11. Urlaubstag So 25.06. – Bienenstich

Endlich bin ich heute wieder entspannt. Es ist schon erstaunlich wie es eine einzelne Motte schaffte, mich aus dem Gleichgewicht zu bringen.  Aber bisher sind die Mottenfallen ohne Ergebnis…zum Glück.

Aber eines ist klar…DAS Erlebnis hat Auswirkungen auf meinen Umgang mit Lebensmitteln. Es wird NICHTS mehr ohne Abdeckung in den Kühlschrank gestellt. Jeder Aufschnitt/Käse wird zusätzlich noch in einen Gefrierbeutel getan und  Mehl/Zucker hab ich eh in Tupperdosen…Aber auch Haferflocken, Reis usw. erhalten ab sofort eine fest verschließbare Plastikdose (ich bin seit  bestimmt 25Jahren ein Fan der „Ovalen Eidgenossen“ von Tupper).

Ich habe heute so lange geschlafen, wie schon lange nicht mehr…bis 10 Uhr (okay also um 6.30 bin ich einmal aufgestanden um Vögel und Eichhörnchen zu füttern und dann gleich wieder ins Bett gestiegen)…Nun fühle ich mich entspannt,  ich hab „meine Periode“ oder das, was davon noch da ist…lach, also ich bin nicht  ganz so relaxt, wie ich sein könnte…und ich bin eben sehr liebebedürftig.

Wir haben den Tag ganz ruhig zuhause verbracht…und vorhin ist der Stiefsohn meines Schatzes noch gekommen…und ich hatte Lust einen Kuchen zu backen. Also hab ich mich am Nachmittag in die Küche gestellt und zum ersten Mal in meinem Leben einen Bienenstich gebacken…aber nicht mit Hefeteig, sondern mit einem Rührteig. Mein Schatz mag keinen Hefekuchen…schade auch.

Und anstatt einer Sahnecreme hab ich eine Puddingcreme gemacht…..Also der Kuchen ist lecker, sieht aber ein wenig düster und unspektakulär aus. Ich hatte die Mandelblätter in Butter angeröstet und dann auf den Kuchen gegeben und mit Zucker bestreut…doch durch das Backen sind die Mandeln doch ein wenig zu dunkel geworden…na gut…trotzdem ist der Kuchen locker und lecker…Auf den Bildern sieht der Kuchen nicht fotogen aus, eher wie ein Hackauflauf ….lach…deshalb lass ich das Bild lieber weg….

Ich musste heute auch unbedingt meine Riesentomaten umtopfen…beim Umzug aus dem Vertikalbeet in einen normalen Blumentopf sind leider ein paar der zu schweren Triebe abgeknickt…aber so einiges konnte ich doch retten.

Insgesamt war der Tag nicht aufregend…wir haben nichts weiter gemacht als den Tag zu vertrödeln, na heute Morgen war es auch eher windig und kühl…aber Morgen geht der aktive Urlaub weiter. Ich weiß noch nicht genau…ich glaube zuerst fahre ich ins Fitness Studio und danach dann mit dem Auto nach Bad Nauheim….oder ich fahre mit der Bahn direkt nach Bad Nauheim und nehme mein Fahrrad mit. Dann kann ich mich ganz unabhängig bewegen.. ich bin mir noch nicht sicher.

Warum Bad Nauheim? Ich hab dort mal vor mehr als 12 Jahren eine kleine Weile gewohnt und mich dort sehr intensiv mit dem Fahrrad bewegt. Ich mag die Gegend und die Wege dort. Und durch die S-Bahn-Strecke bis nach Frankfurt kann ich jederzeit wieder mit der Bahn die Reststrecke zurück legen, je nach Kraft und Lust.

Es ist ja meine letzte Urlaubswoche und das Wetter soll nicht mehr ganz so heiß und trocken werden, wie in den letzten Tagen.

10. Urlaubstag Sa 24.06. – kein schöner Tag

Heute ist ein echt blöder Tag….obwohl ich endlich meine Zutrittskarte für´s Fitnessstudio wieder gefunden habe. Die suche ich schon seit mehr als 1 Woche. Aber das war auch schon das Einzige was heute schön war.

