Wintersonnenwende – also fast

Heute ist der 21.12.2019, die Wintersonnenwende und der astronomische Winteranfang sind jedoch erst Morgen…Also Morgen ist in Deutschland der kürzeste Tag und die längste Nacht…ab dann wird es jeden Tag, Stück und Stück, länger hell bleiben.

Ich schreibe jedoch heute…weil ich am 21.12. bei 7,5 Grad um 10.20 Uhr auf dem Balkon sitze und gerade Mühe habe, vor lauter Sonne den Bildschirm meines Laptops zu erkennen. Am Himmel ziehen zwar auch viele Wolken, aber die Sonne scheint hindurch.

Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, in diesem Jahr noch einmal auf dem Balkon sitzen zu können, aber  heute konnte ich nicht widerstehen.

Da alle Bäume inzwischen ihre Blätter verloren haben, hört man allerdings im Hintergrund den Verkehr…nicht laut und unangenehm….aber beständig in einiger Entfernung.  Das war im  frühen Herbst noch schöner.

Aber ich sitze hier nun, in aller Ruhe und genieße meinen Kaffee mit den selbstgebackenen Keksen meiner Schwester und den gekauften Doimino-Steinen…seufz…das Leben kann einfach schön sein.

Mit der überstandenen Firmen-Weihnachtsfeier gestern, habe ich auch keine weiteren Termine, Verabredungen oder sonstige Verpflichtungen an diesem Wochenende….also auf  in den Norden Hamburgs… in die Hummelsbüttler Feldmark, ins Naturschutzgebiet: Raakmoor. Laut Beschreibung des Nabu ist es das kleinste Naturschutzgebiet der Hansestadt.

Nach dem Trubel der letzten Woche bin ich froh mich wieder in die Ruhe der Natur zurück ziehen zu können…

 

 

Heulender Wind

Heulender Wind

Der Wind heult um das Haus…das Thermometer zeigt 4 Grad, die Sonne scheint…die Geräusche des Windes machen es mir schwer, mich heute zu meiner Wanderung aufzuraffen. Hier drinnen ist es soo gemütlich bei heißem Kaffee, den Kerzen auf dem Adventskranz ….warum sollte  ich mich in die Kälte begeben? Couch kann doch soooo kuschelig sein.

Aber nach dem gestrigen Ausfall eines ausgedehnten Spaziergangs überwog heut die Lust auf eine Wanderung durch die Natur. Da ich heute NOCH eine weitere Verabredung für den Weihnachtsmarkt habe, bin ich früh aufgebrochen und bin meine  aktuelle Lieblingsstrecke durch das Tävsmoor gewandert…Trotz des Windes war es herrlich Sonne, Wolken, Wind und tiefblaues Wasser…

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Auf dem Rückweg zum Auto musste ich mich gegen den Wind stemmen, um nicht fortgeweht zu werden…Das Laufen hat mir sehr gut getan… Ich hab mich körperlich gut angestrengt und meinen Kopf wieder frei bekommen…JAAA das hat mir die ganze Woche über gefehlt…

Am Nachmittag bin ich mit einem Kollegen verabredet…es ist einer der wenigen Kollegen aus meiner Abteilung, mit dem ich mich normal unterhalten kann…wir sind heute zum Grünkohlessen auf dem Weihnachtsmarkt verabredet…

Und wieder frage ich mich: ob das eine so gute Idee ist? … lol… das ist ein direkter Kollege…das könnte Gerede geben….hahahha aber das ist mir egal, ich bin schon früher  immer mit Männern befreundet gewesen,…also warum sollte ich mich nicht mit einem Kollegen treffen…Er lebt auch allein, hat keine Freundin oder Frau.

