Vorbereitungen

Nach dem tollen Spaziergang gestern Abend, hab ich super gut geschlafen…vor allem weil ich innerlich wieder eine ruhige und entspannte Haltung habe. Diese war mir in den letzten Tagen immer mal wieder abhanden gekommen (werde evtl. doch noch mal gesondert darüber berichten).

Heute bin ich bestens gelaunt schon früh aufgestanden und habe einen Kuchen gebacken: einen „Abgestürzten Quark-Mandarinen-Kuchen“…lach…bisher war der einzige abgestürzte Kuchen ein Käsekuchen der mir beim Transport aus dem Arm gerutscht und auf dem Asphalt gelandet ist….

Also der Kuchen ist jetzt fertig und muss jetzt noch gestürzt werden…weil hier die Reihenfolge der Zutaten umgedreht in die Backform kam…also der Boden ist obenauf und ich hoffe die Quark-Masse bleibt jetzt gleich beim Stürzen nicht kleben…das wäre ärgerlich…

Eigentlich wollte ich den Kuchen schon gestern backen…aber ich war soooo müde und bin dann ja lieber Sternegucken gegangen…

Jetzt werde ich noch die Geschenke zusammen packen, mich in ein schönes Outfit werfen und dann  zu Schwester und Schwager fahren…ca. 2 Stunden Fahrt liegen vor mir. Ich werde es nicht wagen bei meiner Schwester zum nachträglichen Weihnachtsfeiern aufzutauchen ohne mich leicht festlich zu kleiden…wir hatten da mit unserem Vater so im Laufe der Jahre einige Modeausrutscher…einmal war er sogar im Jogging-Anzug…obwohl er sich damals immer gut gekleidet hat und es auch von uns immer einforderte.

Nachtrag: Also zumindest sieht man das es ein selbstgebackener Kuchen ist…und ja er lies sich umdrehen….ist noch zu warm um ihn zu verzieren:

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Ich wünsche Euch einen schönen sonnigen Samstag….

Sternenklarer Abend

Trotz der vielen Arbeit bin ich heute mal wieder eine große Runde walken gegangen…knappe 6,5 km in 1,5 Stunden….also langsamer als sonst…dafür hab ich es aber doppelt genossen.

Erst einmal ist die Luft wunderbar kalt und klar, also gut um mal wieder so richtig tief durchzuatmen…und zum Zweiten ist es ein sternenklarer Nachthimmel…und dort wo ich außerhalb des Ortes ohne Lichtquellen in den Himmel schauen konnte, waren grandios viele Sterne zu sehen… ich hab mich den Sternen so nah gefühlt…und bin immer wieder stehen geblieben um nach oben zu schauen und unwillkürlich kommt mir mein Konfirmationsspruch wieder in den Sinn:

Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschenkind, daß du dich seiner annimmst?“  aus Psalm 8 der Lutherbibel

Die Luft, der Himmel – das hat heute so gut getan…ich bin jetzt müde, entspannt und hab wieder einen klaren Kopf…und innere  Ruhe….jetzt freue ich mich auf ein entspanntes Wochenende

 

 

 

Nur ein kurzes Hallo

Meinen Beitrag von gestern hab ich zurück gezogen…in der Nacht hab ich darüber nach gedacht was ich geschrieben habe….lach…und fand es dann doch nicht mehr okay.

Der heute Arbeitstag war mit mehr als 10 Stunden lang….aber ganz okay…und Morgen feiere ich dann noch Weihnachten an der Nordsee-Küste…bei Schwester und Schwager…

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start ins Wochenende.

 

 

Kokon der Stille

Nach dem schönen Ausflug gestern ist heute ein Tag der Stille für mich.

Stille um mich herum…. Ruhe und Stille ist auch in mir…wohlige Stille, die ich durch nichts unterbrochen wissen möchte.

Heute ist nichts zu tun…nichts stört mich (außer meiner Vermieterin heute Mittag, die sich ausgesperrt hatte) auch das Handy steht heute (fast)  still, immerhin sind heute Alle mit ihren Familien und Freunden  zusammen und feiern Weihnachten…Kaum Jemand möchte an diesem Tag alleine sein.

Ich schon. Denn es tut so gut und zeigt mir mal wieder , wie wenig ich mich für normale Beziehungen eigne. Wie soll ich das auch Jemandem begreiflich machen, das ich nicht leide, sondern es bewusst möchte…..Trotzdem freue ich mich auf meine Verabredung Morgen…aber den heutigen Tag verbringe ich im Kokon der Stille.

Ich koche mich durch meinen Kühlschrank (hab mal wieder mit hungrigem Magen viel zu viel eingekauft…das muss ich jetzt erst mal alles verarbeiten)….schaue etwas fern….lese und möchte mich  von Außen nicht stören lassen.