Die Nacht wurde wieder einmal vom Schnarchen meines Freundes torpediert….wir sind dann so ca. um 9 Uhr aufgestanden…ich war noch müde.

Später hab ich beim Öffnen des Kühlschranks ein Krabbel-Flugtier gesehen, welches dann in der Seitenverkleidung des Küchenschranks verschwand. Es war wohl eine Motte. Ich war geschockt und konnte kaum reagieren.

Ich weiß natürlich, das das mit mangelnder Hygiene NICHTS zu tun hat, die Viecher kommen entweder durch offene Fenster – angezogen durch Licht oder  sie werden mit den Einkäufen „eingeschleppt“….aber in meinen 49 Jahren hab ich noch nie ein Viech im Kühlschrank oder den Vorratsschränken erlebt.

Ich hab meinen Freund gebeten den Kühlschrank mal auszubauen, um dahinter zu schauen…..also wir haben weder vor, hinter , neben oder unter seiner Küchenzeile irgendwelches Getier gefunden…weder tot noch lebendig, kein Spur von Kot oder Larven oder Ähnlichem… Dann hab ich schnell im Internet geschaut was zu tun ist….und danach haben wir die gesamt Küchenzeile, alle Schränke, Schubladen, Kühlschrank und Backofen  von Innen- und Außen mit Essig und Orangenreiniger  gesäubert. Den gesamten Inhalt der Schränke abgewischt…angefangene Lebensmittel weg geworfen…auch viele alte Gewürze…und die, die er unbedingt behalten wollte, hab ich in ein Gefrierbeutel getan und in das Gefrierfach gelegt…dort bleiben sie jetzt 14 Tage….

Während dessen kam es natürlich zum Streit zwischen uns…er fand ich übertreibe und ich fand er wollte auf Risiko gehen um ein paar Euro zu sparen. Fakt ist ICH habe  die Motte gesehen und sie lebte…kann also jetzt noch ihre Eier ablegen….ER hat sie nicht gesehen und auch sonst keine Anzeichen, das noch mehr da sein könnten.

Er wollte dann aber jede Entscheidung mir überlassen….nur um mir zu sagen, dass er es übertrieben findet. Ich habe nun einmal keine Erfahrung damit und bin nach den Aussagen im Internet sehr schockiert und wollte auf Nummer sicher gehen.

Wir wissen nun einmal nicht woher die Motte kam…  Es könnte ja sogar sein, das sie aus meiner Wohnung stammte, da ich am Vormittag gegrillte Hähnchenschenkel mit hoch gebracht und in seinen Kühlschrank gestellt hat. Okay – also meine Küche kommt auch noch dran mit dem Schaumbad aus Essig und Orangenreiniger.

Nun gut, wir haben dann noch so Pheromon-Mottenfallen gekauft….und in beiden Küchen auf die Schränke gelegt…die eignen sich um einen „Befall“  oder „nicht Befall“ zu ermitteln.

So hatten wir uns unseren Samstag nicht vorstellt…und nachdem die Küche nun im frischen Essig-Orangenduft erstrahlt….gingen meine Nerven durch und ich hatte das Gefühl gleich umzukippen…..mir wurde etwas flau…so viel zu  „ich bin eine starke Frau“…..grummel…so ein blödes Vieh bringt mich total aus dem Konzept und macht mir Sorgen.

Aber der Rest des Tages war dann auch irgendwie verkorkst und wir stritten munter weiter….erst ging es ums Essen (ich WOLLTE nicht kochen), dann ums Essen gehen, ums Kaffeetrinken. Dann waren wir beim Thai und dort ging es dann um Alkohol und Cola ….dann ging es um das Bilden von Reserven fürs Alter…nein das ist kein schöner Tag.

9. Urlaubstag Fr. 23.06. – durchatmen

Es ist Halbzeit in meiner Urlaubs-Challenge…und damit auch Halbzeit in meiner Erholung.  Ja es ist eine Herausforderung sich nicht vom Alltag vereinnahmen zu lassen, wenn man ja eigentlich mal davon abschalten möchte. ..ich versuche nicht jedem Staubkorn hinterher  zu rennen…aber es fällt mir schwer.

Zum ersten Mal seit Tagen kann ich wieder durch atmen…die ganz große Hitze ist erst einmal vorbei…und heute Vormittag hab ich mir sogar eine Strickjacke angezogen…lach….jaja bei 23 Grad  – es ist aber windig hier.

