Wieder in Bewegung kommen

Die Tage die ich jetzt Zuhause geblieben bin um mein Bein zu schonen, waren tatsächlich sinnvoll, gearbeitet habe  ich halbe Tage von der Couch aus.  Ich kann das Bein inzwischen soweit beugen, das ich eine Treppe fast normal  hoch und runter gehen kann, die Schwellungen klingen ab und auch der Bluterguss scheint sich aufzulösen…die Schürfwunden heilen langsam ab.

In den letzten Tagen war ich allerdings etwas müde und antriebsarm…was einerseits bestimmt am Heilungsprozess lag  und andererseits am Bewegungsmangel.

Ich bin es ja gewohnt ständig herum zu wieseln. Es fehlen mir die Spaziergänge/Walken im Wald, das ständige herumlaufen in der Wohnung….das Fitnessstudio…

Ich brauche BEWEGUNG!!

…und natürlich juckt es mich ja auch in den Fingern nun endlich weiter meinen Hausstand in Kartons zu verstauen.

Ich werde mich heute Nachmittag etwas fordern und mache einen Spaziergang…NEIN nicht im Wald, NEIN nicht joggen…nur einen Spaziergang im Ort….ganz  unspektakulär – gemächlich wieder etwas in Bewegung kommen.

Ins Fitnessstudio gehe ich noch nicht…kann weder die Cardiogeräte nutzen, noch „Boden-Gymnastik“ machen, kann mich noch nicht hinknien…und für den Oberkörper, Bauch und Rücken kann ich auch zuhause etwas tun…dann sieht auch keiner wie  umständlich und mühselig ich mich vom Boden erhebe…..lach….

Also hoch jetzt…und  BEWEGE Dich endlich 

Zwangsweise Zuhause

Montag war ich arbeiten…konnte aber nur extrem langsam laufen und sitzen ging nur mit ausgestrecktem Bein, jedes Aufstehen und Hinsetzen war schmerzhaft.

Wie immer wenn ich mal  krank/verletzt bin, ist es zum Monatsabschluss…naja, okay beim Arzt hab ich erst für den Nachmittag einen Termin bekommen, also hab ich bis dahin gearbeitet.

Dann aber hat die Ärztin sich wirklich Zeit genommen um genau zu prüfen ob meine Kniescheibe gebrochen, gesplittert oder sonst etwas ist…ist sie zum Glück nicht.  Dafür hat jede ihrer  kleinen Abtastungen seehr weh getan…boa…unglaublich.

Ich habe eine ausgeprägte Prellung oberhalb des Knies und einen Bluterguss IM und unterhalb des Knies. Hab noch mal Glück gehabt.

Ja ich soll das Bein ruhig halten, wenig rumlaufen, hoch lagern und kühlen….und damit hat sie mich bis Ende der Woche krank geschrieben.

Was auch sehr unangenehm ist sind die Schürfwunden, vor allem die großflächige am Ellenbogen …man außer Zahnschmerzen kann ich Schmerzen eigentlich ganz gut ertragen…aber so eine große Wunde ist ja echt schmerzhaft….die am Bein sieht viel schlimmer aus, die ist sogar tiefer…tut aber nur halb so viel weh.

Egal….ich bin also Zuhause und arbeite im Liegen nur so viel wie unbedingt nötig um heute die Daten abgeben zu können… Meine Chefin war wirklich besorgt (hmmm sie sagt zwar wegen mir – ich glaube aber eher wegen unseres Abschlusses J)

Die Schmerzsalbe macht mich komischerweise müde…aber egal, ich kann ja schlafen wenn ich möchte….Couch ich komme. Erholung ist angesagt.

…und schwuuups – die 2.

Ohhh man…nachdem ich einen angenehmen Morgen und erfolgreiche Stunden  im Büro verbracht habe,  bin ich noch in den Wald gefahren…Turnschuhe und sporttaugliche Klamotten hatte ich an…also hab ich gaaanz langsam angefangen zu joggen…

Joggen ist eigentlich nicht so meine Disziplin…aber durch die Erfahrungen im Pilates hab ich weniger Probleme mit dem Fuß… es (also ich ) lief prima…meine Kondition ist ja da…also bin ich locker die Wege entlang gejoggt…bis …. Ohhh man das ist echt peinlich….

bis….auf einem  der schmalen Wege lag ein Baumstamm quer, Durchmesser ca.20cm  und ich hab noch gedacht, prima…dann spring ich halt drüber…muss nur das linke Bein hoch genug ziehen…lach…

Dumm nur, das ich aus irgendeinem Grund die Entfernung zu kurz …oder meine Beinlänge zu weit geschätzt habe…das linke Bein war wieder am Boden…aber immer noch VOR dem Baumstamm…und zwar so nah, das ich das rechte Bein nicht mehr heben konnte…mein Vorwärtsdrang war aber ungebrochen und so bin ich mit beiden Beinen vor dem Baumstamm  abrupt zum stehen gekommen, und bin mit dem Körper über den Baum auf dem Waldboden gelandet….

