Learning by mistake

Noch vor ein paar Tagen war ich überzeugt davon, das ich den Urlaub in der kommenden Woche, eigentlich gar nicht brauche…

Immerhin arbeite ich erst seit April für diese Firma und eigentlich lief bisher alles relativ locker und easy…. hahaha leicht verdientes Geld und Spaß macht es auch noch.

Bis ich jetzt das 1. Mal mit dem Spezial-Report aus DK meine Bekanntschaft machen durfte…und auf einmal lief es gar nicht mehr rund.

Also nach der Datenübernahme von 11 neuen Gesellschaften sagt mir mein Computer-System das die Bilanz aufgeht und die G+V  ebenfalls stimmt….prima…dann kann ja gar nichts mehr schief gehen – dachte ich.

Mein Kollege hatte mich schon vorgewarnt, das es mit dem besonderen Report gerade zu Anfang immer einige Schwierigkeiten gibt… ich hab einen Probelauf gemacht….ach die paar Daten…sieht doch gut aus…alles richtig im laufenden Jahr…kein Problem – dachte ich.

Ich hab aber nicht auf das Vorjahr geachtet und als ich es  endlich gemerkt habe wurde ich unruhig…warum geht auf einmal die Bilanz mit den Vorjahreswerten nicht mehr auf? Das kann doch nicht sein…in meinem System sieht es gut aus….aber der Report für die Zentrale wird mittels eines Spezialprogramms aus meinen Daten gezogen…warum  stimmen dann die Werte nicht?

Wie immer wenn ich die Funktionsweise eines Programms nicht kenne, versuche ich es herauszufinden…. dann verändere ich die Buchungen und schaue was passiert…und was dann passierte machte mich zuerst sprachlos….

Es  werden also nicht nur fertige Daten übernommen – sondern einige Dinge errechnen sich auch,  durch bestimmte Parameter haben sich das Eigenkapital und das Ergebnis  ständig verändert….aber richtig wurde es damit nicht….

Und immer wenn ich endlich das Vorjahr stimmend hatte, passte das laufende Jahr nicht mehr und als ich dann endlich glaubte eine Lösung gefunden zu haben und beide Jahre ordentlich angezeigt wurden,  stimmten auf einmal  die Querchecks in den Bewegungsdaten nicht mehr.

….es hat Tage und zig Versuche gebraucht  um herauszufinden, wie das alles zusammen hängt…leider war das Helpdesk an dieser Stelle keine wirkliche Hilfe und mein Kollege hatte keine Zeit….

Dann endlich Donnerstag Mittag platzte der Knoten in meinem Kopf und ich hab es für alle 11 Gesellschaften  so geändert, das alles funktionierte. Aber logisch fand ich das nicht.

Und genau DAS war mein Problem…im Hintergrund hab ich immer noch nach einer Erklärung gesucht…und heute Nacht um 3:34 Uhr bin ich dann aufgewacht und war der Überzeugung jetzt ist ganz bestimmt alles noch viel falscher  (das Wort gibt es eigentlich nicht: weil falsch ist falsch und lässt sich nicht deklinieren hahaha) …und ich war so beunruhigt das mir dieses  Durcheinander bestimmt am Jahresende auf die Füße fallen wird, so das ich bis zum Aufstehen weiter gegrübelt habe, wo da eigentlich die logische Erklärung liegt….

…ich war der felsenfesten Überzeugung jetzt ist alles komplett falsch…hahaha….also hab ich heute Morgen (unausgeschlafen und mit Kopfschmerzen) noch einmal das Thema aufgerollt und noch einmal mein System nach den Korrekturbuchungen und den Report für den Konzern überprüft und jetzt muss ich sagen…ich habe  zwar neue Erkenntnisse erlangt, verstehe es trotzdem nicht, aber es scheint trotzdem in Beidem richtig zu sein.