Mein Tag startete wieder einmal um kurz vor 7 Uhr …und ab 9.30 Uhr saß ich vor dem PC und habe mich wie einer der Nerds von „Big Bang Therorie“ gefühlt….ich hatte die Eventim Web-Seite geöffnet und immer wieder den Aktualisierungsbutton gedrückt….GRINS….der Vorverkauf für die Hallentour von Depeche Mode sollte um 10 Uhr starten….mein Schatz meinte ich solle es ruhig früher probieren, aber es startete erst genau mit dem Gongschlag und mit einem weiteren Mal aktualisieren konnte ich schwwuuuuups  3 Karten  für Mannheim (Innenraum) in den Warenkorb legen …nach 3 Minuten war der Kauf abgeschlossen und die Karten sind auf dem Postweg zu uns…Fan-Tickets.

Puhhhh – die Last der „Verantwortung“ fiel  von mir ab…mein Schatz hatte mich bereits um 10.03 Uhr per Whatsapp gefragt… „und“…lach   – man das hätte Mecker gegeben, wenn ich keine Karten mehr bekommen hätte.

Wenn ich das richtig verstanden habe waren ALLE Stehplatz-Karten bei Eventim bereits nach 20 Minuten verkauft.

Nach dieser wichtigen Aufgabe war ich zum Shoppen in einem Einkaufszentrum, habe in Ruhe Sushi gegessen und den Menschen zugeschaut wie sie hasten und hetzen, streiten und lachen…wie sie miteinander umgehen und wie sie aussehen.

Fazit: es scheint sehr schwer zu sein, jenseits der Wechseljahre noch wirklich “ gut“ auszusehen….meist ist die Kleidung zu eng oder die Figur zu füllig…je nach Betrachtungsweise. Die Hosen sind meistens zu lang, dafür aber viel zu eng an Po, Oberschenkeln und Waden…es wirkt wie reingeschossen. Die Shirts und Blusen sind definitiv viel zu kurz für die  Körpermitte…zumindest wenn sich  am Hintern noch die Bux drunter durchdrückt und ICH es sehen kann. Sagte man nicht schon vor 30 Jahren das Querstreifen bei fülligen Frauen eher ungeeignet sind? Das scheint niemanden mehr zu interessieren. Aber ich will nicht nur kritisieren…es gab auch tolle Frauen mit mehr Körpermitte und die sahen klasse aus….Alles richtig gemacht, aber das waren tatsächlich eher die Ausnahmen. Ich finde das traurig. Manchmal möchte ich hingehen und sagen: Sie brauchen nur 1 bis  2 Dinge zu ändern und sähen viel besser aus…aber das gehört sich nicht.

Und auch bei denen die schlank sind, passt die Kleidung nur selten akurat, da schlockert alles und wirkt ehr wie ein Laken das verhüllen soll,  oder die Hosen sind zu kurz, genau wie die T-Shirts …die Proportionen passen auch hier nicht so wirklich.

Ich habe mir nur ein Paar Sneaker  gekauft, im Romantik-Look in Silber-weiß mit weißen Blumendruck…die passen hervorragend zu meinen bodenlangen Röcken oder Shorts…noch ein Einkauf  im Drogeriemarkt und im Lebensmittelladen und schwwuuups ab nach Haus.

Ja und dann hab ich irgendwie den Entspannungsfaden verloren…hab ein wenig hier geräumt, dort sauber gemacht, Wäsche gewaschen und Essen vorbereitet (es gibt nacher frisches Hähnchen CordonBleu mit Kartoffeln und Karrotten und noch ein paar Hähnchenkeulen aus dem Ofen)

… na immer hin ist Freitag und ich mag es eben auch ordentlich und sauber…also ein wenig muss ich da schon machen…Urlaub hin und Entspannung her.

Für den Rest des Abends haben wir (bisher)  nichts weiter vor… mal schauen was mein Schatz noch für Ideen hat. Ich hätte nichts gegen einen ruhigen Abend  mit einem  Glas Wein auf dem Balkon.

Ach ja: Nerd: heißt ja eigentlich „Sonderling“  hat sich aber als „Computer-Freak“ zumindest in Deutschland gefestigt.

