Essen – Deftig und etwas scharf

in dieser Woche habe ich tatsächlich zum ersten Mal etwas mit weißen Bohnen gekocht…

Pasta mit Shrimps und weißen Bohnen in einer Tomaten-Chili-Sauce

Bis auf die Bohnen, alles Zutaten, die ich gerne esse. Ich hatte vor einiger Zeit mal ein Glas Weiße Bohnen mitgenommen…um es mal auszuprobieren.

Als Kind hab ich dicke grünen Saubohnen nicht gemocht und hab seitdem eine Abneigung gegen alle runden dicken Bohnen…egal ob grün, schwarz oder weiß…nur die roten Kidneybohnen- die mag ich dann doch – also heute…früher auch nicht.

Also jetzt zu den weißen Bohnen: Das Rezept war einfach und schnell und eigentlich auch lecker – ohne die Bohnen…ich hab den gefüllten Teller auch leer gegessen…jaaa die Bohnen kann man essen…Nahrungsaufnahme eben…aber für mich jetzt kein Highlight, das mein Gericht gekonnt abrundet oder es besonders hervorhebt.

Am Abend hab ich beim Auffüllen des Tellers alle Bohnen geschickt umgangen…. Nee – also für mich müssen die nicht sein.

Dafür hab ich einen Tag später gleich mal eine scharfe Möhrensuppe gekocht…Interessant ist, das die Suppe eher gelb als orange wirkt….denn die Schärfe kommt über das Madras-Curry und damit auch die Farbe: sehr lecker: Zutaten: Möhren, Knollensellerie, Knoblauch, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Zucker, Sherry-Essig und Madras-Curry: alles kochen und anschließend pürieren. Die Zwiebeln hab ich dieses Mal weg gelassen und Ingwer kommt bei mir NICHT hinein.

Und weil ja draußen das Wetter kalt, nass und windig ist, gibt es auch leckere deftige Sachen: Hier: jetzt – Rosenkohl-Auflauf mit Mettenden und knusprigen Kartoffelstückchen: Dabei ist Auflauf evtl. etwas irreführend: denn es gibt weder eine Soße, noch ist es mit Käse überbacken…dafür sehr lecker:

Den Rosenkohl bissfest kochen und mit Butter verfeinert in eine ofenfeste Form geben: Würzen mit Salz, Muskatnuss und Kümmel….darüber dann deftige westfälischen Mettendchen in kleine Stücke schneiden…ich hab nur 2 genommen, weil so klein geschnippelt verteilen die sich wunderbar über dem Rosenkohl.

Zum Schluß kommen die klein geschnittenen und nur kurz gekochten Kartoffelstückchen über Rosenkohl und Würstchen…noch einmal kräfitg mit frischem Pfeffer würzen und ab in den Backofen auf Grillstufe, um die Kartoffeln knusprig bräunen zu lassen…fertig.

Rudimentäre Zutaten ohne Schnick-Schnack… Ja klar wer möchte, kann noch vor dem Backen Käse darüber geben oder eine Soße mit Ei-Milch-Käse darüber verteilen…

Ich mag es wenn neben den Kartoffelstücken, auch teile vom Rosenkohl und den Würstchen angeröstet sind…

Witzig ist, das ich in den letzten Wochen die Schärfe in meinen Gerichten verstärkt habe…normalerweise achte ich wegen der Hitzewallungen darauf, nicht zu scharf zu essen.. Aber jetzt macht es mir gerade nicht aus…das liegt wohl an der kalten Jahreszeit

Sturmschäden – de ja vue

Der Sturm der letzten Nacht hat nun Auswirkungen auf mein Wohlbefinden – und Ich habe ein De ja vue….

Genau dort, wo die Bäume in kurzer Entfernung vor meinem Balkon stehen, die mich vor den Häusern in einiger Entfernung visuell abschirmen, und hinter denen auch die Privatbahn entlang läuft, hat der Sturm der letzten Nacht eben 2 Bäume umgeweht….und nun werden sie gerade mit lauten Getöse in Stücke geschnitten.

