Auf Dienstreise

Die nächsten 3 Tage waren, wie erwartet, anstrengend.

Nach einer Woche Urlaub kam ich Morgens ins Büro und wusste genau ,wir fahren kurz nach dem Mittag schon in die Firmenzentrale. Die Kollegen im Büro wollten wissen, wie der Umzug war, der Urlaub und überhaupt wie es mir geht….ich wollte auch wissen wie es denen geht, denn nicht alle waren letzten Freitag mit im Restaurant. Aber ich musste auch dringend Arbeiten und auch noch ein paar Dinge für die Meetings vorbereiten….

…naja, hab nur ein paar ganz notwendige Dinge erledigt…der Controller hat zum Glück den Mietwagen abgeholt, ich hab mich noch um den Posteingang gekümmert und um all die Dinge, die wir noch mit nach DK nehmen mussten….wir waren also ziemlich gut bepackt ….und als dann endlich alles im Auto verstaut war, inclusive unserer Reisetaschen, musste ich feststellen – ich hab mein privates Handy ZUHAUSE vergessen…..nenä? grrrrrrrr…..

Na gut – wir mussten ja sowieso der A7 nach Norden folgen und kamen damit ja quasi fast an meinem neuen Zuhause vorbei….jaaa das Handy lag tatsächlich in der Küche auf der Anrichte….

Okay – nun aber zurück auf die A7 – knappe 400 km Autobahnfahrt lagen ja immer noch vor uns. Bis Flensburg ist der Controller gefahren….Dort haben wir eine kurze Kaffeepause gemacht und Fahrerwechsel…der Grenzübertritt war reibungslos. Es wurden nur stichprobenartig die Papiere geprüft…wir wurden einfach durch gewunken… waren wohl zu harmlos aussehend.

Die Fahrt war kurzweilig, wir haben noch viele Dinge besprochen die wir in unseren Meetings ansprechen wollten, haben uns mal wieder richtig über die Arbeit ausgetauscht (arbeiten ja schon seit langer Zeit nie gleichzeitig im selben Büro) und natürlich wurde auch viel über Privates und Allgemeines gesprochen.

In Dänemark wurde es mit jedem Kilometer diesiger und regnerischer….aber wir sind am Abend gut im Hotel angekommen…es gab noch im Restaurant des Hotels ein leckeres Abendessen (das Restaurant ist eines der höheren Preisklasse mit hohem Qualitätsanspruch – also echt gut) und es war noch keine 21 Uhr da hab ich bereits im Bett gelegen und nur Minuten später bereits tief und fest geschlafen.

Am nächsten Tag ging es dann Schlag auf Schlag…die Zeit zwischen den Meetings war zum richtigen Arbeiten auch wieder zu kurz…bzw. haben wir mit den Controller-Kollegen aus DK viele Dinge mal eben so nebenbei besprochen und vieles geklärt bekommen….da zeigt es sich mal wieder, wie wichtig doch der persönliche Kontakt ist….es ist eben doch einfacher wenn man sich persönlich in die Augen schaut….ich war überrascht, wie unkompliziert sich auf einmal vieles lösen lies….

Aber auch unsere 3 Meetings, über den Tag verteilt, waren positiv und produktiv…..klasse….also ich hab jetzt genau die beiden Firmen vom Controller übernommen, die wir vorher besprochen hatten….unser Chef hat nichts dagegen das wir das jetzt so organisieren….Hauptsache es läuft und keiner fühlt sich benachteiligt….und die neue Software scheint auch gar nicht mal so übel zu werden….wenn sie denn mal richtig läuft….hoffentlich nächste Woche…

Hatte tatsächlich meinen direkten Chef zum ersten Mal persönlich kennen gelernt, nach all den Teams-Meetings der letzten Monate…aber er ist genauso nett und lustig und offen, wie ich ihn bereits per Video-Kommunikation kennen gelernt habe. Mein Controller-Kollege war überrascht, wie „vertraut“ wir miteinander kommunizieren….ja er hat ja durch unsere Corona-Regeln nicht mitbekommen, das wir eine Zeit lang quasi täglich im Austausch per Telefon und Video-Konferenz waren…das hat sich aber inzwischen wieder normalisiert, seit die Probleme mit einer meiner Gesellschaft gelöst sind.

sooo und nach einem Tag im Dauer-Englisch-reden, kam dann noch der Abend mit den dänischen Kollegen im privaten Rahmen….noch einmal auf Englisch….

