Positiver Beitrag

Leider ist mir die Rückfahrt nicht so gut bekommen, so das ich am gleichen Tag noch zu meinem Hausarzt gefahren bin…ich hab Probleme mit dem Ischias-Nerv ….na toll grrrrrrrr.

Und jetzt muss ich mal eine Lanze brechen für all die normalen Bürger in Zeiten von Corona. Immer gibt es nur negative Meldungen…also hier mal ein Positiv-Beitrag:

Also in der Arztpraxis gab es weder vermummte Arzthelferinnen und auch keine überfüllten Sprechzimmer… Alles war ruhig und entspannt. Die Menschen im Wartezimmer, wie auch der Arzt und die Schwestern waren freundlich und nett…keiner war panisch…

Auch heute in Hamburg im Supermarkt…alles ruhig und die Menschen haben sich, wie sonst auch freitags, mit Lebensmitteln und VORHANDENEM Toilettenpapier in normalen Mengen eingedeckt, es waren viele Menschen dort, aber keiner trug eine Atemschutzmaske, es gab keine Hektik…kein Gedrängel und vor allem keine Hysterie… An der Kasse waren genauso Warteschlangen, wie immer…und die Menschen waren freundlich.

Und auch heute Mittag im Restaurant: es waren einige Tische besetzt und alles war friedlich und freundlich.

Mit anderen Worten, die Menschen denen ich heute begegnet bin: im Schwimmbad, an der Tankstelle, im Restaurant und auch im Supermarkt waren NICHT panisch oder hysterisch.

Ich denke die meisten Menschen sind genau so…. besonnen.

Und ich für meinen Teil finde die Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichten Medien GENAU SO: besonnen und informativ. Na klar geht es einem nach der 10. Wiederholung auf den verschiedenen Sendern irgendwann auf den Keks…aber immerhin verändert sich die Risiko-Bewertung auch ständig…

Und noch eine Lanze möchte ich brechen: Ich bin echt kein Freund von Jens Spahn finde aber seine Art über das Corona-Virus und die sich daraus ergebenen Maßnahmen zu berichten sehr gut….er ist ernst, aber verbreitet keine Grabesstimmung, er informiert täglich über die Änderungen ohne Panik zu schüren, er antwortet auf jede Frage zügig und lässt auch die Experten zu Wort kommen….und auch das sich Angela Merkel erst sehr spät zu Wort gemeldet hat, finde ich okay so.

Denn erst JETZT entwickelt sich aus dem Virus die von vielen befürchtete Pandemie…und erst jetzt finde ich es notwendig, das unsere oberste Führungsspitze in Deutschland alle Maßnahmen ins Rechte Licht rückt. Bei uns in der Firma kommt auch nicht immer sofort der CEO, sondern i.d.R. eine Führungsstufe niedriger gibt die Änderungen bekannt….

Mit anderen Worten, die die immer meckern, werden es auch weiterhin tun….aber ich finde man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen…ich zumindest fühle mich aktuell gut informiert und aufgehoben in unserem Land, in dem wirklich jeder seine Meinung ungehindert kundtun darf.

Ich lese die „Zeit online“ und dachte bisher, die Leser dieser Zeitung sind wenigstens gebildet genug um nicht wahllos ALLES zu verdammen und zu verteufeln…aber wer sich mal die Kommentare und die Antworten auf die Kommentare durch liest wird fest stellen…hier geht es genau so verbissen, hämisch, angreifend, mit schäbiger Wortwahl und mit schlechten Manieren zu, wie bei jedem anderen News-Medium mit Kommentar-Funktion….echt peinlich so etwas.

Kurzurlaub – beendet

Kurzurlaub – beendet

Rostock, das war mir sehr schnell klar, verdient einen extra-Urlaub…und nicht nur ein „mal eben durch die Stadt schlendern“…aber das Wetter war einfach nicht danach..

So blieb es bei einem bloßen Shopping-Aufenthalt in der Fußgängerzone. Mir fehlt schon seit einiger Zeit eine Reisetasche für Kurzurlaube…also wo ich Sachen für 1-3 Tage unterbringen kann. Ein Koffer ist mir da zu sperrig und entspricht auch nicht mehr meiner inneren Haltung.

