Feierabend-Runde …

der gestrige Feierabend war verdient und ich hochzufrieden mit dem Erreichten …und ich hatte noch genügend Energien um mich am Abend auf das Rad zu schwingen…nur mal eben eine kleine Runde, anstelle der Walking-Runde….

…und schwuuups hatte ich ohne Zielangabe und ohne über den Weg nachzudenken, einen tollen Weg bis nach Schenefeld  gefunden…ich war überrascht  so schnell mit dem Rad, nur über schöne abseits gelegene Wege dorthin zu kommen ..und von dort bis nach Altona ist es dann auch nicht mehr weit….

und das Beste…auf dem Rückweg habe ich noch einen anderen direkten Weg durch Grün-Anlagen, über Radwege und Fahrradstraßen gefunden….Das waren solche Wege, nach denen ich auf meiner 3. Fahrrad-Tour gesucht, aber nicht gefunden hatte.

Damit hab ich jetzt einen Arbeitsweg per Fahrrad gefunden, der bei ca. 17km pro Strecke liegt…also das ist durchaus eine Entfernung, die ich per Fahrrad meistern kann…wenn ich auch Vorort nur begrenzte Möglichkeiten habe um mich „frisch zu machen“.

Schön ist zumindest das ich nun diese Möglichkeit als Alternative habe….

ausgebüchst

Die Fahrt nach Flensburg und zurück nach Hause war zügig und ereignislos…Ich hatte mich bei Schwester und Schwager vorsorglich nur für „einen kurzen Aufenthalt“, sldo quasi zu Kaffee und Kuchen angemeldet.

Und das war auch gut so…Beide haben sich über meinen Besuch gefreut, aber trotzdem wurde ich den Eindruck nicht los, das mein Schwager etwas genervt wirkte…was ja nicht unbedingt mit mir zutun haben musste, aber trotzdem.

Nach 2 Stunden hab ich mich schon wieder auf den Rückweg gemacht…aber einmal wollte ich wenigstens  an diesem Sonntag noch ans Wasser. Mit einem kleinen Umweg bin ich dann nach Langballigau gefahren…LACH…ich finde den Namen des Ortes sooo gandios…da wollte ich einfach mal hin…immerhin ist das direkt an der Ostsee.

Und als ich da war, wollte ich gleich wieder weg. Ich hab nur eine kurze Runde am Naturstrand gedreht…dann hatte ich genug von den Menschenmassen und vom kalten Wind.

Ich bin also doppelt ausgebüchst (abgehauen)…und hab mich wieder in die Ruhe und Stille meines  Ortes und meiner Wohnung geflüchtet….

Den Rest des Abends hab ich dann zufrieden und entspannt zuhause verbracht.

 

 

Sonntags Job

Was für ein schöner Sonntag….zumindest meiner Haut ist der ungeplant schläfrige Tag gestern gut bekommen, vor allem die Tablette hat seine geplante Wirkung erzielt und meine Haut ist heute fast beschwerdefrei und das heißt auch: ich bin wieder munter und voller Tatendrang.

Ich hab bereits 3 Stunden für die Firma gearbeitet. Das hatte ich eigentlich für gestern geplant…diese Stunden waren notwendig, da sich die Datenübernahme für die 11. und größte Gesellschaft, (die vorherigen 10 waren klein und übersichtlich) doch aufwändiger gestaltet, als gedacht und bis Ende nächster Woche muss ich unbedingt damit fertig werden. Freitag war ja durch das Team-Frühstück für viele Stunden eher quatschen, als arbeiten angesagt….und so macht es mir nichts aus, das jetzt am Wochenende nach zu holen.

Hier merke ich ganz stark den Unterschied zu der Firma für die ich das letzte 1/2 Jahr gearbeitet habe. Hier bin ich jetzt selber dafür verantwortlich, das alles reibungslos läuft, auch wenn es keine Chefs gibt die einen dabei kontrollieren oder gar „anleiten“ wollen.

Auch ohne Team-Verantwortung, übernehme ich auf natürliche Art einfach die Verantwortung für meine Arbeit…so kenne ich das eben auch von früher ..und mein Kollege übernimmt die Verantwortung für seinen Bereich und wir teilen uns die Arbeit so ein, das es eben passt….ohne das uns ständig dabei auf die Finger gesehen wird. Das ist im Endeffekt sogar produktiver…glaub ich zumindest.

