Wandern im Dauerregen

Wandern im Dauerregen

Den ganzen Tag hat es nicht einmal aufgehört zu Regnen…Die Fahrt nach Ahrensburg verlief reibungslos. Anstatt meine Dicke Winterjacke immer wieder durchregnen zu lassen, hab ich mal etwas anderes ausprobiert:

Erst mal eine dicke Sweatjacke, darüber mein Regenjacke, die nur wenig gefüttert ist und darüber noch den dünnen Regenponcho. Das hatte den charmanten Vorteil, das weder der Schal, noch mein Wander-Rucksack vollkommen durchnässt wurden und ich gleichzeitig nicht zu warm angezogen war….

Nach 2,5 Stunden war der Poncho zwar innen wie außen nass…aber das war gar kein Problem…immerhin waren meine  Socken bereits nach 30 Minuten  vollkommen durchnässt… Die Wege waren derartig durchweicht und matschig, das ich mehrfach keine andere Wahl hatte als mich mit den Füssen in die tiefen Pfützen zu „retten“ um nicht der Länge nach hinzufliegen…mehrfach bin ich auf dem unebenen Wegen weg gerutscht….

Anfänglich dachte ich noch, mir wird bestimmt niemals warm werden…aber bereits 20 Minuten später sah das ganz anders aus…

Die Stunden im Wald taten mir gut…dabei war ich eigentlich ständig am Rande des Waldes, so das ich mich gut orientieren konnte…und trotz des schlechten Wetters waren viele Jogger, Hundebesitzer  und Spaziergänger unterwegs…

Da ich die meiste Zeit damit beschäftigt war auf den Weg zu achten, blieb meinem Kopf keine Zeit mehr andere Gedanken aufzunehmen….im Nachhinein war DAS die perfekte Erholung.

Den Rest des Tages hab ich dann entspannt und zufrieden auf der Couch verbracht. Mission completed.

 

 

 

 

Erholung – aber wie?

Mein erster Reflex heute: ich verkrieche mich auf der Couch unter eine Decke und bewege mich nicht mehr fort. Immerhin wäre das ja  auch eine Form der Erholung.

Der Regen hat noch nicht einmal aufgehört heute, es ist alles grau in grau und mir ist kalt.

Aber nein..ich spüre bereits jetzt, wenn ich DAS heute so machen würde, wäre ich am Ende des Tages unzufrieden… und unzufrieden in eine neue Woche zu starten macht auch die kommende Woche nicht zufriedener…

Ich habe lange und sehr gut geschlafen…so gut, wie die ganze Woche nicht. Durch den Schlaf hab ich schon ein Gefühl von Erholung, aber das reicht noch nicht.

Das Rezept lautet: RAUS gehen….ab in die Natur…egal was das Wetter gerade sagt.

Ich hab also mal wieder die Karte von Schleswig-Holstein und Hamburg vor mir ausgebreitet und meinen Blick ruhte lange auf der Holsteinischen Schweiz (nein – zu weit weg für heute) – ich hab keine Lust jetzt noch so lange im Auto zu sitzen).

Also einer gedachten Linie: Holsteinische Schweiz in Richtung Hamburg  einfach mal mit dem Finger entlang gehen:  Plön / Bad Segeberg / Bad Oldeslohe / Ahrensburg / Hamburg.

Ahrensburg: das ist nahe dran und hat so einiges an Natur zu bieten z.B. das „Stellmoorer Tunneltal“ … das klingt doch super – oder nicht?

Also das Ziel für heute ist gefunden.

Nun werde ich also die Trägheit  abstreifen, mich in ein Regenoutfit werfen, meinen Rucksack packen und nach Ahrensburg fahren…

Erholung notwendig

Diese Woche hat aber auch nervlich an mir gezerrt…das Ergebnis:

Blutdruck und Ruhepuls liegen weit über meinen normalen Werten und auch .meine Haut rebelliert wieder. Die ganze Woche hab ich schlecht geschlafen und wenig noch dazu.

Ich benötige jetzt dringend Erholung und Stille und bin froh das ich für den Rest dieses Wochenendes mit NIEMANDEM mehr sprechen muss…

Den Kaffeekonsum sollte ich auch mal etwas reduzieren.. Und vom Alkohol hab ich in dieser Woche auch zu viel gehabt…das reicht glattweg für die nächsten 1-2 Wochen…lach.. Also mehr Tee, Saft und Wasser in den nächsten Tagen.

und jetzt mache ich noch ein paar Entspannungsübungen, bevor ich dann noch zu einem kleiner kleinen Walkingrunde aufbreche.

