5. Urlaubstag Mo 19.06. – Fahrradtour

Ich bin tatsächlich ziemlich locker um 7.00 Uhr aus dem Bett gekommen und hab mich bereits um kurz vor 9 Uhr auf mein Fahrrad geschwungen.

Gestern hatte ich kurzfristig beschlossen eine Fahrrad-Tour in Richtung Wetterau zu unternehmen… und so bin ich dann einfach aufgebrochen…auf meine bewährte Art – Ohne direkten  Plan und mit einem eventuellen Ziel (Bad Nauheim oder Friedberg)…

Nun mitten während der Fahrt aus dem Taunus raus, hat sich mein Plan gefestigt nicht erst nach FFM und dann an der Nidda entlang fahren, sondern von Schnöselhausen schräg an Frankfurt vorbei auf die Nidda zu treffen….in Bad Vilbel.

Meine Fahrt führte mich dann von Oberursel, Bad Homburg, durch kleinere Ortschaften wie Ober-Erlenbach und Niedererlenbach und ca. 30 km (29,78) und knapp 1Std. 40Min. später sitze ich tatsächlich in Bad Vilbel direkt an der Nidda in einem kleinen Restaurant  – unter freiem Himmel,, aber im Schatten…und esse Rührei mit Speck und Brot mit Butter…dazu einen frischen Minztee.

Die knappen 30km gingen für meine Beine und die Kondition locker und leicht…obwohl es an manchen Stellen schon etwas steiler bergauf ging…Einzig meine spitzen Knochen im Hintern merke ich ….aber noch geht es.

Nach der Pause hier werde ich gleich noch entscheiden in welche Richtung ich dem Fluss nun weiter folgen werde. Also entweder weiter in Richtung Friedberg (also weiter WEG von Zuhause) oder in Richtung Frankfurt.

Der Himmel ist wolkenlos blau, es geht ein leichter Wind bei ca. 25-28 Grad…es ist so ein schöner Sommertag und das Ganze hier könnte auch irgendwo am Bodensee oder in Frankreich sein. Urlaub zuhause  ist auch schön….

Man muss nur den vollen Wäschekorb und die nicht mehr funktionierende Aussenjalousie im Wohnzimmer einfach mal vergessen…lach…das ist zwar nicht so einfach….aber aktuell macht es mir fast gar nichts mehr aus. (Heute Morgen ging auf einmal  eine Jalousie nicht mehr hoch, d.h. ich  komme aktuell nicht mehr ohne Akrobatik auf meinen kleinen Balkon zum Wäsche-Abhängen und Blumen gießen…es bleiben noch ca. 50cm durch die ich mich auf allen Vieren kriechend durchzwängen kann….nun ja …gut das ich noch gelenkig bin. Meinen Vermieter hab ich gleich informiert.

Okay…also hab ich mich dann doch entschieden wieder in Richtung FFM zu fahren….an  Bonames und dem alten Flugplatz vorbei, am Eschersheimer Freibad  bis nach Praunheim…Dort hab ich die Nidda dann verlassen um in Richtung Eschborn  und dann weiter in den Taunus zu fahren.

Nach fast 49 Tageskilometer hab ich mich dann doch entschlossen mich die letzten 5-6km doch von der S-Bahn fahren zu lassen….aber immerhin war ich da schon im richtigen Tarifgebiet und die 2,60 EUR waren mir mein Hintern doch Wert von Eschborn bis nach Schnöselhausen.

Und was soll ich sagen, außer  Kopfschmerzen ging es mir super…war Duschen, später bin ich noch Einkaufen gefahren, habe eine Lasagne gemacht, meinen Kleiderschrank sortiert und sitze nun auf dem Balkon…. Nun werde ich müde und gehe gleich mal schlafen.

Anmerkung: mein Schatz hat heute Abend Besuch von seinem Stiefsohn (deshalb die Lasagne – der junge Mann hat einfach  immer Hunger)….und mein Schatz wollte heute MEINEN Balkon nutzen….sorry, aber heute hätte ich gerne  meine Ruhe hier…..ich kam mir zwar auch wie ein Verräter vor….aber er hat oben ja auch einen Balkon…der ist nur nicht so schön und so groß…..

2. Urlaubstag Fr.16.06. – Freiheit

Welche echte Freiheiten haben wir heute eigentlich?

