spät – aber fertig: Steuererklärung

Ich bin spät dran in diesem Jahr – sehr spät…heute endlich hab ich die Steuererklärung für 2021 erstellt und ans Finanzamt übermittelt.

Jedes Jahr nehme ich mir vor, es früher zu machen…und dann ist es doch immer wieder spät. Auf die Erklärung hatte ich ja überhaupt keine Lust, weil ja der Umzug in 2021 zu berücksichtigen war.

Es war aber kein „beruflich veranlasster“ Umzug, sondern ein Privater, der wird „anders“ berücksichtigt…aber zum Glück ist das Steuerprogramm, das ich nutze, in diesem Jahr noch einfacher anzuwenden und so hat mich das Programm auch da super durch gelotst und HURRA bereits 3 Stunden später war ich mit der kompletten Steuer fertig.

Ich bin Bilanzbuchhalter und habe daher auch mit Unternehmenssteuern zu tun, aber die eigene private Steuererklärung mag ich genauso wenig wie die meisten Menschen: ungefähr so gerne wie Zahnschmerzen.

Aber nun ist auch das vollbracht und ich bin froh darüber. Da es durch den Umzug wieder ein anderes Finanzamt ist, bin ich gespannt, wie die reagieren. Das Finanzamt Pinneberg war sehr engstirnig, das vorletzte Finanzamt (Bad Homburg, Hessen) war locker und großzügig – mal sehen was das nächste Finanzamt jetzt daraus macht…zumindest erwarte ich eine Erstattung.

Ich fühle mich wie früher nach einer Klassenarbeit oder Prüfung: Nach der Abgabe bin ich erleichtert – jetzt kann ich eh nichts mehr ändern…

Steuererklärung – frustrierend

Steuererklärungen machen auch mir, als Bilanzbuchhalter, keinen Spaß….und dieses Mal war es sogar richtig unerfreulich…..Das erste Mal in über 30 Jahren Berufserfahrung muss ich Steuern nachzahlen…

Ich gehöre zu den Menschen, die dachten, mit einer Riester-Rente kann man ja nichts falsch machen….und als ich damals dann zu einem anderen Arbeitgeber gewechselt habe, wurde ich per Vertrag „Zwangs-Mitglied“ in einer Pensionskasse.

Der Arbeitgeber hatte sein eigenes Modell einer Riester-Rente und so hatte ich auf einmal 2 Verträge…den einen hab ich dann ziemlich lange noch privat weiter angefüttert, bis es mir nach 10 Jahren dämmerte, das es idiotisch ist….also hab ich diesen Vertrag still-gelegt.

Als ich nun im vergangen Jahre realisierte, das auch dieser stillgelegte Vertrag verloren ist, falls mir etwas passieren sollte (ein Riester-Vertrag kann nur an den Ehepartner vererbt werden)….und sowieso keine sonstigen Vorteile bringt, hab ich den Vertrag verkauft….mir war bewusst, das ich rückwirkend alle Steuervorteile wieder zurück zahlen musste und so kam es auch….aber okay, der Betrag der ausgezahlt wurde, war trotzdem gut.

Aber im Jahr der Auszahlung musste ein Teil auch noch als Sonder-Einnahme versteuert werden…und genau dieser Betrag ist es jetzt, der den Steuerbetrag so erhöht, das eine Nachzahlung dabei herauskommt….das ist frustrierend, aber okay….so ist es nun mal.

Eine kleine Bitte hätte ich hierzu: Alle nett gemeinten Ratschläge, was ich hier hätte besser/anders machen können, einfach weg zu lassen🌼 …ich erzähle es nur, weil es mich gerade beschäftigt ….und will mich nicht noch schlechter fühlen. Danke schön.

Auf den letzten Drücker

….soooo nun hab ich heute doch tatschlich realisiert, das ich zwar für die Steuererklärung 2018 !! alles vorbereitet hatte…aber diese noch gar nicht ausgefüllt habe…

Durch den Tod meines Vaters gab es da immer noch ein paar ungeklärte Dinge WIE ich das eintragen musste…und so hatte ich es unerledigt wieder zur Seite gelegt.

Nun also  – heute Abend – nach einer ausgiebigen Walkingrunde, hab ich es auf die Schnelle erledigt….mit Hilfe des Internets sind alle offenen Punkte so einigermaßen geklärt…Morgen früh geht das fertige Exemplar (jaaa – ich mache es immer noch mit gedruckten Formularen manuell) ans Finanzamt.

Normalerweise fahre ich die Steuererklärung persönlich hin…aber bei mehr als 500km nehme ich dann doch die Fahrdienste der Deutschen Post in Anspruch….

Heute werde ich bestimmt gaaaanz toll schlafen…habe jetzt ein reines (Steuer-)Gewissen…LOL…

 

Steuererklärung gescheitert

Heute hat meine Erfolgs-Serie der letzten Wochen einen empfindlichen Dämpfer bekommen.

Bereits zum zweiten Mal habe ich versucht den Lohnsteuer-Jahresausgleich 2017 für meinen Vater zu machen.

Mühselig habe ich mir die einzelnen Informationen  aus dem Internet zusammen gesucht, wie ich für einen Pensionär die Steuererklärung auszufüllen habe. … Aber Ich bekomme es einfach nicht korrekt ausgefüllt. Immer wieder fehlen mir notwendige Angaben, es fehlen Unterlagen (wo ist z.B. der Schwerbehindertenausweis….grrrrrrr den suche ich schon seit dem Tod meines Vaters…es ist auch kein Antragsformular, kein Feststellungs-/Bewilligungsbescheid vorhanden… aber in den Vorjahren hatte er angegeben  einen zu besitzen…leider hat er aber nicht angegeben seit wann und wie lange der gültig íst….)

Und das schlimmste sobald ich auch nur anfange die Unterlagen zu durchforsten bekomme ich sofort ein übles Kratzen im Hals, meine Nase kribbelt  und  insgesamt habe ich einen stechenden Geschmack in Mund und den stechenden Geruch in der Nase =  Extremer Zigarillo-Rauch…

Mir wird übel…und ich hab abgebrochen.

Was mache ich denn jetzt?…wenn ich die Unterlagen so abgebe, wie sie jetzt sind, dann müssen wir nachzahlen und das kann ja nicht stimmen, bisher hatte unser Vater immer eine kleine Steuer-Erstattung… Alternative: GAR nicht abgeben?  = geht nicht – es besteht Abgabepflicht für ihn.

Also bleibt nur der Gang zum Lohnsteuer-Hilfeverein….vielleicht können die mir helfen…..

Bin frustriert, so hatte ich mir den Nachmittag nicht vorgestellt 😦