Eine Bank im Eiltempo

Sonst schimpfe ich immer über Banken….doch ich muss sie auch mal loben.

Durch den Autokauf brauche ich etwas mehr Geld und möchte das  über einen Kredit laufen lassen. Ich bin seit ca 1 Jahr bei einer Online-Bank.

Jetzt zum Kredit. Die bieten tatsächlich einen Festzins an…mit Kreditsumme und Rückzahlungswunsch  und dem Festzins und man weiß genau, WAS man zahlen muss. Keine weiteren Kosten…kein Gelaber…und der KFZ-Brief bleibt bei mir….Nanu! Das hab ich ja noch nie gehört.

Okay also online alles ausfüllen, ausdrucken , unterschreiben und per Post schicken.

Montag Abend hab ich den Brief weg geschickt. Dienstag hatte ich auch schon das Geld auf meinem Konto…….!!!!

WOW…also der Brief ist am Dienstag angekommen, wurde bearbeitet, der Kredit genehmigt und noch am gleichen Tag das Geld gutgeschrieben….jetzt bin ich platt. Das nenne ich mal echt schnell.

 

 

Fahrrad und Massage – WOCHENENDE

Noch während ich heute Morgen aufstand, war ich nicht sicher ob es eine gute Idee ist, heute mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren…aber das Wetter sah ganz gut aus. Also rein in die Fahrrad-Klamotten und in den Rucksack ein paar Bürosachen.

Es waren  nur ca.13 Grad und die Wege waren voller Pfützen…im Wald auch schlammig…aber das war sooooo schööööön….das hat mir viel Spaß gemacht. Nur der Kopf tat mir schon wieder weh und ging auch nicht wirklich durch die Fahrt weg.

Also hab ich mir kurzfristig einen Termin für heute bei der Thaimassage geholt. Bei der Ganzkörpermassage wird wirklich ALLES weg geknetet und -gedrückt.

Nur wie komme ich jetzt nach Frankfurt ….ich hab ja das Rad dabei….Kein Problem ich nehme einfach mein Rad mit in die S-Bahn….okay….aber auf dem Rückweg dann die Steigung bis nach Hause in den Taunus…und die ganze Massage wäre vergeblich gewesen.

Gut….dann eben folgender Plan: ich mache bereits um 15  Uhr Feierabend und fahre mit dem Rad bis nach Frankfurt….zur Massage und DANN erst mit der S-Bahn zurück nach Hause. Prima!

Ich bin um kurz vor 15 Uhr los gefahren…da hatte es gerade kurz vorher heftig geregnet…die Fahrt war trotzdem toll…eine super Strecke und ich hab es in fast genau 1 Std. geschafft….bin stolz auf mich. Die Wege durch die Felder und am Waldrand entlang waren der Hammer….ohne Termin und bei strahlendem Sonnenschein hätte ich mich auch gerne eine Pause eingelegt….so bin ich einfach weiter gefahren…

Und dann die Massage. Seit meinem Umzug vor ein paar Monaten war ich nicht mehr dort…jaaaaa das brauche ich definitiv öfter….jetzt sind die Kopfschmerzen weg und ich unkompliziert mit der Bahn nach Hause….soooo jetzt kann das Wochenende beginnen.

Ein Auto…..und weiter gehts

Es gibt neues zum Thema: Auto

Nachdem ich mich ja entscheiden musste, was ich nun mache: das Auto noch einmal  für 750 EUR reparieren lassen oder doch gleich ein anderes kaufen ist Bewegung in den Prozess  gekommen.

Letzte  Woche Donnerstag haben wir eine Probefahrt mit einem Fiat 500L gehabt. Der Vorführwagen hatte natüürlich allerlei Extras und fuhr sich prima.

Also  der Typ ist nun gefunden….es wird ein Fiat 500L…. dem Verkäufer hab ich gebeten mir nun einen Gebrauchten zu suchen der nicht mehr als 13.000 EUR kosten sollte….ein Neuwagen ist mir einfach zu teuer…1-3 Jahre alt ist voll okay.

Das Versprechen des  Verkäufers sich gleich am nächsten Tag zu melden hat er gebrochen…der hat sich bis heute nicht gemeldet und das ist schon eine Woche her.

Am gleichen Abend haben wir im Internet ein Autohaus  nahe Straßburg gefunden…noch auf der Deutschen Seite …und der hat ein Super-Angebot: Einen Fiat 500L in dunkelgrau mit weißen Dach (passt prima), 120PS (passt) und Benziner (passt). Ein Jahr alt (passt auch ) und 4 km Laufleistung!?!…..ja genau VIER. Das ist eine sogenannte Tageszulassung.

