Minzlikör und andere Experimente

Also habe ich Zeit für mich an diesem Wochenende und hab mich mal wieder mit meinen Kräutern und Blumen beschäftigt.

Zuerst musste ich mir eingestehen, die Kräuter in meinem Vertikalbeet werden nicht so toll, wie gedacht…es fehlt wohl doch die Drainage-Schicht….also hab ich Blähton gekauft und 3 der 4 Ebenen komplett  leer geräumt…Blähton rein, eine Schicht Erde, die  Kräuter zurecht gestutzt….ein paar Neue dazu …und mit Erde wieder aufgefüllt. Na mal sehen ob die Ergebnisse jetzt besser werden.

Was allerdings von Anfang an super funktioniert hat, ist die Minze. Die wächst und wächst…also was macht man damit….Kräuter trocknen (ja, ne …..die Minze verliert dabei sehr viel Aroma). Minzgelee….okay, das probiere ich auch mal aus… und dann hab ich es gelesen:

Minzlikör –  JAAA , das klingt doch super….. ich hab vor ein paar Wochen  ein paar leere schöne Flaschen (so alte Milchflaschen) gekauft, die passen prima:

Minzblätter, Zitronenzisten (oder Limetten), Zucker in die Flasche geben, dann einige Minzstengel kopfüber ebenfalls in die Flasche geben und dann mit Rum auffüllen, bis alles bedeckt ist. Verschließen, schütteln und dann 20 Tage an einem dunklen Ort lagern. Dabei immer wieder mal zwischendurch die Flasche schütteln. Nach 20 Tagen alles durchseihen und fertig. Ich bin gespannt….klingt auf jeden Fall lecker.

Ach ja: kleiner Zwischenstand zu meinen Experimenten im Balkongarten:

  • Die Kartoffelpflanzen in den Eimern gedeihen prächtig…ich bin gespannt ob ich auch tatsächlich auf diese Art Kartoffeln ernten werde.
  • Das gekaufte Nektarinen-Bäumchen hatte ja grandios viele prächtige Blüten, aber nach den kalten Tagen im Frühling ist nur eine Frucht auch tatsächlich dran geblieben. Eine Einzige…aber die entwickelt sich auch prächtig und wird schon langsam rot
  • Aus den Aprikosen-Kernen hat sich tatsächlich ein Pflänzchen entwickelt….hahahhaaaa mal sehen wie es weiter geht.
  • Und die kleinen Tomatenpflanzen, die ich ebenerdig in eigene Pflanztröge umsiedeln musste, überragen schon die größten Rankhilfen…und aus den Blüten kommen schon die ersten Tomaten hervor.
  • Einzig meine Paprika-Pflanze wird größer…mag aber nicht blühen….und auch die Kohlrabi haben zuwenig Sonne bekommen…und sind eingegangen..

 

Lügen aus Gewohnheit

Ich werde gerade mal wieder mit dem Thema Lügen konfrontiert….

Meine Familie neigt zu Übertreibungen und so werden die Geschichten immer größer, dramatischer, die gefangenen Fische sind gigantisch und das Haus meiner Tante hat mein Vater quasi ganz allein gebaut und am Besten war mein Vater der bei meiner Hochzeit damals mit dem Brustton der Überzeugung allen  erzählte, er habe mit einem kleinen Kinder-Spielzeugbeil einen großen Baum gefällt .

Bei meiner Schwester wird  aus jedem Schnupfen eine Lungenentzündung und aus jedem Kopfschmerz wird eine tagelang anhaltende Migräne. Schon als Kind hat sie so versucht mehr Aufmerksamkeit unserer Eltern zu bekommen….und es hat gewirkt…sie hat die gesamte Aufmerksamkeit bekommen. Ich als das ruhige und robuste Kind blieb dagegen unsichtbar. Vielleicht hab ich deshalb so eine intensive Abneigung  gegen das Lügen entwickelt….und gegen Übertreibungen aller Art.

Und dann hab ich mir genau so einen Freund angelacht….einen erwachsenen Mann der schon seit Beginn unserer Dating-Phase gelogen hat. Gelogen über Herkunft und Bildung, über seine Arbeitssituation, über seine noch existierende Partnerschaft…und immer erst dann, wenn ich etwas mit bekommen habe oder die Klärung massiver  Ungereimtheiten  in seinen Erzählungen eingefordert habe …dann ist er mit der Wahrheit…oder zumindest Stücken davon heraus gerückt. Meist hab ich nur durch Zufall ein paar Fetzen erfahren und bis ich mir einen Reim darauf machen konnte hat es gedauert….freiwillig hat er nie etwas klar gestellt…immer musste ich die Wahrheit erzwingen. Gott war das anstrengend.