Herbstspaziergang – Holmmoor

Ich hab mich dann doch noch am Sonntag, bei dem herrlichen Herbstwetter, zu einer kleiner Wanderung aufgemacht….ins Holmmoor, das ist quasi nur noch einen Katzensprung von mir entfernt….na so knappe 5km…

Gestärkt mit einer Schmerztablette (für das Knie) und warm eingepackt, bin ich mit dem Auto zum Moor gefahren und dann dort ca. 5km gelaufen…es war einfach klasse…trotz des schönes Wetters hatte ich das Moor fast für mich alleine….nur die Autobahn war doch immer wieder zu hören…aber die Erholung war trotzdem gut.

Da ich nicht genau wusste, wie lang mein Knie mitmacht, hab ich es auch nicht übertrieben….obwohl – ich bin auf einem Teilstück quer durch das Moor, einem kaum sichtbaren Weg gefolgt….da gingen mir die Gräser teilweise schon bis zur Taille….hab also meine Schritte vorsichtig gesetzt, damit ich es mir nicht auch noch verdrehe …

Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und war Balsam für meine Seele.

herbstliche Melancholie

Es ist jetzt sehr schnell wirklich Herbst geworden….nein – eigentlich ja nicht…aber durch die letzten 2 Monate hab ich meinen Vorlieben für Wanderungen in der Natur und Walkingrunden am frühen Morgen oder späten Abend nicht so intensiv nach gehen können, wie sonst.

Heute sind es genau 2 Monate und 1 Tag seit der Streit mit meinem Hausdrachen eskaliert ist und nun sitze ich bereits in meinem neuen Zuhause an einem Sonntag Morgen…bei 7 Grad auf dem Balkon mit Tasse dampfendem Kaffee und einem frischem Brot im Backofen…und schaue auf das jährlich wiederkehrende Schauspiel der Natur….

…wie sich alles vom saftigen Grün des Sommers in ein buntes Blättermeer verwandelt….die Sonne scheint…und alles ist ruhig und friedlich. Die Vögel beschweren sich gerade, das ich hier sitze….hab ich sie doch mit Krümel von Walnüssen und Haselnüssen auf einem kleinen Tischchen anlocken können….da der Balkon aber noch nicht begrünt ist, wollen sie noch nicht ins Vogelhäuschen….ich muss noch die Aufhängung anpassen oder ich hole doch erst einmal das Untergestell aus dem Keller.

Ich bin heute in einer leicht melancholischen Stimmung…ich hab soweit alles erledigt im neuen Zuhause, sogar die meisten Bilder hängen schon und die Deko-Elemente sind auch plaziert…bis auf das Bad ist somit alles wohnlich schön. Im Bad warte ich darauf das nächste Woche der Elektriker kommt und erst wenn Waschmaschine und Spiegelschrank richtig plaziert sind, geht es ans gemütlich machen.

Wenn ich etwas tun wollte, könne ich in meiner alten Wohnung die restlichen Arbeiten erledigen…mag da aber gar nicht hinfahren …. hab ja immer noch einen Monat Zeit dafür. Heute Nacht hab ich das 1. Mal bewusst geträumt und gleich mal vom Drachen: sie brachte mir Müll in die Wohnung und meinte ich solle das gefälligst wegräumen – hahahaha.

