Weihnachten – wunderbar !

Die Tage vor Weihnachten hatte ich das Gefühl, ich rutsche mal wieder in die Stille hinein….so war ich dankbar, das ich bis Heiligabend einschließlich, nicht mehr ganz so viel reden musste…und auch mit meiner Familie gab es dann nur ein paar Whatsapp-Nachrichten…immerhin wollten wir uns ja am 25.Dezember sowieso treffen.

Noch auf der Fahrt dorthin, fühlte ich mich zwar munter und auch freudig…aber ich hatte eigentlich keine Lust zu reden….doch das ging ziemlich genau in dem Moment weg, als ich bei Schwester+Schwager ankam.

Die Fahrt war ereignislos, weil nur relativ wenig Autos mit mir in den hohen Norden wollten…es war eisig kalt, seit 2 Tagen wurde immer wieder vor Blitzeis gewarnt (hier waren es so ca. -7 Grad)….und es war der 25. Dezember…da sind die meisten Menschen schon angekommen..im Urlaub oder bei der Familie.

Meine Beiden waren erstaunlich entspannt und es gab auch nicht dieses sofortige überschüttet werden …alles war friedlich, geradezu sanft und leise in der Kommunikation….haaach wie wunderbar.

Nach einem tollen Gans-Rotkohl-Kartoffelkloß-Essen (muss ich mir merken: Dithmarscher Gans mit Zertifikat) sind wir dann noch zu einem langen Spaziergang aufgebrochen….aber aus der geplanten 2-Stunden-Route ist dann nicht geworden….der anvisierte Wanderweg war eine einzige spiegelglatte Eisfläche….wohl dem der Schlittschuhe mit hatte….hahaha…wir nicht…und mein Schwager und der „Freund des Hauses“ der seit vielen Jahren als weiteres Familienmitglied fungiert, wollten dann gar nicht mehr laufen.

Also ging es nach einer knappen Stunde bereits wieder mit dem Auto zurück….wir Beiden Schwestern haben uns in Glückburg absetzen lassen….und sind von dort noch eine weitere knappe Stunde gelaufen…bei beginnendem Sonnenuntergang direkt an der Förde entlang – wunderbar:

Als wir am Abend dann mit vereinten Kräften die Feuerzangenbowle vorbereiteten, waren wir nur noch zu Dritt.

Es war ein wunderbar gemütlicher Abend und auch mein Schwager hatte sich, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten, auch rege an den Unterhaltungen beteiligt, blieb auch die gesamte Zeit aufmerksam und ruhig…..sonst lässt er sich gerne mal von seinem Handy ablenken und überlässt uns das Gespräch….so war es richtig schön….die echten Kerzen brannten am Tannenbaum, die Feuerzangenbowle war genau richtig: nicht zu süß, nicht zu Gewürz-lastig….sehr lecker !!

und am Ende des Tages sind wir tatsächlich noch einmal für knappe 20 Minuten zu einer Abend-Walkingrunde aufgebrochen…also meine Schwester und ich.

Weihnachten in diesem Jahr: wunderbar !!

Lammfleisch – ganz schnell zubereitet

Ich hab heute schon mal für Morgen Mittag vorgekocht, muss ja Morgen wieder nach Hamburg ins Büro…und deshalb gab es heute Abend auch nur ein kleines Stück vom Lamm zum Abendessen….das ist soooo perfekt gegart und so zart.

Gebratenen Weißkohl mit scharfem Thai-Curry gewürzt, dazu das Endstück eines Lamm-Lachs mit Pfeffer und mein frisches Roggenbrot von heute Morgen mit Butter.

Vielleicht nicht die perfekte Kombination…seufz – aber lecker !

und dazu auch noch schnell zubereitet….

Bewegungs-Drang

Bei kühlem, windigem Sprühregen hab ich mich kurz nach Sonnenaufgang bei Bad Oldeslohe ins Brenner Moor begeben…obwohl es wirklich nur leichter Sprühregen war, fühlte es sich durch den Wind viel kälter an und so zog ich die Wollmütze immer tiefer über die Ohren….brrrrrr.