Ständig müssen wir Dinge erledigen, müssen dies tun, das tun. Wir müssen aufstehen, arbeiten, uns um Haushalt, Kinder und Mann kümmern, wir müssen einkaufen, kochen und waschen….

vieles ist aber auch Hausgemacht….privater Freizeitstress weil wir uns verabreden MÜSSEN, weil wir etwas versprochen haben…weil es die Freundschaft erwartet, na klar auch weil wir es wollten…aber muss es gerade jetzt sein?

Wie geil ist es also, einfach frei zu sein…einfach machen zu KÖNNEN – nicht zu müssen….und welche Abenteuer können wir heute noch erleben? Einen Ausflug an die Niagarafälle…eine Afrika-Safari oder der Besuch der ägyptischen Pyramiden? Wohl eher nicht, hier wird man sehr durch-organisiert und in Massenabfertigung an sein Urlaubszeil gebracht – das hat mit Abenteuer nur noch wenig zu tun ….. ich empfinde Freiheit und Abenteuer eher an einem Tag wie heute.

Ich bin früh am Vormittag mit dem Fahrrad gestartet und hatte ein ungefähres Ziel vor Augen….aber keinen Zeitdruck….also bin ich einfach darauf los gefahren….bin einfach mal hier entlang…dann da entlang …ach wie schön ist denn dieser Weg…also weiter dort entlang…lach…immer einfach in die Großrichtung die mein Ziel (Frankfurt)  beinhaltete. Das Wetter halbsonnig mit ca 20-22 Grad…..und einigem Wind….

Ohhhh wie toll sich das anfühlte….Wind und Wetter…..frei im Ziel, frei im Weg und Frei in der Zeiteinteilung….dazu Wege die ich nicht kannte und so wurden aus direkten 10km ganz schnell verschnörklte 25km ….herrlich.

Jetzt sitze ich in der Frankfurter Innenstadt in der BarCelona …hab lecker gegessen, trinke eine Weilschorle und genieße einfach das Leben…

Ja so  hab ich mir den Anfang meines Urlaubs vorgestellt. Ich brauche nichts aus der Stadt….einfach nur hier sitzen.

Schnell war auf dem Rückweg klar…nach mehr als 33km tut mir derartig mein Bobbes (Hintern) weh….das schaffe ich nie und nimmer mit dem Rad berauf bis in den Taunus…also der Rückweg ging mit der S-Bahn schnll und leicht.

Tja damit hatte ich nicht so ganz gerechnet….Kondition und Kraft hab ich durch deie regelmässigen Fitnessstudio-Besuche gut aufgebaut und auch noch einiges in Reserve gehabt…aber meine spitzen Hintern-Knochen drücken so in das Fleisch…ich konnte nicht mehr sitzen…das ist blöd….grummel…

Aber  in der nächsten Woche werde ich weiter meinen Bobbes abhärten…lach….Wenn das Wetter einigermaßen mitmacht.

Den Rest des Tages hab ich dann erst einmal auf der Couch und dem Balkon verbracht….am Abend sind wir noch zum IKEA gefahren…Nein, wir brauchten NICHTS …nun gut dieses Nichts machte dann hinterer 67,78 EUR aus..Eines der „Naturgesetze“ lautet: Bei Ikea kann man fast nicht ohne etwas zu kaufen wieder raus gehen…

 

 

 

1.Urlaubstag Do 15.06. – Start

Eigentlich ist heute mein 1. Urlaubstag…oder besser gesagt der 1. freie Tag von insgesamt 18 Tagen.

Und obwohl  – oder gerade weil – ich meinen Urlaub zuhause verbringe, ist es mir wichtig, diesen Urlaub so intensiv wie möglich für mich zu nutzen und mir dessen auch bewusst zu sein. Also gibt es diesen „Urlaubs-Blog“ in dem ich mir selber einen Nachweis gebe, wie ich meine freie Zeit verbringe.

Der 1. Tag war erst einmal ruhig und entspannt und wir sind am Mittag ins Fitness-Studio gefahren und haben 1,5 Stunden gut trainiert. Danach erst einmal mit dem Kaffee auf den Balkon und die Ruhe des Tages tanken…herrlich.

