Ein Hauch von Hektik

Heute kam tatsächlich so etwas wie Hektik auf…aber nicht bei den Kollegen, sondern bei meiner Chefin, die geht nämlich in der nächsten Woche in Urlaub und möchte noch so viel wie möglich regeln…vor allem mit meiner Einarbeitung…

Zwischenzeitlich musste ich mal darauf hinweisen, das ich schon Tagesarbeit von ihr zugewiesen bekommen habe, mit Zeit-Vorgabe…und um die einhalten zu können, musste ich mal zwischenzeitlich den weiteren Einarbeitungstermin unterbrechen.

Gestern hatte meine Chefin sich so im Allgemeinen darüber ausgelassen, das mache Kollegen über eine zu hohe Arbeitsbelastung jammern, sich das aber gar nicht in deren geleisteten Stunden widerspiegelt.. Ausgenommen davon sind die Personen von denen ich Teile der Arbeit übernehmen soll.

Vor dem Hintergrund finde ich es erstaunlich,  als sie mir heute mitteilte, welche Aufgaben sie noch aus anderen Abteilungen zu uns „rüber ziehen“ möchte …ich hoffe sie übersieht dabei nicht, wieviel Arbeit die von ihr anvisierten Aufgaben zusätzlich machen.

Was ich schon feststellen kann, es wird an vielen Stellen umständlicher gearbeitet, als notwendig. Begründet wird es mit den Kontroll-Anforderungen durch den amerikanischen Mutter-Konzern… Mir ist es in soweit egal, solange diese Kontrollaufgaben auch als Teil der regulären Arbeit angesehen werden…also bei der Aufgabenverteilung zeitlich mit aufgeführt werden….lach…DANN kann ich nämlich irgendwann  (nach der Einarbeitung – also wenn ich normal schnell meine Aufgaben erledigen kann) sagen: sorry aber mehr  passt in eine 40-Stundenwoche nicht hinein.

…und ich werde auf keinen Fall den Fehler machen schweigend mehr zu übernehmen.

 

 

 

 

keine guten Neuigkeiten…

…aus meiner alten Firma:

Ein Kollege aus dem technischen Bereich hat wegen Krankheit den Job gekündigt….ohhhha, das ist zwar keine tödlich verlaufende Krankheit…aber sie ist nicht heilbar und wie ich gelesen habe, auch sehr schmerzhaft: Morbus Bechterew bedeutet „versteifende Wirbelsäulenerkrankung“ und ist eine besondere Form von entzündlichem Rheuma,  vornehmlich im Lendenwirbelbereich.

Wir reden hier von einem Mann in den 30er Jahren, der einen großen Teil seiner Arbeitszeit im Auto verbringt.. Da der Kollege erst seid ein paar Monaten für diese Firma arbeitet hatte ich kaum Gelegenheit den Kollegen kennen zu lernen…kenne also sein persönliches Umfeld nicht…aber wenn er schon den Job kündigen muss, weil er die seine Arbeit nicht nicht ausführen kann (er muss viel im Auto durch Deutschland fahren und dann auch noch sehr oft  körperlich bei Wind und Wetter  draußen arbeiten), dann ist das ein dramatischer Einschnitt in seinem Leben.

Und diese Abteilung ist eh ständig unterbesetzt…und der Chef der Abteilung ist extrem frustriert…um nicht zu sagen deprimiert, die Abteilung steht ständig kurz vor dem Kollaps durch die Arbeitsüberlastung…(also ähnlich wie meine bisherige Abteilung) …hoffe das es für den kranken Kollegen nicht zu schlimm wird und die Abteilung schnell einen Ersatz findet…was in diesem technischen Bereich  gar nicht so leicht ist.

 

 

 

Gefordert

hahahaha, heute hatte ich endlich mal wieder das Gefühl gefordert zu sein und das ist ein gutes Gefühl.

Zuerst im Job…meine neue Chefin ist sehr schnell im Zeigen und Erklären…und nach einem Durchgang hab ich dann die Arbeit bereits übergeben bekommen…Und dann noch dies und dann noch das….das ist genau mein Ding…ich muss schnell im Kopf sein…für die Ausführung hab ich dann echt genügend  Zeit…aber die Einarbeitung geht zügig. Mir gefällt es, weil so kann ich mich nicht hinter dem obligatorischen „Welpen-Schutz“ verstecken…lach…gleich in die Vollen. Das dauert zwar bei mir noch etwas länger in den Ausführungen…muss mir ja vieles selber zusammen suchen…aber so bleibt der Verstand eben wach….und so bereite ich schon für die diversen Prüfer die unterschiedlichen Unterlagen vor…es wird auch nicht gezeigt, wie ich die Unterlagen aus SAP bekomme…ist aber auch nicht nötig…damit  kenne ich mich ja bestens aus…

