Faulenzer Tag

Heute mache ich einen echten Faulenzertag…

Meine Daumenwurzel an der linken Hand ist immer noch geschwollen, ist inzwischen jedoch nur noch halb so dick, wie gestern…dafür schillert sie jetzt in den Farben eines Gewitters….dunkelblau bis dunkelgrau….

Fahrradfahren fällt damit heute aus…ebenso alles was ich sonst mit der linken Hand mache…also sehr viel (inclusive Bügeln, abwaschen  usw. (okay  für´s Zähneputzen hab ich die rechte Hand genommen….fühlt sich zwar ungelenk an, funktioniert aber auch).

Auch schwere Sachen heben geht heute auch noch nicht wieder oder auf dem Balkon die Pflanzschalen umschichten und entleeren…. noch 1-2 Tage und meine Hand ist wieder voll einsatzfähig…hoffe ich zumindest.

Damit ist klar: Heute werde ich mal faulenzen…und das kommt mir ganz gelegen….ab Morgen muss ich wieder arbeiten, also gilt heute noch mal die Devise: Kraft-tanken für die kommenden anstrengenden Wochen.

Ich war am letzten Donnerstag, dem Feiertag, für ca. 1 Stunde im Büro…und bin dort fast über meinen neuen Chef gestolpert….wir haben uns kurz unterhalten (schon nach ca. 1 Minute hat er gefragt ob wir nicht auf Englisch reden können – na klar ) und er hat mir erzählt, das die jetzt wahrscheinlich doch bereits ab 1.8. einen Nachfolger für mich gefunden haben. Das wäre phantastisch…dann müsste ich mein Team nicht noch quälen und kann in ca. 1,5 Monaten noch meinen Nachfolger einarbeiten…das wären dann mal echt gute Nachrichten.

Aber bei der schnellen Durchsicht meiner Mails wurde klar: das werden keine leichten Wochen …aber wann war es schon mal leicht für mich in dieser Firma…also Augen zu und durch…. Es sind ja nur noch etwas mehr als 2,5 Monate  die ich arbeiten muss und dann bin ich fort….

Irre wie schnell  die Zeit jetzt gelaufen ist, seitdem ich gekündigt habe…es sind schon knappe 2 Monate vergangen…

Also:  Heute werde ich mal die Füße hoch und die Hand still legen und einfach mal gar nichts tun….außer etwas schreiben am PC (die Finger funktionieren ja einwandfrei ) und nachher  noch Essen kochen…. Auch die Muskeln brauchen ja mal eine Pause zur Regeneration… also HEUTE 

…und Schwuuups ….

Die Freude blieb bis zu dem Moment, in dem ich versuche mein Fahrrad  an einer ungünstigen Stelle zu wenden….einer der Querwege verlief einfach ins Nichts….und währende des Wendemanövers verfingen sich ein paar am bodenliegende Äste in den Pedalen, meine Versuche das Gleichgewicht zu halten schlugen fehl…und schwuuuups lag ich auf dem weichen Boden.

Die Äste und das Pedal zerkratzen mein linkes Bein…, mein linker Ellenbogen steckte im Dreck und obwohl ich darauf lag, hatte er nichts weiter abbekommen….aber mein linkes Handgelenk…AUAA…das tat mal so richtig weh….

Zuerst hab ich mich mal unter dem Fahrrad hervor gepult….das Blut lief an meinem Bein entlang…lach…das sah martialisch aus, waren aber nur leichte Schürfwunden…Ich  beobachtete das Handgelenk…es tat weh, wurde aber nicht dick…die Finger konnte ich bewegen (prima – nichts gebrochen)…Aber der Schmerz im Handgelenk ging nicht weg….hmmm aber es wurde nicht dick….was ich vollkommen übersehen hatte:

Die Daumenwurzel wurde dafür dicker und dicker….ohhha…

Nun gut also mit Taschentusch und meiner Wasserflasche habe ich mich vom Blut am Bein befreit und meine Daumenwurzel gekühlt…ich bin zwar noch ein paar Km mit dem Rad gefahren…aber es war mühselig da ich ja ein TrekkingCross-Rad besitze muss ich beim Auf-und Absteigen BEIDE Hände am Lenker haben und zum Bremsen ebenfalls…das ging nicht so wirklich….also bin ich zurück zum Auto gefahren…

