Mimik unter Verschluss

Wie sehr es doch zu unserer westlichen Kultur gehört das Gesicht unseres Gegenüber zu sehen und durch die gezeigte Mimik die aktuelle Grundhaltung der Kommunikation zueinander zu entschlüsseln, merke ich jetzt, wo ich selber mit meinem selbstgebastelten Mund-Nase-Schutz einkaufen gehe.

Gestik und Mimik sind erwiesen oft aussagekräftiger ,als das gesprochene Wort und in dem Zuge wundert es nicht, das die Emojis bei Textnachrichten so beliebt sind…die Emojis ersetzen die fehlende Mimik im schriftlichen Austausch.

Eine solche Textnachricht kann mittels eines Emojis besser eingeordnet werden und damit Fehlinterpretationen des Empfängers vermeiden helfen.

Bei meinem ersten Einkauf mit der Maske bekam die Verkäuferin mein freundliches Lächeln gar nicht mit, da sie mich schlichtweg überhaupt nicht angeschaut hat….Mit der Maske war ich für sie unsichtbar und emotional so weit weg…bei den nachfolgenden Kunden ohne Schutz, hat sie den Blickkontakt zugelassen. Ich fühlte mich ohne Mimik einfach unsichtbar.

Heute ist mir dafür das Gegenteil passiert, eine Kassiererin hat sich sehr freundlich mit Blickkontakt mit mir unterhalten, obwohl ich durch die Maske nur wenig Gesicht gezeigt habe…sie hat sich mit der von mir getragenen Maske scheinbar wohler gefühlt…

Ja, wir werden uns alle für eine Weile daran gewöhnen müssen….wenn ich mir allerdings Temperaturen von 30 Grad + vorstelle fange ich an zu zweifeln, ob ich das dann noch praktikabel finde.

Fahrrad-Tour #1 – Hetlinger Elbufer

So nach den 2 kurzen Touren letzte Woche, hat sich mein Mors wieder an den Sattel gewöhnt, so konnte heute meine 1. größere Radtour starten.

Ich hatte nur ein grobes Ziel vor Augen: Das Elbufer, so ca. auf Höhe Wedel….die genaue Route hab ich dem Zufall überlassen und bin einfach drauflos gefahren.

Erst einmal am Rande des Klövensteen auf Nebenstrecken in Richtung Wildpark Wedel…über schöne kleine Wege bis zum Marktplatz Wedel…und dann erst unterhalb des Deiches, später über den Deich hinweg direkt am Elbufer bis zur Hetlinger Strand.

Hier hab ich das Rad abgestellt und direkt zum feinen Sandstrand. Schuhe aus und mit den Füßen in die Elbe….heute ist der 19.04. und ich bin mit den Füßen im Wasser entlang gelaufen…es ist windig und ich hab eine windfeste Jacke an, ein Kappi auf dem Kopf und laufe trotzdem mit bloßen Füßen im flachen Wasser….himmlisch…ich fühle mich wie im Urlaub.

Für eine Weile hab ich im Halbschatten Pause gemacht und einfach den Wellen gelauscht. Urlaubsfeeling zuhause. Einfach klasse.

Für den Rückweg hab ich mir neue Wege meistens abseits der Straßen gesucht. Großrichtung: Holm und Appen.

Was sich so entspannt und einfach anhört, war allerdings verbunden mit einer Menge Wind, meistens von vorn. Wenn ich mich also darüber freue endlich wieder ebenerdig fahren zu können, anstatt im Taunus Hügel rauf und runter….so ist hier der Wind der Faktor der es etwas schwieriger macht. Aber dem Wind konnte ich ziemlich locker trotzen: Muskeln und Kondition waren ausreichend.

Nur…am Strand hab ich während des Spaziergangs mit den Füßen im Wasser die Jacke angelassen, weil der Wind doch etwas kalt war. Anderen konnte es gar nicht textilfrei genug sein….brrrrrrr also für Spaziergänge im Bikini oder gar nackt fand ich es eindeutig zuuuuu kalt….aber jeder so, wie er mag…

Am Ende der Tour waren es 43,5 km und mein Hintern hatte keine Einwände…also das kann sich schon mal sehen lassen.