 

 

Lüneburg am Heiligabend

Lüneburg am Heiligabend

Lüneburg ist ..ist….einfach eine tolle Stadt mit unglaublichem Charme mit viel Kopfsteinpflaster, einer Wallmauer mit Gräfte,  die Kirchen  im Gotischen Stil, das alte Rathaus,  die historische Altstadt und der Marktplatz mit seinen Giebelhäusern, die geschichtliche Vergangenheit mit der Salzgewinnung und mit der Hanse.

Das sind genau die Dinge die mich in Lüneburg an die kleine Stadt in NRW erinnern, in der ich aufgewachsen bin. Nur das dort nicht mit  rotem Backstein gebaut wurde, sondern vor allem die Kirchen in grünem Sandstein.

Ab 14 Uhr war die Stadt fast wie leer gefegt…kein Wunder bei dem Dauerregen. Es war ein echt trüber Tag…überall huschten noch vereinzelt Menschen hin und her…. letzte Markstände wurden noch abgebaut, die Angestellten der Geschäfte räumten noch alles auf, um dann schnell nach Hause zu kommen.

.Trotz des trüben Wetters bin ich auf den Kalkberg gelaufen….ich denke hier ist es im Sommer wunderbar…diese verwinkelten kleinen Wege

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Wirkt es nicht so, als ob gleich die Sicht auf eine verwilderte Burg  freigegeben wird?

Fast alle Restaurants hatten bereits geschlossen, aber da gab es eine gemütliche kleine Pizzeria …ja also 1 Stunde hätten sie noch offen und ja ich könnte auch noch etwas zu Essen bekommen….also hab ich gewählt: eine Steinofenpizza Margherita und ein Glas Chardonnay. Die Pizza dünn, groß  und super lecker.

Mit einsetzender Dämmerung und immer noch im Dauerregen, mit den vielen Lichtern und dazu Menschenleer strahlten Marktplatz und Umgebung eine so magische erhabene Stille aus,  ich hätte mich setzen mögen…wenn es nicht so nass gewesen wäre…

Allein durch diese weihnachtliche Festlichkeit zu laufen hat mir eine innere Ruhe gebracht…meinen Weihnachtsfrieden sozusagen.

…und dann hab ich kurzerhand beschlossen  doch noch  1,5 Stunden länger in der Stadt zu bleiben und in den Vesper-Gottesdienst der St.Nicolai-Kirche zu gehen.

Ich bin kein praktizierender Christ mehr, aber ich kenne die Weihnachts-Liturgie der evangelischen Kirche seit meiner Kindheit. Ich mag dieses Ritual, ich mag die klaren Abläufe und irgendwie hatte ich bei diesen vielen Gemeinsamkeiten zur Stadt meiner Kindheit die leise Hoffnung das hier das  Quempas-Singen im Vesper-Gottesdienst zelebriert wird. Etwas das ich seit Kindertagen positiv mit Weihnachten verbinde.

Leider gab es das nicht, aber es war trotzdem ein sehr festlicher schöner Gottesdienst.

Lüneburg liegt nur ca. 70km entfernt zu meiner jetztigen Heimat und ich werde auf jeden Fall im Frühjahr wieder kommen…

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FROHE Weihnachen

 

 

Heiligabend – und was mach ich nun?

Da mir der gestrige Tag meine Weihnachtsstimmung und überhaupt meine Stimmung vermiest hat, hab ich kurzerhand meine freien Weihnachts-Tage umgeplant.

Geplant war eigentlich: ich bleib heute zuhause und gehe heute Abend auf eine Christmas-Disco-Party, am 1. Feiertag dann einen Wanderausflug.

Nun aber werde ich mich heute schon auf den Weg nach Lüneburg machen…für einen Tagesausflug. Ich brauche jetzt etwas Ablenkung und freue mich auf eine schöne alte Stadt mit viel Geschichte.

Zum Glück bin ich erst am 28. bei meiner Schwester eingeladen, so kann ich über meine Zeit frei verfügen…also fast.

Ich treffe mich mit einem meiner netten Kollegen  in den nächsten Tagen zu einem Weihnachtsspaziergang…Er hatte mir schon ein paar Moore empfohlen, war aber selber noch nie im Tävsmoor, obwohl er ganz in der Nähe wohnt.

 

 

Was für Kollegen…

Der 23. Dezember hatte es in sich…wie zu erwarten,  herrscht  in dieser Firma schlechte Stimmung, je weiter es auf das Jahresende zu geht…Wenn sich die schlechte Stimmung nur auf die Mehr-Arbeit beziehen würde, könnte ich es als bald wieder verschwindende Episode ansehen.