Blutdruck und Puls sind inzwischen auf meine Normalwerte runter gegangen…mein Herz hat sich inzwischen wieder beruhigt und schlägt seit Tagen wieder im Takt. Trotzdem versuche ich seit einer Woche meinen Hausarzt in Pinneberg telefonisch zu erreichen…die sind aus dem Urlaub zurück, gehen aber nicht ans Telefon…ich benötige eine Überweisung zum Kardiologen….möchte meinen 3-Jahres-Checkup jetzt um 1/2 Jahr vorverlegen…..das kardiologische Zentrum in Frankfurt meinte damals, ich soll jederzeit kommen, wenn ich merke das sich der Herzschlag verändert, da könnte ich sofort einen Termin bekommen. Aber hier in Schleswig-Holstein muss ich mir jedoch erst einmal einen Neuen suchen…und deshalb brauche ich die Überweisung.

Etwas anderes bereitet mir gerade etwas mehr Sorgen: Schmerzen in einem der Kniegelenke…evtl. eine Fehlbelastung durch die Sneaker die ich in den letzten Wochen ohne Einlagen getragen habe…bin ja viel Treppauf-treppab gelaufen, hin und her, hab schwer getragen und war ständig in Bewegung…war vielleicht etwas viel für meine Gelenke….denn auch die Hände schmerzen seit ein paar Tagen, Ich weiß ja das ich Purin-haltige Lebensmittel, also auch Fleisch, lieber meiden sollte….Schon vor einigen Jahren hat meine damalige Hausärztin in Frankfurt einen „Marker“ für Gicht bei mir gefunden…..bisher hatte ich damit aber noch überhaupt keine Probleme….aber jetzt wird es wohl mal Zeit das etwas Ernster zu nehmen.

Aber all den kleinen Wehwehchen zum Trotz, fühle ich mich emotional wohl und ausgeglichen….und mache nachher auch eine kleine Runde ins Himmelmoor…..die nächsten Tage werden beruflich wieder etwas anstrengender…muss ich doch für 2,5 Tage in die Firmenzentrale….der Controller hat unseren Aufenthalt mal eben auf 2 Übernachtungen erweitert….das war eigentlich so gar nicht mein Plan…aber gut,…dann fahren wir eben schon Montagmittag los, anstatt Dienstagmorgen…

Also bleibe ich heute in meinem kleinen Kokon aus Ruhe und Gemütlichkeit, bevor es Morgen wieder turbulent wird….

Erkundungen

Erkundungen

Seit Donnerstag bin ich jetzt offiziell in Quickborn gemeldet….ja und auch mein Auto konnte ich DOCH im Rathaus ummelden…da hatte man mir vorher auf meine Fragen etwas Falsches erzählt.

Und am gleichen Abend bin ich dann mal durch den Innenstadt-Bereich gelaufen, hab so ein paar nette Ecken gefunden…und auch ein gemütliches italienisches Restaurant, noch ein nettes Cafè und eine weitere Eisdiele….prima….es gibt hier mehr, als auf den ersten Blick zu vermuten war. Diese Kleinstadt hat etwas mehr als 20.000 Einwohner und ist damit nur halb so groß wie Pinneberg…mir reicht das vollkommen aus. Möchte gar nicht in einer großen Stadt leben.

Hier ist es ruhig, überschaubar und beschaulich….und ich hab in unmittelbarer Nähe alles was ich brauche, sogar der Bahnhof der Privatbahn ist fußläufig zu erreichen.

Im italienischen Restaurant waren Besitzer und Bedienung sehr nett und die Muscheln waren lecker.

Auch die Dame im Rathaus war nett und es gibt ein paar schöne kleine Wege zum Laufen.

Im nächst-größeren Ort ca.9km, entfernt gibt es in einem Industriegebiet eine Ballung fast aller Geschäfte in denen ich gerne Einkaufen gehe, inklusive meinem Lieblings-Baumarkt (jaa – soetwas gibt es) ..das ist sehr praktisch…und verführerisch…..so hab ich jetzt alles beisammen, was noch an Kleinigkeiten fehlte.