Also echt, das ist ein tiefer Einschnitt, genau wie vor ein paar Jahren in Hessen/ Schnöselhausen (Kronberg i.Ts. bei Frankfurt) …als der Sturm eine Schneise direkt vor meinem Balkon gezogen hat und alle hochgewachsenen Büsche und Bäume einfach umknickte….danach war mein Balkon keine vor Blicken geschützte Oase mehr….

(Beitrag: 2017 : Sturmgewalten – und ich bin am Boden)

…und jetzt hab ich hier das Gleiche….ohne diese beiden Bäume und die Büsche drumherum, sind nun die 6stöckigen Häuser auf der anderen Seite komplett sichtbar.

Das ist mehr als schade, um nicht zu sagen: ich bin gerade sehr traurig darüber.

Die geänderte Situation hat mich gleich dazu veranlasst, neu über die Gardinen-Auswahl und Vorhänge zu entscheiden….und hab auch schon meinen ursprünglichen Plan für die Zusammenstellung wieder aufgenommen. Den Plan hatte ich eigentlich verworfen, weil ich statt der benötigten 3 Gardinen nur 2 von der gleichen Sorte bekommen habe….es war ein Restposten – blöd.

Eigentlich wollte ich die Gardingen auf der gesamten Fensterfront immer abwechselnd mit den Vorhängen zusammenstellen. Langer Vorhang, Gardine, kurzer Vorhang, Gardine, kurzer Vorhang, Gardine, langer Vorhang.

Okay, ich muss mir nun noch eine 3. Gardine besorgen, die so ähnlich dazu passt…dann kann es noch richtig gut werden.

Aber auch das ändert nichts daran, das mir die Bäume jetzt schon fehlen…menno.

Wie immer hilft alles Lamentieren und Jammern nichts…die Bäume sind nun einmal weg und ob neue dahin kommen, ist sehr fraglich…der Hausverwalter hat auf meine Frage zumindest mit einem Kopfschütteln geantwortet.

Also heißt es, sich damit zu arrangieren und das Beste daraus zu machen.

Aufziehender Sturm – Flensburg

Aufziehender Sturm – Flensburg

Pläne müssen immer wieder angepasst werden….den Besuch in Hessen hab ich aufs Frühjahr 2022 verschoben, den kurzfristig aufblitzenden Gedanken an einen 2-Tage Urlaub in Emden hab ich wieder fallen lassen…dafür hatte ich mich für Donnerstag (HEUTE) mit meiner Schwester verabredet, was bei ihr kurzfristig beruflich dann doch nicht klappte und so haben wir uns gestern getroffen.

Um 9 Uhr morgens war es bereits nass und kalt und ziemlich trübe…ja und windig war es auch. Im Auto war es schön warm und gemütlich und ich bin die, inzwischen nur noch 140km lange Strecke, locker durch gefahren. In Flensburg war es, wie zu erwarten ebenfalls: nass, kalt und ziemlich trübe….hahaha und ziemlich windig.

Nach einem gemütlichen Frühstück zuhause bei meiner Schwester, haben wir den Plan in den Wald zu gehen, gleich wieder verworfen und uns für die Stadt entschieden…vorher gab noch einen kleinen Schlenker zum „Scandinavian Park“, da kann man herrlich stöbern, aber außer ein paar Süßigkeiten haben wir quasi nichts weiter gekauft. Das besondere an diesem Einkaufspark ist, es gibt extrem viele Süßigkeiten in großen Verpackungseinheiten und Spirituosen zu günstigen Preisen…anderes ist oft teuer. Dänemark ist nicht weit und so kommen die dänischen Nachbarn gerne zum Einkaufen hierhin…der Markt bietet viele dänische und Deutsche Produkte an…und Alkohol findet in großen Mengen seinen Weg in die Autos mit DK-Kennzeichen.

Anschließend ging es mit dem Auto in die Flensburger Innenstadt…ohne Umwege in eines der Parkhäuser…hatte keine Lust auf langes Suchen nach einem kostenfreien Parkplatz, das wird dort auch immer schwieriger.