Das musste ich erst mal nachlesen…eine Tageszulassung bedeutet der Hersteller oder Händler hat den Wagen nur  für 1 Tag angemeldet. Das hat Vorteile für den Hersteller oder auch für den Händler und  letzten Endes auch für den Käufer, denn der zahlt nun nicht mehr den Neuwagen-Preis. Dieses Auto sollte knapp 14.000 EUR kosten….also für ein Neufahrzeug, was aber nicht als solche gilt. WOW!!

Am Freitag hab ich mit einem sehr netten Verkäufer gesprochen, am Samstag sind wir hingefahren (220km ….und ich hatte starke Kopfschmerzen), den Wagen anschauen und GEKAUFT.

 

 

Die Faulheit bis hin zur Marotte

Vielleicht bin ich ja falsch gepolt….aber ich glaube immer noch daran: wenn man etwas im Leben erreichen möchte, dann muss man dafür auch etwas tun.

Niemand klopft an Deine Tür und sagt: hier ist der Job…Niemand schaut Dir in die Augen und sagt: Du bist so süß…hier ist der Job (außer man möchtest Model werden). Und wenn Du schon Ende 40 bist, dann musst du dich noch einmal mehr anstrengen…denn warum soll ein Arbeitgeber dich nehmen, wenn er viel Jüngere  billiger haben kann. Tja…warum?  Wegen Deiner Erfahrung. Aber das musst du einem potenziellen Arbeitgeber erst mal begreiflich machen.

Aber dafür muss man sich erst mal hinsetzen und etwas tun. Und das „tun“ macht nur meistens keinen Spaß….Ist aber notwendig. Kann man da nicht mal den Allerwertesten zusammen-kneifen und sich einfach mal am Riemen reißen? Hinsetzen und machen…und nicht nur 1x für 1 Std. in zwei Wochen.

Ich verstehe einfach nicht, wie man auf die Idee kommt…ach ja…ich suche mal im Internet eine Anzeige raus…und lasse sie dann einfach UNBEARBEITET liegen….Na  die Arbeit  mit raussuchen hätte er sich dann auch schenken können. Und dann jammern…es ist nichts Passendes dabei und die wollen mich alle nicht…

Anrufen?

Ja klar….mache ich…

Hast Du angerufen?

nee vergessen /  zu spät für heute / ja mach ich noch / hetz mich nicht / mit den Augen-roll

Warum nicht?

die wollen mich nicht / die sind eh blöd / die wollen noch nur ihre Adressdatei  füllen / warum soll ich mich da bewerben, das mach ich nicht mehr…sooo

Ohhh ja schön…sich beleidigt zurück lehnen hilft ungemein…hmmmm und wer schneidet sich hier gerade selber ins eigene Fleisch. DIE brauchen keinen  Job, sondern Bewerber…. DU brauchst den Job, also solltest DU auch am Ball bleiben…..das zumindest ist meine Meinung.

Aber ich kann das ja alles gar nicht beurteilen…ich bin ja in einer festen Position  mit gutem Einkommen…und das bekomme ich dann auch noch vorgeworfen. ICH würde alles viel besser machen…ICH muss immer Recht behalten …ICH halte ihn für blöd.

Nun gut das mit dem Recht behalten ist so eine Sache, ich kann eben gut argumentieren….und habe fast immer ein weiteres Argument, gebe also nicht so schnell auf…behalte aber trotzdem nicht immer Recht… leider – grins. Und ich bin zielstrebiger und bleibe am Ball.

Aber ich halte ihn nicht für blöd…nur für faul und phlegmatisch….und mittlerweile auch für  einen Menschen der unangenehmen Dingen so konsequent aus dem Weg geht, das es nicht mehr nur eine Marotte ist, sondern schon ein normales Leben stark einschränkt. Er bringt sich damit immer wieder und immer weiter in Schwierigkeiten…lernt daraus aber nichts und Schuld sind die Anderen.

Ein solches Verhalten kann ich nur mit Staunen zur Kenntnis nehmen…diesen „Luxus“ nur die angenehmen Dinge im Leben zu machen  habe ich nicht. Ich muss mich täglich mit Dingen beschäftigen die definitiv keinen Spaß machen…aber ich mache es, wie Millionen Andere auch: ich tue es einfach.

