Weekender ?

Ich hab meine Reisetasche aus dem Schrank geholt…jetzt wo ich alle Klamotten gebügelt und im Schrank hängen habe, kann ich ja wieder aus dem Vollen schöpfen.

Ach – ich hab erst letzte Woche gehört, es heißt jetzt nicht mehr Reisetasche, sondern „Weekender“…hahaha…. Ich packe also meine REISETASCHE…und nehme nicht einen der Koffer….

Ich stelle immer wieder fest, das ich überhaupt keine Lust habe einen Koffer zu nehmen, es entspricht irgendwie nicht mehr meinem Lebensgefühl…..na okay,  außerdem bin ich ja auch nur 4 Tage weg und das mit dem Auto.

Die Vorhersage für mein Ziel an der Mecklenburgischen Seenplatte liegt bei sonnig – bis bewölkt mit leichtem Regen und Temperaturen von 24-29 Grad…hahahha  Zusätzlich möchte ich Fahrrad fahren, wandern und hoffentlich auch paddeln…mit anderen Worten ich brauche sehr unterschiedliche Sachen…

Aber eigentlich ist es wiederum ganz einfach:  sportliche Kleidung von warm bis nass…. also kein Problem davon hab ich genug ☘🤸‍♀️…so langsam kommt die Vorfreude  und ich hab schon nach Kanälen gesucht  mit Bootsverleih… und und und ….Morgen geht es ganz früh los…. hibbel

Sonntags-Ausflug und unfreundliche Menschen

Sonntags-Ausflug und unfreundliche Menschen

Obwohl das Wetter hier im Norden immer noch nicht der Hit ist, hab ich mich für eine Sonntagstour in Schleswig entschieden. Wandern oder Fahrrad fahren?…ich war mir eigentlich sicher das ich das Rad mit nehmen werde….aber irgendwie hab ich dann doch die Wanderschuhe angezogen ….

Also ging es mit dem Auto erst einmal 120km bis zum Gottorfer Schloss in Schleswig…. Das Wetter sah permanent nach Regen aus….Nun gut, also solange es noch nicht regnet werde ich durch den Schlosspark und dem angrenzenden Wald laufen … sollte es später doch noch regnen, kann ich immer noch ins Museum….die Moorleichen wollte ich mir immer schon mal anschauen.wp-15945626091745143457294816815907.jpg

Sonntag Vormittag bei trübem Wetter und es war einfach herrlich…nach einer großen Runde um das Schloss herum, bin ich dann direkt weiter  entlang am Ostseefjord Schlei  bis zum Hafen gelaufen, hab dort in einem der kleinen Imbiss-Restaurants halt gemacht….aber irgendwie waren die Mitarbeiter hinter dem Tresen sehr unwirsch…und auch später in einem kleinen kuscheligen Kaffee wo ich freundlich und entspannt eine Frage gestellt habe, war die Antwort ziemlich unfreundlich…schade – das hat mir den Spaß genommen, mich dort nieder zu lassen… Der Dame im Café hab ich es aber beim bezahlen gesagt, ob sie nicht mal etwas freundlicher sein kann und ob sie die Worte Danke und Bitte beherrscht…Also sooo gewinnt man keine Kunden. Als ich dann zur Toilette ging hab ich hören können, wie Sie sich über mich aufgeregt hat.

Na egal….ich bin dann nach nur sehr kurzem Aufenthalt (es gab noch viele freie Plätze  ..das Cafe auf der gegenüberliegenden Seite, dagegen war sehr gut besucht…da hatte  ich mich wohl für die falsche Seite entschieden) weiter gewandert und nach etwas mehr als 12km wieder am Schloss angekommen.

Hmmm…jetzt noch in das Museum? Irgendwie hatte ich jetzt aber gar keine Lust mehr und hab den Heimweg angetreten.  HIer scheint jetzt die Sonne und ich sitze gut beschirmt auf meinem Balkon und lasse den Tag in Ruhe ausklingen.

