Wintersonnenwende – also fast

Heute ist der 21.12.2019, die Wintersonnenwende und der astronomische Winteranfang sind jedoch erst Morgen…Also Morgen ist in Deutschland der kürzeste Tag und die längste Nacht…ab dann wird es jeden Tag, Stück und Stück, länger hell bleiben.

Ich schreibe jedoch heute…weil ich am 21.12. bei 7,5 Grad um 10.20 Uhr auf dem Balkon sitze und gerade Mühe habe, vor lauter Sonne den Bildschirm meines Laptops zu erkennen. Am Himmel ziehen zwar auch viele Wolken, aber die Sonne scheint hindurch.

Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, in diesem Jahr noch einmal auf dem Balkon sitzen zu können, aber  heute konnte ich nicht widerstehen.

Da alle Bäume inzwischen ihre Blätter verloren haben, hört man allerdings im Hintergrund den Verkehr…nicht laut und unangenehm….aber beständig in einiger Entfernung.  Das war im  frühen Herbst noch schöner.

Aber ich sitze hier nun, in aller Ruhe und genieße meinen Kaffee mit den selbstgebackenen Keksen meiner Schwester und den gekauften Doimino-Steinen…seufz…das Leben kann einfach schön sein.

Mit der überstandenen Firmen-Weihnachtsfeier gestern, habe ich auch keine weiteren Termine, Verabredungen oder sonstige Verpflichtungen an diesem Wochenende….also auf  in den Norden Hamburgs… in die Hummelsbüttler Feldmark, ins Naturschutzgebiet: Raakmoor. Laut Beschreibung des Nabu ist es das kleinste Naturschutzgebiet der Hansestadt.

Nach dem Trubel der letzten Woche bin ich froh mich wieder in die Ruhe der Natur zurück ziehen zu können…

 

 

Mit Schwung und Elan

…gerade noch rechtzeitig zum Jahres-Endspurt, komme ich auch beruflich wieder in Schwung.

2,5 Monate der Probezeit sind  ja inzwischen schon herum und während ich bisher die Arbeit eben einfach erledigt habe ohne so richtig Spaß daran zu entwicklen, ist es seit  dieser Woche anders…

Es sind Jahresabschluss-Vorbereitungen zu erledigen…und ich komme in Schwung…endlich mal wieder so  RICHTIGE Arbeit…lach…so mit Sinn und Verstand …und prompt laufe ich wieder rund… es geht zack, zack…zügig – aber ohne zu hetzen.

Der Tiefpunkt meiner Verantwortung hat mich heute zum Lachen gebracht…ich musste tatsächlich das Kleingeld aus der Kasse zur Bank bringen…das hab ich das letzte Mal während meiner Ausbildung vor 33 Jahren machen müssen. Hahahha  – aber das stört mich nicht mal.

Gestern Mittag war ich mit meinem Personalvermittler zum Mittagessen verabredet und ich hab vorher lange überlegt ob ich ihn darum bitte mir einen anderen Job zu suchen…ich hab ihm so ein paar Dinge erzählt….aber auch gesagt: das ich aktuell doch erst mal hier bleiben werde…jetzt fange ich gerade erst an mich tatsächlich mit den Gegebenheiten zu arrangieren…dieses Gefühl des inneren Widerstandes ist weg.

Mal sehen ob es mir jetzt gelingt mich bei dieser  Arbeit und mit diesen  Kollegen  wohl zu fühlen…zum ersten Mal hab ich den Eindruck…es könnte klappen….und wenn nicht – etwas anderes suchen kann ich mir immer noch….

Bin mal gespannt wie lange es dieses Mal dauert, bis ich wieder extrem frustriert über einen weiteren Job- Wechsel nachdenke…

Das Gute in dieser Firma  ist, ich habe jetzt die Einwilligung für ein Kontingent an Überstunden im Dezember bekommen…und die bekomme ich sogar ausgezahlt…ohhh prima … die Anzahl an zusätzlichen Stunden hab ich schon fast erreicht…aber es sind ja eh nur noch 4 Tage in diesem Jahr zu arbeiten.