Das schließt morgens früh aufstehen, dem AG Bescheid geben wenn ich krank bin und die Krankmeldung abschicken definitiv mit ein.

Ich öffne meine Post, zahle meine Rechnungen und wenn ich einen Job brauche setze ich mich hin, suche Stellenangebote, schreibe Bewerbungen und hake nach.

Im Privaten Bereich kann ich mit diesen Marotten gut leben….habe mich arrangiert….aber wenn es um die Existenz geht, die restliche berufliche Zukunft…sorry aber da kann nicht stumm daneben sitzen und mit hihi und haha dem Späßen meines Freundes folgen. Er ist Meister im Verdrängen und ich bin die unangenehme Tussi die ihn nur noch mit dem Thema ärgert und anmotzt.

Ich bin bedient….

Sinnkrise?

Ich befinde mich scheinbar in einer Sinnkrise….was ist das wahre Leben? Was ist mein wahres Leben?

Ist es im Büro mit all der Verantwortung und dem täglichen Trubel…8-10 Stunden um das Ziel einer Firma mit zu erreichen…in einem Job der mir eigentlich Spaß macht…der mich ständig fordert und viel Energie kostest…

….oder ist es, wenn ich abends bei Regen draußen auf dem Balkon sitze, eingehüllt in einen warmen Schal und lausche dem Rauschen der Regentropfen auf die Blätter der Bäume, die eng um dieses Haus stehen…. Das so gemütlich und geborgen wirkt…mich umhüllt und mir einen inneren Frieden gibt?

Die Gegensätze sind so krass groß, das es manchmal kaum zu ertragen ist. Ich könnte ganze Tage hier sitzen und der Natur lauschen….und ich mag mich kaum weg bewegen….

 

Reihenhaus-Alptraum

Mein ganz persönlicher Alptraum läuft da gerade im Fernsehen. Eine moderne Reihenhaussiedlung mit kleinen Grundstücken. Die Nachbarn sind immer zur Stelle und bekommen  immer ALLEs mit.

Na klar ist das eine überspitzte Komödie…aber in leicht abgeschwächter Form gibt es das in vielen Vororten….ein Grund mehr nicht in ein Reihenhaus zu ziehen….wenn dann nur ein alleinstehendes Haus mit rundherum viel Garten…am Besten nicht einsehbar.

Ich hab sogar  tolle Mietwohnungen abgelehnt, weil es Wohnungen „mit Familienanschluss“ waren…also solche 2-Familienhäuser, wo der Mieter quasi durch den Flur der Vermieter gehen musste. Also wenn der Eingangsbereich im Haus nicht von der Wohnung getrennt war…ein Grauen für mich.

Ich liebe es eher etwas anonymer. Na klar weiß ich gerne, wer meine Nachbarn sind und ich grüße immer und jeden im Treppenhaus und auch ein kurzes Schwätzchen ist manchmal okay….

Aber ich MUSS jederzeit  die Möglichkeit haben einfach nur zu grüßen und weiter gehen zu können… OHNE das ich gezwungen bin ein Gespräch zu führen und OHNE das jeder die Einzelheiten meines Lebens mit bekommt.

Nicht das ich etwas zu verbergen hätte, aber ich fühle mich so wohler.

Kollegen im Dilemma

Ist es schlimm, wenn ich mich heimlich über eine Situation amüsiere,  in der sich gerade ein Anderer unwohl  fühlt?

Ich hab gar nichts getan und  bin auch komplett unschuldig an der Situation.

Heute in der Mittagspause hab ich beschlossen kurzerhand und alleine in ein Bistro zu gehen…dieses ist in unmittelbarer Nähe zum Büro und natürlich gehen dort auch Kollegen essen.  Ich bin dort öfter mal mit meinem Kollegen der kurz vor der Rente steht…und ich weiß, das er auch fast jeden Dienstag dort mit einer externen Kollegin essen geht.

Heute war es komplett leer dort und ich hab mich an einen Tisch gesetzt und sofort kam die Bedienung und fragte freundlich: ach heute allein?  Jaaa!  Mir hat es schon früher überhaupt nichts ausgemacht mich alleine in ein Restaurant zu setzen…aber hier war ich noch nie alleine. Wahrscheinlich weil mir einem dort zu viele Kollegen begegnen. Direkt gegenüber ist der Sushi-Laden…da bin ich sehr oft.