Hab dort erst einmal  die Wund-und Heilsalbe auf den Handballen geschmiert, aus dem Verbandskasten einen Stützverband  geholt und angelegt, so gut das eben mit einer Hand ging… Sooo und zum Trost hab ich mir dann noch ein Eis gegönnt und bin ich dann noch einmal in der Fußgängerzone etwas herum gelaufen….

Inzwischen tut es nicht mehr so weh…ist aber noch geschwollen…(Zuhause hab ich erst mal Sportsalbe drauf geschmiert und einen  neuen Stützverband gemacht um das Gelenk und die ganze Hand zu schonen….hoffe die Schwellung ist morgen wieder weg….grummel…

Neues Hobby

Um 8 Uhr klingelte der Wecker, um 8:03 Uhr war die Bettwäsche runter gezogen und seit 8.05 Uhr läuft bereits die Waschmaschine…nicht mit der Bettwäsche, sondern mit der Bettdecke….

Seitdem ich diese blööööde Haustaubmilben-Allergie  habe, läuft noch viel häufiger die Waschmaschine als früher: wöchentlich Bettdecke, Bettwäsche, Kopfkissen, Bettlaken waschen…dazu ständig saugen und feucht wischen…

Da diese Allergie bei mir eine „schwere“  Ausprägung hat, ist das leider notwendig.

Am Anfang dachte ich noch…ach ja …das beruhigt sich schon wieder und dann reicht alle 2 Wochen der Bettbezug, alle  3 Wochen Decke und Kopfkissen selber.

DENKSTE!  … meine Augen und meine Haut sagen sehr schnell DOCH es MUSS sein…

Bei den meisten Haustaub-Allergikern schlägt sich das Ganze auf die Bronchen nieder, die müssen niesen, die Nase läuft, das Atmen fällt schwer und kann sogar  zu Asthma werden.

…bei mir  dagegen macht sich die Allergie auf der Haut bemerkbar…auf der Haut rund um die Augen, inclusive der Augenlider,  bis zu den Wangenknochen und manchmal auch bis in die  Augen selbst….die Haut ist geschwollen, rot, juckt, schuppt,  brennt und tut weh…verträgt keinerlei Cremes und nur wenige Salben…und das auch nur kurzzeitig…

Zu den  schlimmsten Zeiten sah ich so aus, als ob ich verprügelt worden bin (meine Chefin meinte ich sähe nach „häuslicher Gewalt“ aus)…und dabei haben mich meine Kollegin nur im gemilderten Zustand gesehen…also schon eingecremt und mit medizinischem Puder zum kaschieren….

Seitdem endlich klar ist, das es sich um eine Kontakt-Allergie durch Haustaub-Milben handelt muss ich waschen, waschen, waschen….das Encasing  (spezielle Bezüge für Allergiker – von der Krankenkasse bezahlt) vertrage ich aktuell leider nicht  durch die dann noch stärkeren Hitzewallungen während der gesamten Nacht.

Und nicht zu vergessen die Wohnzimmercouch…ich habe alle Kissen entsorgt und durch Allergiker-Kopfkissen ersetzt, die ich in die Kissenhüllen stopfe….und ich habe eine Decke aus reiner Baumwolle gekauft, die ich als Schonbezug auf die Couch lege…die Decke kann ich bei 95Grad waschen…die Couch ja leider nicht …dafür gibt es Anti-Milbenspray.

Also ist Waschen zu meinem Hobby geworden. Dabei hab ich immer gedacht meine Wohnung ist eigentlich sauber…aber ich verstehe jetzt den Unterschied zwischen sauber und Allergiker-geeignet….seufz..

Letzter Urlaubstag

Frühstück auf dem Balkon…und es ist tatsächlich mal wieder richtig still…kaum geschrieben schon hört man  eine elektrische Säge….aber trotzdem –  kein Baulärm, Schule und Kindergarten haben scheinbar heute geschlossen und auch die Kirche nebenan schläft noch friedlich ohne Geläut und Aktivitäten.

