Durch die Woche …

….und genau so zogen sich die nächsten Wochen…ich fühlte mich nicht ganz wohl in meiner Haut: Nase schniefen, Nase zu, Hustenreiz, schnell schlapp und müde)…nicht wirklich krank, aber auch irgendwie nicht ganz gesund.

Ich habe mich viel öfter als sonst, abends auf die Couch gelegt und mich ausgeruht…konnte mich kaum aufraffen Essen zu kochen (gut das mein Gefrierschrank gut gefüllt ist).

Auf der Arbeit lief es ruhig und der Monatsabschluss bis zum 07.09. lief reibungslos und sooo ruhig, das war schon fast unheimlich.

Okay, am Freitag, den 04.09. bekamen wir auch noch hohen Besuch aus der Zentrale, unsere neue Interim-Finanzchefin wollte uns kennen lernen und hören wie es uns mit der Software und mit den neuen Strukturen so geht.

Ich hatte mir fest vorgenommen, nicht allzu viel Kritik zu äußern, immerhin wurde, für alle überraschend, ein sehr engagierter und guter Teamleiter einer anderen Abteilung Knall-auf-Fall entlassen. Wir saßen auf der gleichen Etage und ich habe mich öfter mit ihm unterhalten…auch über seinen Frust über unsere Strukturen. Leider konnte ich mich nicht mehr von ihm verabschieden – ich war an dem Tag im HO und die offizielle Mitteilung über die Freistellung des Kollegen kam erst, nachdem er das Haus bereits verlassen hatte. Daran hatte ich schon ein paar Tage zu knabbern…er war jung, sehr engagiert, sehr KI affin (was bei uns ja gefördert wird) und hat sich immer bemüht das Beste für seine Abteilung zu tun….Puhhh sehr schade – das er jetzt gehen musste.

Aber es kam natürlich bei dem Besuch ganz anders…natürlich habe ich mehr als nur eine Sache angesprochen, die nicht gut läuft und die neue Chefin hat zugehört und sich auch einiges notiert…nicht nur von mir, aber ich war die Erste die geredet hat…immerhin kommen mir die Themen, auch in Englisch locker über die Lippen…so konnten die Kolleginnen ihre Scheu vor dem Reden schneller abbauen…und dann kam auch noch unser deutscher GF hinzu, der dann auch noch einen großen Teil mitbekommen hat…ich habe also bei seinen Erklärungen auch noch ein paar Dinge mit in den Ring geworfen.

Ja prima – also unsichtbar werden geht echt anders….aber ich stehe zu meinen Aussagen. Sie hat sich später auch für unsere offene Kommunikation und konstruktiven Kritiken und Vorschläge bedankt…na mal sehen was daraus wird.

An dem Abend und auch an dem Samstag blieb ich  bis mittags kraftlos zu Hause. Habe nur das Nötigste erledigt…so langsam nervt das mit dem ausgelaugt fühlen…ich habe also mit VitaminD und Eisentabletten einfach mal supplementiert und siehe da…die Schlappheit lässt nach.

An dem Sonntagmorgen bin ich, noch vor Sonnenaufgang aufgestanden und habe mich auf den Weg nach Heist gemacht…ins „Tävsmoor“

Bei Sonnenaufgang kam ich an und es waren himmlische 6,5 km …ich bin langsam gegangen und das hat so gut getan…also nicht im Sportmodus, wie sonst immer. Die Atmosphäre war unbeschreiblich

Den Rest des Tages habe ich wieder nicht allzu viel gemacht…etwas Kochen, etwas die Wohnung aufräumen…die Bügelwäsche stapelt sich langsam, auf dem Balkon muss ich dringend einiges erledigen und das Putzen der Wohnung wäre auch mal wieder notwendig…….okay mache ich in der kommenden Woche….tja und gemacht habe ich es erst an diesem Wochenende – aber dafür gründlich

lustlos und schlapp

Wie schnell so eine Woche vergehen kann…

Montag bin ich vor lauter Energie schon sehr früh aufgestanden, alles fluppte super, so das ich die S-Bahn um 6:31 hätte nehmen können…

…wenn sie denn gekommen wäre….mir wurde während des Wartens kalt, so richtig kalt und irgendwie fühlte ich mich ab dem Zeitpunkt für den Rest der Woche dann gar nicht mehr so übermütig energiegeladen….

Nach 20 Minuten, kam endlich eine S-Bahn….und weil die vorherigen ja nicht gefahren sind, war es entsprechend voll, aber nicht überfüllt…also alles noch okay.

Aber irgendwie fühle ich mich seitdem schlapp.

Die Arbeitstage verliefen ruhig, was auch daran lag, das einige Kollegen gar nicht im Büro waren….aber es war auch mühselig, da ich dadurch wenig klären konnte… ich hatte meine Energie verloren und sie in dieser Woche auch nicht wirklich wieder gefunden.

