Ein echter Weihnachtsmoment

Ich hatte ihn….diesen Moment….einen ECHTEN Weihnachtsmoment.

Absolute Stille in mir und in meiner Umgebung und ich im Einklang mit mir und meiner Welt. Kein Hetzen, keine Aktion, keine Liste im Kopf die abgearbeitet werden soll.

Da war er einfach. Ich saß auf der Couch, mit einem Glas Wein in der Hand, im Fernsehen lief „Sing meinen Song – das Weihnachtskonzert“…und ich wurde von der Stimmung eingefangen…nahm sie auf und fühlte mich beseelt….Weihnachtglück….Stille und Ruhe IN mir.

Im nächsten Moment hab ich mich dann etwas einsam gefühlt, weil mein Süsser nicht dabei war, aber ich bin einfach aufgestanden und habe angefangen Weihnachtsplätzen zu backen. Einfach so…

Mit Kopfhörern auf den Ohren hab ich in der Küche der Musik gelauscht und gleichzeitig Weihnachtsplätzen gebacken…für meinen Freund…und für mich: Drei verschiedene Sorten…mehr gaben meine Zutaten nicht mehr …aber das reicht ja auch.

Das war nämlich gar nicht geplant, sondern der physische Ausdruck meines Weihnachtsgefühls. In diesen Keksen steckt jetzt also all mein Weihnachts-Wohlbefinden und die sind damit tatsächlich mit Liebe gebacken.

Unsere Nationalhymne

Ich habe ja Urlaub…und verbringe meine Zeit mit Putzen, auf- weg- und einräumen. Der Fernseher läuft dabei und ich habe meine Kopfhörer auf.

Durch Zufall hab ich gerade umgeschaltet, als der CDU-Parteitag sein Ende mit dem Singen der Deutschen Nationalhymne einläutete.

Die Singen am Ende unsere National-Hymne!! Das wusste ich nicht! Um ehrlich zu sein, ich weiß überhaupt nicht, wann und wo das sonst noch passiert, außer bei Staatsempfängen und Fußball-Spielen mit internationaler Beteiligung.

Wie präsent ist denn unsere Hymne für uns? Im Alltag merke (höre) ich sie nicht…und auf der Suche im Internet zu welchen Gelegenheiten diese eingesetzt wird, gibt es auch nichts konkretes außer: Staatsempfänge und Sportveranstaltungen.

Ja ich bin überrascht, dass sie auf dem Parteitag gespielt wurde. Finde ich es gut? Hmmm….ja eigentlich schon. Zeugt es doch von der Verbundenheit mit unserem Staat, unserer Heimat. Warum also nicht.

Ja, ich bekenne

mich schuldig, mich nicht immer rechtzeitig um die Bedürfnisse meiner Wohnung gekümmert zu haben. Bei mir ist es sauber, keine Frage….

…aber nach dem Streichen des Flures z.B. hab ich nicht alle Farbspuren auf den Türrahmen rechtzeitig entfernt…und die machen JETZT eine Menge Arbeit.

… den Backofen benutze ich oft und mache ihn regelmäßig sauber, aber so die letzten Ecken…ganz hinten und ganz oben…wo man so schlecht dran kommt…das reicht auch beim nächsten Mal…tja und JETZT macht auch das eine Menge Arbeit

…und im Bad ärgere ich mich, dass ich nicht schon vor zwei Jahren, als wir das Bad renoviert haben, die schwach ausgeprägten Silikondichtungen erneuert haben. Wir hatten schon alles dafür eingekauft, aber dann ist es doch wieder nicht dazu gekommen. Und durch das viele Putzen, ist nun das Silikon an manchen Stellen schon fast weg gerubbelt….das sieht nicht mehr ganz so schön aus.

Mit Salz, Orangenreiniger und Aceton bin ich den Versäumnissen nun intensiv entgegen getreten und das Bad hab ich von Oben bis unten einshampooniert…nun ist es wieder wunderbar frisch und sauber….und die Silikondichtungen bleiben halt so, wie sie sind.