Es ist noch kühl bei 16 Grad (zumindest etwas zu kühl für eine kurze Hose mit nackten Beinen…brrr), der Himmel  ist bewölkt,  aber die Sonne bricht immer mal wieder durch…

Wenn meine Kaffeetasse gleich leer ist werde ich den Tag noch aktiv nutzen…ich fahre heute in die Stadt, habe noch einen Termin wahrzunehmen aber dann habe ich freie Zeit.

Seit Jahren möchte ich mal wieder auf die 200m hohe Aussichtsplattform des Main-Towers…von dort hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt Frankfurt  und darüber hinaus (bei klarem Wetter)….Wer Hessen-Fernsehen schaut, weiß das von dort oben jeden Abend das Wetter präsentiert wird.

Ich war dort so viele Jahre  schon nicht mehr da…und so viele Gelegenheiten wird es für mich jetzt auch nicht mehr geben….allerdings sollte es so bewölkt bleiben, verschiebe ich es doch noch einmal…wenn schon – dann möchte ich auch den richtig Großen Weitblick genießen können. Das Auto lasse ich heute einfach mal stehen und fahre mit der S-Bahn in die Stadt…das erhöht den Urlaubs-Effekt …kein Stress bei der Parkplatzsuche und mit einer Tageskarte des RMV kann ich quer durch FFM fahren… (außerdem liegt im Auto noch mein Fahrrad – das lasse ich gleich für das Wochenende drin , möchte Morgen ja noch einen Tagesauflug unternehmen und NEIN-  ich bin nicht faul – ich denke nur effizient).

Nach dem Frust mit der Steuererklärung gestern, hab ich genau das gemacht was eigentlich immer  hilft…ich bin ¾ Stunde rund um den Ort gewandert. Bewegung hilft  fast immer beim Frustabbau…und auch dieses Mal war der Effekt groß. Also eine weitere Sporteinheit in dieser Woche.

So groß das ich zum Abendessen entspannt im Sushi-Restaurant war (lecker) und das ich dann bis weit nach Mitternacht noch die Wäsche gebügelt habe (notwendig).

Immerhin sollen die Temperaturen in den nächsten Woche auf 38 Grad !!!  hochgehen….SCHOCK – da kann ich ja froh sein, das ich dann wieder arbeiten muss und dort eine Klimaanlage anwerfen kann…nur das verträgt sich nicht so gut mit meiner Hausstaubmilben-Allergie.

Wohnung und Balkone sind sauber, die Wäsche gebügelt, alle notwendigen Termine erledigt (also nachher…die Steuererklärung blende ich jetzt einfach mal aus – Grins) ….für das Wochenende hab ich dann tatsächlich FREI.

Fahrrad-Tour bei 31Grad

Bei 31Grad Sonnenschein war ich heute mit dem Fahrrad unterwegs.

Wie immer haben sich meine Pläne geändert….die Autobahn bei Wiesbaden war so voll, das ich kurzerhand meine Pläne geändert habe…ich hab also das Auto in der Innenstadt geparkt und bin dann mit dem Fahrrad weiter gefahren…Richtung Biebricher Schloss und dann am  Rhein entlang in Richtung Schierstein… und immer weiter entlang am Wasser… wunderschön am Yachthafen entlang…die Sonne glitzerte auf dem Wasser (gut das ich endlich mal daran gedacht hatte mich rechtzeitig mit Sonnencreme zu schützen)…und es wurde wärmer und heißer…

Der Rückweg hatte es dann aber in sich…da ich ja in der Innenstadt geparkt hatte, musste ich lange wieder bergauf fahren….und so 2-3mal musste ich mich auch nach dem richtigen Weg erkundigen…aber es waren immer sehr freundliche Menschen die mir Auskunft gegeben haben…

…und als ich dann endlich wieder an meinem Auto ankam, gab es viele Staus auf dem Straßen….ich fühlte mich wie ein Schmorbraten…der Saft lief aus allen Poren gleichmässig….und ich bin quasi ohne Umwege aus dem Auto raus…in die Wohnung rein…sofort ins Bad und unter die Dusche (nein –ohne Klamotten)….lauwarm ….ja und jetzt fühle ich mich zwar ziemlich fertig….aber auch zufrieden mit dem Tag.