Ich hab also bestellt und mein Essen auch schon fast zur Hälfte vertilgt….hab mich entspannt und gut gelaunt gefühlt…da geht die Tür auf und besagter Kollege mit besagter Kollegin kommen herein… Achja…heute ist ja Dienstag… wir haben uns kurz und freundlich begrüßt und ich hab dann den Kopf wieder zu meinem Salat gesenkt und normal und ruhig weiter gegessen.

Und jetzt standen die Beiden da und wussten nicht, was sie tun sollten…WO setzen sie sich nur hin…ich sass ja an einem 2-Personentisch…also hat sich die Frage ob sie sich dazu setzen erübrigt…also setzen sie sich an den Nebentisch und schließen mich in ihre Unterhaltung mit ein? Oder doch lieber ans andere Ende des Bistros…aber dann sieht es so aus als ob sie mich meiden würden.

Ich gebe zu…ich hab mich still etwas über dieses Dilemma  amüsiert….nach einer kleinen Weile haben sie dann eine salomonische Entscheidung getroffen…sie haben sich  dann an den übernächsten Tisch gesetzt.

Mir wäre es sogar lieber gewesen, wenn sie sich weiter weg gesetzt hätten…da es sehr leer war, konnte ich  nun ihrer Unterhaltung folgen, ob ich nun wollte oder nicht…es ging  einfach nicht weg zu hören und da taten mir die Beiden schon wieder leid….das Gespräch war schon etwas  angespannt und  kam überhaupt nicht leicht daher….

Na ich hab die Situation dann zügig aufgelöst, meine Mittagspause war eh schon fast rum und  das Essen gegessen…Lach…

Ich sehe so etwas ganz pragmatisch: ich bin alleine dahin gegangen und erhebe keinen Anspruch das sich die Kollegen zu mir setzen…und das gilt auch anders herum….die Beiden sind zusammen gekommen und wollten sich unterhalten, warum sollten  sie sich dann zu mir setzen. Ich bin da weder pikiert noch beleidigt.

Memo an mich selbst: lieber doch wieder Dienstags zum Sushi…..

AUUUU-to

Und dann ist es auch noch passiert….nach dem Seminar hat mein Auto derart komische schnarrende Geräusche von sich gegeben, das mir Angst und Bange wurde.

Also bin ich anstatt nach Hause, lieber zur Werkstatt gefahren. In dem festen Glauben das mein Auto damit seine letzte Fahrt angetreten hat, bin ich dann mit der S-Bahn nach Hause gefahren…

Nun die Werkstatt sagt 2 Dinge:

  1. Die Steuerkette muss getauscht werden
  2. Der Wagen hat kein Öl mehr.

Das mit der Steuerkette sagt die Originalwerkstatt schon seit 30.000 km und genau seit dieser Zeit sagt die freie Werkstatt: Blödsinn.

Und wenn das Motoröl  fast nicht mehr da ist, sollte dann nicht die Ölwarnleuchte anspringen?

Nun …ich verstehe von diesen Dingen so ziemlich gar nichts…aber mit jetzt 1,5 Litern Motoröl klingt mein Motor wieder relativ normal.

Aber WAS mache ich jetzt…lasse ich den Wagen jetzt einfach so, wie er ist und kaufe mir, wie geplant ,im nächsten Jahr ein Anderes? Oder investiere ich  jetzt sofort noch einmal 750 EUR  um mir dann im nächsten Jahr  ein anderes Auto zu kaufen….oder verkaufe ich den Wagen so schnell wie möglich, ohne Reparatur und kaufe mir sofort ein anderes Auto?

Der Knackpunkt ist,  wie sicher oder unsicher fühle ich mich jetzt mit dem Wissen, das es wohl doch so langsam mit der Steuerkette zu Ende geht? Der Wagen ist jetzt 10 Jahre alt und im nächsten Sommer soll er auf jeden Fall ausgemustert werden.

Nachtrag:  jetzt ist schon eine Woche vergangen und ich habe immer noch keine Entscheidung getroffen.

Nicht mein Tag

Letzten Dienstag war ich mal wieder auf einem Seminar….mit meinem Lieblingsthema… knurr….Umsatzsteuer.

Ich mag es nicht, meine Zeit zu verschwenden…und ich gehe lieber arbeiten, als mich mit irgendeinem BlaBla zu befassen. Ich finde auch die meisten Meetings sind überflüssig…viele Worte, wenig Inhalt, noch weniger Vorbereitung …nur BlaBla und am Ende des Tages ist man sich einig, dass man noch nicht fertig ist und noch mehr Zeit braucht. Es gibt diesen schönen Spruch „wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis“…ich weiß allerdings nicht, von wem der Spruch stammt, finde ihn aber seeehr treffend.