Aber ich wollte Laufen, ich wollte mich mich bewegen…also hab ich mich überwunden….und bin gelaufen. Das eigentliche Moor auf den Holzplanken zu durchqueren, ist relativ schnell gemacht (auch wenn die nassen Planken rutschig waren)…..

aber ich bin, wie schon bei meinem früheren Besuchen hier, einige Schleifen gelaufen ….und das Laufen ging richtig gut…hatte ich doch meine Dehnübungen für den Arm auch endlich mal wieder auf meinen Fuß ausgeweitet…..und prompt lief es wie am Schnürchen.

Das Wetter blieb trüb und so blieben auch die landschaftlichen Aussichten eher trübe, aber ich mag ja den morbiden Charme des Moores.

Ich bin fast stoisch ohne Pause gewandert….blieb innerlich ohne große Emotion….es ging heute bei mir nicht um das Genießen der Natur oder in der Natur, es ging ums Genießen der Bewegung…ich hatte das Bedürfnis mich einfach zügig fortzubewegen….und so waren es dann auch ziemlich genau 9,8 km als ich zwei Stunden später wieder am Auto an kam.

Erst später am Abend, bei einer weiteren Walking-Runde nach 22 Uhr, hab ich gemerkt, es ist Vollmond. Insgesamt hab ich also inclusive aller Putz-, Koch- und Aufräumaktionen fast 24.000 Schritte gemacht und dabei 17,3 km zurück gelegt.

Kampf dem Schmerz

Hab ich mich meinem Tennis-Arm bisher passiv ausgeliefert gefühlt und mittels Orthese quasi ruhig gestellt…hab ich jetzt endlich den ersten Schritt zur aktiven Wiederherstellung der vollständigen schmerzfreien Beweglichkeit meines linken Ellenbogens begonnen.

Immerhin hab ich die Schmerzen jetzt schon seit mehreren Wochen und ich habe keine Lust das daraus ein chronischer Schmerz wird.

Wie geht das also?

Mit verschiedenen Dehn-und Streckübungen der Unterarm-Muskulatur u.a. auch mit Hilfe der Mini-Faszienrolle, Muskelaufbau-Übungen mit Kurzhantel und Thera-Band und mit Akupressur. Alles Übungen die man Zuhause und alleine durchführen kann….die in den Schmerz hineingehen. Das ist unangenehm, na klar…aber nach jeder Übung merke ich, wie es tatsächlich etwas besser wird.

Leider geht es nicht von 1-2x Mal Übungen machen vorbei…das wird evtl. ein paar Tage oder auch Wochen dauern, in denen man die Übungen immer wieder wiederholen sollte….2x am Tag, 4x am Tag.

Das ist lästig und ja, ich hab dazu auch keine Lust….aber auf Dauerschmerzen hab ich erst Recht keine Lust….also rein in den Schmerz…..seufz….

Im Internet gibt es einige Videos mit Anleitungen und ich bin ein Befürworter der Liebscher-Bracht Methodik…deren Grundprinzip zusammen gefasst bedeutet: Eine Ruhigstellung von Muskeln und Sehnen führt langfristig nicht zum Erfolg, sondern dazu, das diese ihre Funktion immer weiter einstellen. Sie sollten entsprechend der jeweiligen Problemstellung aktiv eingesetzt werden, um eine Veränderung/Verbesserung herbeizuführen.

Auch wenn ich nicht bei allen Themen einer Meinung bin, mir haben viele der Übungen geholfen. Für das Thema „Tennis-Arm“ hab ich mich allerdings für andere Videos mit unterschiedlichen Übungen und Techniken entschieden….aber alle haben das gleiche Prinzip: Dehnen, Strecken, Stärken…..ergänzt um Wärme oder auch Kälte, je nachdem was einem Gut tut.

Sonntags- Braten und Ausflug

Irgendwann am Nachmittag hab ich dann doch die Kurve bekommen….und bin bei einsetzendem leichten Schneefall losgefahren…erst einmal in Richtung Norderstedt…und dann….dann… bin ich einfach dort geblieben und nur bis zum Stadtpark gefahren.

Der Park ist riesig groß und trotz des schlechten Wetters waren einige auf der Wasserski-Anlage unterwegs….krass – während ich in der dunklen Winterjacke schon nach ein paar Minuten mit einer leichten Schneeschicht überzogen war….standen einige Wasserski-Freunde in Neoprenanzügen auf den Brettern und ließen sich über die Anlage ziehen….