 

Soweit die Füße tragen

Soweit die Füße tragen

Da hätte ich doch beinahe gestern  Nachmittag das schöne Wetter verpasst….ich hab lange telefoniert (also für mich fast rekordverdächtig lange – es waren fast 2 Stunden) und mich voll auf das Gespräch konzentriert….

Bis ich dann meinen Rucksack gepackt, Wanderstiefel angezogen und endlich los marschiert bin, hat es dann nur ein paar Minuten gedauert… aber es war schon ca. 15.30 Uhr und die Sonne verzog sich dann auch sehr schnell… Schade.

Aber egal…denn ob die Sonne scheint oder nicht,  Draussen sein  bringt immer noch mehr Sonne, als sich drinnen aufzuhalten.

Ich bin direkt vor meiner Wohnungstür mit meinem Wanderausflug gestartet …Ziel war der Klövensteen…der ja nur etwas mehr als 2km entfernt ist….

und aus der eigentlich nicht so groß geplanten Runde wurde eine wunderschön entspannte Wanderung kreuz und quer durch den Wald. Dabei hab ich so ziemlich alles ausgeblendet und mich einfach Schritt für Schritt durch den Wald tragen lassen… Anfangs hab ich noch bewusst auf die Wege geachtet…aber nach der 6. oder 7. Abzweigung war es mir einfach egal….obwohl das Wetter mild und ohne Wind leise vor sich hin strahlte, blieb es auf den Wegen erstaunlich leer. Sehr entspannend.

Erst mit einsetzender Dämmerung hab ich mir Gedanken über den Rückweg gemacht und bin auch einigermaßen in die richtige Richtung gelaufen (hab es mit Google-Maps tatsächlich geschafft mich grob zu orientieren)… dann hab ich eine Frau mit großem Hund getroffen und sie vorsichtshalber gefragt….sie hat mir dann auf dem Handy das Google-Maps auf „Satellit“ umgestellt und  mir gezeigt wo ich entlang gehen sollte.

Das war ein guter Rat die App auf Satelliten-Ansicht umzustellen, so erkennt man tatsächlich die Wanderwege…auf der normalen Kartenansicht sind diese dagegen oft  nicht sichtbar.

Es wurde langsam dunkel im Wald, aber immer noch gab es genügend Restlicht um den Weg zu erkennen….erst als es richtig dunkel wurde, hab ich meine Taschenlampe hervor geholt .

Inzwischen bin ich auch bei kleineren Touren immer gut ausgerüstet: Wasserflasche / wenigstens einen Apfel  oder sonst etwas zum Essen, das Thermositzkissen für Pausen, meine Taschenlampe / immer etwas Geld / Pflaster / Kopfschmerztabletten / Mütze+Handschuhe / Taschentücher / wenn ich daran denke auch eine Power-Bank (durch die vielen Fotos wird mein Hand recht schnell entladen)  oder auch eine Wanderkarte (jaa  hatte ich auch mit – aber nicht für den Klövensteen ….aber in der Lüneburger Heide wäre ich damit zurecht gekommen hahaha)….

Obwohl ich zügig gelaufen bin, hab ich nur wenig Geräusche verursacht und so konnte ich im Schatten noch ein Reh beobachten, das vor mir den Weg kreuzte….es war leider nur eines…schade…

Irgendwann kurz bevor ich wieder auf den Hauptweg treffen sollte, sah ich vor mir zwei rote Lichter…zuerst dachte ich das wäre ein Radfahrer….aber nein…es war ein Hund mit einem leuchtendem Halsband und neben dem Hund war die Frau von vorhin, die mir beim Weg geholfen hatte.