Und dann auch noch im Sport….heute hab ich mit einem Trainer meinen Trainingsplan zusammen  gestellt…und gleichzeitig ausprobiert….ohhhha – da werde ich in den nächsten Tagen einen ziemlichen Muskelkater haben…

In den letzten 3 Monaten war ich ja nicht mehr im Fitnessstudio…sondern bin nur noch mit dem Rad gefahren, gewandert oder hab ein paar leichte Übungen zuhause gemacht. Höchste Zeit also, endlich mal wieder alle Muskelgruppen  gleichmässig zu beanspruchen.

Und wie immer nach einem Fitnessstudio-Besuch, fühle ich mich danach voller Energie..hab 2 verschiedene Aufläufe gekocht /Wäsche gewaschen / Spülmaschine ein-und später wieder ausgeräumt. Die -Kantine bietet zwar unterschiedliche Gerichte  zum Aufwärmen an…so in Alu-Schalen…aber das sieht und riecht doch sehr nach Industrie-Futter…wird daher für mich die Ausnahme bleiben…Da koche ich doch lieber selbst und wärme es dort  auf…

Jetzt nach dem Abend-Essen werde ich aber gaaaanz langsam müde…heute werde ich früh zu Bett gehen. Gute Nacht an Alle 🙂

4.Arbeitstag – da kommt es langsam durch

Heute nun konnte ich zum ersten Mal meine neuen Kollegen differenzierter wahr nehmen. Zum einen werde ich aufmerksamer und merke wer nun wer mit wem besser oder schlechter kann und zum anderen legen die Kollegen ihre anfängliche General-Freundlichkeit ab…

…das ist gar nicht böse gemeint, sondern eine natürliche Reaktion.

Beachtlich fand ich heute das subtile Verhalten einer Kollegin, die heute erst aus dem Urlaub gekommen ist, wir uns also erst heute kennen gelernt haben.

Sie ist etwas älter als ich, arbeitet in einer der Teil-Abteilungen, kam freundlich auf mich zu und ich bin ihr freundlich begegnet. Es ist eine von den Frauen die versuchen ton-angegend  zu sein und versuchen  auch die Meinungen anderer beeinflussen, das merkt man durch ihr gesamtes Verhalten…Das stört mich eigentlich nicht – damit kann ich gut umgehen.

Während der Frühstückspause musterte sie mich dann auch immer wieder eingehend…und bereits zur Mittagspause hatte sie sich scheints ein Urteil gebildet, welches nicht zu meinen Gunsten ausfiel….lach…ich weiß allerdings nicht wieso. Vielleicht weil ich nicht nur stumm da saß, sondern mit geredet habe…nach jedem meiner Sätze schaute sie missbilligend…während ich ihr freundlich ins Gesicht lächelte, blieb ihr Blick starr auf mich gerichtet.

Es ist wie immer im Leben, man kann es nicht allen recht machen und man kann auch nicht mit jedem gleich gut befreundet sein. Ich begegne ihr weiterhin freundlich und mit einem Lächeln und bin weiterhin so, wie ich immer bin. Vielleicht liest sie aus meinem Lächeln auch leichten Spott…das  ist eine Reaktion die ich manchmal nicht ganz unterdrücken kann, wenn andere versuchen mir mit Blicken ihr Missfallen zu übermitteln.

Witzige Anektote:  In der Mittagspause hat sich ein Mann mit an unseren  Tisch gesetzt und sich gleich mal bei mir mit Vor-und Zunamen vorgestellt …mir sagte der Name nichts und hab mich ebenfalls vorgestellt (Laufe sowieso mit so einem Namensschild herum – damit mich alle als „NEUE“ erkennen) und irgendwie hab ich ihn gleich geduzt – da sich hier sowieso fast alle Duzen und wir haben uns locker über seinen Familien-Urlaub unterhalten.

Später hat mir die  Kollegin, die mich aktuell  anlernt, verschämt  zugeraunt das es sich bei dem Herren um einen Abteilungsleiter  handelt…ja – das hatte ich während unseres Gesprächs inzwischen auch gemerkt. Sie fühlte sich aber scheinbar unwohl, weil ich den Herren geduzt hatte und nur deshalb hab ich mir im Nachhinein Gedanken gemacht und bin nach der Pause zu ihm gegangen und habe gefragt ob ich mit meinem vorschnellen Duzen  jetzt über das Ziel hinaus geschossen bin, er blieb locker und gelassen, lachte und meinte – nein, das sei von seiner Seite doch gar kein Problem, er duzt doch so viele hier…wir können gerne dabei bleiben.