In solchen Momenten merke ich, das ich doch die Buchungslogik von SAP  vermisse….hier konnte ich nach so den vielen Jahren der Nutzung sicher sein,  das alles funktioniert… und wurde wie vieles zusammenhängt…

Wenn es einen Nachteil an dieser Firma gibt, für die ich jetzt arbeite, dann ist es genau das, ich vermisse SAP und ich vermisse die IT-Kollegen mit denen ich Probleme wirklich besprechen und durchtesten konnte.

Na gut, immerhin glaube ich jetzt zu wissen, das mir diese Buchungs-Umwege die ich gehen musste, um den Report einwandfrei zu bekommen,  am Jahresende keine Probleme bereiten werden…aber das werde ich erst wissen, wenn ich den gleichen Report für das Jahresende erstellen muss…

JETZT zumindest kann ich beruhigt  in  den Urlaub gehen und den hab ich dann auch sehr schnell heute eingeläutet….nach dem Mittagessen mit einigen Kollegen aus der Projektabteilung, bei einem Italiener in der Nähe, hab ich um 13.30 Uhr das Büro hinter mir gelassen.

So und diesen Nachmittag hab ich dann damit verbracht, den fehlenden Schlaf nach zu holen… Jetzt kann der Urlaub beginnen….1 Woche!

ich fröstele….

Jetzt muss ich gerade mal über mich selber lachen….

Die  aktuelle Hitze finde ich teilweise als unangenehm und versuche  Wohnung, Büro und mich selber in einem erträglichem Klima zuhalten. Zumal mich ja die innere Hitze  auch nicht verschont. Hab sogar die letzten 2 Tage die Klimaanlage im Auto angeschaltet, was ich EIGENTLICH schon das 2. Jahr nicht mehr tue. Das war auch keine gute Idee….hmmmm ich müsste mal den Filter wechseln lassen…es roch etwas unangenehm.

Heute Abend nun sind es auf dem Balkon angenehme  24 Grad bei leichtem Wind, also genau die Temperatur, die ich ziemlich in Ordnung finde…und was mache ich?

Fast wie ferngesteuert gehe ich rein und hole eine leichte Strickjacke, um mir diese über die Schultern zu legen….hahahaha: 24 Grad und mir ist es gerade „zu frisch an den Armen“….ja der Körper ist ein Wunderwerk….schon nach 1,5 Wochen hat  sich mein Körper klammheimlich doch  an die Hitze gewöhnt…

Ein schöner Abschluss

Ein schöner Abschluss

…für dieses heiße Sommer-Wochenende

Nachdem ich den Tag heute eher faul und müde  zuhause auf dem Balkon verbracht habe,  bin ich gegen Abend spontan ins Auto gestiegen und nach Wedel gefahren.

Mein Rad war ja von gestern noch im Auto…also rauf aufs Rad….aaaach so gegen 20 Uhr waren es noch ca. 27 Grad  so war schon durch den Fahrtwind die Abkühlung zu spüren….und am Hettlinger Ufer hab ich mich am Strand nieder gelassen,  meine Shorts hochgekrempelt und bis zu den Knieen im Elbwasser am Ufer entlang geschlendert…dazu ein herrlicher Sonnenuntergang…

….. mehr gibt es eigentlich nicht zusagen…. außer das es insgesamt  heute locker leichte 36km mit dem Rad waren.


 

Fladenbrot – das Ur-Brot der Welt

Das einfachste Brot, das es fast überall auf der Welt gibt, ist das Fladenbrot.

Es ist ungesäuert und besteht in der Regel nur aus Mehl, Wasser und Salz/sonstigen Gewürzen. Aber bei uns in Deutschland gibt keine eigene Kultur für diese Form des Ur-Brotes.

Wir sind das Land der Vielfalt in den Brotsorten und hier bestehen die Brote aus Hefe- oder Sauerteig…in über 700 verschiedenen Variationen und in der Regel haben die Brote eine Form, um daraus Scheiben schneiden zu können.

