ruhige Urlaubstage…

Mein Urlaub plätschert jetzt ruhig und harmonisch vor sich hin…und das ist herrlich so.

Mittwochvormittag war ich zur Booster-Impfung….eigentlich ist mein Termin über den Hausarzt erst im Februar 2022…aber als ich das in der Firma erzählte, meinte einer meiner Kollegen: Du kommst doch auch aus Schleswig-Holstein…da gibt es eine Webseite über die man sich unproblematisch über die Impfzentren anmelden kann…die haben noch viele freie Termine.

Hmmm, nach den Informationen im Fernsehen über lange Schlangen vor Impfzentren in eisiger Kälte, bin ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, es über eines der Impfzentren zu versuchen. Das betraf scheinbar aber nur spontane Impfaktionen…denn was soll ich sagen, in meiner unmittelbarer Nähe hat bei den Johannitern ein neues Impfzentrum eröffnet und den Termin konnte ich mir tatsächlich aussuchen, einzige Voraussetzung, die 2. Impfung musste mindestens 5 Monate zurück liegen. Passt ! – Also diesen Mittwoch, alles lief reibungslos…super organisiert und auch der Pieks war fast gar nicht spürbar und überhaupt nicht unangenehm. Jetzt muss ich nur noch beim Hausarzt den Termin wieder stornieren.

Davor und danach bin ich noch Walken gewesen und war anschließend in einem kleinen italienischen Restaurant essen.

Das Essen war zwar ganz okay, wenn auch für Pasta mit viel zu viel Soße. Der kleine Laden war auch irgendwie gemütlich, aber so richtig wohl hab ich mich nicht gefühlt….der Chef war zu bemüht freundlich um wirklich Freundlichkeit auszustrahlen, die Tischdecken waren alle ziemlich verknittert und an meinem Tisch dreckig. Die Corona-Regeln hat er mehr als halbherzig kontrolliert, bzw. das Nichtvorhandensein eines Impfnachweises am Nebentisch akzeptiert.

Ich war hier im Ort schon in einem anderen kleinen italienischen Restaurant, das etwas versteckter liegt…aber dort strahlten Alle eine wirkliche Herzlichkeit und Freundlichkeit aus und das Essen war Gut und sauber war es dazu auch noch.

Den Rest des Tages hab ich dann nicht mehr allzu viel gemacht…..ein bisschen Wäsche waschen, bügeln, Wohnung putzen. Dänische Grammatik lernen und ich hab lange mit dem Rentner aus Hessen telefoniert, das war wie immer lustig und tat mir sehr gut. Seit dem Abend hab ich als Nebenwirkung zur Booster-Impfung nur einen leicht schmerzenden Oberarm rund um die Einstichstelle gehabt, dafür keine Müdigkeit oder Schlappheit, wie bei den ersten beiden Impfungen. Gut das ich den linken Arm gewählt habe, an dem ich ja den „Tennis“-Arm habe….so schmerzte immerhin nur ein Arm und auf dieser Seite kann ich eh momentan nicht liegen.

…und wieder der Drachen

Seit gestern hab ich Urlaub…also hab ich meinen Urlaub tatsächlich nur um einen Tag verschoben ….bringt ja nichts ihn noch weiter zu verschieben, die Arbeit wird dadurch auch nicht weniger.

Ja und nun könnte ich also ganz entspannt hier sitzen und mich rundherum des Lebens erfreuen, wenn….ja wenn der Drachen aus der alten Wohnung nicht seit Montagabend wieder per Whatsapp Zeter-und Mordio schreien (also schreiben) würde.

Es geht jetzt 2,5 Wochen nach der Wohnungsübergabe um den Mülleimer in der Küche…den sie wieder haben möchte….hab ihr geschrieben WO sie ihren Mülleimer IN der Küche findet und damit war für mich alles gut. Es geht um so einen Eingebauten, den ich aber schon beim Einzug sorgfältig ausgebaut und mit allen Teilen unter der Arbeitsfläche verstaut hatte, sonst hätte ich weder Waschmaschine noch Spülmaschine anschließen lassen können. Ich hatte meinen eigenen Mülleimer genutzt, aber beim Auszug ihren auch nicht wieder eingebaut….und es ist ihr bei der Übergabe auch nicht aufgefallen und war nicht Teil des Übergabeprotokolls.

