Surreales Himmelmoor

Nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt, gibt es bei Quickborn ein weiteres Moor….das Himmelmoor.

Bei warmen 13 Grad und trübem Wetter bin ich heute also ins Himmelmoor gefahren…ohne wirklich zu wissen, was mich dort erwartet.

Ich hab ja schon einige Moore besucht…aber DAS hatte ich nicht erwartet…am Rande einer norddeutschen Stadt und doch wie von einem anderen Kontinent….so schön und so surreal.

Für meinen Fuß war das Gehen über die schwarzen weichen Wege phantastisch…und an vielen Stellen war es auch richtig menschenleer…

…..trotzdem hätte ich mir (noch) weniger Besucher gewünscht…hahaha…denn durch das flache Land, mit wenig Bäumen und viel Wasser dringt der Schall ungehindert sehr weit…..und so hab ich die Gesprächsfetzen anderer Besucher immer wieder mit bekommen…Stille wäre mir bei diesem Anblick lieber gewesen….

Ich selber bin immer noch sprachlos…mit so einer außergewöhnlichen Umgebung hab ich nicht gerechnet… die klassischen Wege die durch die Moore führen, sehen eigentlich mehr wie der hier aus:

Was für ein schöner Nachmittag…und das trotz Nieselregen….ich hab den Rundwanderweg genommen und das waren dann auch wieder 6km…ich hatte meinen Wagen doch weiter weg gestellt…denn das Moor war nicht wirklich ausgeschildert und den Parkplatz, den ich eigentlich anvisiert habe….hab ich erst gar nicht gefunden.

Also hätte ich nicht vorher davon, durch Zufall, im Internet gelesen, hätte ich von diesen tollen Ort gar nichts gewusst…Auf meiner Strecke gab es nicht ein einziges Hinweisschild, selbst kurz vor dem Ziel nicht….naja da hab ich mein Auto einfach in einem Wohngebiet abgestellt und bin dann einfach drauflos gelaufen….

Insgesamt waren es heute mehr als 13km….damit bin ich in dieser Woche schon bei 59km angekommen….hahaha….

Herbstgruß – Glühwein

Ich bin in dieser Woche bisher jeden Tag mindestens 7km gelaufen….soooo, also bisher alles richtig gemacht…damit bin ich zufrieden…und auch mit meiner Arbeitswoche bin ich sehr zufrieden….

Den frühen Feierabend gestern hab ich mir also redlich verdient und bin wieder einmal vom Büro aus nach Ottensen gelaufen….auf dem Weg dorthin, bin ich an einem Cafè vorbeigekommen, das nicht nur Kaffee, Kuchen und Essen außer Haus verkauft, sondern das auch noch einen Glühwein-Stand vor dem Laden aufgebaut hatte….

…. hmmm …. Glühwein….lecker!!

Aber ich bin erst einmal weiter gegangen….durch den inneren Stress und dem hohen Puls/Blutdruck sollte ich jetzt nicht noch Alkohol trinken…

….ach was. !! …das mache ich auf dem Rückweg !

2 Stunden später kam ich auf dem Weg zum Auto tatsächlich genau dort wieder vorbei…was nicht schwer ist…grins…ist der direkte Weg .

und dann gab es ihn, den 1. Glühwein in diesem Herbst:

und er war wirklich lecker …nicht zu süß, nicht zu viele Gewürze…fein zusammen gestellt…ein leckerer Herbst-Gruß .

Und dazu gab es noch einen netten Plausch mit ein paar anderen Gästen, die dort ebenfalls standen….alles natürlich mit gebührendem Abstand und mit Maske (außer beim Trinken selber)….und man hat so richtig gemerkt, alle haben sich gefreut: über den Glühwein und Kaffee usw., darüber das der Außer-Haus-Verkauf so gut angenommen wird, über die Möglichkeit ein wenig dort stehen zu können und auch darüber einfach mal ein wenig ungezwungen zu plaudern…

…. ach ja, das hat so richtig Spaß gemacht…und Zuhause gab es dann auch etwas, was ich schon mehr als 1 Jahr nicht mehr gegessen habe: Hot Wings von KFC. Die hatte ich in Ottensen gekauft und mit nach Hause genommen. Bei mir gibt es ja inzwischen nur noch sehr selten FastFood….und wenn, dann ist es eher Sushi …hahaha.

