Kompliziert? – Spareribs

Ich wollte schon immer mal Spare-Ribs  selber machen…fand aber den Aufwand doch etwas zu umständlich und vor allem – ich kann das nur im Backofen machen, da mir das Grillen auf dem Balkon verboten wurde.

Jetzt hab ich einfach mal Spare-Ribs gekauft und DANN erst das Internet nach einem Rezept durchsucht….da gibt es HUNDERTE ORIGINAL-Rezepte, SPEZIAL-Rezepte und 100%-GELING-Rezepte….

Nun wie immer hab ich mich quer durch einige gelesen und mich dann für ein erstaunlich unkompliziertes Rezept entschieden, das auch für den Backofen geeignet ist.

  1. Herstellen der Würzmischung (auch Rub genannt)
  2. Herstellen der Marinade
  3. Fleisch mit der Würzmischung einreiben und 30 Minuten stehen lassen
  4. 4 Stunden bei 120Grad in Alufolie gewickelt im Umluft-Ofen backen
  5. ½ Stunde mit der Marinade bepinseln und offen im Backofen grillen

Jaaaaa, das ist relativ unkompliziert – und bis auf den Alkohol in der Marinade hatte ich auch alles vorrätig….und das Ergebnis: TOP.

Die Spare-Ribs sahen dunkel und gut lasiert aus…fielen fast von selbst vom Knochen und waren trotzdem noch saftig….der Geschmack der Marinade ist leicht scharf und rauchig…etwas süß.

Wenn man einmal diese Marinade hergestellt hat, kann man beim nächsten Mal ja selber variieren….aber für uns hat es gut gepasst. Das 4,5 Stunden insgesamt zu lange dauerten hab ich noch Schweineschnitzel damit gewürzt und mariniert…..die dauerten nur 30-40 Minuten – schmeckten auch lecker…waren durch den geringen Fettanteil jedoch seehr trocken….

Egal… das mache ich bestimmt mal wieder wenn draußen Grillzeit ist….dann bereite ich eben alles im Backofen zu ….und genießen können wir auf dem Balkon…..

(Wer das genaue Rezept möchte – einfach melden)

Ostern – Ein Gruß aus der Küche

Ostern war bei uns sehr schön…

Ruhig und entspannt…nur Sonntagabend hatten wir zum Abendessen einen Freund eingeladen. Der Freund ist z.Z. emotional nicht ganz stabil…seit seiner Trennung kann er einfach nicht allein sein….und solche Feiertage sind dann doppelt schwer.

Lach….mein Freund hat sich über mein Menü kaputt gelacht, als ich gesagt habe es gibt eine Vorspeise…..und aus Scherz forderte er einen „Gruß aus der Küche“…. Na das konnte ich ja nicht auf mir sitzen lassen…..und er hat voll die Panik in den Augen gehabt…..aber nach kurzem Nachdenken hatte ich eine tolle Idee.

Ich habe ganz klassisches Bruschetta gemacht….die Zutaten dafür hatte ich alle vorrätig ….hahahhaha und als die noch warmen knusprig gerösteten Weißbrotscheiben dann vor ihm standen, hat er schon etwas verwundert geschaut…damit hatte er nicht gerechnet. Und geschmeckt haben die auch noch…..mit einem Hauch Knoblauch und frischem Basilikum oben drauf.

Samstagabend hatten wir tatsächlich mit verschiedenen Farben gekochte Eier gefärbt….jawohl….in Pink und leuchtend Grün …dazu Gelb und Rot.

Das Schönste an diesem Wochenende war jedoch mein Osterkörbchen. Ein richtiges Körbchen das eigentlich ein Blumenkörbchen ist und auf den Balkon soll….gefüllt mit allerlei leckeren Dingen die ich liebe und dazu auch noch noch eine Mini-Gießkanne mit Osterhase. Soooooo süß

….mein Freund hatte mich doch tatsächlich am Samstagabend um 21.15 Uhr allein gelassen um „Zigaretten von der Tankstelle“ zu holen, obwohl es gerade einen spannenden Film gab….und er kam und kam nicht wieder.

So etwas flammte mein Misstrauen auf, WAS macht er so lange….WO ist er ….aber dann hab ich mich daran erinnert, dass ja die Geschäfte um 22 Uhr schließen und er evtl. doch noch etwas holen muss ….und genau so war es…er war tatsächlich noch in den Supermarkt in 8km Entfernung gefahren, um noch das Körbchen und ein paar Dinge zu kaufen…..wie immer auf den allerletzten Drücker.