 

 

Über der Stadt

Über der Stadt

Manchmal ist es auch gut oberhalb einer großen Stadt zu wohnen. Die Luft ist besser…und manchmal scheint auch oben die Sonne und über der Stadt liegt eine Dunstglocke…

Mein Spaziergang gestern zum Bürgerbüro endete an dem Schild „montags geschlossen“….nun gut – dann eben nicht….also bin ich einfach weiter gelaufen…wieder in den Taunus…durch einen verwilderten Park…über kleine schmale Wege bis in den Wald…bis zum Opel-Zoo und auf der anderen Seite wieder zurück nach Schnöselhausen.

Die Sonne scheint ohne Wolken am Himmel… im Wald ist es schattig und es geht ein leichter Wind…Aber auf dem Rückweg hab ich dieses Bild von Frankfurt geschossen.  Und so ganz nebenbei war ich noch 1,5 Stunden im Wald wandern. Herrlich entspannt, ruhig und im Wald  und gut geschützt vor der Sonne und  weitweg vom  Lärm Zuhause  von Schule, Kindergarten und Kirche und den Straßenbauarbeiten.

Verwirrung im Wald

Dieses Mal WOLLTE ich wirklich den Beschilderungen im Wald folgen….damit ich erst ja nicht auf die Idee komme, wieder quer-feld-ein zu laufen und dann nicht mehr weiß wo ich bin.

Aber mal ehrlich bei DEM Schilderwald… ich hatte mich für einen Wanderweg entschieden, aber bereits ab der 3.Abzweigung wurde der dann gar nicht mehr angezeigt…..tztztz  also hab ich es gemacht wie immer…einfach drauf los…und ich hab mich Nicht verlaufen.

Termine, Sport und Planungen

Mit meinem Sportprogramm an diesem Wochenende bin ich trotz des unbeständigen Wetters sehr zufrieden…ich hab mal wieder meine Gewichtsmanschetten und den Schwingstab hervor geholt…lach….

Sa:

½  Einheit Bodenübungen f. Rücken/Bauch/ Schultern und Arme zuhause

¼ Einheit Ausdauer  zuhause

1 Einheit Ausdauer  draußen (mal wieder  1 Stunde wandern rund um Schnöselhausen)

So:

1 Einheit Krafttraining im Fitnessstudio (Beine / Rücken / Bauch)

1 Einheit Ausdauer im Wald (1 Stunde wandern im Taunus)

 Da ich diesen Sonntag eigentlich anders verbringen wollte, werde ich das auf die nächste Woche schieben…ich hab ja noch eine Woche Urlaub….evtl. fahre ich doch noch mal für 1-3 Tage weg…aber das entscheide ich wieder mal sehr spontan.

Ein paar fixe Termine hab ich noch, die sich nicht verschieben lassen,  zwei Termine kommen noch hinzu die zwar nicht fixiert sind, aber da kann ich kurzfristig auch ohne Termin hin …aber bis Mittwoch sollte das alles erledigt sein: Einschließlich der noch anstehenden Steuererklärungen…seufz.

Also Montag und Dienstag bin ich voll verplant. Den Rest der Woche steht zur freien Verfügung. Und ich hab schon ein paar Ideen was ich an diesen Tagen machen möchte…mal sehen, was sich davon in die Tat umsetzen lässt.

Mein Leben – Zwischenstand-Meldung

Mir geht es erstaunlich gut. Ich fühle mich körperlich wohl…wenn man mal von den ständigen Kopfschmerzen absieht, die aber vom Wetter herrühren.