Aber bereits bei meinem vorherigen Runden durch Hamburg, hab ich den KFC -Laden gesehen…in Hessen gab es das bei mir so ca. alle 1-2 Monate einmal…aber seitdem ich hier in Schleswig-Holstein lebe, war ich nicht ein einziges Mal dort…

Fazit: die ersten Bissen waren lecker…danach war es nur noch naja. Okay – also das brauche ich jetzt auch so schnell nicht wieder…Mein Geschmack hat sich scheinbar noch weiter verändert…

Im Nebel

Nach meinem Homeoffice-Feierabend am Dienstag Nachmittag bin ich trotz des trüben Wetters mal wieder in die „Holmer Sandberge“ gefahren…. ich wollte unbedingt noch vor Sonnenuntergang eine Walking-Runde machen

…den ganzen Tag schon war es typisches November-Wetter mit Nebel. Nebel finde ich spannend, da es die Wahrnehmung der Umgebung stark verändert….

Die Umgebung bekommt etwas mystisches…ein schöne Atmosphäre…

Ich bin durch die Sandberge gelaufen, bis die Sonne schließlich komplett untergegangen ist und hab mich dann erst auf den Rückweg begeben.

Klar die Taschenlampe hatte ich auch mit, damit ich meinen Weg finde und an meiner dunklen Jacke hatte ich an den Ärmeln diese LED-Klemm-Lichter (von Tchibo) angebracht, damit ich auch nicht übersehen werde… ein paar Radfahrer und ein Hundebesitzer mit einem Leuchtenden Hund (der hatte auch eine Menge LED-Lichter umgeschnallt) sind mir entgegen gekommen.

Das hat super Spaß gemacht und mit mit knappen 7km war es eine normale Abendrunde ..

Vermieter als Puls-Katalysator

Es könnte alles so gut sein…und war es bis Dienstag Abend auch….ich war aktiv und gut gelaunt…Blutdruck und Puls befanden sich in dem für meine Verhältnisse normalen Bereich….

…doch dann hat meine Vermieterin wieder zugeschlagen….und damit steigt mein Stresslevel sofort extrem…zum Glück ist die Kommunikation zwischen uns nur noch per Whatsapp. Na über die Themen werde ich auch noch schreiben.

Für den Moment ist es nur eine Erklärung, warum ich in dieser Woche innerlich wieder mal nicht zur Ruhe komme. Die Themen sind eigentlich nicht dramatisch, so der übliche Kampf zwischen Vermieter und Mieter….aber ich muss mir inzwischen eingestehen, das ich überhaupt nicht mehr Stress-resistent bin.

Solche Unstimmigkeiten belasten mich sehr schnell…hmmm überproportional….eigentlich ist meine innere Reaktion zu stark, für den äußeren Anlass. Und das obwohl ich sonst (also bis vor 1-2 Jahren) meine Interessen und Meinungen immer aktiv und durchaus streitbar durchgefochten habe.

Ich verstehe auch nicht, was meine Vermieterin so umtreibt…immerhin halte ich mich an alle Regeln des normalen Zusammenlebens und sogar an ihre „speziellen“ Regeln….aber ich halte mich von ihr fern ..und will einfach nur in Ruhe leben. Ich zahle meine Miete, halte alles sauber und ordentlich,

Ich hab schon angefangen nach einer neuen Mietwohnung zu schauen … Kaufen ist im Moment einfach zu teuer….aber nie wieder würde ich in ein Haus ziehen, in dem der Vermieter auch wohnt… schon früher war ich lieber in einem Mietshaus mit mehreren Parteien…lieber etwas anonymer wohnen…..hahaha…das empfinde ich als „ruhiger“, auch wenn man mit manchen Nachbarn auch nicht immer so ruhig leben kann.

Aber noch schrecke ich davor zurück…noch einmal umziehen? … nach dem letzten Umzugsdrama in 2019 hab ich eigentlich überhaupt keine Lust dazu.

Manche Menschen sollten lieber nicht vermieten…wenn sich jeder Grashalm in die Richtung biegen muss, die der Vermieter vorgibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das es sich um so einen Menschen handelt.

Also versuche ich seit ein paar Tagen meine innere Ruhe wieder zu bekommen…nutzt aber nichts…weil mit jeder neuen Nachricht mein Puls in die Höhe schnellt und von dort auch nicht mehr zurück kommen möchte.

Freiheit

Letzte Nacht hab ich geträumt…und wieder bestätigt es sich…Beziehungen sind nichts für mich…dabei war es eigentlich ein schöner Traum.

Also ich date einen Mann und fühle mich sogar verliebt, wir küssen uns und mehr, aber in dem Moment wo es sich andeutet, das da eine Beziehung daraus entstehen könnte, schrecke ich zurück und trauere um meine nun wieder verlorengehende Freiheit…ich muss mich entscheiden….