Sofort kam sie auf mich zu und hat sich entschuldigt, das sie mir den Weg nicht korrekt beschrieben hätte….sie hätte sich vertan…ich hab sie dann beruhigt, das sie mir sehr geholfen hat…schon allein durch die andere Ansicht …und ich den richtigen Weg gefunden hätte….sie hatte sich Sorgen gemacht, weil es ja inzwischen komplett dunkel im Wald war….ich fand das total nett…

Da sie fast den gleichen Rückweg hatte, sind wir eine Weile zusammen gelaufen und haben uns unterhalten….mit dem Hund geht sie hier regelmässig spazieren…auch im dunkeln…UND sie hatte Gummistiefel bis zu den Knien an, so konnte sie noch  ungefährdeter im Dunklen laufen als ich mit meinen nur knöchelhohen Wanderstiefeln….lach…ich musste schon etwas auf die Pfützen achten….Am Ende des Weges hat sie mir noch einmal gezeigt wo ich hin muss, wir haben uns mit Handschlag verabschiedet… ich hab mich noch einmal für ihre fürsorgliche Unterstützung bedankt…und sie hat mir noch ihren Namen genannt…wenn wir uns mal wieder begegnen sollten…. Echt klasse…so einfach, freundlich und unkompliziert….eine nette Frau.

ich bin dann noch die letzten Km nach Hause gewandert…und war überrascht das mein Fuss während der gesamten Stunden KEINE Probleme bereitet hat…ich bin mehr als 14km gewandert, das waren fast 22.000 Schritte, ich bin mehrere Stunden (mit 2 kleinen Pausen) unterwegs gewesen….und mein Fuß hat alles mit gemacht.

Normalerweise hab ich innerhalb von 2 Stunden mindestens 1x ein großes Problem…und spätestens auf dem letzten Km mit Asphalt unter den Füßen bekomme ich große Probleme, die mich dazu zwingen für eine Weile anzuhalten und dann muss ich den Schuh ausziehen und meinen Fuß massieren……heute: NICHTS…gefühlt hätte ich noch Stunden so weiter laufen können.

Ich bin hellauf begeistert…mache aber inzwischen sehr regelmässig abends Fuß-Gymnastik, mit Dehnen und Beugen, Strecken und Greifen… Besonders  gut ist dann noch die Druckmassage unter den Fußballen…manchmal tut das höllisch weh…und wenn ich danach noch mal die Zehen dehne dann hört man ein leises mehrfaches Knacken…und dann geht alles auf einmal wieder besser…zumindest für ein paar Tage….

 

 

 

Schuhe – gut und schön

….davon hab ich in der Tat eine Menge.

Nicht nur das ich Schuhe passend zur Kleidung und zum jeweiligen Anlass mag…durch die  Probleme mit einem Fuß, kann ich nicht mehrere Tage hinter einander die gleichen Schuhe tragen.  Also ich besitze wirklich viele Paare.

Mittlerweile meistens Sneaker, Stiefelletten, Schnürboots oder Stiefel…alle mit relativ flachen Absatz…aber oft mit groben Profil…das gibt guten Halt fürs Wandern und walken…

…und da ich das quasi täglich mache…und das auch bei nassen Wetter … und dazu auch noch oft auf unbefestigten Wegen, komme ich jetzt zum Wesentlichen dieses Beitrags: Noch nie in meinem Leben musste ich so oft Schuhe putzen!!

Dabei rede ich nicht von: ich wische einmal kurz drüber und nehme etwas Schuhcreme damit sie wieder glänzen.

NEIN – ich rede davon, die groben Profile mittels eines Schraubendrehers  (mit dickerem flachen Kopf), einem ausrangierten kleinem Messer, einer harten Bürste und einem nassen Schwamm vom Dreck und eingetretenen Steinen zu befreien.

Denn jeden Tag wird der Platz vor meiner Wohnungstür mit dem nächsten dreckigen Paar  zugestellt…heute hab ich mich dann mal um die aktuellen 6 Paare kümmern müssen…Natürlich hab ich Zeitungspapier drunter gelegt, trotzdem sieht mein Küchenboden  aus, als ob ich dort einen Wald anpflanzen möchte.

soooo….das heißt für die nächsten Tage ist erst mal wieder Ruhe…und  weiter kann es gehen…oder laufen oder walken… Schuh für Schuh

 

 

 

Frühaufstehen am Sonntag

Frühaufstehen am Sonntag

Für meinen letzten Tag im Urlaub hab ich den Wecker früh klingeln lassen…Ein letzter Ausflug bevor es morgen wieder ins Büro geht. Mein Ausflugsziel für heute lautet:  Brennermoor / Bad Oldesloe.

