Ich kann das….

Ich merke wie ich wieder, auch bei elektrischen Geräten, mutiger werde…..gerade bei Großgeräten habe ich eine Menge Respekt vor dem Gewicht und denke immer, das solche Geräte sehr kompliziert ein-und auszubauen sind….warum eigentlich?

Und da ja seit April diesen Jahres, mein Motto ist: einfach machen…habe ich es einfach gemacht und es war sogar ziemlich leicht, die in der Küchenzeile untergebaute Spülmaschine komplett vorzuziehen und vom Wasser-und Stromanschluss zu trennen.

Keine Ahnung warum ich mir vorher solche Sorgen deswegen gemacht habe….ist ja eigentlich nicht schwer, sondern das Ding ist einfach nur unhandlich und bietet wenig Platz zum Rangieren. Um zum Wasseranschluss zu gelangen, musste ich erst einmal die Feststellschrauben der Standfüße lockern, dann das Gerät vorsichtig vorziehen…..nun mit der Taschenlampe unter der Arbeitsplatte und hinter den Schränken entlang krabbeln, Wasserhahn abstellen, Eimer drunter stellen und dann Zu-und-Abflussschläuche lösen…..Vorher noch den Stecker aus der Steckdose ziehen. Jetzt hab ich auch verstanden, warum ich beim Aufstellen der Spülmaschine noch zusätzliche Schläuche und Schlauch-Manschetten kaufen musste….der Weg zum Wasseranschluss war einfach zu weit….die Schläuche mussten verlängert werden.

Nun steht das gute Teil in einer Ecke der Küche, die Schläuche ordentlich zusammen gebunden, …..Fotos hab ich gemacht…die Unterlagen zu der Spülmaschine hab ich ebenso hervorgekramt…..so fertig zum Verkaufen.

Und da ich gerade schon dabei war, hab ich gleich noch eine Kommode und einen kleinen Kleiderschrank ebenfalls fotografisch in Szene gesetzt….bevor ich den Sperrmüll anrufe, versuche ich diese Teile noch zu verschenken….

Na wer sagt`s denn….ich bin viel unabhängiger als ich selber dachte…..und kann mich sogar noch selber überraschen….

Von Reparaturen und Drachen

Na klar konnte mein Hausdrachen nicht einmal etwas so machen, wie man es normalerweise erwarten würde….sie stellt sich so bockig an, wie ein Esel.

Eine Kündigungs-Bestätigung hab ich bis heute noch nicht erhalten. Dafür dann heute die Nachricht, es wäre nicht Ihre Aufgabe eine Kündigungsbestätigung auszustellen. Wenn ich eine möchte, dann solle ich dieses Schreiben aufsetzten und sie würde dann unterschreiben.

Ich hab dankend abgelehnt, mit dem Hinweis, das ich unseren Chat-Verlauf gespeichert habe und mir dieser als Nachweis ausreicht, da ich mit so einem Verhalten ihrerseits gerechnet habe…und ich konnte es mir nicht verkneifen ein Smiley dahinter zu setzen =>🤣 und natürlich hab ich auch diese Nachricht abgeschlossen mit der geläufigen Grußformel und meinem Namen.

Na immerhin bekommt sie doch, was sie möchte…ich ziehe aus….warum freut sie sich dann nicht und schaltet mal wieder einen Gang mehr in Richtung Normalität?

…..

Gestern kam sogar noch die neue Klappe für das Gefrierfach im Kühlschrank…..also hab ich gleich mal die Gelegenheit genutzt ,den Kühlschrank komplett zu reinigen. Da ich den Kühlschrank ja eh ausschalten musste, um die Klappe auszutauschen. Zuerst hab ich eine komplizierte Technik vermutet, aber der Austausch war richtig einfach und hat nur 3 Minuten gedauert. Sooo, wieder ein Thema weniger.

Jetzt bleibt nur noch, das ich einen Elektriker holen muss, weil schon vor Wochen diese billige Version eines Auszugs-Schalters an der Dunstabzugshaube nicht mehr funktioniert. Licht und Funktion der Dunstabzugshaube startet indem man die Klappe der Dunstabzugshaube hervor zieht….das Licht geht noch an, aber die Abzugsfunktion startet nicht mehr…..eigentlich hatte ich schon darüber nachgedacht, die komplette Abzugshaube zu ersetzen…..aber jetzt, wo ich ausziehe sehe ich das nicht mehr ein…also muss ich den Elektriker kommen lassen, damit es repariert wird.

