Energie – wieder aufgeladen

Wie wenig Energie ich tatsächlich nach der 2.Impfung hatte, ist mir erst heute Morgen so richtig aufgefallen. Jetzt, wo meine Energien tatsächlich zurück sind…ich mich wohl und wieder normal fühle…wo ich meine regulären Tagesabläufe wieder ohne Probleme machen kann und mich danach immer noch nicht kaputt, müde und abgeschlagen fühle.

Das ist schon krass….meine gesamten Energiereserven scheint mein Immunsystem in den letzten 5 Tagen gebraucht zu haben, um diese 2. Trainingseinheit mit dem Serum zu bewältigen.

Gestern Abend bin ich nach 20 Uhr in die Nähe von Quickborn gefahren…ins Himmelsmoor und war dort zum Walken….ca. 5km. Ich bin aber nicht durch das Moor oder drumherum gelaufen, sondern hab mal andere Wege, die vom Moor wegführten, genommen…sehr schöne Waldwege und an Feldern vorbei, manches Mal wirkte es schon etwas nach Herbst, was an den teils abgeernteten Stoppelfeldern lag.

Begegnet sind mir zu dieser Zeit nur 2 Jogger und 3 Fahrradfahrer. Und es war nicht nur ruhig, sondern auch mit ganz leichtem Wind sehr angenehme Temperaturen….

Trotzdem war ich verschwitzt….und als kleinen Höhepunkt des Abends ,gab es nach der Dusche auch noch ein frisch bezogenes Bett. Da es auch dann noch nicht geregnet hat, so konnte ich die Fenster weit öffnen…aaaach ich hab herrlich geschlafen…

….und so hätte der heute Tag im Büro durchaus nett werden können….

Vom Steak zum Fisch

Ich hab in dieser Woche nur wenig frisch gekocht….hab mich dafür mehrmals an meinen vorgekochten Gerichten aus dem Gefrierschrank bedient….hmmm so langsam muss ich den echt mal wieder auffüllen.

Mittwoch aber gab es zwei kleine Filetsteaks vom Rind….mit frischen Nudeln. Ich war ja zur Blutspende im Mercado in Altona, und dort gibt es einen Stand mit frischer Pasta:

Die Pasta gab es nur mit Salz und Olivenöl und dazu etwas frischen Parmesan…LECKER.

Donnerstag Abend hab ich mir auf dem Nachhauseweg noch einen Döner mit viel Salat und Gemüse geholt…hab inzwischen hier in meinem Ort einen Stamm-Dönerladen. Alles ist frisch und schmeckt sehr gut….der Laden ist sauber und die Menschen dort sind freundlich…..

Freitag hab ich nur die Reste der Vortage gegessen…..und auch die letzte Scheibe meines Vollkornbrotes…das hat echt gut gehalten in dem Bräter….da das Brot jetzt nach fast einer Woche aber doch etwas trocken war, hab ich Butter darauf gegeben und es in der Heißluftfritteuse zu „Brat-Brot“ geröstet…..grins….Kindheitserinnerungen….

Gestern dann gab es dann mal wieder klassische Hausmannskoste: Kartoffelpürree mit Blumenkohl und Frikadellen:

Und für heute Abend hab ich frischen Fisch: Welsfilet mit frischen Bohnen und Erbsen vom Markt…und die Reste vom Kartoffelpürree.

Das mit den Kartoffeln ist etwas blöd gelaufen: Gestern war ich zwar noch einkaufen, aber die Kartoffeln wollte ich heute unterwegs besorgen, es gibt ja eigentlich immer irgendwo einen Stand…aber der Hofladen in der Nähe hatte noch nicht auf und der Stand an der Landstraße, wo ich sehr oft vorbei komme, der IMMER Kartoffeln hat, war heute komplett LEER.

Henstedter Moor bis Alsterquelle

Henstedter Moor bis Alsterquelle

Während ich also Samstag den ganzen Tag versucht habe, meine Energien wieder zu finden, mich aber gleichzeitig immer noch schlapp und gerädert fühlte, sind Puls und Blutdruck seit der Impfung immer noch viel zu hoch und heute hat mein Magen-Darm mir dann gleich mal wieder signalisiert: DAS war eine etwas zu unruhige Woche.