 

von Zwergen und Riesen

Nein….es geht nicht um ein Märchen…oder vielleicht doch? Also ich habe bei einem Gartencenter nach kleinwüchsigen Tomaten gefragt und man hat mir 2 Sorten gezeigt, die beide für ein Vertikalbeet geeignet sind.

Nun meine als Zwergtomaten angepriesenen Pflanzen haben mittlerweile eine stattliche Höhe erreicht…so ca. 1,20m….was ja normalerweise kein Problem ist.

Hier ist aber mein Problem: meine Tomatenpflanzen sind in der obersten Ebene eines Vertikalbeets gepflanzt und stoßen jetzt schon an den darüber liegenden Balkon.

DSC_0013

Hmmm….sehr ärgerlich….ich muss diese jetzt doch umtopfen und dann auf den Boden stellen, es sind schon ein paar Zweige viel zu schwer geworden und trotz Stütz-Hilfe abgeknickt… Das nächste Mal verlasse ich mich nicht auf die Aussagen der Mitarbeiter in einem Gartencenter.

Eines ist auf jeden Fall ein Erfolg…der Standort ist wesentlich besser, als auf meinem Schattenbalkon…obwohl da die Tomaten nur 3-4 Stunden Sonne am Tag bekommen haben, war die Pflanze am Ende mehr als 2m hoch….lach…na mal sehen ob aus meinem  angeblichen Zwerg, nicht nur ein Großer …sondern sogar ein Riese wird.

Ein weiteres Phänomen ist mein Nektarinen-Bäumchen…nach ungfähr 100000 Blüten (naja etwas übertrieben) und entpsrechenden Fruchtansätzen, ist jetzt nur noch 1 Frucht übrig. Leider sind viele kleine Fruchtstände einfach im Laufe der letzten 2 Monate abgefallen…aber die Eine, die es noch gibt, die wird richtig groß….schön geschützt und versteckt zwischen den Blättern reift sie langsam heran….der Durchmesser ist schon bei ca.6 cm….

Zum Thema schnell wachsende Rankpflanze kann ich auch noch neue Erfahrungen hinzufügen. Feuerbohnen – denen kann man buchstäblich beim Wachsen zusehen…Morgens: gerade knapp aus der Erde schauend, ist die bereits am Mittag um 4cm gewachsen und am Abend waren es noch einmal  ca.3cm….heute Morgen ist die Pflanze schon ca. 15 cm lang….Wahnsinn…..bin mal gespannt wie es weiter geht….

8. Urlaubstag Do. 22.06. – Besuch

Ich sitze geschützt unter 2 riesigen Kastanien-Bäumen in einem Wald….dabei ist Wald nicht mal richtig. Es ist ein „Arboretum“ ein riesiges Areal von Bäumen und Büschen aus allen Teilen der Erde…es ist eine Art Lernpark.

DSC_0006

Hier darf man Zufuss, mit dem Rad oder auf dem Pferd die Natur erkunden. Ich bin im Arboretum Eschborn….76ha groß (=180 Fußballfelder) und was gibt es Schöneres bei dieser Hitze draußen zu sein und doch die leichte Kühle der Bäume zu spüren.

Wie in den Tagen zuvor bin ich früh aufgestanden, habe ein paar Sachen gebügelt, mich um Blumen, Kraute und Gemüsepflanzen gekümmert….mein Frühstück genossen und bin dann mit dem Fahrrad  gestartet. Mein Ziel für heute lautet: Eschborn. Ganz locker. Es geht heute nicht um Geschwindigkeit und nicht um km….es geh um lockeres Fahren und viel Erholung. Alles andere wäre beiden avisierten 37 Grad auch mörderisch.

Nun  gerade während der Mittagshitze war ich auf dem Rückweg…und nach 27km war ich derartig platt…..war ich froh wieder zuhause zu sein. Ab unter die Dusche und dann auf die Couch… erst einmal erholen….

Mit meinem Vater hab ich auch noch telefoniert….wir werden ihm wohl in den nächsten Tagen besuchen….das zumindest war geplant…mal sehen….ach ja und kaum find es an zu gewittern, hab ich meinen Balkon abgespritzt…lach….nur mit Unterhose und einen T-Shirt hab ich mal wieder so richtig klar Schiff gemacht…mit dem Gartenschlauch….herrlich bei dem Gewitter kommt es auf etwas mehr Wasser nun auch nicht mehr an….