Mittagessen mit Kollegen

Freitag, letzter Urlaubstag….die gesamte Woche hab ich weder Firmen-Laptop noch -Smartphone angeschaltet….doch gestern Abend erhielt ich von meiner jungen Kollegin Kim eine Nachricht auf mein Privathandy, das einige Kollegen Freitagmittag in der Mittagspause in einem kleinem Restaurant essen wollten…ob ich nicht Lust hätte, dazu zu kommen…trotz Urlaub.

Regelmäßig gehöre ich ja zu den Kollegen die Freitags im Büro sind und ich mag unsere Freitage im kleinen Kreis…also hab ich zugesagt gegen 12 Uhr ins Büro zu kommen….

Es regnete unaufhörlich, nicht nur so ein wenig, sondern es regnete richtig heftig…es regnete und stürmte…aber ich hab mich auf die Kollegen gefreut…

Letztlich waren wir mit 9 Personen (mehr als erwartet – an einem Freitag), die sich durch den Regen kämpften…zugegeben – der Weg war nicht weit…aber meine ungefütterte Regenjacke war ziemlich durchgeregnet …hmmmm …. die benötigt scheinbar eine neue Imprägnierung.

Es war ein kleines afrikanisches Restaurant mit super leckerem Buffet – Essen….und es war eine lustige Runde…sogar der Gf war mit dabei. Heute Vormittag war wieder einmal das monatliche Teams-Meeting für alle deutschen Standorte und es wurden für Hamburg neue Corona-Regeln zur Abstimmung gebracht….wenn alle Kollegen in Hamburg einverstanden sind, dann werden die Regeln ab sofort gelockert…also das wir keine Masken mehr tragen müssen, wenn wir uns auf den Fluren oder in der Küche aufhalten.

Ein paar der Kollegen machten sich wohl etwas Sorgen, wie ich darauf reagieren würde, gehöre ich doch immer noch zum „Team Vorsicht“….aber ich hab inzwischen schon begriffen, das es notwendig ist, das wir langsam wieder ein Stück mehr Normalität zulassen. Immerhin istzen wir im Frühstücksraum auch zusammen – ohne Masken.

Ja es fällt mir noch ein wenig schwer, diese Normalität… Aber es ist richtig…zumal alle Hamburger Kollegen geimpft zu sein scheinen…Also stehe ich den Lockerungen nicht im Wege – auch wenn ich mich noch ein wenig unwohl dabei fühle.

Aber ich möchte ja auch keine Sozial-Phobie entwickeln….hahahaha – also ist es auch für mich wichtig, das noch bestehende Risiko einer Infektion als „allgemeines Lebensrisiko“ zu betrachten. Wir haben alles getan und werden weiterhin alles tun um Infektionen im Büro zu vermeiden….also Abstand und Hygiene….

Es tut so gut in dieser Firma zu arbeiten, so tolle Kollegen zu haben….ich fühle mich auch 1,5 Jahre nach meinem Start so richtig wohl hier.

Nach der schönen Mittagspause sind die Kollegen wieder ins Büro zurück gekehrt und ich hab noch ein paar Besorgungen gemacht….

Termine und die Tücken der Details

Natürlich gibt es die notwendige Bürokratie nach einem Umzug, die dann doch nicht immer ganz glatt läuft…wie man es im 21 Jahrhundert erwarten könnte.

Der Kreis Pinneberg macht es einem da auch nicht gerade leicht: Ummelden des Wohnsitzes macht man im Rathaus der jeweiligen Stadt: hier Quickborn. Die KFZ-Stelle sitzt allerdings in einer anderen Stadt: Elmshorn und die Entsorgungsstelle für den Kreis ist wieder woanders: am Rande von Tornesch.

Zum Ummelden eines Wohnsitzes im Rathaus benötigt man (seit Corona) einen Termin, den man entweder online oder an einem Terminal im Rathaus buchen kann…und auch bei der KFZ-Zulassung benötigt man ebenfalls Einen. Das Bürgerbüro ist hier noch nicht in der Lage, eine Ummeldung innerhalb des gleichen Kreises gleichzeitig auch für mein Auto vorzunehmen.