….ich habe mich dann  aber noch intensiv mit den Blumen und meinem Balkon beschäftigt …Wäsche gewaschen und den Haushalt erledigt. Es war ein unaufgeregter Tag….aber sehr entspannend und wir hatten schöne Gespräche auf dem Balkon.

Abends gab es tatsächlich gebratene Leber mit Zwiebeln und Äpfeln und dazu frisches Kartoffelpüree….lecker, das hab ich lange nicht mehr gemacht…okay Innereien haben nicht den besten Ruf…aber so  1-3x im Jahr kann man das schon machen.

Warum neue Sportkleidung?

Beim Sport hab ich mich schon länger nicht mehr so wohl gefühlt….was hauptsächlich an meinen Outfits lag.

Schon seit Jahren trage ich beim Fitness-Training kurze Hosen und Spaghettiträger-Tops… seit einiger Zeit noch darüber  noch ein kurzes T-Shirt.

Mit den zusätzlichen Kilos sah mein Spiegelbild jedoch unvorteilhaft aus….die Proportionen meines Körpers passetn nicht mehr zu der Kleidung. Die Kleidung ist noch immer dieselbe…mein Körper aber nicht.

Dazu das grelle Licht auf meine blanken Oberschenkel. Die auf die ich immer so stolz war. ich habe durch jahreslanges Tanzen und Fahrradfahren sehr muskulöse Oberschenkel….aber jetzt ist darüber eine leichte Schicht – die dort nicht hin gehört…. und gnadenlos werden auch kleinste Dellen angestrahlt und verstärkt. Durch mein kritisches Bild auf mich selbst, potenzierte sich das negative Bild  vor meinem inneren Auge  und ich hab mich entschlossen…DAS muss sich ändern.

Also die Kleidung…Also hab ich  mich Mittwochnachmittag durch ca. 20  Sporthosen gequält und relativ zügig sogar 2 verschiedene ½-lange Hosen gefunden, eng anliegend – aber nicht zu eng…dazu 2  Sport-Shirts.

Vorgestern gekauft, gestern gewaschen und heute gleich im Fitness-Studio angezogen….Jaaaa so fühle ich mich wesentlich besser. Nun stimmt die Silhouette wieder. Die Hosen gehen über die Oberschenkel bis zum Knie, die Shirts sind etwas länger als bisher , dafür nicht mehr ganz so überweit…..das streckt den Körper und ich wirke in meinen eigenen Augen nicht mehr unförmig.

Es hat sich mal wieder bewahrheitet: Kleidung muss passen…und nicht immer bedeutet weite Kleidung das man die Pfunde kaschiert….wenn die Kleidung an den falschen Stellen zu weit ist, dann wirkt man insgesamt dick…obwohl man das gar nicht ist. Das richtige Verhältnis von Länge und Weite ist wichtig.

wichtige Entscheidung: Unterwäsche

Ich bemerke immer wieder wie wichtig es wird die richtige Unterwäsche zu tragen wenn man älter wird….jaaa sorry, ist aber so.

Mit zunehmendem Alter (fast 49) und mit Zunahme des Gewichts in der Körpermitte (Kleidergröße 38-40) stelle ich fest, wieviel Einfluss die richtige oder falsche Unterwäsche auf die Wirkung der Kleidung hat.

Wenn man so richtig schlank oder gar dürr  um Hüfte, Bauch und Taille ist, dann braucht man sich keine Gedanken um die richtige „Bux“ zu machen…egal ob String, Hipster, Panty, Jazzpants oder Taillenslip…das Teil sitzt immer auf der Haut und sieht gut aus…..

Wenn allerdings auf der Hüfte etwas Speck liegt und auch der Bauch anfängt sich zu wölben, haben diese Dinger die Neigung sich etwas einzudrücken…und Plöööp  schon sieht man die Speckröllchen und die Silhouette sieht wellig aus….und jetzt kommt erst noch die Oberkleidung drüber…und dann sieht man oft die Mädels und Frauen wo man denkt: das sieht aber unvorteilhaft aus.

Leicht versucht ist man dann,sich mit Shapewear zu helfen. Da gibt es aber nur ganz wenige Teile die sinnvoll sind… Ich hab selber – noch zu meinen sportlich aktiven Zeiten –  mit Shapewar-Hosen versucht meinen  Bauch  und Hüfte optimaler zu präsentieren – vergiss es Lach.