Wie schon beim letzten Besuch hier, hab ich später den Park in Richtung Tangstedter Forst verlassen und bin dort durch den Wald gelaufen…..hier hat man vom Wind nur wenig gespürt und auch der Schnee kam nur an wenigen Stellen bis zum Boden:

Nach fast 2 Stunden hab ich meine Runde beendet und war froh, wieder zuhause zu sein…ich hatte soo einen Hunger das mir eine Tafel Schokolade zum Opfer fiel….mein Sonntagsbraten brauchte noch gut 1,5 Stunden im Backofen:

Gänsekeule mit Rotkohl und Kartoffelklößen – einfach nur lecker:

2.Advent – gemütlich Zuhause

Bei der Kälte und Nässe der letzten Tage, hab ich mich zwar ausreichend bewegt, bin mindestens 1x am Tag draußen gewesen…und wenn ich dann draußen war, gab es in der gesamten Urlaubswoche auch jeden Tag die Walking-Runden zwischen 4-7km…..

…aber mein natürliches Verlangen nach Bewegung hat sich doch öfter mal etwas versteckt. Immerhin hab ich dann gekocht, gebügelt, Dänisch gelernt oder mich sonst wie beschäftigt…hab mich also nicht gelangweilt.

Aber es kommt irgendwann am Tag dieser Punkt, wo merke – wenn ich jetzt nicht nach draußen gehe, bekomme ich schlechte Laune.

So waren meine Walking-Runden in diser Woche manchmal sehr spät am Abend, oft erst nach 22 Uhr. Gestern hab ich mich bereits um 19.30 Uhr entschieden….aber ich wollte nach Bad Bramstedt, das sind nur etwas mehr als 20km von hier.

Überall war es festlich geschmückt und gemütlich illuminiert und auch die ruhigen Wege an der Hudau entlang ,waren ausreichend beleuchtet….fast eine Stunde bin ich durch den leichten Nieselregen gelaufen….und irgendwann war mir auch gar nicht mehr kalt…..hahaha

Meine Wochenbilanz liegt jetzt schon bei 54km….und noch liegt der gesamte Sonntag vor mir….aber jetzt verkrieche ich mich erst einmal mit Kaffee und einer Scheibe Ciabatta mit Butter auf die Couch. Gerade mag ich nicht raus gehen…noch nicht.

Es ist der 2. Advent und die Kerzen werfen ein schönes gedämpftes Licht in mein Wohnzimmer…während draußen ein paar wenige Schneeflocken tanzen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen 2.Advent

Ciabatta und Rote-Beete-Suppe

Meine Ungeduld und auch der Hunger am Morgen, brachte mich dazu, die Hälfte meines Ciabatta-Teig zu schnell zu verarbeiten. Also habe ich nicht mit der nötigen Ruhe die Falttechnik für das Brot angewendet, sondern es wie ein normales Brot zu einer flachgedrückten Kugel geformt in den Ofen geschoben.

Gar keine Frage es ist außen knusprig und innen weich….wenn auch nicht so fluffig, wie ich es sonst gerne mag…und es schmeckt sehr gut nach den Kräutern der Provence, die ich mit verarbeitet habe….aber einen weiteren Fehler hab ich trotzdem noch gemacht: zu wenig Salz – durch die Kräuter und das Olivenöl geht das Salz unter…etwas mehr wäre besser gewesen.

Ist aber nicht schlimm…wie gesagt, es schmeckt ja trotzdem und passt prima als Butterbrot oder auch als Beilage zu meiner Suppe.

…..

Das Lustige beim Einkaufen am Selbstbedienungs- Bauernhof-Wagen mit dem Gemüse ist, das ich eben manchmal für das Geld in der Hand, noch etwas Weiteres nehmen kann (es gibt keine Wechselgeld-Möglichkiet)..und genau in der Situation blieb noch 1 EUR übrig…und mein Blick fiel auf die Tüte mit 5 Rote Beete-Knollen für genau 1EUR….okay….dann kommt mal mit.

Nach einiger Überlegung, was ich denn nun mit den Knollen machen werde, hab ich mich für eine einfache Rote-Beete-Suppe entschieden.