Heute wurde auch (in meinem Beisein) zum ersten Mal über andere Kollegen aus der gleichen Abteilung leise gelästert. Ich hab versucht meine Ohren auf Durchzug zu stellen…davon möchte ich nichts mit bekommen. Da halte ich mich raus…

…und ich habe heute auf Nachfrage heraus bekommen, das ich mir am Freitag von einer Kollegin, die diese Woche in Urlaub ist, Arbeit habe „aufhalsen“ lassen…die so gar nicht zu mir gehört…das habe ich mir am Freitag bereits gedacht, es….und die Reaktion der Kollegin heute hat mir auch gezeigt, das macht sie wohl gerne mal –  auch bei den anderen…

Ja so langsam erkenne ich nicht nur Strukturen in der Arbeit, sondern auch die feinen fast unsichtbaren Strukturen in der Abteilung selbst…aber da geht noch mehr…das spüre ich jetzt schon…da wird noch einiges zu Tage treten…das finde ich äußerst spannend

 

 

 

 

 

Hungrig im Stau und dazu noch frieren

Hungrig im Stau und dazu noch frieren

Nachdem ich mich also für ein Fitness-Studio entschieden hatte, bin ich gleich weiter gefahren…Richtung Hamburg… ich wollte in den Altonaer Stadtpark.

Bin dann aber auf dem Weg an mehreren  geöffneten Auto-Waschstraßen vorbei gekommen…an einem Sonntag?  Okay – warum nicht, also noch schnell mein Auto durch die Waschstraße geschickt…dann noch das Auto ausgesaugt und vom Staub befreit….nun gut  mein Fahrrad im Fond des Wagens hat etwas gestört….SOOO ….also das Auto glänzt auch wieder.

Es war bereits nach 15 Uhr und meine reguläre Mittagszeit längst überschritten und gefrühstückt hatte ich um 8.30 Uhr….und auch auch das noch: auf dem  weiteren Weg in Richtung Hamburg  stand ich im Stau…also diese Baustellen hier haben es echt in sich…und je länger ich im Stau stand, um so mehr musste ich feststellen wie hungrig ich bin…leider hatte ich überhaupt NICHTS mit dabei…nicht mal den obligatorischen Apfel oder den Notfall-Schokoriegel…grrrrrrrr

Also so kann ich nicht Fahrrad fahren…ich brauche erst einmal etwas zu Essen…wäre ich nicht auf der Autobahn im Stau, ich wäre nach Hause gefahren…so aber blieb mir nur der Weg nach vorn…als ich endlich die Autobahn verlassen konnte, war ich schon in Hamburg…okay, dann esse ich eben auswärts…und tatsächlich fand ich in der Nähe des Volkspark ein Kroatisches Restaurant: „Balkan-Leber nach Bauernart“ – sehr empfehlenswert – zart und lecker….

okay jetzt aber endlich mit dem Fahrrad in den Park….nach dem Essen soll man sich ja bewegen…aber mir war kalt….ich weiß nicht warum, mir war einfach nur kalt, es waren 12 Grad und für mich fühlte es sich nach 0 Grad an, also so wird das nichts heute….das Fahrrad hab ich nach wenigen Kilometern abgestellt und bin zufuß  durch den Dahliengarten gelaufen… Dahlien wohin man blickt….herrliche Exemplare wunderbar anzuschauen…

Aber auch danach wurde mir nicht so richtig warm…na gut, dann muss ich eben einsehen das heute kein guter Tag zum Radfahren ist…also nicht für mich…

Kaum bin ich wieder zuhause und sitze mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa ist mir auch wieder warm….und durch das Bügeln ist es sogar  sehr warm geworden – seufz.

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Vergleichen und entscheiden

Also hab ich heute 3 Fitness-Studios unter die Lupe genommen…das 3. allerdings (das mit dem grottigen Internet-Auftritt) hab ich gar nicht erst besucht, allein schon die Parkplatzsuche an einem Sonntag Mittag, war mir zu nerven aufreibend…lach…wie soll das dann erst in der Woche Abends sein.

Da kann das Studio noch so super sein, wenn es nicht ordentlich erreichbar ist und bei diesem müsste ich auf jeden Fall das Auto benutzen.