DAS funktioniert aber NUR mit solchen Hosen – wenn man statisch steht, sobald man sich bewegt (und beim Tanzen muss man sich bewegen) dann rutscht leider diese hochgezogene steife miederartige Hose etwas runter und was passiert dann? Na wenn diese Shapehose runter rutscht, rutscht der Speck oben raus….und PLÖÖÖÖÖÖP  schon sieht man auch durch das schönste Kleid eine zusätzliche Wulst, die normalerweise dort nicht hingehört. Ich hab noch Bilder auf denen ich strahle…aber im nach hinein bin ich peinlich berührt…SOOO hatte ich es mir nicht vorgestellt. Hätte ich eine normale Hose drunter gezogen, dann hätte ich evtl. etwas runter gewirkt, aber eben nicht so wellig.

Also stehe ich jetzt jeden Tag vor meiner Schublade und überlege WAS will ich eigentlich anziehen…und versuche dann eine entsprechende Bux herauszusuchen…aber es wird immer schwieriger….es gibt kaum Hosen OHNE Gummizug…Und selbst wenn die Bux gut gewählt ist, dann kommt noch die Strumpfhose…auch hier unzählige Möglichkeiten wie es sitzten kann,  aber meistens gehen die bis hoch in die Taille und schneiden dort ein…..wenn die Bux also unter dem Bauch endet, die Strumpfhosen aber noch die Taille umschließt, dann KANN kein Kleid gut an mir aussehen….denn es erscheint ein Streifen der an den Todesstreifen der zwei Deutschen Staaten erinnert: Jedes Hindernis ist deutlich sichtbar und betont den dazwischen liegenden Streifen.

Für mich gibt es übrigens nur ein Shapeware-Kleidungsstück das seinen Dienst optimal tut und das sind diese Shape-Unterkleider die den Busen aussparen. Durch die Träger des Unterkleides kann nichts runterrutschen….allerdings schnüren einem diese Dinger auch echt ein….das  ist nichts für warme Sommertage….

Ich versuche seit Jahren diesem Muffintop-Effekt zu vermeiden in dem ich keine hüfttiefen Hosen oder Röcke mehr trage…und wenn die Teile doch etwas tiefer sitzen ,dann darf der Bund nicht zu eng sein….möglichst mit lockerem Gummizug – am Besten ganz ohne. Früher hab ich immer gedacht warum tragen ältere Frauen immer diese Gummizugteile – NUN weiß ich es…gut das es diese heute auch in schön gibt.

DAS macht die Auswahl von Hosen und Röcken aber auch etwas schwieriger…denn kaufe ich kurze Röcke oder Hosen diese rutschen bis in die Taille hoch, dann wird aus dem kurzen Rock sehr schnell ein absoluter Minirock….hmmm auch nicht gut.

Eine Methode für die modernen langen Sommerröcke:  ich kaufe ¾ lange schulterfreie Kleider mit gesmoktem Bereich über dem Busen. Diese Kleider kann man wunderbar als langen Rock tragen OHNE das Taille und Hüfte eingequetscht werden.

Fazit: toll auszusehen ist immer möglich….aber es bedarf viel mehr strategischer Vorbereitung bis aus „gut gedacht“ auch “gut gemacht“ wird.

Aber ich sehe nicht ein vor meiner Figur oder der Kleidung zu kapitulieren  und Nein, es ist mir nicht egal  wie ich aussehe….Ich möchte mich in meiner Kleidung  wohl fühlen und dazu zählt das Tragegefühl und die Optik gleichermaßen.

Anstrengender Frühlingstag

Gestern war so ein richtig toller Frühlingstag….aber anstrengend….

Ich hab ja jetzt Urlaub, meine Erkältung ist auch so ziemlich überwunden, aber ich bin noch sehr schnell schlapp….und gestern konnte ich mein Fahrrad aus der Rundum-Erneuerung abholen…Der Wetterbericht prophezeite einen schönen Frühlingstag…perfekt.

Also bin ich bereits um 8.30 Uhr !! mit meinem Schatz mit in die Stadt gefahren. Er arbeitet zwar nicht direkt in Frankfurt….aber sehr nahe dran….den restlichen Weg hab ich dann mit Bus, U-Bahn und Laufen zurück gelegt.