Nachtrag: also den Elektriker brauche ich jetzt doch nicht….hab einfach mal mit der Rückseite eines großen Messers gegen den Schalter geschlagen….und was soll ich sagen…ähmmm….grins….jetzt geht es wieder…..hahahaha…war vielleicht etwas Fett hineingeraten….oder was auch immer.

Auf dem Wasser

Den Sonntagvormittag hab ich dazu genutzt um erneut ein Kajak auszuleihen…es war aber schon nach 10Uhr, als ich dort ankam….aber noch war es leer….also rein ins Kajak und rauf auf den Alsterkanal.

Wie schon alle anderen Male zuvor hab ich mich sofort wohl gefühlt…und mit langsamen, aber gleichmäßigen Paddelschlägen hab ich mich auf den Weg in Richtung Außenalster gemacht.

Obwohl schon relativ schnell Kanus, Kajak, Sandup-Paddler, Tretboote, Sportruderer in Einer, Vierer oder Achter-Booten und sogar ein paar Schwimmer unterwegs waren und sogar eines dieser flachen Ausflugsschiffe….war es nicht zu voll….Die meiste Zeit war es schön ruhig und entspannt….und ich konnte endlich auch mal sehen, wie geübte Kajakfahrer mit dem Doppelpaddel umgehen.

Die Sonne kam auch schnell raus und es wurde warm…dieses Mal hab ich es tatsächlich geschafft die Jacke im Kajak auszuziehen OHNE das Gewicht zu stark zu verlagern…es hat also gut geklappt….auf der Außenalster angekommen, hab ich dann aber wieder gewendet und bin zurück in und durch die Kanäle gefahren….

Die wirken gemütlicher und durch die Trauerweiden auch etwas schattiger. Außerdem waren dort eindeutig gemütlichere Paddler unterwegs…..ich hab tief eingeatmet und alles um mich herum genossen…..was für eine Aussicht….was für tolle Häuser sich hier aneinander reihen….was für schöne Gärten und kleine Bootsanleger…..wie friedlich alles in der Sonne lag…..ganze Familien waren in den Booten unterwegs…die Kleinen mit Schwimmweste…die SUP-Paddler in gelassener gerader Haltung…Jugendliche die sich entspannt in Schlauchbooten sonnten….Ein paar Angler an den Rändern…

1,5 Stunden war ich auf den kleinen und großen Kanälen unterwegs…..dann kamen zwei Dinge relativ gleichzeitig: es wurden schlagartig immer voller auf dem Wasser und ….ähmm….ich hatte Hunger….hahaha…also hab ich das Kajak wieder am Ausgangspunkt angelegt and abgegeben,….das Aussteigen hat sogar gut geklappt .

Anschließend bin ich dann noch in die Firma gefahren…mein Fahrrad abholen, denn eigentlich hatte ich ja für heute eine kleine Fahrradtour geplant…aber jetzt hab ich nur das Laptop und die Arbeitsunterlagen aus dem Büro geholt und mein Fahrrad wieder eingeladen….ab nach Hause….immerhin hab ich gestern einen Weißkohl-Auflauf vorbereitet.

Und jetzt sitze ich auf dem Balkon unter meinem Sonnendach, bin gut gesättigt und überlege noch, was ich mit dem Rest des Tages anfangen werde.

Wahlhelfer: ja – oder doch nein?

Da hatte ich mich doch spontan im Juni als Erstwahlhelfer zur Bundestagswahl angemeldet. Dafür musste man online ein Formular ausfüllen und ich hab auch eine Bestätigung erhalten, das meine „Bewerbung“ eingegangen ist….Schon mit dem Formular musste man sich für einen Erst-Wahlhelfer-Lehrgang entscheiden.

Das war spontan, nachdem ich im Radio gehört hatte, das viele Menschen sich wohl nur als Wahlhelfer gemeldet hatten, um schnell an die Corona-Schutzimpfung zu kommen….und nach der 2. Impfung haben sich dann viele einfach wieder abgemeldet. (Das war also noch zu der Zeit, wo der Impfstoff knapp war und nur die priorisierten Gruppen einen Termin bekamen….tztztztz und jetzt haben wir soviel Impfstoff und nur wenige wollen ihn)

Seitdem hab ich nichts mehr gehört…hatte zwischenzeitlich angerufen und nachgefragt, aber die Stelle bei der ich gelandet bin, kümmert sich nur um JUNGE Erst-Wahlhelfer….also so bis 25 Jahre…..