DAS ist das schönste Osterkörbchen was ich seit ewigen Zeiten bekommen habe und bei mir flossen ein paar Tränchen…

Wo bleibt meine Zeit?

Ich weiß nicht wieso, aber im Moment fehlt mir einfach die Zeit, um im Ruhe zu schreiben.

Dabei mache ich nichts anders als sonst….ich arbeite, gehe zum Sport, mach den Haushalt und verbringe Zeit mit meinem Freund…und doch bin ich meistens einfach nur beschäftigt und den Rest der Zeit müde.

Der Job macht gerade mal wieder viel Arbeit und wenig Spaß…und das kommt in immer kürzeren Abständen… manchmal überleg ich tatsächlich, ob es nicht besser wäre mich mal auf dem Markt umzuschauen.  Aber das ist eigentlich ein schlechter Zeitpunkt, weil mein Schatz ja „prekär beschäftigt“ ist, wie es heute so modern heißt.

Mein eigenes Sicherheitsbedürfnis ist so groß, das ich nicht darauf verzichten kann einen gut bezahlten und mit einigen Privilegien ausgestatteten Job aufzugeben um mich zu verändern. Denn jede Veränderung bedeutet wieder eine Unsicherheit für mindestens 6 Monate Probezeit…und woanders ist es wahrscheinlich auch nicht besser.

Ich bin nur immer wieder erstaunt und verärgert das sich andere Kollegen und Abteilungen einfach über die Belange der anderen Kollegen hinweg setzen. Unsere zentrale übergeordnete Abteilung für Finanzen erklärt mir doch tatsächlich das sie unsere Bankdateien EXTRA einen ganzen Tag ZURÜCKHALTEN…weil eine der Damen dort oben keine Lust hat, sich zweimal am Tag mit dem sogenannten Cashpooling zu beschäftigen.

Ich bin sprachlos. Wir sind ein Konzern, mit moderner und modernster Technik, dazu engagiert und schnell und trotzdem wird eine Bankdatei die bereits um  9 Uhr morgens fertig ist, wird tatsächlich erst einen ganzen Tag später ausgeführt. Dabei würde die Bank diese Datei sogar bis 14.30 Uhr entgegennehmen um sie taggleich auszuführen.

Was mich dabei am Meisten ärgert ist, es interessiert niemanden. Ja – dann ist das so….und weiter geht es….bei meiner Chefin hab ich mir bereits Luft gemacht – aber es bringt nichts….Das Einzige was ich jetzt daraus mitnehme ist, an einem Mittwoch müssen wir uns ab jetzt nicht mehr hetzen….es ist egal WANN wir die Dateien fertig haben….die werden sowieso erst am nächsten Tag ausgeführt.

Ich zerreibe mich  in solchen Geschichten….und ich fühle mich hinterher kraftlos. Ich verplempere zu viel meiner eigenen Kraft…und am Ende des Tages, nach aktuell 9-10 Stunden  bleibt nichts mehr übrig.

Fröhliches Osterfest

Nach dem Tag der Stille, gilt der Rest des Osterfestes als ein fröhliches Fest. Ein Fest zum Freuen und Lachen…Tage um ausgelassen zu sein und mit der Familie zu feiern.

Denn nach dem Tod Jesu, folgt nun die Auferstehung, eine Zeit der Freude beginnt…ein christliches Symbol das uns sagt, durch den Tod Jesu wurde die Sünde vo der Welt genommen und die Christen werden gerettet…50 Tage bis Pfingsten und die Christenheit soll fröhlich sein.

Nun ist Ostern auch gleichzeitig das Fest des Frühlings…auch eine Art von Auferstehung…das Leben auf der Erde erwacht erneut in jedem Frühjahr….überall grünt und blüht es und im Wald sieht man endlich wieder das zarte Lindgrün an den Bäumen.

und ist damit auch ein Startzeichen alle Blumen- und Gartenmärkte aufzusuchen… obwohl es heute regnet ist es VOLL….nicht nur die Menschen drängen sich dicht an dicht…auch mein Einkaufswagen ist voll mit schönen Blumen…..

FROHE Ostern.

 

Tag der Stille?

Endlich sind die Osterfeiertage da….das bedeutet in erster Linie: ich muss nicht arbeiten…sehr schön

Ostern als wichtigstes Fest im Christentum ist mit Karfreitag zudem ein Tag der Trauer und inneren Einkehr…also eigentlich. Ich habe noch gelernt, dass es kein Kirchenglocken-Geläut an dem Tag gibt, das öffentliches Musikmachen und Tanzen verboten sind. Restaurants  und auch Bäckereien haben geschlossen. Es ist ein Tag der Stille….der Tag an dem Jesus am Kreuz gestorben ist.

