Restekuchen

Oder auch eine Art Überraschungskuchen…was ist noch da und was passt in den Kuchen hinein.

Also eigentlich sollte es ein Birnenkuchen mit Walnüssen werden….bis ich beim Vorbereiten der Birnen bemerkt habe, das diese von innen her zum großen Teil vergammelt waren, schade…es blieb nicht soviel übrig…aber ich hatte auch noch ein paar Äpfel und 1/2 Zitrone…

….und als ich dann auch noch im Schrank ca.100g Buchweizenmehl gefunden habe und etwas Haselnusskrokant, sowie 1/4 Tüte gemahlene Mandeln, war klar….okay – daraus mache ich jetzt etwas:

Also 100g Zucker und 100g Butter mit 1 Päckchen Vanillinzucker verrühren, danach 3 Eier nacheinander hinzugeben.

Dann 100g Mehl, eine Prise Salz und 100g Buchweizenmehl mit 1 Päckchen Backpulver vermengen und in die Masse geben….dazu dann etwas Haselnusskrokant und die gemahlenen Mandeln, bis der Teig zäh vom Löffel fällt.

Alles in eine gefettete Form geben. Birnen und Äpfel in Scheiben schneiden, ca.80 Gramm Walnüsse hacken und über dem Kuchen verteilen, dann etwas Zitrone drüber träufeln und dann den Kuchen mit Zucker bestreuen….Da ich eine flache Tarte-Form gewählt habe ging es bei 180Grad für 35 Minuten in den Backofen.

Hmmm gar nicht mal schlecht….also das Buchweizenmehl mit Weizenmehl in Kombination ,schmeckt mir im Kuchen auf jeden Fall besser, als die Buchweizenmehl-Waffeln….und es passt super gut zu den Nüssen…schade das ich nicht mehr Birnen hatte, die passen wirklich wunderbar dazu….

Privatsphäre und Post-Geheimnis

Ich hab mir vorher nie Gedanken darüber gemacht, das ein Gemeinschaftsbriefkasten etwas mit fehlender Privatsphäre zu tun haben kann….und das ich das tatsächlich mal als unangenehm empfinden könnte.

Und dabei rede ich nicht von den obligatorischen Postkarten, die quasi jeder lesen kann….sondern schon von verschlossenen Umschlägen….Aber auch das sind Daten. Verraten die Absender doch eine Menge über mein Leben…bekomme ich Post von einer Lebensversicherung….oder vermehrt Post vom Finanzamt….oder als Autofahrer öfter Post aus verschiedenen Städten oder Gemeinden (z.B. Knöllchen)….bekomme ich Post von einem Anwalt oder von Banken…. von Vereinen oder öfter Post vom Arbeitgeber….bekomme ich private Briefe oder eben nicht….

Anfangs hat es mich nicht gestört….aber als ich dann auf einmal einen „gelben“ Umschlag, also eine förmliche Zustellung, von einer Stadt erhalten habe, die mir mitteilte ich hätte mein Knöllchen nicht bezahlt, da fand ich das unangenehm….zumal ich mich nicht erinnern könnte, ein solches überhaupt erhalten zu haben…. oder als meine Jahresabrechnung der Stadtwerke in einem unfrankierten, nicht beschrifteten weißen Umschlag bei mir landet. Wäre ja kein Problem, wenn sie ihn versehentlich aufgemacht hätte…kann ja passieren….aber dann ganz ohne einen kleinen Hinweis die Abrechnung in einem neutralen Umschlag hinzulegen. Ein kleiner Zettel mit einem „sorry, hab ich versehentlich geöffnet“….das wäre doch normal gewesen.

Bisher hat meine Vermieterin immer die Post aus dem Gemeinschaftsbriefkasten genommen und mir meine auf die Treppe gelegt….letzte Woche hat sie mir nun mitgeteilt, sie hätte ihren Postschlüssel verlegt und ich solle meine Post selber aus dem Briefkasten nehmen….allerdings finde ich immer nur meine Post darin….ihre nicht, also versteckt sich der Schlüssel nur, wenn es um meine Post geht. Warum immer diese so offensichtlichen Lügen….das ist so unnötig.