Eine große Runde hab ich heute Mittag noch mit meiner Schwester gemacht, nach dem Brunchen…

 

 

 

 

Los geht`s

…mit der Suche nach einem anderen Job.

Obwohl ich noch vor knapp 2 Wochen davon überzeugt war, es noch eine Weile in der Firma auszuhalten, gab es eine weitere blöde Situation…eine Zuviel  (noch vor dem „Probezeit-Endgespräch“ mit meinen Chefinnen) und so hab ich den Personalvermittler gebeten mein Profil in seiner Firma zu reaktivieren.

  • ich hab meinen Lebenslauf aktualisiert
  • mein Xing-Profil für Recruiter freigegeben
  • mein Stepstone-Profil aktualisiert

Letzten Samstag hab ich dann vier Bewerbungen geschrieben und über die Online-Portale verschickt…und bereits am Montag hatte ich

  • eine Absage
  • eine Einladung zum Vorstellungsgespräch
  • zwei Einladungen von Recruitern zum Telefongespräch (die haben mein Profil gesehen)

Und immer wenn etwas schneller passiert, als ich es erwarte, war ich im ersten Moment geschockt…lach….die Woche im Job war schon anstrengend (Monatsabschluss) und dann noch die Telefongespräche. Solche Erstgespräche dauern ja auch schon mal 1 Stunde…und die Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch in Hamburg musste ich ja auch noch durchziehen.

Ich hab mich also wieder mal auf ein Bewerbungsgespräch komplett in Englisch vorbereitet: meinen Lebenslauf, Berufliche Sachgebiete usw….Nicht das das nötig ist, aber so bin ich bestens auf Fachfragen vorbereitet und gleichzeitig kommt immer ein Gespräch auch auf Englisch und da ich ja nicht weiß für welches Themengebiet hab ich so zumindest alle notwendigen Vokabeln und Phrases schneller parat.

Das Gespräch war lange, fast 1,5 Stunden und es war eine lockere Atmosphäre…ich kann es mir gut vorstellen dort zu arbeiten, mit dem Auto wären es ca.25 Minuten nach Hamburg rein….Parkplätze kann man morgens dort auch noch finden, das Bürogebäude ist neu…es wäre mit der neuen Stelle ein 2er Team in einem Büro…es ist eine moderne Firma, mit einem nachhaltigen Geschäftsfeld,  die zu einem skandinavischen Konzern gehört. Die Eckdaten passen auf beiden Seiten….aber ich bin natürlich nicht die einzige Bewerberin. Aber ich habe gute Chancen in die 2. Runde zu kommen.

Und wenn nichts daraus wird, hab ich immerhin schon mal wieder die erste Hürde genommen…ich habe mich aus der Starre des „man müsste sich mal umschauen“ gelöst und bin aktiv dabei….das ist doch auch schon mal etwas.

Allein diese Perspektive macht mir das weiter arbeiten in der jetzigen Firma leichter…

..to be continued….

 

 

 

 

Sackgasse – kein Dialog

Gestern nun, hatte ich das „Abschluss-Gespräch“ mit meinen beiden Chefinnen…

und was soll ich sagen…die Entscheidung wurde noch einmal um 14tage vertagt…das ist so typisch.

Bereits einen Tag zuvor hat sich meine Chefin auf eine Art präsentiert, die mich doch sehr überrascht…sie hat sich scheinbar von mir bedroht gefühlt und irgendwie fühlte es sich bei mir so an, als ob sie wirklich alles falsch verstehen wollte….

Ich hatte also ernsthaft damit gerechnet am gestrigen Tag meine Papiere zu erhalten…und entsprechend meinen Schreibtisch aufgeräumt…lach…nur so…vorsichtshalber…nicht das ich unvorbereitet bin.

Auf die unausweichliche Frage ob es mir gefällt und ob ich gerne hier arbeite habe ich eine ehrliche Antwort gegeben. Eigentlich wollte ich es ja diplomatischer gestalten, aber dann hab ich mich doch für eine nur  abgeschwächte Variante der Wahrheit  entschieden….also ich fühle mich noch nicht angekommen und manchmal komme ich gerne ins Büro.