Und jetzt behauptet sie, der Mülleimer wäre komplett kaputt und überhaupt nicht mehr zu gebrauchen und sie würde jetzt auf meine Kosten einen Neuen einbauen lassen.

Ich hab ihr entsprechend geantwortet, das ich mir jetzt weitere Beschuldigungen dieser Art verbitte und es eben in ihrem ach so geliebten Protokoll nicht enthalten ist. Ihre Antwort: Sie hätte schon lange genug von mir gehabt.

Bevor ich sie dann bei Whatsapp blockiert habe, hab ich ihr nur noch geschrieben, das wir uns da ausnahmeweise einmal einig sind, auch ich hätte schon lange genug von Ihr und das ich Ihr ein TOLLES Leben wünsche…..

Schluss jetzt…es geht nicht an, das sie mich mit ihren Nachrichten immer noch aus meiner Mitte reißt….und so habe ich sie bei Whatsapp tatsächlich blockiert. So muss ich nicht bei jeder weiteren Whatsapp befürchten, weiter von ihr drangsaliert zu werden. Es bleibt ihr immer noch der Weg per Mail oder Briefpost.

Syntax-Error im Kopf

Seit Tagen quäle ich mich durch die Grundformen der dänischen Grammatik: Nomen, Pronomen und Adjektive in all ihren verschiedenen Formen: Personalpronomen, Possessivpronomen, reflexive Possessivpronomen, Objektpronomen, Demonstrativpronomen, dazu die Adjektive in der Einzahl und Mehrzahl, in der bestimmten und unbestimmten Form.

Ich hab im Laufe meine Lebens tatsächlich vergessen, wie ich das Alles im Deutschen mal systematisch gelernt habe. Grammatik zu benennen war nie mein Lieblingsthema…ich spreche eben die Grammatik so, wie ich sie mal irgendwann gelernt habe, ohne mir Gedanken darüber zumachen, also intuitiv richtig….wäre ja auch mit über 50 Jahren komisch, wenn ich mir bei jedem Satz erst Gedanken darüber machen müsste, nach welchen Regeln die Worte gebildet werden müssen.

Aber das Ganze jetzt geballt im Dänischen zu lernen, lässt mich ungläubig verstummen…Seit Tagen folgt eine Grammatik-Regel nach der Anderen….hört das denn gar nicht mehr auf?

Ich bin also genau am wichtigsten und gleichzeitig schwierigsten Punkt im Dänischen angekommen und nun heißt es: Durchhalten…..aber schon mehrfach hab ich einfach mittendrin das Notebook zugeklappt….Syntax Error.

Ich kann mir Wörter mit vielen Buchstaben wesentlich besser merken, als diese Fülle an kurzen einsilbigen Worten. Ich würde gerne dieses Kapitel kurzfristig überspringen…aber Babbel lässt mir da keine Wahl: es sind 10 Lektionen als Grundlage der dänischen Grammatik, von denen ich jetzt 6 mindestens 2x durch habe…und trotzdem werde ich Morgen noch einmal von Vorne anfangen…

Das Lustige ist, ich lerne in diesen Grammatik-Lektionen auch Alltags-Vokabeln und die bleiben hängen….der Rest vermischt sich zu einem Brei, also das was ich eigentlich in diesen Lektionen lernen soll: Grammatik-Regeln.

Neue Leichtigkeit in der Shopping-2G-Welt

Neue Leichtigkeit in der Shopping-2G-Welt

Das frühe Aufstehen liegt bei uns in der Familie, und so waren meine Schwester und ich am Samstag schon wieder früh auf den Beinen.

Und nach einem ausgiebigen Frühstück mit allem was wir so gerne essen, kam unweigerlich die Frage: Was wollen wir eigentlich mit dem Tag anfangen? Die Frage beantwortete sie mit einem Wort: Shoppen.

Na klar, so 2 Wochen vor Weihnachten wäre es schon schön noch etwas Ausschau zu halten, nach Geschenken, Deko und schöner Kleidung.