In den letzten Monaten backe ich regelmässig Fladenbrote mit Hefe…also die erweiterte Form des Ur-Brotes….dieses Brot bekommt mir besser, als die sonstigen Gekauften und ist einfach herzustellen.

Da ich meinem Einkauf gestern „hitzefrei“ erteilt hatte und auch keinen Hefeteig vorbereitet…hab ich heute seit längerem mal wieder ein klassisches Fladenbrot ohne Hefe gemacht:

Zubereitungszeit: 1 Minute, Backen in der Bratpfanne: ca. 5 Minuten je nach Dicke

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Weizenmehl, Wasser, Salz und Kräuter der Provence (oder jedes andere Gewürz das man mag) zu einem Teig verrühren, ausrollen und mit etwas Olivenöl in der Bratpfanne mit Deckel auf beiden Seiten braten ….Fertig

(ergänzen kann man es z.B. mit einem Tomatensalat oder Oliven und Knoblauchbutter )

Zuviel Hitze – Abkühlung im Bach

Nachdem ich den Vormittag gut beschirmt  und entspannt auf dem Balkon verbracht hatte,  wurde es endlich gegen Mittag Zeit doch noch etwas zu unternehmen. Dachte ich zumindest. Einkaufen oder gar Wohnung putzen …oooch nöööö… nicht heute – nicht bei über 30 Grad .

Eine Runde mit dem Rad wäre schön….aber bloß nicht am Wasser (was ich ja eigentlich liebe) …da ist es bestimmt viel zu voll…am Besten also in den Wald.. Anstatt also einfach  loszuradeln und den Nachmittag im Klövensteen (um die Ecke bei mir) zu verbringen…hab ich das Rad ins Auto verfrachtet und bin in Richtung Lüneburger Heide gefahren.

Hinter Buchholz i.d.Nordheide  hab ich dann einfach mein Auto an einem Waldgebiet abgestellt und bin los gefahren…aber so richtig schöne Radwege durch den Wald hab ich nicht gefunden….es gab teilweise wunderschön durch Bäume beschattete Wege entlang der Landstraßen…aber durch die  am Rande liegenden Felder und Straßen gab es dort keine wirkliche Abkühlung, wie man es sonst im Wald hat.

Das zeigt mal wieder: spontane Fahrten sind zwar oft gut, manchmal hilft aber eine Planung den Tag schöner zu gestalten…denn hätte ich im Vorfeld einfach mal im Internet nach geschaut, wäre ich sehr schnell auf zumindest eine romantisch anmutende Rad-Wander-Strecke gestoßen: den Heidschnukenweg.

So bin ich erst einmal der Landstraße gefolgt…was den Vorteil hatte ich hab

  1. ein Hofgut gefunden, das Abends  einen „Grillschmaus“  auf dem Hof in einer  malerisch natürlichen Umgebung anbietet (so mit Heidschnucken-Kotelett und Bratkartoffeln) das hab ich mir gleich mal notiert 😄
  2. ein „Hof-Cafè unter alten Eichen“ gefunden…. Der Hofladen war riesig…mir schon wieder viel zu groß und von Geschirr, über Eingemachtes bis zum Kerzenständer und Servietten boten die alles an….daneben aber auch selbstgebackene Kuchen

Ich hab mich dann mit einem großen Stück Pflaumenkuchen mit Sahne und einem Becher Kaffee in den großen Garten gesetzt und die Seele baumeln lassen….

wp-15969586533477940970262519651518.jpgDer Kuchen war aussergewöhnlich….es war kein Hefeteig oder Mürbteig aus Weißmehl, sondern eine Art Buchweizen-Nussboden. War aber stimmig und lecker.

Das Radfahren insgesamt empfand ich als anstrengend bei  fast 33Grad Hitze und absoluter Windstille  und bereits nach etwas mehr als 20km hatte ich auch keine Lust mehr.