Am Grün-Donnerstag  haben die Geschäfte bereits um 20 Uhr geschlossen. Und in einem großen Kaufhaus musste eine Dame an der Info den Kollegen fragen WARUM das eigentlich so ist:

Also die kirchliche Antwort wäre: Weil am Gründonnerstag mit der „Vesper“ dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern vor der Kreuzigung gedacht wird.

Die Antwort des Verkäufers: Weil das hessische LadenöffnungsGesetz es so vorschreibt.

Ja, so kann man es auch sagen.

Aber insgesamt sehen es auch viele andere Bereiche nicht mehr so ernst. Das italienische Restaurant hatte geöffnet und  auch die evangelische Kirche zumindest scheint das selber nicht mehr so ernst zu nehmen, den ganzen Donnerstagabend bis spät in die Nacht und den halben Freitag konnte man Orgelmusik aus der Kirche hören….bei geöffneten Fenstern und Türen….

Soviel zum Tag der Stille.

Warum neue Sportkleidung?

Beim Sport hab ich mich schon länger nicht mehr so wohl gefühlt….was hauptsächlich an meinen Outfits lag.

Schon seit Jahren trage ich beim Fitness-Training kurze Hosen und Spaghettiträger-Tops… seit einiger Zeit noch darüber  noch ein kurzes T-Shirt.

Mit den zusätzlichen Kilos sah mein Spiegelbild jedoch unvorteilhaft aus….die Proportionen meines Körpers passetn nicht mehr zu der Kleidung. Die Kleidung ist noch immer dieselbe…mein Körper aber nicht.

Dazu das grelle Licht auf meine blanken Oberschenkel. Die auf die ich immer so stolz war. ich habe durch jahreslanges Tanzen und Fahrradfahren sehr muskulöse Oberschenkel….aber jetzt ist darüber eine leichte Schicht – die dort nicht hin gehört…. und gnadenlos werden auch kleinste Dellen angestrahlt und verstärkt. Durch mein kritisches Bild auf mich selbst, potenzierte sich das negative Bild  vor meinem inneren Auge  und ich hab mich entschlossen…DAS muss sich ändern.

Also die Kleidung…Also hab ich  mich Mittwochnachmittag durch ca. 20  Sporthosen gequält und relativ zügig sogar 2 verschiedene ½-lange Hosen gefunden, eng anliegend – aber nicht zu eng…dazu 2  Sport-Shirts.

Vorgestern gekauft, gestern gewaschen und heute gleich im Fitness-Studio angezogen….Jaaaa so fühle ich mich wesentlich besser. Nun stimmt die Silhouette wieder. Die Hosen gehen über die Oberschenkel bis zum Knie, die Shirts sind etwas länger als bisher , dafür nicht mehr ganz so überweit…..das streckt den Körper und ich wirke in meinen eigenen Augen nicht mehr unförmig.

Es hat sich mal wieder bewahrheitet: Kleidung muss passen…und nicht immer bedeutet weite Kleidung das man die Pfunde kaschiert….wenn die Kleidung an den falschen Stellen zu weit ist, dann wirkt man insgesamt dick…obwohl man das gar nicht ist. Das richtige Verhältnis von Länge und Weite ist wichtig.

1.Versuch mit Silikon-Backförmchen

Vor ein paar Tagen habe ich mir eine Silikon-Backform  für 6er-Mini-Gugelhupf  für kleines Geld gekauft.

Bisher war ich nicht überzeugt das Backformen aus Silikon eine gute Idee sind…aber  heute hab ich es einfach mal ausprobiert und lustigerweise auch gleich ein Rezept für genau diese  6er Backform gefunden.

Die kleinen Marmorkuchen in der Gugelhupf-Form sind auch klasse geworden….mit geschmolzener Schokolade leicht überzogen und mit Mandelkrokant und Puderzucker bestreut sehen die auch niedlich aus.

WOW…..so einfach der Teig, so einfach aus den Mini-Förmchen zu holen und dazu noch so schnell gebacken und sooooo lecker!!! Besser geht es nicht. Und mal unter uns….für einen 2-Personenhaushalt reichen so 6 kleine Kuchen aus….es muss ja nicht immer so viel sein.

 

depressive Verstimmung

In den letzten zwei Wochen hab ich mich bewusst gegen das Bloggen entschieden.

Nachdem ich nun endlich auch vor mir selber eingestehen konnte, das mein extremes Bedürfnis nach Ruhe und Alleinsein, zusammen mit meinem immer schlechter werdenden Sozialverhalten und auch der Rückzug meinem Freund gegenüber, mehr waren als nur die Auswüchse meiner Wechseljahre, hab ich bewusst eine Kehrtwende eingelegt.