Hamburg mit seiner 2G-Regelung auch beim Shoppen, machte mir zwar eher Sorge ob das tatsächlich eine entspannte Tour werden kann…aber ich muss zugeben im 43.000m2 großem Einkaufszentrum im Stadtteil Osdorf war das sehr wohl genau do möglich.

Jeder einzelne Laden innerhalb des Shopping-Centers musste allerdings den Impfpass und den Personalausweis checken….naja…

Bis wir Erfuhren es gibt die Möglichkeit ,sich am Haupteingang einmal für den Tag „akkreditieren“ zu lassen. D.h. es wurde einmal der Impfstatus zusammen mit der Identität geprüft und man bekam für den Tag ein farbiges Bändchen ums Handgelenk. Damit konnte man bei jedem Geschäft ohne weitere Prüfung hinein, solange sich nicht bereits zu viele Menschen im jeweiligen Geschäft aufhielten. Gab es bisher höchstens mal einen Security-Mitarbeiter, wurde der Zutritt nun bei jedem Geschäft durch das Revival einer Art Türsteher gesteuert.

Mit dem Vorzeigen des Bändchen ging das jedoch unkompliziert (die Maskenpflicht blieb aber auch hierbei bestehen)…..und wir hatten nur ganz selten mal 1-2 Minuten Wartezeit. Es fühlte sich trotzdem tatsächlich nach einer Art von Freiheit an…weil wir uns eben nicht in die Schlange stellen mussten, die erst noch nach Impfzertifikat und Ausweis kramen mussten.

Einzig für die Gastronomie mussten wir noch einmal das Zertifikat vorzeigen und uns mit der Luca-App registrieren.

So war es für uns ein gemütliches Schlendern in einer nur halb-vollen Passage….mit entspannten Menschen ohne Hektik….dafür mit einem Stopp bei Starbucks, viel Stöbern in Deko-Läden, Anprobieren in Klamotten-Läden, viel Geschnattere und Gelächter zwischen uns Beiden und einem leckeren Mittagessen im Italienischen Bistro.

Mit der Zeit fühlte es sich richtig leicht und unbeschwert an….

Nachts – im Wunderland

Nachts – im Wunderland

Wer sich nach den Sehenswürdigkeiten von Hamburg erkundigt, landet relativ schnell neben Hafenrundfahrt, dem Michel und der Elbphilharmonie auch beim Miniatur-Wunderland…direkt in der Speicherstadt.

Es gilt als die größte Modelleisenbahnanlage der Welt (lt.Wikipedia) aber inzwischen hat sich der Fokus verschoben, weg von der Eisenbahnanlage mit interessanter Umgebung, hin zu den landschaftlichen und städtischen Attraktionen verschiedener Länder und Gebiete….und den vielen vielen Tausenden kleiner menschlichen Szenen die dort mit viel Liebe zum Details und mit einer gehörigen Portion Witz dargestellt werden (Findet Ihr die 2 sehr besonderen Gestalten + Hund im Bild unten? Hihihi)

Freitagabend gab es eine Besonderheit: der offizielle Betriebsschluss wurde um 1 Stunde auf 20 Uhr vorverlegt….und dann begann eine nächtliche kulinarische Weltreise durch das gesamte Miniatur-Wunderland.

Auf 400 Besucher begrenzt, die im Vorfeld die Karten für je 70 EUR gekauft hatten bot das Wunderland nicht nur den normalen Betrieb bis Mitternacht….was bedeutet das bei 400 Besuchern wirklich jeder genügend Platz hatte, um sich in Ruhe alles anschauen zu können…sondern es gab überall verschiedene Buffets mit landesspezifischen Köstlichkeiten für jede Wunderland -Region und dazu viele verschiedene Getränke von Bionade, Bier bis zum Glühwein…..alles inklusive…

Darüber hinaus gab es auch die Möglichkeit in kleinen Gruppen HINTER die Kulissen des Miniatur-Wunderlandes zu blicken….und sogar den noch im Bau befindlichen neuen Abschnitt „Monaco“ zu besichtigen…..

Mein Schwager hatte die Karten für uns 3 bestellt, um nur einen Tag später feststellen zu müssen, das er am Samstag arbeiten muss – die Inventur ließ grüßen.