Heute Abend bin ich dann auch noch mit einer Bekannten verabredet. Unsere für Febr/März  getroffene Verabredung hatte ich ja bereits 2x abgesagt. Wenn wir uns heute nicht treffen, dann kommt es gar nicht mehr zustande.

Ja so ganz glücklich bin ich nicht…aber ich habe mich lange nicht mit Freunden getroffen….es wird also mal wieder Zeit. Ich habe mich in den letzten Monaten ja eher verkrochen. Eigentlich versuche nicht die Erwartungen anderer zu erfüllen, sondern meinen eigenen Bedürfnissen zu folgen, ….aber es wird mal wieder Zeit mein Sozialverhalten  zu verbessern, sonst werde ich noch ganz schrullig.

 

Ich liebe Essen

Seit ich mein Frühstück weniger süß gestalte und dazu unser Essen oft selber aus frischen Zutaten koche, hat sich mein Geschmack verändert. Fertiggerichte und stark verarbeitete Lebensmittel benutze ich fast gar nicht mehr…und auch mein Fleisch würze und paniere ich lieber selber.

Dadurch nehme ich weniger Zusatzstoffe zu mir, vor allem weniger Geschmacksverstärker  und  auch viel weniger Industriezucker in all seinen Formen.

Das hat aber Auswirkungen…mir wird inzwischen fast schlecht, wenn ich im Büro rieche das ein Kollege sein Essen in der Mikrowelle warm macht…und es dadurch vor und in meinem Büro derartig nach Glutamat riecht…. Mein Büro liegt direkt neben einer kleinen Küchennische ohne Fenster…Die Bürotür zu schließen macht keinen Sinn, der Geruch muss ja irgendwie auch wieder abziehen….und da ist mein Büro die einzige Möglichkeit.

Na klar esse ich immer noch sehr gerne Süßigkeiten und eine Tüte Haribo fällt mir auch schon mal zum Opfer…ABER insgesamt sind mein Gaumen  und meine Nase wesentlich sensibler geworden.

Ich schmecke Süßes wesentlich intensiver und so einiges ist mir inzwischen einfach ZU süß. z.B. fertige Joghurts und Puddings. Sogar Schokolade ist mir inzwischen um einiges zu süß und ich esse (aktuell) wesentlich weniger….was meine Figur natürlich auch super findet….lach

Nur bei Eis kann ich einfach nicht nein sagen….im Sommer liebe ich einfach Eis.

Insgesamt bin ich jedoch sehr zufrieden das wir so etwas wie eine „Gesunde Mischkost“ essen und das OHNE Vollkornreis und Vollkornnudeln oder so, das hab ich als für mich nicht schmackhaft ausgeschlossen…jaa ich hab es probiert – geht nicht. Essen muss einfach gut schmecken – ich muss mich nicht zwingen etwas zu Essen, das ich nicht mag…und ich muss mich auch nicht zwanghaft an vorgegebene Mengen halten… Insgesamt merke ich aber, das wir seit ca. 2 Jahren kleinere Mengen essen, also zu vor…wahrscheinlich doch das Alter.

Bei uns gibt es fast täglich frisches Gemüse und wenn Soße dann selbstgemachte z.B. Bechamel-Soße ….es gibt auch viel Fleisch…aber immer selbst gewürzt und wenn paniert, dann eben selber paniert….es gibt auch viel Nudeln, manchmal auch mit Käse-Sahnesoße und auch recht häufig Fisch.  Ich liebe Aufläufe mit Käse, Eintöpfe und  Suppen… alle Drei meistens mit allerlei Gemüse und Fleisch….und meistens ein Mix aus dem was der Kühlschrank noch so bietet…

Und bei Bratensoße nutze ich  lieber angeröstete Zwiebel, Lauch, Möhren und Sellerie und das angebratene Fleisch als Soßenfond….Angedickt mit Soßenbinder (weil ich den noch vorrätig habe) – immer öfter aber auch einfach mit einem Gemisch aus Mehl +Wasser, wie ich es sogar noch bei meiner Mutter gesehen habe.