Kaum Zuhause angekommen ging es erst einmal unter die Dusche und dann mit frischen Klamotten und frischem Kaffee auf den Balkon…. Ausklang eines schönen Wochenendes.

gesucht und wiedergefunden

Es ist schon bemerkenswert, ich WUSSTE wenn ich mir eine neue Luftpumpe für´s Fahrrad kaufe, werde ich bestimmt meine alte wiederfinden.

Und genau so war es. Auch der nette Tipp noch einmal zu überlegen welchen Ort ich als sinnvoll ansehe und dann noch einmal genau dort zu suchen hab ich gemacht (DANKE 😉 für den Tipp) und so hat es nochmal bis Gründonnerstag gedauert bis ich mir eine neue gekauft habe. Dieses Mal aber keine Mini-Pumpe, sondern eine etwas größere gleich mit Druckanzeige.

Und keinen Tag später hab ich dann die vermisste Mini-Pumpe auch wieder gefunden. War ja klar – oder? Ich habe im Flur ein Regal mit einem Korb voller Handschuhe und Mützen….also warum ich es logisch und perfekt fand die Pumpe dort zu deponieren ist mir jetzt zwar schleierhaft – nun kommt die Minipumpe jedenfalls wieder in den Rucksack….und die NEUE hat ihren Platz in der Kammer gefunden.

ENDLICH also ging es Karfreitag wieder los mit dem Radfahren…ich bin über den Klövensteen in Richtung Wedel bis Blankenese gefahren und dann im Bogen wieder zurück….das war jetzt keine sooo große Runde, aber erst einmal muss sich mein Hintern wieder an den Sattel gewöhnen…

Aber ich freue mich darauf endlich wieder längere Strecken zu fahren und meine Umgebung weiter zu erkunden….das ist die Freiheit die ich liebe…

Pizzaboden – einmal anders

Ich hab vor ein paar Wochen im Fernsehen mitbekommen, wie aus einer Dose Thunfisch und 2 Eiern ein Pizzaboden entstand…

AHA ! Also kein Mehl, keine Hefe – modernes low-Carb-Essen – Wird der Boden tatsächlich knusprig und noch viel wichtiger: kann das auch schmecken?

Ich hab es heute ausprobiert…und was soll ich sagen – es schmeckt tatsächlich…aber als Pizza würde ich es eher nicht bezeichnen.

Letztlich ist es ja auch egal, wie man es nennt…es ist mal etwas anderes, schmeckt und macht satt.

Also eine Dose Thunfisch öffnen und den Thunfisch abtropfen lassen. Mit 2 Eiern und ein paar Gewürzen nach Wahl (möglichst kein Salz) durchmengen und die Masse mit einer Gabel dünn auf ein Backblech mit Backpapier drücken, so das inetwa ein runder Boden entsteht. Bei 200 Grad Umluft (ich würde eher Ober-/Unterhitze empfehlen) für ca. 20 Minuten backen lassen, bis der Boden knusprig ist…am Besten „Auf-Sicht“-backen.

Danach nach Belieben belegen und noch einmal für ca. 10 Minuten in den Backofen = fertig.

Ich hatte nur 2 Mini-Dosen Thunfisch und nur 1 Ei genommen, deshalb ist der Boden etwas klein geraten…hab trotzdem den gesamten Mozzarella und die Pilze drauf gelegt, sieht so etwas überladen aus 😁

Da der Boden ja knusprig sein soll, ist der Thunfisch doch ein wenig trocken, das hab ich mit ein paar Tropfen Olivenöl kompensiert (es ging natürlich auch mit einer klassischen Tomatensoße)

Im Internet gibt es verschiedene Rezepte, die aber alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren…wer also am Abend auf Kohlehydrate verzichten möchte, kann das ja mal ausprobieren…viel Spaß dabei 🙂

Wo ist….

….die Luftpumpe für mein Fahrrad? Ich könnte gerade aus Hemd und Hose hüpfen….heute wäre der perfekte Tag für eine kleine Radtour durch das weitläufige Naturschutzgebiet der Wedeler Aue.

Ich habe alles zusammen gesucht, finde aber partout nicht meine Luftpumpe…und NEIN … sie hängt auch nicht am Fahrrad selbst….grummel….

Ich hab ja öfter mal tolle Ideen, wo und wie ich Sachen optimal verstauen kann…und im Endeffekt weiß ich dann nur noch, das ich es optimal fand, wenn ich es dann nicht mehr finde… genauso ist es mit der Luftpumpe.