Zum 1. Mal seit vielen Jahren freue ich mich auf Weihnachten. Es  kann also wirklich das entspannteste Weihnachten seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn werden… ich bin sehr gespannt.

 

Vertrauen – Mein Schutzwall bröckelt

Die ganzen letzten Monate, in denen ich mich auf MICH  konzentriert habe, auf mein Leben, all die Veränderungen…in denen ich darauf geachtet habe, das ich mit meinem Leben klar komme, mich ausruhe, nicht überfordere, mich vor allem von all dem erhole… in all diesen ganzen Monaten hatte ich immer das Gefühl geschützt, behütet zu sein.

Wer oder was hat mich geschützt?

Mein innerer Schutzwall hat verhindert, das ich von der Außenwelt überrollt werde…Mein Emotions-Spektrum war trotzdem schon erstaunlich groß:

So hab ich mich über viele Dinge gefreut die in meinem direkten Umfeld passierten , habe mich super gefühlt, entspannt und das Leben aufgesogen, das Leben einfach genossen.

Ich hab mich mit meiner gescheiterten Beziehung auseinander gesetzt, mit dem Verhältnis zu meiner Schwester, zu meinen Kollegen und Freunden die ich zurück gelassen habe und  setze mich emotional mit meiner neuen Arbeit  auseinander. . Ich habe die Teil-Dramen des Umzugs mit Höhen und Tiefen verwunden…die Verhältnisse in meiner neuen Firma…

…aber ein paar Dinge hat mein Schutzwall einfach nicht zugelassen: mich neuen Menschen in meinem Leben zu öffnen. Alle Emotionen blieben einzig bei mir und den mir vertrauten Personen.

Durch das Wochenende ist irgendetwas passiert, das mein Schutzwall anfängt zu bröckeln…

Soll ich Euch sagen was passiert ist:  Ich kann anderen Menschen wieder einen  Vertrauens-Vorschuss geben…Mein Urvertrauen in Menschen war zerstört…dachte ich….aber wenn ich anfange anderen zu  vertrauen…öffnen sich auch die Anderen…und dann erst kann gute Kommunikation statt finden.

Die Angst davor wieder  Menschen näher an mich heran zu lassen…weil ich ja eh nur verletzt werde, wurde durch diese beiden echt netten Menschen zerstreut. Natürlich kann es passieren, das auch sie  mich enttäuschen, das gehört ja zum Leben dazu…aber ich bin fast überwältigt von dem Gefühl überhaupt wieder vertrauen zu KÖNNEN.

 

 

Sekt für`s Bett

….neeein, es geht jetzt nicht um Zweideutiges oder Verruchtes…sondern darum das HEUTE endlich mein Bett KOMPLETT ist und ich es heute Abend erstmalig benutzen kann…

Bett bestellt: Mitte Juli – Lieferschwierigkeiten beim Hersteller

Bett geliefert: 20.09. – konnte nicht aufgebaut werden, es fehlten  Verbindungs-Teile

Bett aufgebaut:  06.12. – aber das modifizierte Modell funktioniert nicht mit dem Rollrost

Lattenrost bestellt: 06.12.

Lattenrost geliefert: 17.12.

Die Spedition hatte sich rechtzeitig angekündigt und mit einem Telefonat haben die das Zeitfenster für die Anlieferung auf 2 Stunden eingegrenzt…Auf der Arbeit war es kein Problem „mal eben“ für 2 Stunden auszubüchsen…

Der Fahrer der Spedition war so nett mir beim Hochtragen zu helfen…und dann kam der große Augenblick:

Ich hab den Lattenrot aufs Bett gelegt, die Matratzen darauf, dann schnell das Bett frisch bezogen und ein kurzes Probeliegen veranstaltet….achhhh wie schön…

Nur kurz, und dann ging es zurück an den Arbeitsplatz.