  • Frage an den Busfahrer : Mit welcher Linie komme ich Richtung Nordwestzentrum?
  • Antwort eines Busfahrers: keine Ahnung

Ich hab mich natürlich auf den Wetterbericht verlassen und mich für 15 Grad-Außentemperatur- Radfahren angezogen…und ziemlich gefroren.

Der Busfahrer war extrem müde und der hatte auch kein Lust auf weitere Fragen…also blieb ich stumm. Immerhin kenne ich den Weg….wenn auch nicht die Buslinie. Schwierig fand ich im vollbesetzen Bus das auf dem Armaturenbrett die Motorkontrollleuchte beständig aufleuchtete…DAS ist nicht gerade vertrauenserweckend…werden die Buse nicht mehr regelmäßig gewartet?

Auch der zweite Bus (ich hab die Linie sehr schnell herausgefunden) war voll und die U-Bahn auch…RushHour…sehr schön…kurz vor dem Fahrradladen ist eine großer Supermarkt. Ganz neu  – nach ökologischen Gesichtspunkten gebaut…und mit einem gemütlichen Bäckerladen…dort hab ich dann erst einmal lecker gefrühstückt und mein E-Book gelesen.

Und als es Zeit wurde hab ich mein Fahrrad abgeholt…das Geld hat sich gelohnt. Die Teile waren alle wie besprochen getauscht und das Fahrrad fährt mit den neuen „MarathonPlus der neuen Generation“ genau so gut wie mit den vorherigen Reifen. Das waren zwar auch diese „Unkaputtbaren“ …aber eben bereits schon 8 Jahre alt. Das Profil ist jetzt etwas gröber und ich dachte der Rollwiderstand ist dadurch bestimmt höher…ist er aber nicht.

Nun da ich wieder mobiler bin, hab ich mich zu einem Besuch des Nordwestzentrums entschlossen….na so ein paar Frühlingsklamotten benötige ich ja auf jeden Fall…und durch den Rucksack war ich zumindest mit der Menge limitiert…hihi…also bin ich hin gefahren…und zack nach einer Stunde war mein Rucksack gut gefüllt. eine Bluse, ein Sport-Shirt, Socken, zwei Jeanshemden und eine ärmellose Bluse für den Sommer.

Zufrieden hab ich dann den Rückweg angetreten…mit dem Rad von Frankfurt in Richtung Taunus…zuerst in Richtung Niederursel – Oberursel…eine sehr schöne Strecke. Es war bereits Mittagszeit und es wurde tatsächlich wärmer.  Zuerst ging es richtig flott…aber je weiter ich in Richtung Taunus kam, um so steiler und anstrengender wurde die Fahrt….ich hab zwischendurch ein paar Pausen eingelegt…mir steckt die Erkältung doch noch ziemlich in den Knochen…hmmm war wohl doch etwas viel….zum Schluss wollte ich nur noch zügig nach Hause…

Dumm nur das ich mich für den Abend mit meinem Schatz zum Sport verabredet hatte…wir sind dann zwar erst weit nach 20 Uhr ins Fitnessstudio gefahren – aber danach fühlten sich meine Beine an wie Wackelpudding….boa…wie weichgespült.

Aber immerhin: ich hab den schönen Frühlingstag genossen, hab mein Fahrrad wieder zurück und ein paar neue Klamotten, hab gestern noch Wäsche gewaschen, Wohnung aufgeräumt und Essen gemacht….und heute? heute  faulenze ich ….

 

 

Rundum-Erneuerung

Heute Morgen hab ich mich warm angezogen, so im Zwiebellook und hab mein Fahrrad aus dem Winterschlaf geholt….das mit dem Luft-aufpumpen gestaltet sich oft schwierig, etwas stimmt mit diesen französischen Ventilen nicht….

Na letztlich hab ich es hin bekommen und mich mit dem Rad auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Die Sonne schien  und durch die Kleidung war mir auch warm. Frankfurt liegt unterhalb meines Heimatortes….so war es auch nicht zu anstrengend zu fahren, es waren auch nur ca. 9km.