Jetzt hatte ich aber zuerst einen Termin bei der KFZ-Stelle ergattert und bin nach Elmshorn gefahren….die haben mich Vorort, trotz des Termins, aber umgehend mit einem klaren NEIN abgeschmettert und wieder weg geschickt.

Na klar hatte ich alles Nötige dabei (inklusive Mietvertrag, Vermieterbescheinigung, KFZ-Brief und -Schein und meinem Personalausweis)…ABER solange meine Adresse im Personalausweis noch nicht geändert wurde, kann ich mein Fahrzeug nicht ummelden.

Ja – aber die schauen doch auch nur, das sie die Adresse aus der Vermieterbescheinigung/Mietvertrag in meinen Personalausweis übertragen = trotzdem! ERST muss die Adresse im Rathaus geändert werden….DANACH kann ich mein Auto ummelden – also wenn ich dann einen Termin bekomme….irgendwann nach meinem Urlaub…..und nur an einem Tag der Woche gibt es Termin nach 15 Uhr….eine Öffnung am Samstag gibt es hingegen nicht. Pech gehabt.

Nun gut – es hat mich nur einen Moment geärgert….ist nun einmal so…..es gibt Schlimmeres.

….

Lustig fand ich dagegen meinen Anruf bei einer lokalen Elektrofirma….Meine Vermieter haben einen Auftrag an diese Firma vergeben um einen FI-Schalter einbauen zu lassen…und ich sollte jetzt einen Termin ausmachen….das passte mir ziemlich gut, benötige ja auch noch einen Elektriker für die restlichen Lampen und den Spiegelschrank im Bad und einen Servicetechniker für meine Waschmaschine, die wohl ein Standproblem hat und sehr unrund läuft und dazu klappert noch etwas am Bedienelement.

Die nette Dame am Telefon meinte, also sie hätten gerade viel zu tun und bräuchten einige Zeit um den Rückstand aufzuholen….das mit dem Termin würde dauern…..es war ihr etwas unangenehm….Erst Ende nächster Woche ginge es.

Nach Ihren Ausführungen dachte ich zuerst, es dauert 3-4 Wochen…..hahahaha, also 1 Woche ist vollkommen in Ordnung…immerhin muss ich in der kommenden Woche für 2 Tage in die Firmenzentrale nach Dänemark….Wir fahren von Montag Mittag bis Mittwoch Nachmittag….viel früher wäre bei mir also sowieso nicht gegangen.

So und heute Mittag werde ich also das Rathaus stürmen (ähmmm ne: ins Rathaus stürmen) um mich als Neubürger von Quickborn legitimieren zu lassen…..und dann ….DANN kann ich jetzt doch schon in fast 3 Wochen auch mein Auto nach Feierabend ummelden….Termin: 09.11.

Wohnen – Leben – Wohlfühlen

Es ist für mich schon erstaunlich, wie schnell ich mich hier bereits heimisch fühle.

Meine Schlafqualität ist exzellent, Wohnzimmer und Küche sind fertig eingerichtet und bis auf noch ein paar fehlende Bilder an den Wänden, komplett….gerade Wände bedeuten: ich kann viele Bilder aufhängen, wenn ich das möchte…und ich habe tatsächlich in jedem Raum wieder Fensterbretter, d.h. auch Pflanzen kann ich wieder in die Fenster stellen und ein wenig Herbst-Deko….alles was in meiner Dachgeschoss-Wohnung so nicht möglich war.

Dort konnte ich nur Blumentöpfe auf den Boden stellen, was auch sehr schön aussah, da ja durch die Schrägen eine sehr große Grund-Stellfläche zur Verfügung stand…es hat eben alles Vor- und Nachteile.