Ich bin in jede Ecke gekrochen (habe ja viele Schrägen)…war auf meinem Dachboden…in meiner Vorratskammer hab ich alles hervor gezerrt….Alle Schränke,Schubladen und vor allem alle fahrradtauglichen Taschen, Rücksäcke usw….. NICHTS ….

In letzter Zeit fällt mir vermehrt auf, das ich oft Dinge suche….es wird Zeit für die nächste Stufe des „was brauche ich eigentlich wirklich…und was nicht“… ich hab eindeutig Zuviel Zeugs ….

Da ich das Problem mit der Luftpumpe heute nicht mehr lösen kann, hab ich mich für einen entspannten Nachmittag auf dem Balkon entschieden…und erst gegen Abend werde ich mich dann wieder, wie im gesamten Winter schon, zufuss in die Natur begeben…

…wenn ich mir also Morgen eine neue Luftpumpe gekauft haben werde, wird es auch nicht mehr lange dauern, bis ich meine „alte“ wieder finde….da fällt mir ein…ich könnte noch mal im Auto suchen…immerhin hab ich mein Fahrrad öfter mit genommen…evtl. hab ich sie in der Zwischenebene des Kofferraums …..

Früh am Morgen

Früh am Morgen

Um dem langsam einsetzenden Gefühl sich gleichförmig wiederholender Tage zu entgehen, bin ich gestern Morgen gleich nach dem Aufstehen in den Wald gefahren.

Meine Tage sind gerade erschreckend gleichförmig unausgelastet und verlieren so im Einzelnen ihre Bedeutung. Durch den Wechsel auf die Sommerzeit, zusammen mit einer Art Frühjahrsmüdigkeit (auch durch die Allergien) und dem Urlaub in Quasi-Quarantäne hatte ich zwischenzeitlich auch noch den restlichen Schwung verloren, den verbliebenen freien Tagen einen schönen Verlauf zu geben. Mit anderen Worten: Es ist genug jetzt und es wird Zeit das ich wieder richtig arbeiten kann…

Dieses Gefühl ist zum Glück seit Freitag wieder vorbei…und so bin ich heute Morgen ganz früh im Wald gewesen… im Gegensatz zum Waldspaziergang am Abend, hat der frühe Morgen eine ganz andere Atmosphäre und noch mehr erhabene Stille zu bieten.

Es ist so wunderschön gewesen, wie sich der Dunst der Nacht langsam verzog und die Sonne sich ihren Weg durch die Bäume suchte…so friedlich war die Atmosphäre….kaum zu glauben, was gerade in der Welt passiert…

Urlaub in Zeiten von Corona

Seit Montag hab ich ja Urlaub…und natürlich beschäftige ich mich damit wie ich meinem Urlaub bestmöglich verbringe.

Touristische Reisen sind verboten, es gibt eine Kontaktsperre für mehr als 2 Personen und viele Geschäfte und Freizeitaktivitäten haben geschlossen. Es gibt für Singles im Urlaub eine faktische Selbst-Quarantäne.

Da ich ins Besondere dazu neige, mich permanent (also in Dauerschleife) mit Daten und Fakten über Fernsehen, Internet und Smartphone zu beschäftigen, schaffe ich mir eigene Regeln, um dem Tag etwas mehr Struktur zu geben.

Morgens nach dem Aufwachen mache ich zwischen 15-20 Minuten Frühsport und höre die neuesten Nachrichten. Danach Duschen, anziehen und Kaffee trinken…immer noch mit Nachrichten.

Danach gilt für die nächsten 1,5 Stunden ein striktes Nachrichten-Verbot…also auch das Smartphone wird auf „nicht stören“ gestellt …es ist nämlich Zeit für meine nun wieder täglich stattfindende Englisch-Lesson über Babbel.

Ich hatte vor einem Jahr wieder damit angefangen mein Englisch aufzufrischen, aber dann durch Trennung, Kündigung, Umzug und Neustart, irgendwie tatsächlich vergessen, das ich ja ein Jahres-Abo habe. Das kostet NUR 33,00 EUR im JAHR für eine Sprache…und ich kann mir die Kurse selber so aussuchen, wie ich es möchte…meinem Sprachlevel entsprechend…das ist wirklich für jedes Level empfehlenswert. Zusätzlich lasse ich mich, vor allem Abends über CNBC, Sky und CNN auch in Englisch mit Nachrichten füllen.