Es ist unglaublich…da lag ich dann…mein linkes Bein hat dieses Mal massive Schürfwunden, ebenso der linke Ellenbogen, die beiden Handballen haben nur wenig abgekommen….aber oberhalb meines rechten Knies hab ich jetzt eine Prellung…Grummel….ich kann laufen,, aber nur schwer das Bein beugen…

Also bin ich langsamen Schrittes zurück zum Auto, habe die offenen Wunden gesäubert und bin nach Hause gefahren…hab noch einmal die Wunden gesäubert, Wund-und Heilsalbe drauf…dann das rechte Bein mit Sportsalbe eingerieben und mit Coolpacks gekühlt….soooo

Langsam bekomme ich Übung darin…na gut…wie gesagt Laufen geht langsam…mal sehen wie es Morgen funktioniert. Wenn es nicht geht, gehe ich dann doch erst mal zur Hausärztin.

Paradox:  Heute Nachmittag ist wenigstens mein Blutdruck NORMAL…. Sooo jetzt  sitze ich hier und muss über mich selber lachen…Also das war keine Absicht mich selber zu verletzen, aber das war jetzt das 2.Mal kurz hinter einander – Sport ist doch Mord…zumindest wenn ich Dappchen-Dooff unterwegs bin….

Schuss vor den Bug

In Niedersachsen haben ich eine Rheinische Frohnatur als Kollegen…wenn es unsere Zeit erlaubt, telefonieren wir mal ein paar Minuten länger um zu plaudern…in den letzten Monaten blieb dazu bei uns Beiden keine Zeit.

Er ist ein wirklich klassischer Rheinländer,  gesellig, fast immer gut gelaunt, lebenslustig und immer für ein Schwätzchen und „lecker Bierchen“ zu haben…Und  er hat als Werksleiter in Niedersachen eine Anlage zu betreuen, die  365-Tage im Jahr laufen muss…Einen Ausfall darf es nicht geben – und in den letzten Jahren gab es mehr als eine brenzlige Situation. Das ist eine Menge Verantwortung und jede Menge Stress.

Mit Anfang 50 bekam er einen Schuss vor den Bug….seine Lebensweise mit viel Rauchen, noch mehr Bier und reichhaltigem Essen hatte Spuren am Körper hinterlassen…die Folge: Herzinfarkt – mit anschließender OP am offenen Herzen  und langwierige Reha.

Danach hat er sein Leben radikal geändert: Hat gleichzeitig mit dem Rauchen aufgehört, massiv abgespeckt und mit dem Joggen angefangen….Sein Ziel war tatsächlich einen Marathon zu laufen.  Danach war kaum wieder zu erkennen (also optisch).

Seine gute Laune hat er trotz allem nicht verloren und er hat sich im Laufe der letzten Jahre ganz gut von all dem erholt.

Beim Telefonat in dieser Woche meinte er, warum ich nicht bis Nov. 2020 mit meiner Kündigung gewartet habe. Ähmmm WARUM?

Und dann hat er mir seinen Plan erläutert:

Im Nov. 2020 wird er 58 Jahre alt und  zu  dem Zeitpunkt hört er auf zu arbeiten… Nein kündigen wird er nicht, aber einen Aufhebungsvertrag möchte er mit der Firma machen, dann wird er sich für 2 Jahre arbeitslos melden…und dann geht er mit 60 Jahren in Rente. Damit hat er seine 45 Jahre arbeiten  zusammen, das Häuschen ist abgezahlt,  aus alten Zeiten hat er noch eine „Alt“- Pensionskassen-Zusage  die weit über das hinaus geht was wir heute bekommen, als Werksleiter gehört er bestimmt zu den Besser-Verdienenden, dazu das Gesparte. Seine Frau und er möchten dann noch die gemeinsame Zeit intensiv leben.

Ich finde das ist ein schöner Plan…und ich drück Ihnen die Daumen, das alles so klappt wie sie sich das vorstellen….denn auch bei ihm steigert sich die Unzufriedenheit über die Entwicklungen innerhalb der Firma. Sein Glück ist nur, das er weit von der Zentrale entfernt ist und diese „Exklave“  in Niedersachsen ein weitest gehend eigenständiger Betrieb ist.