Gestern hab ich im Wohnzimmer noch andere Gardinen vor dem großen Fenster/ Balkontür angebracht, die noch mehr meinem Stil entsprechen.

Es gibt einen Kompromiss: ich hab Gardinen gekauft, die wie Flächenvorhänge wirken und hab einfach das Kräuselband ignoriert…..also sind es 2 Vorhänge mit einer Breite von jeweils 1,40m. Das wirkt bei einer Gesamtbreite von fast 5m jetzt richtig cool.

Ich hätte gerne Flächenvorhänge im Wohnzimmer, aber dafür hätte ich die vorhandenen Gardinen-Stangen für Rollen-/Gleiter von der Decke montieren müssen. Das hätte aber bedeutet, das ich danach die Decke neu tapezieren müsste, denn die verdeckte Gardinenstange ist alt, sehr alt. Also bleibt sie an Ort und Stelle.

Die Gardinen die ich davor für das Wohnzimmer gekauft habe, sind jetzt vorläufig ins Kleider-/Arbeitszimmer gewandert, bis ich es schaffe, dort die Klemm-Plissees anzubringen….da auch hier überbreite Fenster sind, muss ich diese aber erst einmal bestellen….

So nach und nach hole ich jetzt alle Kartons, Kisten, Kästen und Taschen aus dem Keller (dort hatte ich alles zwischen gelagert, bis die Möbel standen) und ordne alles in die Schränke ein.

Aber, und es ist ein ganz großes ABER…ich stelle fest, das ich nun vieles für überflüssig halte und gar nicht mehr in der Wohnung haben möchte, was ich beim Einpacken so noch nicht gedacht habe. Gerade was meine vielen Kleiderkisten angeht, muss ich ganz neu denken…hab ich doch eine große Kommode und einen 1m breiten Kleiderschrank weniger, als zuvor.

Klar könnte ich diese Möbelteile auch neu anschaffen, aber das will ich gar nicht…also muss ich viel genauer schauen, was ich wirklich in den Schränken habe möchte und brauche und was in Kisten bleibt und noch viel wichtiger: was ich tatsächlich endgültig aussortiere…und dieser Haufen ist enorm angestiegen.

Ich sag ja immer ich habe überhaupt kein „Sammel-Gen“ – mit einer Ausnahme: Kleidung….doch trotz ständigem Aussortieren von Kleidungsstücken, war ich doch überrascht, wieviel da immer noch zusammen kommt…Sachen die ich schon seit Jahren nicht mehr angezogen habe….und nun, wo ich in vieles wieder reinpasse (hab in den letzten Wochen aktuell 1,5 Kleidergrößen abgenommen)….stelle ich fest, das vieles davon nicht mehr zu meinem Kleiderstil und meinem Alter passt….Aber z.B. meine geliebten Marlene-Hosen, die ich immer gerne getragen habe, passen auch wieder und die sind teilweise schon 6-8 Jahre alt, die haben sofort Platz in meinem Schrank bekommen….da freue ich mich richtig drauf.

Also wenn ich nun bei dem Gewicht bleibe, dann brauche ich für den Rest des Herbst/Winter 2021 definitiv keine neuen Klamotten kaufen. Was sich nun in meinem Schrank habe, reicht locker aus um mich immer gut angezogen zu fühlen. Schuhe inklusive.

So führt mich jede Kiste und jedes Stück das seinen Platz findet, weiter hinein in ein zufriedenes Gefühl von: Zuhause angekommen.

Telekom – was für ein Unterschied

Verglichen mit meinem Umzug vor 2 Jahren war Dieser jetzt derartig unkompliziert, das es schon fast unheimlich ist….und auch die Telekom zeigte sich endlich wieder von ihrer tollen Seite.

Hatte ich letztes Mal noch ein Drama (Telekom-Dilemma) , weil mein Umzugsauftrag im Datenhimmel der Telekom verschollen ging und die „Reparatur“ des Auftrages sich elendig über einen Monat hinzog, war es heute Morgen unspektakulär …ich hab es nicht einmal bemerkt.