Aber jetzt ist Feierabend …und zur Feier des Tages, zum Abschluss dieses wirklich langen Prozesses und weil ich mich in dieser Woche so super unbeschwert und ausgelassen fühle habe ich eine Flasche Sekt aufgemacht…WAS für eine Verschwendung (die Flasche kann ich gar nicht alleine leeren) ..und was für eine Wohltat:

Ein Prost auf mein fertiges Bett

Ein Prost auf meine wieder entdeckte Freude: ECHT am Leben teil zu nehmen

Ein Prost auf das Leben

Klingt kitschig? Ich weiß – ist aber egal 🙂

Weihnachtsbaum: Ja oder Nein

In der Gegend in der ich hier lebe, gibt es sehr viele Baumschulen…und regionale frische Weihnachtsbäume bekommt man im Umkreis massenhaft…gerade gestern, am 3. Advent bin ich an sooo vielen Möglichkeiten vorbei gefahren…es ist fast wie bei einem Volksfest…die Parkplätze sind voll und ganze Familien strömen zu den Höfen mit Weihnachtsbaum-Verkauf…überall funkelten die Lichterketten…

Ich hab länger darüber nach gedacht, ob ich mir in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum kaufen soll… Zuerst ein rigoroses NEIN…nach der Trennung, dem Umzug und dem Neustart hier hatte ich keine Lust auf Weihnachten…dazu ist mein Christbaum-Ständer beim Umzug auch nicht mitgekommen…der steht noch bei meinem Ex-Freund im Keller.

Vor ein paar Wochen hab ich mich dann für das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes entschieden….einen mit Ballen im Topf…also maximal 1,20m hoch….

und in der letzten Woche hab ich mich nun endgültig dagegen entschieden…Ehrlichweise hat die Entscheidung nur wenig mit Umweltbewusstsein zu tun (ich will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken)…sondern einzig mit dem Umstand: es lohnt sich für mich nicht.

Der Baum bleibt in unserer Familie genau 14 Tage stehen…Aufgebaut am Abend des 23. Dezember und wieder abgeschmückt am 06.Januar…hmmm – und dafür einen Baum kaufen?…ich bin ja noch 1-2 Tage überhaupt nicht da…lach und ich bin alleine zuhause. Meine Wohnung ist weihnachtlich geschmückt, mehr brauche ich in diesem Jahr nicht.

Dafür den Baum kaufen, schleppen, dekorieren….Nadeln auffegen, abschmücken, Nadeln auffegen, den Baum wieder runter schleppen, Nadeln auffegen…LOL. Nein, das klingt nicht weihnachtlich romantisch…dafür hab ich in diesem Jahr einfach keine Antenne…

Leicht und unbeschwert

Ich war ja auf dem Weihnachtsmarkt zum Grünkohlessen verabredet. Hier im Norden gibt es das scheinbar überall auf den Märkten. In NRW oder Hessen ist mir das bisher nicht begegnet…sondern kenne es  sonst nur von Zuhause…als gute Hausmannskost. Aber echt lecker…

Das Treffen mit meinem Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt war echt schön… locker und unbeschwert…wir haben uns stundenlang gut unterhalten, sind noch ein wenig durch die Stadt geschlendert…aber dann war es wohl doch etwas zuviel Bewegung für den Tag, mein Rücken forderte umgehende Entlastung…manno dachte ich wäre diese blöden Rückenschmerzen endlich ganz  los. So hab ich den Rest des Abends  zuerst mit Rückenübungen und dann mit heißem Tee, warmer Moorkompresse und gemütlichem Kerzenlicht auf der Couch verbracht.

Die beiden Treffen an diesem Wochenende haben mir gut getan. Ich fühle mich auch heute leicht und unbeschwert…so, als ob eine Mauer durchbrochen ist…ich fühle mich ein Stück weit lebendiger….dabei weiß ich gar nicht, ob es das richtige Wort dafür ist…vielleicht meine ich ja auch, das ich mich gerade etwas  normaler fühle?  Oder etwas mehr wie früher? …hmmm – darüber muss ich noch mal bei meiner heutigen Walking-Runde nachdenken.