Mein seit Jahren andauerndes Problem mit dem  Magen-Darm hat sich vollständig erledigt. Auf der einen Seite lässt mein Stress langsam nach, aber das Problem mit dem Darm begleitet mich schon seit ca. 15 Jahren und kann nicht nur mit dem Stress des letzten Jahres erklärt werden. Nach einer  NUR 3wöchigen Tabletten-Kur gegen Reizdarm mit dem Bakterium : Bifidobakterienstamm, sind die schmerzhaften Symptome verschwunden …unglaublich. Hätte ich das gewusst, wie einfach das geht, hätte ich es schon viel früher gemacht.

Die Haustaubmilden-Allergie hab ich im Griff (nur bei Nutzung der Klima-Anlage im Auto oder im Büro hab ich danach wieder Probleme)….und ich hab das „Encasing“ der Bettwäsche wieder runter genommen…das sind ja auch Kunstfasern und ich hab es nicht vertragen…obwohl meine eigene Bettwäsche darüber war, hab ich mich  fast „zu-tode-geschwitzt“… das ging leider gar nicht. Okay – wenn die Hitzewallungen dann irgendwann einmal vorbei sind, versuche ich es erneut…bis dahin heißt es eben, wöchentlich das Bett neu beziehen und auch das gesamte Kopfkissen ab in die Waschmaschine. Die Bettdecke 1x im Monat ebenfalls waschen. Aber immer noch besser als jede Nacht von den Füssen bis zum Kopf nacssgeschwitzt zu sein.

Blutdruck und Herz geht es auch wieder gut….aktuell hab ich keine Probleme ( bin aber auch seit 1 Woche im Urlaub)

Mein Körper insgesamt macht alles was er soll….er funktioniert einwandfrei…und die Einheiten im Fitnessstudio mit Kraft-, Ausdauer- und Pilates-Training bekommen mir super gut. Ich bin gelenkiger als noch vor 2 Jahren… hab keinerlei Schmerzen im Rücken oder sonstwo.

Seelisch bin ich ausgeglichen und entspannt (nur nicht beim Autofahren – da gerate ich doch noch sehr schnell in Rage)…trotzdem – ich fühle mich wohl. Bin nicht einsam und vermisse gerade nichts … Ich genieße meine freie Zeit, bin auf meine ruhige Art neugierig und unternehmungslustig. Habe Augen und Ohren offen und nehme wieder viele Kleinigkeiten  in der Natur wahr. Meine Umgebung signalisiert mir eine sehr positive und gelassene Ausstrahlung…ich komme wieder leicht mit Menschen ins Gespräch und erhalte positives Feedback.

Fühle mich frei und selbstbestimmt und hoffe, dass es noch eine Weile so bleibt .

Kleidungs-Dilemma

Wann hat es eigentlich angefangen so schwierig zu sein die RICHTIGE Kleidung zu tragen.

Durch den kommenden Umzug bin ich mal wieder in Verhandlung mit mir selbst…WAS nehme ich mit, WAS  brauche ich nicht mehr, WAS möchte ich behalten, WAS passt mir noch…

Ich bin entsetzt über mich selbst, wieviel sich in nur 3 Jahren hier angesammelt hat. Vor allem Kleidung. Bereits vor ein paar Wochen habe ich schon mal 13kg!!!! Kleidung per Paket zu meiner Schwester geschickt.

Ich liebe Kleidung und kaufe gerne Neues. Der Körper verändert sich, die Mode verändert sich und auch mein Geschmack für Mode ändert sich.

Als ich noch aktiv getanzt habe,  hab ich gerne weite Marlene-Hosen angezogen, dazu dann Oberteile die locker auf die Hüften fielen, oft Pullover/Shirts mit Fledermaus-Ärmeln, zusammen ergibt das eine X-Silhouette, was ich als schön empfinde. Dieser Stil betonte meine Körpermitte. Oder kurze Hosen und Röcke: die betonten meine Beine.

Nun ist meine Körpermitte nicht mehr ganz so schlank, also trage ich lieber weitere Oberteile…kombiniert mit den Marlene-Hosen sieht das aber nur für einen Moment gut aus….schon nach ein paar Minuten finde ich mein Spiegelbild unförmig…Neeeein, das geht nicht mehr. Seitdem trage ich liebe enganliegende Hosen: also Jeggings oder Skinny-Jeans: das geht super mit den weiten Oberteilen – kaschiert die Körpermitte und betont die Beine ohne diese zu sehr zu zeigen.