Die in vielen Fällen mehr oder weniger verdeckten Aggressionen der Kollegen zu Anderen, machen auch vor mir nicht Halt. So wie es immer heißt, ein verdorbener Äpfel verdirbt alle Äpfel im Korb…sind es 2 Kollegen die es wirklich fertig bringen, alle in ihre negativen Strudel mit einzubeziehen. Ich halte mich weiter fern von diesen Kollegen. Überhaupt hab ich angefangen die Kollegen unterschiedlich zu betrachten und mich entsprechend zu verhalten. Bei  der negativen  4er Gruppe mit den Lästermäulern bleib ich freundlich distanziert und halte mich aus den Unterhaltungen raus. Bei den  offenen und freundlichen Kollegen bleibe ich auch mal für einen  längeren Plausch stehen… Mit dieser 4er Gruppe macht das Zusammen- Arbeiten und Privat-Schnacken  richtig Spaß…die halten sich auch etwas fern von den Anderen sind nicht so involviert in den ganzen Trubel.

Die 3er Gruppe in meinem Rücken (hinter einer Wand, die den Namen nicht verdient hat…es ist nur ein Sichtschutz)  ist am Lautesten und lässt es einen sehr genau spüren, wenn man nicht dazu gehört… und dann noch meine eigene 3er Gruppe…. eine Kollegin ist gleichbleibend nett und offen , die Andere mal so, mal so…je nach  Tagesform und  Einfluss der anderen Gruppen…

Meine stoische Art die Dinge als gegeben zu akzeptieren,  stößt immer öfter an ihre Grenzen und es wird auch gar nicht mehr lange dauern, bis es mal knallt…ich hoffe auf ein  dann reinigenden Gewitter. Ich habe keine Lust mir meine neu-entdeckte entspannte Lebensfreude nur durch die Kollegen wieder kaputt machen zu lassen…

Zumindest gestern haben sie es geschafft und auch bis jetzt hab ich meine Freude noch nicht wieder gefunden. Hab ich mich Anfang der Woche noch darüber gefreut, das mein Schutzschild langsam bröckelt, so muss ich jetzt die ungefilterten Emotionen, die bei mir ankommen verarbeiten….hmmm  jetzt schützt mich nichts mehr vor der Wucht dieser negativen Gefühle….also meine Weihnachtsstimmung ist futsch.

So ein Sonntag…

Das war eine super Idee….anstatt nur faul herum zu liegen, habe ich mit dem Fitness-Studio genau das Richtige  für Heute gewählt…mit etwas mehr als 1 Stunde war es genau die richtige Mischung aus Krafttraining  für Oberkörper und Beine und Dehnübungen für den kompletten Körper…

Mit jeder Menge neuer Energie hab ich das Studio verlassen…und jetzt?  Beim Anblick meines Autos…meines ähmm seeehr dreckigen Autos, hab ich mich an die Waschstraße hier in der Gegend erinnert, die auch regelmäßig Sonntags geöffnet hat.

Und tatsächlich – auch heute. Prima – also noch eben das Auto durch die Waschstraße schicken und danach das Auto noch von Innen reinigen…auch hier war mein Fitness-Tracker der Ansicht ich hätte Aerobic betrieben…hahhaha

Ergebnis: Also 2 Sporteinheiten für heute UND ein glänzendes Auto. Na so kann Weihnachten wirklich kommen.

 

Schlumpf-Tag – nein doch nicht…

Wie immer bin ich früh aufgewacht…aber es war um 6:15 Uh noch eindeutig zu früh zum Aufstehen, also hab ich mich noch einmal rumgedreht und weiter geschlafen. Um kurz vor 10 Uhr bin ich dann vor Schreck fast aus dem Bett gefallen… hahahha hatte kurzzeitig vergessen, dass mein Bett  jetzt eine komfortable Höhe hat und ich nicht mehr 15cm vom Fußboden entfernt liege.  SOO – also wach bin ich jetzt im doppelten Sinne.

Nach dem Schreck und einem ersten Kaffee, dem Blogbeitrag über das Paket und einigen geschriebenen Handy-Nachrichten, überlege ich gerade was ich mit dem  restlichen Tag anfangen werde. Es ist schon fast 12 Uhr und ich sitze immer noch im Schlafanzug auf der Couch.

Bereits gestern hab ich mich entschieden heute nur in meiner direkten Umgebung zu bleiben…über die Weihnachtsfeiertage hab ich noch Zeit genug, um mir ein etwas weiter entferntes Ausflugsziel zu suchen. Aktuell liebäugele ich für den 25.-26. Dezember mit einer Wanderung durch den Naturschutzpark der Lüneburger Heide… oder ich fahre doch an die Ostsee hoch…. hach ist das herrlich, so viele schöne Ziele in annehmbarer Entfernung zur Auswahl zu haben.