Dann bekam ich Ende August eine Mail vom Veranstalter des Lehrgangs….mit dem Hinweis, das wir unsere Teilnahme noch einmal bestätigen sollen. Ich hab ihn angerufen und ihm erklärt, das ich bisher noch nichts von der Stadt gehört habe ob ich überhaupt eingesetzt werde…..er wollte sich darum kümmern und sich wieder bei mir melden.

Der Lehrgang sollte 04./05.September stattfinden….Letzter Termin zur Anmeldung war Freitag 03.09…..und bis Mittags hatte ich nichts gehört….OKAY….dann nehme ich das mal als Absage…..und hab nicht mehr darüber nachgedacht.

Samstagvormittag schaue ich mal wieder in meine Mails…und tatsächlich Freitag Abend hab ich noch eine Mail bekommen, der Lehrgang fällt aus wegen Krankheit des Seminarleiters und übrigens….ich wäre dann doch nur auf einer Warteliste.

Also die Kommunikation für dieses Engagement ist echt verbesserungswürdig….immerhin melden sich hier Menschen freiwillig zu einem Dienst, sind bereit Freizeit zu opfern und dann wird nicht einmal klar und zügig kommuniziert. Mein Vater war früher ,als noch aktiver Beamter, immer von Amtswegen Wahlhelfer….also nicht freiwillig….hahaha

Na gut, so hab ich dieses Wochenende dann doch nichts weiter vor, als mich zu erholen….

Besuch

Letzten Sonntag hatte ich die beiden Rentner aus Hessen zu Besuch.

Auf Ihrem Weg in den Urlaub an die Nordsee-Küste, haben die Beiden einen Stopp in Pinneberg eingelegt…aber sie waren wohl nicht die Einzigen, die von der Mitte Deutschlands nach Norddeutschland wollten. Die Autobahnen waren genau so verstopft, wie schon 2 Wochen zuvor, als ich selber die Strecke gefahren bin.

Da die Sommerferien ja in den restlichen Bundesländern schon in vollem Gang sind, konnten es sich bei dieser Masse an Fahrzeugen nicht um Familien mit Kindern oder Lehrer handeln….wahrscheinlich war das jetzt die Welle der Menschen, die dann fahren kann, wenn die Schulferien vorbei sind…ist (eigentlich) weniger voll und dazu oft noch günstiger.

So zog sich deren Anfahrt ziemlich in die Länge…aus der geplanten Ankunftszeit von 15-16 Uhr wurde nichts….und gegen 16.30 Uhr hab ich vorsichtshalber im Restaurant Bescheid gegeben, das wir den Termin für 18 Uhr wahrscheinlich nicht einhalten können….wegen Stau auf der Autobahn….kein Problem – wir dürfen auch ruhig später kommen.

Dann kam der Anruf um kurz nach 17 Uhr….jetzt sind sie im Hotel angekommen. Wir haben kurz umdisponiert….also ich fahre zu den Beiden ins Hotel, von dort laufen wir zum Restaurant (ca. 15 Minuten), und nach dem Essen fahren wir mit dem Auto zu mir in die Wohnung…

Und obwohl wir uns ja erst vor 14 Tagen persönlich getroffen und einen tollen Abend in Gelnhausen hatten, war es ein toller und vor allem unterhaltsamer Abend….Der Gesprächsstoff geht uns irgendwie nie aus…wie sagt ER immer so schon: es passt bei uns Dreien einfach….und das stimmt….wir liegen wirklich auf einer Wellenlänge.

Wir waren In der Drostei…also in „Meusels Land-Drostei“…ein Restaurant das sich auf regionale und saisonale Gerichte konzentriert….die Karte ist überschaubar, dafür ist die Qualität sehr gut….die Preise sind dementsprechend, aber angemessen.

Die Drostei ist denkmalgeschützt und in einem hervorragenden Zustand…..und ich musste tatsächlich erst einmal nachschlagen, was Drostei eigentlich bedeutet: Es ist ein Stadtpalais, das vom mittelalterlichen Landdrosten genutzt wurde…also eine Art Verwaltungsamts-Sitz. Es ist quasi der architektonische Mittelpunkt dieser kleinen Stadt Pinneberg. Das Vorzeigeobjekt…..Die Hessen würden sagen: „die Gud Stubb“

Bei gutem Essen und gutem Wein hatten wir eine lustige angeregte Unterhaltung….doch leider ist IHM im der Stress der langen Autofahrt mit vielen Staus, auf Magen-und Darm geschlagen….und nach einem kurzen Spaziergang zurück zu meinem Auto, sind wir noch für ca. 1,5 Stunden zu mir nach Hause gefahren….und dann hab ich die Beiden zurück zum Hotel gebracht.