Das hat von Anfang an unsere Beziehung stark belastet…und mehr als einmal stand alles auf der Kippe.  Er bringt sich mit seiner Lügerei immer in Schwierigkeiten…und lernt nichts daraus. Wie gesagt ich HASSE Lügen.

Was mich dabei am Meisten irritiert…es sind so unnötige Lügen..z.B. hat er es in 1,5 Jahren seinem Friseur nicht gesagt, dass ich schon lange nicht mehr nebenan wohne…. WOZU  erzählt er nun, das ich  „in den nächsten Wochen“ ausziehen werde? Ich wohne schon  1,5 Jahre nicht mehr da….es kommen keine Pakete mehr für mich beim Friseur an, mein Auto steht nirgendwo mehr…und ich gehe nie am Schaufenster vorbei….. der Friseur hat damals sogar mitbekommen, das ich ausgezogen bin. WARUM muss man da Lügen. Mein Freund meint: Er kommt nicht mehr aus der Geschichte raus.  ????? AHA?!   Warum sagt er nicht einfach das ich bereits ausgezogen bin?

WARUM lügt Jemand für solche Nichtigkeiten? So unnötige Lügen, die bringen doch keinem einen Vor- oder Nachteil. Nicht das es das besser machen würde…aber immerhin verständlicher.

Seit mein Schatz aus München zurück ist frage ich ihn ob er sein Zeugnis bekommen hat….Nein.  Okay. Also nicht im November, nicht im Dezember….ich sage ihm RUF die Dame aus der Personalabteilung doch mal an….Ja macht er ….Ich frage im Januar, im Februar, im März…..ja sag mal….das geht doch nicht mit rechten Dingen zu…..Klär das endlich mal….ja – das muss ich jetzt mal machen. Also ich frage weiter nach im April, im Mai….und auf einmal kommt eine leise, schnell gehauchte Antwort…“Es ist was angekommen“…ja prima…UND? Alles okay oder  musst Du es reklamieren. „keine Ahnung – hab es nicht geöffnet“….ja dann mach das und gib es mir…ich lese es quer und wenn nichts zu beanstanden ist, dann scanne ich es ein.

Jaaa ratet mal…es ist Mitte Juli und ich hab es noch nicht bekommen. Aber es lag auf seinem Schreibtisch und da lag es geöffnet mit einem Anschreiben vom DEZEMBER 2016.

Ich bin empört…wie will  er es jetzt noch reklamieren? Und warum lügt er mich an…Selbst wenn es erst im Januar eingegangen ist…wir haben  jetzt Juli.

Und am Donnerstag hab ich ihn nach seiner Verabredung mit einem Ex-Kollegen gefragt und es kam die Antwort: nächsten Donnerstag….und soll ich Euch etwas sagen….die Antwort kam soooo komisch…so leise, kleinlaut, so schnell gehaucht/genuschelt.  Danach war er ungewöhnlich still…danach sehr albern. Also Ich WEIß das die Antwort eine Lüge ist.  Ich weiß nicht ,warum er lügt und  worum es genau geht…aber ich weiß das  etwas mit dem Treffen nächste Woche Donnerstag ist….entweder er trifft sich nicht mit dem Kollegen…oder der Kollege ist mit dabei wenn er sich mit noch anderen trifft…..oder er hat nach dem Treffen mit dem Kollegen noch eine andere Verabredung….und ich hab da so eine Ahnung.

Also wenn er nicht gerade ein Date mit einer anderen Frau hat, dann hat er keinen Grund zu lügen…Also warum lügt er?….Aus lauter Gewohnheit…Es ist leichter mit einer Lüge als mit der Wahrheit. Die Wahrheit bedarf oft einer weiteren Erklärung….da ist eine Lüge schneller und unkomplizierter. Was er leider überhaupt nicht kapiert ist, was er damit alles zerstört.

Er zerstört mein Vertrauen, welches  Jahre gebraucht hat ,um einigermaßen zu funktionieren. Und mit einer vermeintlich so leichten Lüge, wischt er alles wieder hinweg und ich bin (wieder einmal) an einem Punkt an dem ich so nicht weiter machen möchte…es ist zum Kotzen….