Logistisch war es also schon etwas Blöde: meine Schwester kam Freitagnachmittag mit dem Auto bereits um 15.15 Uhr….während ich noch auf der Rückfahrt vom Büro nach Hause war…aber wir hatten ausgemacht sie kann kommen wann sie möchte…immerhin hat sie einen Schlüssel zu meiner Wohnung.

Aus dem Grund hatte ich also etwas Fingerfood vorbereitet: gegrillte Hähnchen-Flügel und kleine Frikadellen….das Abendessen im Wunderland würde ja nicht vor 20.30 Uhr starten…. Mein Schwager wusste nicht, wie lange er an dem Tag würde arbeiten müssen…er würde also später mit dem 2. Auto nachkommen und noch in der gleichen Nacht den Heimweg nach Flensburg antreten…während meine Schwester bei mir übernachtet und erst Samstag Nachmittag zurück fährt. Letztlich durfte er doch etwas früher Feierabend machen und kam auch schon um 17.30 Uhr….

Diese gesamte Aktion im Wunderland einfach phantastisch…na klar, am Anfang beim Einlass gab es erst einmal etwas Gedränge, bis alle Impfzertifikate und Personalausweise der 400 Teilnehmer kontrolliert waren und sich diese anschließend auf den verschiedenen Etagen des Wunderlandes verteilten…aber danach war es richtig toll. So viel Platz und so viel entspannte Menschen…dazu echt leckeres Essen….

Ja manchmal fehlten am Buffet der Teller-Nachschub oder mal das Besteck…mal war in einem Moment der geräucherte Fisch leer….aber alles Kleinigkeiten, die schnell behoben wurden…und ja man durfte auch mit Teller und Gläsern durch die Gänge laufen….etwas, was normalerweise ein Horror für Modellbauer ist.

Einzige Einschränkung auf der Anlage: Wer nicht gerade die Gabel oder das Glas zum Mund führt, muss auch trotz der sorgfältig geprüften 2G-Regel beim Einlass, seine Maske aufsetzen….und das fand ich überhaupt nicht schlimm.

Die Menschen waren gut gelaunt, entspannt und sehr offen….das war lustig, sind wir doch mit einigen locker ins Gespräch gekommen…erst gegen Ende merkte man, das alle diese Eindrücke, das Herumlaufen und die gesättigten Mägen müde machten und auch wir machten uns bereits kurz vor Mitternacht wieder auf den Rückweg.

Zuerst ging es zurück nach Quickborn und von dort musste mein Schwager dann noch 140km zurück nach Hause fahren…während wir beiden Mädels um kurz vor 1 Uhr müde in die Betten fielen.

Immerhin waren wir noch vor dem Einlass 1,5 Stunden durch die Speicherstadt gelaufen….eine wunderbar stimmungsvolle Atmosphäre und dazu ziemlich kalt.

Also diese kulinarische Weltreise im Miniatur-Wunderland werde ich bestimmt mal wiederholen…es gibt immer wieder Neues zu entdecken…

Sonntagsgefühl – perfekt

Sonntagsgefühl – perfekt

Heute hab ich das perfekte Sonntagsgefühl. JA – heute ist auch Sonntag und sogar der 3.Advent…aber es geht mir um das Gefühl eines perfekt entspannten Sonntags.

Durch das bisher vollbepackte Wochenende mit wenig Schlaf und viel Unterhaltung hab ich heute bis fast 9 Uhr geschlafen und bin dann sogar noch eine Weile liegen geblieben.

Anschließend hab ich mich im Bad nur rudimentär fertig gemacht, einen kuscheligen Hoodie und Schlabberjeans drüber geworfen und mich anschließend mit einem dampfendem Becher Kaffee, den selbstgebackenen Keksen meiner Schwester und den Resten Hähnchenflügel und Mini-Frikadellen auf die Couch verzogen.

Während nun auch die 3.Kerze auf dem Adventskranz brennt und ich mich entspannt meinem – ähm – alternativen Frühstück widme, habe ich das Gefühl eines perfekten Sonntags.

Keine Verpflichtungen, keine Verabredungen, nichts was ich muss, manches was ich gerne machen möchte….und aktuell ist das einfach nur hier zu sitzen und diesen Vormittag so zu genießen, wie er sich mir gerade bietet.