Ich leide schon seit Jahren im Winter unter dem Lichtmangel, aber in diesem Jahr  hab ich zum ersten Mal realisiert, das hier ist eine länger anhaltende depressive Verstimmung…und ganz ehrlich,  mit dieser Erkenntnis war ich einerseits erschrocken und andererseits erleichtert, das nun zu erkennen.

Nur was ich realisiere, kann ich auch ändern…..und seit der Erkenntnis geht es wieder aufwärts….mein Sozialverhalten ist wesentlich besser geworden, mit meinem Schatz ist auch endlich mal wieder so etwas wie Friede eingekehrt…die Sonne scheint, ich kann wieder raus und bin endlich wieder in der Lage Dinge anzugehen.

Ich kann endlich wieder lachen, auch mal albern und ausgelassen sein….ich bin wieder emphatisch und kann mich an den Dingen erfreuen. Erst jetzt wo das wieder da ist, bemerke ich das diese Dinge vorher nicht mehr dagewesen sind… das ist gruselig – weil ich es nicht bemerkt habe.

Also ich habe schon bemerkt das ich immer wieder „schlecht drauf“ war ….aber ich habe das Ausmaß nicht realisiert….

Jetzt bin ich erleichtert und in den letzten 14 Tagen  habe ich viel getan um aus meinem Schneckenhaus heraus zu kommen….verbringe wieder mehr Zeit mit meinem Schatz, wir waren letzte Woche mehr als 2 Stunden im Wald….und so langsam macht die Arbeit auch wieder Spaß.

Puhhh….Glück gehabt   – ich hoffe das „Gespenst Winterdepression“ kommt so schnell nicht wieder….

wichtige Entscheidung: Unterwäsche

Ich bemerke immer wieder wie wichtig es wird die richtige Unterwäsche zu tragen wenn man älter wird….jaaa sorry, ist aber so.

Mit zunehmendem Alter (fast 49) und mit Zunahme des Gewichts in der Körpermitte (Kleidergröße 38-40) stelle ich fest, wieviel Einfluss die richtige oder falsche Unterwäsche auf die Wirkung der Kleidung hat.

Wenn man so richtig schlank oder gar dürr  um Hüfte, Bauch und Taille ist, dann braucht man sich keine Gedanken um die richtige „Bux“ zu machen…egal ob String, Hipster, Panty, Jazzpants oder Taillenslip…das Teil sitzt immer auf der Haut und sieht gut aus…..

Wenn allerdings auf der Hüfte etwas Speck liegt und auch der Bauch anfängt sich zu wölben, haben diese Dinger die Neigung sich etwas einzudrücken…und Plöööp  schon sieht man die Speckröllchen und die Silhouette sieht wellig aus….und jetzt kommt erst noch die Oberkleidung drüber…und dann sieht man oft die Mädels und Frauen wo man denkt: das sieht aber unvorteilhaft aus.

Leicht versucht ist man dann,sich mit Shapewear zu helfen. Da gibt es aber nur ganz wenige Teile die sinnvoll sind… Ich hab selber – noch zu meinen sportlich aktiven Zeiten –  mit Shapewar-Hosen versucht meinen  Bauch  und Hüfte optimaler zu präsentieren – vergiss es Lach.

DAS funktioniert aber NUR mit solchen Hosen – wenn man statisch steht, sobald man sich bewegt (und beim Tanzen muss man sich bewegen) dann rutscht leider diese hochgezogene steife miederartige Hose etwas runter und was passiert dann? Na wenn diese Shapehose runter rutscht, rutscht der Speck oben raus….und PLÖÖÖÖÖÖP  schon sieht man auch durch das schönste Kleid eine zusätzliche Wulst, die normalerweise dort nicht hingehört. Ich hab noch Bilder auf denen ich strahle…aber im nach hinein bin ich peinlich berührt…SOOO hatte ich es mir nicht vorgestellt. Hätte ich eine normale Hose drunter gezogen, dann hätte ich evtl. etwas runter gewirkt, aber eben nicht so wellig.

Also stehe ich jetzt jeden Tag vor meiner Schublade und überlege WAS will ich eigentlich anziehen…und versuche dann eine entsprechende Bux herauszusuchen…aber es wird immer schwieriger….es gibt kaum Hosen OHNE Gummizug…Und selbst wenn die Bux gut gewählt ist, dann kommt noch die Strumpfhose…auch hier unzählige Möglichkeiten wie es sitzten kann,  aber meistens gehen die bis hoch in die Taille und schneiden dort ein…..wenn die Bux also unter dem Bauch endet, die Strumpfhosen aber noch die Taille umschließt, dann KANN kein Kleid gut an mir aussehen….denn es erscheint ein Streifen der an den Todesstreifen der zwei Deutschen Staaten erinnert: Jedes Hindernis ist deutlich sichtbar und betont den dazwischen liegenden Streifen.