Also hab ich mich bereits seit Freitag zurückgezogen, hab ihm Samstagvormittag all das noch einmal persönlich gesagt und auch das ich ihn dieses Wochenende nicht mehr sehen möchte.  Er solle ich jetzt endlich einmal überlegen, was er im Leben möchte, da ich ihn mit dieser Lügerei nicht mehr haben möchte….

Ein Schwimmbad in der Küche

Diese Woche hatte es in sich….kaum bin ich aus dem  Urlaub zurück geht es gleich mit Stress im Büro weiter…na immerhin sind ALLE froh, dass ich wieder da bin…das sagt schon einiges oder? Lach. Nicht das ich sooo beliebt bin, aber ich mache eben viele Dinge, die anderen eben nicht so geläufig sind…oder auch suspekt. Selbst meine Chefin klang hoch erleichert.

Na prima….so hab ich es tatsächlich geschafft in 5 Arbeitstagen auch noch knapp 2 Tage Überstunden zu machen…aber ich hab es tatsächlich geschafft bis Freitagmittag mit dem Abschluss fertig zu werden.

In dieser Woche hab ich quasi nichts anderes gemacht als zu arbeiten und zu schlafen. Okay, Dienstag waren wir noch beim Sport  und einmal hab ich es noch geschafft einzukaufen und zu kochen.

Aber als ich dann am Freitag am Nachmittag ENDLICH Wochenende  gemacht habe und mich einfach auf die Couch gefreut habe, empfing mich zuhause in der Küche eine kleine Katastrophe…Es war  NASS. Schon das 2x seitdem ich hier wohne ist der Küchenabfluss verstopft und all das Wasser der Nachbarn über mir landete bei mir (Spülmaschine, Handabwasch usw.).

Gut das ich  schon die Vorboten bemerkt habe….war nicht schwer – weil in meiner Spüle bereits einen Abend zuvor eine Schlammschicht lag….ich kam erst um ca. 20 Uhr nach Hause und morgens war die Spüle akkurat  sauber. Also hatte ich gehofft es wird noch ein bis zwei Tage durchhalten….und ich hatte dann einige Handtücher rund um die Spüle gelegt….und einem Eimer davor gestellt…so das ein Handtuch bis in den Eimer reichte. Wenn die Spüle sich also langsam füllt und nicht so schnell abläuft wie normal, hätte es  über das Handtuch in den Eimer ablaufen können. Aber scheinbar war der Verschluss schneller als gedacht und das Wasser lief nicht langsam…sondern extrem langsam ab…so das auch der Eimer und die Handtücher das viele Wasser nicht mehr aufhalten konnten.

Meine Arbeitsfläche schwamm, auf dem Fliesenboden stand teilweise das Wasser…es lief auch ein einen Unterschrank und in einen Schubladenschrank.

Also hab ich erst einmal alles notdürftig trocken gelegt (zur Erinnerung: ich wollte nur auf die Couch – schlafen)….hab dann meinen Vermieter angerufen und er hat noch auf die Schnelle eine Firma kommen lassen….der hat dann mehr als 1 Stunde benötigt und all seine Meter auf der Spirale um die Verstopfung zu finden….es war nicht bei mir …sondern irgendwo im Hauptablauf. Aber da ich im Erdgeschoss wohne bin ich die Leidtragende.

Komisch – als ich noch ganz oben gewohnt habe, hatte ich immer das Problem mit dem Wasser in der Heizung…bei mir war nie genügend Wasser und ich musste ständig  die Heizung entlüften, hier jetzt im Erdgeschoss hab ich das Problem mit dem Wasser aus dem Wasserhahn !!!

Soooo ….also die Arbeit des Installateurs ist echt mies….es ist laut, körperlich anstrengend und es stinkt erbärmlich. Seine Aussage: seien Sie froh, dass es nicht die Toilette ist…  ohhh und ich war sooo froh. Aber immer noch hundemüde, gestresst von der Woche und  gefühlt überall war Dreck und Gestank….hab ich die Wohnung später in einer Wolke von Deo eingenebelt und bin zu meinem Freund geflüchtet…und alles war triefend nass war auf den Balkon gebracht…wo gerade der starke Regen sein übriges tat um ja jeden trockenen Fleck nass zu machen…egal….Hauptsache erst einmal aus der Wohnung raus.

Der Teppich in der Küche  war pitschenass….der Teppich im Flur nach meiner Rettungsaktion und dem Handwerker dreckig…gut das wenigstens mein Parkett  kein Wasser abbekommen hat…und Dreck kann man wieder entfernen.