Das Gespräch verlief dann hauptsächlich so, das es meine eigene Schuld sei. Ich will nicht abstreiten, das ich auch nicht immer korrekt auf die Kollegen reagiert habe…auch ich hab Dinge mal überbewertet oder fehlinterpretiert…na klar…bin  ja auch kein Engel…immerhin hab ich rote Haare…grins.

Aber all meine Versuche mit den Kollegen von Anfang an in Kontakt zu kommen waren mit den verschiedensten Aussagen der Beiden vom Tisch…meine Schuld…warum frage ich auch sooooo, warum habe ich nicht mehr Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Kollegen genommen…(die Armen 14 Kollegen müssen sich durch meine Ankunft wirklich schrecklich bedroht gefühlt haben)

meine unverschämte Frage an die Kollegin war: „Warum buchen wir das so?“

Chefs: “ ja also…sooo eine Frage – da muss sich die Kollegin ja direkt angegriffen fühlen“

ich: Warum – das ist doch eine normale Frage – ruhig und sachlich gestellt

Chefs: na damit sagen Sie doch, das Sie die Kollegin beschuldigen, etwas verkehrt gemacht zu haben und ihr zeigen, das Sie es besser wissen. Da würde ich auch auf Abwehr gehen.

ich: Nein – das ist doch bloss eine ganz normale Frage, damit ich verstehe aufgrund welcher Regel oder Anweisung das so gemacht wird?

Chefs: Nein damit  wollen Sie nur Ihre Überlegenheit demonstrieren

Ich:  Aha – Dann darf ich also gar nichts fragen?

Chefs: Doch – aber….anders

Ich: Wie würden Sie denn diese Frage stellen wollen?

Chefs: Darauf kann ich Ihnen so keine Antwort geben.

…..

Dann kam noch die Aussage ich solle meine Attitüde meinem Job anpassen….Als Beispiel wurde angeführt, das man als Sachbearbeiter sich eben nicht so kleiden solle wie Chefs…

Ich: haben sie bemerkt, dass ich meistens in Jeans, Shirt und Strickjacke komme? ich kleide mich nun wirklich nicht wie Jemand der  glaubt etwas zu sagen zu haben

Chefs: jaa es liegt ja auch an der sehr geraden Haltung

Ich:  meine körperliche Haltung ist schon immer sehr gerade gewesen, soll ich jetzt krumm gehen  (ungesagt aber gedacht: immerhin hab ich viele Jahre getanzt, da hat man eine andere Körperhaltung und Körperspannung. Letztlich hat meine Haltung aber auch mit meinem Selbstbewusstsein zu tun…was kann denn ich dafür das andere sich durch meine Körperhaltung bedroht fühlen).

….

na ja…letztlich bin ich also selber Schuld….das hab ich mir nach dem Disput einen Tag vorher schon gedacht….meine Chefin hat auf eine meiner Mail so reagiert:

Chef: Ich frage mich, was Du mir mit deiner letzten  Mail sagen willst…

Ich: ähmm – genau das was in der Mail steht

Chef: ich sehe nicht ,was ich mit der Mail Information anfangen soll…was willst Du mir damit sagen…willst Du mir damit beweisen  das Du etwas mehr oder besser weißt als ich?

Ich: ICH? ….mir ist das echt egal….wenn du sagt machen es von links nach rechts – dann mache ich das…und wenn Du es von Rechts nach links haben möchtest….mache ich das auch…aber ich soll mich doch einbringen, also muss es doch möglich sein sich fachlich auszutauschen…aus dem Grund habe ich ihr eine Information mit einer kurzen Erläuterung geschickt,  ich im Internet zu dem Thema gefunden habe…zur Information.

Also hab ich vorgestern gelernt : Ein echter Dialog ist hier nicht gewünscht…Stumm bleiben dagegen ist auch nicht erwünscht….es bleibt also nur ein Pseudo-Dialog: JA und Amen.

Deshalb hab ich mich gestern für eine etwas abgeschwächte direkte  Aussage entschieden…und in 14 Tagen sehen wir dann weiter….