Das Wetter war inzwischen im Dauerregen angekommen und es stürmte schon ganz heftig..Der niedliche Weihnachtsmarkt am Südermarkt war um die Mittagszeit etwas verwaist….dafür gab es aber eine Feuerzangenbowle…

….und etwas später in einem gerade erst wieder eröffnetem Mini-Cafe „Beste Stuuv“ selbstgebackenen Apfelkuchen mit mehr Äpfeln als Teig…..die Stücke waren riesig und mega-lecker, mit Sahne….dazu in einer großen Porzellan-Kanne !! Kaffee für mich und für meine Schwester eine Porzellan-Kanne Ostfriesentee…beides auf einem Stövchen zum warmhalten. Klein, gemütlich und absolut wert besucht zu werden…die gute Stube eben.

Aber irgendwann mussten wir uns wieder dem Wetter stellen…also raus in den Regen…nach dem durchschlendern der Geschäfte innerhalb der Fußgängerzone und durc h die Norderstraße:

Eines der Flensburger Geheimnisse: woher kommen die Schuhe auf der Leine…..hihihi

…sind wir letztlich am Hafen entlang gelaufen. Wind und Regen nahmen weiter zu und trübe blieb es auch die ganze Zeit über….es war einfach ungemütlich und unsere Klamotten waren durch die lange Zeit draußen auch schon mehr als klamm….mir wurde richtig kalt in den nassen Sachen.

Später wieder Zuhause bei meiner Schwester, war auch mein Schwager da….und es gab leckere selbstgemachte Tomatensuppe mit viel Chili (also die fand ich mega und werde sie schon bald nach kochen)…und überbackene Spaghetti-Nester (gekochte Spaghetti ,in einer Soße aus Sahne, Eiern und Gewürzen geschwenkt, dann Portionsweise zu kleinen Türmchen gedreht, darauf eine Scheibe Tomate und Mozarella…im Backofen für 15-20 Minuten backen lassen)…auch super lecker und eine schöne Idee…das kannte ich auch noch nicht.

Die Sturmwarnung für Flensburg und auch für Hamburg lies mich dann relativ zügig am frühen Abend wieder losfahren…und die Fahrt zurück war anstrengend…..Der Regen nahm immer weiter zu, genau wie der Wind….die A7 war nicht so voll…doch auf der Autobahn stand das Wasser und spritzte in der Dunkelheit des Abends immer wieder so stark hoch, das die Sicht noch weiter eingeschränkt war. Dazu der Wind und die Windböen und ich hab so manchen LkW und Transporter beobachtet, die Schwierigkeiten hatten die Spur zu halten…und vor mir war irgendwann einer der auf einmal ins Schlingern geriet.

Meine Geschwindigkeit hab ich immer weiter reduziert…die Rader-Hochbrücke (bei Rendsburg über den Nord-Ostsee-Kanal) war für leere LWKS gesperrt und für alle anderen Fahrzeuge auf 60kmh reduziert.

Ich hatte gedacht, das es nach der Brücke etwas weniger windig wird….aber das war ein Trugschluss je weiter ich in Richtung Hamburg kam, umso stärker wurde der Wind….ein „Starker Sturm“ zog über Hamburg….und ich war froh, als ich wieder heile Zuhause ankam. Auch hier pfiff der Wind um die Häuser und machte es drinnen gleich doppelt gemütlich.

Rotkohl-Zeit

Jaa – es ist soweit…ich hab gestern den Herd angeworfen und einen großen Topf Rotkohl gekocht.

Allerdings musste ich ziemlich mit dem Messer kämpfen…und befürchtete schon das Schlimmste, denn ich musste den Rotkohl mit der rechten Hand schneiden…als Linkshänder der sich schon mit einer Zahnbürste in der rechten Hand verletzen kann, eine eher gefährliche Aktion….aber es ging tatsächlich alles gut…hat aber Ewigkeiten gedauert.