Der Tag war für Beide lang und aufregend ….und so haben wir uns herzlich verabschiedet. Am nächsten Tag sind sie dann weiter gefahren….da ging es ihm zum Glück wieder richtig gut.

Sommerfest – sonnig – saukalt – SUPER

….gestern hatte unser Hamburger Büro ein verspätetes Sommerfest. Während das Wetter in dieser Woche eigentlich Sommer versprochen hatte….schauten wir alle gebannt auf das tatsächliche Wetter und tatsächlich war Freitag Mittag endlich einmal die Sonne da…..20 Grad und Sonne….alles gut für unser rein als Außenveranstaltung geplantes Sommerfest.

Los ging es bereits Mittags auf der Dachterrasse….ein leichtes Vorglühen mit Bionade/Bier….bis dann alle Kollegen eintrudelten, dauerte es eine ganze Weile…eigentlich sollte um 14 Uhr dann die Abfahrt zur ausgewählten Location los gehen….aber wie es nun mal so ist, wenn sich die Kollegen nach so langer Zeit mal wieder begegnen….es verzögerte sich….

Die Fahrrad-Gruppe machte sich dann als Erstes auf den Weg….mich mit eingeschlossen….Von Bahrenfeld ging es durch Ottensen direkt zur Elbe und dann durch den alten Elbtunnel bis nach Wilhelmsburg….an einem der Kanäle dort gibt es eine tolle Location mit Außengastronomie und mit Bootsverleih….das waren dann knappe 10 km…dann begann das große Warten auf die restlichen Kollegen, die mit 3 verschiedenen Autos kommen wollten.

Der ursprüngliche Plan bestand ja darin, das wir mit der S-Bahn fahren wollten, aber der Streik der Lokführer hat das vereitelt…und dazu wird auch noch die A7 ab Freitagabend gesperrt…..hahahha also keine gute Idee mit dem Auto kommen zu wollen….aber es gibt eben Kollegen, denen liegt das Radfahren nicht.

Wir haben dann schon mal unsere reservierten Plätze eingenommen und erst einmal etwas getrunken…..der Wind blies ganz ordentlich und sooo warm war es jetzt dann doch nicht…gut, das ich mich bewusst für eine lange Hose und eine zusätzliche Fleece-Jacke entschieden hatte…Anstatt also um 15 Uhr mit den Treetbooten und Kanus über den Kanal zu fahren, verzögerte es sich fast bis 16 Uhr…aber dann waren alle da.

Leider waren die alten Boote nicht gut gewartet (Wassereintritt beim Tretboot / Sitze zerbrochen bei den 4er Kanus) und so dauerte es noch einmal eine Weile bis alle endlich in oder auf einem wassertauglichem Gefährt saßen….Wir vier Mädels und der Controller waren die letzten die sich auf ein 3er Kanu und ein 2er Kanu verteilten….alle anderen waren inzwischen in den verschiedenen Kanälen verschwunden…..ich saß mit der jungen Kollegin Kim im 2er Kanu….ich vorne, sie hinten.

Bisher hatte ich nur in Einer-Kajaks gesessen und war dort mit dem Doppelpaddel Herrscher über die Steuerung….und auch Kim ist bisher nur mit SUP-Boards unterwegs gewesen….und jetzt mussten wir uns abstimmen…das lief ganz gut…trotzdem hatten wir die meiste Zeit einen leichten Linksdrall….hahaha…aber fast alle Kanus haben das später auch gesagt…unsere beiden Kanus blieben während der gesamten Fahrt aber beieinander….und wir hatten sooo viel Spaß.

Der Controller fühlte sich in unserer Mädelsrunde sichtlich wohl und auf dem Wasser war es dann auch wieder richtig schön warm und sonnig….das Tretboot hatten wir schnell eingeholt und auch überholt….hahaha die waren mehr mit den Getränken beschäftigt….fühlten sich dabei aber pudelwohl…

Wir fuhren auf einem der breiteren Kanäle, der wurde dann eng und bog in noch engere, unter kleinen Brücken hindurch….dort traffen wir auch eines der anderen 4er Kanus….es gab eine kleine Pause mit einem Eis auf die Hand und das 4er Boot fuhr weiter, unsere 2 Boote kehrten um….