Danach ist erst einmal Zeit fürs Frühstücken und mit Blick auf das anhaltend strahlende Wetter, sitze ich anschließend mit Laptop und Handy auf den Balkon für ein Sonnenbad, warm eingepackt mit Jacke und Decke, dazu eine weitere Tasse Kaffee oder heißen Tee.

Jetzt ist die Zeit Mails zu lesen, WhatsApp-Nachrichten zu beantworten, die Finanzmärkte zu beobachten und meine Anlage-Strategien täglich neu mit den aktuellen Zahlen zu bewerten und die Ziele, wenn nötig, neu zu justieren…

Gegen Mittag gibt es dann die Reste vom Vortag oder eine schnell zuzubereitende Mahlzeit und der Nachmittag ist dann ein paar Stunden unverplant ….also entweder einkaufen, putzen, lesen, Sudoku lösen, einen kleinen Spaziergang unternehmen, Blumen auf dem Balkon richten, Wäsche waschen, bügeln oder Aufräumen….manchmal telefoniere ich auch…aber die Meisten haben im Moment mit sich und ihren Familien genug am Hut.

Gegen 18 Uhr schaue ich eine der Krimi-Serien, danach ist wieder Nachrichten-Zeit auch mit nachfolgenden Sondersendungen….meistens hab ich dabei Kopfhörer auf und koche das Abendessen und auf Vorrat (mein Gefrierschrank ist aktuell fast leer gegessen)… Wenn andere dann ab 20.15 Uhr vor dem Fernseher sitzen um Filme anzuschauen, schnüre ich meine Schuhe und mache meinen Walking-Runde am Abend für 1-2 Stunden je nach Lust und Laune….es sind dann extrem wenig Menschen unterwegs.

Alle Aktivitäten die ich sonst gerne mache, gehen ja aktuell nicht…also mache ich das Beste daraus. Singles wie ich, haben im Moment eine doppelte Herausforderung.

Da ich ja schon Zuhause alleine bin und es im Moment nur wenig mit Kollegen und Freunden kompensieren kann, muss ich aufpassen das ich mich nicht zu sehr zurück ziehe. Also so richtig Urlaub ist das natürlich nicht, weil mir die Unbeschwertheit fehlt…aber was soll ich sagen: mir geht es ja sehr gut und da will ich mich überhaupt nicht darüber beschweren….andere haben es da definitiv schwerer.

Passt auf Euch auf und bleibt gesund ☘

Überforderte Ohren

Ich bin bis Sonntag Mittag bei Schwester und Schwager geblieben und das Kommunikations-Bedürfnis der Beiden hat mich zeitweile überfordert.

Beide reden sehr laut und reden auch gleichzeitig mit mir. Scheinbar sind die Beiden mit knapp 54 Jahren bereits auf dem besen Weg schwerhörig zu werden…ich bin öfter mal zusammen gezuckt….und hab auch gebeten die Lautstärke etwas zu reduzieren….mein Gehör regiert ja im Gegensatz sehr empfindlich auf Lautstärke.

Zudem war das permanente und gleichzeitige Reden der Beiden irgendwann auch so etwas Zuviel….und ein paar Mal hab ich mich während der Wanderung etwas zurück fallen lassen, um die Stille der Landschaft zu geniessen…ich hatte sogar gesagt, ich brauche mal eine kurze Auszeit….leider hat mein Schwager dann eben noch ein wenig lauter geredet..damit ich es auch mit 4-6 m Abstand noch höre was er mir gerne über die Koniks (freilebende Wildpferde, die es dort gibt) erzählen wollte. Auf der anderen Seite war das ja genau das, was Beide brauchten: Laufen in der Natur UND die Möglichkeit alle Sorgen und Nöte raus zu lassen….

Meine Schwester hat sich hinter her auch entschuldigt, das sie mich überfordert haben…hahaha …. alles gut – ab jetzt sindja erst mal für die nächsten Wochen keine weiteren Besuche mehr angeraten

…und mir tat es ja auch gut….auch ich konnte mein aktuelle Lage schildern mit meinen Befürchtungen und Unsicherheiten…..

Gute Entscheidung

Gute Entscheidung

Zur Geltinger Birk zu fahren, war eine sehr gute Entscheidung….Es waren zwar nur ca. 4-6 Grad mit starkem Wind, aber dafür bei sehr klarer Luft und strahlendem Sonnenschein.