Die Einladung hab ich jetzt schon von mehreren Kollegen aus dem Betrieb….wenn ich das nächste Mal auf dem Weg nach Pinneberg  quasi direkt an dem Werk vorbei fahre, soll ich doch mal auf einen Kaffee vorbei kommen.

Stress resistent? – das war mal

Mit jeder weiteren Stunde im Feierabend werde ich ruhiger und beginne mich langsam zu entspannen…ganz langsam. Aber durch die Aufregung der letzten Tage hab ich Schmerzen in der Brust (ich habe körperliche Herz Schmerzen – also keinen keinen „seelischen Herz-Schmerz“)…ich hoffe das es heute nicht mehr zu lange dauert bis sich der Schmerz wieder legt.

In der kommenden Woche werde ich wohl doch zum Kardiologen gehen…nur vorsichtshalber…die haben gesagt ich kann bei Problemen jederzeit vorbei kommen. Aber eigentlich weiß ich schon jetzt was die sagen werden.

…evtl. können die mich auch für ein paar Tage „aus dem Verkehr“ ziehen.

Aber allein hier draußen zu sitzen ist Entspannung pur – heute ist es zum rundherum  ruhig…Für den restlichen Abend steht jetzt nur noch autogenes Training zu sanfter Entspannungsmusik auf meinem Plan…und wenn ich einschlafe umso besser…

Morgen ist ein neuer Tag, Samstag, ein ruhiger Tag…ohne Stress, ohne Hektik…nur ich und meine Wanderschuhe oder das Fahrrad (es geht wieder mit der Hand – Hurra), ich werde mir keine Sorgen machen und mich von Niemandem ärgern lassen. Ich nehme mein Butterbrot und eine Flasche Wasser und setze mich mitten in den Wald, lausche der Natur

und schon beim Schreiben merke ich, wie die Schmerzen etwas nach lassen, ich ruhiger werde, ich mich auf den fiktiven Ort meiner absoluten Wohlfühl-Entspannungsoase konzentriere….ich langsamer und bewusster ein- und ausatme auf meinen Atem lausche, spüre wie meine Arme und die Augen schwer werden…die Autosuggestion scheint schon jetzt zu funktionieren…

ich bin dann mal weg….

 

 

 

 

 

Disco-Abend -Ü30

Endlich mal wieder Tanzen zu gehen, das hab ich mir gewünscht…und hiermit meine ich jetzt das Disco-Gehopse und keine Form eines regel-folgenden Paartanzes…gestern gab es eine Ü30-Party in FFM und ich war endlich mal wieder dort.
Beim letzten Mal war ich noch mit meinem heutigen Ex-Freund dort, seit der Trennung hab ich den Ort gemieden um ihm dort nicht zu begegnen…aber gestern wollte ich mich unbedingt bewegen ohne weit fahren zu müssen. Seit der Trennung bin ich bereits 2x die knappen 40km gefahren um in die Dorf-Disco auf dem Land zu fahren, in der ich früher öfter mit meiner Clique war…aber die Fahrerei Nachts macht mir nicht so viel Spaß.

Bei der Wärme war es in FFM auch nur mäßig voll…das kommt mir entgegen…und so hab ich mich fast 2 Stunden körperlich voll ausgepowert. Das ist auch eine Form der sportlichen Betätigung, zumindest so wie ich tanze und ich war derartig von oben bis unten verschwitzt, das ich auf dem Rückweg zu meinem Auto fast gefroren habe. Wohlwissend hab ich daran gedacht ein großes Handtuch mit zunehmen um mich im Auto darauf zu setzen…
Das mit dem Schweiß ist ein merkwürdiger Effekt…er kühlt die Oberfläche der Haut und trotzdem ist der Körper weiter aufgeheizt…. Der kühlende Nachtwind trifft auf die oberflächlich gekühlte Haut und schon hat man das Gefühl es ist kalt, während die Hitze weiter versucht von Innen nach Außen zu gelangen..
Zuhause angekommen bin ich mitten in der Nacht noch unter die Dusche…und dann mit frischen Klamotten und feuchten Haaren noch für eine Weile in mein Sommer-Zimmer: auf den Balkon….im wahrsten Sinne eine himmlische Stimmung bei dem klaren Himmel.

Hitzestrategie zuhause und Genuss unterwegs

Jetzt macht es sich auch bezahlt das diese Wohnung eher dunkel ist und einen Schattenbalkon hat…dazu noch meine Strategie bei der Hitze…

Draußen sind lt. Thermometer 34 Grad im Schatten …in der Wohnung sind es dagegen nur 24 Grad….so lässt es sich gut aushalten.

