Freiheit und Solidarität

So ein paar Tage ohne Auto und mein ist Leben schon anders…ich bin es eben gewohnt immer und überall ganz unkompliziert hinzufahren und mache mir nicht so viele Gedanken darüber: wann und wie…. es ist meine Form der Unabhängigkeit.

Ja klar steht das Auto die meiste Zeit des Tages ungenutzt herum und bestimmt geht es auch ohne. Diese Diskussion führe ich öfter mit meinen Kollegen, von den gerade viele der Jüngeren gar kein eigenes Auto haben.

Es gibt ein paar, die sich bewusst dagegen entschieden haben und alles per Fahrrad erledigen. Andere merken das ein Auto evtl. doch keine soo schlechte Idee ist und denken gerade darüber nach, sich doch eines anzuschaffen.

Ich möchte gar nicht auf mein Auto verzichten…diese Freiheit kostet natürlich einiges, mir ist es das wert.

Nach Feierabend bin ich vom Büro nach Ottensen gelaufen, von dort durch die Geschäftsstraßen bis zur S-Bahn Station Altona geschlendert …und war auch wieder einmal im „Mercado“.

Dort oben im 4. Stock gibt es einen Blutspende-Dienst!!!

Meine Abneigung gegen Spritzen im Besonderen ist fast so groß, wie die Überwindung überhaupt im Allgmeinen zum Arzt zu gehen und trotzdem denke ich in der letzten Zeit darüber nach, doch mal wieder Blut zu spenden.

In den letzten Monaten ist die Bereitschaft zur Blutspende in der Bevölkerung wegen Corona stark zurück gegangen und beim letzten Mal, als ich in dem Gebäude war, hab ich in letzter Minute einen Rückzieher gemacht.

Die hätten mich ohne Termin ohnehin nicht reingelassen…ist eben alles komplizierter geworden.

Heute hab ich das dem Controller erzählt, er war wohl auch länger nicht und so haben wir uns beim Unterhalten darüber nebenbei über die Homepage zur Blutspende angemeldet, was gar nicht so einfach war….na so richtig anwenderfreundlich ist die nämlich nicht…aber letztlich hat es geklappt…

Mein Kollege geht Morgen, da bin ich im Homeoffice…ich hab jetzt einen Termin für Donnerstag….seufz…

Die Kardiologin und auch meine Frauenärztin in Hessen haben mir sowieso zu Blutspende geraten…ist gut für zu hohen Blutdruck und für Frauen in den Wechseljahren soll es das Osteoporose-Risiko senken… naja dann…seufz….auf zum Pieksen….

4 Gedanken zu “Freiheit und Solidarität

    1. Ja das war früher ein anderer Ansatz 😄. man tut etwas für sich und tut nebenbei noch etwas für Andere…
      Ich möchte hin gehen um zu Spenden und tue nebenbei noch etwas Gutes (so hoffe ich) für meine Gesundheit.

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    1. Ja dann gönn Dir lieber ein Glas Sekt – der soll bei zu niedrigem Blutdruck ja Wunder wirken 😁..
      …aber dann lieber das Auto stehen lassen….hahahaha
      ja die Unabhängigkeit sollten wir uns bewahren

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