 

 

 

Vom Einkaufszentrum verschlungen

Während der Fahrt nach Norderstedt hab ich, zum ersten Mal, Radiowerbung für dieses große Einkaufszentrum gehört. Hatte ich bei meinem Vorhaben Röcke für´s Büro zu kaufen, doch sehr erfolgreich verdrängt,  das ja der 3.Advent unmittelbar bevorsteht….hmmm und wenn dann jetzt sogar noch geworben wird: kommen Sie zu uns ins Zentrum…. ohhha… ist das eine so gute Idee?

Egal…ich war ja schon auf dem Weg….erstaunlicherweise bin ich ohne Stau und ohne Parkschwierigkeiten zügig im Einkaufszentrum angekommen. Wow – das Ding ist ja riesig…es war voll – aber  nicht überfüllt….Das hat sich erst gegen Mittag geändert. Und bei genauerem Hinsehen herrschte auch keine übertriebene Hektik, keine abgehetzten Gestalten mit haufenweise Tüten und quengelnden Kinder  oder stressauslösendem Gedränge….selbst im großen Supermarkt keine langen Schlangen an den Kassen. Selbst die Kassierer in den Deko-Geschäften bestätigten mir bei einem kleinen Plausch das sich, trotz der Adventszeit,  alles noch in normalen Grenzen halte.

Soviel von der Mär das ALLE immer nur noch gehetzt, genervt und  in der Vorweihnachtszeit gestresst durch die Geschäfte laufen…ich glaube langsam,  das gibt es so in dieser Art gar nicht mehr…höchstens auf den Weihnachtsmärken….aber die Aussage hält sich standhaft…aber vielleicht habe ich in den letzten Jahren einfach in den  falschen Städten die falschen Geschäfte, zur falschen Zeit aufgesucht.

Entgegen meines Vorhabens in einem mir vertrauten Geschäft zügig  Röcke zu kaufen, um dann zum gemütlichen Teil (durch den Stadtpark  laufen) über zu gehen,  zerschlug sich diese Hoffnung sehr schnell. Dieser Filialist, eigentlich ein Garant für moderne Mode im normalen Preissegment, hatte nicht die Röcke die ich wollte…und die, die mir gefielen waren nicht mehr in meiner Größe da oder die Röcke in meiner Größe  sahen an mir einfach nicht richtig aus…Ich weiß nicht welche Variante ich blöder fand….

Hmmm…und nun? Ja – okay, dann also den „langen“ Weg durch die Geschäfte. Jetzt war ich richtig froh das es nicht so übervoll war….ich bin also durch die Modeläden des Zentrums geschlendert….und hier und da bin ich auch fündig geworden.

Bemerkenswerterweise habe ich mich WIRKLICH auf Röcke konzentriert…lach…bei mir keine Selbstverständlichkeit…normalerweise komme ich dann immer mit Hosen oder Schuhen zurück …oder Strickjacken… hihihi die finde ich immer.

Mit Hilfe meines knurrenden Magens merkte ich dann irgendwann,  das meine Mittagszeit bereits überschritten war. Dieses große Einkaufszentrum hatte mich total verschlungen und ich hatte nicht gemerkt wie lange ich mich dort aufgehalten habe….Es gibt  viele verschiedene Möglichkeiten dort etwas zu essen…für mich gab es einen Döner…Frisch und super lecker…

Während ich saß und den Döner aß, hab ich meine Zeitplanung überprüft:

Ich war ja so gegen 18 Uhr verabredet…jetzt war es bereits nach 14 Uhr und ich musste auch noch wieder zurück  fahren…vom Einkaufen war ich etwas müde..und dann jetzt noch „kurz“ durch  den Park, dann nach Hause fahren, umziehen und zum Weihnachtsmarkt laufen?  Ich mag solche Planungen einfach nicht. Fühle mich dann immer gleich gehetzt. Hätte ich keine Verabredung gehabt, wäre ich  entspannt durch den Park gelaufen, um dann irgendwann zuhause auf die Couch zu sinken…so entschied ich mich für den sofortigen Rückzug und fuhr nach Hause. OHNE  Park…grummel….warum hab ich mich bloß so früh verabredet…grummel…

Trotzdem war die Einkaufstour ein Erfolg….Mission: Winter-Röcke kaufen abgeschlossen.