Wir essen täglich Obst – vor allem Äpfel und Bananen…jetzt  frische Erdbeeren und alle anderen Beerensorten die man so bekommt…

Einig sind mein Schatz und ich uns auch darüber das diese Tiefkühlpizzen einfach nicht mehr auf unseren Speiseplan gehören…die machen nicht wirklich satt und glücklich machen die auch nicht….das „günstige“ Geld sparen wir lieber und essen eine Pizza in der Pizzeria oder ich mache sie eben selbst. Mein Gefrierschrank ist immer voll und hält auf jeden Fall einige Gefrierbehälter mit selbst gekochter Tomatensoße und vor allem Bolognesesoße bereit…

Und so essen wir eigentlich oft worauf wir gerade Lust haben….und wenn es etwas von Burger King oder KFC ist…ist das auch nicht schlimm…oder eine Currywurst…meistens sieht unser FastFood jedoch so aus: Thai-Wok oder Sushi…..

Essen ist zuerst einmal Leben und dann Genuss, aber auch Geselligkeit und Lebensfreude, manchmal ist Essen auch Trost – manchmal Versöhnung – immer sollte es aber zufrieden machen….und niemals ein schlechtes Gewissen.

7. Urlaubstag MI 21.06. – Eiskaffee

Kann ein Sommer schöner anfangen als bei knapp 30 Grad  gepaart mit nicht-verplantem Urlaub?

Obwohl wir erst nach 1 Uhr nachts vom Depeche Mode Konzert heim gekommen sind, klingelte der  Wecker bereits um 6:45 Uhr… mein Schatz muss ja arbeiten.

Ich bin also aufgestanden, hab Kaffee gekocht, meinen Schatz aus dem Bett geschmissen, hab mir ein paar Klamotten über geworfen und bin in meine Wohnung gegangen…

Dann hab ich „mal eben schnell“ noch ein paar Sachen gebügelt (bevor es wieder zu heiß wird) …bis knapp 11 Uhr hab ich dann den Vormittag locker vertrödelt und gerade als ich zum Einkaufen wollte klingelte mein Telefon….. HURRA – der Rolladen-Mensch kommt JETZT….

Na gut, es dauerte dann doch ein paar Minuten…aber dann kann ein ausgesprochen freundlicher  junger Mann und nach ca. 1 Std. konnte ich tatsächlich meinen Wäsche-Balkon wieder aufrecht betreten…lach…. Der elektrische Rolladen fuhr wieder komplett nach oben.

Dann also einkaufen….na gut – jetzt in der Mittagshitze, aber ich hab es ja nicht eilig….also  auf zu den Lieblings-Supermärkten, dann Tanken und nun …. nun ist es Nachmittag und ich sitze entspannt  in meiner Blumen-Oase…es ist hier noch komplett schattig und ein leichter Wind weht… seeehr angenehm.

Für den Rest des Tages habe ich keine weitere Aktivität geplant….ich lese gerade ein neues Buch von Marc Elsberg und ich habe leckeres Eis im Gefrierschrank…

Ein kleines Erfrischungsgetränk gefällig: 2 Kugeln Vanilleeis in ein hohes Glas,  mit gekühltem Bärenmarke-Eiskaffee auffüllen, etwas Kaffeelikör darüber (oder auch Schokosauce) und wer mag noch etwas Schlagsahne dazu. Serviert mit einem langen Strohhalm und einem langen Eislöffel…  aktuell mein Lieblings-Sommergetränk.

Frühstücks-Geschichten

Vor ein paar Jahren hab ich mal über mein „Buttermilch-Drama“ geschrieben (das war noch auf Blog.de)…

Auf jeden Fall bin ich Niemand der sich morgens Zeit für das Frühstück nimmt und schon gar nicht nehme ich mir die Zeit mir ein Frühstück vorzubereiten, um es mit zur Arbeit zu nehmen. Nun gut es gibt ja Alternativen.

Seit mein Bäcker um die Ecke in den Ruhestand ging, hab ich die Brötchen und Stückchen weg gelassen…es gab keine vernünftige Alternative zu diesem Familien-Bäcker.  Dann kam ich auf die tolle Idee mit der Frucht-Buttermilch. Die gibt es fertig zu kaufen und bedeutet keine Zubereitungszeit.