Die Arbeit macht  Spaß und ist durch die gesellschaftlichen Verflechtungen spannend….aber na klar muss es eben auch so schnell wie möglich fertig werden, damit gegen Monatsende auch der Steuerberater die Daten dann von mir übernehmen kann….

In der kommenden Woche werde ich wahrscheinlich genügend  Zeit haben, um die ersten 4 Monate nachbuchen zu können…dazu muss ich aber erst einmal die Voraussetzungen schaffen und die Vorjahreswerte übernehmen:

Montag ist mein Kollege im Homeoffice, Dienstag sind wir Beide im Büro, Mittwoch bin ICH  im Homeoffice, Donnerstag ist Feiertag und Freitag arbeite ich alleine im Büro (der Kollege hat dann einen Tag Urlaub). Das könnte also gut klappen mit meinem Vorhaben  bis Ende nächster Woche fertig sein zu wollen.

Aber jetzt ist der Rest des Sonntags für mich…und ich fahre heute noch an den westlichsten Punkt der Ostsee = Flensburg. Der  Schwager hat Geburtstag.

 

 

 

Selbst ein Bein gestellt

Da hab ich mir heute doch selber ein Bein gestellt…

Heute Morgen bin ich  frisch und munter schon kurz vor 5 Uhr aufgewacht und aufgestanden…wollte bereits um 7 Uhr zum Baumarkt …und später musste ich noch ein Geburtstagsgeschenk in einem Einkaufszentrum kaufen…hatte aber keine Lust auf die vielen Menschen, deshalb bin ich früh los gefahren.

Nun hab ich schon seit dem Winter ein sich steigerndes Hautproblem. Dieses Mal jedoch zum Glück NICHT im Gesicht, sondern vor allem an  Busen, Bauch und Rücken: Trockene Haut…sehr trockene …und die juckt und es hört einfach nicht auf.

Ich habe genügend unterschiedliche Crems und Salben aus der Apotheke, die für meine empfindliche Haut an den Augen nicht gewirkt haben, mir aber gut für die restliche juckende Haut durch den Winter halfen.

Aber mit Zunahme der  Gräser und Baumpollen nimmt auch der Juckreiz stetig zu, so das mir die Apothekerin geraten hat, doch ein Antihistamin zu nehmen. Heute Morgen war ich es also leid und hab eine Allergietablette genommen…

Heute MORGEN…ich hab einfach nicht weiter darüber nachgedacht…..im Ergebnis muss ich sagen, der Juckreiz ist zwar nicht  komplett weg, aber so ziemlich….

dafür bin ich dann beim Auto fahren und Einkaufen fast eingeschlafen….und kaum bin ich wieder Zuhause  und setze mich hin, fallen mir immer wieder die Augen zu…. jetzt nach fast 10 Stunden lässt die Müdigkeit endlich wieder nach und ich werde wieder wacher…

….jaja …. ich WEIß es ja…man soll die Dinger ABENDS nehmen…nicht am Morgen….

 

 

 

Da war doch noch etwas…

Fast in Vergessenheit geraten war bei mir der halbjährliche Reifenwechsel…Die Eisheiligen sind vorbei…spätestens JETZT wird es Zeit die Sommerreifen wieder aufziehen zu lassen.

Das hieß für mich, mein Auto bereits Donnerstag Abend beim Reifenservice abzustellen und am Freitag Morgen dann mit der S-Bahn zur Arbeit zu fahren. Öffentliche Verkehrsmittel in Zeiten von Corona wollte ich ja eigentlich meiden…jetzt ging es nicht anders. Homeoffice war heute nicht drin….es gab das „Team-Frühstück“ um neue Kollegen (mit mir zusammen: 2) zu begrüßen und ausscheidende Kollegen (1) zu verabschieden.

Also um 6 Uhr morgens ab aufs Fahrrad bis zu S-Bahn-Station, Mundschutz aufziehen, Ticket kaufen und auf die S-Bahn warten. Es kam eine Regionalbahn die bis Altona fährt….also weiter als mein Fahrziel…also hab ich kurzerhand einfach diese Bahn genommen, anstatt noch weitere 7 Minuten auf meine S-Bahn zu warten.

Erst als die Regionalbahn fuhr und fuhr…hab ich mal den Haltestellenplan angeschaut….okay!!! Diese Bahn hält das 1. Mal ein paar Stationen HINTER meinem Fahrziel…also dort aussteigen und dann doch mit einer S-Bahn wieder zurück…und dann noch ein paar Minuten laufen bis ins Büro.