Am  Anfang der Tour bin ich auf der Suche nach einem Weg durch den Wald durch Zufall an einem Bach im Wald gelandet….dort habe ich mich dann am Ende der Tour nieder gelassen…und mit den Füßen im Wasser etwas Abkühlung erhalten.

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aaaach – das hat sooo gut. Das Wasser war eisig kalt….eine Gruppe Jugendlicher hatte die gleiche Idee und die sind in Badeklamotten durch das Bächlein gewartet…hahaha…was bei dem kalten Wasser zu einigem Juchzen und Jubelschreien führte…aber sie waren friedlich und freundlich…und hatten ihren Spaß….

Irgendwann war es mir aber zu laut und ich hab mich auf den Rückweg begeben.

Die Anstrengung in der Hitze hat mir, trotz der Abkühlung im Bach, zugesetzt…mein Kopf war immer noch gut gerötet (ich hatte einen Sonnenhut auf) und mein Körper fühlte sich ermattet an…. Na egal….den Rest des Abends hab ich nach Sonnenuntergang dann auf dem Balkon verbracht….

Planung: Urlaub

Eine Woche muss ich noch Arbeiten, dann hab ich Sommerurlaub – eine Woche.

So langsam muss ich mal in die Puschen kommen und den Urlaub planen. Das Zielgebiet ist klar: Mecklenburgische Seenplatte. Schon seit ein paar Jahren ist es mein Wunsch dort einmal Urlaub zu machen.

Also lange vor Corona wusste ich, das ich auch in diesem Jahr keinen Urlaub im Ausland machen werde, keine Flugreise.

Vor ein paar Tagen habe ich über den „Ivenacker Baumwipfelpfad“ gelesen….wie es so schön heißt kann man als Besucher dort „in 20m Höhe 1000jährigen Eichen auf Augenhöhe begegnen“….na das klingt doch spannend…da will ich hin.

Rundherum hab ich also nach einem Hotel gesucht und tatsächlich in der Umgebung ein malerisch ansprechendes Schlosshotel mit vielen malerisch und gemütlich, zeitlich vertaubt anmutenden Zimmern gefunden…..das tatsächlich aber auch noch ein sehr nüchternes und praktisch ausgestattetes Einzelzimmer zu einem wirklich angenehmen Preis anbietet….so zahle ich für 3 Übernachtungen zusammen nicht mal 150 EUR + Frühstück.

Mit Auto, Fahrrad und Wanderschuhen kann ich alles machen, was ich möchte…und mit etwas Glück kann ich eine Paddeltour auf einem der kleinen Kanäle unternehmen…das hab ich auch noch nie gemacht …

Unterm Sternenzelt

Unterm Sternenzelt

Gestern war es soweit, die Temperaturen in der Nacht  hier sollten bei knapp unter 20 Grad bleiben.

Angeregt durch den Beitrag von  „Schöne Perle“ hab ich mich entschlossen diese Nacht auf dem Balkon zu schlafen. Danke Monika für die schöne Idee!!

Also Wolldecke auf den Fliesenboden des Balkon, darüber meine klappbare Gästematratze auf der ich im letzten Jahr ein paar Wochen habe schlafen dürfen…darüber eine dünne Baumwolldecke als Bettlaken und zum zudecken meine Sommerbettdecke, na klar und ein Kopfkissen.

Als Sichtschutz für die eine Seite hab ich meinen Sonnenschirm nicht ganz zugeklappt und so gestellt, das die Nachbarn von schräg nicht auf den Balkon gucken können.

Es waren noch 23 Grad als ich mich gegen 23 Uhr hin gelegt habe …sternenklarer Himmel und mit etwas Glück würde ich sogar eine Sternschnuppe sehen können….immerhin ist im August die Zeit des Perseiden-Schauers…

kaum lag ich in meinem Bett unter freiem Himmel und hab in die Sterne geschaut….war ich auch schon eingeschlafen. Wenn  tatsächlich Sternschnuppen am Himmel zu sehen waren, haben sie mich  gesehen können…ich sie jedoch nicht.