Mein Schwager hatte eine Runde von ca. 12km ausgesucht und es war einfach phantastisch. Alle 3 hatten wir das Gefühl noch mal so richtig durchatmen zu können, bevor am Sonntag die wahrscheinlichen Ausgangssperren für uns kommen werden

Wir waren 3 Stunden wandern….und haben 2 Pausen gemacht. Die Schönheit dieses Tages ist kaum mit Worten zu beschreiben, deshalb hier ein Bild:

Es waren einige Menschen unterwegs….aber entweder es waren Einzel-Personen, Paare oder Familien mit Kindern…. es gab keine sonstigen Gruppen….alle waren rücksichtsvoll, haben Abstand gehalten…und trotzdem freundlich gegrüßt. Alle schienen entspannt und zufrieden draußen sein zu dürfen…

Inzwischen wissen wir ja seit Sonntag Nachmittag das die Bundesländer sich gemeinsam für ein Kontaktverbot von mehr als 2 Personen entschieden haben, anstelle von generellen Ausgangssperren.

Meine Schwester hat am Abend Pizza selber gebacken und wir sind früh schlafen gegangen….

Änderungen im Tagesablauf

Ich arbeite jetzt tatsächlich zum allerersten Mal in meinem Leben im Schichtdienst und das im Büro…und als absoluter Frühaufsteher fange ich erst um 13.15 Uhr an zu arbeiten. Aber okay – ist ja nur vorübergehend. Tja und so sitze ich mit meinem Firmen-Laptop NICHT zu Hause, sondern in der Firma, in einer Extra-Etage nur für die Mitarbeiter die in der 2. Schicht arbeiten….

– also ich habe einen Laptop und arbeite an einem Schreibtisch der EIGENTLICH externe Bildschirme und Tastatur hat…aber die IT schafft es nicht, den Laptop an die Dockingstation anzuschließen (ICH darf das nicht selber machen – meine Chefin hat es beantragt).

– und die IT schafft es nicht, das noch fehlende letzte Puzzlesstück auf meinen Laptop aufzuspielen, damit ich von Zuhause aus arbeiten kann (ICH darf das auch nicht forcieren – auch das hat meine Chefin beantragt…allerdings erst nachdem ich Montag wieder im Büro war…kann sein, das sie nicht wirklich damit gerechnet hat, das ich noch arbeiten komme).

Eigentlich sollen wir ja nicht in unsere eigene Etage gehen, die während meiner Schicht aber total leer ist…aber so ganz geht das nicht, alle Ordner sind ja noch dort…und so manches Mal muss ich dann doch dorthin…

Inzwischen ist es auch schon egal, ob das mit dem Homeoffice noch klappt , ich muss ja nur noch bis Freitag arbeiten.

Aber meinTagesablauf hat sich schon geändert:

Morgens mache ich jetzt vor dem Fernseher Fitnessübungen, während gleichzeitig die neuesten Nachrichten laufen… gut das ich schon vor Jahren diverse Hanteln, Fitnessmatte und Faszienrolle gekauft habe und ich auch im Fitnessstudio meistens „manuelle“ Übungen mache…so fällt mir der Umstieg auf HEIM-Training jetzt nicht sooo schwer. Sonst bin ich ja abends ins Fitnessstudio gegangen – aber die sind jetut für eine Weile geschlossen.

Danach erst gehe ich duschen und trinke meinen Kaffee und frühstücke etwas ..und dann muss ich auch schon am Vormittag kochen…denn wenn ich so gegen 20 Uhr nach Hause komme, hab ich auch keine Lust mehr dazu.

Zum esten Mal hab ich einen ersten Eindruck, was es heißt im Schichtdienst tätig zu sein…und ich bringe hier meinem Respekt zum Ausdruck für all die Menschen die das IMMER machen müssen…und dann oft auch noch Schichten wechseln müssen…also das wäre die Hölle für mich.

Und ständig muss ich am Vormittag die Zeit im Auge behalten und überlegen: was kann ich jetzt noch machen…wie lange dauert das, wann muss ich losfahren…. irgendwie hab ich zwar genauso viel Freizeit wie sonst Abends nach der Arbeit…aber es ist nicht so entspannend…es ist immer die mahnende Uhr im Blick zu halten…