Bei dem Gedanken bald wieder über einen eigenen Postkasten verfügen zu können, fühle ich mich gleich ein Stück freier….auch wenn ich doch eigentlich nichts zu verbergen habe.

fehlende Verhältnismäßigkeit

Sooo, nachdem sich dann am Dienstag auch noch mein Laptop verabschiedet hat und heute noch die Gefrierfachklappe am Kühlschrank abgebrochen ist, finde ich so langsam könnte meine „es geht alles kaputt“-Phase mal wieder beendet sein…..na egal….ist nun einmal so.

Das Laptop hat physische Aussetzer und so hab ich es gleich mal zum „PC-Doctor“ gebracht und heute wieder abgeholt, jetzt sollte es wieder eine Weile gehen….und die blöde Klappe für den Kühlschrank hab ich heute auch sofort bestellt…die war eh schon immer locker….hätte die nicht noch ein paar Wochen durchhalten können….so ein Teil kostet dann glatt mal 68 EUR….grrrrrrr

Der für mich unangenehmste Teil war aber am Dienstag tatsächlich die Kündigung und die „Vorvermieter-Bescheinigung“ bei meiner Vermieterin abzugeben. Die ist so verbiestert…..aber es war mir wichtig ihr das persönlich in die Hand zu drücken…..und schon als sie die Tür öffnete, schlug mir ein eisiger Hauch von Ablehnung entgegen, ich hab also guten Tag gesagt und „hier ist meine Kündigung“…..sie zischte mir nur ein „das ist auch besser so“ entgegen.

Ich bleibe bei solchen Gelegenheiten nach Außen hin immer ruhig und gelassen…musste mich aber wirklich zwingen, sie nicht auszulachen. Ihr Verhalten ist so absurd, so albern und zeugt nicht gerade von Souveränität. Innerlich wühlt mich so ein Verhalten aber auf.

Zur Erinnerung: Ihr Problem ist mein Fahrrad an der Seite des Hauses und meine Weigerung es weg zu stellen. Es geht nicht darum, das ich etwas kaputt gemacht habe, ich ihr Geld schulde oder versuche sie zu betrügen (das was ja eher ihr Part bei der NK-Abrechnung). Ich habe weder einen Giftanschlag verübt, noch sie in der Nachbarschaft schlecht gemacht…..aber sie steigert sich da in eine Art Hass hinein….das kann man doch nicht ernst nehmen.

Ihr übertrieben ablehnendes und gehässiges Agieren steht in keinem vernünftigen Verhältnis zu unserem Disput. Ich vermute allerdings, das es dabei gar nicht mehr um das Fahrrad geht, sondern eher darum, das ich sie mit meinem Auskunftsersuchen bei der NK-Abrechnung, indirekt gezwungen habe, einzugestehen, das ihre Abrechnung falsch war….und sie hat sich ja auch gewunden wie ein Aal und sich auch nicht dafür entschuldigt….sondern versucht mir ganz beiläufig die neue Abrechnung zu geben, als es gar nicht mehr anders ging.

Na zumindest hat sie mir die Vormieter-Bescheinigung ausgefüllt, wenn auch erst 2 Tage später…aber da hat sie wenigstens die Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht: Also: das ich alle meine Pflichten erfüllt habe und aktuell keine finanziellen Forderungen offen sind….nur, das ich gegen die Hausordnung verstoßen habe…..damit kann ich leben…

Soooo und jetzt ziert sie sich, mir eine Kündigungsbetätigung zu geben….Das ist inzwischen auch nicht mehr nötig, hab ich doch einen Whatsapp -Chat-Verlauf, in dem sie meine Kündigung selber erwähnt….das reicht mir völlig aus. hab das gleich mal als Foto gespeichert….nur für den Fall der Fälle.

HURRA

HURRA

Ja, was soll ich sagen…heute hatte ich den Termin mit der Maklerin und den Vermietern der neuen Wohnung …und nach einer Stunde beschnuppern, sind wir uns ganz unkompliziert einig geworden….