Ein Stück weit kommt meine gute Laune auch daher, weil es heute im Job,  durch die Abwesenheit einiger Kollegen, ein angenehmes Arbeiten war. Wenn So einige der „lauten“ Kollegen nicht da sind, macht sich das gleich positiv bemerkbar… und so haben mir die Mehrstunden heute nichts ausgemacht…ich bin ganz gut voran gekommen. Der Jahres-Countdown läuft.

Ach ja – und da Weihnachten jedes Jahr so plötzlich und unerwartet kommt…noch mal zur Erinnerung: Morgen in einer Woche ist Heiligbend…hab heute endlich meine Weihnachtspost geschrieben und das letzte Päckchen an einen guten alten  Freund verschickt…

 

 

 

 

 

 

 

 

Heulender Wind

Heulender Wind

Der Wind heult um das Haus…das Thermometer zeigt 4 Grad, die Sonne scheint…die Geräusche des Windes machen es mir schwer, mich heute zu meiner Wanderung aufzuraffen. Hier drinnen ist es soo gemütlich bei heißem Kaffee, den Kerzen auf dem Adventskranz ….warum sollte  ich mich in die Kälte begeben? Couch kann doch soooo kuschelig sein.

Aber nach dem gestrigen Ausfall eines ausgedehnten Spaziergangs überwog heut die Lust auf eine Wanderung durch die Natur. Da ich heute NOCH eine weitere Verabredung für den Weihnachtsmarkt habe, bin ich früh aufgebrochen und bin meine  aktuelle Lieblingsstrecke durch das Tävsmoor gewandert…Trotz des Windes war es herrlich Sonne, Wolken, Wind und tiefblaues Wasser…

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Auf dem Rückweg zum Auto musste ich mich gegen den Wind stemmen, um nicht fortgeweht zu werden…Das Laufen hat mir sehr gut getan… Ich hab mich körperlich gut angestrengt und meinen Kopf wieder frei bekommen…JAAA das hat mir die ganze Woche über gefehlt…

Am Nachmittag bin ich mit einem Kollegen verabredet…es ist einer der wenigen Kollegen aus meiner Abteilung, mit dem ich mich normal unterhalten kann…wir sind heute zum Grünkohlessen auf dem Weihnachtsmarkt verabredet…

Und wieder frage ich mich: ob das eine so gute Idee ist? … lol… das ist ein direkter Kollege…das könnte Gerede geben….hahahha aber das ist mir egal, ich bin schon früher  immer mit Männern befreundet gewesen,…also warum sollte ich mich nicht mit einem Kollegen treffen…Er lebt auch allein, hat keine Freundin oder Frau.

 

 

 

Treffen auf dem Weihnachtsmarkt

Treffen auf dem Weihnachtsmarkt

Hmmm – Unwohl hab ich mich vor dem Treffen mit meiner Kollegin gefühlt.  Ich bin ja im Grunde meines Wesens ein eher schüchterner Mensch…lasse Menschen nicht so leicht an mich heran und schließe noch schlechter  Freundschaften. Ist das eine gute Idee sich mit einer Kollegin zu verabreden?  – Zu spät darüber nach zu denken.

Ganz ehrlich: wenn sie abgesagt hätte…es wäre für mich eine Erleichterung gewesen. Hat sie aber nicht…und so haben  wir uns getroffen.

Sie kam und alles war ganz locker und unkompliziert…und bei einem Gang über den realtiv kleinen Weihnachtsmarkt und  mit Glühwein und Eierpunsch an einem überdachten offenen Feuer haben wir uns mehr als 3 Stunden unterhalten. Es hat Spaß gemacht und wir haben viel gelacht.