Nach einem schönen Shopping-Nachmittag hab ich dann mal eine Filiale der für mich noch neuen Burger-Kette „Peter Pane“ ausprobiert….so ganz klassisch mit Burger, Fritten und selbstgemachter Limonade….. und es war richtig lecker und die Bedienungen waren schnell, locker und nett…. aber ich muss meiner Schwester recht geben: die Sitzbänke sind schon etwas hart und die Geräuschkulisse ist enorm…das hat auch für mich nichts mehr mit gemütlichem Aufenthalt zu tun…auch wenn es von Außen so einladend aussieht… diese Location zielt eindeutig auf ein jüngeres Publikum ab …lach…

Mit weiterhin starkem Regen ging es dann zurück nach Wismar. Dort schien inzwischen der Vollmond sooo schön, das ich zu guter letzt noch einen ausgiebigen Spaziergang unternommen habe, ..so das auch an dem Tag mehr als 15km zusammen gekommen sind.

Damit endete mein Kurzurlaub am nächsten Morgen…und meine halb-garen Pläne noch nach Schwerin zu fahren hab ich genauso abgebrochen, wie einen geplanten Aufenthalt auf dem Rückweg in Lübeck…so das ich dann doch einfach weiter bis nach Hause gefahren bin.

Aber es tat gut, mal für wenige Tage raus zu kommen…und ganz ehrlich mein Rücken hat sich nach den 2 Nächten im wirklich guten Hotelbett, trotzdem nach meinem eigenen Bett gesehnt….

Insel Poel

Insel Poel

An meinem 2. Tag im Urlaub bin ich von Wismar zur Halbinsel Poel gefahren…die Fahrt mit dem Auto war wirklich schön, aber kaum angekommen, war ich doch etwas enttäuscht…

Ich fand keine Wege die direkt bis zum Wasser gingen….also bin ich immer weiter gefahren, bis ich in Timmendorf gelandet bin und dort gab es dann auch den Strand.

Den Strand bei Timmendorf auf der Ostsee Insel Poel, Mecklenburg-Vorpommern, NICHT den wesentlich bekannteren Timmendorfer Strand in Ostholstein….hahaha..

Ich bin mehrere Stunden am Strand entlang gewandert…das Wetter war zwar bedeckt und windig …. aber trocken…und was für mich noch viel wichtiger ist: Es war unglaublich still. Immer direkt an der Wasserlinie entlang…es war phantastisch.

Doch nach ein paar Stunden war es dann genug und für weitere Aktivitäten war es mir erst einmal zu kalt…also bin ich weiter in Richtung Rostock gefahren…

Zufrieden…und faul

Zufrieden…und faul

Kaum hab ich am Freitag Nachmittag meinem Urlaub angetreten bin ich unglaublich faul geworden…hab mich auf die Couch gesetzt und mich kaum mehr bewegt…

okay…also ich hab Essen gekocht, etwas aufgeräumt und so ein Kram…aber nicht wirklich meine  mindestens 10.000 Schritte pro Tag eingehalten, war nicht walken (obwohl das Wetter dafür super gewesen wäre), nicht wandern  und hab mich auch sonst nicht sportlich betätigt…

Eine tiefe Zufriedenheit  und innere Ruhe war auf einmal da…bei dieser Erkenntnis hab ich schnell mal meinen Ruhepuls gecheckt…ja auch dieser ist wieder absolut TOP.

Nichts machen müssen, nichts aufregendes Denken, keine Sorgen um irgendetwas machen….Samstag Vormittag hab ich für den Briten einen „Fahrdienst“ angeboten und dafür hat er mich zum Frühstück eingeladen… Den Rest des Tages habe ich wieder NICHTS gemacht…und ich bin immer noch zufrieden und ruhig…

….nur jetzt meint mein Rücken: so langsam ist mal Schluss mit dem Faulenzen….Beweg Dich! Schade – hatte mich fast an das Faul sein gewöhnt….seufz…ok, ok ich beweg mich wieder…

Ich wünsche Allen einen schönen Sonntag☘

 

Risiko-Kompetenz

…ein Wort das ich heute gelernt habe…. natürlich im Zusammenhang mit dem Covid 19….

Gerade wir in Deutschland müssen lernen, das Risiken zum Leben dazu gehören…und die allgemeinen Lebensrisiken sollten wir entsprechend einschätzen…das fördert das Bewusstsein, was uns wirklich Angst machen sollte und was nicht.

So starben im Jahr 2019 3.059 Menschen im Straßenverkehr, das sind 8 Tote pro Tag in DEUTSCHLAND (lt. statistischen Bundesamt Destatis). Im Jahr 2018 starben 556 WELT-weit bei Flugunfällen…und trotzdem haben wir mehr Angst vor einem Flugzeugabsturz, als vor einem Autounfall.