Alle Energie die ich noch hatte, hab ich in den normalen Tagesablauf gesteckt…hab versucht mich zu motivieren, hab versucht produktiv zu sein…das war nicht so erfolgreich….ich hatte einfach keine Lust zum Arbeiten und weiß nicht einmal wieso…

Die Abende sind damit auch schnell erzählt: kaputt beim Nachhause kommen, ausruhen, nur 2x bin ich meine Abendrunde gelaufen, hab nur wenig bis keinen Sport zuhause gemacht, dafür bin ich früh schlafen gegangen.

Ich brauche dringend wieder Energie. Aber Schlafen löst das Problem NICHT, da ich auch nach ausreichend Schlaf mich immer noch schlapp fühle, der Blutdruck jedoch wieder nach oben geht und auch mein Magen-Darm Stress signalisiert….d.h. ich brauche etwas anderes.

Die Trägheit zu überwinden geht bei mir oft mit Kraftsport…also Hanteltraining für den oberen Bereich, für die Mitte Übungen auf der Matte und für die Beine Kraftübungen an der Beinpresse….Aber ich muss erst einmal wieder hin gehen….seufz….

… hab es in dieser Woche nicht geschafft mich aufzuraffen….

der gesamte Fokus für die erste Hälfte der Woche lag auf dem Donnerstag…hoffentlich klappt das mit dem Auto-Abholen in NRW…

Schiebetag

Ich fühle mich schlapp.

Gestern beim Sport fielen mir die letzten 15 Minuten auf dem Fahrrad echt schwer….keine Ahnung warum…aber nach dieser Stunde  hab ich nur noch für ca. 10 Minuten mit dem Rudergerät verbracht…und auch Rücken-und Bauchtraining war nur noch ganz kurz…ich war einfach kaputt. Dabei habe ich mein Tagesziel trotzdem erreicht: mehr als 60 Minuten Ausdauersport und  mehr als 600kcal verbraucht.

…der  Arbeitstag war  bereits anstrengend. Mein eigentlicher Plan war ein „Schiebe-Tag“.

Das ist ein Tag an dem man all die aufgeschobenen Arbeiten nach holt, die man bereits seit ein paar Tagen vor sich her schiebt.

Seit ca. 2 Wochen beschäftige ich mich fast ausschließlich mit den unkomplizierten Arbeiten, die die mir leicht fallen oder die ich gerne mache und von denen ich weiß das kann man zügig erledigen oder eben die Arbeiten, die überhaupt keinen Aufschub vertragen.

Dabei fällt auch eine Menge Arbeit an, mit genau dem Gegenteil. Das sind Aufgaben die  komplizierter sind und mehr Zeit benötigen, Mails mit denen ich mich nicht beschäftigen wollte, weil ich noch keine Ahnung habe, wie ich das lösen soll. Dann muss ich mich mit unserem neuen Ticket-Tool beschäftigen, unangenehme Mails formulieren, funktionale Listen aufbauen und und und

Ich glaube wir haben alle  immer wieder Aufgaben die wir nicht so gerne machen….und dann kommt der Punkt, das muss man diese Dinge auch endlich mal angehen…das ist der Schiebe-Tag.

Also hab ich angefangen meinen Mail-Rückstand aufzuarbeiten, mich mit dem Tickettool zu beschäftigen, hab die Listen gebastelt und war auf dem besten Weg all den Kram erledigt zu bekommen….

Doch dann kam es wieder einmal anders…Zuerst  kam noch eine Frage meiner Chefin, dann eine Listen-Anforderung aus einer anderen Abteilung  – die brauchten die Daten dringend auch für meine Chefin. Dann kam noch der Wirtschaftsprüfer mit einer letzten und allerletzten Liste an Fragen…..grrrrrrrrrr und das waren alles Dinge die man nicht eben in 3-5 Minuten erledigen kann.

Allein für die Anfrage einer Auswertung aus der Logistik  brauchte ich fast 2 Stunden….nicht weil ich so langsam bin, sondern weil ich mit den dürftigen Angaben die ich bekommen habe, erst einmal auf die Suche gehen musste, wie komme ich jetzt an die benötigten Informationen in SAP und wie stelle ich es zusammen…so langsam kam ich in Zeitnot…denn eigentlich wollte ich um 15 Uhr Feierabend machen…ich hatte mich schon sehr auf den Sport gefreut…

Alles in Allem hab ich mich sehr hetzen müssen, um rechtzeitig fertig zu werden…und danach blieb mir nicht mehr so viel Energie für den Sport für den ich ja rechtzeitig Feierabend gemacht hab. Das war also eine schlechte Wahl. Ich hätte länger bleiben sollen, die Arbeit in Ruhe erledigt und dann entspannter zum Sport.

Nun heute Morgen bin ich also schlapp, hab Kopfschmerzen und bin nicht gut drauf…