Es war lustig und auch albern, wenn wir versuchten uns gegenseitig abzudrängen, oder zu überholen und trotzdem war es total entspannend.

Später traffen alle wieder heile und trocken am Anleger an und dann gab es ein Grill-Buffet (auch für Vegetarier…und der vegane Kollege bekam sein Essen gesondert, war aber auch sehr zufrieden damit) und Getränke satt….es wurde jedoch so kalt, das heißer Kaffee und frischer Minztee die absoluten Renner waren….wir fabulierten schon vom Glühwein….Erst nach 21 Uhr trat die Fahrradgruppe, dieses mal als Letztes, dafür aber geschlossen den Rückweg an….erst nach Durchquerung des alten Elbtunnels trennten sich unsere Wege ….ich musste ja noch zurück zum Büro….mein Auto holen.

Was für ein toller Tag….es fühlte sich an wie ein Tag mit Freunden….so wie früher die Feste mit meiner Tanz-Clique….

Restekuchen

Oder auch eine Art Überraschungskuchen…was ist noch da und was passt in den Kuchen hinein.

Also eigentlich sollte es ein Birnenkuchen mit Walnüssen werden….bis ich beim Vorbereiten der Birnen bemerkt habe, das diese von innen her zum großen Teil vergammelt waren, schade…es blieb nicht soviel übrig…aber ich hatte auch noch ein paar Äpfel und 1/2 Zitrone…

….und als ich dann auch noch im Schrank ca.100g Buchweizenmehl gefunden habe und etwas Haselnusskrokant, sowie 1/4 Tüte gemahlene Mandeln, war klar….okay – daraus mache ich jetzt etwas:

Also 100g Zucker und 100g Butter mit 1 Päckchen Vanillinzucker verrühren, danach 3 Eier nacheinander hinzugeben.

Dann 100g Mehl, eine Prise Salz und 100g Buchweizenmehl mit 1 Päckchen Backpulver vermengen und in die Masse geben….dazu dann etwas Haselnusskrokant und die gemahlenen Mandeln, bis der Teig zäh vom Löffel fällt.

Alles in eine gefettete Form geben. Birnen und Äpfel in Scheiben schneiden, ca.80 Gramm Walnüsse hacken und über dem Kuchen verteilen, dann etwas Zitrone drüber träufeln und dann den Kuchen mit Zucker bestreuen….Da ich eine flache Tarte-Form gewählt habe ging es bei 180Grad für 35 Minuten in den Backofen.

Hmmm gar nicht mal schlecht….also das Buchweizenmehl mit Weizenmehl in Kombination ,schmeckt mir im Kuchen auf jeden Fall besser, als die Buchweizenmehl-Waffeln….und es passt super gut zu den Nüssen…schade das ich nicht mehr Birnen hatte, die passen wirklich wunderbar dazu….

Privatsphäre und Post-Geheimnis

Ich hab mir vorher nie Gedanken darüber gemacht, das ein Gemeinschaftsbriefkasten etwas mit fehlender Privatsphäre zu tun haben kann….und das ich das tatsächlich mal als unangenehm empfinden könnte.

Und dabei rede ich nicht von den obligatorischen Postkarten, die quasi jeder lesen kann….sondern schon von verschlossenen Umschlägen….Aber auch das sind Daten. Verraten die Absender doch eine Menge über mein Leben…bekomme ich Post von einer Lebensversicherung….oder vermehrt Post vom Finanzamt….oder als Autofahrer öfter Post aus verschiedenen Städten oder Gemeinden (z.B. Knöllchen)….bekomme ich Post von einem Anwalt oder von Banken…. von Vereinen oder öfter Post vom Arbeitgeber….bekomme ich private Briefe oder eben nicht….

Anfangs hat es mich nicht gestört….aber als ich dann auf einmal einen „gelben“ Umschlag, also eine förmliche Zustellung, von einer Stadt erhalten habe, die mir mitteilte ich hätte mein Knöllchen nicht bezahlt, da fand ich das unangenehm….zumal ich mich nicht erinnern könnte, ein solches überhaupt erhalten zu haben…. oder als meine Jahresabrechnung der Stadtwerke in einem unfrankierten, nicht beschrifteten weißen Umschlag bei mir landet. Wäre ja kein Problem, wenn sie ihn versehentlich aufgemacht hätte…kann ja passieren….aber dann ganz ohne einen kleinen Hinweis die Abrechnung in einem neutralen Umschlag hinzulegen. Ein kleiner Zettel mit einem „sorry, hab ich versehentlich geöffnet“….das wäre doch normal gewesen.