Aus diesem Grund hab ich mich heute Morgen für einen nur kleinen und vor allem stillen Wander-Ausflug ins Henstedter Moor begeben…das liegt nur gut 35km entfernt und es war eine gute Entscheidung….

Der Morgen im Moor war besonders ruhig und schön….und ich bin knappe 2 Stunden ganz locker durch das Moor und drumherum bis zur Alsterquelle gelaufen und dann im Bogen zurück…eine phantastische Stille….ein schöner Morgen….

So hab ich mich, bei ziemlich perfekten 21 Grad mit nur leichtem Sonnenschein, auf einer Bank zu einem Frühstück nieder gelassen:  Butterbrot, Frikadellen und Kaffee…das war schön und lecker.

Als ich auf dem Rückweg einen schmalen Weg entlang kam, sah es aus, als ob der Rand des Weges angehoben worden ist….wie bei einem Teppich, unter den etwas gekehrt werden soll….oder als ob sich darunter ein geheimer Zugang zur Unterwelt befindet…hahahaha…

Bereits zur Mittagszeit war ich schon wieder zuhause….und sitze nun auf dem Balkon…während es in der Sonne immer wärmer wird….

Der Haushalt hätte gerne etwas Aufmerksamkeit….saugen, wischen, aufräumen, Spülmaschine ausräumen, Wäsche zusammenlegen…..oooooch – das kann ruhig noch etwas warten….lieber sitze ich hier und versuche aktiv zu entspannen.

Treffen im Stadtpark

Die Verabredung mit Milosz zu einem Spaziergang im Stadtpark von Hamburg war gegen 18 Uhr….den ganzen Tag schon war es schwül und immer wieder regnete es teils sehr stark.

Ich war am Ende meiner Bürozeit müde und schlapp….einen Tag zuvor die Blutspende, dann der aufregende Arbeitstag, das Wetter draussen…..ich wollte eigentlich lieber direkt nach Hause…unter die Dusche und ab auf die Couch.

Das Gefühl, mich dann doch gar nicht treffen zu wollen, habe ich IMMER. Es ist mein natürlicher Reflex, mich lieber fern von anderen Menschen zu halten, bin eben ein Eigenbrödler…..aber ich war auch wirklich müde und kaputt….aber nun hatte ich zugesagt.

Ich musste die Zeit bis zum Treffen jetzt noch für 1,5 Stunden überbrücken, immerhin hatte ich bereits um 6.45Uhr angefangen zu Arbeiten. Nach Hause zu fahren war auch keine Option, zwischen meinem Wohnort und dem Starkpark liegt halb Hamburg und das zur besten Feierabend-Zeit.

Ich hab also das gemacht, was ich früher sehr oft gemacht habe…bin mit dem Auto zum Park gefahren, hab mir einen schattigen Parkplatz gesucht und blieb direkt im Auto ….zum Ausruhen. Bin auch kurz eingeschlafen (dafür verriegele ich das Auto immer von Innen) ..hab mich dann etwas frisch gemacht, soweit es bei der Schwüle möglich war.

Pünktlich um 18 Uhr haben wir uns getroffen und sind dann kreuz und quer durch den Park gelaufen. Für den Regen hatte ich eine dünne Regenjacke und einen Regenhut…und doch brachte der Regen zuerst kaum Abkühlung…die kam dann erst mit einem sehr heftigen Regenschauer.

Es war ein nettes unkompliziertes Treffen….mit entspannter und lockerer Unterhaltung über alles Mögliche…es hat Spaß gemacht und war auch in keinster Weise komisch oder anrüchig, was ich sehr beruhigend finde. Der Kollege hat auch signalisiert, das sein Freundeskreis eher älter ist.

Das mit dem Essen gehen, haben wir dann aber doch gelassen….für Draußen war es einfach zu nass und unbeständig und für Drinnen hätten wir einen Corona-Test benötigt….und ich war dann auch froh, wie ich um 20.30 Uhr wieder Zuhause war…endlich duschen und auf die Couch zum Entspannen.

Und trotzdem bleibt jedes private Treffen eine Herausforderung für mich….egal mit wem….vielleicht gar nicht verkehrt, es jetzt mal wieder etwas mehr unter Leute zu kommen.

Junge Kollegen – Private Treffen

Donnerstag war ich den einzigen Tag in dieser Woche Vorort im Büro, der Rest der Arbeitswoche war: Homeoffice.