Die Knollen hab ich zuerst einmal gewaschen und gebürstet und anschließend eine gute Stunde in Salzwasser gekocht. Danach die abgekühlten Knollen geschält (es ist ratsam immer Einmalhandschuhe zu verwenden….die Farbe ist sehr hartnäckig) und in kleine Stücke geschnitten.

Nun Knoblauch, Zwiebeln glasig dünsten, mit etwas Zucker karamellisieren und mit etwas Sherry-Essig ablöschen….frische geschälte und gestückelte Kartoffeln und die Rote-Beete-Stückchen nacheinander dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Lorbeerblatt würzen und mit Gemüsebrühe auffüllen….Noch einmal ca. 40 Minuten kochen lassen.

Noch einmal Nachwürzen, falls erforderlich und anschließend pürieren…Ich hab es nicht fein püriert..so das noch Stücke drin sind…

Der letzte Schritt ist dann noch etwas Sahne unter die Suppe zu geben…das hab ich hier noch nicht gemacht, da ich einen Teil der Suppe einfrieren möchte und das mache ich ohne Sahne:

Die Farbe ist grandios….die Suppe ist jetzt nicht schnell gemacht (zumindest nicht, wenn es mit frischenRote-Beete-Knollen gemacht wird)….dafür ist es einfach und für mich auch mal eine neue Variante für die tolle Knolle.

Die Rüben sind reich an Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen sowie den Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C und Folsäure (Auszug aus Wikipedia)

Aufziehender Sturm – Flensburg

Aufziehender Sturm – Flensburg

Pläne müssen immer wieder angepasst werden….den Besuch in Hessen hab ich aufs Frühjahr 2022 verschoben, den kurzfristig aufblitzenden Gedanken an einen 2-Tage Urlaub in Emden hab ich wieder fallen lassen…dafür hatte ich mich für Donnerstag (HEUTE) mit meiner Schwester verabredet, was bei ihr kurzfristig beruflich dann doch nicht klappte und so haben wir uns gestern getroffen.

Um 9 Uhr morgens war es bereits nass und kalt und ziemlich trübe…ja und windig war es auch. Im Auto war es schön warm und gemütlich und ich bin die, inzwischen nur noch 140km lange Strecke, locker durch gefahren. In Flensburg war es, wie zu erwarten ebenfalls: nass, kalt und ziemlich trübe….hahaha und ziemlich windig.

Nach einem gemütlichen Frühstück zuhause bei meiner Schwester, haben wir den Plan in den Wald zu gehen, gleich wieder verworfen und uns für die Stadt entschieden…vorher gab noch einen kleinen Schlenker zum „Scandinavian Park“, da kann man herrlich stöbern, aber außer ein paar Süßigkeiten haben wir quasi nichts weiter gekauft. Das besondere an diesem Einkaufspark ist, es gibt extrem viele Süßigkeiten in großen Verpackungseinheiten und Spirituosen zu günstigen Preisen…anderes ist oft teuer. Dänemark ist nicht weit und so kommen die dänischen Nachbarn gerne zum Einkaufen hierhin…der Markt bietet viele dänische und Deutsche Produkte an…und Alkohol findet in großen Mengen seinen Weg in die Autos mit DK-Kennzeichen.

Anschließend ging es mit dem Auto in die Flensburger Innenstadt…ohne Umwege in eines der Parkhäuser…hatte keine Lust auf langes Suchen nach einem kostenfreien Parkplatz, das wird dort auch immer schwieriger.

Das Wetter war inzwischen im Dauerregen angekommen und es stürmte schon ganz heftig..Der niedliche Weihnachtsmarkt am Südermarkt war um die Mittagszeit etwas verwaist….dafür gab es aber eine Feuerzangenbowle…

….und etwas später in einem gerade erst wieder eröffnetem Mini-Cafe „Beste Stuuv“ selbstgebackenen Apfelkuchen mit mehr Äpfeln als Teig…..die Stücke waren riesig und mega-lecker, mit Sahne….dazu in einer großen Porzellan-Kanne !! Kaffee für mich und für meine Schwester eine Porzellan-Kanne Ostfriesentee…beides auf einem Stövchen zum warmhalten. Klein, gemütlich und absolut wert besucht zu werden…die gute Stube eben.