Und aufgewacht bin ich das 1. Mal um 4 Uhr Morgens….es fing langsam an zu dämmern und ich hab die kühle Luft auf meinen Armen genossen…war aber froh, das ich sonst unter der Decke lag….und kaum gedacht, hab ich schon weiter geschlafen.

Erst als eine Elster versuchte auf der Dachrinne zu landen, bin ich dann wirklich wach geworden… hab aber noch eine Weile gelegen und den  wenigen Schleierwolken des Morgens  beim langsamen Vorbeiziehen zu geschaut…

Erst jetzt ist mir klar geworden wie friedlich und ruhig es hier vor allem Nachts ist. In der Nacht werden Geräusche ja viel deutlicher wahr genommen….es war eine himmlische Ruhe…

Ich habe noch nie auf dem Balkon übernachtet…die letzten Jahre hatte ich einen eher offenen  einsehbaren Balkon im Hochpattere…der Balkon meines Ex-Freundes war viel zu klein und davor hatte ich viele Jahre überhaupt keinen Balkon… Schade eigentlich.

Frisch und munter hab ich  mich also heute  aus meinem Freiluft-Bett erhoben und nun sitze ich hier erneut auf dem Balkon und plane meinen Tag…

Nicht fertig – trotzdem Feierabend

Meinen heutigen Abgabetermin hätte ich FAST geschafft….oder um es mal so zu sagen: ich hatte heute Nachmittag meine Daten zur Abgabe fertig…und als ich gerade die Mail nach DK schicken wollte, meinte mein Kollege er hätte gerade die Genehmigung erhalten noch eine Rechnung für diese Gesellschaft zu schreiben, die ich gerade fertig melden wollte.

BITTE? …. sag mal….. geht`s noch?  Es ist bereits 16 Uhr  und ich habe HEUTE Abgabetermin…hab ALLES fertig…und nun soll noch mal eine Rechnung kommen, d.h. ich muss unzählige Excel-Sheets noch einmal anpassen…..Gut das ich viele Quer-Checks mit Formel hinterlegt habe, die aktualisieren sich  somit automatisch…trotzdem muss ich die Daten erst einmal manuell eintragen und dann muss noch einmal durch geschaut werden….

Noch vor weniger als 1 Jahr hätte ich einmal kurz aufgeheult…mir einen frischen Kaffee geholt und mich an die Arbeit gemacht.

JETZT … in meinem neuen Leben hab ich auch einmal kurz aufgeheult…eine Mail nach Dänemark geschrieben ob es Okay ist den Abschluss erst Montag fertig zu melden, da der Kollege noch etwas berechnen muss.

Rückmeldung der Zentrale: OK und schönes Wochenende…

Hahahaha und genau  in dem Moment hab ich Feierabend gemacht…und was macht mein Kollege?

Mit Blick auf meinen Aufbruch…macht er ebenfalls Feierabend…die Rechnung bekomme ich also erst Montag von ihm…und schwuuups war er sogar noch vor mir weg….

Nun gut…..dann ist ja alles klar und auf dem Nachhause-Weg hab ich noch den halben Hofladen leer gekauft und gleich mal eine Pfifferlingspfanne zum Abendessen gemacht und die letzten Erdbeeren vom Feld als Nachtisch…. hmmm – lecker:

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Einfach nur mit Frühlingszwiebel und etwas Speck gebraten und mit einer Scheibe Bauernbrot und Butter war das leeeecker …

Wenn die Intelligenz nicht ausreicht…

…muss man den Rest über Fleiß erledigen!

Hahahaha – ich weiß nicht genau, warum ich mich gerade JETZT an diesen Spruch erinnere…ich weiß nicht einmal mehr von wem der Spruch stammt … es ist Jahre her, das ich den mal gehört habe.