Sie ist nur ein Jahr jünger  als ich, geschieden vom Mann, getrennt vom Freund, lebt jetzt alleine…hat einen erwachsenen Sohn und ist gerade Oma geworden. Sie ist direkt in ihrer Art, unternehmungslustig und trägt das Herz auf der Zunge. Wir haben ähnliche Interessen und haben so manche Gemeinsamkeit.

Dadurch hab ich auch ein paar Einblicke in die Firma erhalten, die mir sonst so gar nicht bewusst geworden wären.

Das Treffen mit ihr hat mir mal wieder gezeigt, das es richtig ist, sich auch mal wieder zu öffnen und langsam neue Menschen in meinem Leben zuzulassen. Man muss ja nicht gleich das Prädikat: BESTE  FREUNDE aufstempeln…erst einmal einfach Bekanntschaften schließen.

Als wir uns voneinander verabschiedet haben, war der Weihnachtsmarkt schon offiziell geschlossen….hahaha aber überall waren noch Menschen mit Glühwein und ich hab sogar noch einen Burgunderbraten (MIT Kruste) im Brötchen bekommen… bin dann noch eine Weile durch die Stadt gelaufen…immerhin fehlte mir heute der Gang durch die Natur….

 

Vom Einkaufszentrum verschlungen

Während der Fahrt nach Norderstedt hab ich, zum ersten Mal, Radiowerbung für dieses große Einkaufszentrum gehört. Hatte ich bei meinem Vorhaben Röcke für´s Büro zu kaufen, doch sehr erfolgreich verdrängt,  das ja der 3.Advent unmittelbar bevorsteht….hmmm und wenn dann jetzt sogar noch geworben wird: kommen Sie zu uns ins Zentrum…. ohhha… ist das eine so gute Idee?

Egal…ich war ja schon auf dem Weg….erstaunlicherweise bin ich ohne Stau und ohne Parkschwierigkeiten zügig im Einkaufszentrum angekommen. Wow – das Ding ist ja riesig…es war voll – aber  nicht überfüllt….Das hat sich erst gegen Mittag geändert. Und bei genauerem Hinsehen herrschte auch keine übertriebene Hektik, keine abgehetzten Gestalten mit haufenweise Tüten und quengelnden Kinder  oder stressauslösendem Gedränge….selbst im großen Supermarkt keine langen Schlangen an den Kassen. Selbst die Kassierer in den Deko-Geschäften bestätigten mir bei einem kleinen Plausch das sich, trotz der Adventszeit,  alles noch in normalen Grenzen halte.

Soviel von der Mär das ALLE immer nur noch gehetzt, genervt und  in der Vorweihnachtszeit gestresst durch die Geschäfte laufen…ich glaube langsam,  das gibt es so in dieser Art gar nicht mehr…höchstens auf den Weihnachtsmärken….aber die Aussage hält sich standhaft…aber vielleicht habe ich in den letzten Jahren einfach in den  falschen Städten die falschen Geschäfte, zur falschen Zeit aufgesucht.

Entgegen meines Vorhabens in einem mir vertrauten Geschäft zügig  Röcke zu kaufen, um dann zum gemütlichen Teil (durch den Stadtpark  laufen) über zu gehen,  zerschlug sich diese Hoffnung sehr schnell. Dieser Filialist, eigentlich ein Garant für moderne Mode im normalen Preissegment, hatte nicht die Röcke die ich wollte…und die, die mir gefielen waren nicht mehr in meiner Größe da oder die Röcke in meiner Größe  sahen an mir einfach nicht richtig aus…Ich weiß nicht welche Variante ich blöder fand….

Hmmm…und nun? Ja – okay, dann also den „langen“ Weg durch die Geschäfte. Jetzt war ich richtig froh das es nicht so übervoll war….ich bin also durch die Modeläden des Zentrums geschlendert….und hier und da bin ich auch fündig geworden.

Bemerkenswerterweise habe ich mich WIRKLICH auf Röcke konzentriert…lach…bei mir keine Selbstverständlichkeit…normalerweise komme ich dann immer mit Hosen oder Schuhen zurück …oder Strickjacken… hihihi die finde ich immer.