 

 

 

 

Soweit die Füße tragen

Soweit die Füße tragen

Da hätte ich doch beinahe gestern  Nachmittag das schöne Wetter verpasst….ich hab lange telefoniert (also für mich fast rekordverdächtig lange – es waren fast 2 Stunden) und mich voll auf das Gespräch konzentriert….

Bis ich dann meinen Rucksack gepackt, Wanderstiefel angezogen und endlich los marschiert bin, hat es dann nur ein paar Minuten gedauert… aber es war schon ca. 15.30 Uhr und die Sonne verzog sich dann auch sehr schnell… Schade.

Aber egal…denn ob die Sonne scheint oder nicht,  Draussen sein  bringt immer noch mehr Sonne, als sich drinnen aufzuhalten.

Ich bin direkt vor meiner Wohnungstür mit meinem Wanderausflug gestartet …Ziel war der Klövensteen…der ja nur etwas mehr als 2km entfernt ist….

und aus der eigentlich nicht so groß geplanten Runde wurde eine wunderschön entspannte Wanderung kreuz und quer durch den Wald. Dabei hab ich so ziemlich alles ausgeblendet und mich einfach Schritt für Schritt durch den Wald tragen lassen… Anfangs hab ich noch bewusst auf die Wege geachtet…aber nach der 6. oder 7. Abzweigung war es mir einfach egal….obwohl das Wetter mild und ohne Wind leise vor sich hin strahlte, blieb es auf den Wegen erstaunlich leer. Sehr entspannend.

Erst mit einsetzender Dämmerung hab ich mir Gedanken über den Rückweg gemacht und bin auch einigermaßen in die richtige Richtung gelaufen (hab es mit Google-Maps tatsächlich geschafft mich grob zu orientieren)… dann hab ich eine Frau mit großem Hund getroffen und sie vorsichtshalber gefragt….sie hat mir dann auf dem Handy das Google-Maps auf „Satellit“ umgestellt und  mir gezeigt wo ich entlang gehen sollte.

Das war ein guter Rat die App auf Satelliten-Ansicht umzustellen, so erkennt man tatsächlich die Wanderwege…auf der normalen Kartenansicht sind diese dagegen oft  nicht sichtbar.

Es wurde langsam dunkel im Wald, aber immer noch gab es genügend Restlicht um den Weg zu erkennen….erst als es richtig dunkel wurde, hab ich meine Taschenlampe hervor geholt .

Inzwischen bin ich auch bei kleineren Touren immer gut ausgerüstet: Wasserflasche / wenigstens einen Apfel  oder sonst etwas zum Essen, das Thermositzkissen für Pausen, meine Taschenlampe / immer etwas Geld / Pflaster / Kopfschmerztabletten / Mütze+Handschuhe / Taschentücher / wenn ich daran denke auch eine Power-Bank (durch die vielen Fotos wird mein Hand recht schnell entladen)  oder auch eine Wanderkarte (jaa  hatte ich auch mit – aber nicht für den Klövensteen ….aber in der Lüneburger Heide wäre ich damit zurecht gekommen hahaha)….

Obwohl ich zügig gelaufen bin, hab ich nur wenig Geräusche verursacht und so konnte ich im Schatten noch ein Reh beobachten, das vor mir den Weg kreuzte….es war leider nur eines…schade…

Irgendwann kurz bevor ich wieder auf den Hauptweg treffen sollte, sah ich vor mir zwei rote Lichter…zuerst dachte ich das wäre ein Radfahrer….aber nein…es war ein Hund mit einem leuchtendem Halsband und neben dem Hund war die Frau von vorhin, die mir beim Weg geholfen hatte.

Sofort kam sie auf mich zu und hat sich entschuldigt, das sie mir den Weg nicht korrekt beschrieben hätte….sie hätte sich vertan…ich hab sie dann beruhigt, das sie mir sehr geholfen hat…schon allein durch die andere Ansicht …und ich den richtigen Weg gefunden hätte….sie hatte sich Sorgen gemacht, weil es ja inzwischen komplett dunkel im Wald war….ich fand das total nett…