Also im Topf sind tatsächlich nur Rotkohl, Zwiebeln, Äpfel, Salz, Pfeffer, Zucker, Schweineschmalz, Lorbeerblätter, Nelken und Wacholderbeeren gelandet….und dazu Rotwein und Rotweinessig:

Wer es lieber vegetarisch mag nimmt pflanzliches Fett…ich bin bei Rotkohl aber sehr klassisch unterwegs, gibt das Schweineschmalz dem Rotkohl doch seinen typischen Geschmack und auch diesen Glanz…dabei nutze ich nur ca. 50g für den großen Topf.

Mein Schwester schwört inzwischen auf Gänseschmalz…das riecht beim Braten auf jeden Fall angenehmer …aber geschmacklich ist es …hmmm…anders….nicht schlecht, aber anders.

Auf jeden Fall ist genügend Rotkohl im Topf für die nächsten 1,5-2 Monate…..und ich sehe schon den Rinderbraten, die Gans, Entenkeulen vor mir….MIT Rotkohl und Klößen…..hab ich schon erwähnt das ich den Herbst gerne mag….das gilt auch im Besonderen für die Gerichte in dieser Zeit.

Fischbrötchen und Wetter = Hamburg

Oberhalb von Övelgönne / Museumshafen hab ich schnell einen Parkplatz bekommen.

Hamburg ist bei jedem Wetter schön, auch bei bewölkten 3 Grad an einem Montagmittag Ende November…Ich hatte aber auch richtig Glück. Minuten nachdem ich am Elbstrand bei Övelgönne ans Wasser ging, riss die Wolkendeck immer mehr auf und die Sonne kam raus…

Der Strand war ziemlich leer, nur wenige Spaziergänger und einige Hundebesitzer liefen, wie ich, direkt am Wasser entlang….

Kühles November Wetter…aber richtig schön. Mit dickem Schal und Handschuhen und viel Bewegung war es ein herrlicher Spaziergang mit eiskalten Ohren, ich hatte nicht an die Mütze gedacht…egal.

Zum Aufwärmen gab es am Ende des Spaziergangs in einem kleinen Bistro ein Matjesbrötchen und einen Glühwein….hahaha ein Grog wäre stilechter gewesen. Das Bistro heißt: Sutsche. Was sehr gut passt, bedeutet es doch im Norddeutschen: langsam, gemütlich, entspannt…was herrlich zu diesem Mittag passte.

Und kaum saß ich wieder im Auto um Nachhause zu fahren, fing es an zu fisseln 😇

Urlaubs-Einstieg mit Terminen

Mein Urlaub startete recht früh heute Morgen….hatte ja bereits um 9 Uhr den Termin beim Zahnarzt in Hamburg. Da jetzt endlich, seit dem Einsetzen der neuen Krone, die Wundschmerzen im Unterkiefer und am Zahnfleisch auf dem Rückzug sind, hab ich doch probehalber mal meine alte Knirsch-Schiene ausprobiert. Was soll ich sagen – sie passt DOCH noch. Die neue Krone ist scheinbar etwas kleiner, als die bisherige…also ist das Anpassen einer neuen Schiene für den Moment überflüssig und ich hab den Termin abgesagt.

Dafür hab ich mir bei meinem bisherigen Hausarzt in Pinneberg online nach einem Termin gefragt und für den gleichen Vormittag noch einen bekommen – WOW. Heute ist Montag, da gibt es normalerweise keine Termine, weil es normalerweise sehr voll ist.

Es war sogar erstaunlich leer in der Praxis. Mein Ellenbogen-Gelenkknochen tut mir immer noch weh und es geht einfach nicht weg. Ich dachte, es sei noch immer die Entzündung…..die ist aber weg meint der Arzt und zielsicher drückt er auf die richtigen Stellen: AUA ! …. ja das ist eine Überbelastung der Sehnenansätze der Unterarmmuskulatur….oder wie der Normal-Mensch es nennt: Tennis-Arm. Hab so eine Entlastungs-Spange verschrieben bekommen…es wird alles wieder gut.

Prima, jetzt bin ich wieder beruhigt….und schon ging es weiter nach Hamburg. Am Mittag hatte ich einen Termin beim Blutspendedienst…vorher noch schnell eine Portion asiatische Nudeln mit Shrimps essen…mit leerem Magen soll man nicht kommen. Alles lief ohne Probleme…und wieder einmal freue ich mich, das ich es gemacht habe. So langsam wird es zur Routine .