Ich gelobe Besserung und muss mit mir selber schimpfen….ich bin wohl tatsächlich im Laufe meiner langen Mietzeit etwas „blind“ für diese Dinge geworden…

Vorbereitungen…es läuft

Diese Woche war gut. Ich habe ein paar Dinge im Job fertig bekommen, die mir auf der Seele brannten und bin nun gut vorbereitet…kann also endlich meine 3 Urlaubstage im Dezember genießen. Mein Weihnachtsurlaub geht von diesem Montag bis Mittwoch.

Jaaa und so langsam kommt alles in Fahrt… Morgen Abend wird der neue Mitvertrag offiziell unterschrieben, incl. Antrittsbesuch beim Vermieter. In dieser Woche kommt mein bisheriger Vermieter zur Wohnungsbesichtigung. Die ersten Umzugskartons hab ich auch schon …. Ab Morgen geht es los mit dem aus- und einsortieren in die Kartons.

Alle Geschenke für Weihnachten sind gekauft und auch der Baum. Ich hab sogar schon Geschenkpapier und Karten. Selbstgekochten Rotkohl hab ich auch noch, nur der Gänsebraten fehlt noch…So früh war ich noch nie mit den Weihnachtsvorbereitungen fertig….

Ja und am Samstag waren wir auf dem Weihnachtsmarkt, lecker Feuerzangenbowle trinken…Incl. Quasi-Schwiegermutter…und um allen nachfolgendem Streit aus dem Weg zu gehen, bin ich gleich von Anfang an mitgegangen und…es gab auch keinen Ärger…Na also, geht doch.

Mein Süßer hat auch die eine Stunde heute mit Vorbereitung für das Assessment Center klaglos mit gemacht…ich denke ich hab ihm genügend Denkanstöße und mögliche Strukturen aufgezeigt, damit es nächsten Freitag gut laufen kann….Daumen drücken.

Nun, es fühlt sich im Moment so an, als ob alles richtig läuft…so darf es gerne noch etwas bleiben…

Sorgen und Hoffnungen

Zuerst das bange Warten auf die Antwort meines alten Vermieters. Ich hatte die Kündigung per Express versendet…war schweineteuer und ich sollte eigentlich eine schriftliche Bestätigung über den erfolgreich überbrachten Brief erhalten. Es kam…. NICHTS…weder eine Nachricht vom Vermieter, noch von der Post. Also ist nun meine Kündigung rechtzeitig am 30.11. eingegangen ….oder nicht.

Nach fast 3 Tagen hab ich dann meinen Vermieter in seiner Kanzlei angerufen. Das mag er überhaupt nicht und entsprechend unfreundlich ist er meistens…dieses Mal ging es ja fast. Ja da wäre etwas von mir angekommen…ach das ist meine Kündigung. Naja, wer nicht mehr da wohnen will, den will er ja nicht aufhalten…. Also mal wieder die Freundlichkeit in Person.

Okay, der Brief ist angekommen…Eine Sorge weniger…beruflich bin ich dafür gerade mitten drin, in den Sorgen, im Monatsabschluss…in den Vorbereitungen für den Jahresabschluss…nichts lief so glatt, wie gehofft…aber mit einigen 10-12 Stunden-Tagen bin ich jetzt wieder beruhigt und hab so einiges geschafft, was mir auf der Seele lag… Vor allem die Abrechnung unserer großen Investition…heute, mit mehr als 2 Monaten Verspätung, konnte ich die Daten an die Wirtschaftsprüfer geben…und jetzt ist es wie bei einer Prüfung: jetzt kann ich nichts mehr ändern…jetzt warte ich nur noch auf das okay…oder die daraus entstehende Diskussion.

Mein Freund hat eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten…und die Hoffnung steigt, das diese Fernbeziehung bald wieder eine Normale ist…es ist aber ein Assessment-Center…und prompt mach ich mir wieder Sorgen, WAS verlangen die…ist er vorbereitet…nein? Gut, dann bereiten wir ihn eben darauf vor….