Also bin ich Dauerkunde in einem Laden der Fruchtbuttermilch von Milram verkauft – vorzugsweise Himbeere. Verpackungseinheit: 750g.
Davon habe ich jeden Tag eine zum Frühstück in der Firma getrunken. Kalorien und Fett-Angaben sagen auch, dass es gesund ist…also habe ich das bestimmt 2-3 Jahre  so macht. Ich mag das Zeug echt. Es macht satt und hält lange vor.

Dann hab ich im Fernsehen einen Bericht wegen überzuckerter Lebensmittel gesehen und aus reiner Neugierde hab ich auch auf meine Buttermilch geschaut. 11 Gramm Zucker auf 100g Buttermilch-Drink.
Das sind also bei 750g = 82g Zucker. Wow – das ist eine Menge. Empfohlen wird Frauen pro Tag nicht mehr als 50-60g Zucker zu sich zu nehmen.

Also hab ich erst mal mit mir gehadert…dann hab ich eben nichts mehr zum Frühstück gegessen…dann Buttermilch pur getrunken, dann Buttermilch mit Süßstoff….und  dann hab ich angefangen Milch mit gefrorenen Himbeeren mit dem Pürierstab zu mixen.

Vor ein paar Monaten hab ich mir dann endlich so einen Standmixer  (Neudeutsch: Smoothie-Maker) zugelegt – so einen mit 2 Mixbechern „to go“….also kein Umfüllen mehr notwendig.

Nach einigem rum experimentieren hab ich endlich  DAS  perfekte Rezept  für MICH entwickelt:

200g Joghurt, 1 Handvoll gefrorene Himbeeren oder gemischte rote Früchte  und/oder 1 Banane (wahlweise), 1 Päckchen Vanillinzucker, ca. 250ml Milch – pürieren – Deckel drauf – fertig zur Fahrt ins Büro. Durch die gefrorenen Früchte ist der gesamte Shake auch ziemlich kühl und frisch…

DAS dauert insgeamt nur ca. 2-3 Minuten – und das schaffe sogar ich  „Frau Ungeduld“ morgens vorzubereiten. Und damit bin ich jetzt schon seit ein paar Monaten sehr zufrieden….

Ach ja – und der gute Nebeneffekt: ich hab endlich keine Verdauungsprobleme mehr….lach….

6. Urlaubstag Di 20.06. – Depeche Mode

Heute werde ich ohne sportliche Aktivität den Tag verbringen. Erst einmal sollen es 34Grad werden und  Zweitens gehen wir heute Abend auf das Depeche Mode Konzert in der Commerzbank Arena….ohhhh ja, da da freue ich mich drauf.

Ich bin freudig überrascht, die Fahrradtour gestern hat mich nicht schlapp, müde oder überanstrengt gemacht…HURRA! Ich bin körperlich wieder so richtig fit. Das ist ein gutes Gefühl.

Ich muss heute noch auf die Post bei uns im Ort…und direkt neben der Post ist  das schöne Französisch anmutende Café, in dem ich schon ein paar Mal gefrühstückt habe….ich glauuube das wird gleich mein nächstes Ziel für heute hihihi…ooooch ja – warum nicht.

Also nächster Tagesordnungspunkt: Entspanntes Frühstücken im Café….ja – das krieg ich hin.

Der 1. Punkt des Tages war: Bügel schnell die Dinge die wichtig sind – bevor es zu heiß wird….HA – erledigt.

Ach ja: und ich habe sogar schon heute Morgen mit der Rolladen-Firma telefoniert, die melden sich morgen wieder bei mir – WEIL…. Heute ist bei denen Betriebsausflug – es sei Ihnen gegönnt…

…auch wenn ich mich dann heute mindestens noch 2x als Schlangenmensch betätigen muss…wenn ich nicht regelmässig meine Kräuter, Tomaten-Paprika- und Rübchen-Pflanzen gieße, dann gibt es bei dieser Hitze ganz schnell das große NICHTS….aber keine Ernte. Und es ist auch die Balkonseite mit den Anzuchtkästen….darin kommen schon die Triebe der Sommerblumen aus Blumenzwiebeln und  erste kleine Triebe aus den Samen…also quetsche ich mich durch den schmalen Spalt zwischen Boden und Rolladen.