Manchmal muss ich mir mein Glück, so leben zu können, bewusst vor Augen führen…und dann bin ich sehr dankbar dafür.

Gestern im Gespräch mit meiner Schwester haben wir über gescheiterte Beziehungen und den Tod gesprochen und über das alleine Leben z.B. das es für meinen Schwager eine unüberwindliche Katastrophe wäre, wenn meine Schwester eher sterben würde und er alleine zurück bleiben müsste. Wir reden öfter über solche Themen, die man sonst eigentlich nicht so gerne hat.

In dem Gespräch hab ich auch mal wieder ausgesprochen, das ich inzwischen weiß, das ich lieber alleine bleiben möchte und überhaupt nicht mehr bereit bin, für eine Beziehung Kompromisse einzugehen. Und jede Beziehung funktioniert nur mit Kompromissen….und da rede ich noch lange nicht vom Verbiegen oder verstecken von Eigenheiten….sondern von alltäglichen Kompromissen die man in einer Beziehung bewusst und auch unbewusst täglich eingeht.

Ich bin mir bewusst, das so eine Aussage auf Ablehnung stoßen kann, aber wie immer gilt bei mir: es ist meine Meinung und mein Leben und ich spreche nur das aus, was für mich aktuell richtig ist….Jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen.

Und hier schließt sich wieder der Kreis zu meinem perfekten Sonntags-Gefühl….haaach ist es herrlich hier einfach still sitzen und genießen zu können.

Ich wünsch Euch Allen einen perfekten 3. Adventssonntag!

Es zieht – Ursachenforschung

Kalt ist es in den letzten Tagen geworden und windig. Bei mir zuhause stand der Wind jetzt auf einmal auf der Seite, wo auch mein Arbeits-/Kleiderzimmer liegt und durch die Umhäng-Aktion mit den Vorhängen, war genau dieses Zimmer gerade nur mit einer leichten Gardine ausgestattet….

…. so saß ich also Dienstag im Homeoffice an meinem Schreibtisch und hab mich gewundert warum ich eisige Hände hatte…und warum mir gar nicht warm wurde und immer das Gefühl hatte, es zieht hier doch. Alle anderen Räume waren mit nur wenig Heizung angenehm temperiert, nur im Arbeitszimmer hatte ich dagegen die Heizung weit aufgedreht und trotzdem ging das Thermometer nicht über 17 Grad….

Als ich dann mal nach dem Tacker auf dem Fensterbrett griff stellte ich fest, das Fensterbrett war eisig kalt…hmmm…hab ich das Fenster nicht richtig geschlossen?….also fühlte ich…und tatsächlich spürte ich einen leichten Luftzug….also Fenster auf und neu schließen…andrücken…jaaaa etwas besser…aber nicht so richtig…okay, also das muss ich meiner Vermieterin mitteilen, das Fenster muss neu justiert werden…..aber so ganz erklären konnte ich mir die eisige Kälte auch damit nicht.

Später als ich mit einem Kollegen telefoniert fiel mein Blick auf ein Blatt Papier, das ebenfalls auf dem Fensterbrett lag…und das Papier bewegte sich….und das obwohl das Fenster darüber, eben an der Stelle eng anlag…

Jetzt erst fiel mir auf, der Übeltäter ist nicht das falsch justierte Fenster, sondern das das gesamte Fenster im Erker einen schmalen Spalt zum Mauerwerk aufweist und keinerlei Silikon-Dichtung auf der gesamten Fensterbreite besitzt. Schnell hab ich alle Fenster in den anderen Räumen überprüft….alle anderen Fenster wurden ordentlich abgedichtet…nur das hier nicht.

Vorher ist es mir nicht aufgefallen, obwohl ich ja schon so manchen Tag hier im Homeoffice verbracht habe, Aber da war es noch nicht so kalt und der Wind kam aus einer anderen Richtung und ich hatte da noch Vorhänge vor dem Fenster….

Bin ich froh, das ich das jetzt doch noch vor Weihnachten gefunden habe und bei dem Treffen am Nachmittag mit meiner Vermieterin hab ich ihr das gleich gezeigt und sie wird sich mit einem Handwerker in Verbindung setzen….das kann aber ein paar Tage dauern.