Risiko-Kompetenz bedeutet also, die realen Risiken erkennen und entsprechend einzuschätzen….UND noch viel wichtiger…

Wir müssen endlich lernen, das zum Leben immer auch ein gewisses Risiko gehört…

Das ist gerade für uns Deutsche nur schwer zu akzeptieren, immerhin lebt fast die gesamte Versicherungsbranche von unserer Angst es könnte ja etwas passieren, ..die „Vollkasko-Mentalität“ in unserem Land führt dazu, das wir Unmengen an Geld in überflüssige Versicherungen investieren….

Jeder Schritt im Haushalt, jeder Schritt vor die Tür KANN dazu führen, das etwas Unvorhergesehenes passiert…aber wie wahrscheinlich ist es…und bleiben wir deshalb einfach im Bett liegen und machen gar nichts mehr?

Warum schreit jetzt schon die deutsche Bevölkerung nach dem Staat?…. wir haben durch das Corona-Virus in Deutschland aktuell offiziell bestätigte (6.3.20 18.20 Uhr) 668 Infizierte….und es werden noch mehr werden….

bei 82.000.000 (also 82 Millionen) Deutschen, sind offiziell jetzt 668 infiziert, das sind 0,000448% und der Verlauf dieser Infektion ist bisher in den meisten Fällen harmloser als bei der normalen Grippe. 2018 starben an der Influenza mehr als 25.000 (das waren 0,03%). Und trotzdem haben wir mehr Angst vor dem Corona-Virus, als vor der jährlich wiederkehrenden Grippe….

Eine Branche mit besonderem Hang zur Panik ist die Finanzwelt…mit Staunen nehme ich die Aktienwelt zu Kenntnis, die so tut als ob Morgen mit einem Schlag die gesamte Welt in einem globalen Krieg versinken würde….Natürlich gibt es da die reale Gefahr, das die Weltwirtschaft sich negativ entwickelt…trotzdem ist die Angst an den Märkten jetzt schon viel stärker…da stellt sich die Frage beflügelt die Angst vor dem Abschwung den tatsächlichen Abschwung? Quasi als sich selbsterfüllende Prophezeiung?

Bitte nicht den gesunden Menschenverstand aus den Augen verlieren…und einfach mal selber nachdenken, wir sollten doch keine Lemminge sein…. Vorsicht ja – Panik nein

…also immer schön gelassen bleiben

Urlaub in Sicht

Nächste Woche hab ich Urlaub…und wie sollte es auch anders sein, ich freue mich darauf und kann es kaum noch abwarten.

Erst gestern ist mir wieder eingefallen, das ich ja jetzt doch verreisen kann….Jetzt – wo ich den neuen Vertrag unterschrieben habe….

Mein Plan war ja, nach London zu fahren…Aber die Zugfahrt ist immer noch fast doppelt so teuer wie der Flug…hmmm aber durch die aktuelle Situation mit dem Corona-Virus möchte ich eigentlich nicht fliegen….nicht das ich Angst vor dem Virus hab und auch nicht vor dem Fliegen….

…ich hab nur keine Lust auf einmal an einem der Flughäfen festzusitzen….also verschiebe ich London doch noch einmal und suche mir lieber in Ziel das ich gut mit dem Auto erreichen kann….

Ostsee? klingt gut….. irgendwo an der Schlei? klingt prima.. und dann höre ich auf einmal Wismar  –  ja klar….da wollte ich auch schon immer mal hin…

….und Minuten später hab ich ein Hotelzimmer gebucht…ich bleibe nur 3 Tage….aber in der Regel reicht das für mich….dann freue ich mich schon wieder auf mein eigenes Bett…und hab dann immer noch ein paar Tage Zuhause Erholungsurlaub.

Hmmm eigentlich hatte ich schon für diese Woche  mein Auto für eine Reparatur angemeldet….aber die können nicht garantieren, das ich den Wagen auch tatsächlich bis Samstag wieder zurück bekomme…so verschiebe ich den Termin doch noch einmal….

Mein Auto hat seit letztem Jahr immer mal wieder Probleme mit dem Gaspedal…aber bisher wurde der Fehler nicht gefunden (Da der Fehlerspeicher nichts anzeigt, gibt es den Fehler also nicht ….AHA …komisch nur, das das Problem trotzdem immer wieder auftritt.) Nun gut …. das Problem ist inzwischen schon mehr als 8 Monate  da…da kommt es jetzt auf ein paar Tage hoffentlich auch nicht mehr an….