Ich hab mein Fahrrad vor mehr als 10 Jahren in Frankfurt beim „Thöt“ an der Kleinmarkthalle gekauft…aber der Traditionsladen hat tatsächlich letzten Herbst aufgegeben….mehr durch Zufall hab ich jetzt in der Nähe der Nordweststadt einen freien Fahrradhändler gefunden, der vor allem GIANT Fahrräder verkauft und wartet…Prima – ich hab ein Giant Trekking-cross  und meines benötigt dringend einen Rundum-Checkup:

Die Reifen (inflatables) sind abgefahren, die Ventile an den Schläuchen sind verbogen, die Kette ist ausgeschlagen, die Ritzel ebenfalls, die Bremsen sind runter, die Bremszüge nahe am Reißen….der Getränkehalter ist kaputt und klappert….sogar meine Luftpumpe ist etwas undicht….seufz….ja in so vielen Jahren OHNE nennenswerte Erhaltungskosten kann man schon sagen, es gibt einen Wartungsrückstand…und dazu stand das Fahrrad fast viele Jahre auch bei Wind und Wetter draußen….

Der freundliche Fahrradservice den ich nun gefunden habe hat mich gut beraten, aber nichts aufgeschwatzt…und einschließlich einer neuen Luftpumpe und eines modernen Getränkehalters der verstellbar ist komme ich so auf einen Wert von 300 EUR ….

Das ist schon fast die Hälfte der Investition ….allerdings vor 10 Jahren und   JA – es lohnt sich für dieses Fahrrad: Rahmen, Räder und Gangschaltung sind einwandfrei….und ich hänge an meinem Rad…

Bereits am Donnerstag kann ich mein Fahrrad wieder abholen….und wenn ich bis dahin wieder ganz fit bin, dann kann ich sogar bis nach Hause (Vordertaunus) zurück fahren…so mit ständig Bergauf …wenn nicht gibt es noch die S-Bahn …lach

So eine Rundum-Erneuerung würde mir auch mal gut tun…allerdings OHNE Teile-Tausch…sondern eher: Schwimmen, Sauna, Massage usw…..

 

 

Niedertemperatur-Methode

Ich mache gerade meine ersten Erfahrungen mit der Niedertemperatur-Garmethode….

Bevor ich mich an ein Roastbeef wage habe ich einen Freiwilligen gesucht und hab mich für  einen Schweine-Schulterbraten entschieden.

Bis ich begriffen hab wie das mit der Kerntemperatur und dem Braten-Thermometer funktioniert hatte ich meinen Backofen glatt mal etwas zu heiß eingestellt…aber dank der unerschöpflichen Informationsquelle „Internet“ hat es doch ganz gut geklappt und der Braten ist tatsächlich gar (ganz leicht rosa-so wie geplant) und trotzdem saftig…das ist ein großer Erfolg, weil Schweinebraten bei mir meistens eher trocken sind.

Ein Schulterbraten, ca 1,2 kg  hat auch gar nicht so viel länger gedauert, wie ein Braten im Bräter (Saftomat)….ist aber wesentlich leckerer.

 

….nun ein paar Teile hab ich als Fleischbeilage für meinen Salat genommen. Ich versuche aktuell Salate zu machen, die als Hauptmahlzeit dienen…um endlich zu verinnerlichen, das Salate nicht nur als Beilage fungieren, sondern tatsächlich als vollwertige Mahlzeit gelten können.

Dafür benötige ich auf jeden Fall etwas Feta-Käse und wenn möglich etwas Fleisch…

Heute hab es : Feldsalat, rote Beete, Tomaten, Frühlingszwiebeln, gebratene Erbsenschoten, Fetakäse und ein paar Stücke Schweinebraten. Dazu ein leichtes italienisches Dressing.

Und weiter geht`s mit Kohl

Und noch ein Rezept-Versuch….Coleslaw wie bei KFC

Als bekennender Fan des Wintergemüses: Kohl, habe ich zum ersten Mal  versucht Weißkrautsalat  auf amerikanische Art selber zu machen….Am liebsten wäre mir der Geschmack des Coleslaw  wie bei KFC.

Der Salat dort schmeckt frisch und knackig und nicht zu schwer in der Konsistenz…so das man glauben kann es ist keine Mayonnaise enthalten. Beim Durchforsten von Internet-Rezepten ist  mir aber aufgefallen, das bei ALLEN Rezepten mit Mayonnaise gearbeitet wird.

