Abtauchen

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht…ich mag es gerne sauber und aufgeräumt…putze aber nicht gerne zwanghaft nach einem festen Plan. Also es gibt beim mir nicht den EINEN Tag an dem ich die Wohnung immer sauber mache… ich mache es einfach so, wie es sich ergibt…manchmal jeden Tag ein bisschen, manchmal 2x die Woche einzelne Räume…

…und es gibt Tage wie gestern, da fange ich einfach an eine Stickjacke in den Schrank zu räumen und ohne weiter darüber nachzudenken, war ich stunden-später mit Putzlappen, Eimer und Staubsauger komplett durch die ganze Wohnung gezogen….Alles ist wieder an seinem Platz und dazu auch noch sauber….ohhhh cool – ich fand es nicht anstrengend…im Gegenteil, es war ein entspanntes Arbeiten und ich hab nicht einmal bemerkt wie lange ich gebraucht habe….es war ein fast meditatives Gefühl.

Bei dieser ganzen Putz-Aktion hab ich mich heute einmal NICHT, wie ich es sonst oft mache, durch Nachrichten oder Info-Sendungen begleiten lassen…sondern von meinem immer spannender werdenden Hörbuch (ein weiterer Krimi von Charlotte Link: „Die letzte Spur“).

Da am Ende meiner Putzaktion, es war bereits später Nachmittag, noch ca. 1,5 Stunden Hörbuch übrig waren, hab ich mich auf der Couch nieder gelassen….und da ich beim auf-weg-und einräumen auch wieder auf die Buntstifte gestoßen bin…hab ich doch tatsächlich mein Mandala-Malbuch dazu geholt und mich entspannt während des Malens auf das Hörbuch konzentriert.

Ich kann am Besten zuhören, wenn ich gleichzeitig etwas mit den Händen mache. Eigentlich könnte ich auch bald wieder mit dem Stricken anfangen oder zu Puzzeln. Dafür hatte ich jahrelang einfach nicht die innere Ruhe….ja es gab Zeiten, da war ich sogar zu unruhig, um überhaupt einem Buch inhaltlich folgen zu können….mittlerweile tauche in diese Geschichten regelrecht hinein…lasse meinen Geist davon gefangen-nehmen….herrlich.

Am Ende dieses Tages waren Blutdruck und Ruhepuls so richtig niedrig….so himmlisch normal. Draußen war es schon dunkel…und ich hatte das Haus bis dahin noch nicht verlassen.

9 Gedanken zu “Abtauchen

  1. Wir greifen zum Putzlappen immer dann, wenn es wirklich notwendig ist – oder wenn Besuch kommt, und das ist ja inderaktuellensituation ja nicht zu erwarten. Der Staubsauger wird 1 x in der Woche durch die Wohnung gejagt – wir haben so einen, der automatisch über den Boden saust. Für den kleinen Dreck zwischendurch muss immer der Akkuhandsauger von Dyson ran. Und mit 2 Katzen ist das sehr oft der Fall. Wenn wir heute braten und morgen wieder wird die Induktionsplatte nur grob abgewischt und erst am bratenfreien Folgetag hochglanzpoliert.

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    1. das ist eine interessante Logik mit der Induktionsplatte 😎…ich brauche einen sauberen Herd um überhaupt Lust zu haben, wieder neu zu kochen…. Aber das mit dem Akkusauger kann ich gut nachvollziehen…in der Küche bin ich ständig mit dem Handfeger zugange oder auch mit dem Akkusauger…..👍🙃

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  2. Ich putze auch so, wie Du es beschrieben hast – das macht bei uns am meisten Sinn.
    Und Hörbuch hören ist sowas von toll – ich stricke und male auch dabei, oder sitze einfach nur und träume mich in die Handlung. Habe in der letzten Zeit einige Cds bei eba* kleinanz*igen getauscht 🙂

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