Und auf langen Strecken ist das Problem eher marginal….bei Kurzstrecken macht es sich öfter bemerkbar….

In Vorbereitung auf den Reparatur-Termin hab ich mein Wägelchen auch schon mal vom Winter-Dreck befreit…Innen und Außen…jetzt strahlt es wieder….nur an einer der hinteren Türen ist eine kleine, aber tiefe Delle…also im Herbst war die noch nicht da…gut das ich in solchen Fällen gelassen bin… mein Auto ist eben ein Gebrauchsgegenstand ….nicht mehr und nicht weniger…eine Delle löst in mir kein Groll aus. Ist eben so….na und mein Auto fährt trotzdem…

….und es fährt mich in den Urlaub….HURRA….2 Tage noch arbeiten, dann 1 Woche Urlaub.

Dann arbeite ich noch einmal 2 Wochen…und dann hab ich noch 4 Tage Resturlaub incl.  der Überstunden…und dann ist diese Firma Vergangenheit für mich.

 

Frühling ?

Frühling ?

Nach Feierabend habe ich heute der Müdigkeit widerstanden und bin NICHT nach Hause gefahren…sondern in den Wald….1,5 Stunden bin ich auf  meiner Lieblingsstrecke im nahegelegenen Moor spazieren gewesen…

Und das bei ca. 7 Grad und Sonnenschein…danach war meine Müdigkeit verschwunden….

Die Auswirkungen des Dauer-Regens in den letzten Wochen waren aber noch überall sichtbar…viele Wege sind immer nochh die reinsten Schlamm-Schlitterbahnen…und so mancher Weg  wurde vom Bach als Zulauf genutzt……

…aber die Weidenkätzchen fangen an zu knospen und ein Konzert aus Vogelstimmen hat mich durch den Wald begleitet…ja …so langsam glaube ich an den Frühling…

 

Erkenntnis des Tages: Ego-Probleme

In meinem vorherigen Beitrag bin ich dann vom eigentlichen Thema weg gekommen…wie öfter mal wenn ich in einem Schreibfluss bin, verselbständigt es sich…lach.

Eigentlich war mein Thema: wie sich meine Situation vom März 2019 zum März 2020 unterscheidet.

Der Unterschied liegt zum einen darin, das ich mich jetzt nicht mehr überarbeitet und ausgelaugt fühle. Zum anderen werde ich nicht wieder ALLES auf einmal ändern, sondern nur meinen Job. Ein großer Vorteil.

Der Wechsel von Hessen in die Norddeutsche Provinz war richtig und wichtig für mich…und ich kann nicht mal sagen das ich böse bin, das es mit der 1. Firma hier oben nicht funktioniert hat….

Ich hab wieder einmal einiges gelernt und auch Neues  „angestoßen“ um etwas in meinen Sicht-und Vorgehensweisen zu ändern. Mit anderen Worten: auch diese jetzt 5 Monate waren lehrreich für mich Selbst und mein Selbstverständnis Wissen zu haben und einzusetzen.

Über das „Wissen haben“ bin ich dann auch fast gestolpert…und ich fing an zu Zweifeln… ist mein Wissen falsch oder warum weiß das hier keiner?  WARUM wissen selbst höher ausgebildete studierte Menschen, in höheren Positionen oft nicht das, was  für unseren Job notwendig ist?

Kann es wirklich sein, das wir in all den Diskussionen und Versuchen schwierige  Sachverhalte mit Hilfe von Gesetzestexten und Auslegungen mit meiner bisherigen Chefin im alten Job bestmöglich zur Zufriedenheit der Steuerberater und der Wirtschaftsprüfer zu klären, so daneben lagen?

Eigentlich lautet meine innere Frage: WARUM will Niemand etwas davon hören wenn ICH es sage…das trifft es eher. Wenn ich gesagt habe es ist Dienstag, haben alle erst einmal auf dem Kalender nachgeschaut, ob nicht doch Mittwoch ist (also im Übertragenen Sinne)….Ich bin es bisher nicht gewohnt gewesen, überhört oder in Zweifel gezogen zu werden.  Lach!

Diese Firma hat also mein Ego vor Probleme gestellt…und dafür bin ich  sogar ein  klein-wenig  dankbar. Zeigt mein Ego doch eine gewisse, fast unbewusste  Überheblichkeit in der Wahrnehmung, das es für mich  selbstverständlich  ist, gehört und für glaubwürdig befunden zu werden.