Aber irgendwann mussten wir uns wieder dem Wetter stellen…also raus in den Regen…nach dem durchschlendern der Geschäfte innerhalb der Fußgängerzone und durc h die Norderstraße:

Eines der Flensburger Geheimnisse: woher kommen die Schuhe auf der Leine…..hihihi

…sind wir letztlich am Hafen entlang gelaufen. Wind und Regen nahmen weiter zu und trübe blieb es auch die ganze Zeit über….es war einfach ungemütlich und unsere Klamotten waren durch die lange Zeit draußen auch schon mehr als klamm….mir wurde richtig kalt in den nassen Sachen.

Später wieder Zuhause bei meiner Schwester, war auch mein Schwager da….und es gab leckere selbstgemachte Tomatensuppe mit viel Chili (also die fand ich mega und werde sie schon bald nach kochen)…und überbackene Spaghetti-Nester (gekochte Spaghetti ,in einer Soße aus Sahne, Eiern und Gewürzen geschwenkt, dann Portionsweise zu kleinen Türmchen gedreht, darauf eine Scheibe Tomate und Mozarella…im Backofen für 15-20 Minuten backen lassen)…auch super lecker und eine schöne Idee…das kannte ich auch noch nicht.

Die Sturmwarnung für Flensburg und auch für Hamburg lies mich dann relativ zügig am frühen Abend wieder losfahren…und die Fahrt zurück war anstrengend…..Der Regen nahm immer weiter zu, genau wie der Wind….die A7 war nicht so voll…doch auf der Autobahn stand das Wasser und spritzte in der Dunkelheit des Abends immer wieder so stark hoch, das die Sicht noch weiter eingeschränkt war. Dazu der Wind und die Windböen und ich hab so manchen LkW und Transporter beobachtet, die Schwierigkeiten hatten die Spur zu halten…und vor mir war irgendwann einer der auf einmal ins Schlingern geriet.

Meine Geschwindigkeit hab ich immer weiter reduziert…die Rader-Hochbrücke (bei Rendsburg über den Nord-Ostsee-Kanal) war für leere LWKS gesperrt und für alle anderen Fahrzeuge auf 60kmh reduziert.

Ich hatte gedacht, das es nach der Brücke etwas weniger windig wird….aber das war ein Trugschluss je weiter ich in Richtung Hamburg kam, umso stärker wurde der Wind….ein „Starker Sturm“ zog über Hamburg….und ich war froh, als ich wieder heile Zuhause ankam. Auch hier pfiff der Wind um die Häuser und machte es drinnen gleich doppelt gemütlich.

Fischbrötchen und Wetter = Hamburg

Oberhalb von Övelgönne / Museumshafen hab ich schnell einen Parkplatz bekommen.

Hamburg ist bei jedem Wetter schön, auch bei bewölkten 3 Grad an einem Montagmittag Ende November…Ich hatte aber auch richtig Glück. Minuten nachdem ich am Elbstrand bei Övelgönne ans Wasser ging, riss die Wolkendeck immer mehr auf und die Sonne kam raus…

Der Strand war ziemlich leer, nur wenige Spaziergänger und einige Hundebesitzer liefen, wie ich, direkt am Wasser entlang….

Kühles November Wetter…aber richtig schön. Mit dickem Schal und Handschuhen und viel Bewegung war es ein herrlicher Spaziergang mit eiskalten Ohren, ich hatte nicht an die Mütze gedacht…egal.

Zum Aufwärmen gab es am Ende des Spaziergangs in einem kleinen Bistro ein Matjesbrötchen und einen Glühwein….hahaha ein Grog wäre stilechter gewesen. Das Bistro heißt: Sutsche. Was sehr gut passt, bedeutet es doch im Norddeutschen: langsam, gemütlich, entspannt…was herrlich zu diesem Mittag passte.

Und kaum saß ich wieder im Auto um Nachhause zu fahren, fing es an zu fisseln 😇

Fluffiges Bananenbrot nach Außenmaß

Mit 3 überreifen Bananen blieb mir ja fast keine Wahl, als daraus ein Bananenbrot/-kuchen zu backen…..soviel Bananenmilchshake wollte ich bei dem Wetter jetzt auch nicht trinken.