Bis es soweit ist, hab ich gleich mal mit dicken Wolldecken, Plastikfolie und schweren Büchern darüber auf der gesamten Fensterbreite den Spalt provisorisch abgedeckt und gestern kamen dann auch die bestellten Vorhänge für das Arbeitszimmer.

Zum Glück hat der Wind auch wieder gedreht, so das es jetzt nicht mehr eisig in dem Raum ist

unterhaltsamer Nachmittag

Dienstagnachmittag hatte ich Besuch von meiner „neuen“ Vermieterin, also eigentlich ist es die Mutter meiner Vermieterin, denn diese kümmert sich um Wohnung und Mieter. Die Wohnung hier in der Wohnanlage hat das Vermieter-Ehepaar bereits auf die Tochter übertragen und ich hatte alle 3 zum Kaffee eingeladen.

Aus diversen Gründen ist dann also nur die Mutter der Einladung gefolgt, aber genau das war dann auch gut so…so hab ich doch einiges über sie und ihre Familie erfahren und auch über das nicht ganz unbelastete Verhältnis zur Tochter…wir hatten einen schönen entspannten Nachmittag.

Also mein Besuch (ich nenne sie weiterhin „Vermieterin“) hat sich so sehr über die Einladung gefreut und ist in ihrer ganzen Art so herzlich, aber dabei fast schüchtern zurückhaltend.. doch manchmal blitzte ein leichter Schalk und ein verschämter Stolz in ihren Aussagen mit. Zusammen mit den Aussagen über Mann und Kind wirkte es so, als ob sie Zuhause nicht den Ton angibt….Sie ist Anfang 60 arbeitet bei ihrem Mann Halbtags im Büro mit und freut sich über jede Möglichkeit mal „raus zu kommen“.

Ich hab mich gefreut ihr zu zeigen, was ich aus der Wohnung gemacht habe und sie findet es richtig toll….sie war ganz begeistert von meinem Gardingen-Arrangement im Wohnzimmer und wie die Möbel arrangiert sind…und die neuen Fußleisten ..und …und so weiter.

Ich hab gleich auch einmal gefragt, ob sie etwas dagegen hätte, wenn ich im nächsten Jahr ein neues Waschbecken im Badezimmer anbringe….das BRAUNE ist nun einmal schon 35 Jahre alt…und genau so wirkt es auch: alt und verbraucht …ohne zu zögern hat sie auch gleich zugestimmt…kein Problem, das kann ich gerne machen.

Wir haben uns auch gleich mal für das kommende Frühjahr verabredet….für ein weiteres Treffen.

Jedes Jahr – Weihnachten kommt so plötzlich

Montag wieder ins Büro zu gehen, war schön….durch einige E-Mails, die ich bereits vorab gelesen hatte, wusste ich, das mich kurzfristig eine Sonderaufgabe erwartet…so konnte ich mich rechtzeitig darauf Einstellen und die Tagesarbeit frühzeitig umplanen.

Und eigentlich hatte ich zeitlich alles im Griff….bis ich in meinen Kalender für die kommende Woche schaute….so ein Mist….da ist doch tatsächlich schon meine Weihnachtsurlaubs-Woche. Wie konnte das denn passieren.

Ja klar weiß ich, das heute der 07.12. ist….und in2,5 Wochen ist somit Weihnachten. Meinen November-Urlaub hatte ich aus Arbeitstaktischen Gründen um eine Woche nach hinten verlegt.

Jetzt stelle ich wieder einmal mit ungläubigem Staunen fest: Weihnachten kommt tatsächlich immer plötzlich und unerwartet hahahahahaaaaa…..

Himmel wo ist die Zeit geblieben.

Vorbei – endlich

Seit der Wohnungsübergabe warte ich auf die Rückzahlung der Kaution…immerhin wurde diese im Übergabeprotokoll mit Datumsangabe fixiert….aber nach dem Nachtreten des Drachens hatte ich ja schon so meine Bedenken…

Gestern endlich war der Betrag tatsächlich auf meinem Konto.

Endlich ! Prima! – Vorbei !!

Jetzt erst ist es für mich tatsächlich vorbei.