Hätte ich auf meine S-Bahn gewartet, wäre ich eindeutig schneller im Büro gewesen…aber so ging es auch…und ich war auch nur einen Moment irritiert bis ich die richtige S-Bahn dann gefunden hatte….

Und Während es auf den Bahnsteigen doch teilweise ziemlich gut gefüllt war, war es in den Bahnen recht leer.

Die Preise hier sind übrigens gegenüber Hessen eindeutig günstiger. Von Schnöselhausen nach Frankfurt a.Main (Fahrzeit ca. 20 Minuten) kostet das Ticket inzwischen 5,00 EUR….Von meiner norddeutschen Kleinstadt bis nach Hamburg (ebenfalls ca. 20 Minuten) kostet das Tickt nur 3,40 EUR ….. na, das ist doch mal ein Wort.

Der Rückweg verlief ebenso unkompliziert in ungekehrter Reihenfolge: Erst laufen, dann S-Bahn, dann Fahrrad…. und der Reifenwechsel mit Auswuchten und einlagern der Reifen hat sogar weniger gekostet als im Internet beschrieben.

Kontaktaufnahme – 2.Teil

Ja was soll ich sagen, nachdem mein ehemals bester Freund sich per SMS bei mir gemeldet hatte, hab ich mit etwas Verzögerung (musste ja erst einmal darüber nachdenken, ob ich überhaupt antworten möchte) dann doch geantwortet.

Es gingen dann ein paar SMS hin- und her…WhatsApp benutzt er nicht und auch keine sonstigen Social Media…dann sind wir auf E-Mails umgestiegen.

Also inzwischen ist er 2facher Opa und seine Tochter ist aktuell das 3. Mal schwanger….ansonsten ist bei ihm alles gleich geblieben…gleicher Job, gleiche skurrile Art  zu leben.

Ein Beispiel gefällig: in seiner Wohnung gab es schon  früher keine Kücheneinrichtung….weil er kocht ja nicht, sondern geht immer Essen in der Kantine oder eben mit weiblichen Bekannten ins Restaurant…hahahha..Den Raum der eigentlich Küche sein sollte, hat er anderweitig genutzt.

Viel mehr hab ich jetzt nicht erfahren, es ging ihm mehr darum zu erfahren, wie es mir ergangen ist..und er schreibt,  das er überhaupt KEINE Langeweile hat….

Ich wiederum hab nur grob umrissen, warum ich jetzt im Norden bin und das ich ihm das mit dem KEINE Langeweile haben, nicht abnehme…sonst würde er ja nicht sein altes Notizbuch nach Kontakten durchforsten und diese wieder beleben….hahahha.

Ich glaube die Aussage  hat ihm dann doch nicht gefallen….und so ist es bei 2-3 Mails geblieben…gut so!

Ich stelle fest, ich habe keine Lust den Kontakt zu ihm wieder aufleben zu lassen. Er ist ein Relikt aus der Vergangenheit….und ich sehe mich nicht mehr als Lückenbüßer für einen gelangweilten Freund aus alten Tagen.

Vielleicht tue ich ihm sogar Unrecht damit…aber allein der Gedanke irgendwann steht er vielleicht vor meiner Tür ,um mich zu besuchen, bereitet mir Unbehagen…es gibt andere Besucher über die ich mich freuen würde, ….aber Ex-Freunde und Ex-Beziehungen gehören eindeutig nicht dazu….

 

 

.

Schwesterntag – nicht Muttertag

Ich bin gerade ganz gerührt….

meine Schwester hat mir in einer WhatsApp einen „Schönen Schwesterntag“ gewünscht…. da wir in unserer beginnenden Jugend ohne Mutter waren…und wir uns damals sehr eng aneinander festgehalten haben.
Wir waren schon sehr verschieden: sie quirlig, lebendig, lebenslustig – aber oft haltlos…ich die ruhige, schüchterne und Vernunftgesteuerte – aber eben noch sehr jung.

Meine Schwester brauchte nach dem Weggang unserer Mutter Halt und Jemanden zum Anlehnen und obwohl ich die jüngere von uns Beiden bin, war ich durch mein Wesen schon immer eher diejenige die ihr Halt geben konnte, weniger umgekehrt.

Das auch ich oft überfordert war mit einem den Halt verlierenden Vater mit beginnendem Alkohol-Überkonsum und einer ohne Halt lebens-übersprudelnden Schwester, ist dabei oft untergegangen….Ich saß mit 13 Jahren oft alleine zuhause und habe mir Sorgen um Alle gemacht.