So sieht es zwar nicht spektakulär aus, ist aber extrem lecker geworden:

Und das alles mit Zutaten nach Außenmaß…meine kleine moderne klappbare Küchenwaage hat mal wieder ihren Geist aufgegeben und ich hab zwar gefühlt zig verschiedene Varianten an Batterien in Reserve, aber ausgerechnet DIESE nicht….

….und da hab ich mich mal wieder echt gefragt: warum muss heute eigentlich alles elektrisch sein….meine mehr als 20 Jahre alte analoge Küchenwaage hat immer funktioniert und sah mit ihrer klassischen Form auch richtig gut aus…und ich konnte sie immer und überall schnell einsetzen….ich war auch skeptisch als ich mir die elektrische Waage gekauft habe, aber diese ist schmal und klein und nimmt nur wenig Platz weg…seufz, jetzt hätte ich doch gerne meine Alte zurück.

Es hat mich echt geärgert gestern, als ich die Zutaten abwiegen wollte, warum hab ich die alte Waage nur weg gegeben. Bei der Salz-/Pfeffermühle hab ich auch bewusst auf die elektrische Variante verzichtet.

Wahrscheinlich ärgere ich mich auch so doll darüber, weil ich diesen modernen Herd habe, bei dem ich nicht einfach selber entscheiden kann, wann und wie ich eine Herdplatte anschalte. Die Bedienung erfolgt hier über ein Touchpad…..und ich bin der Elektronik hilflos ausgeliefert, wenn der Herd beschließt jetzt lieber piepen zu wollen, als die Herdplatte anzuschalten, weil ein Tropfen Flüssigkeit/Fett auf das Touchpad gefallen ist oder ich den Topf zu weit nach vorne gezogen habe….nach 1-2 Minuten hört das Piepen dann zwar auf…aber in der Zwischenzeit kann ich den Herd nicht benutzen, weil es sich selbständig abgeschaltet hat und nicht sofort wieder anschalten lässt.

Viele meiner normalen Handgriffe, z.B. ein heißes Backblech aus dem Ofen auf die Herdplatte zu stellen…weil diese Oberfläche eben Hitze gut abkann, funktionieren mit diesem Herd nicht…weil das Backblech jetzt auf dem Bedienelement aufliegt und das mag der Herd nun mal nicht und fängt an zu piepen.

Ich muss zugeben, das ich nicht sicher bin, ob die Vorteile eines Induktionsherds mit meinen Koch-Routinen langfristig vereinbar sind. Als technisch unbegabter Mensch, fühle ich mich der Technik oft hilflos ausgeliefert. Jaa ich bemühe mich und mit dem Backofen (der immerhin neben dem Touchpad noch Knöpfe zum Drehen hat) komme ich inzwischen gut zurecht. Aber mit dem Herd bin ich noch nicht ganz verwachsen.

Vor ein paar Tagen erschien in meinem Herddisplay ein „Schlüssel“-Zeichen…also der Herd hatte auf einmal eine Kindersicherung aktiv ….und ich weiß weder, wie ich das angeschaltet habe, noch wie man das wieder ausschaltet….also musste ich die Bedienungsanleitung zur Hilfe nehmen…okay, also jetzt funktioniert der Herd wieder….kapiert habe ich trotzdem nicht, wie ich das aktiviert hatte.

sooo und nachdem ich mir meinen Technikfrust von der Seele geschrieben habe, zurück zu meinem Bananenbrot….hahahaha…. Es sieht nicht so aus, aber die Konsistenz ist leicht und fluffig und leicht feucht, fein und zart im Bananengeschmack…so gut ist er mir bisher noch nie gelungen….und das alles nur mit Augenmaß.

Ach ja, was ich bei diesem modernen Backofen inzwischen gelernt habe….manchmal ist weniger Temperatur besser…und so hab ich das Bananenbrot auch wirklich nur bei 160Grad gebacken und trotzdem war es nach knappen 40 Minuten fertig.

Zutaten lt. Rezept: 80ml Öl, 2 Eier, 110g Zucker, 1 Vanilleschote, 3TL Backpulver, 200g Mehl, Prise Salz, 3 überreife zerdrückte Bananen = zu einem glatten Rührteig verarbeiten