Einfaches Essen und besonderes Nachtgewand

Die kleinen Dinge im Leben bedeuten oft mehr, als die Großen…das merke ich, je älter ich werde.

Letzte Woche gab es bei mir seit langer Zeit mal wieder ein ganz typisches Essen: Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Apfelmus und als moderne Variante dazu: leicht angebratene Möhrchen …Wichtig an dieser Kombination ist jedoch das frische Kartoffelpüree mit dem Apfelmus..

Die Fischstäbchen mache ich schon seit vielen Jahren nicht mehr in der Bratpfanne, sondern im Backofen, bzw. mittlerweile in der Heißluft-Fritteuse. Warum ich sie aber schon so lange gar nicht mehr gemacht habe, weiß ich gar nicht genau.

Jetzt war es mal wieder soweit und wie das geschmeckt hat…Vor allem auf den neuen Tellern angerichtet, sah es auch toll aus….und wie früher, hab ich natürlich gleich die gesamten 15 Fischstäbchen zubereitet und die restlichen noch am nächsten Tag kalt gegessen.

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Und noch ein Thema begleitet mich seit mehreren Wochen in Bezug auf ein besonderes Kleidungsstück, das normalerweise keine große Beachtung erhält: Meine alten Schlafanzughosen lösen sich auf….der Baumwollstoff zerfällt so langsam in seine Einzelteile…und auch die kleinen, händischen Ausbesserungsarbeiten können nicht verhindern, dass der Stoff dünner und dünner wird und sich auflöst. Das liegt nicht an der Qualität des Stoffes, sondern daran das, ich sie schon sehr alt sind.

Neuere Modelle hab ich als nicht bequem und einengend schon längt wieder aussortiert…nur die beiden Alten nicht…die sind immer noch da…verschiedene Versuche sie gegen Neue auszutauschen, scheiterten bisher:

  • entweder es passt der Schnitt, aber der Stoff ist ein Mischgewebe oder Baumwoll-Jersey, was ich gar nicht leiden kann.
  • oder es handelt sich um 100% Baumwolle und der Schnitt passt so einigermaßen, aber dann hat es einen Gummizug der fest mit dem Bündchen verbunden ist und sich nicht entfernen lässt, ohne das gesamte Kleidungsstück zu zerstören..Gummizug an Bauch und Hüften sind nichts für mich….
  • hab ich dann endlich einen Hose ohne Gummizug gefunden und ist auch wirklich ohne Elastan und sonstige Beimischungen, dann ist garantiert die Beinweite schmal zulaufend oder gar eng anliegend….
  • Eine Alternative hab ich sogar jetzt im Schrank…allerdings gibt es hier ein engzulaufendes Bündchen an den Knöcheln, das ich wenig elegant einfach aufgerissen habe…wer das im Keller auf der Leine sieht, muss auch denken, ich bin eine arme Frau

Aber meine Lieblingshosen sehen durch den dünnen, mittlerweile teilweise abgeschabten und löcherigen Stoff auch nicht besser aus. Ich hätte nicht gedacht, wie schwer es mir fällt, diese einfachen Kleidungsstücke zu ersetzen. So bin ich auf die Idee gekommen im Internet nach Herren-Schlafanzughosen zu suchen und bin fündig geworden…aha – interessant…warum gibt es die zwar noch für Männer, nicht aber mehr für Frauen?

Na egal – 2 Stück sind jetzt bestellt – mal sehen ob das tatsächlich eine Alternative ist…es wird Zeit…eine der Hosen hab ich heute schon mal vorm Mülleimer deponiert…noch liegt sie nicht drin…sollte sie aber.

Ich wollte aber warten bis die Neuen angekommen sind..obwohl das für diese Eine keine Bedeutung mehr hat…die kann ich gar nicht mehr tragen…denn spätestens beim nächsten Waschen bleibt nicht mehr viel von ihr übrig.