HURRA, ich bekomme die Wohnung…. Start der Mietzeit: 01.11.

ABER, sobald ich in den nächsten Tagen den Mietvertrag unterschrieben habe, die Kaution überwiesen und eine wirklich sehr kleine Vormiet-Gebühr bezahlt habe, kann ich quasi schon sofort in die Wohnung…also schon im September….

Das gibt mir einen fast 1,5 monatigen zusätzlichen zeitlichen Spielraum, also insgesamt ca. 2,5 Monate bis ich meine jetzige Wohnung übergeben muss …. da kann ich dann vieles für den Umzug selber erledigen…und nach und nach rüber bringen…sind ja weniger als 20km .

Ein Umzugs-Unternehmen brauche ich dann nur noch für die Möbel (Abbau/ Transport/ Aufbau) und die Grossgeräte.

Ich freue mich schon auf die Wohnung…

DANKE für Euer fleißiges Daumen drücken…es hat gewirkt 🌺🌺🌈

Apfelballen – schnell gemacht

Um meinen Gästen später eine Kleinigkeit für den Kaffee anbieten zu können, hab ich mich wieder einmal für die Apfelballen entschieden.

Das geht einfach, schnell und ist sehr lecker….Es ist ein Quark-Öl-Teig mit kleingeschnittenen Äpfeln….nach dem Backen mit etwas Puderzucker+ Zimt bestreut und schön in dieser kleinen Etagere angerichtet:

Durch den Mix aus Puderzucker und Zimt sehen sie etwas matt aus, das nächste Mal nehme ich wieder normalen Kristallzucker….aber gut sieht es trotzdem aus. Bin zufrieden damit.

Kochen – 3x

Das Kochen ist zwar etwas zu kurz gekommen in dieser Woche, aber an drei Tagen hab ich dann doch frisch gekocht….

und so gab es, ganz dem Wetter entsprechend, sehr unterschiedliches:

In Wein geschmortes Sauerkraut mit Tafelspitz und Salzkartoffeln

Eine Gemüsepfanne mit Reis und rosa-gebratenem Lamm und

Pasta mit Parmesan und gebratenem Lachsfilet

Den Rest der Woche hab ich einfach aus dem Gefrierschrank gelebt und gestern Mittag gab es seit langem mal wieder eine Currywurst mit Pommes und Mayo …der Stand vor dem Baumarkt hat echt eine tolle Curry-Soße und die Wurst schmeckt auch.

jetzt gilt es – Daumen drücken

Montagmittag war der eskalierte Streit mit meiner Vermieterin…..und bis ich Mittwochmorgen mein Auto zur Inspektion (und später am Abend zur Reparatur) bringen musste, hatte ich bereits einige Wohnungen in Hamburg und Umgebung angeschaut.

Dienstag Abend war kurzfristig auch noch Besichtigung in Quickborn.

Was ich bereits in diesen 2 Tagen im Internet und in Natura gesehen hatte: das Preis-Leistungsverhältnis nimmt überproportional ab, je näher man an Hamburg herankommt.

Mein Ziel war in Pinneberg oder Umgebung zu bleiben, evtl. auch Wedel…..und dann erst hab ich in Richtung Quickborn und Elmshorn geschaut….und eben alle Dörfer drumherum….Also Kreis Pinneberg bis maximal Stadtrand von Hamburg.

Hab ich am Anfang noch gedacht 50-60 qm würden mir reichen, musste ich aber schnell feststellen: in dieser Größe sind die Wohnungen, vor allem Dachgeschoss-Wohnungen sehr klein….und nein 50qm sind nicht immer = 50qm. Es gibt gut geschnittene und es gibt verwinkelte 50qm.

Und Neubau oder neuwertig hat auch nicht immer Vorteile: diese lagen immer „verkehrsgünstig“ an den Autobahnen und der Fokus hier liegt entweder auf einem großen Wohnzimmer-Esszimmer-Küchenbereich in EINEM oder aber Küchen haben keinen großen Stellenwert und sind so winzig, das selbst die Badezimmer 2-3x so groß sind. Ach und die Autobahn hört man ja fast gar nicht, die Fenster sind 3fach verglast und man gewöhnt sich ja auch daran. Mag ja sein – aber ich bin gerne und viel auf dem Balkon und hab immer Fenster geöffnet – gerade nachts.