Seitdem ich in dieser Firma arbeite, gibt es zwei jüngere Kollegen, die nach Ihrem Studium und der Zeit als Trainee fast zur gleichen Zeit in Festanstellung gekommen sind, wie mein Start in dieser Firma…. Mit Beiden verstehe ich mich gut, und wir unterhalten uns viel und ungezwungen.

Die junge weibliche Kollegin ist erst vor ein paar Jahren aus dem asiatischen Raum nach Deutschland gekommen, spricht aber bereits gutes Deutsch….denn sie spricht im Privat-und Berufsleben fast ausschließlich Deutsch….oder eben Englisch im Beruf, wo es notwendig ist….nicht aber ihre Heimatsprache. Sie lebt mir ihrem Freund zusammen. Ich nenne sie hier im Blog jetzt „Kim“.

Der junge männliche Kollege ist mit seiner Mutter schon ein paar Jahre länger in Deutschland und hat hier auch studiert…auch sein Deutsch ist sehr gut und auch er lebt mit seiner Freundin zusammen. Er kommt aus dem osteuropäischen Raum…und ich werde ihn hier im Blog ab jetzt „Milosz“ nennen.

Beide werden erst 27 Jahre alt….weshalb sie bei mir bisher immer unter dem Begriff „Junge Kollegen“ liefen…das ist aber kein Alleistellungsmerkmal mehr…da immer mehr noch jüngere Kollegen in dieser Firma dazu kommen.

Mit Kim hatte ich schon mehrere sehr persönliche, vertrauliche Gespräche, als es Probleme mit ihrem Freund und der besten Freundin gab….sie hat keine sonstige Familie hier und so passt das ganz gut…auch sie hat mir schon zugehört, wenn ich mal etwas los werden wollte.

Milosz gehört zu den etwas ruhigeren Menschen….er ist zurückhaltend, aber nicht schüchtern….und braucht immer ein paar Augenblicke mehr, um etwas zu sagen oder zu antworten…..aber ich hab gelernt auf seine Antworten innerhalb eines Gesprächs zu antworten…er ist höflich und zuvorkommend, lustig, wirkt in seinem Wesen aber etwas älter als fast 27. Seine Freundin ist auch ein paar Jahre älter als er und er suchte von Anfang an, die Kommunikation zu mir.

Es macht mir Spaß mich mit den Beiden zu unterhalten….Kim hatte ich von Frau-zu-Frau schon mal angeboten, das wir uns auch mal außerhalb des Büro treffen können…immerhin waren wir über eine gewisse Zeit die einzigen beiden Frauen…nun sind wir zu viert….und mit unserem auch noch jungen Neuzugang aus NRW haben wir uns schon vorgenommen, also sobald die Corona-Regeln gelockert werden UND wir geimpft sind…dann treffen wir uns zu Dritt….(jetzt eventuell auch zu Viert)

Aber ich wäre eigentlich nie auf die Idee gekommen, mich außerhalb der Kollegengruppe im Privaten mit Milosz zu treffen. Er lebt schon lange hier, hat seine Familie, Freundin und seinen Freundeskreis. Also als neue „gute Freundin“ braucht er mich eigentlich nicht und als „Frau“ erst recht nicht, dafür hat er ja seine Lebensgefährtlin und zusätzlich bin ich auch noch so alt, wie seine Mutter. hahahhah

Aber seine Freundin ist gerade für ein paar Tage nicht da und er versuchte sich mit den Kollegen fürs Kino zu verabreden, die ja jetzt wieder öffnen….aber bei der Kategorie „Horror“ wollte keiner mit. Ich auch nicht.

Und dann hat er mich angefunkt, ob ich nicht Lust hätte nach Feierabend einen Spaziergang durch den Stadtpark zu machen und evtl. noch Essen zu gehen….Er fühlte sich scheinbar nicht so wohl, mehrere Tage die Abende allein verbringen zu müssen.

Ich hab leicht gezögert zu Antworten:

Das letzte Mal als ich mich mit einem Kollegen privat getroffen habe, war es danach schwierig…aber okay, der Kollege war in meinem Alter und wollte mehr als nur Freundschaft…während ich das „Mehr“ nicht wollte.

Der Kollege jetzt könnte ja mein Sohn sein….und er ist in einer festen Beziehung…da stehen die Chancen also sehr gut, das es nur darum geht, einfach etwas Gesellschaft zu haben und sich zu unterhalten….wie wir es auch im Büro machen.