Aber er passt zu meinem heutigen Tag.

Seit Wochen schon grübele ich über einem beruflichen Problem…verursacht durch eine Mitarbeiterin im Steuerbüro. Es ist das LETZTE noch verbliebene Schwarze Loch nachdem ich die Daten übernommen habe.

Fragestellung: Wie kommt die gute Dame auf die Werte der Bestandsveränderung?

Mit aller Logik und mit all meinen geistigen Möglichkeiten bin ich nicht auf ihre Zahlen gekommen.

Daher blieb mir jetzt nichts anderes übrig, als mit jeder Menge Fleiß erneut eine Excel-Liste zu basteln und das komplette Jahr mit Hilfe jeder einzelnen Rechnung im Ordner und Kontrolle mit meinen Buchungen und den Buchungen, Umbuchungen und Rückbuchungen des Steuerberaters abzugleichen. Nach 9,5 Stunden Arbeit hab ich es endlich fertig…und siehe da:

Die Zahlen der guten Dame aus dem Steuerbüro waren falsch….JETZT hab ich es schwarz auf weiß…bei mir geht alles auf und auch alle Quer-Checks stimmen.

Diese Fleißarbeit hätte ich mir evtl. schenken können, wenn ich mich auf meine Logik verlassen hätte…auf der anderen Seite kann ich jetzt anhand der neuen Excel-Datei alles nachweisen und kann diese auch zukünftig weiterführen….also vergeblich war diese Mühe auf keinen Fall.

Also hoch die Tassen (bei mir Früchtetee) und Feierabend gemacht…nun sitze ich auf dem sonnigen Balkon und freue mich auf diesen Fleiß-Erfolg .

Es regnet – ich tropfe

Heute ist es mir schwer gefallen mich zu einem Ausflug zu motivieren…und so hab ich den Vormittag auf dem Balkon verbracht…über Mittag hab ich die Wohnung aufgeräumt und es mir danach auf der Couch bequem gemacht…

….Als ich mich dann endlich für eine kleine Runde mit dem Rad überredet hatte, waren es noch 23 Grad und nur leicht bewölkt…aber  es sollte später ja noch regnen…also fahre ich jetzt oder heute gar nicht mehr….

Kaum im Naturschutzpark Wedeler Aue angekommen, hab ich  mich in Richtung Schnaakenmoor gewendet und um den Wildpark herum  wollte ich wieder zurück….ich hab mal wieder für mich neue kleine Wege genutzt…und eine sehr schöne Strecke gefunden.

Während ich also kreuz und quer den verschlungenen Wegen zwischen Moor und Wald gefolgt bin, zogen sich Wolken immer weiter zu und der Himmel verdunkelte sich ….aber Lust die Fahrt abzubrechen hatte ich jetzt nicht. Nicht JETZT – wo ich doch endlich unterwegs war …dann frischte der Wind auf….und die ersten Tropfen fielen…das ist ein schönes Geräusch…ich hatte eine leichte Regenjacke  mit Kapuze und kurze Hosen an…kein Problem also…. aber der Regen wurde heftiger…

Als ich dann wieder vor meiner Haustür stand ,war ich ein einiger nasser Tropf…..hahaha   Jacke,  Schirm-Kappe,  Hose, Socken und Schuhe…alles tropfte…und ich?

Mir hat der Ausflug Spaß gemacht…trotz des heftigen Regens…jetzt bin ich wieder munter und fühle mich frisch….und den Rest des Abends kann ich jetzt mit kochen und bügeln verbringen…man bin ich froh das ich doch noch raus gegangen bin…

so waren es in dieser Woche immer hin 43 km die ich zu fuß unterwegs war und 21km mit dem Rad….okay – es hätte mehr sein können…normalerweise komme ich immer über 50km ….auf der anderen Seite ist Sommer und da bin ich manchmal schon etwas faul…ähmmm  ich meine gemütlicher….