Jetzt heißt es: Daumen drücken

Ich hatte in dieser Woche weitere 4 Bewerbungsgespräche online. Eines davon war richtig klasse und die Firma würde mit ihren Anforderungen so richtig gut zu mir passen….also so richtig richtig gut.

Das Gespräch mit dem schwedischen Finance Manager (in English) war klasse und ich hab ihm am Ende des 1/2 Kennlern-Gesprächs auch gesagt, das ich es mir sehr gut vorstellen könnte, für die Firma zu arbeiten.

Da er gerade in Hamburg ist, wollte er dann kurzfristig mit dem deutschen GF und der deutschen Finanz-Managerin einen Vorort-Termin arrangieren und das hat dann auch, nach einigem Hin-und-her mit dem Termin, auch geklappt.

Ich bin also zu der Firma hingefahren und wir hatten dann zu viert ein Gespräch, wo wir uns intensiv, aber locker und lustig, mit meinem Lebenslauf beschäftigt haben und was momentan in der Firma so abläuft und demnächst laufen soll usw. Also viele Infos haben wir ausgetauscht und das in einer angenehmen Atmosphäre. Ich konnte mir das gesamte Büro und die Sitzplatz-Situation für den Buchhalter anschauen…jaaa passt.

Am Ende habe ich noch einmal bekräftigt, das ich sehr gerne für die Firma arbeiten wollen würde. Da ich aber nicht die einzige Bewerberin bin, gibt es noch weitere Gespräche…aber bis Mitte nächster Woche soll ich wohl eine Rückmeldung erhalten. Der Recuriter, über den ich hier gegangen bin, wird sich auch noch einmal bei der Firma melden, um das Feedback von deren Seite zu erhalten.

Soooo – jetzt heißt es Abwarten und Daumen drücken..

Nach den gesamten Gesprächen in der letzten und dieser Woche und auch was ich den Stellenbeschreibungen der Recruiter lese, sind die meisten Firmen in schwierigen Phasen: Entweder sie haben schon angefangen mit der Digitalisierung und stecken mitten in Systemumstellungen oder die Systemumstellungen stehen jetzt an oder sie denken zumindest darüber nach bald damit anzufangen. Überall ist zu lesen: wir haben vieles vor oder auch: große Herausforderungen warten auf den neuen Stelleninhaber oder auch beliebt: Neue Strukturen müssen geschaffen werden – Sie können sich aktiv einbringen in der Projektplanung und -Ausführung….damit die Prozesse optimiert werden.

Mit anderen Worten, die meisten haben in den letzten Jahren nichts oder nur wenig gemacht, um die Buchhaltungen rechtzeitig ins 21.Jahrhundert zu katapultieren.

Ab 2025 gibt es ein neues Gesetz (mit teils längeren Übergangsfristen) für die Rechnungsstellung im B2B-Bereich (also von Firma an Firma) und die Firmen fangen jetzt erst an, sich damit auseinander zu setzen. Ich bin ehrlich erschüttert.

Eigentlich suche ich einen Job als Bilanzbuchhalter – aber die Firmen suchen eher einen Projektmanager für die Buchhaltung der beides macht: Projekt-Betreuung für die Umstellung der Software und Buchhaltung. Das ist frustrierend und ganz ehrlich – dann kann ich auch da bleiben, wo ich gerade bin….hier kenne ich zumindest die internen Prozesse und die alte Software.

Naja – es hat keiner gesagt, das so eine Jobsuche einfach ist….ich muss halt ganz genau hinhören und viel selektieren. Man darf sich einfach nicht von den vielen Angeboten täuschen lassen…irgendwo gibt es auch das Passende für mich. – Vielleicht klappt es ja mit der Firma von der ich oben berichtet habe.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag 🥀😉

Ich hole nachher meine Schwester aus der REHA ab und wir fahren nach Lüneburg auf den Weihnachtsmarkt…da freue ich mich drauf…

10 Gedanken zu “Jetzt heißt es: Daumen drücken

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