….als ich aufwache und merke, das es ein Traum war, bin ich erleichtert.

Was sagt mir das? Na das, was ich schon in den letzten Jahren immer gesagt habe: wenn die Beziehung zu meinem (jetzigen Ex-)Freund vorbei ist, dann war es das, mit mir und einer festen Beziehung….

Meine Freiheit und Unabhängigkeit ist mir wichtiger als Zweisamkeit, zumindest in meiner jetzigen Lebensphase.

Parmesan-Kruste

Da mir Kochen gerade so richtig viel Spaß macht, gab es heute Mittag gleich das nächste Gericht….Schweineschnitzel mit Parmesan-Kruste.

Das hab ich so auch noch nicht probiert…und ich war skeptisch, ob das mit dem Parmesan auch tatsächlich funktioniert. Wenn die Pfanne nicht heiß genug wird, schmilzt der Käse und bleibt in der Pfanne kleben, anstatt am Fleisch haften zu bleiben…

Die Idee mit der Parmesan-Kruste war mal wieder ein Spontan-Einfall durch den Blick in den Kühlschrank…ich hatte noch ein großes Stück Parmesan, das so langsam drohte zur Kühlschrank-Leiche zu werden….irgendwie hatte ich in der letzten Zeit, entgegen meiner Absicht, gar keine Nudeln oder Pizza gemacht…

Okay – die Schnitzel wollte ich heute braten…dann eben mit dem Parmesan. Das klappte jeweils auf der einen Seite gut, nur nach dem Wenden , blieb die 2.Seite Seite mit der Parmesanhülle in der Bratpfanne kleben…aber egal…sieht man ja nicht.

Die eine Seite sah zumindest so aus, wie ich es mir vorgestellt habe hahaha…dazu Ofenbratkartoffel mit Schale und Rosenkohl:

Kein spektakuläres Gericht – dafür relativ einfach und lecker …

und jetzt kann ich mir überlegen, was ich noch mit dem Rest des Tages anstellen werde….die Sonne lockt mich auf jeden Fall nach draussen

Kochen auf Vorrat

Und weil vor ein paar Tagen von Gulasch die Rede war und ich auch noch meinen letzten Vorrat in dieser Woche verspeist habe, gibt es an diesem Wochenende gute alt-bewährte Hausmannskost: es wird Gulasch gekocht.

Nach dem ausgiebigen Spaziergang durch das Billetal hatte ich jetzt für den Rest des Tages nichts weiter vor.

Also hab ich haufenweise Zwiebeln, Paprika, Pilze und Fleisch geschnitten und alles nacheinander in einem großen Bräter auf dem Herd angebraten….dann mit Wasser und meiner Gemüsebrühe aufgegefüllt ganz klassisch leicht schwarf gewürzt und knappe 2 Stunden später brauchte die Soße nur noch gebunden zu werden. Fertig.

So langsam kommt jedoch mein halbhoher Gefrierschrank an seine Kapazitätsgrenzen….und da ich ihn ja nun doch noch eine Weile behalten muss (das Neue Teil ist wegen Corona immer noch nicht lieferbar)….musste ich ihn doch endlich einmal abtauen…immer in Sorge das er danach nicht mehr funktioniert. Das wäre an einem Samstag Abend sehr ungünstig.

Aber es hat alles geklappt, das Abtauen lief unproblematisch, danach noch die Schubladen sauber machen und vor allem neu sortieren…soooo, jetzt passen auch noch die Gulasch-Portionen hinein…perfekt.

Goldener Oktober – im November

Seit der Umstellung auf die Winterzeit fällt mir das Aufstehen wieder leichter….also noch leichter…

Und so bin ich am Samstag auch bereits um kurz nach 5 Uhr aufgestanden, ohne den Wecker gestellt zu haben….und der Plan für eine Walking-Runde am Morgen war sowieso schon gefasst.

Das Ziel stand auch schon fest. Ein Kollege hat mir von seinem Spaziergang durch den Sachsenwald erzählt….und da ich vor kurzem an der A24 an dem Schild „Schloss Reinbeck“ vorbeigekommen war, im Internet vom Billetal gelesen habe war klar…da möchte ich hin.

Gut, das an einem Samstag um 7 Uhr Morgens die Fahrt quer durch Hamburg ohne Probleme laufen kann…trotzdem hat es von Pinneberg aus fast eine Stunde gedauert…macht aber nichts…ich hab es ja nicht eilig.