Die ganz kurzen Hosen und Röcke hab ich schon vor 1-2 Jahren radikal aussortiert, ebenso die dazu gut passenden Stiefel (Overnknees mit über 50 sieht eher lächerlich aus).

Seit dem ich Jeans trage (was nicht so lange ist, wie man glauben könnte – ich hab erst mit Mitte 30 angefangen Jeanshosen für mich zu entdecken) liebe ich die Jeans mit gerade geschnittenem Bein und unten leicht ausgestellt (Boot-Cut)….das streckt die Beine, aber nur wenn die Oberteile bis maximal zur Hüfte gehen…Jetzt mit den längeren und Oberteilen wirkt auch das sehr schnell plump und unförmig. Mit der Notwendigkeit die Shirts etwas weiter zu tragen, MUSS aber auch die Länge der Shirts angepasst werden, sonst wirkt es sehr schnell wie ein Kasten ohne sichtbare Figur.

Okay: Also Shirts/Blusen etwas weiter geschnitten, damit aber etwas länger, damit geht es nicht mehr mit Marlene-Hosen oder Bootcut-Jeans. Dafür trage ich dann Jeggings, Skinny-Jeans und Bleistiftröcke: also alles eng-anliegend unten herum.

Aber das ist auch nicht ganz einfach, weil zu enganliegende Hosen  an Hüfte und Bauch bedeuten, sobald ich mich bewege rutschen die kleinen Pölsterchen über den Hosen-/Rockbund und zeichnen sich unter den Shirts ab. Also hab ich beim Kaufen von Röcken lieber ½ Kleidergröße zu groß gekauft und diese dann zur Schneiderin gebracht um die dann zu weite Form in eine Bleistiftform abnähen zu lassen…das wirkt übrigens mit weiten Pollpullovern und Boots im Winter auch klasse.

Aus den ganz kurzen Jeanshosen  für den Sommer sind inzwischen halb-lange  bis zum Knie geworden und in diesem Sommer gibt es diese Hosen aus den 50er Jahren die enganliegend knapp bis über die Knie reichen…die sind perfekt…ich finde meine Beine zwar schön…aber nicht die Kniescheiben. So kann ich die Hosen auch ohne Strumpfhosen anziehen….und dazu passen Sneaker wunderbar.

Ich liebe auch die aktuell gerade geschnittenen kurzen Kleider, leider sind die nach dem Waschen oft 1-2cm kürzer als beim Kauf,  und damit zu kurz um es tatsächlich als Kleid zu nutzen…aber mit einer halblangen Jeggings geht das dann auch wieder.

Als nächstes Hindernis beim täglichen Aussuchen meiner Kleidung aus den Schränken kommen noch die Stoffe hinzu. Durch die Wechseljahre mag ich manche Stoffarten nicht mehr auf der Haut, bei vielen Kleidungsstücken bekomme ich schon nach wenigen Minuten Schweißausbrüche. Vor allem bei Mischgeweben mit Polyester, aber auch pure Viskose-Shirts vertrage ich nicht oder hohe Elastan-Anteile sind aktuell nicht ganz so einfach…seufz….Am besten ist Baumwolle oder Leinen

Also es ist  aktuell nicht leicht mich so zu kleiden das ICH mich wohl damit fühle…und aus dem Grund hab ich auch so viele Klamotten.  Aber jetzt ist erst einmal Schluss damit…ich hab beschlossen:

1.     Bis zum Winter kaufe ich keine neue Kleidung mehr hinzu

2.     Ich sortiere jetzt weiter meine Kleiderschränke aus

Auch so bleiben meine Schränke weiter gut gefüllt und ich kann mich ordentlich anziehen…und im Winter im hohen Norden brauche ich bestimmt ein paar warme Pullover mehr als ich jetzt besitze…aber erst dann 🙂