Diese Zeilen hab ich gestern Nachmittag geschrieben und heute Morgen kam die Lieferung und …und….die neuen Schlafanzughosen sind super…, perfekter Stoff, perfekte Beinform, jaaa etwas länger und auch etwas weiterm als bei der Größe gedacht (ich kenne mich eben nicht so gut mit Herren-Größen aus,das nächste Mal würde ich die nächst kleinere wählen) – aber eigentlich sind die genau so, wie ich es mag – lieber übergroß…daher ziemlich Perfekt!!

Wie kann ich aus einer ordinären Schlafanzughose nur einen so langen Beitrag schreiben?…ja die Frage stelle ich mir tatsächlich selber. Antwort: weil mir alles, was mit meinem Wohlbefinden um gut Schlafen zu können, zu tun hat, sehr wichtig ist…und dazu gehört nicht nur die richtige Matratze, das richtige Bettzeug und die richtige Temperatur im Raum, sondern auch das, das ich in der Nacht am Leib trage…Alles gehört hier zusammen, um meinen perfekten Schlaf zu bekommen.

Nun liegt die eine Alte tatsächlich im Mülleimer…die Andere…also…. die liegt noch im Schrank…also ähm, die kann ich doch noch ein paar Mal tragen…die Neuen müssen ja eh erst mal gewaschen werden…und so ein paar Wochen geht es doch noch bis sich auch diese vor meinen Augen auflösen…

einfache Gerichte – dafür lecker

Mit dem Einsetzen des Regens in den letzten Tagen, war auch das Signal da, wieder mehr zu Kochen…es gab also eine frische Rindfleisch-Gemüsesuppe auf Basis einer Rinder-Beinscheibe…das dauert zwar etwas länger…aber das Ergebnis ist eine leckere würzige Suppe:

Und auch eines meiner Lieblings-Gerichte aus Kindertagen gab es mal wieder: Milchreis mit Zimt und Zucker…davon hab ich gleich einen großen Topf gekocht und hatte so ein paar Tage etwas davon:

und eine schnelle Nudelpfanne gab es auch: mit Zucchini, Paprika, Knoblauch und Parmesan

Gestern Abend hab mich noch eine ganze Dorade im Ofen gegart….die hat es allerdings nicht geschafft auf ein Foto zu kommen…ich war zu hungrig.

Essen – Deftig und etwas scharf

in dieser Woche habe ich tatsächlich zum ersten Mal etwas mit weißen Bohnen gekocht…

Pasta mit Shrimps und weißen Bohnen in einer Tomaten-Chili-Sauce

Bis auf die Bohnen, alles Zutaten, die ich gerne esse. Ich hatte vor einiger Zeit mal ein Glas Weiße Bohnen mitgenommen…um es mal auszuprobieren.

Als Kind hab ich dicke grünen Saubohnen nicht gemocht und hab seitdem eine Abneigung gegen alle runden dicken Bohnen…egal ob grün, schwarz oder weiß…nur die roten Kidneybohnen- die mag ich dann doch – also heute…früher auch nicht.

Also jetzt zu den weißen Bohnen: Das Rezept war einfach und schnell und eigentlich auch lecker – ohne die Bohnen…ich hab den gefüllten Teller auch leer gegessen…jaaa die Bohnen kann man essen…Nahrungsaufnahme eben…aber für mich jetzt kein Highlight, das mein Gericht gekonnt abrundet oder es besonders hervorhebt.

Am Abend hab ich beim Auffüllen des Tellers alle Bohnen geschickt umgangen…. Nee – also für mich müssen die nicht sein.

Dafür hab ich einen Tag später gleich mal eine scharfe Möhrensuppe gekocht…Interessant ist, das die Suppe eher gelb als orange wirkt….denn die Schärfe kommt über das Madras-Curry und damit auch die Farbe: sehr lecker: Zutaten: Möhren, Knollensellerie, Knoblauch, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Zucker, Sherry-Essig und Madras-Curry: alles kochen und anschließend pürieren. Die Zwiebeln hab ich dieses Mal weg gelassen und Ingwer kommt bei mir NICHT hinein.