…okay sauber mache ich alles Morgen…(also heute am Samstag)….

17.-18.Urlaubstag So 02.07.2017 – Resümee

Damit sind heute meine 18 Tage Urlaub beendet…zum Abschluss fahren wir nachher noch zum Bowling…das haben wir schon mehrere Monate nicht mehr gemacht…und ich freu mich darauf. Nein, so richtig gut kann ich das nicht…aber immerhin bin ich kein Opfer mehr…sondern werde zum Gegner…lach…

Mit dem Ende des Monats Juni, legt nicht nur das Wetter eine Pause vom Sommer ein…sondern auch ich muss mich wieder an geregelte, durchstrukturierte Tagesabläufe gewöhnen. Und doch bleiben zum Glück noch 2  Monate „Sommer“ übrig…also Zeit genug nach Feierabend auch die schönen Seiten zu genießen.

Wie war nun mein „Aktiv“-Urlaub zuhause?

Schön! Aber nach 1,5 Wochen Urlaub hätte ich mich wirklich gefreut ein paar Tage mit meinem Schatz zusammen Urlaub zu machen….2,5 Wochen sind ein wenig lang für Allein-Urlaube. Aber gut das ich Zuhause geblieben bin. Ich hab es sehr genossen mit dem Fahrrad ein paar Touren zu machen, mich intensiv mit den Balkonen und ihrer Bepflanzung zu kümmern…ich hab fast alles gemacht, was ich gerne mache. Außer Sauna und Massagen (dafür war es zuerst viel zu warm und dann wollte ich nicht). Ich hab nicht so viel Touren mit dem Auto unternommen, wie ich vor gehabt habe (das macht mir allein nicht mehr so viel Spaß wie früher), aber dafür habe ich mich 2x mit Freunden/Bekannten getroffen…mehr als erwartet.

Ich kann also absolut zufrieden sein und muss es noch einmal wiederholen: Der Mensch ist nicht dafür gedacht permanent glücklich zu sein…auch eine durchgehende Zufriedenheit ist auch schon hart zu erarbeiten…und so fällt mein Resümee für die Gesamtzeit sehr positiv aus….auch wenn es bei einzelnen Tagen nicht ganz so dolle war.

Meine Figur hat sich in den Urlaubswochen positiv entwickelt…ich fühle mich wieder wohler in meiner Haut…und sogar die Waage ist gnädig mit mir und zeigt endlich mal wieder  nach unten. Das liegt vor allem am Sport und durch das sehr warme Wetter hatte ich auch wesentlich weniger Hunger und gar keinen Heißhunger auf Süßes. Super.

Nun fühle ich mich erholt und habe auch das Gefühl seit Monaten nicht mehr im Büro gewesen zu sein…hihihi. Ich hoffe ich kann dieses Gefühl ein paar Tage aufrechterhalten. Freitagabend war ich ja bereits kurz im Büro, so für ca. 30-40 Minuten um eine Transaktion laufen zu lassen, die für den Monatswechsel absolut notwendig ist…und da auch Externe am Wochenende auf unser System zugreifen musste ich das an diesem Tag direkt machen.  Ich war extra erst am Abend dort….und hab dann noch schnell ein paar andere Dinge erledigt. Dabei bin ich sehr gezielt auf spezielle Freigaben gegangen…und habe auch nur die Mails geöffnet, die mir unkritisch erschienen….also nur ein paar der leichteren Dinge.

Morgen früh, kann ich mich dann gleich mit den schwierigeren Themen beschäftigen….immerhin hab ich keine Zeit für einen sanften Start….in 5 Tagen ist bereits Quartalsabschluss….lach….also gleich wieder ab  „in die Vollen“… Gut das ich vor meinem Urlaub vorgearbeitet habe….ich hoffe also es wird mich nicht gleich wieder umhauen.

….ich versuche Optimist zu sein und wünsche das mir meine Kraft und mein Elan helfen in Schwung zu bleiben…

16. Urlaubstag Fr 30.06. – Endspurt

Es ist heute mein letzter richtiger Urlaubstag und dann kommt noch das Wochenende dazu. Montag heißt es wieder: früh aufstehen und zur Arbeit fahren.

Meinen letzten Urlaubstag hab ich einigermaßen ausgeschlafen dafür genutzt einen Frühstückskaffee im Café zu trinken und mich über die DHL/Post zu ärgern. Mein Paket steht seit 2 Tagen zur Abholung bereit, ist aber in der Filiale nicht auffindbar. Beschwerden an der Abhol-Filiale werden nicht entgegen genommen. Ich soll stattdessen die DHL ANRUFEN.

