Probleme lösen mit Energie und etwas Zeit

Probleme lösen mit Energie und etwas Zeit

Und dann war mein Kurzurlaub auch schon wieder vorbei. Aber es war genau der Schalter, den ich brauchte. Es geht mir wieder prima.

Die folgenden Arbeitstage waren dann auch richtig gut…ohne Hektik…dafür zwar mit einigen IT-Problemen, aber das kenne ich ja inzwischen und kann gelassen bleiben. Ich werde erst unruhig, wenn unser Spezialreport nicht läuft…hahaha….solange der also funktioniert, brauche ich mich nicht aufzuregen.

Die IT-Probleme zogen sich bis Freitag…und dann war der Spuk auf einmal wieder vorbei: Es kam die Meldung vom Helpdesk: Alles läuft wieder normal…und auf einmal konnte ich tatsächlich die Dateien sehen, die meine Kollegin schon vor Tagen gespeichert hatte…funktionierten meine geänderten Anmeldedaten wieder auf allen Systemen.

Aber neben den IT-Problemen, hab ich dann doch vieles erledigt bekommen….Vor allem ein paar Bank-Themen ließen sich abschließend klären. Für das Eine, musste ich nur einmal kurz bei einer der dänischen Banken, mal selber eine fast unhöfliche E-Mail schreiben um endlich eine Antwort zu erzwingen. Seit einem 1/2 Jahr versuche ich mit Hilfe einer Kollegin aus Dänemark ein Uralt-Thema aus 2015 zu klären…meine Kollegin schrieb nette Mails mit der Bitte um Rückmeldung und Klärung. Es gab nie eine Antwort.

Da hab ich dann vor meinem Urlaub eine dringende Mail an die Bank geschrieben, und in Englisch erklärt was das für Konsequenzen hat, wenn wir das Thema jetzt nicht endlich lösen, ich hab Ihr auch meinen Lösungsvorschlag präsentiert…und mit einer weiteren Mail in dieser Woche, doch endlich mal auf unsere Mails zu antworten, ging auf einmal alles ganz schnell…innerhalb von 3 Tagen war das Problem gelöst (mit meinem Lösungsvorschlag) und ich konnte das schriftliche Ergebnis unserem Geschäftspartner weiterreichen.

Warum nicht gleich so – dieses „Sich totstellen – dann geht das Problem schon vorbei“ funktioniert nur in den seltensten Fällen. Und manchmal hilft es tatsächlich auch, Klartext zu reden…Aber dazu brauche auch ich Energie und etwas Zeit….und die hab ich jetzt Beides wieder….

Fremdsprache oder fremde Sprache

Bereits in der kommenden Woche muss ich die ersten Jahresabschlüsse abgeben…und wie ich inzwischen weiß, funktionieren die Zusatzreports NIEMALS auf Anhieb….JEDES Mal muss erst die IT wieder ran.

Also hab ich bereits in dieser Woche den Report testweise gestartet…und ja – prompt hat es wieder nicht funktioniert…Freitag bekam ich dann einen Anruf vom Helpdesk und während wir in English sprachen, hat der Kollege über Teamviewer versucht die Probleme zu lösen.

Als er auch nicht weiter kam, hat er einen Kollegen dazu geholt und die haben sich auf dänisch unterhalten…und ich habe wirklich NICHTS davon verstanden. Außer ein paar allgemeinen Worten blieb mir das halblaute Gemurmel ein Rätsel…sie hätten auch über den Bau einer Atomrakete sprechen können, es wäre mir verborgen geblieben.

Okay – natürlich ist so ein Fachgespräch unter IT-Kollegen immer auch ohne Fremdsprache, eine besonders fremde Sprache….hahaha.

Während ich noch die Grundzüge der Grammatik übe, die Aussprache-Regeln lerne und mich mit den elementaren Wörtern der dänischen Sprache herum schlage, versuche ich mein Hörverständnis zu trainieren…was letztlich nichts anderes ist, als bereits gelernte Wörter aus einem Satz heraus zu hören.

Der Kollege hat es zwar geschafft, das eine Problem zu lösen…also angeblich sollte alles wieder funktionieren, wenn es nicht noch ein weiteres Problem gäbe…aber dafür ist ein andere Kollege zuständig…und er geht jetzt erst einmal in Urlaub.

So bleibt mir nur zu hoffen, das „der andere Kollege“ sich Montag mit der Firewall beschäftigt, die jetzt verhindert, das Daten aus dem einen System in das Reporting-System übertragen werden. Das zumindest hab ich aus der Flut an englischen Fachbegriffen heraus gehört….Fragen konnte ich keinen mehr, dann ab 16 Uhr waren Beide nicht mehr erreichbar.

Nun gut…dann hab auch ich Feierabend gemacht.