Es gilt also für mich etwas zu finden, das nicht zu klein, nicht zu teuer, möglichst mit viel Grün drumherum und am Stadtrand gelegen, mit Balkon und vernünftiger Küchengröße ausgestattet ist …..und dann auch noch möglichst so gelegen, das ich gut nach Hamburg komme.

Jaaaa und dann hab ich eben diese Wohnung in Quickborn angeschaut…eine Wohnanlage aus den 1990ern mit mehreren Häusern, 3stöckige Häuser, umgeben von viel Grün, am Stadtrand, am Rande eines na nennen wir es mal „gemischt“ genutzten Gebietes (Industrie, Verwaltung und Wohnen)…..3 Zimmer, 1.OG, 78qm, große Küche mit toller Einbauküche, großem Balkon, großem Bad, mit Fahrrad-Keller und anderen diversen Fahrrad-Stellmöglichkeiten, Trockenkeller, Waschkeller, eigenem Keller-Abteil, breiten Tiefgaragen-Stellplatz, kein Straßenlärm, die Vermieter wohnen nicht in unmittelbarer Nähe UND die Wohnung ist bezahlbar.

Na klar gibt es auch ein paar Nachteile: Das Bad ist innenliegend und ist dunkel gefliest und hat dunkle Badkeramik, die Türzargen sind ebenfalls in braun, hinter dem Grün des Gartens und der Büsche, fährt, etwas tiefer liegen, eine Privatbahn entlang und die Wohnung liegt eben noch 15km weiter weg von Hamburg….dafür ist die A7 nicht so weit entfernt (aber man hört sie nicht).

Die Bahn stört mich gar nicht, die ist sogar ziemlich leise……dunkle Türen und Zargen kann man durch helle Wände gut kompensieren….ja das Bad ist jetzt nicht so ganz mein Fall, da muss man eben viel mit gutem Licht arbeiten und mit Spiegeln…immerhin halte ich mich im Bad wesentlich kürzer auf, als in allen anderen Räumen…..die Küche ist dafür groß und hell und modern und voll ausgestattet….

Und bei den nachfolgenden Besichtigungen anderer Wohnungen hab ich gemerkt, das ich schon im Kopf immer wieder die Wohnung in Quickborn einrichte.

Also hab ich dann der Maklerin gesagt, das ich die Wohnung gerne hätte…jetzt liegt es an den Vermietern zu entscheiden, ob ich die Wohnung auch bekomme. Die erste Rückmeldung von Seiten der Wohnungsinhaber über die Maklerin: es sieht ganz gut für mich aus, meine Eckdaten passen,.. aber sie wollen mich erst einmal kennenlernen.

Soooo und jetzt warte ich darauf das in den nächsten 1-2 Tagen der Termin stattfindet, denn dann ist ja Monatsende und falls das klappen sollte mit dem Vertrag, muss ich ja auch noch rechtzeitig meine Wohnung kündigen…..(na evtl. erhalte ich ja auch schon am Montag die Kündigung durch meine Vermieterin hahahaha, obwohl der Punkt mit dem Fahrrad kein alleiniger Kündigungsgrund ist)

Jetzt heißt es Daumen drücken 🙏

Kraft Tanken – Morgens an der Elbe

Kraft Tanken – Morgens an der Elbe

Ein trüber Morgen an der Elbe und doch wirkt er auf mich so bestärkend und beschützend….

…bereits um 6:20 Uhr war ich am Wedeler Elbufer…einen schönen Sonnenaufgang gab es zwar nicht, dafür war es immer noch viel zu diesig, aber diese Morgenstille…keine Menschen, keine Autos, keine Schiffe…..die noch kühle Luft bei ca. 13 Grad, der Dunst über der Elbe…für mich sind das oftmals die schönsten Zeiten eines Tages

Ich hab wieder gut geschlafen und hatte auch keine komischen Träume mehr….fühle mich ruhig und entspannt….auch mein Blutdruck hat sich beruhigt. Erholt bin ich also aufgewacht, hab nur kurz das Bad gestreift, mich gleich zum Walken angezogen (ohne Dusche, ohne Kaffee) und bin zum Elbufer gefahren.