Zum Glück hatte ich bei Jamie-Olivers-15Minuten-Gerichten mit bekommen, das er den Coleslaw mit Joghurt anstatt Mayonnaise zubereitet…okay – das klingt schon besser.

Wenn man keine Küchenmaschine besitzt ist das Raspeln  per Hand zwar nicht so anstrengend wie geglaubt, aber meine Küche sieht aus, als ob ich eine wilde Schlacht geschlagen hätte…na zumindest hab ich gewonnen und Kohl, Möhren und Zwiebeln liegen in kleinen Schnipseln zu meinen Füßen…also das ist auch wörtlich zu nehmen…aber das Meiste ist dann doch in der Schüssel gelandet.

Ich lese immer mehrere Rezepte und bilde einen Querschnitt,  um das für mich Beste aus den Rezepten zu ziehen….dann sehe ich wo Gemeinsamkeiten sind….wenn etwas bei allen Rezepten auf die gleiche Art auftaucht, scheint das die Grundvariante zu sein….bei Zutaten sind oft große Bandbreiten möglich und dann suche ich mir das heraus, was ich vorrätig habe oder von dem ich weiß das wir es gerne essen…lach…

Einen interessanten Tipp hab ich gelesen, man soll den Kohl mit den Zutaten ein paar Minuten mit den Händen durchkneten, damit der Kohl weicher wird und die Soße besser aufnimmt, das spart Zeit beim durchziehen lassen.

Okay? Das muss ich mal auspobieren.

Ach ja, nachdem mein Coleslaw soweit fertig ist und im Kühlschrank nun die nächsten Stunden ziehen muss, hab ich mit dem Rest noch eine weitere Variante ausprobiert….dafür musste de Kohl vorab blanchiert werden….und auch diese Variante muss jetzt durchziehen.

Das Ergebnis werden wir als heute Abend oder Morgen dann probieren….ich bin gespannt…

Für die Fitness-Menschen: Weißkohl und andere Kohlsorten sind gesund: Kohl hat wenig Kalorien, viel Vitamin C, Magnesium, Selen und Kalium und ist damit auch besonders gut für´s Herz.  Es sättigt gut und lange und mit etwas Kümmel ist der Kohl auch gut verträglich.

Jugendliches Aussehen in den Wechseljahren

Was ist das für eine Aussage:  „Meine Haut verliert durch die Wechseljahre ihr jugendliches Aussehen“…das hab ich gerade in der Werbung gehört, na klar wollten die eine Antifalten-Creme bewerben.

Ja was soll das denn bitte aussagen? Wer in die Wechseljahre kommt hat sein jugendliches Alter meistens bereits hinter sich. Es gibt ein paar Ausnahmen, aber bei denen weiß ich nicht ob ein Messer oder eine Spritze mit im Spiel gewesen sind.

Ich hab extrem gute Haut (sorry ich weiß das klingt nach Eigenlob – ist aber so)…ich hab irgendwie gute Erbanlagen und ich hab in meinem Leben wenig getan um meine Haut zu schädigen. Hab nie geraucht,  nie Drogen genommen, trinke nur mässig Alkohol, war nur ganz wenige Male in meinem Leben im Sonnenstudio und auch Sonnenbaden hab ich nie exzessiv betrieben.  Mit anderen Worte für manche eher ein langweiliges Leben…aber ich habe gute, noch glatte und feste Haut, mit wenig Falten im Gesicht und noch gar keine Falten am Dekolleté.

Aber auch ich muss beim Blick in den Spiegel feststellen, dass ich nichts Jugendliches mehr an mir habe…Ich bin fast 49 Jahre und ich bin eine adrette Frau…aber ich bin keine jugendliche Erscheinung und bin gerade erst am Anfang der Wechseljahre.

Also bitte – wie hoch soll der Anspruch an uns Frauen denn noch sein auch in und nach den Wechseljahren noch ein jugendliches Aussehen zu haben…Adrett, gepflegt, hübsch, sinnlich, aufregend, wach und munter, schön: JA ….aber jugendlich?

Dann muss man sich doch nicht wundern wenn manche  Frauen Probleme damit bekommen älter zu werden…und es nicht akzeptieren.

Ich weiß wer Werbung schaut ist selber Schuld…lach….