter rein in den Wald – weg vom Weg und weg vom Geschnatter ….bis ich an einen kleinen Bachlauf kam  der munter vor sich hin plätscherte…da hab ich mich gerne hingesetzt und hab den Geräuschen des Waldes gelauscht…

Umzug oder modernes Raubrittertum

Inzwischen hab ich 3 Angebote von seriösen Umzugs-Unternehmen vorliegen….oooohhhaaaa  DAS ist ja mal richtig teuer.  Was es so richtig teuer macht, ist die Strecke von ca. 510km und da das Unternehmen ja auch wieder zurück muss ist es ein Umzug über 2 Tage….Die beiden wirklich seriösen Unternehmen mit festangestellten Mitarbeitern und ECHTEN Festpreisen liegen so bei  3.500-3.800 EUR.

ABER …das eine Unternehmen (mit dem ich vor 3 Jahren schon von Frankfurt nach Schnöselhausen gezogen bin) hat mir angeboten, wenn ich etwas flexibel  mit den Umzugsterminen bin, kann ich eine Menge Geld sparen, dann können die einen Kombi-Umzug machen….

D. h. wenn die an einem bestimmten Tag sowieso schon einen Umzug z.B. nach Hamburg haben,  ist es möglich noch einen Anhänger an den Umzugswagen zu koppeln, so dass die reinen Kosten für die Wegstrecke fast wegfallen… Das geht aber nur wenn die Mengen nicht zu groß sind. Der Mitarbeiter der mir diesen Vorschlag gemacht hat, war wirklich sehr nett und super freundlich… und ist mir  mit dem Angebot sehr entgegen gekommen….

2 Tassen Kaffee später hatte ich auch SOFORT das fixierte Angebot, das hat der freundliche Mitarbeiter sofort errechnet und die Termine gleich mit seiner Kollegin per Handy abgeglichen: die Kosten  liegen jetzt NUR noch bei ca. 2.200 EUR.

Na klar ist das immer noch eine Menge Geld….aber mit dem Preis kann ich gut leben. Immerhin brauche ich mich nach dem Einpacken meines Hausstands um nichts weiter zu kümmern…und die arbeiten sauber und sorgfältig…Für gute Leistungen muss man eben auch bereit sein zu zahlen…und das bin ich.

Es gilt eben immer noch der alte Spruch: 2x umgezogen ist gleich 1x abgebrannt.

Es gibt auch sehr viele unseriöse Unternehmen, die zwar  günstige Verträge abschließen, aber dann Voort die Möbel nicht abladen oder nicht in die neue Wohnung bringen um so noch mehr Geld zu …ja sagen wir es ruhig: zu erpressen… oder die nur mit Teil-Festbeträgen arbeiten und sich so jede Extra-Minute und jeden Extra-Handgriff teuer bezahlen lassen. Das ist dann modernes Raubrittertum der schwarzen Schafe in dieser Branche. Mit dem  jetzt ausgewählten Unternehmen WEIß ich einfach, alles wird gut 🙂