Anschließend bin ich noch ein wenig im Mercado shoppen gewesen und hab ich mich auf den Rückweg gemacht…obwohl – wenn ich doch schon mal in Hamburg bin und ich hab ja Urlaub…dann muss ich doch auch ein wenig Urlaubsfeeling in den Tag holen. Auf nach Övelgönne – ans Wasser…..

Keller-Kultur und normales Leben

Ich hab in den letzten 1,5 Monaten die Keller-Kultur hier im Haus sehr schätzen gelernt.

Im Waschkeller gibt es einen Kalender in dem sich jeder mit Namen und Zeitbedarf einträgt um Münz-Waschmaschine und -trockner nutzen zu können…105 Minuten für 50 Cent bei der Waschmaschine das ist echt günstig (ich nutze allerdings meine Eigene Waschmaschine im Bad).

In den Trockenräumen ist es warm und trocken bei ständig gekipptem Kellerfenster…keine Schimmelgefahr und es riecht auch nicht muffig. Sauberkeit normal.

Die Wäsche wird schnell und gut trocken…und bisher habe ich noch nicht erlebt, das jemand eine Leine blockiert. Jeder nimmt seine trockene Wäsche zügig wieder ab.

Im Fahrradkeller gab es bisher auch keine Befindlichkeiten. Die beiden Räume sind voll mit Rädern und ich hatte mein eigenes Rad an eine freie Stelle gestellt, zwischen all die Anderen…und genau da steht es immer noch… es fühlte sich also keiner von dem zusätzlichen Rad gestört.

Aktuell bin ich immer noch extrem darauf bedacht, niemanden irgendwie zu stören….hahaha hab doch einen leichten Schaden davon getragen.

Ich kann das Haus einfach verlassen und die Haustür fällt sanft ins Schloß…und fertig. Ich muss nicht sofort 2x den Schlüssel rumdrehen und Ich schließe die Wohnungstür und sie ist zu, ohne das ich erst abschließen muss. Nun mache ich es wie früher: Abends wird die Wohnungstür von Innen abgeschlossen und hier gibt es noch eine Kette die ich vorlegen kann.

Ich habe wieder einen Türdrücker und kann ihn auch benutzen, weil die Haustür eben nicht permanent verschlossen ist….Vorbei die Zeiten wo ich immer erst die Treppen runterhetzen musste, um einen Paketboten oder Besuch ins Haus zu lassen.

UND ….es ist ein tolles Gefühl wieder einen eigenen Briefkasten zu besitzen….es ist wieder MEINE Post.

Wie selbstverständlich das doch eigentlich alles ist – so ein normales Wohnen Tür an Tür.

Adventsessen – Lammhüfte

Beim Blick in den Gefrierschrank fiel mir wieder eine kleine Lammhüfte in die Hände….die hatte ich vor einer Weile gekauft, dann aber kurzfristig nicht verarbeiten können. Gestern also hab ich sie zum Auftauen rausgelegt.

Und heute Mittag kam sie in den Backofen…zusammen mit roten Zwiebeln, Knoblauch und Möhren.

Das Ergebnis: zarte Lammhüfte mit glasiertem Ofengemüse ….hmmmm lecker…was bei dem Bild so leicht unscharf wirkt, ist der hochziehende Dampf….vom Ofen direkt auf den Teller….dazu gab es noch kleine Pellkartoffeln.

Essen muss heiß auf den Tisch kommen….

Nichts bedauern – nichts bereuen

Nichts bedauern – nichts bereuen

Ich wünsche Euch allen einen schönen ersten Advents-Sonntag! Auch wenn ich weiß, das es für Einige ein Einstieg in eine eher schwierige und traurige Zeit ist🌺😥.

Mit dem heutigen Tag ist bei mir endlich die innere Ruhe zurück gekehrt (nach der ganzen Unruhe der letzten 3 Moante) und das Gefühl von Freiheit, gepaart mit einem tiefempfundenen Gefühl von Zuhause sein….ich fühle mich geborgen.