Nachdem ich mein Auto frei gekratzt hatte, ging es über die Landstraßen bei 2 Grad mit Kaffee-Thermobecher, und geschmierten Butterbroten in Richtung Bad Oldesloe…den genauen Startpunkt für eine Wanderung durch das Moor hatte ich nicht…aber noch war ich guter Hoffnung das der anvisierte Parkplatz auch ausgeschildert ist…

Das Wetter war trübe…und meine Laune trübte sich auch so langsam ein, als ich nach knapp 1 Stunde kurz vor dem Ziel durch gesperrte Straßen nicht weiter kam…und mit den Umwegen war das auch so eine Sache…weder das Naturschutzgebiet noch der Parkplatz waren ausgeschildert…

Nun gut…also mittels Google Maps hab ich mich dann so langsam an meinen Zielpunkt ran gepirscht…und schließlich hab ich mein Auto einfach abgestellt…der vor mir liegende Weg schaute nicht so aus, als ob er tatsächlich noch viel weiter gehen würde..

Also warm eingepackt und im Rucksack alles Nötige dabei, ging es zu Fuß weiter… und tatsächlich kam nach ca. 1km der Parkplatz…grrrr….und schon nach ein paar weiteren Metern war ich im Moor….es war herrlich ruhig, langsam kam die Sonne raus und der Bodennebel verzog sich ganz allmählich.

Leider war das gesamte Gebiet sehr spärlich mit Wegweisern ausgestattet und so bin ich, meiner liebsten Regel folgend: Immer der Nase nach – den schönsten Weg entlang….und bin gelaufen und gelaufen….manchem entgegen kommenden Wanderer/Spaziergänger  bin ich im Laufe der fast 3 Stunden auch mehrfach begegnet…was ich als gutes Zeichen nahm, mich nicht gänzlich verlaufen zu haben…und nach den ersten 6km hab ich eine Pause eingelegt:

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Mitten im Nirgendwo des Moores auf einer nassen Bank (ich hatte dieses mal mein Thermositzkissen dabei)  und mit heißem Kaffee konnte ich  eine Weile dort sitzen und den schmerzenden Fuß entlasten…Danach ging es wieder. Kurze Zeit später war ich wieder am Ausgangspunkt…

…und nun? Nach Hause? ….noch wollte ich nicht,… also  hab noch eine weitere Runde begonnen…dieses Mal wollte ich aber den Umweg über den Stadtrand von Bad Oldesloe vermeiden…und rechtzeitig eine Abzweigung nehmen, dadurch sollte der Weg kürzer werden…und als ich tatsächlich zum 2. Mal an der gleichen Bank Pause machte, hatte ich nur eine Runde von 4km hinter mir…mit dem Rückweg zum Auto waren es damit 11,6km die ich  insgesamt zurück gelegt habe. Also ich bin sehr zufrieden damit.

Während der letzten Stunde hatte sich die Sonne zwar wieder verzogen…aber mir war ja eh warm und ich fühlte mich positiv erschöpft…Also das war ein schöner  entspannter Ausflug…

 

 

Wie im Sanatorium

das waren die Worte meiner Vermieterin als ich mir die Wohnung hier angeschaut habe.

…und Heute Vormittag hab ich GENAU dieses Gefühl hier.

Kennt Ihr diese Bilder aus dem Fernsehen, wenn im Winter  in den Bergen Menschen gezeigt werden, die bei Schnee draußen vor einer Berghütte in der Sonne auf einem Liegestuhl sitzen, Sonnenbrille auf, mit einer Decke zugedeckt und einem Sekt oder Heißgetränk in der Hand….GENAU so fühle ich mich gerade.

Nur, das ich NICHT in den Bergen bin sondern in der Norddeutschen Provinz auf dem Balkon meiner Wohnung. Die Sonne scheint bei fast wolkenlosen Himmel und obwohl es heute Morgen -2 Grad waren, sind es in der Sonne fast 18 Grad …es ist komplett windstill…und es ist komplett STILL

Also willkommen in meinem  Sanatorium Domicilum. Gefrühstückt hab ich schon…und zum Mittagessen werde ich heute meine Erholungsstätte verlassen…zum Kochen habe ich nämlich keine Lust…

Es ist ja ein Feiertag heute: Reformationstag. Dieser Feiertag wurde in 8 Bundesländern im Norden und Osten der Republik als jetzt fest geschrieben, um das Ungleichgewicht der Feiertage in Deutschland etwas anzugleichen.