Gut gelüftet in der Nacht (bei 17 Grad letzte Nacht um 1.30 Uhr)  hab ich alle Fenster geöffnet um die kühlere Luft in die Wohnung zu lassen…und als heute Morgen die Temperatur drinnen wie draußen 23 Grad anzeigten, sofort alle Fenster zu und die Außenrollos runter… hahahaha…

Jetzt ist es 15.30 Uhr und ich hab drinnen immer noch angenehme 24 Grad…. Und hab inzwischen sogar die Wohnung geputzt, gesaugt, Wäsche zusammengelegt und Essen gekocht (okay – also in der Küche ist es wahrscheinlich etwas wärmer – hier muss das  Fenster beim Kochen einfach geöffnet sein).

Nachdem ich gestern Nachmittag einen langen Spaziergang  in der Sonne unternommen habe und am  Abend noch dazu in einer Disco  war (jaa – ich weiß, das ist ein eher altmodischer Begriff) um endlich mal wieder zu tanzen…hab ich mir für heute vorgenommen einfach zuhause zu sein….auf dem Balkon weht ein leichter angenehmer Wind…

Wie entspannend hier zu sitzen und die Gedanken kreisen zu lassen…gut das ich am Freitag länger gearbeitet habe…so kann der Firmen-Laptop heute ungenutzt in der Ecke stehen bleiben…ich mag nicht arbeiten und muss es auch nicht…

Inzwischen hat sich mein Körper und vor allem mein Kopf an die hohen Temperaturen gewöhnt…ich kann besser damit umgehen und bekomme KEINE Kopfschmerzen…

Aber körperliche Höchstleistungen muss ich nicht draußen oder im stickigen Fitnessstudio vollbringen…aber ich trinke regelmäßig und ausreichend Wasserschorlen mit verschiedenen Fruchtnoten ….(Erdbeer, Himbeere, Minze, Zitrone, Limette, Orangen – oder Cranberry) ..und ja mit Eiswürfeln..auch wenn ich es besser weiß…ich mag es eben auch kühl. In den letzten Jahren hab ich es immer mit ungesüßten Früchtetees gemacht…in diesem Jahr stehe ich auf Frucht-Wasserschorlen…auch ohne zusätzlich Zucker.

Als ich gestern nach dem langen Spaziergang an der Nidda entlang nach etwas zu trinken lechzte, hab ich mir eine kleine Flasche Cola Light gekauft…und ich muss euch sagen das war die BESTE Cola überhaupt…seit mehreren Wochen hab ich gar keine Cola mehr getrunken (das hab ich mir ja schon vor längerer Zeit abgewöhnt Sieht so ein Cola-Junkie aus?)…und jetzt war ich durstig, mir war warm, ich fühlte mich matt und ich hatte Lust auf eine Cola…und dann diese eisgekühlte prickelige Brause….in kleinen Schlucken…einfach ein Hochgenuss und gefühlt die BESTE Cola EVER…Lach.

 

Gut behütet

Bei den hohen Temperaturen die wir in Deutschland inzwischen erreichen, sollte man mal über sein eigenes Wohlbefinden nachdenken.

50 Jahre lang hatte ich überhaupt keine Probleme mit Haut, Sonne oder Wärme.

Mit Sonnenmilch eincremen? Iiiich? -Äußerst selten- nur im Urlaub am Stand.Den Kopf vor der Hitze schützen mit einem Sonnenhut? Quatsch – ich doch nicht…ich liebe die Wärme… und vertrage Hitze und Sonne gut.

Seit der Allergie die  seit dem letzten Jahr mein Gesicht strapaziert und den steigenden Temperaturen, hat sich das geändert…Ich denke mehr darüber nach, mich zu schützen…und wenn ich jetzt wieder viel draußen bin sollte ich einfach darauf achten auch meinen Kopf zu schützen.

Ich möchte weder einen Sonnenstich noch einen Hitzekollaps bekommen…dann lieber vorher handeln.  Es ist übrigens erwiesen das lauwarme Getränke den Körper besser kühlen als Eiskalte…auch wenn wir das subjektiv anders wahrnehmen

Ich bin ja nicht so der Sonnenhut-Typ…fand das immer irgendwie zu überkandidelt und mit Basecaps  fühle ich mich nicht so wohl…die sitzen so locker bei mir – ein Windstoß und ich muss es mit der Hand festhalten.