Bisher hat meine Vermieterin immer die Post aus dem Gemeinschaftsbriefkasten genommen und mir meine auf die Treppe gelegt….letzte Woche hat sie mir nun mitgeteilt, sie hätte ihren Postschlüssel verlegt und ich solle meine Post selber aus dem Briefkasten nehmen….allerdings finde ich immer nur meine Post darin….ihre nicht, also versteckt sich der Schlüssel nur, wenn es um meine Post geht. Warum immer diese so offensichtlichen Lügen….das ist so unnötig.

Bei dem Gedanken bald wieder über einen eigenen Postkasten verfügen zu können, fühle ich mich gleich ein Stück freier….auch wenn ich doch eigentlich nichts zu verbergen habe.

fehlende Verhältnismäßigkeit

Sooo, nachdem sich dann am Dienstag auch noch mein Laptop verabschiedet hat und heute noch die Gefrierfachklappe am Kühlschrank abgebrochen ist, finde ich so langsam könnte meine „es geht alles kaputt“-Phase mal wieder beendet sein…..na egal….ist nun einmal so.

Das Laptop hat physische Aussetzer und so hab ich es gleich mal zum „PC-Doctor“ gebracht und heute wieder abgeholt, jetzt sollte es wieder eine Weile gehen….und die blöde Klappe für den Kühlschrank hab ich heute auch sofort bestellt…die war eh schon immer locker….hätte die nicht noch ein paar Wochen durchhalten können….so ein Teil kostet dann glatt mal 68 EUR….grrrrrrr

Der für mich unangenehmste Teil war aber am Dienstag tatsächlich die Kündigung und die „Vorvermieter-Bescheinigung“ bei meiner Vermieterin abzugeben. Die ist so verbiestert…..aber es war mir wichtig ihr das persönlich in die Hand zu drücken…..und schon als sie die Tür öffnete, schlug mir ein eisiger Hauch von Ablehnung entgegen, ich hab also guten Tag gesagt und „hier ist meine Kündigung“…..sie zischte mir nur ein „das ist auch besser so“ entgegen.

Ich bleibe bei solchen Gelegenheiten nach Außen hin immer ruhig und gelassen…musste mich aber wirklich zwingen, sie nicht auszulachen. Ihr Verhalten ist so absurd, so albern und zeugt nicht gerade von Souveränität. Innerlich wühlt mich so ein Verhalten aber auf.

Zur Erinnerung: Ihr Problem ist mein Fahrrad an der Seite des Hauses und meine Weigerung es weg zu stellen. Es geht nicht darum, das ich etwas kaputt gemacht habe, ich ihr Geld schulde oder versuche sie zu betrügen (das was ja eher ihr Part bei der NK-Abrechnung). Ich habe weder einen Giftanschlag verübt, noch sie in der Nachbarschaft schlecht gemacht…..aber sie steigert sich da in eine Art Hass hinein….das kann man doch nicht ernst nehmen.

Ihr übertrieben ablehnendes und gehässiges Agieren steht in keinem vernünftigen Verhältnis zu unserem Disput. Ich vermute allerdings, das es dabei gar nicht mehr um das Fahrrad geht, sondern eher darum, das ich sie mit meinem Auskunftsersuchen bei der NK-Abrechnung, indirekt gezwungen habe, einzugestehen, das ihre Abrechnung falsch war….und sie hat sich ja auch gewunden wie ein Aal und sich auch nicht dafür entschuldigt….sondern versucht mir ganz beiläufig die neue Abrechnung zu geben, als es gar nicht mehr anders ging.

Na zumindest hat sie mir die Vormieter-Bescheinigung ausgefüllt, wenn auch erst 2 Tage später…aber da hat sie wenigstens die Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht: Also: das ich alle meine Pflichten erfüllt habe und aktuell keine finanziellen Forderungen offen sind….nur, das ich gegen die Hausordnung verstoßen habe…..damit kann ich leben…

Soooo und jetzt ziert sie sich, mir eine Kündigungsbetätigung zu geben….Das ist inzwischen auch nicht mehr nötig, hab ich doch einen Whatsapp -Chat-Verlauf, in dem sie meine Kündigung selber erwähnt….das reicht mir völlig aus. hab das gleich mal als Foto gespeichert….nur für den Fall der Fälle.