Nun gut, das hab ich dann auch getan…dort wurde sehr sachlich meine Beschwerde entgegen genommen und ich werde INFORMIERT, sobald mein Paket wieder aufgetaucht ist. Laut Aussage der Filial-Mitarbeiterin war der entsprechende Fahrer auch in den letzten Tagen gar nicht aufgetaucht und ich wäre nicht die Einzige.

Also wieder ab nach Hause…hier hab ich mich voller Energie daran begeben in der Küche die Küchenschränke von oben sauber zu machen und ein paar Dinge in der Küche zu verändern…dabei ist ein Rollregal auf den Balkon gewandert und schwuups war ich auch hier mitten drin im Räum-und Saubermach-Modus.  Und plötzlich ist auch der Balkon mit Bankirai-Öl getränkt. Okay, besser wäre es gewesen das bereits an den heißen Tagen zu machen…das hat aber einen großen Nachteil…es  war einfach zu heiß dazu.  Auch dieser indirekte Programmpunkt ist damit erledigt…Jetzt müssen noch ein paar Teile wieder in den Keller und dann bin ich zufrieden.

Bleibt noch die Frage: nehme ich jetzt tatsächlich meinen kleinen Gefrierschrank im Keller wieder in Betrieb oder ist das nur Stromverschwendung? Mein kleiner Gefrierschrank in der Küche ist übervoll  mit  vorgekochten Vorräten….es bleibt leider kein Platz für z.B. Brot, Brötchen oder Eis….oder so spontane Sachen.

Bisher habe ich immer entschieden, das ein Gefrierschrank ausreichend ist…und dann eben auch zügig daraus gegessen werden muss. Aber jetzt musste ich schon 2x spontan Fleisch einfrieren und der freie Raum ist futsch….Aber ich hab ja noch einen 2. Gefrierschrank im Keller und dazu noch eine funktionierende Steckdose…also warum nicht die vorhandene Möglichkeiten nutzen.

Wenn ich den Gefrierschrank nicht nutzen wollte, könnte ich ihn ja ebenso gut entsorgen….Also JA – ich gehe gleich mal in den Keller und schalte ihn mal ein. Wenn er nach 1,5 Jahren tatsächlich noch gut funktioniert, dann nutze ich ihn…sollte er kaputt sein – dann kommt er weg und es bleibt bei dem Einen in der Küche.

Schon mein Vater sagte immer: man kann ruhig doof sein…man muss sich nur zu helfen wissen: Aus einem Rollwagen in der Küche hab ich mir quasi mit wenigen Handgriffen einen Pflanztisch für den Balkon gebastelt.  Er ist ca. 1m hoch, hat 3 Ebenen und ganz oben eine Art Geländer ringsherum. Auf dieser Oberste Ebene hab ich dann eine große ausrangierte Auflaufform aus Aluminium gestellt. Das muss mein Freund mir nur noch mit 2 Schrauben  und einem Haken festzurren. Zusammen mit den Rädern und dem Betonsockel auf dem der Wagen steht, hab ich jetzt eine komfortable Höhe von ca. 1.30m und die Erde fällt  beim Hantieren mit den Pflanzen nicht mehr direkt auf den Boden, sondern wird aufgefangen.

15. Urlaubstag Do 29.06. – ohne Turbo

So schön kann es sein, wenn der Kopf nur mitmacht. Also wenn mein Innerstes mir nicht ständig sagt: MACH etwas aus dem Tag. Ich hatte also weiterhin kein innere Unruhe oder Angst meinen Urlaub einfach zu verpassen.

Mit den Kopfhörern auf den Ohren habe ich gemütlich in den Wohnungen hantiert…lach – also das was man immer machen muss: Betten und Wäsche, Abwaschen, Müll entsorgen, aufräumen,Essen vorbereiten…Blumen gießen, Vögel füttern….dazu ein paar nette Dokumentation aus dem Fernseher hören.

Das was Hausfrauen täglich machen müssen und  was ich sonst auch mache, wenn ich arbeiten gehe…aber eben alles viel langsamer und entspannter…ohne den üblichen Turbo. Mittags bin ich dann zu einer Metzgerei gefahren und habe für meinen Schatz und mich frisch belegte Brötchen geholt und wollte ihn Mittags  besuchen. Da  Wohnort, Metzger und die Arbeitsstelle meines Schatzes in 3 unterschiedlichen Orten sind hatte ich 1,5 Stunden eingeplant  um bis 14 Uhr da zu sein.