Eigentlich hatte ich im Vorfeld geplant heute nach Lübeck zu fahren…das mache ich aber erst etwas später. Der 2. Plan war meine Schwester zu besuchen…aber Schwester und Schwager sind Beide mit einem grippalen Infekt beschäftigt…und da möchte ich mich lieber nicht anstecken….bin ja noch in der Probezeit.

Es ist richtig klasse Feiertage auch tatsächlich als Feiertage zu begehen…also zu feiern…innerlich zumindest. Ich feiere die Tage, indem ich mir bewusst werde: ich brauche tatsächlich NICHT zu arbeiten…weder offiziell, noch inoffiziell. Die christliche Bedeutung dieses Feiertags ist mir natürlich bewusst…spielt in meinen Überlegungen aber keine Rolle….ich bin trotzdem dankbar für den freien Tag.

Bisher habe ich die offiziellen Feiertage sehr oft dazu genutzt liegen gebliebenes im Job doch noch zu erledigen um die Zeitpläne einzuhalten…das brauche ich jetzt nicht mehr.

Heute ist der 1. Monat im neuen Job vorbei…und durch die  Arbeitszeiterfassung habe ich auch tatsächlich ein paar Stunden mehr gearbeitet, als ich eigentlich müsste. Durch die Einarbeitung muss ich ja vieles aufschreiben und bin in vielen Dingen noch etwas langsam in den Ausführungen. Aber das sind so wenige Stunden die ich in einem Monat gemacht habe, wie sonst in 3-4 Tagen…. und ich darf ja pro Monat 1 Gleittag nehmen…klasse damit kann ich im November bereits einen Tag frei nehmen.

So langsam wird mir bewusst, das ich in diesem Jahr tatsächlich zum ersten Mal seit ca. 20 Jahren auch tatsächlich freie Feiertage über Weihnachten haben werde…nicht das ich in Urlaub fahren könnte oder so …das nicht…und weniger arbeiten ist auch nicht möglich, aber immerhin gehören die Weihnachtsfeiertage MIR ….hahahaha sehr schön.

Soooo jetzt werde ich mich mal aus meinem Liegestuhl bewegen…und los laufen. Die letzten Abende war ich jeweils zwischen 4-7km walken/wandern/spazieren..aber heute merke ich die Belastung der letzten Tage in den Füßen und den Knien…was evtl. aber auch daran liegen könnte, das es gestern insgesamt mehr als 12km Strecke am gesamten Tag gewesen sind. 4km davon waren tagsüber auf dem Gelände meiner Firma…ich hatte mit ein paar anderen Kollegen eine ausgedehnte Betriebsbesichtigung und ausgerechnet an dem Tag hab ich Schuhe mit Absätzen angehabt…es waren nur ca. 4cm Absätze…da ich aber eigentlich  nur noch flache Schuhe trage,  taten mir nach den 2,5 Stunden Besichtigung nicht nur die Füße weh…sondern auch meine Kniee…trotzdem bin ich dann gestern Abend noch walken gewesen.

 

 

Stadt der Parkplätze

Jeder Ort  hat etwas Besonderes…für viele Orte wird  sogar  mit besonderen Schildern die Besonderheiten des Ortes hervorgehoben…als ich heute für einen Ausflug in  Itzehoe angekommen bin, hab ich nur gedacht: man – die haben aber viele Parkplätze hier…irgendwo stand auf einem Schild auch das in der Innenstadt 4.000 Parkplätze zur Verfügung stehen…

wow – also das ist echt eine Menge Platz für Autos.