Was ich in diesen Jahren gelernt habe ist das, was mich heute noch ausmacht: Ich vertraue nur auf meine eigene Stärke. Ich mache Probleme mit mir selber aus… In schwierigen Zeiten ziehe ich mich zurück und starte meinen eigenen Überlebensmodus.

Das ich aus dieser Zeit auch ein Vertrauensproblem entwickelt habe, ist so aber nicht richtig…jeder der näher in mein Leben tritt, bekommt von mir erst einmal einen Vertrauens-Vorschuss, sonst würde ich die Person ja nicht näher in mein Leben lassen…..wird dieser jedoch zerstört, dann ziehe ich mich wieder zurück und starte erneut meinen eigenen Überlebensmodus…

Aber ich stelle fest, es wird für mich immer schwerer Menschen in mein Leben zu lassen… Umso mehr freue ich mich darüber das meine Schwester heute in meinem Leben wieder eine größere Rolle spielt…und heute ist sie es mit ihrem Mann, die mir öfter Halt geben, wenn ich ihn mal brauche…

zufrieden und einfach stumm

In meinem Zuhause lebe ich alleine…und schon zu früheren Zeiten, wenn ich alleine zuhause war, hab ich immer das Radio oder den Fernseher angemacht, damit es nicht zu still ist.

Diese Angewohnheit hab ich in den letzten Jahren vestärkt durch Infosendungen und Dokumentationen und durch den Einsatz von Funkkopfhörern.

So höre ich oft ununterbrochen Nachrichten, wissenschaftliche Sendungen, politische Diskussionen, Informationen über Länder, Forschungen, sozio-ökonomische Entwicklungen…Wissenschaft und Wirtschaft….oft nebenbei während ich putze, koche, bügel. Wenn ich lese oder schreibe stelle ich das jedoch aus…und vor allem wenn ich raus gehe…also in der Natur will ich weder Musik noch Infos hören…da will ich nur die Natur hören.

Oft hab ich die Kopfhörer genutzt , um mit den Infosendungen Umgebungsgeräusche zu übertünchen, z.B. die meiner Nachbarn, oder der Kirche nebenan ..und noch öfter um meinen nicht enden-wollenden Gedanken über den Job und die Beziehung zu entgehen…aber natürlich auch, weil ich an so vielen Dingen interessiert bin.

Dadurch hab ich natürlich auch zu vielen Themen eine Meinung und neige dazu diese auch kund zu tun….lach – was nicht jedem gefällt….und oft wenn ich sage: „ich hab vor kurzem gehört das…“….oder  „ich hab vor kurzem gelesen das…“ habe ich Augenrollen geernet….aber dieses Wissen bleibt oft nur mittelfristig i meinem Kopf haften….aber es kommt ja ständig Informations-Nachschub…. hahaha.

Worauf ich eigentlich hinaus will: in der letzten Zeit in der es ja durch Corona noch viiieeel stiller geworden ist und ich sowieso auch noch innerlich viel ruhiger geworden bin (ich male ja sogar manchmal Mandalas mit Buntstiften aus – echt langweilig hihi – aber total entspannend)…mache ich weder Fernsehen, noch Radio an….manchmal lese ich auch keine Nachrichten über das Notebook oder Smartphones…oft lasse ich alles aus, wenn ich nach Hause komme…und ich bleibe einfach zufrieden stumm.

In stressigen Zeiten hab ich dann öfter mal mit mir selber geredet…das laute Aussprechen von Problemen oder wie ich mich fühle, hat mir dabei geholfen besser mit Situationen klar zu kommen…, mich besser zu fokussieren und Wege zu Lösungen zu finden.

Aktuell mache ich das nicht…also das mit mir selber reden usw. Mit anderen Worten es geht mir gut und diese Stille innen und außen ist sehr schön.

Grillstation

Des Deutschen liebstes Hobby ist gleich nach Fußball, das Grillen.

In den letzten 10-15 Jahren ist da so ein Hype entstanden…so eine eigene Industrie hervorgekommen…eine eigene Sprache hat sich entwickelt und die Männer prahlen nicht mehr mit ihren  Autos, sondern mit ihren Grills.

Ohne Balkon und ohne Garten kann man  einfach nicht mitreden über die neuesten Rezepte fürs Grillen, Grilltrends…es fühlt sich an, als ob man von einem Teil des Lebens ausgeschlossen ist… und als ich dann endlich einen Balkon hatte, durfte ich dort nicht Grillen…okay – wir haben es trotzdem ein paar mal gemacht.