Nuuun, das war viel zu viel Zeitpuffer und ich hatte noch fast eine Stunde Zeit…also ab in einen Möbelladen in dem ich vor 3 Jahren meinen Küchenläufer gekauft habe…und schwuuups hatte ich schon einen neuen Küchenläufer. Es war der Gleiche. Durch so einige Küchenunfälle mit Roter Beete und Tomaten sieht meiner bereits nicht mehr so ansehnlich aus.  Blieben immer noch fast 40 Minuten Zeit.

Ich könnte ja noch mein Auto waschen. Das war einer der Pläne für Morgen…egal – jetzt kann ich die Zeit gut nutzen. Diese Waschstraße war mit 9 EUR relativ günstig…Modern mit  Hand-Vorwäsche und vor allen Dingen mit kostenlosen Staubsaugern….perfekt. Also mein Auto glänzte dann auch für fast ½ Stunde, bis der große Regen kam. Aber immerhin auch von Innen ist er jetzt wieder ansehnlicher.

Unsere gemeinsame Mittagsstunde war super. Ich hab meinen Schatz vor dem Büro abgeholt, haben uns auf einen Parkstreifen gestellt und haben auf der Rückbank des Autos ein kleines Picknick veranstaltet. Ok – also für ein Picknick fehlte der Sekt und die Gürkchen…aber immerhin belegte Brötchen, frische Pfefferbeißer und Cola hatten wir.

Am Nachmittag hab ich dann zuhause den Pizzateig gemacht, einen großen Topf Pizzasoße gekocht und alles weitere vorbereitet. Heute gibt es selbstgemachte Pizza mit Mozzarella, Serano-Schinken, Rucola und Parmesan. Aber erst nach dem Sport.

Beim Sport waren wir  1,5 Stunden…davon alleine 40 Minuten auf den Cardiogeräten… Wie immer nach dem Sport hab ich mich toll gefühlt, obwohl ich vorher überhaupt keine Lust hatte hinzugehen. Ja es war ein schöner Tag und endete mit Kaffee auf dem Balkon, frischer Pizza und ein wenig Kuscheln auf der Couch.  Urlaub kann  ja sooo herrlich entspannt sein.

Na klasse – abgezockt

Da ist mir das doch tatsächlich auch passiert.

Nachdem ich mich ja mit dem Thema PC-Sicherheit beschäftigt hatte, gab es gestern eine Doku über Handy-Fallen…und wie leicht es ist, in so eine Abo-Falle zu geraten. Der dringende Rat war: eine sogenannte „Drittanbieter-Sperre“ zu setzen.

Mit dieser Sperre wird verhindert, das über meine Handy-Rechnung weitere Leistungen von anderen Firmen abgerechnet werden, die mittels meines Handys  zufällig oder manipulativ entstanden sind. In beiden Fällen hat der  Handy-Nutzer keine bewusste Willenserklärung für den Abschluss eines Abos gegeben…aber man merkt es nicht…oder wenn erst dann, wenn es zu spät ist.

Drittanbieter-Sperre….das hatte ich vor Monaten schon einmal gehört …hab ich das eigentlich gemacht? Ich weiß das ich es machen wollte….Nun, ich hab ja gerade Zeit, also hab ich mich bei meinem Mobilfunk-Anbieter eingeloggt und nachgeschaut.

NEIN, das hatte ich tatsächlich nicht gemacht – also das hab ich dann mal schnell geändert. So….jetzt bin ich sicher.

Neben dem Reiter zum Setzen der Sperre, war ein weiterer Reiter: benutzte Drittanbieter…oder so ähnlich. Nur aus Spaß hab ich da drauf geklickt und hatte erwartet, das nichts erscheint….aber was soll ich sagen: DOCH….da stand das ich seit ein paar Monaten JEDE WOCHE 4,99 an Cellfish GmbH zahle….und ich hab es nicht gemerkt.

WIE konnte mir das passieren?  MIR? Ich mache mit dem Handy relativ wenig im Internet…und ich kontrolliere meine Kontoauszüge regelmäßig….Jaaaaaaa, aber……gerade das mit der Handy-Rechnung war immer ein Problem bei mir.