 

 

 

Die Vergangenheit in „Digital“

Endlich – die alten Dias die ich zum digitalisieren gegeben habe sind da.

844 Dias!  Die gesamte Kindheit meiner Schwester und mir, nun endlich auf einem einzigen  USB-Stick.

Es hat sich gelohnt…die vielen verdreckten Dias haben eine annehmbare Qualität…wobei man natürlich berücksichtigen muss, das schon die Originale aus den 60er-70er Jahren nicht mit den heutigen Fotos vergleichbar sind.

Wollt Ihr mal den kleinen Wirbelwind68 sehen:

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Alle Fotos sind wirklich digitalisiert worden…es wurde immer die richtige Vorderseite gewählt (hatte im Internet gelesen, das bei manchem Anbieter  die Bilder öfter mal spiegelverkehrt digitalisiert werden und habe deshalb auf jeden Kasten noch einmal einen Zettel  geklebt mit der farblichen Ausrichtung).  Alle Bilder wurden tatsächlich gereinigt. Das Ergebnis ist, wenn man die Original-Dias dazu sieht, auch von den Farben realistisch übernommen. Der Rückversand der Dias im gleichen Karton, den ich geschickt habe…gut und ordentlich verpackt…also auch das super.

Was nicht so schön ist: ich hatte alle Dias EINZELN in die richtige Position gebracht…die digitalen Ergebnisse sind dagegen öfter mal auf der Seite liegend…also das Bild muss dann gedreht und neu gespeichert werden…ist  jetzt kein großer Akt. Immerhin spricht es dafür, das die Bilder von Hand einzeln bearbeitet (gesäubert) wurden…

Für die gesamten Bilder incl. 3 UBS-Sticks zahle ich  keine 200 EUR.  Also das hat sich allemal gelohnt …und wenn meine Schwester die Ergebnisse der Digitalisierung  ebenso zufriedenstellend findet wie ich, dann vernichten wir die Originale.

Weniger als 200EUR dafür , das wir  nach mehr 40 Jahren endlich unsere  eigene Kindheit auf  normalen Bildern anschauen können und die Zeit unserer Eltern bevor wir Kinder auf der Welt waren…ja das ist es wert. Ich bin froh, das ich das Risiko alle Dias per Post „aus der Hand“ gegeben zu haben, eingegangen bin.

Es gibt einige Anbieter im Internet und ich weiß nicht wie die anderen sind…aber dieses hier hat mir vom Internet-Auftritt gut gefallen und ich bin mit der erhalten Leistung und dem Preis dafür echt zufrieden: Firma „fotoporto“ Berlin

 

 

 

Zweigeteilter Tag

Ich bin heute gegen Abend verabredet….was bedeutet ich bin in meiner Tagesplanung nicht ganz so ungebunden, wie sonst….also hab ich mich entschieden heute mit meinem Ausflug in der Nähe zu bleiben…ich fahre nach Norderstedt.

Zum einen gibt es dort ein Einkaufszentrum in das ich gerne möchte….ich benötige Röcke für´s Büro. Beim Einräumen meines Kleiderschranks hab ich natürlich auch geschaut, was hab ich eigentlich alles und was davon kann ich noch tragen…und musste leider feststellen: ich hab von allem genügend…vor allem genügend Hosen die mir passen…aber bei den  Röcken  fehlt es oft an 1cm um mich wirklich wohl drin zu fühlen… manchmal ist es 1cm im Bund, manchmal 1-2 cm in der Länge…

Zum anderen soll es dort einen schönen Stadtpark geben…und Parks reizen mich ja immer.