Das andere in meinem Wohnort ist näher an meinem Zuhause, ich komme gut hin und die Parkplatz-Situation ist ganz okay… Es hat mir super gefallen…die Leute sind nett, es gibt viele Cardio-Geräte, einen großen Kurs-Raum und all die kleinen Dinge, die ich besonders an einem Fitness-Studio schätze: z.B. Rudergeräte und Upcoaster…der Preis ist gut und wenn ich mich in den nächsten Tagen entscheide, entfallen sogar die Anmeldegebühren.

Das letzte Fitness-Studio auf meiner Liste ist an meinem Arbeitsort…es bietet noch mehr Platz, aber weniger Möglichkeiten, ist teurer und wenn ich nicht nach gefragt hätte, hätte man die halbjährlichen Service-Gebühren gar nicht erst erwähnt…lol…

Okay – die Entscheidung fiel mir nicht schwer…Morgen werde ich mich anmelden …und meine Sporttasche ist schon gepackt.

 

Blick auf mich Selbst


In den letzten Monat ist viel bei mir passiert: Arbeitsüberlastung / Stress und Streit mit meinem Freund / Trennung von meinem Freund / meine Kündigung im Job / Jobsuche / Wohnungssuche / Abschied von Kollegen und Freunden / Umzug in ein anderes Bundesland / Neue Wohnung / Neuer Job / mein  Zuhause gestalten / mein Leben neu aufbauen

In all den Monaten war und ist mein Hauptziel: RUHE in mein Leben zu bekommen…und wieder ich selbst zu sein.

Und? Hat es funktioniert?

Ja – es funktioniert! Sehr gut sogar. Ich fühle mich frei und entspannt. All der Stress der letzten Jahre / Monate und Wochen fällt  langsam, Schicht für Schicht, von mir ab. Nicht alles auf einmal. So ein tiefsitzender Stress und in vielen Jahren aufgebaute Schutzmauern lassen sich nicht in 2 oder 3 Wochen vollständig einreißen.

Dazu braucht es viel  Zeit und in meinem Fall dazu noch viel Ruhe…dem entsprechend bin ich mit meiner aktuellen Situation vollkommen zufrieden…brauche noch keine neuen Menschen in meinem Privatleben. Ich kommuniziere sehr viel mit den „alten“ Kontakten…und ansonsten lerne ich erst einmal meine Kollegen in der neuen Firma kennen…weitere Kontakte privater Natur benötige ich aktuell noch nicht.

Dazu habe ich weder die Zeit, noch die Nerven….das wird noch kommen, später – wie ich mich kenne wird es wahrscheinlich erst im nächsten Sommer soweit sein…

Aber ich muss ja keine Normen erfüllen, also nehme ich mir alle Zeit der Welt so zu leben, wie ich es gerne möchte….mein ICH wird es mir schon rechtzeitig sagen, wenn ich aktiv auf die Suche gehen sollte.

Noch bin ich zu leicht zu verletzen…da helfen mir meine Schutz-Mechanismen…noch muss ich mich seelisch weiter stabilisieren

 

 

 

 

Neuer Anlauf

Nachdem ich den gestrigen Tag tatsächlich komplett  zuhause verbracht habe…nehme ich heute einen erneuten Anlauf mir ein Fitness-Studio anzuschauen. Die Suche im Internet war zwar erfolgreich – aber die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit der Leistungen war …hmmmm mager.

Es zeigt das Dilemma unserer Zeit. Die Werbung will nicht mehr informieren, sondern nur noch verführen. Was nutzen mir riesige Fotos extrem hübscher fitter Menschen und der Hinweis „für nur 14,95 EUR*  “ …. Wenn diese Sternchen

  • oftmals nicht sichtbar erläutert werden (komm- such das Sternchen, such…hahaha such weiter….)
  • diese Lockangebote eh nur für 1 Monat gelten
  • die tatsächlichen Bedingungen/Wahlmöglichkeiten  für eine Mitgliedschaft nicht ausgewiesen sind.

Aber egal – ich will mich eh nicht online anmelden…aber immerhin hab ich jetzt noch ein Drittes Studio  gefunden welches ich mir anschauen möchte, auch wenn ich den Internet-Auftritt grottig finde.

Auch wenn ich mich aktuell bei 4Grad und Sonnenschein mit Kaffeetasse und Laptop auf dem Balkon befinde, werde ich heute das sonnige Wetter noch einmal nutzen um mit dem Fahrrad ein neues Ziel anzusteuern….immerhin sollen es noch 13 Grad heute werden.

Für den heutigen Abend steht dann bügeln auf dem Programmzettel…und kochen.

Gendergerechte Formulierungen?