Es ist eben nicht mehr selbstverständlich das man mir glaubt was ich sage….das Vertrauen muss ich mir erst erarbeiten. Ich hab fälschlicherweise  gedacht, mit meiner Freundlchkeit zu den Kollegen  und der Erfahrung die ich  mitbringe, ist es normal das man meinen Worten auch Glauben schenkt.

DAS ist meine Erkenntnis der letzten Wochen…und mit dieser Erkenntnis kann ich tatsächlich daran arbeiten, mein Ego geerdet zu halten….

 

 

 

 

 

 

 

Sichtweisen

Wenn ich meine Situation im April letzten Jahres mit Heute vergleiche, sind das 2 ganz unterschiedliche Ausgangspunkte….soll heißen mit der nun anstehenden Veränderung verbinde ich Energie, Lust am Leben…. Neugierde.

Im letzten Jahr war die Veränderung ungleich größer und ich bin mit Erschöpfung in diesen Neustart gegangen. Meine Intention war: Ruhe und Erholung zu finden, inneren Frieden nach der Trennung vom Freund und eine geregeltere Freizeit nach meiner Kündigung im Stess-Job.

Der neue Job war nur ein Vehikel um meinen Unterhalt zu bestreiten, mir die finanzielle Sicherheit zu geben und mir die Freizeit zu ermöglichen…denn eine richtige Aufgabe oder gar eine Passion konnte ich dort nicht entwickeln.

Ich hab mich eine Weile mit dem Job arrangiert, weil mir schon nach 1 Monat klar war, das hier ist nicht der Job, wie ich ihn mir vorgestellt habe und auch nicht so, wie man mir gesagt hat.

Auch das Team schien nur am Anfang harmonisch zu sein. Es gibt mehrere Lager und wer nicht zum stärksten Lager gehört, der ist eben DRAUSSEN…das hab auch ich zu spüren bekommen. Aber selbst wer DRINNEN ist, hat es nicht automatisch gut .

Erst letzten Donnerstag brüllten sich 2 Kolleginnen ihren ganzen Frust auf die eigene Situation im Job an….Jede fühlte sich unverstanden…und auch danach waren Beide tief überzeugt, das immer nur auf den jeweils Anderen Rücksicht genommen wird….

Die Konflikte im Team sind sogar noch tiefer, als ich es bisher wahr genommen habe. Daran hat auch die Teambuilding-Maßnahme (ein paar Monate bevor ich dort angefangen habe) nichts bewirkt.

Bei 14 Personen gibt es glaube ich nur 2-3 Personen die eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlen…die mit Job und der Kollegensituation gut auskommen. Die meisten sind unzufrieden..einige mit denen ich gut auskomme, erzählen es frei heraus…bei den Anderen ist das ewige Gemeckere nicht zu überhören.

Interessant ist allerdings die Wahrnehmung der Chefin…die bekommt es entweder wirklich nicht mit oder sie interepretiert es als „vorüber gehende Miss-Stimmung“ oder sie will es einfach nicht wahr haben, das es ein Grundsatz-Problem ist. Sollte sie es wirklich nicht wahrnehmen, fehlt ich allerdings jegliche Empathie für ihre Mitarbeiter und jegliches Gespür wie man mit schwierigen Situationen umgehen sollte.

Nein – ich bin kein Prepper…aber

Meine Schwester hat meine Vorratskammer gesehen und meint ich wäre ein „Prepper“…so weit würde ich nicht gehen, da es sich bei mir nur um  Dinge des alltäglichen Gebrauchs handelt…und nicht um die Vorbereitung auf ein Überleben im Kampfmodus.

Ich mag das sichere Gefühl ich könnte für 1-2 Wochen leben ohne einkaufen gehen zu müssen. Nachdem die Finanzkrise 2011 dazu geführt hat, das die Banken kein Bargeld mehr auszahlen konnten und ein Teil der Geschäfte geschlossen blieb, hab ich gesehen wie wichtig ich es für mich finde ein paar Tage autark zu sein.

Erschwerend kommt noch hinzu das ich das Buch „Blackout“ von Marc Elsberg gelesen habe…seitdem hab ich tatsächlich zusätzlich ein paar Liter mehr an Wasser zu Hause..grins.

Ausserdem kann ich so einige  Vorräte dann einkaufen, wenn sie gerade günstig sind.

Gestern haben wir telefoniert und auf einmal fand sie es gar nicht mehr so abwegig…weil niemand weiß wann und wer evtl. in den nächsten Wochen unter Haus-Quarantäne gestellt werden könnte…da kann es nicht schaden ein paar Nudeln , Reis und  Mehl im Haus zu haben…