Da sie fast den gleichen Rückweg hatte, sind wir eine Weile zusammen gelaufen und haben uns unterhalten….mit dem Hund geht sie hier regelmässig spazieren…auch im dunkeln…UND sie hatte Gummistiefel bis zu den Knien an, so konnte sie noch  ungefährdeter im Dunklen laufen als ich mit meinen nur knöchelhohen Wanderstiefeln….lach…ich musste schon etwas auf die Pfützen achten….Am Ende des Weges hat sie mir noch einmal gezeigt wo ich hin muss, wir haben uns mit Handschlag verabschiedet… ich hab mich noch einmal für ihre fürsorgliche Unterstützung bedankt…und sie hat mir noch ihren Namen genannt…wenn wir uns mal wieder begegnen sollten…. Echt klasse…so einfach, freundlich und unkompliziert….eine nette Frau.

ich bin dann noch die letzten Km nach Hause gewandert…und war überrascht das mein Fuss während der gesamten Stunden KEINE Probleme bereitet hat…ich bin mehr als 14km gewandert, das waren fast 22.000 Schritte, ich bin mehrere Stunden (mit 2 kleinen Pausen) unterwegs gewesen….und mein Fuß hat alles mit gemacht.

Normalerweise hab ich innerhalb von 2 Stunden mindestens 1x ein großes Problem…und spätestens auf dem letzten Km mit Asphalt unter den Füßen bekomme ich große Probleme, die mich dazu zwingen für eine Weile anzuhalten und dann muss ich den Schuh ausziehen und meinen Fuß massieren……heute: NICHTS…gefühlt hätte ich noch Stunden so weiter laufen können.

Ich bin hellauf begeistert…mache aber inzwischen sehr regelmässig abends Fuß-Gymnastik, mit Dehnen und Beugen, Strecken und Greifen… Besonders  gut ist dann noch die Druckmassage unter den Fußballen…manchmal tut das höllisch weh…und wenn ich danach noch mal die Zehen dehne dann hört man ein leises mehrfaches Knacken…und dann geht alles auf einmal wieder besser…zumindest für ein paar Tage….

 

 

 

Land unter

Gestern Abend hat mich meine Walking-Runde mal wieder an die  Mühlenau geführt…es ist ein eher kleines Flüsschen…normalerweise.

Nach den aktuellen Sturm „Sabine“ gefolgt vom Dauerregen ist die Mühlenau einfach voll….der ansonsten sehr schöne Spazierweg entlang des Flüsschens,  war zum Teil überflutet und auch der Versuch über den Rasen auszuweichen führte dazu, das ich fast bis zum Rand meiner knöchel-hohen Wanderschuhe im Wasser stand…

Es ist natürlich nicht zu vergleichen mit Hamburgs Sturmfluten…oder den reißenden Flüssen, die auf einmal in den Bergen aus harmlosen Bächen entstehen….aber trotzdem zeigt es die Naturgewalt die im Wasser steckt….wenn auf einmal der Flusslauf nicht mehr sichtbar ist oder der Uferrand…  wenn alles  gleichmäßig  vom Wasser bedeckt ist…es so aussieht, als ob alles einfach dem Fluss gehört, dann ist sichtbar…der Mensch hat der Natur nur wenig entgegen zu setzen.

Es ist gut, das es hier so viel unbebautes Land gibt…Polderflächen…die fähig sind, das überschüssige Wasser aus Bächen und Flüssen aufzunehmen, wenn diese über die Ufer treten…so etwas kann es nur auf dem Land geben….je mehr Flächen versiegelt werden, um so schwieriger wird es mit dem vielen Wasser.

 

 

Aufraffen zum Sport….sehr mühsam

Aufraffen zum Sport….sehr mühsam

Letzten Donnerstag bin ich direkt nach Feierabend wieder an die Elbe gefahren. um zu laufen…zuerst direkt am Strand entlang und auf dem Rückweg…es wurde langsam dunkel,…über den Elb-Höhenweg…

Es war ein interessantes Zwielicht…und ehrlicherweise war der Himmel nicht ganz so blau, wie das Bild vermuten lässt….aber es war ein unglaublich surreale Atmosphäre…

Das Laufen hat mir gut getan und wie immer ,in den letzten 2 Wochen, bin ich später wie ein Stein ins Bett gefallen und hab geschlafen. Ich schlafe aktuell sehr viel. Aber ich schlafe vor allem sehr gut…und bin danach richtig erholt. Sogar an meine Träume kann ich mich wieder erinnern…..nur hält diese Erholung nicht lange an und nach Feierabend fühle ich mich kraftlos, antriebslos.

