Wetterumschwung – unentspannt

Ich bin so froh das der Wetterumschwung bei uns im Norden endlich richtige Abkühlung gebracht hat.

Während der ganz heißen Tage, habe ich meinen Bewegungsdrang notgedrungen unterdrückt und mich eher auf die Couch zurück gezogen. Mit wenig Bewegung konnte ich es so zuhause aushalten…und auch im Büro ging es eingermassen.

Also mit der Abkühlung werde ich wieder lebendiger und mache auch wieder regelmässig meine Walkingrunden am Abend…

…aber so richtig schwungvoll fühle ich mich im Moment nicht. Auf der Arbeit nervt gerade wieder einiges und ich muss wieder mehr Energie darauf verwenden, mich mit nicht ordentlich funktionierenden Systemen, vielen Verzögerungen bei der Bearbeitung meiner IT-Tickts und mit Eingriffen der Kollegen aus der Zentrale auseinander zu setzen ….das macht keinen Spaß und ist sowas von überflüssig und ich würde viel lieber meine eigene Arbeit gerne selbst bestimmt ausführen, ohne das mir jemand dazwischen grätscht oder versucht mir zusätzliche Arbeit aufzudrängen und ich dann wiederum darum kämpfen muss, das andere ihre Finger aus meiner Arbeit lassen.

Das führt dazu, das ich auch mehr Energie benötige, um diese Eingriffe wieder gelassener hinzunehmen…die ganze letzte Woche fühlte ich mich schon genervt und leicht gereizt…ich fühle mich ausgelaugt und bin deshalb froh, das ich seit diesen Mittwoch 3 Tage Urlaub habe.

Den Gedanken weg zu fahren, habe ich schnell wieder aufgegeben: überall wo ich hinfahren wollen würde: zu voll, zu teuer ….ich bleibe zuhause und mache lieber kleine Ausflüge.

Intensives Nichts

Nach ein paar Tagen Schreibpause bin ich jetzt zurück.

Mein Wochenende hatte sich anders entwickelt, als gedacht.

Was war passiert? – ämmmmm Nichts.

Und dieses „nichts“ war sehr intensiv. Wollte ich am Samstag noch früh los zu einem ruhigen Winterausflug,..immerhin war ich komplett fertig angezogen so mit Thermohose und mehrlagigen Shirts für die Außentemperatur von -11 Grad, ..bin ich einfach nicht los gekommen. Ich war so mit aktivem Nichtstun beschäftigt, das ich mich nicht los reißen konnte. Ich war einfach kraft- und saftlos….keine Energie.

Okay, kein Problem…dann mache ich das eben später und bleib einfach mal auf dem Sofa sitzen….Davon wurde ich jedoch nicht munter – sondern müde…und so verging der Samstag in relativer Bewegungslosigkeit – wohlwissend, das mir das nicht so gut tun wird, weil ich es eben auch nicht geniessen konnte…ich wollte ja etwas tun – allein mir fehlte die Energie…Ich hab auch wirklich nichts gemacht…also im Sinn von GAR nichts…und am Abend hab ich mir dann Sushi bestellt, weil ich auch keine Lust hatte, etwas aus dem Gefrierschrank aufzutauen oder gar noch etwas zu kochen….

Müde und unausgeglichen bin ich dann früh schlafen gegangen….Am Sonntag wollte ich dann alles nachholen.

Aber der Sonntag reihte sich dann nahtlos in die Energielosigkeit des Vortages ein, mit demselben Effekt: ich habe NICHTS gemacht…GAR nichts….Inzwischen lief nicht nur seit Tagen ständig meine Nase und mein Gaumen fühlte sich ganz wund an….sondern auch meine Knochen taten mir weh…das kann aber auch vom vielen Rumsitzen auf der Couch gekommen sein.

Also dieses Wochenende fühlte sich so gar nicht erholsam an….und ich war froh das ich Montag wieder ins Büro „durfte….so musste ich mich aufraffen.