Für mich gibt es übrigens nur ein Shapeware-Kleidungsstück das seinen Dienst optimal tut und das sind diese Shape-Unterkleider die den Busen aussparen. Durch die Träger des Unterkleides kann nichts runterrutschen….allerdings schnüren einem diese Dinger auch echt ein….das  ist nichts für warme Sommertage….

Ich versuche seit Jahren diesem Muffintop-Effekt zu vermeiden in dem ich keine hüfttiefen Hosen oder Röcke mehr trage…und wenn die Teile doch etwas tiefer sitzen ,dann darf der Bund nicht zu eng sein….möglichst mit lockerem Gummizug – am Besten ganz ohne. Früher hab ich immer gedacht warum tragen ältere Frauen immer diese Gummizugteile – NUN weiß ich es…gut das es diese heute auch in schön gibt.

DAS macht die Auswahl von Hosen und Röcken aber auch etwas schwieriger…denn kaufe ich kurze Röcke oder Hosen diese rutschen bis in die Taille hoch, dann wird aus dem kurzen Rock sehr schnell ein absoluter Minirock….hmmm auch nicht gut.

Eine Methode für die modernen langen Sommerröcke:  ich kaufe ¾ lange schulterfreie Kleider mit gesmoktem Bereich über dem Busen. Diese Kleider kann man wunderbar als langen Rock tragen OHNE das Taille und Hüfte eingequetscht werden.

Fazit: toll auszusehen ist immer möglich….aber es bedarf viel mehr strategischer Vorbereitung bis aus „gut gedacht“ auch “gut gemacht“ wird.

Aber ich sehe nicht ein vor meiner Figur oder der Kleidung zu kapitulieren  und Nein, es ist mir nicht egal  wie ich aussehe….Ich möchte mich in meiner Kleidung  wohl fühlen und dazu zählt das Tragegefühl und die Optik gleichermaßen.

leicht philosophische Gedanken zum Wochenende

Innere Stärke zu besitzen  ist ein Glücksfall, macht aber nicht automatisch glücklich.

Die Stärke allen Widrigkeiten des Lebens begegnen zu können…damit umzugehen und zu „überleben“ ist eine Gabe. Schön wer diese Stärke besitzt. Es bedeutet in erster Linie das Leben wie es einem widerfährt anzunehmen….und dann  stoisch dafür zu sorgen, das daraus etwas Gutes wird….

Ich nehme das Wort „stoisch“ weil es für mich bedeutet,  es nicht zu hinterfragen WARUM etwas passiert,  sondern  zu begreifen DAS etwas passiert und ich die Chance habe durch meine Stärke diese Situation zu überwinden und im Besten Fall es in etwas Positives zu verwandeln.

„Nur wer scheitert  kann, kann auch siegen“ hab ich mal gelesen (sorry wenn ich nicht sagen kann wo und von wem das stammt).

Die Kraft zu haben aus dem Scheitern heraus sich wieder neu zu erheben…seinem Leben eine neue Richtung zu geben ist toll und es fühlt sich gut an. Aber es macht uns nicht automatisch zu glücklicheren Menschen.

Zuerst ist die erleichternde Erkenntnis: Ich hab die Situation gemeistert, ich hab überlebt, ich hab es verändert und es geht mir gut…..Aber meistens hinterlässt so ein stark sein auch Spuren auf der Seele.

Zum Tode von Christine Kaufmann haben wir eine Dokumentation gesehen und es war offensichtlich das sie viel Kraft hatte ihr Leben immer wieder neue Richtungen zu geben, sie hat es geschafft…aber sie wirkte  trotzdem davon  gezeichnet das das Verhältnis zu ihren Kindern nicht unbelastet ist und sie trotz aller Erfolge auch das Gefühl hatte ein Getriebene zu sein, erfolgreich sein zu müssen.

Ich glaube der wirkliche Erfolg ist nicht nur innere Stärke zu besitzen und sein Leben positiv zu verändern, sondern dieses veränderte Leben als schön und angenehm zu empfinden.  Was nutzt es mir zu sagen ich hab überlebt, heute geht es mir gut…aber letztlich kann ich es nicht geniessen weil wegen….

Das Glück liegt wie immer eher im Kleinen….