Mit Hilfe meines knurrenden Magens merkte ich dann irgendwann,  das meine Mittagszeit bereits überschritten war. Dieses große Einkaufszentrum hatte mich total verschlungen und ich hatte nicht gemerkt wie lange ich mich dort aufgehalten habe….Es gibt  viele verschiedene Möglichkeiten dort etwas zu essen…für mich gab es einen Döner…Frisch und super lecker…

Während ich saß und den Döner aß, hab ich meine Zeitplanung überprüft:

Ich war ja so gegen 18 Uhr verabredet…jetzt war es bereits nach 14 Uhr und ich musste auch noch wieder zurück  fahren…vom Einkaufen war ich etwas müde..und dann jetzt noch „kurz“ durch  den Park, dann nach Hause fahren, umziehen und zum Weihnachtsmarkt laufen?  Ich mag solche Planungen einfach nicht. Fühle mich dann immer gleich gehetzt. Hätte ich keine Verabredung gehabt, wäre ich  entspannt durch den Park gelaufen, um dann irgendwann zuhause auf die Couch zu sinken…so entschied ich mich für den sofortigen Rückzug und fuhr nach Hause. OHNE  Park…grummel….warum hab ich mich bloß so früh verabredet…grummel…

Trotzdem war die Einkaufstour ein Erfolg….Mission: Winter-Röcke kaufen abgeschlossen.

 

 

 

Die Vergangenheit in „Digital“

Endlich – die alten Dias die ich zum digitalisieren gegeben habe sind da.

844 Dias!  Die gesamte Kindheit meiner Schwester und mir, nun endlich auf einem einzigen  USB-Stick.

Es hat sich gelohnt…die vielen verdreckten Dias haben eine annehmbare Qualität…wobei man natürlich berücksichtigen muss, das schon die Originale aus den 60er-70er Jahren nicht mit den heutigen Fotos vergleichbar sind.

Wollt Ihr mal den kleinen Wirbelwind68 sehen:

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Alle Fotos sind wirklich digitalisiert worden…es wurde immer die richtige Vorderseite gewählt (hatte im Internet gelesen, das bei manchem Anbieter  die Bilder öfter mal spiegelverkehrt digitalisiert werden und habe deshalb auf jeden Kasten noch einmal einen Zettel  geklebt mit der farblichen Ausrichtung).  Alle Bilder wurden tatsächlich gereinigt. Das Ergebnis ist, wenn man die Original-Dias dazu sieht, auch von den Farben realistisch übernommen. Der Rückversand der Dias im gleichen Karton, den ich geschickt habe…gut und ordentlich verpackt…also auch das super.

Was nicht so schön ist: ich hatte alle Dias EINZELN in die richtige Position gebracht…die digitalen Ergebnisse sind dagegen öfter mal auf der Seite liegend…also das Bild muss dann gedreht und neu gespeichert werden…ist  jetzt kein großer Akt. Immerhin spricht es dafür, das die Bilder von Hand einzeln bearbeitet (gesäubert) wurden…

Für die gesamten Bilder incl. 3 UBS-Sticks zahle ich  keine 200 EUR.  Also das hat sich allemal gelohnt …und wenn meine Schwester die Ergebnisse der Digitalisierung  ebenso zufriedenstellend findet wie ich, dann vernichten wir die Originale.

Weniger als 200EUR dafür , das wir  nach mehr 40 Jahren endlich unsere  eigene Kindheit auf  normalen Bildern anschauen können und die Zeit unserer Eltern bevor wir Kinder auf der Welt waren…ja das ist es wert. Ich bin froh, das ich das Risiko alle Dias per Post „aus der Hand“ gegeben zu haben, eingegangen bin.

Es gibt einige Anbieter im Internet und ich weiß nicht wie die anderen sind…aber dieses hier hat mir vom Internet-Auftritt gut gefallen und ich bin mit der erhalten Leistung und dem Preis dafür echt zufrieden: Firma „fotoporto“ Berlin