Gegen Abend bin ich dann mit einer Kollegin auf einem Weihnachtsmarkt verabredet….es ist keine Kollegin aus meiner Abteilung…aber wir sind öft mal ins Gespräch gekommen weil wir berufliche Berühungspunkte haben. Sie ist in einem ähnlichen Alter wie ich und lebt nach einer Scheidung  auch alleine. Als sie gehört hat, das ich hier gänzlich ohne Familie und Freunde gerade erst hin gezogen bin,  hat sie mich spontan gefragt, ob wir uns nicht mal auf einen Glühwein treffen wollen.

 

Endlich wieder Wochenende

Die Woche war jetzt nicht so der Hit…die Schmerzen haben mich durch die Woche begleitet….aber von  Tag zu Tag wurde es besser:  Mit Wärmekompresse, Dehnübungen und Ruhe halten am Abend hat sich der Schmerz erst von der rechten Seite auf die linke Seite im unteren Rücken verlagert…und erst seit gestern Abend bin ich so-gut-wie schmerzfrei.

Parallel dazu war der Job in dieser Woche schwierig…ich hab Mitte der Woche mal ein kleines Gespräch mit meiner Chefin gehabt und ihr mit freundlichen und vorsichtigen Worten gesagt, das ich es sehr schwer finde in dieser Umgebung konzentriert zu arbeiten…bei den ganzen Dummschwätzern und Profilneurosen in der Abteilung (dabei habe ich diese beiden Worte natürlich nicht in den Mund genommen, sondern einzeln auf die jeweiligen Kollegen Bezug genommen)….ich hatte so die Schnauze voll und habe auch meine direkten Kollegen gefragt, wie sie das aushalten …Beide haben resigniert aufgeschaut…da könne mal halt nichts machen…

Meine Chefin ist sich der Problematik mit der Lautstärke bewusst…aber irgendwie will oder KANN sie nichts ändern. Ihre Antwort: ich solle den sogenannten „Still-Arbeitsplatz“ nutzen, wenn es mir zu laut wird. Ein kleiner Extra-Raum der für alle frei  nutzbar ist. Nein – das sollte ich nun wirklich  NICHT tun…lach…dann verlasse ich dieses Büro NIE wieder…hahahaha – das ist keine Lösung.

Konsequenterweise müsste sie mal durchgreifen und für etwas mehr Arbeitsdisziplin sorgen….und das hat sie scheinbar auch getan…zumindest ist es in den letzten beiden Tagen merklich ruhiger aus dem schlimmsten Nebenbüro….also es wird weniger und etwas leiser gesprochen…immerhin sind wir in der wichtigsten Vorbereitungsphase eines Geschäftsjahres.

Das bedeutet, das ich in dieser Woche länger gearbeitet habe…natürlich abgesegnet und mit Zustimmung der Chefs….Die beiden Firmen die ich betreuen soll, machen schon Ende nächster Woche das Jahr dicht….also ab dem 23.Dezember ist Niemand mehr anwesend um etwas zu klären…das bedeutet ich hab noch genau eine Woche um mich durch alle Bilanz- und GuV-Konten zu wurschteln…um noch ungeklärte Sachverhalte zu klären und zu bereinigen…nur das ich dazu bisher gar nicht gekommen bin…meine Hauptaufgabe besteht aktuell aus Handlanger-Diensten für eine andere Abteilung und aus HiWi-Diensten für Kollegen…LACH… damit bin ich  eine überbezahlte / überqualifizierte Schreibkraft….hahahha …

Okay – also ganz so schlimm ist es dann doch noch nicht, aber manchmal fühlt es sich so an….und in dieser Woche hab ich doch einen Teil meines Gehirns auch gebrauchen können…und in den letzten beiden Tagen dieser Woche hab ich sogar  endlich mal wieder in einem meiner  Spezialgebiete arbeiten dürfen….

sooooo und jetzt ist erst einmal wieder Wochenende….sehr schön… da ich mich ja endlich wieder schmerzfrei bewegen kann, werde ich also etwas unternehmen…..