5. Urlaubstag Mo 19.06. – Fahrradtour

Ich bin tatsächlich ziemlich locker um 7.00 Uhr aus dem Bett gekommen und hab mich bereits um kurz vor 9 Uhr auf mein Fahrrad geschwungen.

Gestern hatte ich kurzfristig beschlossen eine Fahrrad-Tour in Richtung Wetterau zu unternehmen… und so bin ich dann einfach aufgebrochen…auf meine bewährte Art – Ohne direkten  Plan und mit einem eventuellen Ziel (Bad Nauheim oder Friedberg)…

Nun mitten während der Fahrt aus dem Taunus raus, hat sich mein Plan gefestigt nicht erst nach FFM und dann an der Nidda entlang fahren, sondern von Schnöselhausen schräg an Frankfurt vorbei auf die Nidda zu treffen….in Bad Vilbel.

Meine Fahrt führte mich dann von Oberursel, Bad Homburg, durch kleinere Ortschaften wie Ober-Erlenbach und Niedererlenbach und ca. 30 km (29,78) und knapp 1Std. 40Min. später sitze ich tatsächlich in Bad Vilbel direkt an der Nidda in einem kleinen Restaurant  – unter freiem Himmel,, aber im Schatten…und esse Rührei mit Speck und Brot mit Butter…dazu einen frischen Minztee.

Die knappen 30km gingen für meine Beine und die Kondition locker und leicht…obwohl es an manchen Stellen schon etwas steiler bergauf ging…Einzig meine spitzen Knochen im Hintern merke ich ….aber noch geht es.

Nach der Pause hier werde ich gleich noch entscheiden in welche Richtung ich dem Fluss nun weiter folgen werde. Also entweder weiter in Richtung Friedberg (also weiter WEG von Zuhause) oder in Richtung Frankfurt.

Der Himmel ist wolkenlos blau, es geht ein leichter Wind bei ca. 25-28 Grad…es ist so ein schöner Sommertag und das Ganze hier könnte auch irgendwo am Bodensee oder in Frankreich sein. Urlaub zuhause  ist auch schön….

Man muss nur den vollen Wäschekorb und die nicht mehr funktionierende Aussenjalousie im Wohnzimmer einfach mal vergessen…lach…das ist zwar nicht so einfach….aber aktuell macht es mir fast gar nichts mehr aus. (Heute Morgen ging auf einmal  eine Jalousie nicht mehr hoch, d.h. ich  komme aktuell nicht mehr ohne Akrobatik auf meinen kleinen Balkon zum Wäsche-Abhängen und Blumen gießen…es bleiben noch ca. 50cm durch die ich mich auf allen Vieren kriechend durchzwängen kann….nun ja …gut das ich noch gelenkig bin. Meinen Vermieter hab ich gleich informiert.

Okay…also hab ich mich dann doch entschieden wieder in Richtung FFM zu fahren….an  Bonames und dem alten Flugplatz vorbei, am Eschersheimer Freibad  bis nach Praunheim…Dort hab ich die Nidda dann verlassen um in Richtung Eschborn  und dann weiter in den Taunus zu fahren.

Nach fast 49 Tageskilometer hab ich mich dann doch entschlossen mich die letzten 5-6km doch von der S-Bahn fahren zu lassen….aber immerhin war ich da schon im richtigen Tarifgebiet und die 2,60 EUR waren mir mein Hintern doch Wert von Eschborn bis nach Schnöselhausen.

Und was soll ich sagen, außer  Kopfschmerzen ging es mir super…war Duschen, später bin ich noch Einkaufen gefahren, habe eine Lasagne gemacht, meinen Kleiderschrank sortiert und sitze nun auf dem Balkon…. Nun werde ich müde und gehe gleich mal schlafen.

Anmerkung: mein Schatz hat heute Abend Besuch von seinem Stiefsohn (deshalb die Lasagne – der junge Mann hat einfach  immer Hunger)….und mein Schatz wollte heute MEINEN Balkon nutzen….sorry, aber heute hätte ich gerne  meine Ruhe hier…..ich kam mir zwar auch wie ein Verräter vor….aber er hat oben ja auch einen Balkon…der ist nur nicht so schön und so groß…..