Und dann hab ich das hier gefunden: Vorne der Schirm wie ein Hut, der Rest aus Stoff wie ein Piratentuch, aber mit leichtem Gummizug hinten…sitzt gut auf dem Kopf bis an die Ohren und lässt sich mit einem Bindeband auch noch enger stellen…..und das Beste, das ist ein Funktionshut mit „eingebautem“  Lichtschutzfaktor 50:  Drückt nicht, hält, schützt und ist super angenehm zu tragen.

Handfeste Farben

Meine Hand war natürlich NICHT schon nach Tag abgeschwollen.

Jetzt ist eine Woche vergangen, die Hand ist von mittel- bis dunkelgrau, über grün-blau inzwischen schon bei einem hellen Ocker-Gelb angekommen…direkt an der Daumenwurzel ist aber immer noch eine leicht schmerzhafte  Schwellung…alles ist auf dem Rückzug: die Farbe, der Schmerz und die Schwellung.

Aber ich kann mich immer noch nicht mit der linken Hand abstützen…hab es mit Gymnastik am Boden probiert – geht leider nicht. Auch beim Radfahren hab ich noch Probleme.

Nun gut – das ist alles nicht dramatisch und sagt mir einfach nur:  dann eben nicht. Dafür kann ich Laufen und die Finger machen solange mit, wie ich die Hand nicht auf der Tastatur abstütze J.

Nachdem ich jetzt den ganzen Vormittag darauf gewartet habe das meine Umzugs-Kartons angeliefert werden, hat eine Nachfrage ergeben: die haben mich vergessen!  Eigentlich blöd, hatte ich den Tag heute doch dafür eingeplant.

Das ist jetzt auch kein Problem mehr…kann ja die Hand nur eingeschränkt nutzen…lach.

Wo wir übernachten

Eigentlich schade das mein Balkon im Hochpattere liegt….bei den aktuellen Temperaturen von immer noch 28 Grad (um 22.20 Uhr) hätte ich Lust auf dem Balkon zu übernachten….lach …so mit Isomatte und Schlafsack.

Es geht ein leichter Wind….ausserdem ist es heute absolut still (nanu – heute ist Mittwoch und keine Probe des Bläserchors…tztztztz- wie nachlässig).

Hmmm…neeee das kann  ich leider nicht machen…der Balkon ist ja direkt neben dem Hauseingang….wenn auch etwas geschützt…aber eben nicht vollständig… das traue ich mich aktuell nicht…trotzdem finde ich den Gedanken verlockend…

Isomatte, Schlafsack und ein Zelt liegen seit mehr als 10 Jahre ungenutzt in einer Truhe im Keller…ich müsste sowieso erst einmal prüfen ob die überhaupt noch nutzbar sind. Vielleicht haben sich ja die Motten dadurch gefressen.

Ich war nie ein großer Freund vom Camping. Das liegt wahrscheinlich daran weil sich meine Eltern während eines Camping-Urlaubs getrennt haben…und das war nicht nur ein normaler Streit, es war ein Drama was sich da abspielte…so etwas hinterlässt  Spuren.

Trotzdem gab es eine Zeit, da passte es ganz gut zu meinem Lebensstil  mit dem Schlafsack irgendwo zu übernachten, z.B. wennmeine Freundin aus Wolfhagen eingeladen hat und das ganze Haus voller Gäste war…jeder hat sein Schlafzeug mitgebracht und sich ein Plätzchen gesucht…das Haus war groß genug. Kennen gelernt hab ich sie als ich kurzfristig eine Nachmieterin für genau dieses Haus gesucht habe. So war ich später Gast in dem Haus, das vorher mein gemietetes Zuhause war…das war schon manchmal ein merkwürdiges Gefühl.

Oder als einer aus meiner Clique in einer Waldhütte im Sommer seinen Geburtstag gefeiert hat und wir  mit Schlafsäcken  rund um das Lagerfeuer sassen…zum Schlafen haben wir uns dann etwas verteilt…geschlafen hab ich dann  in meinem Auto auf dem zur Ladefläche umgebauten  Kofferraum (ich hatte zu der Zeit einen sehr hässlichen aber äußerst praktischen Kastenwagen).

 …und dann mit der Zeit waren der Schlafsack und das Zelt nur noch eine Erinnerung in einer Kiste. Das Leben lief weiter und ich hab Beides nicht mehr benutzt…aber aufgehoben.

Ich werde mal am Wochenende die Kiste inspizieren…Lach…vielleicht ergibt sich ja doch noch eine Gelegenheit für eine etwas unkonventionelle Übernachtung…