Die Telekom stellt mir die Rechnung online zur Verfügung. Aber mit der alten Webseite der Telekom hatte ich immer Probleme und damit hat es mit dem runterladen und speichern nie geklappt…aber solange immer der Gleiche Betrag abgebucht wird…dachte ich … brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Und hier kommt mein Stress der letzten Monate ins Spiel… den Sprung um 20 EUR pro Monat hab ich irgendwie nicht wahr genommen. Ich war unaufmerksam…und da seitdem immer der gleiche Betrag abgebucht wurde, hab ich mir weiter keine Gedanken gemacht.

Seit kurzem funktioniert das mit dem Online-Zugang und da hab ich gestern tatsächlich  meine Handy-Rechnungen  angeschaut…das steht das auch mit dem Drittanbieter drin. Ich hätte es also merken können, wenn ich mir die Rechnungen angeschaut hätte.

Aber WAS für ein Abo hab ich da eigentlich abgeschlossen und noch viel wichtiger:  wie werde ich es wieder los. Es ist wohl eine Seite für Online-Spiele und Klingeltöne.

Das Internet ist voll von Hilfestellung zu Thema  Abofallen künigen  und sogar „mein Anbieter“ war dabei….also schnell eine Mail an die entsprechende Stelle geschrieben und mit sofortiger Wirkung gekündigt. Für einen Widerspruch (also Annullierung des Vertrags war es bereits zu spät – das geht nur innerhalb von 2 Wochen).

Tja und bekomme ich mein Geld zurück?  Ja es ist möglich. Bedeutet jedoch viel Aufwand und man muss sich nicht nur mit der Abo-Firma streiten, sondern auch mit dem Mobilfunkanbieter….nein, diesen Weg werde ich nicht gehen.

Die Sperre ist ab sofort gesetzt und das verlorene Geld nehme ich mal als „Lehrgeld“….DAS passiert mir bestimmt nicht noch einmal.

14. Urlaubstag Mi 28.06 – Schöner Tag

Heute ist ein schöner Tag. Nach einer entspannten Nacht bin ich heute Morgen fast ausgeschlafen aus dem Bett gekommen, hab ein paar Handgriffe in der Wohnung gemacht, meine Markise verkauft und bin dann ganz entspannt zum Großeinkauf.

Auf meiner Einkaufsliste stehen  2 Supermärkte  und noch ein paar weitere Läden…schon klar, das ist für einen Tag doch etwas viel…aber zumindest die Lebensmittel und Drogerieartikel kaufe ich heute…da gibt es wieder extra-Rabatte bei Abnahme größerer Mengen…unser Vorratsschrank hat bei Duschgel, Haarlack (mein Freund braucht mehr davon als ich hihi) und Toilettenreiniger erheblichen Schwund….das muss ich dringend wieder auffüllen.

Heute Abend gibt es bei uns Rinder-Hüftsteaks zum Abendessen, mit Rosmarinkartoffeln und Kohlrabi. Dazu einen Salat mit Rucola, rote Beete, Tomaten und  gebratenen Garnelen. Ich ahne schon jetzt, dass es wieder einmal viel zu viel sein wird, werde mich also bei den einzelnen Portionen zurückhalten….

Nach dem Regen hier scheint aktuell die Sonne und ich habe noch einen Spaziergang zur Post und zurück gemacht um ein Päckchen für meinen Schatz abzuholen…jetzt sitze ich auf dem Balkon und wundere mich über das sehr warme und daher für mich unverhoffte Wetter…

Nach dem doch leicht anstrengenden Treffen gestern Abend bin ich heute komplett  zufrieden mit meinem entspannten Tag.  Mit unserer ehemaligen Trainerin ist es dann doch immer sehr schnell anstrengend…was hauptsächlich an ihrer Art liegt. Sie ist Ende 60 und möchte immer noch mit uns konkurrieren und sie erzählt immer wieder „NEUE“ Geschichten, die aber genau so klingen, wie die „Alten“… trotzdem war es echt mal wieder schön unsere alte Tradition uns Dienstags zum Apfelwein zu treffen, wieder aufgenommen zu haben.

To Do-Liste

Schon kurz nach meinem Einzug in diese Wohnung hab ich eine dieser modernen Seiten-Auszugsmarkisen gekauft, in dem Glauben, das passt sicher gut auf den großen Balkon als Sichtschutz.

Erst nach dem Kauf hab ich so richtig realisiert, das dafür die Hauswand und der Betonsockel angebohrt werden müssen, um die Markise anzubringen. Dafür hätte ich wahrscheinlich sogar die Genehmigung meiner Vermieter gebraucht. Also lag das teure Teil jetzt einfach nur unter dem Bett. Unbenutzt. Schwer. Original-verpackt und absolut überflüssig.