Also für heute bin ich noch unentschlossen…bleib ich heute einfach mal im Schlafanzug  Zuhause oder nutze ich das weiterhin schöne Wetter für einen Ausflug…

Gerade brennen die 4 Kerzen auf meinem Adventskranz, der Kaffee ist heiß und duftet…dazu ein  paar weiße Dominosteine (Mist – hätte ich die mal lieber nicht mit genommen… die sind einfach mega-lecker…), es ist alles gemütlich,  kuschelig und ich bin innerlich entspannt und ruhig.

Die Wohnung hab ich gestern Abend schon aufgeräumt und auch die Küche ist geputzt…Den Einkauf hatte ich ebenfalls noch erledigt…Alle Vorbereitungen für Weihnachten sind damit abgeschlossen.

Aber schon während ich das hier schreibe merke ich, den restlichen Tag nur auf der Couch rum zu hängen – nein das ist heute nichts. Also zur Auswahl stehen: Wandern an der frischen Luft, Bahnen-Schwimmen im Hallenbad oder Auspowern im Fitnessstudio.

Hmmm- nun ich entscheide mich fürs Fitness-Studio… ich muss dringend mal wieder ALLE Muskeln aktivieren…ich hab in der letzten Zeit ja fast ausschließlich meine Ausdauer trainiert und den Muskelerhalt vernachlässigt…was ja auch eine Teil-Ursache meiner Rückschmerzen sein kann. OKAY – die Sporttasche ist schon vorbereitet im Auto…also muss ich mich jetzt nur noch anziehen und los geht’s….

 

 

 

 

 

 

Ein Paket – ich hab nichts bestellt

Ein Paket – ich hab nichts bestellt

Hmmm – manchmal zweifele ich ja an meinem Verstand..

Da  hab ich doch von einem großen Möbelhaus, in dem ich auch schon eingekauft habe, am Donnerstag ein Paket bekommen…Ich habe aber nichts bestellt…da war ich mir eigentlich ziemlich sicher.

Als ich das Paket geöffnet hatte, kamen ein wunderschöner Dekoteller und ein Deko-Stuckteller für die Wand zum Vorschein.

Hmmm – ja sag mal…hab ich mir die Dinge bestellt OHNE mich daran erinnern zu können?  Ich hab dann erst einmal das Paket in die Ecke gestellt, ich muss mich mal mit dem Möbelhaus in Verbindung setzten…aber darum kümmere ich mich erst später…

Am Freitag hatte ich auch keine Zeit….da war ja die Weihnachtsfeier…und mitten während der Busfahrt bekam ich eine laaaange Whatsapp-Nachricht von einem meiner Mädels…ich hab es erst nur überflogen und dann musste ich noch einmal genauer lesen, bis ich es verstanden habe.

Hier des Rätsels-Lösung:

Für meine Verabschiedung in Hessen, als wir dabei waren das Buffett für die Kollegen zusammen zu „Basteln“  hat meine liebe Kollegin eine wundervolle Deko aufgebaut um auch optisch auf meinen Umzug nach Norddeutschland hinzuweisen. Dazu hat sie einen Dekoteller in einem  hellen Blau als Basis genutzt. Ich fand die Deko klasse und den Teller genial, weil er trotz seiner Größe sehr leicht war. (https://wirbelwind68.com/2019/10/11/offizielle-Verabschiedung)

Und weil mir der Teller so gut gefallen hat,  hat sie ihn (jetzt allerdings in einem hellen grau – wie ein großer Teil meiner Wohnungseinrichtung)  als Weihnachtsgeschenk und als Dankeschön für meine Päckchen, bestellt und direkt an meine neue Adresse liefern lassen.

Sie selber macht gerade Urlaub auf Fuerte Ventura (seufz – ja da wäre ich auch gerne…die Bilder die sie schickt, sind einfach phantastisch) und sie hat die Info bekommen, das das Paket zugestellt wurde. Aber von mir kam NICHTS. Kein Danke schön… GAR NICHTS.

Also hat sie mal bei den anderen Kollegen angefragt,  ob diese die Weihnachtskarte mit der Erklärung, das ich ein Paket vom Möbelhaus bekommen werde, auch tatsächlich verschickt haben. Hatten sie natürlich in der Hektik des Alltags vergessen.

hahahha – so jetzt weiß ich wenigstens das mein Verstand tatsächlich noch funktioniert und ich nicht kopflos einfach etwas bestellt habe ohne mich daran erinnern zu können.

Was für eine liebe Überraschung … ach ja – ich könnte alle knuddeln…werde mal ein paar WhatsApps schreiben um mich bei Allen zu bedanken.