Jetzt will auch noch mein Vermieter in die Wohnung um zu sehen, was ich alles vor dem Auszug renovieren muss…und da gibt es im Schlafzimmer so ein Problem mit der Decke…die ich aber nicht mehr machen möchte, sonst muss ich erst mehrere cm Farbschichten runter spachteln ….also wieder banges Warten, was die Besichtigung so zum Vorschein bringt…

Und so hangel ich mich tagtäglich von einer Sorge zur nächsten Hoffnung, zur nächsten Sorge…

Verkehrte Welt – Eifersucht

Verkehrte Welt – Eifersucht

Als mein Freund vor mehreren Jahren eine meiner Freundinnen kennenlernte war ich eifersüchtig bei dem Kommentar: „An der Figur ist nichts auszusetzen“…dazu muss man wissen, sie ist sehr schlank, sehr sehr schlank…

Boa…na klasse und was heißt das für mich…mit Normalfigur und muskulös-ausgeprägten (aber schönen) Beinen…das es etwas an mir auszusetzen gibt? Na der Stachel sitzt tief. Also lieber Magermodel, als Muskeln?

Und jetzt am Samstag waren wir mit seinem Freund auf dem Weihnachtsmarkt verabredet…und ich hab mich fertig gemacht, wie immer wenn wir raus gehen, nicht mehr und nicht weniger. Nicht mehr oder anders geschmickt, nicht anders gekleidet…meinem Stil entsprechend eben.

Und doch bekam ich zu hören, ich würde mich besonders für seinen Freund zurecht machen.

……? Häääääää?……

Ahaaa……Halloo? Was soll denn der Blödsinn?

Na da scheint ja Jemand etwas eifersüchtig zu sein… Keine Ahnung warum. Ich kenne den Freund nur wenig und um es mal ganz klar zu sagen: Der interessiert mich nicht die Bohne. Selbst wenn es meinen Freund nicht geben würde, wäre das kein Typ den ich interessant finden würde. Wie kommt er nur darauf?

Ich habe nie einen Zweifel daran gelassen, wie sehr ich meinen Freund liebe…und doch scheint auch bei ihm mal der Verstand auszuhaken.

 

 

freiwillig engagieren?

In den letzten Wochen hab ich immer mal wieder Kontakt mit dem Kassenwart unseres Vereins…also meinem Nachfolger im Ehrenamt…und der Austausch über die Dinge die im Verein geschehen oder eben nicht geschehen tut ihm gut und mir auch…

Jetzt mit dem Abstand ½ Jahres fällt mir der Kontakt wieder leicht. Ihm fällt die Arbeit im Vorstand immer schwerer, weil er immer mehr übernehmen muss…und auch er hat Frau und 2 Kinder und trainiert auch noch selbst.

Dem Verein gehen langsam die Mitglieder aus….die Fluktuation war schon immer recht hoch. Das ist nicht ungewöhnlich für einen reinen „Stadtverein“ in einer Stadt in dem vielen Arbeitnehmer nur ein paar Jahre bleiben. Uns fehlt die Altersstruktur der „Rentner“ und „Junggebliebenen“. Solche Menschen sind immer schon das Rückgrat eines funktionierenden Vereins.

Deutschland hat ca. 81 Millionen Einwohner und laut einer Statistik gibt es ca. 12 Millionen die sich in einem Ehrenamt engagieren…Das sind echt Viele und können doch nicht genug sein.

Wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich mir vorstellen in ein Ehrenamt zurück zu kehren. Nicht jetzt….aber vielleicht in 1-2 Jahren…dann wohne ich ja auch in einer Kleinstadt mit Dorfcharakter …da gibt es bestimmt genug Möglichkeiten.

Respekt für die Helfer im Hintergrund

In den letzten Tagen habe ich mich komplett aus der Informationswelt rausgehalten…

Heute nun hab ich im Radio zum Thema Ehrenamt und die Flüchtlinge gehört, was schon öfter gesagt wurde. Die Helfer kommen an ihre Grenzen und müssen vor allem auch zurück in ihr Leben. …und das Leid der Flüchtlinge lässt viele nicht mehr los.