Also hat mein Schatz das Teil für mich über Ebay verkauft. Viel wichtiger als das Geld (was natürlich auch gut ist)  war aber die Tatsache das dieses Teil endlich verschwindet. Es hat unter dem Bett zwar nicht sooo viel Platz weg genommen, aber immer wenn ich es gesehen habe war klar – ich muss etwas damit tun. Dieses „to do“ hat mich immer herausgefordert und nun ist auch das erledigt. Gerade wurde es abgeholt.

Diese Dinge wie „das muss ich irgendwann auch einmal erledigen“ oder „ja das wollte ich schon längst mal gemacht haben“ kosten einem ein Stück Unbeschwertheit. Immer ist da noch etwas, was getan werden sollte. Aber es eilt nicht, also schiebt man und schiebt und so kommt eines zum anderen und dann werden diese Schiebe-Arbeiten immer mehr.

Lach…soooo nun hab ich ein paar Euro mehr in der Tasche, wieder Platz unter dem Bett und ein Stück Zufriedenheit in mir. Eine Aufgabe ist erledigt. Was kommt als nächstes? Steuererklärung – ach Du Schreck….naja…also JETZT geh ich erst einmal Lebensmittel einkaufen…das mit der Steuererklärung mache ich dann später…also Morgen….evtl.

Ein Abend in der Stadt

Bei 28 Grad in einer überfüllten S-Bahn zu sitzen, macht wahrscheinlich Niemandem wirklich Spaß….aber ich war wieder kurz davor panisch zu werden….vor allem als mir die Hintern anderer Menschen fast in Gesichtshöhe entgegengestreckt wurden oder ich von Handtaschen und Rücksäcken attackiert wurde. So richtig schmerzhaft war nur ein großer Plastiksack mit hartem Inhalt, der mir gegen das Schienbein gedonnert wurde….

Na egal, immerhin konnte ich mit der S-Bahn direkt bis zum Südbahnhof fahren ohne umzusteigen… Wie immer wenn wir uns mit meinem Ex-Tanzpartner und unserer Ex-Trainerin treffen findet das im Schreiber-Heyne statt. Der Laden gehörte mal zu den absolut genialen entspannten Locations in Frankfurt, wo vor allem Frankfurter  hin gehen und nicht so viele Touristen. Hier ging es immer frankfurterisch rustikal und entspannt zu….

Doch nicht nur der Inhaber und die Köche haben gewechselt, sondern vor allem auch die Theken-Mannschaft und die war heute echt unterirdisch.

Als wir nach der Rechnung fragten, kam die Frage: “Alles zusammen“. Mehrstimmige Antwort „NEIN“. Nun trotzdem kam die Rechnung auf einem Bon und wurde uns quasi wortlos auf den Tisch gelegt…so nach dem Motto: dann rechnet selber….wir waren etwas empört…und irgendwann kam die Bedienung wieder und versuchte mittels eines Handy-Taschenrechners die Positionen zusammen zu rechnen !!!!!!!!

Also das hab ich noch nie erlebt….anstatt jetzt auf einem Zettel die einzelnen Beträge pro Person zusammen zu schreiben und DANN zu rechnen, hat er mal eben ein paar Zahlen eingetippt…jeder weiß wie schnell man sich auf so einem Taschenrechner vertippen kann….und es kam, wie es kommen musste, am Ende stimmte es nicht….

Mein Schatz brachte es auf den Punkt: früher hat man sich als Bedienung geschämt, wenn man die Preise nicht im Kopf ausrechnen konnte, sondern Zettel und Stift dazu benötigte….Doch in Zeiten von Sammelrechnungen hatte sich das echt bewehrt….aber heute braucht man das alles nicht mehr – Hauptsache der Taschenrechner vom Handy lässt einen nicht im Stich. Manchmal war es früher doch schöner….

Die Bedienung war langsam echt angefressen…und wir auch….man konnte ja nicht nachvollziehen, was er da gerechnet hat…. Wir waren mit 4 Leuten dort und jeder hatte unterschiedlich viele  und unterschiedliche Getränke und unterschiedliche Essen.

Da auch die Aufmerksamkeit der Bedienung stark geschwächt war und ihm so der eine oder andere Umsatz schlichtweg  wegen Unaufmerksamkeit entgangen ist, fiel das Trinkgeld auch entsprechend klein aus… Ja schade für den Laden und die Bedienung.  Ich hoffe das war nur eine Momentaufnahme und wird kein Dauerzustand.