Erdbeeren und Spargel

Das mit dem Trocknen der Erdbeerscheiben im Dörrautomaten hat gut geklappt..allerdings liessen sich die dünnen Scheiben teilweise nur schwer von den Gittern lösen hahaha.

Der Erdbeergeschmack ist super intensiv…na kein Wunder bestehen die Erdbeeren doch zu ca. 90% aus Wasser.

Aber na klar, nichts geht über eine saftige süße und frische Erdbeere.

So ist es trotzdem eine unkomplizierte Methode Erdbeeren, auch über die Erdbeerzeit im Jahr hinaus, als zusätzlichen Geschmack mit in Kuchen und Nachtisch-Variationen zu verarbeiten oder als Topping obendrauf zu verwenden (nicht nur als getrocknete Scheiben, sondern auch – als zerstossene Krümel)…es bleibt einfach ein intensives und natürliches Erdbeeraroma….und ich muss die Erdbeeren nicht einfrieren.

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Spargel polarisiert. Viele meinen das Gemüse werde überbewertet…zu viel gehypt und sei viel zu teuer.

Ich mag Spargel – am Liebsten den Grünen…einfach und unkompliziert in der Pfanne gebraten …aber ich mag auch den Weißen und ja  – ich schäle selbst….

In diesem Jahr bin ich erstaunt, das der Grüne Spargel teilweise teuer als der Weiße ist und dabei teilweise sehr holzig  – schade drum.

Also greife ich auf dem Markt vermehrt zu Weißem Spargel

Dann gibt es daraus eine  frische  Spargelsuppe  und anschließend die gekochten Stangen mit kleinen Pellkartoffeln und Butter…Schinken und Schnitzel lasse ich weg..stattdessen gibt es  selbstgemachte Pilzkoketten aus brauen Champignons ..hmmm lecker..sie sind diesesmal, von der Form her, weniger Kroketten, dafür mehr Klöße – aber super lecker….

das Frittieren in Öl habe ich mir gespart und sie stattdessen nur leicht mit Öl eingeprüht und dann in der Heißluft-Fritteuse gebacken.

Ein schöne Essen…einfach und lecker …genau wie ich es mag

langsames Aufstehen und schnelle Rezepte

Mittwoch dann hatte ich einen Tag Urlaub. Ich habe etwas länger geschlafen, noch im Bett gelesen…mich dann gaaanz langsam fertig gemacht, meine Sporttasche geschnappt und bin nach Wedel zu „Badebucht gefahren

Eigentlich wollte ich ganz früh hin…aber mir war nach einem sanften und langsamen Start. Es ist ein normaler Wochentag…da wird ja hoffentlich nicht so viel los sein, so um 8 Uhr Morgens.

Und am Anfang war es auch so…mit nur wenigen anderen Schwimmern konnte ich ruhig und entspannt meine Bahnen ziehen…und auch die neue Schwimmbrille testen. Meine Vorherige hatte sich beim letzten Besuch hier, mit einem Knacks verabschiedet. Nun habe ich eine Neue, mit etwas größeren Gläsern…sie ist sehr bequem – aber innerhalb der ersten Viertelstunde musste ich das Gummiband ein paar Mal nachjustieren. Nun ist sie perfekt eingestellt.

Nach einer 3/4 Stunde wurde dann leider das Becken für die Bahnenschwimmer verschmälert und um Punkt 9 Uhr startete in dem abgeteilten Bereich dann die Wassergymnastik mit lauter Musik und mit megalauten Ansagen der Trainerin, um die Musik zu übertönen und die mehrheitlich älteren Damen und Herren auch akustisch zu erreichen.

Obwohl ich den Kopf beim Bahnenschwimmen immer wieder unter Wasser habe, komme ich ja genauso oft mit dem Kopf aus dem Wasser, um zu atmen…und das war dann ein sehr unschöner Effekt auf meinen Ohren und es wurde langsam auch eng in dem Becken, weil immer neue Schwimmer hinzu kamen.

Aber egal, meine Mindeststrecke von 1km hatte ich schon erreicht und überschritten. Ich bin dann trotzdem zufrieden gegangen, auch wenn ich gerne noch länger geschwommen wäre.

Memo an mich selbst: Achte darauf nicht später als 7.00 – 7.30 Uhr mit dem Schwimmen zu beginnen – sonst wird es laut und eng. Aber Immerhin hatte ich in der Dusche Ruhe und ich konnte mir viel Zeit lassen.

Von Wedel bin ich dann nach Elmshorn gefahren…ich wollte noch ein paar Rankhilfen aus Holz für den Balkon besorgen (mir sind ein paar vom letzten Jahr zerbrochen) und dann mal wieder einen etwas größeren Einkauf erledigen…die Rankhilfen, die ich suchte, waren aber noch nicht da…also ging es dann zum Supermarkt und vor allem auch zum heimischen Spargelstand.

Ich bin seit letzten Jahr ein großer Fan von Grünem Spargel. Vor allem zum Braten ist der toll und super aromatisch. Was ich noch nicht kannte war violetter Spargel. Beide braucht man nicht zu schälen, sondern man schneidet nur evtl. holzige Enden ab und schneidet sie einfach in Stücke und dann geht es für wenige Minuten in die Bratpfanne.

Ich kombiniere es mit allem Möglichen an Gemüse, brate alles zusammen, dann ablöschen mit Brühe und Passata, gewürzt je nach Laune und manchmal zum Abrunden kommt auch noch Mozzarella oben drauf: das ist eine vollwertige Mahlzeit. Schnell und einfach – so wie hier:

Nach dem Einkaufen hab ich alle Vorräte in Keller, Vorratsschrank und Küche verstaut und habe den violetten Spargel zu einer schnellen Pfanne verabeitet (ohne Foto – deshalb das Beispiel von ein paar Tagen zuvor).

Mitte April habe ich auch mal wieder ein paar Waffeln gebacken. Das Besondere hier ist, das der Teig nicht aus normalem Weizenmehl besteht, sondern eine Mischung aus Dinkel-Vollkornmehl, Haferflocken und Skyr ist. Natürlich sind auch etwas Zucker, Dattelsirup, Butter, Ei und Milch, sowie Vanille enthalten.

Wie man sieht, mag ich Waffeln etwas dunkler und sie müssen auch nicht perfekt sein…aber das ist ja Geschmackssache.

Was für mich wichtig ist: diese Waffeln sind lecker und halten lange satt und führen bei mir nicht zu einem Heißhunger-Effekt.

So eine Waffel passt daher bei mir prima als Nachtisch zu einem Mittagessen, bei dem ich auf Füll-Beilage wie Kartoffeln, Nudel oder Reis verzichte.

Ich friere die Waffeln ein und wenn ich eine essen möchte, egal ob als Nachtisch oder einfach nur so zwischendurch, dann kommt sie unaufgetaut im „Re-Heat“-Modus für ca 3-5 Minuten in die Heißluft-Fritteuse – dann ist sie wieder schön knusprig.

Ich weiß nicht jeder mag oder verträgt Haferflocken – für mich sind sie inzwischen ein unverzichtbarer Teil beim Kochen.