Und ich bin sehr dankbar für mein Leben….für meine Zufriedenheit und das Glück, das ich habe, gerade wieder so unbeschwert leben zu können, größtenteils gesund zu sein…mich freuen zu können und nicht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens zu sein….nichts zu bedauern und nichts zu bereuen (also aktuell zumindest).

Und das Schönste ist, in der kommenden Woche hab ich Urlaub. Meine geplante Fahrt nach Hessen hab ich wieder einmal corona-bedingt auf das kommende Frühjahr verschoben…langweilig wird es mir trotzdem nicht werden….

Hamburger Weihnachtsmarkt

Hamburger Weihnachtsmarkt

Samstagabend war ich vor dem Rathaus Hamburg mit meiner jungen Kollegin Kim verabredet…wir wollten auf einen der kleinen, tatsächlich stattfindenden Weihnachtsmärkte.

Der vor dem Rathaus hat einen 2G und einen 3G-Bereich….es gab 3 Eingänge mit Warteschlangen vor dem 2G-Bereich…weil hier nicht nur der Impfstatus geprüft wurde, sondern auch noch der Personalausweis und ob man sich über Luca-App eingecheckt hatte, standen wir eine Weile im Regen…es regnete bereits den ganzen Nachmittag…aber dann ging es doch zügig, alles war ruhig und friedlich…die Ordner an den Eingängen waren gut gelaunt und freundlich.

Es war relativ voll und wir haben deshalb größtenteils unsere Masken aufbehalten… Grünkohl gab es zum Abendessen an einer der Buden …wir haben uns eine Portion geteilt…und später noch eine Portion Champignons. Der Grünkohl war richtig klasse….die Champignons – naja.

Kim geht es seit ein paar Wochen nicht so gut….und seit dieser Woche weiß ich auch, was los ist. Als wir uns Mittwoch im Büro, nach 4 Wochen Auszeit, mal wieder gesehen haben (davor war sie auch schon 3 Wochen krank, dann 1 Woche wieder arbeiten)…sah sie aus, wie ein Häufchen Elend…da war nichts mehr von der Energie und der Lebensfreude vorhanden..und als ich nach ihrem Befinden fragte, fing sie fast sofort an zu weinen…ich hab die Tür geschlossen und wir haben eine ganze Weile geredet.

Das sie Probleme mit ihren Freund hat, weiß ich schon seit dem Sommer und das sie sich oft einsam fühlt, ohne ihre Familie …..jetzt lautet ihre Diagnose: Depression und wahrscheinlich noch dazu eine Borderline-Störung, aber die ist wohl noch nicht bestätigt.

Sie war in den letzten Wochen in einer Klinik und hat dort zum Glück auch ein paar liebe Menschen kennengelernt, mit denen sie jetzt viel unternehmen und reden kann…denen es ganz ähnlich geht und das tut ihr gut.

Der Vorschlag auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, kam von ihr und ich hab mich sehr darüber gefreut….hatte ich mich doch für Unternehmungen und zum Zuhören angeboten.

Und es ging ihr richtig gut am Samstag…und so blitzte ihre normale Persönlichkeit immer stärker hervor….es war wirklich schön….und sie hat ein hohe analytische Eigen-Wahrnehmung und so konnten wir uns auch über die schwierigen Themen unterhalten…und ich konnte sie in ihren Aussagen und Vorhaben unterstützen.

Nachdem wir dann später auf den kleinen Weihnachtsmarkt an der Binnenalster gewechselt sind, gab es dann für mich auch Glühwein…und für sie eine heiße Schokolade….

ohhh man, eine junge Frau Mitte/Ende 20….ich hoffe das sie es schafft die Depression zu überwinden…denn wenn sie tatsächlich eine Borderline-Störung hat…wird sie damit schon genug Herausforderungen haben….

Das Borderline-Syndrom ist eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung gekennzeichnet von Impulsivität und Instabilität. Es ist die Unfähigkeit innere gefühlsmäßige Zustände zu kontrollieren. Diese Spannungszustände werden als unerträglich empfunden.

aus Wikipedia