Ich lese Online Zeitung, ich lese im Internet Artikel über  verschiedenste Themen, ich lese Kommentare, ich lese in verschiedenen Blogs und dann lese ich auch das, was ich selber so schreibe.

Bisher habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, ob ich mich beim Schreiben gendergerecht verhalte…und ich werde es auch nur heute einmal tun…also mir Gedanken darüber zu machen.

Meine Meinung zu diesem Thema ist schon da,  auch wenn diese  vielleicht nicht populär ist. Jeder Versuch in einem fließenden Text gendergerecht zu formulieren, hemmt das Lesevergnügen…es stockt einfach und das mag ich nicht. Gerade wir Deutschen versuchen uns oft übertrieben korrekt zu verhalten…und das wirkt oft angestrengt und ist auch anstrengend zu hören und zu lesen.

Bei einigen Artikel wird jetzt für eine gemischte Gruppe nur noch die weibliche Form genutzt: z.B. Ärtzinnen..manche regeln es durch die Groß-Schreibung mitten im Wort: ÄrztInnen…manche schreiben Ärzte/Ärztinnen.

Bringt uns das tatsächlich mehr Gleichberechtigung…mir bringt es eher den Wunsch es nicht zu lesen… Er/Sie/Es  oder männlich/weiblich/divers

Was ist so schlimm daran  in unserer über Jahrhunderte gewachsenen Sprache eine oft männliche Bezeichnung für eine Gruppe zu akzeptieren? Die Ärzte….reicht es nicht aus um eine bestimmte Gruppe von Menschen zu beschreiben die einen gewissen Beruf ausüben? Dabei muss ja nicht jeder in einer Gruppe einzeln benannt sein, das ist ja das Wesen einer Gruppe.

Haben wir alle so wenig Selbstbewusstsein, das wir Angst davor haben innerhalb einer Gruppe als Individuum unterzugehen.

Ich werde oft gefragt: Als was arbeitest Du? Als Buchhalter….ich bin eine Frau, aber ich muss doch in so einer Beschreibung meines Berufs nicht auf mein Geschlecht hinweisen…1. weil man mir mein Geschlecht ansieht  und 2. weil es doch ganz egal ist ob ich als Mann, Frau oder Sonstiges diesen Beruf ausübe. Mein Geschlecht sagt doch nichts über meine Qualität als Buchhalter aus.

Auch hier würde es uns gut zu Gesicht stehen einfach entspannter mit der Sprache umzugehen und nicht aus jedem und allem ein Drama zu gestalten.

 

 

 

Alles braucht seine Zeit

Alles braucht seine Zeit

Für den heutigen Samstag habe ich mir vorgenommen den Tag etwas ruhiger zu gestalten.

Bei einem ausgiebigen Kaffee-Frühstück  auf dem Balkon bei 9Grad mit Sonne und Wolken hab ich im Internet mal das örtliche Fitnessstudio-Angebot geprüft.

Dieses morgentliche Sitzen auf dem Balkon ist zu einer richtigen Marotte geworden…solange es nicht regnet oder stürmt ist es mir ein richtiges Bedürfnis meinen Kaffee draussen zu trinken…na klar mit Jacke, Schal und Decke…aber eben an der frischen Luft. Kann man eigentlich süchtig nach frischer Luft werden? Egal.

Also langsam wird es Zeit mir ein Fitnessstudio zu suchen. Ich mag ja Studios die groß sind…dabei meine ich vor allem WEITE. Studios die in Fabrikhallen angesiedelt sind…bei denen die Geräte nicht dicht an dicht stehen…Hmmm also in meiner näheren Umgebung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz hab ich 2 gefunden…die werde ich mir nachher mal anschauen.

Aber zuerst hab ich mal  mit einigen Handgriffen die Wohnung etwas aufgeräumt und Wäsche gewaschen…heute kann ich sogar die Wäsche auf dem Balkon trocknen…

Angesport durch das gelungene selbst gebackene Brot hab ich es heute mal wieder mit Burger-Brötchen probiert…die sind mir bisher einfach nicht so gut gelungen.

Und obwohl ich das GLEICHE Rezept genommen habe, mit den GLEICHEN Zutaten sind die  Burger-Buns dieses Mal genial geworden….um nicht zu sagen: PERFEKT. Der einzige Unterschied war die Geh-Zeit für den Hefeteig mit 2x 60 Minuten…tja und wieder zeigt es sich, das  Zeit oft der entscheidende Faktor ist.

Bereits gestern hab ich alle Zutaten für die Burger gekauft….nur den Salat hab ich dann doch vergessen, ..so mein Mittagessen war ziemlich lecker.

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