Meine eigenen Akkus aufladen, Kraft tanken….

Und da um diese Uhrzeit auch noch kein Schiff über die Elbe schipperte, konnte ich sogar ganz leise die leichten Wellen hören….geradezu himmlisch….ich stand bestimmt 10 Minuten dort und lauschte einfach nur den Wellen….ein schönes, beruhigendes und gleichmäßiges Geräusch.

Zum Hinsetzen war es leider viel zu nass, aber später hab ich mich noch auf einer Bank am Elbhöhenweg niedergelassen….da waren dann auch schon mehr Menschen und auch große Schiffe unterwegs. Frachter aller Art machen immer Maschinenlärm, der sich über das Wasser ungehindert weit verbreitet, so hört man das Schiff schon lange, ehe man es sieht…

Auf dem Rückweg zum Auto freute ich mich auch schon über eine heiße Dusche und einen heißen Kaffee…hab aber dann doch noch einen kleinen Schlenker gemacht und frische Milch an der Milch-Tankstelle gezapft….Die leere gespülte Flasche hatte ich zum Glück schon ins Auto gelegt.

Soooo und nun kann der Tag ruhig weiter gehen….Bin gespannt wann die Rentner heute aus Hessen ankommen…die machen es genau richtig: sie leben wie es ihnen gefällt, lassen sich nicht stressen und nicht hetzen, unternehmen viel, sind sehr dankbar für die noch gute Gesundheit und haben eben auch die finanziellen Freiheiten relativ sorgenfrei leben zu können. Dafür haben Beide ihre 2 Kinder groß gezogen und immer viel gearbeitet. Ich nehme mir die Beiden gerne zum Vorbild…..

Unruhe in meinen Träumen

Auch war ich ja jetzt schon den 2.Tag ohne Auto im Büro und so bin ich Morgens wieder mit dem Rad zur S-Bahn, mit der Bahn nach Hamburg und dort dann noch zu fuß bis zum Büro…..Am Nachmittag konnte ich dann mein Auto abholen, also erst laufen, dann Bahn fahren,…. und mit der anschließenden Lauferei bis zur Autoglas-Werkstatt hab ich dann mal so nebenbei 16.000 Schritte zusammen bekommen…also meine Sporteinheit für den Tag war damit über-erfüllt. Immerhin musste ich ja später noch das Rad von der S-Bahn-Station abholen.

Preis für die neue Front-Scheibe: knappe 600 EUR….davon brauchte ich aber nur die Selbstbeteiligung zu bezahlen…..der Rest geht über die Teilkasko-Versicherung.

Prima…und jetzt BITTE sollte es auch mal wieder gut sein, mit diesen kleinen und großen Dingen…hab schon heute Nacht in vielen kurzen Sequenzen von solchen Dingen geträumt:

  • Akku im Handy aufgebläht und in der Hand geplatzt
  • Tür in der Wohnung zugeschlagen und Glaseinsatz zerborsten
  • Mit dem Auto über etwas am Boden liegendes gefahren – Unterboden aufgerissen
  • Waschmaschine 2 Jahre alt wie neu – auf einmal ist sie total verdreckt
  • Bin vor Gericht und soll etwas gestehen – ich weiß nicht was
  • Bin in einem schnellen und weit-ausholendem Karussell – die Sicherung versagt und alle werden durch die Gegend geschleudert

Natürlich sind das nur Träume, aber es zeigt auch, das es mich aktuell schwer beschäftigt mit dem Hausdrachen und dem Auto.

Büro-Regeln

Auch der gestrige Tag im Büro war zwar schön – aber auch sehr unruhig.