 

 

Hallo Schmerz

Nach dem schönen Tag gestern werde ich den Tag heute sehr STILL verbringen… okay ein bisschen schmerzhaftes Stöhnen wird zu hören sein…

ich weiß nicht wie…aber irgendwie hab ich mir heute beim Aufstehen etwas im Lendenwirbel-Bereich gezerrt, verrenkt oder eingeklemmt…es tut einfach weh.

Zuerst kommt die Panik in mir hoch: ein Bandscheibenvofall? Den hatte ich vor mehr als 20 Jahren. Aber nein, der Schmerz ist anders…UND – ganz wichtig…ich kann viele Übungen und Bewegungen ohne Schmerzen durchführen…also Selbstdiagnose: Es drückt nichts auf die Nerven…also eher nicht die Bandscheibe…

Nun  dann eben:  Wärmesalbe, Wärmekompresse und leichte Dehnübungen…ich komme immer noch bei gestreckten Beinen mit den Händen auf den Boden… Der Schmerz sitzt woanders… Laufen und stehen geht super, gerade sitzen auch…seitliche Bewegungen: aua…

Bei dem Wetter draußen, der Wind heult um das Haus und der Regen prasselt auf die Fenster, jagt man ja keinen Hund vor die Tür…ICH werde jetzt einen Schwimm-und Saunatag starten. Die Tasche ist schon im Auto, noch ein paar Brote, Banane und Apfel eingepackt und los geht es.

Es ärgert mich das ich nicht schon früher reagiert habe…seit ca. 2 Wochen merke ich das das manchmal etwas zwickt…vor allem wenn ich von meinem Bürostuhl aufstehe… irgendwie ist das Ding nicht optimal für mich….hatte am Donnerstag die Einstellungen etwas modifiziert, so das der Rücken beim Sitzen etwas mehr mitarbeiten muss.

Also ich habe keinen Stress, die Allergie ist wieder eingedämmt seit meinem letzten Putz-Rundumschlag, leichte Schmerzen in der Schulter sind weiter runter in die Hüfte gezogen, wie gesagt beim Aufstehen vom Bürostuhl, immer mal wieder auftauchende Schmerzen im Knie sind ebenso wieder verschwunden wie alle anderen Schmerzen auch…. und JETZT eben der Lendenwirbelbereich…

JAJAJA – und das alles trotz regelmässigem Ausdauersport, dazu Boden-Übungen für Bauch und Rücken und dazu gehörenden Dehnübungen….seufz…manchmal merke ich eben doch, das ich älter werde….. Aber auch das geht wieder vorbei.

Hallo Schmerz… DANKE – aber mehr brauche ich jetzt nicht….Du kannst wieder gehen 🙂

 

 

 

Jetzt hab ich es schriftlich…

…wenn ich Tanze ist es: Aerobic

Ich wollte trotz des bereits aktiven Tages am Abend nicht zuhause bleiben.

Gibt es nicht irgendwo in der Nähe eine Ü40 oder Ü30 Party?…nein, nicht in der Umgebung – dafür in der Innenstadt von Hamburg…. Ooooch nöööö…da weiß ich ja nicht, wie und wo ich parken kann…hmmm….

Okay, also ich fahre einfach mal hin und schaue mir mal die Location und die Umgebung von Außen an, gibt es da in der Nähe Parkplätze…oder geht das nur mit Öffentlichen Verkehrsmitteln….Wenn es nicht geht, ich muss ja nicht rein gehen.