Aber alleine das Zusammenbauen eines Kugelgrills mit Zwischen-Ebenen und Deckel…und wie man was benutzt um ein schönes Smoke-oder Grillergebnis zu bekommen: das ist mir zu kompliziert. Dazu die Vergleiche Gasgrill, offener Grill,  geschlossener Grill, Grillwagen mit verschiedenen Ebenen….

Mein Ex-Freund und ich hatten uns dann für einen Lotus-Grill entschieden. Neben dem Vorteil, das man schon nach ein paar Minuten sein Grillgut drauflegen kann, hat er  noch einen ganz besonderen Vorteil:

Man legt sein Fleisch, Gemüse oder was auch immer ,auf den Heißen Grill…wendet es und wenn es sichtbar fertig ist nimmt man es runter und kann es essen. FERTIG.  EINFACH  zu handeln. Ohne große Zauberei und elendig viel technischem Schnickschnack…Perfekt für mich.

Nicht das ich nicht gerne auch MEHR können würde…aber dazu braucht man einfach Platz und Gelegenheit und die bietet eine Mietwohnung mit kleinem Balkon nur selten….

Also habe ich mich auch hier in meiner neuen Norddeutschen Heimat für einen Lotus-Grill entschieden und diesen bei Ebay für kleines Geld ersteigert.

Gestern also hab ich ihn das 1. Mal in diesem Jahr auch benutzt, nachdem ich es endlich geschafft hatte, die notwendige Brennpaste zu besorgen.  Entsprechende Holzkohle hatte ich noch und noch viel wichtiger: Grillen ist mir hier auch erlaubt (meine Vermieterin meinte jedoch: bitte nicht zu oft, also nicht täglich).

Auf den Grill sollten Pellkartoffeln vom Vortag, Maiskolben  und Bauchfleisch. Wie bereits oben beschrieben ist dieser Grill  schnell und einfach zu bedienen – das schaffe sogar ich.

wp-15891018878632455085524810579906.jpg

Es war einfach köstlich.

 

 

Fahrrad-Tour #3 – Hamburg

Gestern Mittag hab ich für meine Radtour endlich mal wieder meine Packtaschen hervor geholt, so brauchte ich keine Rucksack…. Es fährt sich einfach angenehmer so. Dazu die kleine Lenkertasche für alles Wichtige: Schlüssel, Geld, Handy  und Taschentücher (es blüht ja überall).

wp-15890995131478528166477932837468.jpg

Das Ziel war eigentlich kein Richtiges….es war nur eine grobe Idee mit dem Rad nach Hamburg zu fahren….eigentlich ging es um die Erkundung auf welchen Wegen ich gut und ungestört vom großen Verkehr< von Pinneberg nach Hamburg fahren kann.

Es war also eine reine Erkundungstour ….Ich bin zielgerichtet gestartet über Eggerstedt bis Waldenau, dann hab ich etwas die Richtung verloren (dafür war der Weg sehr schön)  und Richtung Halstenbek bis zum Krupunder See gefahren…

wp-15890995400524737821751894798298.jpg

hab dann die Landesgrenze nach Hamburg überschritten  haha und bin  in Hamburg-Schnelsen rausgekommen, bin dort etwas rum gefahren und später über Rellingen wieder zurück….

Zwischendurch dachte ich es wäre nett noch weiter nach Hamburg rein zu fahren, so in Richtung Volkspark ….aber es war mir Zuviel Verkehr,  zuviele Autos die sich stauten…und selbst vor dem Eisladen in Schnelsen war die Schlange sooo lang, ooooch nöööööö

Auf dem Rückweg hab ich jedoch die  Fahrradwege entlang der Hauptstraßen genutzt…das war ganz okay, aber ich denke ich finde noch bessere Wege…allerdings bin ich oft vielversprechende kleine Wege gefahren, die irgendwann in einer Sackgasse endeten….also wieder zurück…und nach dem 4. Mal hab ich etwas die Lust verloren und bin einfach auf dem Hauptweg geblieben….

Mit all dem  Kreuz und quer fahren waren es knappe 35km. Mein Hintern macht inzwischen keine Probleme mehr und auch mein Kondition taugt für noch längere Strecken, nur hatte ich auf dem Rückweg dann für diesen Tag irgendwie die Lust auf weitere Erkundungen verloren….außerdem wollte ich noch auf dem Balkon grillen.