Ansonsten war ich etwas enttäuscht…die Innenstadt hat zwar sehr viele alte und schöne Häuser…daneben aber auch viele Bausünden und vor allem viel Leerstand…das wirkt dann sehr schnell nicht nur verlassen, sondern dem Verfall preisgegeben…verstärkt wurde das Gefühl in der Innenstadt durch eine hohe Anzahl an Menschen die ich  im Sozialgefüge unseres Landes als abgehängt bezeichnen würde…dabei liegt die aktuelle Arbeitslosenquote des Kreises voll im Bundesdurchschnitt.

Was mich jedoch sehr gefreut hat sind die Spazierwege und Radwege  rund um die Stadt, entlang der Stör (neeeeiiiin – nicht der Fisch, sondern der Fluß)  und hier bin ich dann auch auf den „Ochsenweg“ gestoßen. Einem Fernradweg der von Dänemark bis nach Wedel führt….davon hab ich jetzt schon mehrfach gehört…

 

Ohhh – mein Bauch

…man hab ich Muskelkater…aber nur im Oberbauch…die Übung hatte es aber auch in sich und als ich nach der Anzahl der Wiederholungen fragte kam die Antwort: Sooft wie Du kannst…und das Ganze 3x….ich hab wohl etwas übertrieben. Alle anderen Muskelgruppen hab ich ebenso intensiv trainiert, spüre aber keinen Muskelkater…bin also wieder gut im Training.

Sport und das mit FAST-Vollmond gibt mir eine Art  Energie-Kick. Und so bin ich heute bei Sonnenuntergang durch die Natur in meiner Umgebung gewandert… Und weiß jetzt das ich noch eine kleine Taschenlampe benötige…lach…bin mehrfach nur knapp den Pfützen entkommen, weil die Wege auf dem Rückweg schon im Dunkeln lagen…einzig der Fast-Vollmond mit klarem Himmel brachte noch etwas Licht.

Eine Stunde strammen Laufens später bin ich frieden auf die Couch gesunken….so den Rest des Abends werde ich mich von dort nicht mehr weg bewegen…lach….

 

 

Letzter Urlaubstag -update

Letzter Urlaubstag  -update

Ja und genau so hab ich es gemacht. Wanderstiefel geschnürt, Regenjacke und dünne Jacke (beide mit Kaputze) geschnappt..ab ins Auto..und dann los Richtung Binnen-Elbe ..sind ja nur 10km von zuhause aus..

Dann bin ich einfach los gewandert…erst unterhalb des Deichs, später dann mitten auf dem Deich…

Dem Sturm Mortimer war mitten auf dem Deich besser zu begegnen, da gibt es keine Bäume und Äste…lol sondern nur sie Hinterlassenschaft der Schafe…

Es war herrlich…immer wieder Regen, dann wieder Sonnenschein….und mit 14 Grad auch nicht kalt…nur viel Wind, der mir aber durch die Kaputze nichts ausgemacht hat.

Nach mehr als 1,5 Std stammen Laufens, hat mein Fuss allerdings schlapp gemacht und der letzte km auf dem Rückweg war sehr schmerzhaft… danach brauchte ich erst mal eine Weile im Auto bis ich den Fuss wieder belasten konnte.. dann erst ging es mit der Heimfahrt…

..und jetzt gibt es Entspannung auf dem Sofa…

Letzter Urlaubstag

Letzter Urlaubstag

Wie verbringt man seinen letzten Urlaubstag….wenn man am nächsten Tag einen neuen Job startet?

Ich hab mich erst einmal fürs ausschlafen entschieden… und bin daher erst um 9 Uhr aufgestanden.

Dann hab ich ein kleines Brot gebacken (Danke an Early 50 für die Idee), den Teig dafür hab ich schon gestern Abend angesetzt.

Und als nächstes hab ich das Bad geputzt….sooo mehr Haushalt gibt es heute nicht.

Das Wetter ist bisher gnadenlos gewesen….jetzt gerade hat es mal aufgehört mit dem Regen.

..nun kann ich überlegen ob ich mich in ein regenfestes Outfit werfe und noch einmal mit dem Auto in Richtung Elbe aufmache….aber ohne Fahrrad…dafür mit Wanderstiefeln…