Also hab ich mich fertig gemacht und bin los…Ich war schon sehr verwundert wie an einem Samstag Abend um 22 Uhr die Parkplatz-Situation in Hamburg so entspannt sein kann…ich weiß ja nicht ob es eine Ausnahme war, aber ich hab in unmittelbarer Nähe gleiche mehrere freie Parkflächen gefunden…das Auto war also schnell abgestellt, der Eingang war ebenso schnell gefunden…schon vor der Kasse bin ich ins Gespräch gekommen…und dann war ich schon drinnen…

ich hatte gelesen das es 3 verschiedene „Floors“ gibt…der 1. war Schlagermusik…okay – das ist nicht meins…also weiter, im 2. gab es aufgemixte  70er, 80er und90er Musik mit Stücken die ich schon seit JAAAHHREEN nicht mehr in einer Disco gehört habe…schade das alles mit einem „Beat“ unterlegt wurde, so das die doch sehr unterschiedlichen Lieder alle denselben Takt hatten…für mich ist das auf Dauer langweilig, zumindest wenn es ums Tanzen geht…aber ich konnte mich auslassen bewegen.

Zwischenzeitig wurde es aber so eng, das ich mich in eine Ecke verzog…aber dann wurde der 3. Floor geöffnet und auf einmal war wieder genügend Platz da….

Bereits nach 1,5 Stunden hab ich mich dann wieder auf den Rückweg gemacht…beim Blick auf meinen Fitnesstracker musste ich herzhaft und Laut lachen. Ich hatte eine Nachricht von der APP bekommen:

„…die App hat dein Aerobic-Training automatisch erkannt!“

JA – DANKE auch, liebe App…Ich hab es ja schon immer gesagt, wenn ich in der Disco tanze, dann mit dem ganzen Körper, lach…und nicht nur mit den Füßen. Jetzt hab ich es schriftlich: wenn ich tanze  mache ich Aerobic-Training

Erster Glühwein – gleich 2x

Erster Glühwein – gleich 2x

Auch der Samstag war dann doch anders, als geplant…und das war auch gut so.

Ich hab doch das Auto genommen, um in die Innenstadt zu fahren, WEIL mir wieder einfiel, das ich meinen täglichen Walk-Rundgang mal auf der anderen Seite der Stadt machen könnte…da gibt es einen Pinnau-Wanderweg, bin ja  schön öfter mal dran vorbei gelaufen, aber immer erst als es schon Dunkel war…

Also bin ich in die Stadt gefahren, kenne inzwischen gute Parkmöglichkeiten dort, bin zuerst auf den Wochenmarkt gegangen…und als es Zeit für mein anvisiertes Bistro-Restaurant war, musste ich feststellen: ich hatte überhaupt keinen Hunger…okay…dann macht so ein Besuch ja auch keinen Sinn.

Also bin ich noch in der Fußgängerzone etwas bummeln gewesen und hab nur eine Currywurt gegessen.

Als in NRW-aufgewachsener Currywurst-Fan, wo man quasi an jeder Ecke eine gute Wurst mit guter Soße bekommt (ist vielleicht etwas übertrieben:-))  musste ich schon in Hessen feststellen,  DAS kann nicht jeder…und meine erste Currywurst hier in der norddeutschen Provinz bestätigt es. Also klar gesprochen: das Ding schmeckte einfach nicht. Ich hoffe ich finde noch eine akzeptable Bude.

Beim Schlendern durch die Stadt kam ich am Weihnachtsdorf vorbei…hey klasse….GLÜHWEIN… hmmm. Also Glühwein ist ja quasi kein Alkohol und darf ruhig schon  Mittags genossen werden…oder nicht? Also einen Winzer-Glühwein (mit Weißwein aus der Pfalz)hab ich mir gegönnt und mich dazu unter einem Holzdach auf einem Holzsitz mit einem dicken Fell niedergelassen…sehr gemütlich und LECKER der Glühwein….

So gestärkt hab ich dann den Pinnau-Wanderweg  genommen und bin immer an der Pinnau entlang gelaufen…irgendwie hoffte ich das Pendant zur „Nidda“ zu finden…so mit Bäumen und Büschen am Weg und einem renaturierten Fluß-Lauf  und Wander-/Radweg auf beiden Seiten.