Ich hab jetzt endlich wieder angefangen mehr Sport im Fitness-Studio zu machen: Krafttraining, Rück-und Bauchtraining, Dehnübungen. Mal im Studio…mal Zuhause (gut das ich seit Jahren schon Hanteln zuhause habe…lach…jetzt kann ich sie mal wieder einsetzen).

Das walken hilft zwar meiner Seele und ist auch für die Beine gut…aber es fehlen die anderen Muskelgruppen  und bei DEM Wetter der letzten Tage kann ich auf meine Walking-Runde am Abend auch gerne verzichten.

Dafür hab ich heute um 21 Uhr das Fitness-Studio besucht….ich hoffe ich schaffe es endlich wieder so einen normalen Rythmus für das Fitness-Training in mein Leben zu implementieren….häufig nehme ich mir vor: Also HEUTE geht’s in Fitnessstudio…und wenn es dann soweit ist, hab ich tausend andere Dinge, die ich lieber erledigen könnte…aber kaum bin ich zuhause falle ich dann erst einmal auf die Couch und später mache ich dann doch nur meine Walking-Runden….

Es ist sehr frustrierend wie stark ich gegen den inneren Schweinehund ankämpfen muss…

 

 

Schreib-Faul

Ich bin aktuell etwas schreibfaul… und es fehlt mir gerade ein wenig der Antrieb.

Ja klar ich gehe arbeiten, gehe walken, kaufe ein und koche, ich telefoniere und chatte,  unterhalte mich mit neuen und alten Kollegen, putze die Wohnung, wasche und bügele die Wäsche…

Ich bin emotional ausgeglichen, freue mich über vieles, ärgere mich nur selten…aber irgendwie fehlt mir der Antrieb zum Schreiben…sitze am PC und weiß mich nicht auszudrücken….wo es sonst nur so aus mir heraussprudelt.

Ich glaube mir fehlt gerade die Sonne…

 

 

 

Falsche Richtung

Falsche Richtung

Ich wollte ja mal clever sein und hatte mir extra aus dem Internet für das Wandern im Wohldorfer Wald eine Übersichts-Karte ausgedruckt auf der sogar die Parkplätze ausgewiesen waren… den Parkplatz hab ich auch gefunden und dann hab ich einfach den nächstbesten Wanderweg genommen und bin los gelaufen.

Es waren herrliche Wege, erst eine Weile an weitläufigen Wiesen vorbei , dann durch den Wald, herrliche schmale Wege entlang, weitläufige Flächen mit Beobachtungsstationen, viele Bäume standen im dunklen Wasser….das trübe Wetter von oben blieb sogar eine Weile recht stabil…und erst als ich schon nicht mehr genau wusste wo ich mich eigentlich befand fing es dann doch noch an zu regnen…

Irgendwie hab ich es mal wieder geschafft den falschen Wegen zu folgen, was einfach daran lag, das ich an meinem Startpunkt NICHT auf die Himmelrichtung geachtet habe….und so war ich eben nicht im Wohldorfer Wald gelandet, sondern in dem unmittelbar anschließendem Duvenstedter Brook. Was ja auch gar nicht schlimm war….nur das ich mich beim Rückweg zum Parkplatz über die Richtung gewundert habe…und erst mit Hilfe von Google Maps hab ich begriffen, das der Parkplatz ja jetzt auf der anderen Seite, also seitenverkehrt sein muss, da ich mich ja in einem ganz anderen Gebiet aufhalte. Wie immer bin ich mit mehr Enthusiasmus als Ortskenntnis unterwegs gewesen….aber so habe ich ein wunderschönes Gebiet kennen gelernt und am Ende war ich verwundert, wie nah ich doch bereits wieder an meinem Auto war….und mit 12km war es auch eine ausreichende Strecke. Ich war mehr als 3 Stunden unterwegs, was vor allem an den Tierbeobachtungsstellen lag und an der NABU-Station – wo ich mich mit meinem Thermokissen, Kaffee und meinem Salat nieder gelassen habe….es gab so viel anzuschauen und zu fotografieren…so das ich trotz meines zügigen Schrittes nicht wirklich schnell voran gekommen bin..

…und fast wäre ich noch den Schlümpfen begegnet 😂- oder zumindest ist es der Eingang nach Schlumpfhausen….schaut mal

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