Eine sehr nette Kollegin engagiert sich auch persönlich für die Flüchtlinge und ich muss sagen, sie hat meinen vollen Respekt und etwas schäme ich mich dafür es ihr nicht gleich zu tun.

Sie hat einen Mann und zwei halbwüchsige Kinder, kümmert sich um viele Freunde und ihre Familie und hilft trotzdem im Flüchtlingsheim

…zugegeben, sie hat in diesem Jahr kein ganz einfaches, ist oft müde und abgehetzt….aber sie macht etwas…Das ist mehr als die meisten von uns tun…mich eingeschlossen.

 

 

Lob ins Krankenhaus

Jetzt muss ich endlich auch mal loben. Also die Ärzte im Krankenhaus.

Ich musste zwar warten, weil die Termine Morgens um 7.30 Uhr scheinbar mehrfach vergeben wurden, aber die Wartezeit für mich war ziemlich normal.

Die Ärztin mit der ich es heute zu tun hatte, hat sich echt Zeit genommen…war ruhig, echt nett, hat alles erklärt und sich sehr akribisch durch die Ultraschall-Anzeigen meiner inneren Organe gewühlt. Ungeachtet der vielen Menschen im Warteraum, schien ICH für diesen Zeitraum in Ihrem Kosmos die Einzige zu sein. Ich bin sehr überrascht und auch beeindruckt.

Da zeigt es sich mal wieder, man muss nur die richtigen Ärzte finden…und das ist meistens gar nicht so einfach.

Und nun mal für´s Protokoll: Der Zustand meiner Nieren ist der, einer viel jüngeren Person…von wegen 47. Lach – Am Anfang hatte mein Freund mal die Befürchtung ich wäre Alkoholiker …nur weil ich gerne mal zum Essen oder auch nur so ein Glas Wein getrunken habe. Vor allem nachdem ich ihm gesagt habe, das mein Vater ein Gewohnheitstrinker ist. Und Gewohnheitstrinker sind eben abhängige Alkoholiker.

Mein Süßer hat seine Aussage zwar später revidiert – aber getroffen hat mich dieser „Verdacht“ schon.

Die Anspannng lässt nach…

…nur um einer gewissen Panik Platz zu machen.

Also: Ich hab die Zusage für die Wohnung und sogar schon mit dem neuen Vermieter gesprochen. HURRA!

Mietbeginn ist der 1.2. und da ich jetzt rechtzeitig kündigen kann ist die Überlappung nur 1 Monat. Es wird nämlich noch Parkett verlegt….

Und kaum habe ich das begriffen, fängt es in meinem Kopf an zu rattern…

  • Wohnung kündigen
  • Umzugsunternehmen suchen
  • Meine Wohnung mit Inhalt kritisch unter die Lupe nehmen und aussortieren
  • Was kommt an Möbeln mit
  • Was kann ich jetzt schon mal bei meinem Süßen „parken“
  • Alles was zu dieser Wohnung hier gehört schon mal kritisch überprüfen: z.B. Kücheneinrichtung: hab ich bereits angefangen die Schränke mal wieder von Innen und oben zu putzen…
  • Welche Räume müssen renoviert werden
  • Wie schaffe ich die Renovierung möglichst noch vor dem Umzug
  • Je mehr ich vorbereite umso einfacher ist es dann im Februar
  • Wie stelle ich die Möbel in der neuen Wohnung
  • Was brauche ich neu

….ich WAR mal ein Umzugs-„Profi“… ich bin in 7 Jahren 8x umgezogen…bin es gewohnt rational zu denken und zu handeln, doch nach fast 10 Jahren in der gleichen Wohnung ergreift mich eine Panik, als ob ich noch nie umgezogen wäre.

Sooo und jetzt erst mal tief durchatmen… jetzt wäre ein Glas Wein genau das Richtige….geht nicht, stehe unter „Pinkel-Beobachtung“ vom Nephrologen und hab Morgen ein Termin beim Arzt.