Ein Kollege war auch schon ziemlich genervt, wegen der Umzugs-Aktion, die quasi direkt vor seiner Bürotür stattfand…..schlimmer fand ich mal wieder das 2-Stunden Teams-Meeting.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich andere Abteilungen im klein-klein von Regeln verheddern und sich selber limitieren, indem sie alles bis ins Kleinste versuchen festzulegen. Meistens funktioniert das so nicht.

Das sind größtenteils junge und studierte Menschen, die sich zum Ersten Mal in ihrem Berufsleben mit Digitalisierung und einheitlich zu gestaltenden Regeln zum Speichern der unterschiedlichsten Dateien beschäftigen.

Aus meiner Erfahrung sollte man sich erst einmal die Grundstruktur überlegen und ein paar Unterklassifizierungen….dann fängt man einfach damit an alles entsprechend umzuspeichern und dann ergeben sich daraus die nächsten Schritte. Alles im Trockenen bis auf die 5. oder 6. Unterkategorie festlegen zu wollen, führt meistens nur zu Verwirrung.

Meine Abteilung ist dabei außenvor….es gibt aus der Zentrale klare Richtlinien für viele wichtige Unterlagen, die auch dort benötigt werden ..und für alles andere, hab ich die Grundstruktur des Controllers übernommen….Untergliederungen hatte er nur vereinzelt .

Also habe ich nun für die Gesellschaften die ich betreue, eigene Untergliederungen nach Sachthemen eingeführt, eben so, wie ich es schon seit vielen Jahren mache und wie es sich aus dem normalen Arbeitsablauf unserer Abteilung ergibt. Ich speichere dabei auch wesentlich mehr Daten, so bin ich inzwischen relativ unabhängig von den physischen Ordnern im Büro…das erleichtert die Homeoffice-Arbeit ganz entscheidend.

Also war ein großer Teil des Meetings für mich wieder einmal uninteressant….und ich hab dabei weiter gearbeitet.

Dann wollte der GF wissen, wie und ob die aktuell geltenden Corona-Regeln bei uns noch Zustimmung finden und wie wir ab jetzt im Büro arbeiten wollen…Es haben sich nur wenige Kollegen zu Wort gemeldet, aber das waren die eher vorsichtigen Stimmen (mich mit eingeschlossen) und so wurde jetzt festgelegt:

Solange die Inzidenz in Hamburg über 50 liegt, bleibt es bei der Regelung: 1-Person pro Büro / Maske auf den Fluren / physische Meeting nur mit zeitlicher Begrenzung und mit 3-4 Personen im großen Raum (der ist für 12 Personen gedacht)….

Sobald die Inzidenz unter 50 sinkt, dürfen 2 Personen die vollständig geimpft und beide damit einverstanden sind wieder zu zweit in gleichen Büro arbeiten, ohne Maske. Maske auf den Fluren bleibt.

Ja damit bin ich einverstanden…..noch würde ich mich unwohl fühlen bei den steigenden Werten wieder den gesamten Tag zu Zweit im Büro zu sein….trotz Impfung

Und das Thema Firmen-Event in der Zentrale im Norden Dänemarks fand natürlich auch großes Interesse, vor allem die Einreise-und Rückreise-Regeln zwischen DK und DE. Es wurde aber überhaupt nicht klar, wer sich denn überhaupt für oder gegen das Event entschieden hat…..Ich weiß nur von insgesamt 3 Personen (mich auch mit hier eingeschlossen).

Die Meisten sind noch unschlüssig und wie uns mitgeteilt wurde, handeln die Dänen inzwischen wieder so, wie vor Corona…es gibt keine Maskenpflicht mehr und auch keine sonstigen Einschränkungen….Einzig Test bei der Einreise (seit gestern auch wieder für Einreisen aus Deutschland)

Da gehe ich an dem Tag lieber ins Büro und arbeite….und noch vor Ende des Jahres fahre ich gerne noch einmal mit dem Controller nach DK um unsere Themen mit den verschiedenen Chefs und Kollegen zu besprechen…..dann sind wir nur zu zweit im Auto und jeder hat ein eigenes Hotelzimmer….und es laufen nicht gleichzeitig 200 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern dort herum…..hahaha