Es gibt übrigens auch Firmen, da lesen die Mitarbeiter ihren Wert daran ab, zu wie vielen Meetings sie hetzen…das sind dann die Gleichen, die sich für unglaublich wichtig halten und schon deshalb immer zu spät sind.

Ich persönlich empfinde so etwas  als Unverschämtheit und noch schlimmer als persönlichen Affront, weil  sich der Zuspätkommer  selber als viel wichtiger einstuft, als sein wartendes Gegenüber….das ist respektlos und findet man ganz häufig eher auf der mittleren Ebene…  dort wo sich viele für sehr wichtig halten.

Die wirklich wichtigen Leute wissen wie kostbar die Zeit ist und lassen einen nur selten warten und schon gar nicht ohne Grund…die haben es nicht nötig, sich dadurch als wichtig zu deklarieren…sie SIND es einfach…

Nun gut…also dieses Seminar war  Zeitverschwendung…und meine Firma hat dafür auch noch gut Geld bezahlt…Schade um Beides: Geld und Zeit.

Der Seminarleiter blieb in den Basics stecken….und kam nicht voran….es waren aber auch nur wenige Teilnehmer mit weiterführenden Kenntnissen da und natürlich richten sich solche Seminare immer an die mit den meisten Fragen, das ist ja auchrichtig so.…und die gab es eben schon bei den Grundvariationen….tja, Pech für mich…

Dabei hat es der Seminarleiter auch an einigen Stellen unnötig kompliziert gemacht und zu wenig Strukturen aufgezeigt…was generell bei der UST zu Verwirrung führen kann…ich hab am Mittag erst einmal geistig ganz abgeschaltet….aber das machte mich dann nur müde…und so hab ich mich nach dem Mittag wieder  zusammen gerissen mit dem Mantra: Auch dieser Tag wird irgendwann vorbei sein.

 

Fahrradfahrer und Jogger

Heute ist Pfingstmontag und ich habe beschlossen für 2-3 Stunden ins Büro zu fahren.  Ich musste eh früh aufstehen um meinen Schatz per Telefon zu wecken…

Bei  6 Grad und leicht bedecktem Himmel bin ich auf die tolle Idee gekommen nun endlich mal mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Theoretisch sind das nur 5-6 km Strecke…Da mein Wohnort jedoch im Taunus liegt und mein Arbeitsplatz an den „Südhängen des Taunus“  liegen so einige Höhenmeter dazwischen. Und das nicht linear, sondern es geht ständig rauf und runter….und nur selten  gerade.

Die Fahrt hin hat echt Spaß gemacht…zuerst raus aus dem Ort, dann durch ein paar Waldstücke, durch Felder und dann wieder Waldstücke und zum Schluss durch den Kurpark…ab ins Büro. Ich bin extra ein paar Schleifen gefahren, so wurden aus 5 ganz schnell 10km.

Kalt war mir nun wirklich nicht….Thermohose, Handschuhe, Schal und Softshelljacke….UND  die BEWEGUNG….ich verabschiede mich langsam von der Vorstellung jemals wieder Geschwindigkeiten von 17-24KmH zu erreichen, bei  teilweisen Steigungen bei denen auch mein Auto in die Knie gehen würde.

Ich liebe es im Wald zu sein, enge Wege, ein Bachlauf hier, ein kleiner Teich da, dazu die unzähligen Geräusche der Vögel und das Rauschen des Waldes und …. …. …… JOGGER?

Nein, die liebe ich nicht ganz so. Nicht um 8.30 Uhr morgens im Wald, nicht wenn sie in solchen Scharen auftauchen, das ich mich schon umschaue ob die Wettkampf-Nummern tragen… Nein…mal allein, mal zu zweit oder dritt, dann eine Gruppe von 8 Läufern,  dann wieder 3, mal mit Hund, mal ohne…..und niemand sieht die Notwendigkeit aus der 2-3er Reihe nebeneinander evtl. mal hintereinander zu laufen, damit ich auch noch vorbei passe…dabei halte ich mich auf den schmalen Wegen schon ganz rechts, nehme auch in Kauf von Ästen gestreift zu werden und trotzdem weichen die nicht mal etwas aus. Arrogante Bande J Fahrradfahren ist hier ebenso gestattet, wie laufen… Grummel.