Ganz so idyllisch ist es zwar nicht…die Pinnau ist nicht renaturiert und es gibt auch nur wenig Begrünung, dazu hört man leider ziemlich lange die nahe Autobahn…aber es war trotzdem angenehm dort entlang zu laufen.

Am Rande einer Holzbrücke stand eine Gruppe von Männern. Die hatten einen Bollerwagen mit und  waren  gut gelaunt, was wahrscheinlich auch am Alkohol lag …auf die Frage ob ich ein Foto machen kann, folgte nach meiner Bejahung gleich die Frage ob ich auch einen Schnaps wollte…ähmm nein Danke, lieber einen Glühwein…den hatten die nämlich auch mit dabei.. .Also hab ich erst einmal einen Glühwein ganz stilecht in einem Glas bekommen, wir haben uns ein paar Minuten unterhalten (es war ein Verein der nur aus Lust und Laune heraus von Hamburg bis hierhin gewandert war und nach der Pause jetzt den Rückweg antreten wollte),  ich hab ein paar Fotos  gemacht…weitere Angebote : Schnaps, Glühwein, mit  nach Hamburg zu Wandern dankend abgelehnt und bin meinen eingeschlagenen Weg weiter gelaufen… Das war eine lustige Abwechslung.

Mit einsetzender Dunkelheit war ich wieder an meinem Auto angelangt und bin zufrieden nach Hause gefahren…

Okay, also Wieder kein Besuch im Restaurant…also hab ich einen Pizzateig angesetzt, eine Tomatensoße gekocht und kurzerhand eine leckere Pizza gebacken…

Nun hätte ich den Abend also ganz entspannt Zuhause verbringen können…hab ich aber dann doch nicht

 

Kleine Rückschau

Macht Ihr das auch manchmal…in Euren alten Blog-Beiträgen zu lesen?

Aus der Statistik konnte ich entnehmen, das ein Beitrag aus dem Februar 2017 aufgerufen wurde, einer dieser Beiträge die ich mit sehr viel Herzblut geschrieben habe…weil ich mich seelisch verletzt gefühlt habe.

Und so hab ich den Beitrag ebenfalls aufgerufen und noch einmal gelesen…und überhaupt die Beitrage aus dem Monat…und ich bin heute fast erschrocken

  • wie schnell ich mich wieder in die Ereignisse hineinfühlen konnte
  • wie sehr ich mich schon Anfang 2017 damit beschäftigt habe mein Leben noch einmal auf neue Füße zu stellen…noch einmal von Vorne anzufangen.

Es war mir gar nicht mehr so bewusst, das ich bereits in 2017 angefangen habe mich mit dem Thema auseinander zu setzen…obwohl ich schon noch wusste, das die ganzen Streitigkeiten mit meinem heutigen Ex-Freund und die permanente Arbeitsüberlastung an mir nagten.

Aber es jetzt noch mal zu lesen lässt mich schon etwas schaudern….eigentlich war die Trennung  schon 2017  zu erahnen…also schon 1 Jahr bevor mein Vater starb und  bevor die berufliche Belastung noch einmal stark gestiegen ist. Also den Vorwurf eines übereilten Entschlusses Job und Beziehung hinter mir zu lassen, kann ich so tatsächlich entkräften.

Wobei ich auch sagen muss, das ich viele der alltäglichen und oft auch grundlegenden Streits mit meinem Freund gar nicht hier  im Blog thematisiert  habe…dafür hab ich noch ein weiteres Medium…mein privates Tagebuch.

So – Ende der Rückschau, jetzt wende ich mich meinem aktuellen Leben zu, was bedeutet:

Ich nutze den mittäglichen Sonnenschein für einen Besuch des Wochenmarkts und anschließend gehe ich ganz in der Nähe in ein Bistro-Restaurant das ich schon seit meinem Einzug hier mal ausprobieren wollte. Das Ganze mache ich gemütlich Zufuß (ich brauche vom Markt nur etwas Gemüse…vor allem hätte ich gerne Pastinaken).