Wie von der Telekom empfohlen, hatte ich gestern Abend meinen Router bereits angeschlossen…und heute Morgen kam eine SMS das die Umstellung im Laufe des Tages erfolgen wird.

Ein paar Minuten später bezeugte ein Piepton auf meinem Handy, das für eine meiner genutzten Apps gerade ein Update läuft…da stand gestern noch im Display, das das Update erst ausgeführt wird, wenn wieder eine WLAN-Verbindung zur Verfügung steht….

Also hab ich meinen Laptop gegriffen und tatsächlich….es ist 7:35 Uhr und ich hab wieder über Laptop, Handy und Fernseher Zugriff auf die Daten der Welt….

Ganz nach dem Werbespot-Motto der AOL mit Boris Becker aus der Dinosaurier-Zeit des Internets 1999: „Bin ich schon drin?“

Juuuuup – ich bin es auch wieder !!

Ok, 10 Jahre später war es mit der beworbenen Firma in Deutschland auch wieder vorbei, aber das Internet und die Technik haben sich seitdem rasant entwickelt. So sind es auch nicht meine eigenen Fähigkeiten das ich die Technik heute schneller und einfacher ans Laufe bekomme…sondern die Geräte kommunizieren heute ziemlich selbständig untereinander, so das es einem Technik-Dau wie mir damit leicht gemacht wird.

DANKE schön an dieser Stelle an alle Entwickler und Tüftler dieser Erde, die seit den Kindertagen des Internets daran gearbeitet haben, das Laien wie ich, sich unabhängig und groß fühlen dürfen…

….ich kann mich nämlich noch sehr gut an meine Hilflosigkeit vor 2 Jahren erinnern und daran wie klein ich mich gefühlt habe, als es eben mit meinem Festnetz-/Internet-Anschluss gar nicht ging.

Und dieses Mal : Samstag: eingezogen – Montag: Internet funktioniert

Endlich wieder Brotbacken

Und weil es heute doch ein ruhiger und gemütlicher Tag zum Ausruhen ist, hab ich nicht nur das erste Mal in der Küche etwas zubereitet, sondern auch den nagelneuen Backofen in Betrieb genommen.

Und was passt da besser als ein kleines Brot zu backen: mit Kümmel und Kräutern der Provence..nur die Ruhezeit des Hefeteigs war, entgegen meiner Gewohnheit, mit 3 Stunden eher kurz…konnte aber nicht mehr warten hahaha

Und dann hab ich die ersten Scheiben mit Butter bestrichen…und noch heiß gegessen…hmmn lecker

Ja hier macht das Kochen/bBacken noch viel mehr Spaß..keine Schrägen in der Küche, genügend Stellflächen, viel Stauraum, die Arbeitsplatte ist hoch, das Waschbecken hat eine gute Tiefe…Herd und Backofen sind tatsächlich seeehr modern und schnell ….

..und die Küche ist bereits voll einsatzfähig…na gut, einen Besteckkasten für die Schublade brauche ich noch… aber sonst ist alles griffbereit eingeräumt..

räumliche Wahrnehmung

Ich habe ein schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen..und ich bin scheinbar nicht alleine damit oder warum sollte es bei Hausverkäufen das „Home staging“ geben, bei dem die Häuser kurzfristig mit Möbel ausgestattet werden um den Käufern zu zeigen, wie es eingerichtet wirken kann.

Ich hatte zwar die Wohnung und die Möbel ausgemessen und vom Verstand her war klar, alles passt und sollte gut wirken…

..aber erst seit dem die Möbel stehen, sehe ich wie gut mein Plan tatsächlich aufgegangen ist.

Die Räume wirken mit den Möbeln viel größer als ich es mir vorstellt habe…und das freut mich total….

Es ist ein Unterschied zu wissen, es bleiben 1,20 bis zum Fenster oder es zu Sehen und zu Erleben

…zum Glück