Wandern im Dauerregen

Wandern im Dauerregen

Den ganzen Tag hat es nicht einmal aufgehört zu Regnen…Die Fahrt nach Ahrensburg verlief reibungslos. Anstatt meine Dicke Winterjacke immer wieder durchregnen zu lassen, hab ich mal etwas anderes ausprobiert:

Erst mal eine dicke Sweatjacke, darüber mein Regenjacke, die nur wenig gefüttert ist und darüber noch den dünnen Regenponcho. Das hatte den charmanten Vorteil, das weder der Schal, noch mein Wander-Rucksack vollkommen durchnässt wurden und ich gleichzeitig nicht zu warm angezogen war….

Nach 2,5 Stunden war der Poncho zwar innen wie außen nass…aber das war gar kein Problem…immerhin waren meine  Socken bereits nach 30 Minuten  vollkommen durchnässt… Die Wege waren derartig durchweicht und matschig, das ich mehrfach keine andere Wahl hatte als mich mit den Füssen in die tiefen Pfützen zu „retten“ um nicht der Länge nach hinzufliegen…mehrfach bin ich auf dem unebenen Wegen weg gerutscht….

Anfänglich dachte ich noch, mir wird bestimmt niemals warm werden…aber bereits 20 Minuten später sah das ganz anders aus…

Die Stunden im Wald taten mir gut…dabei war ich eigentlich ständig am Rande des Waldes, so das ich mich gut orientieren konnte…und trotz des schlechten Wetters waren viele Jogger, Hundebesitzer  und Spaziergänger unterwegs…

Da ich die meiste Zeit damit beschäftigt war auf den Weg zu achten, blieb meinem Kopf keine Zeit mehr andere Gedanken aufzunehmen….im Nachhinein war DAS die perfekte Erholung.

Den Rest des Tages hab ich dann entspannt und zufrieden auf der Couch verbracht. Mission completed.

 

 

 

 

Falsche Richtung

Falsche Richtung

Ich wollte ja mal clever sein und hatte mir extra aus dem Internet für das Wandern im Wohldorfer Wald eine Übersichts-Karte ausgedruckt auf der sogar die Parkplätze ausgewiesen waren… den Parkplatz hab ich auch gefunden und dann hab ich einfach den nächstbesten Wanderweg genommen und bin los gelaufen.

Es waren herrliche Wege, erst eine Weile an weitläufigen Wiesen vorbei , dann durch den Wald, herrliche schmale Wege entlang, weitläufige Flächen mit Beobachtungsstationen, viele Bäume standen im dunklen Wasser….das trübe Wetter von oben blieb sogar eine Weile recht stabil…und erst als ich schon nicht mehr genau wusste wo ich mich eigentlich befand fing es dann doch noch an zu regnen…

Irgendwie hab ich es mal wieder geschafft den falschen Wegen zu folgen, was einfach daran lag, das ich an meinem Startpunkt NICHT auf die Himmelrichtung geachtet habe….und so war ich eben nicht im Wohldorfer Wald gelandet, sondern in dem unmittelbar anschließendem Duvenstedter Brook. Was ja auch gar nicht schlimm war….nur das ich mich beim Rückweg zum Parkplatz über die Richtung gewundert habe…und erst mit Hilfe von Google Maps hab ich begriffen, das der Parkplatz ja jetzt auf der anderen Seite, also seitenverkehrt sein muss, da ich mich ja in einem ganz anderen Gebiet aufhalte. Wie immer bin ich mit mehr Enthusiasmus als Ortskenntnis unterwegs gewesen….aber so habe ich ein wunderschönes Gebiet kennen gelernt und am Ende war ich verwundert, wie nah ich doch bereits wieder an meinem Auto war….und mit 12km war es auch eine ausreichende Strecke. Ich war mehr als 3 Stunden unterwegs, was vor allem an den Tierbeobachtungsstellen lag und an der NABU-Station – wo ich mich mit meinem Thermokissen, Kaffee und meinem Salat nieder gelassen habe….es gab so viel anzuschauen und zu fotografieren…so das ich trotz meines zügigen Schrittes nicht wirklich schnell voran gekommen bin..

…und fast wäre ich noch den Schlümpfen begegnet 😂- oder zumindest ist es der Eingang nach Schlumpfhausen….schaut mal

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Moor mit morbiden Charme

Moor mit morbiden Charme

Nachdem das Thema Telekom für heute erledigt war, konnte ich endlich auch das Haus verlassen…. und was mache ich wenn mich die Untätigkeit am meisten frustriert? …ich gehe in den Wald und wandere….

…und dieses mal bin ich sogar ins Moor gegangen: Tävsmoor

Wie herrlich….es waren kaum Leute dort….der Wanderweg lag ganz einsam….nur auf dem nahegelegene Flugfeld war etwas Leben…

..wie herrlich als es dann auch noch während meiner Wanderung anfing zu regnen, so entwickelte das Moor nicht nur einen besonderen Duft nach Pilzen, Beeren und Hmmm ja Moder…sondern auch die Lichtverhältnisse waren ganz besonders…von

düster bis zum punktuellen Sonnenschein….Regenbogen inklusive …