Und weil ja draußen das Wetter kalt, nass und windig ist, gibt es auch leckere deftige Sachen: Hier: jetzt – Rosenkohl-Auflauf mit Mettenden und knusprigen Kartoffelstückchen: Dabei ist Auflauf evtl. etwas irreführend: denn es gibt weder eine Soße, noch ist es mit Käse überbacken…dafür sehr lecker:

Den Rosenkohl bissfest kochen und mit Butter verfeinert in eine ofenfeste Form geben: Würzen mit Salz, Muskatnuss und Kümmel….darüber dann deftige westfälischen Mettendchen in kleine Stücke schneiden…ich hab nur 2 genommen, weil so klein geschnippelt verteilen die sich wunderbar über dem Rosenkohl.

Zum Schluß kommen die klein geschnittenen und nur kurz gekochten Kartoffelstückchen über Rosenkohl und Würstchen…noch einmal kräfitg mit frischem Pfeffer würzen und ab in den Backofen auf Grillstufe, um die Kartoffeln knusprig bräunen zu lassen…fertig.

Rudimentäre Zutaten ohne Schnick-Schnack… Ja klar wer möchte, kann noch vor dem Backen Käse darüber geben oder eine Soße mit Ei-Milch-Käse darüber verteilen…

Ich mag es wenn neben den Kartoffelstücken, auch teile vom Rosenkohl und den Würstchen angeröstet sind…

Witzig ist, das ich in den letzten Wochen die Schärfe in meinen Gerichten verstärkt habe…normalerweise achte ich wegen der Hitzewallungen darauf, nicht zu scharf zu essen.. Aber jetzt macht es mir gerade nicht aus…das liegt wohl an der kalten Jahreszeit

Alltags-Rezepte

Von meinem Pfannen-Fladenbrot bin ich immer noch begeistert….hab heute zum Frühstück den 2. Teil des Brotteiges auf diese Art gebacken (bis der Backofen „repariert“ wird ,dauert es immer noch fast 2 Wochen) und hab aus einem Teil ein Pastrami-Sandwich gemacht:

Ich habe schon seehr lange keinen fertigen Aufschnitt mehr gekauft und fand es deshalb wahrscheinlich besonders gut….

Pastrami bezeichnet geräuchertes, gepökeltes und gewürztes, meist „rotes“ Fleisch (häufig das Schulterstück vom Rind, in den USA meistens Rinderbrust), das in dünnen Scheiben als Brot– oder Sandwichbelag verzehrt wird.

aus Wikipedia

Und für`s Büro Morgen gibt es eine frische Spitzkohl-Pfanne mit Mini-Mett-Bällchen , dazu Reis, der ist auch schon fertig, also den hab ich schon gekocht:

Apfelballen – schnell gemacht

Um meinen Gästen später eine Kleinigkeit für den Kaffee anbieten zu können, hab ich mich wieder einmal für die Apfelballen entschieden.

Das geht einfach, schnell und ist sehr lecker….Es ist ein Quark-Öl-Teig mit kleingeschnittenen Äpfeln….nach dem Backen mit etwas Puderzucker+ Zimt bestreut und schön in dieser kleinen Etagere angerichtet:

Durch den Mix aus Puderzucker und Zimt sehen sie etwas matt aus, das nächste Mal nehme ich wieder normalen Kristallzucker….aber gut sieht es trotzdem aus. Bin zufrieden damit.

Gemüse-Muffin – schnell und lecker

Also die Muffin-Form hab ich nicht gefunden…dafür aber die Form für Burger-Buns….hahaha geht auch:

Ich bin echt begeistert, das geht schnell und unkompliziert:

Die Form fetten, mit 1-2 Scheiben Schinken auslegen, klein-gewürfelte Tomaten, Paprika und Frühlingszwiebeln reingeben, nur mit Pfeffer würzen (der Speck ist salzig genug)… einige Eier mit etwas Milch und geriebenem Parmesan vermengen in die Form geben, so das noch etwas Platz bleibt. Für 10-15 Minuten bei ca. 180 Grad Umluft in den Backofen….danach noch ca.  5 Minuten stocken lassen – FERTIG

Dazu einen Bagel oder ein Brötchen….

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oder wie ich als Beilage zum Schweinefilet mit Gemüse:

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