Oberhalb vom Schloss Reinbek bin ich dann durch das Naturschutzgebiet „Billetal“ gelaufen…und es war einfach nur schön. Das war das Goldene Oktober-Wetter…was uns im Oktober fehlte. Strahlender Sonnenschein, bei 7 Grad…einfach phantastisch

Zuerst war es, so kurz nach Sonnenaufgang ,noch ein wenig diesig….und ich war froh Mütze und Handschuhe dabei zu haben…gut ausgerüstet hab ich später eine kleine Frühstückspause eingelegt (mit Thermositzkissen, heißem Kaffee und lauwarmen Porridge)….haaaach ja….sehr schön.

Später bin ich dann noch direkt zum Schloß gefahren und dachte es wäre eine schön Idee rund um den Mühlenteich zu laufen.

Erst durch den Schlosspark, dann durch ein Villenviertel, dann durch ein sehr schönes Waldstück und zum Schluss noch einmal durch ein Villenviertel….es war sehr schön, die Wege auch urig…schade das es nicht durchgängig am Wasser oder durch den Wald ging.

Sehr malerisch fand ich den Wasserablauf:

Das einzige was mir gefehlt hat, war die Möglichkeit mich zum Abschluss des Morgens irgendwo in ein Café zu setzen …aber auch sonst war es ein schöner Morgen

Rustikales Haferflocken-Brot

Auf der Suche im Internet, nach Rezepten ohne Weizenmehl, hab ich auch eines gefunden, das ein Haferflocken-Quark-Brot vorstellt.

Und da ich gestern aus lauter Faulheit vergessen hatte, meinen Brotteig (den mit Weizenmehl und Hefe) anzusetzen, hab ich gedacht dann probiere ich mal dieses einfache Brot… die Zutaten hatte ich sogar zuhause….

Wer lesen kann ist klar im Vorteil und so hatte ich irgendwie überlesen, das da auch stand: 1 Ei und 1 Päckchen Backpulver….hahaha und so hab ich jetzt ein rustikales Haferflocken-Quark-Brot, das aber so gar nicht aufgegangen ist, beim schneiden leicht auseinander bröckelt und fluffig ist es auch nicht…aber es ist erstaunlich knusprig und lecker

Also das (komplette) Rezept lautet:

125 gzarte Haferflocken
125 gkernige Haferflocken
250 gQuark
1/2 TL Salz
1 Päckch.Backpulver
1EI

alles zu einem etwas trockenem Teig zusammen kneten und in eine mit Backpapier-ausgelegte Kastenform geben. Keine Wartezeit, da es ja keine Hefe gibt und bei 180 Grad Umluft ca. 30-40 Minuten backen lassen

Da Haferflocken ja den Blutdruck senken und lange satt machen und Quark ein Gebäck ja länger frisch hält, ist das eine echt schnelle und sehr leckere Alternative zu herkömmlichen Brotsorten.

Also ich bin begeistert, dumm nur, das ich Quark nicht so oft im Kühlschrank habe…hmmm das muss ich mal ändern.

Paprika-Ragout (vegetarisch)

klingt gut oder?… Aber was bedeutet eigentlich Ragout?

die Erklärung lt. Wikipedia:

Ragout ( [ ʀa’gu ], von französisch ragoûter ‚den Gaumen reizen‘‚Appetit machen‘) ist eine Gerichtgattung von würfeligen Fleisch-, Geflügel-, Wildbret- oder auch Gemüsestücken in einer oft sämigen Sauce. 

Also in meinem Falle handelt es sich um klein-gewürfelte Zwiebeln, Paprika, Knoblauchzehe, Schalotten (und die Reste vom Porree, die noch in meinem Kühlschrank schlummerten,) scharf anbraten, dann eine Tasse Beluga-Linsen dazu geben (eigentlich sollten es rote Linsen sein) und dann mit einer Dose kleingeschnittener Tomaten und etwas Gemüsebrühe auffüllen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, etwas Chili aus der Mühle, 1 Prise Zucker und etwas Essig abschmecken und schmoren lassen, bis die Linsen noch leichten Biss haben….danach noch einmal abschmecken.

Dazu passt Reis und jede Art von leckerem Bauernbrot….

Ich bin immer wieder überrascht, was man so aus Gemüse alles zaubern kann….echt lecker …vor allem durch die Linsen.

Als leidenschaftlicher Fleischesser wundere ich mich über mich selbst…aber aktuell mag ich sehr gerne auch mal Gerichte ohne Fleisch…

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