Also man soll ja nicht in alles ein Problem hinein interpretieren und so hab ich zugesagt.

Zeit-Management – Zeitpuffer

Wie bereits Anfang der Woche erwartet, war diese Woche beruflich auch etwas anspruchsvoller….aber ich liege ganz gut im Zeitplan.

Mein Prinzip mit dem Erarbeiten von „Zeitpuffern“, indem ich Dinge vorarbeite, schon Machbares vorbereite und konsequent meine Ablaufpläne aktuell halte und alle Gesellschaften und Termine immer im Blick behalte, bringt mir die nötige Gewissheit, mit einigen ungeplanten Adhoc-Arbeiten, nicht gleich mein ganzes Zeit-Management zusammen brechen zu lassen.

Bereits einen Tag vor dem Abgabetermin möchte ich die Daten fertig haben….also muss ich bereits 2 Tage vor Abgabetermin alle Daten von Externen und Kollegen angefordert haben, spätestens….

So hatte ich Dienstag alle Daten für die 1.Gesellschaft da und konnte Mittwoch alles verarbeiten und mit den dänischen Kollegen abstimmen…..und Donnerstag hatte ich immer noch den ganzen Tag Zeit, alles noch einmal in Ruhe quer zu checken…den Report zu starten und zu verschicken….das dauert aber nur 1-2 Stunden..

Ich mag dieses Quer-Checken am nächsten Morgen,, …dann wenn der Geist noch frisch ist. Wenn ich bereits den ganzen Tagen tief in den Daten und den Dateien stecke, übersehe ich vielleicht etwas….und falls mir dann noch etwas am nächsten Tag auffällt, hab ich noch genügend Zeit es innerhalb der Frist (des gleichen Tages) zu korrigieren.

Der dänische Report läuft inzwischen bei mir richtig gut, nachdem der Kollege aus dem Helpdesk Anfang des Jahres so lange nach einer Lösung gesucht hatte…UND ich hab inzwischen eine Anleitung erhalten, falls der Report doch mal wieder aus meinem System verschwindet: HIlfe zur Selbsthilfe – das ist toll.

Hab freudig dem Controller von der Anleitung erzählt, aber er will die gar nicht haben….er möchte, das das Helpdesk diese Arbeit macht….hahahah….na gut , aber dann soll er sich das nächste Mal nicht beschweren, wenn es nicht funktioniert und das Helpdesk nicht erreichbar ist.

Ich bin lieber autark – das spart Nerven und Zeit, dauert die „Reparatur“ mit der Anleitung doch nur 3-5 Minuten….hab inzwischen mehrere solcher leichten kleinen Anleitungen erhalten…die mir schon ein paar Mal geholfen haben, meine IT-Problemchen selber zu lösen.

3. Blutspende – gefühlter Geldwert

Ich hab in dieser Woche aber auch einiges schon geschafft….so war ich am Mittwoch, nach Feierabend, noch zum Blutspenden.

Dieses Mal tat die Piekserei wieder etwas mehr weh, aber sobald die Nadel im Arm war, war alles wieder gut….meine ansonsten so gerne sichtbaren Venen in der Armbeuge, spielten etwas verstecken….dafür war aber mein Eisenwert wieder top (der war ja beim letzten Mal etwas niedrig).

Ich hab länger überlegt, ob es sinnvoll ist, so kurz vor der 2.Impfung, auch noch Blut abzugeben…hatte aber im Internet gelesen, das das überhaupt kein Problem ist.

In den Nachrichten kam nämlich wieder einmal der dringende Appell an die Bürger, bitte Blut-zu-spenden, da es durch Corona generell und den beginnenden Ferien im Besondern, viel zu wenig Blutspender gibt..

…und das geht uns ja alle an.

Denn wenn man mal ins Krankenhaus muss und Blut bei einer OP benötigt, möchte man ja auch selber gut versorgt sein.

Jaaa, das in den Finger Pieksen und die Nadel in die Armbeuge gesetzt zu bekommen, macht mir immer noch kein Vergnügen…aber es gibt echt Schlimmeres und ich bin froh, das ich es tatsächlich jetzt auch regelmässig mache….mehr als 4x im Jahr dürfen Frauen eh nicht spenden….und bei vielen Blutspende-Diensten gibt es inzwischen auch eine Aufwandsentschädigung ab einer gewissen Anzahl von Spenden…..

Dieses Anzahl hab ich jetzt erreicht, meinen „richtigen“ Spenderausweis erhalten und auch das erste Mal die Aufwandsentschädigung in Höhe von 18,50 EUR .

…eigentlich wollte ich danach im Mercado noch ein wenig shoppen….war in ein paar Geschäften, aber nicht bereit Geld auszugeben…hatte ich doch gerade erst vor ein paar Minuten, durch mein eigenes lebensnotwendiges Blut, etwas Geld erhalten und wollte es nicht so einfach für etwas profanes wieder hergeben….

Bin dann auf direkten Wege wieder nach Hause gefahren und habe die Aufwandsentschädigung in ein Extra-Glas getan. Das ist auf einmal in meinen Augen viel mehr wert.

2. Impfung und viel Schlaf

Da hab ich doch von gestern auf heute, mehr als 12 Stunden geschlafen…und fühle mich nun leicht gerädert.

Gersten Morgen hab ich die 2. Impfung bekommen….wieder Astrazeneca….Die von der Stiko geänderte Empfehlung nach einer Impfung mit Astrazeneca, die 2. Impfung mit einem RMNA-Impfstoff durchzuführen, um einen noch höheren Schutz zu bekommen, konnte mein Hausarzt so schnell gar nicht umsetzen.

Also rein mit der Spritze in den Arm und gut ist. Erst im Laufe des Tages, durch die Pressekonferenz vom Gesundheitsminister bekam ich dann das Gefühl jetzt 2.Klase geimpft zu sein….hahahaha

Die Hausarztpraxis hat das auch dieses Mal wirklich gut toll organisiert. Es wurden an dem Tag nur 2.Impfungen durchgeführt…und …alles lief wie am Schnürchen:

  • reinkommen
  • Impfling anhand der Kassenkarte auf der Terminliste abhaken
  • Wieder eine farbliche Nummer in die Hand gedrückt bekommen
  • meinen Platz mit dieser farblichen Nummer eingenommen
  • Arm frei gemacht
  • Der Arzt kam: desinfiziert und Picks, Pflaster drauf
  • ein paar Minuten sitzen bleiben
  • ausgedruckte Impfbestätigung und Kassenkarte wieder in Empfang nehmen

Den gelben Impfausweis konnte man da lassen, die tragen dann die Daten im Laufe der Woche direkt dort ein…ob die auch dann den digitalen QR-Code für mich erzeugen, weiß ich nicht….aber das für mich auch zweitrangig.

Ich hab mich Impfen lassen, damit ich nicht ernsthaft an Covid19 erkranke…nicht um leichter Reisen zu können. Die ausgedruckte Impfbestätigung konnte ich sofort mitnehmen.

Es hat wieder keine 1/2 Stunde gedauert, da saß ich schon wieder an meinem Schreibtisch zuhause…und konnte sogar noch am Teams-Meeting teilnehmen.

So nach ca. 2 Stunden wurde mir dann schwindelig und ich musste mich sehr stark konzentrieren, um weiter arbeiten zu können. Gut das ich mich für diesen Tag ins Homeoffice verzogen hatte….Als es nicht besser wurde, hab ich mich bei den Kollegen abgemeldet und mich für die nächsten 3 Stunden erst einmal hingelegt und hab geschlafen….

Es war schon fast 15 Uhr als ich mich wieder an den Computer gesetzt habe, um weiter zu arbeiten…ich stecke jetzt ja in meinen eng-getakteten Halbjahres-Abschlüssen…und Montag muss ich bereits die 2.und 3. Gesellschaft abgeben.

So nach dem schwindeligen Gefühl, kam dann noch eine mir bereits bekannte Impfreaktion: Gliederschmerzen…..die aber nur vereinzelt auftraten. Dafür blieb ich dieses Mal von Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und einem schmerzendem Arm verschont…und dann kam die Nacht und ich konnte tatsächlich schlafen.

War zwar immer mal wieder wach….fühlte mich aber weiter müde und schlief auch schnell wieder ein.

Entgegen dem was ich von Anderen gehört habe, waren die Reaktionen auf die 2. Impfung leichter, als auf die 1.

Sooo und jetzt ist der Vormittag fast rum, und ich hänge hier etwas schlapp in der Gegend rum….